Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Feedback Die Mutprobe
ZanIzuNES
17.06.2008, 21:55
So hier nun der Platz fürs Feedback zu dieser (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?p=16472#post16472)Geschichte,
allerdings fies wie ich bin, hätte ich da ein paar Fragen.
Wer will, kann sie gerne beantworten.
Ist die Atmosphäre stimmig?
Welche Informationen nimmst du aus dem Text mit?
Welche Stelle macht dich am meisten neugierig?
Wenn dich nichts neugierig macht, warum nicht?
Kannst du mit Jorris fühlen, oder fehlt dazu etwas? Wenn etwas fehlt, was genau fehlt?
Mad Bull
18.06.2008, 12:42
Jo, dumm gelaufen für den kleinen kleine Jorris.
Nix da wir da unten gegen die da oben.
Viele bleiben nämlich immer unten weil sie sich gegenseitig verraten und verkaufen.
Jorris hatte keinen Plan und ist verkauft worden.
Das ist die Armut des Geistes.
ZanIzuNES
18.06.2008, 13:19
Jo, dumm gelaufen für den kleinen kleine Jorris.
Nix da wir da unten gegen die da oben.
Viele bleiben nämlich immer unten weil sie sich gegenseitig verraten und verkaufen.
Jorris hatte keinen Plan und ist verkauft worden.
Das ist die Armut des Geistes.
Ähm - könntest du dich auch etwas präziser zur Geschichte äußern?
Ich freue mich ja, über deinen Kommentar: *freu* nur hilft er mir noch nicht so recht weiter. X.X
Ich weiß nun nämlich immer noch nicht, ob er dir nun gefallen hat, oder nur so naja war. Ob du was besser dran gemacht hättest, oder du es ganz anders gemacht hättest... so etwas.
Danke für die Mühe
Gruß Zaniz
Ollowain
18.06.2008, 13:25
Aaalso. Sehr schön erzählt *grins* Du hast den Strand und die Umgebung sehr gut beschrieben, ich konnte es direkt vor mir sehen^^ Gefällt mir sehr gut *thumbsup*
Ungereimtheiten sind mir keine aufgefallen.
Du hättest vielleicht noch einige wenige Worte mehr über Jorris alltägliches Leben verlieren können: Wie schlägt er sich normalerweise durch? Wie sieht sein Umgangsfeld aus? Blah. Einfach um einen gewissen Hintergrund zu haben.
Er wusste, dass er der Schmächtigste aus der Kniebrechgasse war, wo die Straßenkinder unter Mauervorsprüngen und Treppenverschlägen schliefen.
Ich hätte noch angefügt, dass selbst das nicht ungefährlich ist. ^_- Das hört sich so harmlos an :rolleyes:
Zu deinen Fragen: Ist die Atmosphäre stimmig?
Die Atmosphäre hast du sehr gut geschildert. *ja* Mit der richtigen Musik im Hintergrund ist es auch gleich viel eindrucksvoller zu lesen.
Welche Informationen nimmst du aus dem Text mit?
Hmm. Ich denke mal keine...
Welche Stelle macht dich am meisten neugierig?
Das Ende xD" Ich wüsste gerne, wie es weitergeht^^
Kannst du mit Jorris fühlen, oder fehlt dazu etwas? Wenn etwas fehlt, was genau fehlt?
Mitfühlen war so lala. Einerseits klar, dass er diese Chanche am Schopf packt. Verständlich ist sein Handeln auf jeden Fall.
Aber um mitzufühlen hat mir seinerseits ein wenig das Emotionale gefehlt. Das musst du aber nicht ändern, finde ich.
Am Ende würde ich die Stelle mit dem Ork noch etwas detaillierter beschreiben, durch den Überraschungseffekt geht doch ein wenig von dem Schrecken Jorris' verloren. Und ich denke jeder hätte Heidenangst, wenn ihn plötzlich ein übermächtiger, riesiger Ork packt. Darauf solltest du ein bisschen mehr eingehen.
Alles in allem hat mir "Die Mutprobe" aber sehr gut gefallen *thumbsup* - auch wenn ich wegen des Titels eher von einer Reality-Geschichte ausgegangen bin :o
Mad Bull
18.06.2008, 13:46
Ich freue mich ja, über deinen Kommentar: *freu* nur hilft er mir noch nicht so recht weiter. X.X
Das Wichtigste ist schonmal das ich es gelesen habe.
Ein anderes gutes Zeichen ist, das dazu etwas geschrieben worden ist.
Schlecht ist die Geschichte, wenn nichts dazu geantwortet wird.
Wir sind darstellende Künstler. Und ich halte es für absurd in einer Geschichte
alles präzise einkasteln zu wollen.
Sobald man die Kunst berechnen kann, ist sie am Ende.
Einkasteln kann man da wo man sicher etwas berechnen kann.
Ich halt mich nicht mit kleinkarierten Stellen auf, ich sehe das Werk als ein Ganzes und tu es nicht anatomisch zerlegen wie ein Leichnam.
Von mir 4 Sterne:)
Simon the Sorcerer
18.06.2008, 18:21
Ich fand die Geschichte spannend und mitreissend geschrieben.
Ich konnte mit Jorri mitfühlen und war gleich mittendrin. Alles war gut aufgebaut und hatte Tempo.
Nun zu den Fragen :
Ist die Atmosphäre stimmig?
-Ja, die Atmosphärer war gut, ich war gleich von der hektig und der Beklemmtheit gepackt und konnte mit Jorri mitfühlen.
Welche Informationen nimmst du aus dem Text mit?
- naja, nicht so viel.
Höchstens, das man sich nicht zu früh freuen und immer wachsam bleiben soll.
Welche Stelle macht dich am meisten neugierig?
- Als die Stadt und der Hintergrund beschrieben wird. Davon könnte mMn aber mehr vorkommen.
Nun zu der Kritik :
Der Schluß hat mir nicht gefallen. Er war viel zu offen und aus dem Zusammenhang gerissen. Man hätte irgendwie auf den Zauberer und seinen Orkhäscher hinweisen oder "noch andere Gefahren" erwähnen sollen. Evtl. im Bezug zu den Hunden. Die übrigens sehr gut beschrieben waren.
Fazit:
Eine gute Geschichte, mit weinger gutem Schluß. Etwas mehr Hintergrund und den Schluß besser einbinden, dann wird wass draus.
Deshalb leider nur 3 Punkte
Grüße
ZanIzuNES
18.06.2008, 20:44
@ Ollowain
Herzlichen Dank fürs Lesen und Kommentieren. *freu*
Du hättest vielleicht noch einige wenige Worte mehr über Jorris alltägliches Leben verlieren können: Wie schlägt er sich normalerweise durch? Wie sieht sein Umgangsfeld aus? Blah. Einfach um einen gewissen Hintergrund zu haben.
Super! Genau deswegen, die Fragen zur Geschichte. Ich habe mit genau dem Punkt nämlich noch so meine Schwierigkeiten, denn ab wann ist die Hintergrundinfo zu viel, oder zu wenig.
Ich hätte noch angefügt, dass selbst das nicht ungefährlich ist. ^_- Das hört sich so harmlos an
Interessanter Ansatz! *im Hinterkopf ableg und arbeiten lass*
Mit der richtigen Musik im Hintergrund ist es auch gleich viel eindrucksvoller zu lesen.
Diese Aussage finde ich immer wieder spannend, weil ich diesmal GAR KEINE Musik dazu im Kopf hatte, sondern nur ganz plastisch das Meeresrauschen und den Wind. :)
Hmm. Ich denke mal keine... *args* Nach deiner Antwort, war mir sofort klar, wie besch*** die Frage war. Ich hätte sie anders stellen müssen. Indirekt hast du sie aber trotzdem beantwortet. Mit Information hatte ich gemeint, welche Hintergrundinfos zu Umwelt und Personen nimmst du mit aus der Geschichte.
Das Ende xD" Ich wüsste gerne, wie es weitergeht^^ :D *hehehe* Die Autorin freut sich, denn sie hat ihr Ziel erreicht. *devil*
Zu dem, was du zum Mitfühlen gesagt hast, auch vielen Dank. Das sind ganz wertvolle Tipps. Wie gesagt, ich habe genau mit diesem Punkt oft so meine Schwierigkeiten.
auch wenn ich wegen des Titels eher von einer Reality-Geschichte ausgegangen bin :o
:p Da wirst du dich bei mir dran gewöhnen müssen, denn ich steh' total auf knackig kurze Titel. Du darfst aber bei mir in der Regel davon ausgehen, dass dann trotzdem Fantasy oder SF drin steckt. :D
Gruß Zaniz
ZanIzuNES
18.06.2008, 20:54
Hallo Simon,
Ich fand die Geschichte spannend und mitreissend geschrieben.
Ich konnte mit Jorri mitfühlen und war gleich mittendrin. Alles war gut aufgebaut und hatte Tempo. *freu*
Sehr schön. Ziel erreicht.
Welche Informationen nimmst du aus dem Text mit?
- naja, nicht so viel.
Höchstens, das man sich nicht zu früh freuen und immer wachsam bleiben soll.
Wie gesagt, ich hab die Frage falsch gestellt. Trotzdem Danke für die Antwort. Und spannend - du siehst sogar eine Lehre darin, wo ich gar keine eingeplant hatte. *grins*
Welche Stelle macht dich am meisten neugierig?
- Als die Stadt und der Hintergrund beschrieben wird. Davon könnte mMn aber mehr vorkommen.
Danke auch für diesen Hinweis und ich bohre gleich mal nach: Was genau würdest du denn gerne zu der Stadt und dem Hintergrund wissen wollen?
Der Schluß hat mir nicht gefallen. Er war viel zu offen und aus dem Zusammenhang gerissen. Man hätte irgendwie auf den Zauberer und seinen Orkhäscher hinweisen oder "noch andere Gefahren" erwähnen sollen.
Hm, zum einen war das Absicht, sonst ginge mMn tatsächlich der Überraschungseffekt verloren. Zum anderen, das, was du gerne möchtest, würde so ziemlich den Rahmen "Kurzgeschichte" sprengen. Ich lege das sehr eng aus. Den dritten Grund verrate ich aber erst, wenn noch ein paar Kommentar zum Text gekommen sind.
Lieber Simon, auch dir herzlichen Dank für den Kommentar. *thumbsup*
Bitte macht alle weiter so!
Gruß Zaniz
Simon the Sorcerer
18.06.2008, 21:13
Hallo Zani,
Danke auch für diesen Hinweis und ich bohre gleich mal nach: Was genau würdest du denn gerne zu der Stadt und dem Hintergrund wissen wollen?
Damit meinte ich mehr Info´s über die Kniebrechgasse oder die Organisation der Diebe , Hackordnung und so...
Aber auch diesen Tjurin und warum Jorris diese Mutprobe macht, gut er darf dann klauen aber gibst da noch mehr ?
Hm, zum einen war das Absicht, sonst ginge mMn tatsächlich der Überraschungseffekt verloren. Zum anderen, das, was du gerne möchtest, würde so ziemlich den Rahmen "Kurzgeschichte" sprengen. Ich lege das sehr eng aus. Den dritten Grund verrate ich aber erst, wenn noch ein paar Kommentar zum Text gekommen sind.
OK, mit dem Überraschungseffekt hast du recht . Man könnte es aber auch umbauen und den Ork, den Jungen zu dem Zauberer in die Stadt bringen lassen. Der dann auf einem Thron, von Hunden umringt da sitzt, und daneben Tjurin.
Welcher ein abkommen mit dem Zauberer (dem Herrn der Hunde) hat, dass er ihn mit Straßenkindern für die Mienen versorgt. Und als Lohn dafür, darf er ungehindert seine Diebeszüge durch die Stadt unternehmen.
TADAAAA....
*und wenns zu lang ist mach eben eine Fortsetzung draus* ;)
Grüße
Wavebreaker
18.06.2008, 23:11
Ich finde deine Geschichte gut.
Es ist meiner Ansicht nach aber keine Kurzgeschichte. ;)
Die Art, wie die Geschichte aufgebaut wird, zeugt von dem Anfang eines Romans. Es wäre sicher spannend, wenn du deinen geistigen Erguss weiter ausbaust, denn die Idee scheint potential zu haben.
Ich kann nur sagen: Weiter so.
MfG Wave
* Ist die Atmosphäre stimmig?
Ja, besonders den Anfang finde ich in der Hinsicht schön.
* Welche Informationen nimmst du aus dem Text mit?
Dem Straßenjungen wird eine Mutprobe vorgegaukelt, die er bestehen will um in der Hirarchie aufzusteigen. Die Mutprobe ist aber eigentlich eine Falle um Arbeiter für die Minen zu sammeln.
* Welche Stelle macht dich am meisten neugierig?
Der Schluss (mehr dazu unten)
* Kannst du mit Jorris fühlen, oder fehlt dazu etwas? Wenn etwas fehlt, was genau fehlt?
Ja, ich kann mit ihm fühlen.
Es gibt eine einzige Sache die mir negativ aufgefallen ist - und das war der Ork. Der kam irgendwie zu plötzlich und hat imho nicht wirklich gepasst...
...es sei denn...
... das wäre noch nicht das Ende. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, nur den Anfang einer längeren Geschichte vor mir zu haben - das erste Kapitel eines Romans.
Sag ZanIz, was planst du? :D
ChibiShiina
19.06.2008, 13:12
Wer will, kann sie gerne beantworten.
Ist die Atmosphäre stimmig?
Welche Informationen nimmst du aus dem Text mit?
Welche Stelle macht dich am meisten neugierig?
Wenn dich nichts neugierig macht, warum nicht?
Kannst du mit Jorris fühlen, oder fehlt dazu etwas? Wenn etwas fehlt, was genau fehlt?
Okay, ich möchte dann mal ein kleines Feedback zur Story abgeben. Das ist gut mit der Stichpunktliste, da kann man sich gezielt durcharbeiten, was ich auch hiermit tue ^^
- Die Atmosphäre erinnerte mich zuerst so ein wenig an "Die rote Zora", ich hatte das koratische Fischerstädtchen vor Augen als ich Jorris über die Küstenfelsen kletterte. Der Vergleich mit der Spinne in der Wand kam aber meiner Meinung nach im ersten Satz gleich ein bisschen überrumpelnd, ich musste den ersten Satz glaube ich 5 Mal lesen bis ich mich damit anfreunden konnte. Der Textfluss kam bei mir auch erst auf als ich am 3. oder 4. Absatz angekommen war.
- Uhm, eine Information aus dem Text? Höchstens vielleicht: Erkunde deine Umgebung, sonst verschlingt sie dich.
- Mich würde interessieren, ob die anderen Straßenjungen, die Jorris augenscheinlich zu dieser Mutprobe "getrieben" haben, gemeinsame Sache mit dem Ork machen oder nicht. Mir kommt es jedenfalls fast so vor, sonst hätte der Ork nicht genau zu diesem Zeitpunkt dort gelauert. Unterstrichen wird diese Theorie von der Tatsache, dass der Magier die Hunde mit einem Schlafzauber belegt hat.
- Ich glaube das wurde hier schon öfters angesprochen, aber mich erinnert das hier eher an den Einstieg in eine längere Geschichte. Mich hat es schon neugierig gemacht, aber dadurch, dass das Ende so abrupt, so offen gehalten wurde, ist das Interesse schon geweckt. Aber andererseits ist es leicht frustrierend, weil es genau da endet wo man mehr erfahren möchte. Deshalb möchte ich nicht sagen dass ich nicht neugierig wäre, aber ein wenig im Regen stehen gelassen fühle ich mich mit diesem Ende schon.
- Uhm... meiner Meinung nach versuchst du den Leser dazu zu animieren mit Jorris zu fühlen, aber irgendwas hinderte mich daran mich in ihn hinein zu versetzen. Fast so als wäre da ein Absperrband, und hinter dem Absperrband noch ein Bobby (frag nich nicht wieso ich ausgerechnet an einen Bobby denken muss O_o) der mit ausgestreckter, weiß behanschuhter Hand nochmal zusätzlich auf Abstand hält.
Ich weiss, du hast die Situation geschildert in der er steckt, du hast die in Aussicht gestellte "Belohnung" für die Mutprobe erwähnt und die wilden Hunde, die den Jungen, die klauen wollen, die Finger abbeissen wenn sie erwischt werden. Alles in allem eine schon durchaus eine eigentlich Mitleiderzeugende Situation und durchaus ausgestreckte Hand, dem Leser entgegen gerichtet. Aber mir fehlte da noch ein quentchen Emotionen, die würden den Bobby und das Absperrband bei mir verschwinden lassen und ich könnte besser nach der ausgestreckten Hand greifen. ^^
Mein Gesamtfazit:
Hat mir gut gefallen, auch wenn ich leichte Einstiegsschwierigkeiten hatte. Der Ork hat mich leicht überrumpelt, passt er doch nicht so recht in das Bild, der kroatischen Hafenstadt, die ich vor Augen hatte.
Ansonsten stimmig geschrieben, großzügige Absätze, gut zu lesen, wenn man im Lesefluss drin war, kurz und knackig, macht aber Lust auf mehr, was leider nicht vorhanden ist. Irgendwie hab ich die ganze Zeit das Gefühl du hast was vor und das ist nur der Auftakt dazu. ^^ Ich werd das mal im Auge behalten. ^^
ZanIzuNES
19.06.2008, 22:32
@ alle, die neu kommentiert haben. DANKE!!! *freu*
Es gibt eine einzige Sache die mir negativ aufgefallen ist - und das war der Ork. Der kam irgendwie zu plötzlich und hat imho nicht wirklich gepasst...
Nochmal, das ist ABSICHT! Ich darf meinen Lesern ja nicht alles auf die Nase binden.
Sag ZanIz, was planst du? :D
*args* *Zaniz windet sich grade* Alsooo, geplant ... naja, ich hab da so eine Idee im Hinterkopf - die hat im Grunde schon ein ganzes erstes Kapitel fix und fertig geschrieben -ABER: Ich weiß genau, was für eine S***arbeit das ist einen ganzen Roman aufzusetzen. Also dachte ich mir ... mach's dir einfacher und schreib ein paar Puzzle-Geschichten dazu, die ein wenig Einblick zur Welt, die zur eigentlichen Geschichte gehört, geben. Konnte ja nicht ahnen, dass ich gleich soo viele am Haken hab...
Der eigentliche Plan war endlich wieder mal ins Schreiben reinzukommen. Reines Training also.
Gruß Zaniz
ZanIzuNES
19.06.2008, 22:50
Das ist gut mit der Stichpunktliste, da kann man sich gezielt durcharbeiten
Hm, hatte ja auch den Zweck, dass ich genau rauskriegen wollte, wie, wo und was ankommt und naja, mehr Infos zu meinen Schwachstellen bekomme.
Die Atmosphäre erinnerte mich zuerst so ein wenig an "Die rote Zora", ich hatte das kroatische Fischerstädtchen vor Augen
Ähm, ganz falsche Richtung - ich hatte die bretonische Küste vor Augen. *grins*
Der Vergleich mit der Spinne in der Wand kam aber meiner Meinung nach im ersten Satz gleich ein bisschen überrumpelnd, ich musste den ersten Satz glaube ich 5 Mal lesen bis ich mich damit anfreunden konnte.
Ist wohl doch besser, wenn ich den Satz nochmal aufteile. *notizmach*
Mich würde interessieren, ob die anderen Straßenjungen, die Jorris augenscheinlich zu dieser Mutprobe "getrieben" haben, gemeinsame Sache mit dem Ork machen oder nicht. Mir kommt es jedenfalls fast so vor, sonst hätte der Ork nicht genau zu diesem Zeitpunkt dort gelauert. Unterstrichen wird diese Theorie von der Tatsache, dass der Magier die Hunde mit einem Schlafzauber belegt hat.
*uff* Mann, was hab' ich da nur angerichtet. Da ist ja jemand sehr neugierig. Aber ich sag' noch nichts.
Aber mir fehlte da noch ein Quentchen Emotionen, die würden den Bobby und das Absperrband bei mir verschwinden lassen und ich könnte besser nach der ausgestreckten Hand greifen.
Besser hätt' ich mein Problem auch nicht beschreiben können. Mal sehen, was bei der Überarbeitung geht. Auch hier frage ich gezielter nach: An welchen Stellen genau fehlt dir die Emotion? Wie oder was müsste deiner Meinung nach dort stehen? /gesagt werden?
Irgendwie hab ich die ganze Zeit das Gefühl du hast was vor und das ist nur der Auftakt dazu. ^^ Ich werd das mal im Auge behalten. ^^
Ei,ei, ei - das war wirklich nur eine Spielerei von mir, mit der ich mir jedoch ein Hintertürchen für eine eventuelle Verwertung (in welcher Form auch immer) offen halten wollte, und nun das. Tz, bin ja selbst schuld. *Kopfschüttel*
Na denn, freue mich auf weiteres Feedback. Mal sehen, was ich dann damit mache.
Gruß Zaniz
ChibiShiina
19.06.2008, 23:25
Ähm, ganz falsche Richtung - ich hatte die bretonische Küste vor Augen. *grins*
*uff* Mann, was hab' ich da nur angerichtet. Da ist ja jemand sehr neugierig. Aber ich sag' noch nichts.
Besser hätt' ich mein Problem auch nicht beschreiben können. Mal sehen, was bei der Überarbeitung geht. Auch hier frage ich gezielter nach: An welchen Stellen genau fehlt dir die Emotion? Wie oder was müsste deiner Meinung nach dort stehen? /gesagt werden?
Ah macht nichts ^^ Ich hatte vor kurzem "Die Rote Zora" gelesen und hatte es noch im Hinterkopf. Mir kam wohl auch die Parallelen, weil es dort ja auch um Straßenkinder geht.
Ich bin immer neugierig ^^ Wenn bei mir die Neugierde erstmal angestachelt ist, ist es schwer mich davon wieder weg zu kriegen ^^
Die Emotionen fehlten mir insbesondere um die Verzweiflung in der Situation deutlicher hervorzuheben, die Beschreibung der Angst, das klopfen des Herzens, der rasende Puls, die Angst entdeckt zu werden, die Angst es nicht zu schaffen, die Beschreibung einfach der Angst, die überwunden werden muss und wie sich die Kehle zusammenschnürt als der Ork auf einmal auftaucht, er sich noch versucht zu wehren in diesem aussichtslosen Kampf, gegen den viel größeren Gegner und doch am Ende scheitert.
Emotionen kommen auch aus der Umgebung heraus, das fühlen des Sandes unter seinen Sohlen, der salzige Geruch des Meeres, die harten Felsen, wo er runtergeklettert ist. So etwas fehlte mir irgendwie streckenweise.
Kurzum, gib dem Leser etwas worauf er sich stützen kann, etwas, dass ihn mit Jorris mitgehen lässt, Mitfühlen lässt.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen ^^
LG ChibiShiina
Na, nun bin ich doch endlich auch mal zum lesen gekommen *ascheübermeinhaupt*
Allerdings muss ich zugeben, dass ich Geschichten, von denen ich mir viel erwarte, in Ruhe und mit Muße lesen möchte, deshalb kann es schon mal etwas dauern.
Und du hast mich in keinster Weise enttäuscht. Am Anfang musste ich schmunzeln. Ich habe in meinem Roman auch eine Klippenkletterszene, daher brauchte ich auch erst mal einen Moment, um mein Gehirn dahingehend umzupolen, dass Jorris nicht nach oben, sondern nach unten kletterte.:) Gut gefallen haben mir die Namen: Jorris, Tjurin und die Kniebrechgasse. Das hat Klang, ohne abgegriffen zu wirken, sehr schön.
Zum Ende kann ich nur sagen: Boa, wie fies. Da war der arme Kerl so stolz und in Wirklichkeit lag nur ein Zauber auf den Hunden.
Ich hätte gern mehr über den Hintergrund der Mutprobe erfahren. Entstand sie aus einer Laune heraus, war es ein Aufnahmeritus in der Diebesbande und überhaupt: Wo waren die anderen? Also eine Mutprobe macht doch m.E. nur Sinn, wenn jemand zusieht oder wenn man etwas davon mitbringen kann, als Beweis sozusagen. Oder haben die ihn oben an der Klippe abgesetzt und waren nun auf dem Weg in die Stadt, um ihn dort zu empfangen. Arbeiteten sie womöglich sogar mit dem Magier zusammen, indem sie ihm kleine Jungs in die Arme trieben, für eine warme Mahlzeit vielleicht. Fragen über Fragen:D
http://www.fantasy-forum.org/images/rating/rating_4.gif für den schönen Beginn einer Geschichte.
ZanIzuNES
19.09.2008, 20:41
Na, nun bin ich doch endlich auch mal zum lesen gekommen *ascheübermeinhaupt*
Huch! Irgendwie habe ich das mit dem Kommentar von dir ganz übersehen. Sorry! Hab zur Zeit wieder mehr um die Ohren, Arbeit und Familie - das Übliche!
Allerdings muss ich zugeben, dass ich Geschichten, von denen ich mir viel erwarte, in Ruhe und mit Muße lesen möchte, deshalb kann es schon mal etwas dauern.
*versinkimBoden* Herrje! Nun tut es mir doppelt leid, dass ich bis auf weiters wohl keine Zeit haben werde an dem Text zu arbeiten. *schäm,schäm*
Gut gefallen haben mir die Namen: Jorris, Tjurin und die Kniebrechgasse. Das hat Klang, ohne abgegriffen zu wirken, sehr schön. Das ist mir in der Tat sehr wichtig bei allen meinen Geschichten. Im echten Leben ist "die Kniebrech" ein sehr steiles Bergstück in der Region aus der ich komme. Manchmal "klaut" sich's bei der Wirklichkeit eben am besten. :D
Deine Ideen und Fragen speichere ich trotzdem Mal im Hinterkopf ab, sind ja einige gute Anregungen dabei, die ich noch einbauen könnte.
Und thx für die Sternchen.
LG ZanIz
Also als Erstes möchte ich mal sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat! Wie die anderen auch konnte ich mir die Klippen, den Strand und das Meer gut vorstellen, wobei ich mir damit bei einigen anderen Geschichten und Romanen etwas schwer tue. Was mögliche Kritik angeht, habe ich eigentlich nur noch eine Sache hinzuzufügen, auch wenn ich glaube, dass es außer mir nur wenige Personen geben wird, die vielleicht meiner Meinung sind: Wenn ich mich recht erinnere, stammen die Orks, genauso wie Hobbits und Elben, aus J.R.R. Tolkiens Feder. Mir ist auch bewusst, dass sie schon von vielen anderen Autoren für ihre Romane verwendet wurden, aber für mich gehören die Orks einfach nach Mittelerde. Dort haben sie ihre Vergangenheit, ihre "Freunde" (wenn diese Wesen denn überhaupt welche haben sollten...) und ihre Feinde. Irgendein anderes Monster/Unwesen/Was-auch-immer hätte mir an dieser Stelle besser gefallen.
Solltest du irgendwann die Zeit finden, doch noch an der Geschichte weiterzuschreiben, würde ich sie auf jeden Fall lesen! :)
awake-Raup
21.09.2008, 15:27
Es iritiert mich: 1 böser Ork + anscheinend menschl. Regung (Leerblick):
wohl eher abgestumpft. (gute) Story-/ Fazit: Wagnis bringt Einsicht
ZanIzuNES
23.09.2008, 22:51
Also als Erstes möchte ich mal sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat!
Freut mich! :)
Wenn ich mich recht erinnere, stammen die Orks, genauso wie Hobbits und Elben, aus J.R.R. Tolkiens Feder. Mir ist auch bewusst, dass sie schon von vielen anderen Autoren für ihre Romane verwendet wurden, aber für mich gehören die Orks einfach nach Mittelerde. Dort haben sie ihre Vergangenheit, ihre "Freunde" (wenn diese Wesen denn überhaupt welche haben sollten...) und ihre Feinde. Irgendein anderes Monster/Unwesen/Was-auch-immer hätte mir an dieser Stelle besser gefallen.
Du erinnerst recht, aber ... ach mei ... genau dieses Mittelerde-Ork-sind-böse-und-grün-Klischee finde ich sooo laaaaangweilig. Deswegen befindet sich genau dieser Ork, mit genau dem von mir beschriebenen Problem auf genau diesem Strand! :)
Solltest du irgendwann die Zeit finden, doch noch an der Geschichte weiterzuschreiben, würde ich sie auf jeden Fall lesen! :)
*tiefverbeug* Danke für soviel Vertrauensvorschub! Jedoch sieht es mal bis Weihnachten bei mir derzeit zappenduster aus mit Freiräumen. *schnief*
Gruß Zaniz
ZanIzuNES
23.09.2008, 22:55
Es iritiert mich: 1 böser Ork + anscheinend menschl. Regung (Leerblick):
wohl eher abgestumpft. (gute) Story-/ Fazit: Wagnis bringt Einsicht
Da du dich so knapp fasst, muss ich raten auf was genau sich dein Kommentar bezieht. Also der Leerblick des Orks ist ebenfalls Absicht. Und ja, ich bin der Meinung, dass auch Orks menschliche Regungen besitzten sollten. PUNKT.
Mich irritiert auch was: Ich hätte mich mehr über ein etwas ausführlicheres und genaueres Feedback von dir gefreut. Besonders gerne lese ich ganze Sätze. Schau, du postest hier bei den Geschichtenschreibern und Geschichtenschreiber lesen auch gerne. Also nimm dir ruhig Zeit für eine lange Antwort.
Gruß Zaniz
Simon the Sorcerer
23.09.2008, 23:22
...Jedoch sieht es mal bis Weihnachten bei mir derzeit zappenduster aus mit Freiräumen. *schnief*
Gruß Zaniz
Och nö, ich warte doch schon so lange. :(
Die ganze Zeit bis Weihnachten muß man warten, um wieder was neues über die "Kniebrechergasse" und den Rest der Geschichte zu lesen ?
*doppelschnief und Tage zähl bis Weihnachten*
Grüße
ZanIzuNES
28.12.2008, 00:21
Och nö, ich warte doch schon so lange. :(
Die ganze Zeit bis Weihnachten muß man warten, um wieder was neues über die "Kniebrechergasse" und den Rest der Geschichte zu lesen ?
*doppelschnief und Tage zähl bis Weihnachten*
Grüße
Wartezeit ist hiermit beendet.
WARNUNG! Der neue Text hat nur den Grobwaschgang hinter sich, weil ich doch so froh war, überhaupt wieder was geschrieben zu haben. Wer also Fehler findet, der darf sie behalten. :D
Ich fürchte zwar, ich habe aus der falschen Perspektive geschrieben, da wohl einige die Straßenkinder sehr ins Herz geschlossen hatten, aber mir ist halt zu der anderen Position mehr eingefallen.
Nein, jetzt mal im Ernst:
Ich freue mich wieder über sinnvolle Rückmeldung hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung, Wiederholungen, Inhalt
Und zweitens, ich hätte da wieder ein paar Fragen:
War/ist das Geschriebene spannend?
Hat es so etwas wie einen roten Faden?
Wurde die Stadt gut genug beschrieben?
Oder wenn nicht, wann und wo hätten welche Art von Beschreibungen eingefügt werden sollen?
Was hältst du von Gmael? Würdest du mehr über ihn wissen wollen?
Gruß Zaniz
Simon the Sorcerer
28.12.2008, 03:24
Hallo ZanIzuNES,
erstmal Danke für das verspätete Weihnachtsgeschenk !;)
Und nun zu deinen Fragen:
War/ist das Geschriebene spannend?
Ja, mit der Vorgeschichte im Hinterkopf war es spannend, da man wissen wollte wie Gmael mit der ganzen Sache zusammenhängt.
Ohne Vorgeschichte eher nicht...
Hat es so etwas wie einen roten Faden?
Ja, Gmael denke ich. Oder den ganz dicken roten Hauptfaden mit dem Jungen in der Kniebrechergasse bzw. Die Machenschaften mit den Mienen und dem großen Unbekannten Gildenzauberermeister.
Wurde die Stadt gut genug beschrieben?
Oder wenn nicht, wann und wo hätten welche Art von Beschreibungen eingefügt werden sollen?
Die Beschreibung der Kniebrechergasse ist dir sehr gut gelungen und die Atmosphäre bzw. der Zustand der Straßen an sich auch.
Die Stadt ist mir nach dem ersten lesen jetzt nicht so im Gedächtnis geblieben, ich weiß nur das es eine Küstenstadt mit einer Hafenmauer ist.
Was jetzt aber auch nicht stört, ich hab nix vermisst. :)
Was hältst du von Gmael? Würdest du mehr über ihn wissen wollen? Gmael ist sehr interessant, und auf irgend eine Weise sogar etwas sympatisch. Ich würde liebend gern mehr über ihn erfahren.
Eine Frage hätte ich auch noch !
„Is scho so gut wie erledigt Herr. Ich bring se denn zu de selbe Zeit!“
Was für ein Dialekt ist das ? Oder von was ist er abgeleitet ?
Das lustige ist, wir in der Pfalz reden fast genauso !:D
Grüße
P.S.: Ich will mehr darüber lesen...
Hier nun meine gnadenlose Kritik :D
Erst das Positive:
Danke dafür, dass du unsere schöne Muttersprache pflegst, Sprachgefühl hast und auch die Rechtschreibung und Grammatik beherrscht. Eigentlich würde ich das ja als Handwerkszeug einer jeden Schriftstellerin ansehen. Aber ich musste immer wieder lesen, dass die vorhin erwähnten Tugenden doch nebensächlich seien. Meiner Meinung nach sind sie es nicht - und du hast sie.
Und du hast noch mehr: gute Ideen und die Fähigkeit, diese auch umzusetzen. Das bisher Gelesene gefiel mir sehr gut.
War/ist das Geschriebene spannend?
Ja... irgendwie schon. Allerdings weniger die beschriebene Situation als die Gesamtschau auf das, was hoffentlich noch kommt.
Hat es so etwas wie einen roten Faden?
Frag mich ein paar Kapitel später.
Was hältst du von Gmael? Würdest du mehr über ihn wissen wollen?
Er scheint der Protagonist zu sein - oder zumindet einer, der die Handlung vorantreiben kann.
Nun zur bösenbösen Kritik:
Um ein Haar hätte ich die Geschichte weggeklickt. Und dann hätte ich wirklich was versäumt...
Warum wollte ich schon aufhören zu lesen, fragst du?
Wegen des Orks. Geschichten mit Orks hängen mir zum Halse heraus. Dagegen bin ich allergisch und bekomme grüne Pickel...
Spaß beiseite: das Thema Orks wurde in so vielen FanFictions ausgelutscht und verheißt meist ungeheuer miese Geschichten. Vorurteile sind eben schwer zu bekämpfen. Mea culpa. Nicht deine.
Wurde die Stadt gut genug beschrieben?
Nicht wirklich. Mir ist nur die inflationäre Verwendung der Begriffe "dreckig", "verdreckt" aufgefallen. Ansonsten weiß ich wenig darüber.
Oder wenn nicht, wann und wo hätten welche Art von Beschreibungen eingefügt werden sollen?
DU bist die Schriftstellerin *fies grins*
Und abschließend noch ein Mini-Hinweis:
"euch" und "ihr" werden, wenn als höfliche Anrede gebraucht, groß geschrieben ;)
ZanIzuNES
28.12.2008, 19:11
Was für ein Dialekt ist das ? Oder von was ist er abgeleitet ?
An den Fränkischen - also den meiner Heimat, allerdings habe ich ihn an die Lesbarkeit angepasst, sonst müsste dort stehen:
„Is scho so gut wie erledicht Hea. Ich bring se dohn zu de selwe Zeit!“
Der Pfälzer Dialekt ist dem Fränkischen nicht so unähnlich, weil - so weit ich weiß - auch dort gerne Endungen geschluckt und Vokale "gebogen" werden
Freut mich, dass dir die Fortsetzung gefallen hat, aber ein bissl Kritik wäre auch schön gewesen.
Ich will mehr darüber lesen...
So ich denn die Zeit finde und das Fernsehprogramm konstant schlecht bleibt.
Gruß Zaniz
ZanIzuNES
28.12.2008, 19:26
Erst das Positive:
Danke dafür, dass du unsere schöne Muttersprache pflegst, Sprachgefühl hast und auch die Rechtschreibung und Grammatik beherrscht. Eigentlich würde ich das ja als Handwerkszeug einer jeden Schriftstellerin ansehen. Aber ich musste immer wieder lesen, dass die vorhin erwähnten Tugenden doch nebensächlich seien. Meiner Meinung nach sind sie es nicht - und du hast sie.
Höre ich da einen Hauch von Ironie??? - Ach Quark - passt schon sage ich dazu nur.
Und du hast noch mehr: gute Ideen und die Fähigkeit, diese auch umzusetzen. Das bisher Gelesene gefiel mir sehr gut.
Halt, halt das ist ja zu viel des Guten!!! Bitte ja nicht übertreiben, das steigt der Autorin sonst zu Kopfe und führt zu irreparabler Arroganz. (Sage ich, weil ich mir grad ein Loch in den Bauch freue)
So nun aber wieder ernsthaft...
Um ein Haar hätte ich die Geschichte weggeklickt. Und dann hätte ich wirklich was versäumt...
Warum wollte ich schon aufhören zu lesen, fragst du?
Wegen des Orks. Geschichten mit Orks hängen mir zum Halse heraus.
Da gebe ich dir in der Tat uneingeschränkt Recht. Orks sind so wie sie in der zwöfundneunzigstausgelutschten Variante nach HDR daherkommen dann doch etwas lahm.
Ich habe mit den meinigen Orks aber etwas sehr Spezielles vor, nur ist die Idee dazu noch ziemlich unausgereift, daher wäre es zu früh, irgendwem damit den Mund wässrig zu machen, so er denn auf Orks steht, was du ja gerade nicht tust.
Nur soviel möchte ich sagen, ich mag so eine gewisse Orksorte, die weniger oder kaum mit dem reinen Hau-Drauf-wir-schlagen-die Elfen-tot-Image zu tun haben. Ich halte Orks nicht für doof, und langsam, und schon gar nicht für zu blöd, um sich einfach erschlagen zu lassen.
Momentan aber, sind meine Orks leider auch nur Mittel zum Zweck.
Oder wenn nicht, wann und wo hätten welche Art von Beschreibungen eingefügt werden sollen?
DU bist die Schriftstellerin *fies grins*
Krieg ich nicht doch einen klitzekleinen Hinweis-bittöööö! Hach, naja, es war halt wieder mal einer der Teile, die mir Sorgen gemacht haben, weil ich genau weiß, dass das einer meiner Schwachpunkte ist. Deswegen wäre ich über Tipps ganz froh gewesen. Aber jaaaa, du hast ja Recht, muss ich mir halt selber was ausdenken... *grumel*
Und abschließend noch ein Mini-Hinweis:
"euch" und "ihr" werden, wenn als höfliche Anrede gebraucht, groß geschrieben ;)
Solche Schönheitsfehler behebe ich gleich - Asche auf mein Haupt- wie gesagt, es war ja nur der Grobwaschgang!!
Und last but not least - Vielen herzlichen Dank für die Rückmeldung.
Gruß Zaniz
Hah, neues aus der Kniebrechgasse *freu* Der Name hat mir ja beim ersten Teil schon so gut gefallen, schön jetzt mehr über sie zu erfahren.
Schreibtechnisch habe ich wenig anzumerken: Professionell halt. Ich habe keine Kritikpunkte, aber auch keine Stellen, wo ich sagen könnte, dass es sich um schriftstellerische Kleinodien handeln würde. Grundsolide Arbeit.
Zum Inhalt kann ich nicht viel sagen, da nicht allzuviel passiert. Bei der Kombination Magier/Ork/Taverne musste ich zwar mit den Augen rollen, aber ich bin sicher, du wirst dem ganzen noch eine interessante, neue Wendung geben.
ZanIzuNES
30.12.2008, 17:28
. Bei der Kombination Magier/Ork/Taverne musste ich zwar mit den Augen rollen, aber ich bin sicher, du wirst dem ganzen noch eine interessante, neue Wendung geben.
Lieben Dank auch dir für die Rückmeldung.
Bei der Stelle muss ich dir, nach dem ich nun einen Augenblick drüber nachgedacht habe, Recht geben. Ist nicht sehr realistisch. Fragt sich ob ein Ork VOR der Taverne unauffälliger wäre. *LOL* Andererseits gehören Orks in ihrer Sklavenfunktion - so viel kann ich verraten - schon zum alltäglichen Leben in dieser Stadt, allerdings sind sie höchstens geduldet.
Mal sehen, wie sich das ändern lässt... *tasteneinöl*
Gruß Zaniz
Mad Bull
30.12.2008, 22:12
Hallo Zanizunes,
ich dachte ja schon, das mit der ersten Story schluss wäre.
Schön dass ich angenehm überrascht bin.
Die Story selber ist 1a.
So wird man als Leser verwöhnt. :)
Nun die spannende Frage, ob es was zu bemängeln gibt?
Aber klar doch. Das ist in Deutschland Sitte, dass man immer etwas auszusetzen hat. Hätte der typische Deutsche nichts zu meckern, würde dieser durchdrehen.*lol*
Ok im Ernst, die Story war ruck-zuck fertig.
Ich will mehr. *les*
Das ist der einzige Negativkritikpunkt.
Hier hab ich noch Stellen heraus genommen, wo mir besonders gut gefallen haben:
Dabei lächtelte er böse
Das kommt beim Magier besonders übel rüber. Den ein schräges Lächeln ist abstoßender als ein Stirnrunzeln.
Über diese Tatsache konnte auch die ansehnliche Größe des Orks nicht hinwegtäuschen, der Gmael einen halben Kopf überragte.
Das ist doch mal ein Ork, der auch was hermacht. Eine Zeitlang waren die Orks im Pen and Paper als "Aufwärmmonster" und Heldenfutter verkommen.
Er folgte der leicht abschüssigen Hauptstraße hinunter ins Stadtzentrum von Turebarg, vorbei an den Ständen der Straßenhändler und den fahrenden Handwerksleuten. Das Hämmern der Kupferschmiede mischte sich mit dem Geschrei von Bäuerinnen und dem Singsang der Krautweiber.
Auch vortrefflich beschrieben. Ich habe das Leben in der Stadt richtig gesehen.*schwärm*
Gmael bog in die Kniebrechgasse ein. Die Dächer der Häuser neigten sich hier so weit zueinander, dass in die Mitte kein einziger Sonnenstrahl fiel. Ideal für Geschäfte, bei denen man nicht erkannt werden wollte.
Auch stimmig. Da ist es düster geworden.:eek:
„Hatten wir nicht ausgemacht, dass du mir drei kräftige Helfer schicken würdest? Und nicht diesen abgemagerten Wicht!“, zischte er kalt.
Und hier eine deutliche Enthüllung, dass der Spargeltarzan von deiner ersten Story verkauft worden ist.
Einen halben Glockenschlag später, stand er vor einer Taverne. Genau genommen handelte es sich um eine Tür und einen winzigen Schankraum, mit einem noch kleineren Nebenzimmer. Der Wirt war halb taub, und die meiste Zeit so betrunken, dass sich die wenigen Gäste, die er hatte, oft selbst bedienen mussten.
Einfach nur stark. Die Taverne ist so herrlich kaputt. :D
Halt, halt das ist ja zu viel des Guten!!! Bitte ja nicht übertreiben, das steigt der Autorin sonst zu Kopfe und führt zu irreparabler Arroganz. (Sage ich, weil ich mir grad ein Loch in den Bauch freue)
Ok Zani, das ist jetzt nicht mehr Teil deiner Story.
Sollte es in sachen Arroganz doch schon zu spät bei dir sein,
kein Problem. Ich kann dir alles sagen, was du darüber wissen musst.;)
Schreib mal wieder was.
Gruß Mad Bull:)
ZanIzuNES
30.12.2008, 22:56
ich dachte ja schon, das mit der ersten Story schluss wäre.
Schön dass ich angenehm überrascht bin.
Die Story selber ist 1a.
So wird man als Leser verwöhnt. :)
Freut mich, wenn es dir gefallen hat.
Das kommt beim Magier besonders übel rüber. Den ein schräges Lächeln ist abstoßender als ein Stirnrunzeln.
*winke* Ich muss nur gerade Schmunzeln, weil du in dem Zitat genau den Wechselbuchstabenfehler gefunden hast, der mir just heute beim Überarbeiten auch aufgefallen ist. *grins*
Das ist doch mal ein Ork, der auch was hermacht. Eine Zeitlang waren die Orks im Pen and Paper als "Aufwärmmonster" und Heldenfutter verkommen.
Ähm, naja kleine, dumme Totschlagmonster sind auf dauer irgendwie ... langweilig!
Einfach nur stark. Die Taverne ist so herrlich kaputt. :D
*cool* Wenn du noch mal genau nachliest, habe ich fast nichts beschrieben, den Rest hat allein deine Phantasie besorgt. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich interessant, da ich darauf beim Schreiben eigentlich gar nicht so viele Gedanken verschwendete habe.
Sollte es in Sachen Arroganz doch schon zu spät bei dir sein,
kein Problem. Ich kann dir alles sagen, was du darüber wissen musst.;)
*räusper* Nur mal so von Rollenspieler zu Rollenspieler und Schreiber zu Schreiber:
Es war einmal... eine junge Zani, die gerade dabei war einen Roman zu schreiben, worauf sie so mächtig stolz war, dass sie darüber vergaß weiter zu schreiben. Nicht nur das, sie stichelte sogar bei ihren Mitautorinnen, warum diese denn nicht mehr schreiben würden, sie wolle doch so gerne noch anderen, etwas vorlesen - von dem was sie nicht geschrieben hatte...
Die beiden netten Menschen haben mich sehr deutlich aber freundlich auf den Teppich geholt. Danach hab ich mich an meinen Ohrwascheln gepackt, ordentlich weiter geschrieben und mir vorgenommen, kein so großes Aas mehr zu sein. *Märchenstunde beendet*
Ich freue mich immer über Tipps dazu, wenn ich mal daneben liege... ;)
Gruß Zaniz
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