Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mündliche Noten
dragonheart
24.06.2008, 21:55
Guten Tag,
ich denk mal, jeder von euch kennt sie: Die mündliche Noten.
Aber sind mündliche Noten überhaupt sinnvoll?
Es zählt natürlich die Mitarbeit, aber ist es sinnvoll einem schüchternen Schüler eine sechs als mündliche Note reinzuhauen?
Oder nehmen wir an, es handelt sich um Mobbing in der Klasse. Jedes Wort des Schülers wird sofort kommentiert, bei falschen Ergebnissen wird gelacht und außerdem wird zB. sofort nach der Stunde über den jeweiligen Schüler abgelästert.
So geht es nämlich mir. Da ich an Mobbing leide traue ich mich oft nicht den Mund aufzumachen, da selbst vor dem Lehrer jedes meiner Worte auf die Goldwage gelegt wird, meine Worte verdreht oder Gelächter ausbricht. Oder sie protestieren sofort gegen meine Aussagen etc.
Das geht langsam so weit, dass ich teilweise sogar stottere, dann wird es noch schlimmer.
Deswegen habe ich immer Angst davor meine Hand im Unterricht zu heben, was mir auch sehr schlechte mündliche Noten einbringt.
Was haltet ihr davon?
Sind solche mündliche Noten tatsächlich notwendig?
LG Dragonheart
Pantalaimon
24.06.2008, 22:03
Oh, ich kann Dich gut verstehen, Dragonheart.
Mir ging es damals genauso. Aus lauter Angst vor dem Gelächter der Klassenkameraden hat man am Besten gar nichts gesagt.
Das ging bei mir so weit, dass ich die Stufe wiederholt hab und in der neuen Klasse endlich wieder frei reden konnte.
Nein, ich denke, diese mündlichen Noten werden völlig überbewertet. Sie sollten vielleicht zu einem kleinen Prozentsatz in die Gesamtwertung eingehen. Aber anhand der mündlichen Mitarbeit kann man nicht auf das "Wissen" der Schüler schließen sondern eher auf deren Extrovertiertheit.
Lehrer sind oftmals echt blind gegen das, was in den Klassenzimmern vorgeht. Und selbst wenn sie Mobbing mitbekommen sind sie eigentlich machtlos dagegen.
Leidiges Thema... ich bin froh aus em Alter raus zu sein, in dem ich unter Klassendruck gelitten hab. Sowas wünsch ich meinem schlimmsten Feind nicht.
Tja die mündlichen Noten...
Ich habe mich öfter darüber aufgeregt - manchmal haben sie mir eine Note gerettet, manchmal war das Gegenteil der Fall.
Ich kann mich noch gut an den Mathe-Unterricht erinnern :rolleyes:
Ich war schriftlich richtig,richtig schlecht, aber hab mich im Unterricht unglaublich angestrengt, wollte dauernd meine Hausaufgaben vorstellen..Was bekomme ich mündlich? Eine 4.... Weil ich es ja nicht kann. (----> ich konnte es..durch meine Nachhilfe - die nächste Arbeit hab ich auch 2 geschrieben..vorher 5- :D )
Und ein anderer Schüler, der NICHTS sagt im Unterricht, bekommt eine 1....weil er es kann (---> hat immer 1en geschrieben in Arbeiten)
Da frag ich mich echt, was das soll...
Aber allgemein gesehen finde ich die mündlichen Noten durchaus nötig und sinnvoll..
Wie stellst du dir denn sonst den Unterricht vor? Wenn man eh keine mündliche Note bekommt, brauch man sich ja nicht anzustrengen.
Und für Schüchterne ist es doch eine Motivation um ihre Schüchternheit abzulegen. Hat eine Freundin von mir auch geschafft...
Naja, und zu Mobbing-Opfern... Ich hab solche Erfahrungen glücklicherweise noch nicht gemacht, aber da wirds schwierig.. Da muss ein Lehrer echt Fingerspitzengefühl beweisen.
Natürlich kann man da nicht knallhart eine 6 geben.. Ich würde mich dann vielleicht mehr an den Hausaufgaben und den geschriebenen Arbeiten/Tests orientieren...In Ausnahmefällen..
Verräter
24.06.2008, 22:19
Ja! Mündliche Noten sind wichtig!
Letztendlich besteht die Zeugnis-Note nur aus Mündlich und Schriftlich, sprich würde man das Mündliche Wegfallen lassen, wären einzig und allein die Arbeiten wichtig.
Das ist aber keineswegs Sinnvoll denn.
1. Wenn man Beispielsweise an dem Tag, an dem die Arbeit geschrieben wird, nicht ganz Gesund ist, kann sich das sehr schnell auf die Note auswirken obwohl man sonst ein guter Schüler ist.
1.2. Wo das Schriftliche nur einen einzigen "Tag" bewertet, ist die Mündliche Note Jahresübergreifend. Sprich der Schüler hat mehr Zeit seine Note zu verbessern und wird dazu angespornt sich auf den Unterricht vorzubereiten um gut Mitarbeiten zu können, anstatt nur bei Arbeiten zu lernen. -> Der Lerneffekt ist größer (sollte zumindest größer sein)
2. Bei Schriftlichen Abfragen kann immer nur ein Teil-Aspekt des gesamten Themas abgefragt werden, diese Beschränkung gibt es bei Mündlichen Noten nicht. Je nach Fach kann das schwerwiegende Folgen haben, besonders in Naturwissenschaftlichen Fächern oder in den "reinen Lernfächern" (Geschi, Geographie, etc.)
Aber auch z.b. in Deutsch. Manchen Schülern fällt es schwer bis in Aufsätzen "schön" auszudrücken oder machen viele Fehler in Diktaten -> können aber im Unterricht bei z.b. Interpretationsfragen gut Mitarbeiten.
3. Rein Schriftliche Noten fördern einseitigen Unterricht. Oder: Warum sollte ein Schüler im Unterricht mitmachen, wenn er keinen Nutzen davon hat? (Siehe USA) Dann wird simpel Frontalunterricht abgehalten, oder besser gesagt ein Vortrag gehalten, dann die Arbeiten geschrieben und dann das nächste Thema als Vortrag präsentiert. Das möchten weder die Lehrer, noch die Schüler.
Alles in allem, wäre es ein Fehler Mündliche Noten abzuschaffen. Probleme in der Klassengemeinschaft, tja... das ist ein anderes Thema. Leider kann man solche Umstände kaum in der Notengebung berücksichtigen, und Tipps kann ich dir da leider auch keine geben, da ich nicht exakt im Bilde darüber bin, wie das bei euch aussieht. Meine persönliche Variante war "Augen zu und durch"... aber ich stand wahrscheinlich vor völlig anderen Verhältnissen als du. Aber etwas, was andere gemacht haben.
Wenn du dir nicht sicher bist die Antworten zu kennen, sorg dafür dass du sicher bist. Mach dir ein System, lerne so gut und viel du kannst und versuche dir selbst Sicherheit zu verschaffen. Niemand kann dir etwas, wenn du im Recht bist. Ich kenne einige Leute, die mit diesem Weg lange zurecht gekommen sind.
dragonheart
24.06.2008, 22:21
Huhu Pantalaimon,
danke für deine schnelle Antwort :)
In den meisten Nebenfächern meiner Schule wird die Endnote mit 50% mündlich und 50% schriftlich zusammengerechnet. Dann ist es besonders schwer durchzukommen.
Einer meiner Lehrer gab mir eine 5,5 in der mündlichen Note. Das versteh ich dann echt nicht mehr. Wie man jemandem eine 5,5 geben kann.. Im mündlichen *nein*
Ich versteh die Lehrer manchmal auch einfach nicht..
Dass ich die Klasse wiederholen muss, hoff ich mal nicht. Ich kämpf grad noch um meine Versetzung. Die Fächer, wegen denen ich durchfallen könnte sind Bio, Sport und vllt. Mathe, wenn ich das Abfragen versau :(
LG Dragonheart
Edit: @Verräter & Mila: Oh tut mir Leid, ich antworte gleich auch auf eure Posts :) Habs gar nicht mehr gesehen ^^
ChibiShiina
24.06.2008, 22:32
Gegen die mündliche Beteiligung war ich nicht nur, ich hab mich massiv dagegen gestemmt.
Bei mir war das einfach Sturheit, ich hab mich ungefähr 4 oder 5 Jahre am Stück nieeeemals freiwillig während des Unterrichts beteiligt, trotzdem waren meine mündlichen Noten immer so zwischen 3 und 4, weil ich eben meine Hausaufgaben hatte oder mich an Gruppengesprächen beteiligte.
Zu dem "nicht Melden" ich hatte einfach keine Lust. Warum sollte ich nochmal dem Lehrer extra beweisen dass ich das kann wenn ich selbst weiss das ich das kann? Das erschien mir so sinnlos. Immerhin wurde uns ja ständig gesagt dass wir für uns, fürs leben lernten, warum sollte ich das dem Lehrer immer nochmal extra beweisen? Fand ich blöd... O_o
Das ging erst später weg, als die Gespräche interessanter wurden, als Diskussionen in der Klasse geführt wurden, eben das eigene Köpfchen gefragt war und nicht nur das stumpfe wiederholen dessen, was der Lehrer gerade gesagt hatte.
Meiner Meinung nach sind diese mündlichen Noten absolut sinnlos. Man schreibt Klassenarbeiten um sein können unter Beweis zu stellen, das sollte ausreichend sein. Das Melden sollte für Rückfragen bezüglich des Unterrichtsstoffs frei gehalten werden, alles andere ist Überbewertung und bringt nur Unruhe in den Klassen.
Bei uns war das immer 50 : 50 aufgeteilt. Das war dann dumm, wenn du im schriftlichen auf 2 standest und im mündlichen eine 4 hattest, landest du automatisch auf 3, egal was du vorher an schriftlichen Leistungen erbrachtest.
Auch ich bin aus diesem Alter raus, zum Glück. Ich kann besser zuhören, mir meine eigenen Gedanken machen und dann mich an Diskussionen beteiligen. Darin sehe ich eher einen Sinn.
PoiSonPaiNter
24.06.2008, 22:39
Mir hat heute ne mdl Note mehr oder weniger meine 10 Pkt gesichert! :)
Naja an sich sind mdl Noten sinnvoll, nur die Kriterien lassen zu fragen übrig. Da hängt viel von wegen wen mag der Lehrer wen nicht mit drin!
Z.B. das "Quartett" in dem ich bin, wir sagen egtl fast nie etwas oder beteiligen uns großartig. Daher haben auch 3/4 von uns (u.a. ich) 12 Pkt nur bekomm.
Das einzige was uns vllt ein wenig rettet ist, dass wir fragen.
In meiner alten Schule, wo ich mich fast mit dem Lehrer allein unterhalten hab, hab ich mir das angewöhnt. Mir ist es egal wie "dumm" meine Frage ist, ich hau sie einfach raus. Vorallem wenn ich merke das jmd die gleiche Frage hat, sich aber nicht traut sie auszusprechen. Klar bekomm ich dafür auch dumme Kommies, aber was solls, ich muss es ja verstehen! :)
Und Dragontear, du hattest ja schonmal deine Situation beschrieben, aber geht es denn wirklich nicht mit dem melden? Das du einfach nachfragst oder das sagst wovon du denkst es sei das richtige? Weil egtl dürften Lehrer dir das Wort nicht umdrehen..ok unsere machen das auch manchmal, besonders unsere Geschichtslehrerin versteht grundsätzlich meine Fragen falsch! Wie gesagt, versuch es doch einfach mal und versuch dir dabei zu denken "Die sind doch nur neidisch, weil ich mich traue zu fragen!" bzw. "Als ob die es besser wüssten..." vllt klappt das dann etwas besser! :)
Zu dem "nicht Melden" ich hatte einfach keine Lust.
Das kann ich verstehen, ich meld mich auch nur gaaaaaanz selten, am meisten wegen Fragen! :D Manchmal machen wir (s.o.) aber auch daraus nen Wettkampf: Wer wird rangenommen? *lol* Und bei Diskussionen beteilige ich mich nur freiwillig, wenn das Thema stimmt! :)
dragonheart
24.06.2008, 22:55
Soo...
Huhu Verräter, huhu Mila, huhu PoiSonPaiNter, huhu ChibiShiina =)
@Mila: Wie stellst du dir denn sonst den Unterricht vor? Wenn man eh keine mündliche Note bekommt, brauch man sich ja nicht anzustrengen.
Und für Schüchterne ist es doch eine Motivation um ihre Schüchternheit abzulegen. Hat eine Freundin von mir auch geschafft...
Ich denk eben die Leute, denen ihre Note egal ist, die strecken auch nicht, wenn man mündliche Noten macht. Also könnt man sie genauso gut abschaffen... Außerdem könnte man denen, die gut mitmachen auch einen Plus - Punkt geben... Oder?
Klar. Mitarbeit ist wichtig. Aber man kann doch nicht einfach davon ausgehen, dass jeder die Hand hebt, wenn er etwas weiß. Ist ein Mensch besonders schüchtern schafft er es nicht so einfach diese "Art" abzulegen. Ich meine, wir haben ein Mädchen in der Klasse, das redet nur wenn es unbedingt nötig ist und mit ihren besten Freundinnen.
In einer schlechten Klassengemeinschaft ist es auch unmöglich die Schüchternheit ablegen (Ich war übrigens auch nie schüchtern. Eigentlich hab ich ja eine recht große Klappe ^^)
@Verräter: Letztendlich besteht die Zeugnis-Note nur aus Mündlich und Schriftlich, sprich würde man das Mündliche Wegfallen lassen, wären einzig und allein die Arbeiten wichtig.
Ja, stimmt. Ich wäre eben dafür, dass man die Mitarbeit bewertet. Ob jemand stört, ob jemand unter dem Unterricht dauernd spricht etc.
Aber das scheint den Lehrern nicht besonders wichtig zu sein. Meine Lehrer bekommen meine Klasse nicht einmal still. Das geht so weit, dass die Schüler manchmal einfach so durchs Klassenzimmer rennen, sich ohne zu fragen umsetzen etc.
Ich versteh nicht, dass auf das Verhalten nicht so sehr geachtet wird.
Wenn du dir nicht sicher bist die Antworten zu kennen, sorg dafür dass du sicher bist. Mach dir ein System, lerne so gut und viel du kannst und versuche dir selbst Sicherheit zu verschaffen. Niemand kann dir etwas, wenn du im Recht bist. Ich kenne einige Leute, die mit diesem Weg lange zurecht gekommen sind.
Danke =) Ja, mach ich momentan auch. Ich wiederhole zu Hause alles, was wir im Unterricht durchgenommen haben etc. Aber wenn ich Fragen zu den Hausaufgaben habe (ist nur ein Beispiel), dann werde ich auch schnell ausgelacht. Ist eben das Problem, dass ich dann sofort als total dummer Mensch dasteh. Wenn ich mir eines Ergebnisses ganz sicher bin, dann streck ich, das ist klar... Aber es ist schwierig, wenn man dann wieder an der Tafel steht und etwas erklären soll und die ganze Klasse beginnt einen auszulachen, wenn man kurz rumstottert oder nicht sofort den richtigen Weg nennt. Die Lehrer sagen dann nichts dagegen oder so. Und wenn ich dann noch nervöser werde, dann vergess ich schnell irgendetwas oder komm draus..
@PoiSonPaiNter: Und Dragontear, du hattest ja schonmal deine Situation beschrieben, aber geht es denn wirklich nicht mit dem melden? Das du einfach nachfragst oder das sagst wovon du denkst es sei das richtige? Weil egtl dürften Lehrer dir das Wort nicht umdrehen..ok unsere machen das auch manchmal, besonders unsere Geschichtslehrerin versteht grundsätzlich meine Fragen falsch! Wie gesagt, versuch es doch einfach mal und versuch dir dabei zu denken "Die sind doch nur neidisch, weil ich mich traue zu fragen!" bzw. "Als ob die es besser wüssten..." vllt klappt das dann etwas besser!
Es ist problematisch... So kann mans ausdrücken ^^ Einige Lehrer machen dann auch Witze auf meine Kosten, dass die Klasse (wenn sie grad mal nicht lacht) wieder damit anfängt. Klar, wenn mich jemand fragt oder so, dann sag ich das, was ich denke, was richtig ist. Aber wenn es nicht richtig ist, dann lachen sie eben wieder und machen sich die ganze Zeit über dieses eine Ergebnis lustig. Ich frag mich manchmal auch, warum die das nötig haben, mich dauernd runterzumachen, aber das ist ein anderes Thema.
Ich habs eben auch schon fast aufgegeben irgendwelche Vermutungen vor der Klasse zu äußern... Das hat noch nie viel Glück gebracht ^^
Mir hat heute ne mdl Note mehr oder weniger meine 10 Pkt gesichert!
Herzlichen Glückwunsch übrigens ^^
@ChibiShiina: Das Melden sollte für Rückfragen bezüglich des Unterrichtsstoffs frei gehalten werden, alles andere ist Überbewertung und bringt nur Unruhe in den Klassen.
Seh ich ähnlich. Manchmal hab ich die Vermutung manche Schüler versuchen so auch den Unterricht herauszuzögern..
Danke für eure Antworten. Ich konnt nicht so viel & ausführlich antworten, weil ich jetzt ins Bettchen muss :)
Gute Nacht und Schlaft alle schön ^^
LG Dragonheart
ZanIzuNES
24.06.2008, 23:32
Sorry, aber ja mündliche Noten haben einen Sinn.
Wenn du etwas weißt, solltest du es auch verkaufen können/wollen!
Und wie Verräter schon aufgelistet hat, gilt eben die 50:50 bzw. an manchen Schulen die 30:70 Regelung. Alles was er gesagt hat, finde ich richtig.
Mündliche Beiträge zeigen dem Lehrer, ob dich der Unterricht interessiert. Hieß bei uns früher "Gesichtsmassage". Und hat selbst beim ödesten Pauker geholfen. In dem Fall einfach Augen zu und durch. Doch das hilft dir nur begrenzt.
Außerdem bestehen mündliche Noten in der Regel nicht nur aus der reinen Mitarbeit, sondern zum Beispiel auch aus Referaten. Die haben den Vorteil, dass man sich ganz genau darauf vorbereiten kann.
Wo bei dir der Hund begraben liegt, ist eher auf der Mobbing-Seite - und anhand von dem, was du über die Umstände in deiner Klasse gesagt hast und wie deine Lehrerin damit umgeht...
Mir fällt da nur noch eine Lösung ein, wenn du Fragen hast und nicht immer vor Publikum reden willst, dann frag am Stundenende bevor der Lehrer durch die Tür geht oder in den Pausen. Sofern derjenige nicht restlos stur ist, wird er dir antworten.
Zweitens - wenn in deiner Klasse wirklich nichts unternommen wird und die Lehrer teils noch Witze auf deiner Kosten machen, solltest du mit deinen Eltern reden und sie bitten, mit dem jeweiligen Lehrer ein Gespräch zu führen. Und hilft das alles nichts - dann geht nur eines, die Klasse wiederholen und/oder die Schule wechseln.
Allerdings - ich kann hier nur vermuten - kann es sein, dass du eigentlich im Schwerpunktfach Mathe ganz schön am rudern bist? Und bitte sei jetzt ehrlich - auch im Schriftlichen? Hast du dort schon abgeklärt, wo deine Lücken sind?
Noch etwas anderes möchte ich dir zum Nachdenken geben:
Bei deinem Wunsch mündliche Noten abzuschaffen hast du sicher auch an die ganzen Leghasteniker und die Leute gedacht, die ihr Wissen eben nicht so gut aufs Papier bringen, aber dafür gut reden können, oder?
Was machen die also dann ohne mündliche Noten? Schau - ein echter Legastheniker freut sich in der Regel, wenn er in Deutsch schriftlich eine vier schafft. Es gibt nichts motivierenderes, wenn man so jemandem sagen, kann - hey, du weißt dass du schriftlich nie besser sein wirst, aber durch eine gute Mitarbeit kannst du noch ganz, ganz viel ausgleichen.
Du kannst über das Schulsystem jammern, wie du willst. Entweder - man macht es absolut individuell in der Bewertung - dann ist es leider für die Wirtschaft und Industrie und Universtitäten und denjenigen, der später einmal einen Gesellen oder Auszubildenen sucht NICHT vergleichbar.
Oder: alle erhalten die gleiche Chance - und die Ergbenisse sind "subjektiv" vergleichbar.
Du solltest eines Wissen, auch die Lehrer die jetzt arbeiten haben dieses System nicht gemacht. Und ich glaube auch nicht alle sind glücklich damit.
Gruß Zaniz
Mündliche Noten empfand ich oft als Willkür der Lehrer. Öfter gab es Noten nach Sympathie statt nach Leistung. Ich habe auch zu denen gehört, die sich nicht so häufig beteiligt haben, da ich schlicht kein Mensch der vielen Worte bin. Das ist auch heute noch so und entspringt zum Teil meiner Ansicht, dass viel zu viel Unnützes oder Redundantes ausgesprochen wird und daher dass ich lieber zuhöre und mir aus den unterschiedlichen Aussagen ein eigenes Bild mache.
Trotzdem haben meine mündlichen Noten teilweise stark variiert, da einige Lehrer die Leistungsfähigkeit der Schüler erkennen (ich war immer gut in schriftlichen Leistungen, selten gabs mal eine 4, nie eine 5 oder 6), andere nicht. Andere Lehrer hielten es für ungerecht den anderen Mitschülern gegenüber mündliche Noten auf Grund sonst guter Leistungen nach oben zu korrigieren.
Bei uns gab es auch mal Versuche, die Schüler sich gegenseitig mündlich bewerten zu lassen. Der Lehrer hat zwar trotzdem die Noten selbst vergeben, hat sich aber an den Durchschnittsnoten der Schüler orientiert. Dabei fließen natürlich nicht nur die beobachteten Leistungen der Mitschüler, sondern zum Teil auch die Sympathie mit ein. Im Großen und Ganzen hat das aber gut funktioniert. Insbesondere in den oberen Klassenstufen wurde ehrlicher miteinander umgegangen. So gab es auch des öfteren Proteste, wenn der Lehrer die mündl. Leistung einzelner nach Meinung der Klasse falsch eingeschätzt hat.
Den größten Schwachsinn, den sich ein Lehrer mal ausgedacht hat, war, eine Strichliste durch einen Schüler führen zu lassen, der jede Stunde gewechselt hat. Dabei sollte jedesmal ein Strich gemacht werden, wenn sich jemand gemeldet hat. Was dabei rausgekommen ist, war vorhersehbar: Freunde haben ein paar Striche mehr bekommen, "Feinde" ein paar weniger und die Bewertung lief am Ende nach dem Motto Quantität statt Qualität...
Genauso unsinnig war die Einführung des Zentralabiturs, das offensichtlich ein großer Reinfall ist. Ich bin froh zum letzten Jahrgang gehört zu haben, der sich damit nicht abgeben musste. Das Ziel soll ja sein, dass durch das Zentralabitur die Bewertung vereinheitlicht wird, um vergleichbare Noten zu erhalten. Genau das scheint aber der Denkfehler zu sein. Es ist einfach unsinnig jeden Menschen gleich zu behandeln. Das einzige was daraus resultieren wird, ist ein Konkurrenzkampf zwischen Schulen und Bundesländern á la "Wir haben die (statistisch) besseren Schüler".
Meiner Meinung nach ist das aktuelle Schulsystem grundsätzlich überholt. Zum einen fehlt eine individuelle Bewertung der persönlichen Fähigkeiten. Das Bewertungssystem setzt heute zunächst einmal alle Schüler gleich, bewertet sie gleich und stellt die gleichen Erwartungen an jeden.
Zum anderen herrscht durch den Frontalunterricht tendenziell eher ein Gegeneinander als ein Miteinander. Lästern und dumme Kommentare zu Aussagen von Mitschülern sind an der Tagesordnung.
Auch das Ziel in Gymnasien die Schüler auf ein Studium vorzubereiten wird zum Großteil verfehlt, da die Lernweise an Unis eine komplett andere ist, wie die in der Schüler. Ein großer Teil der Abbrecher kommt dadurch zustande, dass einige mit dem selbstständigen Lernen nicht klar kommen, da sie es einfach nicht kennen, es nicht gewohnt sind und auch gar keine Erfahrungen damit haben.
Ich finde man sollte einen ähnlichen Ansatz wie an den Unis fahren und auf freie Entfaltung und mehr sozialen Umgang beim Lernen setzen. Damit meine ich nicht, dass man regelmäßig Vorlesungen besuchen soll, bei denen man nur zuhört, und es danach an einem selbst ist mit dem Stoff klar zu kommen.
Ich meine damit, dass der Unterricht nur noch locker vom Lehrer gesteuert werden sollte. Inhalte sollte sich der Jahrgang selbst erarbeiten und selbstständig diskutieren. Der Lehrer sollte nur dazu da sein, Fragen zu beantworten und zu helfen, wenn die Schüler nicht weiter kommen. Dadurch würden sich automatisch Lerngruppen bilden, die jeweils in dem Tempo lernen, in dem sie am besten klar kommen. Das führt zwar dazu, dass die Dauer der Schulzeit variabel wird, da der eine länger braucht als der andere. Unterm Strich würde sich aber vermutlich ein höheres Bildungsniveau ergeben als heute und man ist mit dem individuellen Lernsatz bereits vertraut, wenn man in die Uni kommt.
Eine Bewertung des individualisierten Unterrichts nach Schulnoten wäre mit so einem System sinnlos. Daher sollte es in Zeugnissen nur noch schriftliche Bewertungen geben, die von Lehrer und Schülern gemeinsam bestimmt werden. Außerdem sollte der Unterricht nicht vor 9 Uhr beginnen. Viele Schüler haben es etwas weiter zur Schule und müssen daher schon um 6 Uhr oder noch früher aufstehen. Da ist es kein Wunder, wenn die Aufnahmefähigkeit schon am Vormittag im Keller ist.
Ich fürchte aber, dass sich das Schulsystem nicht so schnell ändern wird, da es sowohl wirtschaftliches als auch politisches Interesse gibt, das aktuelle System beizubehalten. :(
dragonheart
25.06.2008, 14:31
Huhu ZanIzuNES :)
Außerdem bestehen mündliche Noten in der Regel nicht nur aus der reinen Mitarbeit, sondern zum Beispiel auch aus Referaten. Die haben den Vorteil, dass man sich ganz genau darauf vorbereiten kann
Hab bisher noch keinen Lehrer erlebt, bei dem das Referat zu den mündlichen Noten zählt. Obwohl das natürlich auch verschieden ist. Bei manchen zählt es wie eine Klassenarbeit, bei manchen wie ein Kurztest, manche beziehen es tatsächlich in die mündliche Note mit ein und wenn man Pech hat, wertet der Lehrer es überhaupt nicht.
Außerdem ist es auch schon oft vorgekommen, dass man mir nicht geglaubt hatte, dass ich meine Referate selbst geschrieben habe. Auch die Lehrerin nicht!
(Kleiner Auszug aus dieser Situation:
Eigentlich lief alles gut. Ja, ich war aufgeregt, ja, ich kam manchmal kurz ins Stocken. Aber sonst lief alles gut. Ich sprach die ganze Vorstellung lang hochdeutsch. Ich fand es toll, dass ich dieses Hochdeutsch so lange durchgehalten hatte. Es stimmt, für mich war es eine Herausforderung. Es war eine Herausforderung vor die Klasse zu treten und vor ihnen zu sprechen. So, und jetzt die Kommentare. Zum Glück sucht die Lehrerin die Noten jetzt nicht mehr nach der Meinung der Klasse aus. So, gut, zuerst Sarah. Diana nehme ich jetzt nicht dran.
„Sarah?“, rufe ich auf.
„Also ich fand die Buchvorstellung so ganz gut. Aber du hast viel zu viel abgelesen. Und irgendwie war das auch gar nicht so flexibel oder so. Das war voll steif und durchgeplant oder so. Und du hast echt zu viel abgelesen. Dass du sogar deine Meinung abgelesen hast, da hat man schon gemerkt, dass du dir das alles so aufgeschrieben hast, wie du´s gesagt hast“
Ich nicke es ab. Was soll ich dazu auch sagen?
„Johannes?“
„Ja, also das Plakat ist schon, also beeindruckend gemacht. Aber sonst… Na ja, der Text und so. Du hast wie schon von Sarah gesagt zu viel abgelesen. Aber es war eben… zu perfekt, oder wie man das sagt“
Meine Augenbrauen ziehen sich merklich zusammen. Zu perfekt?
„Elisa?“
„Ja, also ich fand die Vorstellung ganz gut, aber naja… Das war eben voll komisch. Du hast voll nur Hochdeutsch geredet und auch so immer so perfekte Sätze und so, so redest du ja nie. Also naja.“
Ich schließe die Augen.
„Ehm, ja, Sven?“
„Ich fand die Buchvorstellung gut. Ich denk mal, du warst ziemlich aufgeregt und dein Zettel hat dir dann auch geholfen und dass du da öfters draufgeguckt hast, um nicht drauszukommen… Fand ich jetzt eigentlich nicht so schlimm. Und dein Plakat ist auch schön.“
Lass es so weitergehen, denke ich nur und nicke wieder. Ich bedanke mich leise. Hat ers gehört?
„Diana?!“
„Also ich fand deine Buchvorstellung auch, wie Johannes schon gesagt zu perfekt. Das war irgendwie echt voll unecht, wie du das gemacht hast. Als würd da Frau R. vorne stehen, oder ein Erwachsener oder so. Also ich fands nicht so gut“
Jetzt reicht es. Aha, dann ist es also schlecht, wenn es so klingt, als würd das ein Erwachsener sprechen?
„Ich dachte, es ist der Sinn der Sache, dass es Hochdeutsch ist. Ist es denn schlecht, wenn es so klingt, als wäre Frau R. hier vorne, oder wie?“
„Also, hast du denn die Sätze, wie „ist das tragende Element“ selbst gemacht? Oder hast du das irgendwo rausgeholt? Also insgesamt das über den Film? Stand das so irgendwo im Internet? Ich mein, für die 7te Klasse ist das schon… “, mischt sich jetzt auch Frau R. ein. Ich starre sie kurz an. Hat die ´nen Knall? Warum soll ich irgendwas klauen?
„Nein, das habe ich alles selbst geschrieben?“
Es geht weiter. Die hacken weiter auf mich ein. Ich kann mich nicht weigern, sie dranzunehmen. Aber ich will nicht mehr. Mir ist übel.
„Kathrin?“
„Ja, boah, sammal, was habt ihr eigentlich für Probleme? Ich fand die Buchvorstellung gut, so wie sie war. Was reitet ihr da jetzt alle auf dem Text rum? Der war doch gut“
Danke Kathrin. Danke. Danke, vielen Dank.
„Na ja, wenn sie behauptet, sie hätte den Text selbst geschrieben… Also ich werde da bestimmt im Internet nachschauen…“. - Ja, Frau R., ich hab es bestimmt irgendwo abgeschrieben…
Irgendwann ist es vorbei. Ich höre einfach nicht mehr hin. Warum auch? Ich nenne nur noch die Namen und verschließe mich gegen die ganzen Worte. Dann hänge ich mein Plakat ab, nehme meine Zettel und gehe an meinen Platz.
„Und jetzt zu den Hausaufgaben“…
„Diana, wärst du so freundlich und würdest mir den Zettel geben, den ich dir geliehen habe“
„Nö“
„Gib her“
„Den brauch ich jetzt selbst“, schnauzt sie mich an. Ah, na schön. Ich musste ihr den Zettel leihen und habe so meine Hausaufgaben leicht unvollständig. Aber das ist ihr ja egal, oder. Ich reiße ihr den Zettel aus ihrer Hand, bemerke aber, dass es ein anderer ist. Egal, Zettel ist Zettel.
„Gib den sofort wieder her“, sagt sie.
„Du gibst mir jetzt meinen Zettel, dann bekommst du deinen“
Ich bekomme meinen Zettel. Aber wieso muss man sie erst erpressen?
Diana zischt mir irgendetwas Bösartiges zu, aber ich habe es nicht verstanden.
„Was hast du gesagt?“
Sie wiederholt ihre Worte, aber wieder so undeutlich, dass ich es nicht übersetzen kann.
„Kannst du mal entweder deutlich oder Hochdeutsch reden?“
„Ich rede keine Dummensprache.“
„Schwäbisch ist eine Dummensprache“, ich schaue sie nicht an, sondern tue so, als würde ich auf den Unterricht achten. Aber dann schloss sich der folgende Dialog an:
D: „Ach, warum redest du dann schwäbisch?“
I: „Man darf nicht davon ausgehen, dass jeder Hochdeutsch kann“
D: „Du brauchst nicht glauben, dass dir das irgendjemand abgekauft hat, dass du das selbst geschrieben hast“
I: „Oh, ja, wow, das weißt du ganz bestimmt“
D: „Ja, schon klar. Und ich weiß auch, dass du nie wirklich in unserer Klasse aufgenommen wurdest“
I: „Jaja“
D: „Ja, nenn mir doch nur einen Namen von einer wirklich guten Freundin in dieser Klasse“
I: „Vor dir muss ich gar nichts beweisen“
D: „Na, siehst du“
I: „Sag mal, bist du irgendwie krank? Was hast du eigentlich gegen mich?“
D: „Ich bin nicht krank. Doch, vielleicht ein bisschen Schnupfen und Husten, aber so psychisch krank wie du bin ich nicht.“
I: „Lieber psychisch krank, also so wie du“
D: „Wenigstens habe ich Freunde hier“
I: „Fragt sich nur, ob ich solche Freunde wie dich haben möchte. Eben nicht“
D: „Fühlst du dich jetzt toll oder? Na, wenigstens bin ich toll“
I: „Oh man, wenn du das brauchst, um dich geil zu fühlen“
D: „Hast du ´s immer noch nicht kapiert? Du bist nicht toll. Du fühlst dich nur so, okay?“ )
Mir fällt da nur noch eine Lösung ein, wenn du Fragen hast und nicht immer vor Publikum reden willst, dann frag am Stundenende bevor der Lehrer durch die Tür geht oder in den Pausen. Sofern derjenige nicht restlos stur ist, wird er dir antworten.
Hört sich jetzt blöd an, aber das hab ich auch schon versucht. (Ich hatte meine Hausaufgaben falsch und wusste nicht, weshalb) Mein Lehrer meinte dann einfach, ich hätte einen Fehler gemacht (wäre ich ja nie draufgekommen..) und ich solle eben nochmal im Mathebuch nachschauen und nachlesen. Ich würde schon auf meine Fehler kommen.
Allerdings - ich kann hier nur vermuten - kann es sein, dass du eigentlich im Schwerpunktfach Mathe ganz schön am rudern bist? Und bitte sei jetzt ehrlich - auch im Schriftlichen? Hast du dort schon abgeklärt, wo deine Lücken sind?
Ja, stimmt. In schriftlichen Prüfungen bin ich ziemlich schlecht. Das liegt aber auch daran, dass mein Mathelehrer für den Rechenweg keine Punkte gibt, sondern nur die Lösungen. Und ich hatte zB. in der letzten Klassenarbeit ziemlich viele Rechenwege richtig. Und dann hatte ich immer im letzten Schritt einen Fehler. Für die Rechenwege habe ich keinen einzigen Punkt bekommen.
Momentan ist es eher leichter geworden in Mathe. Wir machen Geometrie und dabei bin ich ziemlich gut.
Die Lücken die ich hatte, sind nun sozusagen gefüllt. War eben auch ein ziemlich anstrengendes Jahr für mich, weil ich Ende des letzten Jahres von der Realschule auf das Gymnasium gewechselt hab. Viele Dinge, die die Leute auf dem Gymnasium schon gemacht hatten, von denen sagte mein Lehrer auf der Realschule, dass wir so etwas eh nicht brauchen würde... Also haben wir es auch nicht gelernt. Ich hab versucht auf der Realschule trotzdem immer auch das zu lernen, was unser Lehrer nicht mit uns gemacht hat. Sonst wäre es wohl noch problematischer auf dem Gymnasium geworden..
Bei deinem Wunsch mündliche Noten abzuschaffen hast du sicher auch an die ganzen Leghasteniker und die Leute gedacht, die ihr Wissen eben nicht so gut aufs Papier bringen, aber dafür gut reden können, oder?
Was machen die also dann ohne mündliche Noten? Schau - ein echter Legastheniker freut sich in der Regel, wenn er in Deutsch schriftlich eine vier schafft. Es gibt nichts motivierenderes, wenn man so jemandem sagen, kann - hey, du weißt dass du schriftlich nie besser sein wirst, aber durch eine gute Mitarbeit kannst du noch ganz, ganz viel ausgleichen.
Legasthenie betrifft nur die Rechtschreibung, nicht die Formulierung oder die Ausdrucksweise. Bei einem Legastheniker weiss man, dass er nicht gut schreiben kann. Also muss man den Inhalt und die Ausdrucksweise bewerten, nicht die Rechtschreibung.
LG Dragonheart
Edit: Faern, danke für die Antwort, ich muss sie mir mal durchlesen, dann schreib ich dir ´ne Antwort =)
dragonheart
25.06.2008, 15:03
Huhu Faern ^^
Danke für deine Antwort :)
Der Lehrer hat zwar trotzdem die Noten selbst vergeben, hat sich aber an den Durchschnittsnoten der Schüler orientiert.
Das kenne ich. Aber meine Deutschlehrerin folgt dann den vorgeschlagenen Noten der Schüler. Wenn mehrere Leute für eine 4 sind, dann bekam derjenige eben eine 4. So war das... Als ich meine Buchvorstellung machte, hat sie das zum Glück nicht mehr gemacht, aber einige meiner Klassenkameraden kamen schon in den Genuss einer solchen demokratischen Note O.o Die beliebten Schüler bekamen fast immer eine 1 oder eine 1-, der Rest eben nach den Launen der anderen...
Meiner Meinung nach ist das aktuelle Schulsystem grundsätzlich überholt. Zum einen fehlt eine individuelle Bewertung der persönlichen Fähigkeiten. Das Bewertungssystem setzt heute zunächst einmal alle Schüler gleich, bewertet sie gleich und stellt die gleichen Erwartungen an jeden.
Hm, ja. Besonders in den unteren Klassenstufen werden die Fähigkeiten der Schüler nicht gefördert oder ausgebaut. Klar, die Lehrer können nicht jeden einzelnen Schüler persönlich in seinen Fähigkeiten fördern... Aber ich finde es auch komisch, dass alle Schüler auf die selbe "Linie" gesetzt werden. Ging mir auch in der Realschule so, dass der Lehrer mir nie glaubte, wenn ich etwas in Deutsch erarbeitete, dass er mich schlechter bewertete, weil er meinte, ich würde ihn anlügen und meine Mum hätte (zB. einen Aufsatz als Hausaufgabe) geschrieben.
Ich meine damit, dass der Unterricht nur noch locker vom Lehrer gesteuert werden sollte. Inhalte sollte sich der Jahrgang selbst erarbeiten und selbstständig diskutieren. Der Lehrer sollte nur dazu da sein, Fragen zu beantworten und zu helfen, wenn die Schüler nicht weiter kommen. Dadurch würden sich automatisch Lerngruppen bilden, die jeweils in dem Tempo lernen, in dem sie am besten klar kommen.
Ja, das stimmt schon. Wäre sogar eine gute Idee. Trotzdem würde sich natürlich, wie du schon gesagt hast, bei manchen das Schuljahr "verlängern" oder so ähnlich... Die haben eben ´nen ziemlich strengen Lehrplan. Bei meinem Mathelehrer ist es so, dass er mit uns nur die Hausaufgaben kontrolliert. Dann schreibt er mit uns, wenn wir noch Zeit haben die Regeln für das nächste Thema auf, gibt und zwei Buchseiten Hausaufgabe auf und das wars dann. In der nächsten Stunde läufts genauso. Fragen werden nicht so wirklich beantwortet. Man soll sich eben nochmal die Regeln durchlesen und selbst nach Fehlern Aussschau halten. Wenn man sie nicht findet.. Tja, dann hat man eben Pech gehabt.
Außerdem sollte der Unterricht nicht vor 9 Uhr beginnen. Viele Schüler haben es etwas weiter zur Schule und müssen daher schon um 6 Uhr oder noch früher aufstehen.
So ähnlich gehts mir auch. Wenn ich morgens Zeit haben möchte, dann muss ich auch um 6 Uhr aufstehen, bzw. um 6:15. Ich besuche wegen dem Mobbing eine Schule, die sehr weit von zu Hause entfernt ist. Mehr als 20km.
Ziemlich anstrengend, auch, weil ich am Montag dazu noch 4 Stunden Mittagsschule habe und teilweise Dienstags 1 Stunde und auch Donnerstags 2 Stunden. Gehört zwar nicht zum Thema, wollt ich aber mal so erwähnen ^^
LG Dragonheart
*seufz* Ach je, dragonheart... ich würd dich so gern mal knuddeln oder sowas T_T
Also von diesem Dialog, den du da gepostet hast, wird mir schlecht.
Das sind so die Leute, die... argh ò.ó Nix im Hirn, aber immer schön die Fresse aufreißen. Und deine Lehrerin kann ich absolut nicht verstehen ôo Selbst wenn ich diesen Verdacht habe - sowas sagt man doch nicht, bevor man es überprüft hat *tsts* Und da denkt man, die Lehrer würden sich freuen, wenn sie mal einen Vortag von überdurchschnittlicher Quali zu hören kriegen...
Aber zum Thema:
Ich finde mündliche Noten durchaus sinnvoll. Ich hab's zwar leicht, das zu sagen, da ich in den meisten Fächern mit den zu den Aktivsten gehöre und mir daher wahrscheinlich nur ein eingeschränktes Bild von der gegenteiligen Situation machen kann, aber der Sinn der mündlichen Bewertung liegt für mich in Folgendem: Wenn du im Schriftlichen nicht so gut stehst, mal einen Ausrutscher hattest oder ausgerechnet das Thema, über das geschrieben wurde, nicht so gut konntest, hast du immer die Möglichkeit, das per Wortbeiträge wieder rauszureißen. Oft reicht den Lehrern ja auch schon ein simples Anzeichen dafür, dass man Interesse am Unterricht hat, das ist für viele schon ne Menge wert.
Unser Physik-Lehrer zB hat nem Klassenkameraden ne... war's ne 2? Ich glaube, sowas um die 2 rum eben, gegeben, obwohl der sich fast nie meldet; wenn er aber aufgerufen wird, weiß er die Antwort und zeigt damit ja, dass er zumindest mitdenkt.
Ich kann aber deine Situation nachvollziehen; je weniger beliebt man in der Klasse ist, desto mehr werden die Äußerungen bekrittelt. Ging einer Freundin von mir auch mal sehr extrem so und in meiner alten Klasse habe ich mich auch grundsätzlich sehr unwohl beim Melden gefühlt. Ich weiß auch leider nicht, was man dagegen tun kann =/ Ich würde jetzt einfach mal sagen, dass es letztendlich nun mal so ist, dass du die Noten brauchst und dass sie für dein weiteres Leben wichtig sind. Ich weiß, es ist meistens sauschwer bis unmöglich, aber man muss sich glaube ich wirklich sagen: Es geht hier um mich und wenn ich von der Schule runter bin, kann's mir gestohlen bleiben, was man früher zu meinen Wortbeiträgen gesagt hat.
Vor allem, da das bei euch ja doch recht krass benotet zu werden scheint O_o Also von ner mündlichen 6 hab ich echt noch nie gehört, ich weiß auch gar nicht - ist das überhaupt "erlaubt"? Ô_ó Sobald du in jeglicher Form Beteiligung zeigst und IRGENDWAS sagst, ist das keine 6 mehr, gerade im Mündlichen nicht einmal mehr ne 5... und ne 5,5 ist in der endgültigen Bewertung ja keine 5 mehr, sondern eben eine 6.
Also... ich glaube, wenn man auf einmal die mündlichen Noten aus ieinem Grund abschaffen wollen würde, würde ich mich sehr aufregen... : D
Wie gesagt, es ist gerade jetzt am Ende des Jahres der letzte Notanker, der einem bleibt. Es reicht ja manchmal schon, sich um 2 Zentel oder so zu verbessern, damit im Zeugnis die bessere Note steht - und in der Beziehung möcht ich die mündlichen Noten wirklich nicht missen >_>
PoiSonPaiNter
25.06.2008, 16:33
Es ist problematisch... So kann mans ausdrücken ^^ Einige Lehrer machen dann auch Witze auf meine Kosten, dass die Klasse (wenn sie grad mal nicht lacht) wieder damit anfängt. Klar, wenn mich jemand fragt oder so, dann sag ich das, was ich denke, was richtig ist. Aber wenn es nicht richtig ist, dann lachen sie eben wieder und machen sich die ganze Zeit über dieses eine Ergebnis lustig. Ich frag mich manchmal auch, warum die das nötig haben, mich dauernd runterzumachen, aber das ist ein anderes Thema.
Ich habs eben auch schon fast aufgegeben irgendwelche Vermutungen vor der Klasse zu äußern... Das hat noch nie viel Glück gebracht ^^
Herzlichen Glückwunsch übrigens ^^
Erstmal: Dankeschön! :)
Dann: Das mit den Witzen auf deine Kosten ist unfair, aber das kenn ich noch aus dem letzten Schuljahr. Bloß das die hier auf Kosten einer Schülerin ging die wirklich dumm war/ist! Sie wusste nie etwas, hat nichts getan und egtl nur genervt. Da haben selbst die Lehrer, besonders unser Mathelehrer, mitgemacht, wenn sie etwas nicht wusste. Da sie dann ebenfalls darauf reagiert hat, so mit "Haha wie lustig" o.ä. hat das die Klasse wieder aufgeregt, weil ihre Äußerung dazu einfach nur dämlich war. Ok vllt kommt mir das nur so vor, weil ich anders gehandelt hätte, aber ihr verhalten war unverständlich. Sie hat das alles auf eine Art und Weise hingenommen, dass es schon wieder lächerlich wurde.
So wie du deine Situation schilderst, und nach dem Auszug zu urteilen, wäre jegliche Gegenreaktion nahezu sinnlos. Wobei ich es unverständlich finde, dass sie nichtmal anerkennen wollen, das die Texte von dir sind! Es gibt Kinder, wie dich, die können sich bereits in der 7.(?) Klasse fantastisch ausdrücken, und es gibt die, die nichtmal in der 10. nen vernünftigen Satz zu Stande bekommen (damit meine ich nicht Legastheniker o.ä.)! KA ob es was bringt, aber wenn du einfach mal "zurückschnautzt" und absichtlich Hochdeutsch sprichst oder anderes machst, was die nicht vpn dir erwarten würden? Einfach mal zeigen, dass dir die anderen egal sind und den Lehrern beweisen, dass du gut bist. Meine Vorschläge sind dumm, ich weiß aber so würde ich handeln...o.O *schäm* *vogel* *eyesroll*
Andere Situation: Heute in Mathe:
Herr T. pinselt ein Parallelogramm an die Tafel und setzt die Eckenbezeichnung.
Ich: Die Pkt sind falsch!
Klasse: Na und ist doch egal!
-> Denkste: Da wir grad bei Vektorrechnung sind ist es schon ein unterschied ob der Vektor von D nach A oder von B nach A geht!
T. wischt weg und zeichnet nochmal neu: Ja Sie haben recht, dass ist durchaus von Bedeutung!
Demzufolge: Einfach mal dreist sein! :D
*seufz* Ach je, dragonheart... ich würd dich so gern mal knuddeln oder sowas T_T
Da mach ich mit! :) Bzw mal den Leuten in ihrer/deiner Klasse nen Tritt in Hintern verpassen, weil das geht gar nicht wie die dich behandeln...das regt mich schon wieder auf...ò.ó *mph*
Mmh, also Noten nur für's mündliche gab's bei uns nicht, sondern SO-MI-NO's, sprich "sonstige Mitarbeits Noten", was ich auch für wesentlich sinnvoller erachte. Dazu zählten dann auch Hausaufgaben, Referate, Projektarbeiten, etc.. Da es bei uns noch keine Kopfnoten gab, floss auch ein wenig der Verhaltensaspekt mit ein. Das ganze wird dann auch stillen Schülern besser gerecht, denn es kann m.E. nicht Sinn und Zweck der Schule sein, aus intelligenten, stillen Grüblern plappernde Dummschwätzer zu machen:rolleyes: (dann würde an Schulen ja nur noch Politikernachwuchs herangezüchtet:D).
Zum Glück haben die meisten meiner Lehrer das auch so gesehen. Es klingt sicher arrogant, aber mir wäre es im Leben nicht eingefallen, mich auf eine einfache Frage zu melden, die auch jeder andere in der Klasse hätte beantworten können. Und so handhabe ich es eigentlich auch heute noch in Sitzungen oder Konferenzen. Wenn ich denn Mund aufmache, dann in entscheidenden Situation oder wenn die Diskussion total verfahren ist. Und damit bin ich bis jetzt immer gut gefahren, habe damit sogar die Gruppendiskussion im Assessment Center für mich entschieden (vor der ich vorher einen Wahnsinns Bammel hatte). Deshalb erachte ich es für ganz wichtig, dass ein Lehrer nicht die Quantität, sondern vor allem die Qualität mündlicher Beiträge bewertet. "Strichlisten" halte ich daher für völligen Quatsch. Wobei ich sagen muss, dass die SOMINO's auch bei uns meist sehr nah an den schriftlichen Noten lagen.
Ein Gutes hatten diese "weichen" Noten allerdings: Es ließ sich wunderbar zum Ende eines Schuljahres darüber verhandeln*grins* Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich den Lehrer in SOWI mal von 6 auf 11 Punkte hochgehandelt habe, obgleich ich in dem Schuljahr nur mit einer Freundin rumgealbert habe. Was man bei diesen Verhandlungen lernt, das hilft einem im Leben weit mehr, als all das Fachwissen, das im Lernplan steht.;) So gesehen gebe ich Zaniz Recht, was das "sich verkaufen" betrifft: Es gibt in der Tat kaum etwas Wichtigeres in unserer heutigen Gesellschaft, ob einem das nun passt oder nicht.
Hallo dragonheart,
ich kann nachfühlen, wie schlimm diese Situation für dich ist. Den geposteten Dialog finde ich einfach nur furchtbar!
Deine Mitschüler scheinen ganz dumme, oberflächliche Kinder zu sein, die ihren Kopf nutzen, um ihre Haare spazieren zu tragen. Tschuldigung, aber das ist so. Ich finde es schlimm, das Wissen, Bildung und eine Sprache, die sich über einem "Ey Mann, biste cool!"-Level befindet, bei vielen Schülern heutzutage als etwas Negatives angesehen wird.
Lass dich davon nicht beeinflussen. Versuche, etwas dagegen zu unternehmen, vor allem gegen die Tatsache, dass auch manche Lehrer sich am Mobbing beteiligen. Das ist unmöglich. Ich studiere selbst Lehramt. So darf man einen Schüler nicht behandeln.
Mündliche Noten haben ihren Sinn, wie viele andere hier schon festgestellt haben. Die Gründe werde ich nicht noch einmal wiederholen.
Glaub mir, viele Lehrer sind unglücklich über das derzeitige Bildungssystem, egal in welchem Bundesland. Aber sie können nichts daran ändern. Im Gegenteil. Auch den Lehrern wird ihre Arbeit immer mehr erschwert.
Man müsste die Schüler viel individueller fördern, sie vor allem mehr auf eigenständiges Denken und Arbeiten vorbereiten. Das wird meist erst zu spät getan, kurz vor dem Abitur.
Lass dich nicht unterkriegen. Du hast schon eine tolle Leistung vollbracht, von der Realschule auf das Gymnasium zu wechseln. Das ist nicht einfach. Freue dich über diese Leistung, viele würden das nicht schaffen.
LG Haramis
ZanIzuNES
25.06.2008, 21:31
*knuddel* dragontear
Mannomann - da geht es aber wirklich ab in deiner Klasse. Also habe ich mit meiner Vermutung wohl wirklich ins Schwarze getroffen.
Zu deinem Gespräch mit dem Lehrer nach Stundenende:
a) hast du dich zu leicht abwimmeln lassen
b) dass er dich die Fehler selbst such lässt, heißt vielleicht, dass er dir zutraut, dass du sie auch selbst findest - oder, dass er sich keine Zeit nehmen wollte dir das zu erklären - womit wir wieder bei a) wären, was heißt - noch mal hin gehen und nachfragen !!!
Wenn ich etwas kenne, was Lehrer (die sich nicht mit dir befassen wollen) tierisch nervt, dann Leute die nachfragen. Die sind dann schnell so genervt, dass sie versuchen dir die Info zu geben, damit sie eher in die Pause können. *teufel*
Zu deiner Referatssituation möchte ich dir noch etwas sagen. Aus meiner Sicht zeugen viele der Beiträge von blankem Neid!
Und dein Problem ist, dass du nur auf das Negative in den Aussagen hörst, anstatt sie dir positiv umzudrehen.
Die Aussage - Das ist zu perfekt - heißt übersetzt zweierlei:
1. Boa - hätte ich selber nie so hingekriegt.
Diese Sicht sollte dich echt aufbauen. Das bedeutet nämlich, dass du es so gut hingekriegt hast, dass alle anderen es am liebsten auch so gemacht hätten und nur zu faul waren soviel Arbeit, wie du reinzustecken.
ALSO SEI VER*** NOCHMAL STOLZ DRAUF!
2. Wieso redet er/sie nicht wie immer? Warum ist die/der heute so komisch. Will er/sie mich veräppeln?
Am natürlichsten klingen Vorträge immer, wenn sie normal vorgetragen werden. O-O machst du jetzt sicher ;)
Ja, man darf dir nämlich anhören, dass du aus dem Schwabenländle bist!!!
So wie man mir, den Franken immer anhören wird. Das Stichwort heißt Verständlichkeit und nicht pures Hochdeutsch! Das reine Hochdeutsch klingt - sofern man nicht aus Hannover ist, immer künstlich und unnatürlich. So ein Mitteldings aus Hochdeutsch und dem eigenen Dialekt ist mMn das Beste.
Wenn man auf Krampf versucht einen Vortrag auf Hochdeutsch zu bringen, klingt das in der Regel gestelzt, fremd, und ganz sicher nicht wie das nette Mädel oder der nette Junge, die/der du eigentlich bist.
Und ich glaube, dass man sich damit das Reden selbst auch doppelt schwer macht. Das ist um so blöder, wenn man sich eh nicht so traut vor Publikum zu reden.
Was ich noch aus deinem Beitrag gelesen habe ist folgendes: Du lässt dich erpressen von Diana(?) und wahrscheinlich noch von einigen anderen. Ich vemute mal, du versuchst so ein wenig aus deiner Mobbing-Situation rauszukommen. Du denkst vielleicht: Wenn ich den anderen helfe, dann hacken sie weniger auf mir rum und finden mich netter.
Das Problem dabei ist, dass du ausgenutzt wirst und nichts für dich dabei zurück kommt.
Es gibt ein Sprichwort: Man kann die Menschen um sich herum nicht ändern, man kann nur sich selbst ändern.
Das heißt nun nicht, dass ich möchte, dass du dich komplett umkrempelts und morgen wie Spiderman als Superheld durch die Klasse schwingst.
Stell ein paar Regeln für dich auf:
Z.b. Ich helfe nur dem, von dem ich auch Hilfe zurückbekomme. Sei auch mal dreist und antworte auf die Frage: Du kann ich mal die Deutsch - Hausi von dir abschreiben - Aber nur, wenn ich von dir Mathe erklärt kriege! Nach der Strategie trennt sich schnell die Spreu vom Weizen und du hast sogar noch was davon.
Sag dir jeden Morgen - Ich brauch die anderen nicht um glücklich zu sein und erst recht nicht um unglücklich zu sein.
Ganz wichtig ist es meiner Meinung nach, dass du dir noch eine Art Glücks-Anker holst für Situationen, wo es dir ganz schlecht geht in der Klasse. Eine Art Ziel - einen Rettungsanker - der dir sagen hilft: Jetzt ist es gerade ganz mies - aber ich halte durch, weil ich... erreichen will.
Was mich noch sehr interessieren würde: Was sagen deine Eltern dazu? Wie ist denn deren Reaktion? Bekommst du denn Rückendeckung?
Bitte antworte freiwillig. Wenn dir das zu persönlich ist, musst du gar nicht antworten, oder schick einfach eine PN.
Ich drück dich jedenfalls noch mal feste
Gruß Zaniz
Liathano
25.06.2008, 22:07
Ja, man darf dir nämlich anhören, dass du aus dem Schwabenländle bist!!!
So wie man mir, den Franken immer anhören wird. Das Stichwort heißt Verständlichkeit und nicht pures Hochdeutsch! Das reine Hochdeutsch klingt - sofern man nicht aus Hannover ist, immer künstlich und unnatürlich. So ein Mitteldings aus Hochdeutsch und dem eigenen Dialekt ist mMn das Beste.
Wenn man auf Krampf versucht einen Vortrag auf Hochdeutsch zu bringen, klingt das in der Regel gestelzt, fremd, und ganz sicher nicht wie das nette Mädel oder der nette Junge, die/der du eigentlich bist.
Und ich glaube, dass man sich damit das Reden selbst auch doppelt schwer macht. Das ist um so blöder, wenn man sich eh nicht so traut vor Publikum zu reden.
Das würde ich so nicht unterschreiben - bei uns wurde immer darauf hingewiesen, dass wir Wert auf Hochdeutsch legen sollen, war dem nicht so, gab es Punktabzug.
Das war für mich nie ein Problem, da ich auch sonst Hochdeutsch spreche, aber andere kamen von dem "berlinern" (Ik werd euch heut nen vortrach haltn), dass hier üblich ist, nicht weg.
Und auch bei Vorstellungsgesprächen wird oftmals auf Hochdeutsch wert gelegt, ich finde es daher schon wichtig, dass die Lehrer darauf genauso achten, wie auf eine deutliche Aussprache, Intonation und auf adäquates Tempo und Lautstärke.
Daher hat Dragon mMn alles richtig gemacht und ich finde das Verhalten ihrer Lehrerin absolut unangebracht und demotivierend - von dem Betragen der Mitschüler gar nicht zu reden.
Ollowain
25.06.2008, 22:21
Ach du meine Güte. Was ist das für eine Klasse - und was für eine Lehrerin O.O *nein* Schrecklich.
Dragontear, du schreibst echt sehr gut. Ich würde dir jetzt nicht abnehmen, dass du in die 7 gehst... Aber trotzdem ist das keinen Grund für einen Lehrer soetwas vor der Klasse abzuziehen!!!
*knuddel* Geht mir genauso wie Akki und Zanzi. *ja*
Zu Thema: Mündliche Noten finde ich gut, da man mit ihnen doch noch einiges rausreißen kann. Andererseits vergeben einige Lehrer die ziemlich komisch ... Es grenzt da schon fast an Sympathienoten. *mph*
Für Schüchterne ist es nicht einfach, mündlich gut mitzumachen, da hast du Recht Dragontear.
Ich kenne das von mir: Wann immer ich etwas sage, bin ich ziemlich nervös. Aber mittlerweile hab ich es halbwegs im Griff... Hoffe ich.
In Fächern in denen man diskutieren kann oder in denen es mehr als eine richtige Antwort gibt, mache ich persönlich lieber mit, als in denen in denen es stupide um die eine richtige Antwort geht :rolleyes:
Und wenn man zumindest fragt - durchaus mal etwas, was nicht direkt mit dem Thema zu tun hat - zeigt man Interesse. Damit reißt man oftmals noch einiges raus. Geht einem Bekannten von mir jedes Jahr wieder so.
In den Hauptfächern zählt mündlich:schriftlich bei mir 1:2, in den meisten Nebenfächern 1:1 - was ich so ganz gut finde.
Das größte Problem mit der deutschen Schule sind, finde ich, die riesigen Klassen - 30 Leute sind fast schon Normalität. Wie soll man da auf einzelne Schüler eingehen können? Geschweige denn vernünftige mündliche Leistungen bringen / bewerten können? In den meisten Fällen diskutieren nämlich zwei oder drei und der Rest macht was anderes!
dragonheart
25.06.2008, 22:27
@Ollowain & Liathano: Hab ziemlich lange für meinen Beitrag gebraucht und hab eure Beiträge nicht gesehen. Ich les sie jetzt durch und antworte, wenn ich heute Abend noch Zeit finde =)
Huhu ^^
Danke für die vielen Antworten =)
@Akissi:
*seufz* Ach je, dragonheart... ich würd dich so gern mal knuddeln oder sowas T_T
Süß von dir, danke :)
Vor allem, da das bei euch ja doch recht krass benotet zu werden scheint O_o Also von ner mündlichen 6 hab ich echt noch nie gehört, ich weiß auch gar nicht - ist das überhaupt "erlaubt"? Ô_ó Sobald du in jeglicher Form Beteiligung zeigst und IRGENDWAS sagst, ist das keine 6 mehr, gerade im Mündlichen nicht einmal mehr ne 5... und ne 5,5 ist in der endgültigen Bewertung ja keine 5 mehr, sondern eben eine 6.
Es scheint erlaubt zu sein. Die mündliche Note hab ich sogar in einem Hauptfach bekommen... *schulterzuck*
Also ob es erlaubt ist, oder nicht... weiss ich nicht. Aber der Lehrer macht es eben.
Ich glaube, sowas um die 2 rum eben, gegeben, obwohl der sich fast nie meldet; wenn er aber aufgerufen wird, weiß er die Antwort und zeigt damit ja, dass er zumindest mitdenkt.
Hm, ja, so gehts mir ja auch immer. Wenn mich jemand aufruft sage ich die Antwort, von der ich denke, dass sie richtig ist.. Aber eine bessere Note gibts deshalb nicht O.o
Danke für deinen lieben Beitrag =)
@PoiSonPaiNter:
Es gibt Kinder, wie dich, die können sich bereits in der 7.(?) Klasse fantastisch ausdrücken, und es gibt die, die nichtmal in der 10. nen vernünftigen Satz zu Stande bekommen (damit meine ich nicht Legastheniker o.ä.)! KA ob es was bringt, aber wenn du einfach mal "zurückschnautzt" und absichtlich Hochdeutsch sprichst oder anderes machst, was die nicht vpn dir erwarten würden? Einfach mal zeigen, dass dir die anderen egal sind und den Lehrern beweisen, dass du gut bist. Meine Vorschläge sind dumm, ich weiß aber so würde ich handeln...
Ich finde deinen Vorschlag ganz und gar nicht dumm. Daran habe ich auch schon gedacht. Aber dann würden ja alle echt lachen. Wenn da jemand aus einer schwäbischen Klasse immer Hochdeutsch spricht ^^ Die machen sich ja auch darüber lustig, dass ich (zB. in ICQ) Hochdeutsch schreibe und nicht Schwäbisch. Beim Schreiben ist eben auch das Problem, dass ich nicht Schwäbisch schreiben KANN ^^
Aber ich denke, dann würde ich mich total lächerlich machen..
(Übrigens Ja, ich bin in der 7ten Klasse =))
Demzufolge: Einfach mal dreist sein!
Hehe, ja, du hast schon recht =)
Da mach ich mit! Bzw mal den Leuten in ihrer/deiner Klasse nen Tritt in Hintern verpassen, weil das geht gar nicht wie die dich behandeln...das regt mich schon wieder auf...
Ohje, seid ihr lieb :) Danke.
@Warin:
Mmh, also Noten nur für's mündliche gab's bei uns nicht, sondern SO-MI-NO's, sprich "sonstige Mitarbeits Noten", was ich auch für wesentlich sinnvoller erachte. Dazu zählten dann auch Hausaufgaben, Referate, Projektarbeiten, etc.. Da es bei uns noch keine Kopfnoten gab, floss auch ein wenig der Verhaltensaspekt mit ein. Das ganze wird dann auch stillen Schülern besser gerecht, denn es kann m.E. nicht Sinn und Zweck der Schule sein, aus intelligenten, stillen Grüblern plappernde Dummschwätzer zu machen (dann würde an Schulen ja nur noch Politikernachwuchs herangezüchtet).
Hm, ja, das meine ich ja irgendwie... Ich denke Mitarbeits - Noten sollten höher gewertet werden. Manche Mitschüler haben in dem ganzen Jahr noch keine einzige Hausaufgabe (WIRKLICH KEINE!) erledigt und die haben trotzdem ´ne 2 oder ´ne 3 als Note bekommen... Die haben eben ab und zu gestreckt und irgendetwas sinnloses beigetragen.. Zählt eben als mündliche Mitarbeit, wie es scheint.
Es klingt sicher arrogant, aber mir wäre es im Leben nicht eingefallen, mich auf eine einfache Frage zu melden, die auch jeder andere in der Klasse hätte beantworten können.
Nein, es klingt nicht arrogant ^^ So geht es mir manchmal auch, obwohl ich mich immer bemühe zu strecken, wenn ich etwas ganz sicher weiss. Wenn es richtig ist, haben die anderen keinen Grund zu lachen ^^
Deshalb erachte ich es für ganz wichtig, dass ein Lehrer nicht die Quantität, sondern vor allem die Qualität mündlicher Beiträge bewertet.
Jap, genau. Aber die Quantität scheint vielen Lehrern wichtiger zu sein, als die Qualität.. Ist leider so..
@Haramis:
ich kann nachfühlen, wie schlimm diese Situation für dich ist. Den geposteten Dialog finde ich einfach nur furchtbar!
Deine Mitschüler scheinen ganz dumme, oberflächliche Kinder zu sein, die ihren Kopf nutzen, um ihre Haare spazieren zu tragen.
Danke =)
Ich finde es schlimm, das Wissen, Bildung und eine Sprache, die sich über einem "Ey Mann, biste cool!"-Level befindet, bei vielen Schülern heutzutage als etwas Negatives angesehen wird.
Ja, so etwas stört sehr. Die meisten Schüler in meiner Klasse halten sich für cool, wenn sie ihre Hausaufgaben nie machen und locker bleiben. Oder wenn sie nie auf Klassenarbeiten lernen. Ich finde das unmöglich, dass die sogar noch lachen, wenn sie eine 5 oder eine 6 in einer Klassenarbeit herausbekommen.. Die scheint sowas gar nicht zu jucken. Da kann man in der ganzen Klasse rumfragen, bis wohin wir die Vokabeln zu lernen haben, da kommen nur Sprüche wie "ist doch egal" zurück... Die Schule scheint die "Kinder von Heute" (wenn ich das so ausdrücken darf, ohne jemanden zu beleidigen ^^) nicht mehr so sehr zu interessieren. Wichtiger sind Piercings, kurze Röcke und einen Freund bzw. eine hübsche Freundin zu haben...
Lass dich nicht unterkriegen. Du hast schon eine tolle Leistung vollbracht, von der Realschule auf das Gymnasium zu wechseln. Das ist nicht einfach. Freue dich über diese Leistung, viele würden das nicht schaffen.
Noch einmal danke für deinen lieben Beitrag :)
@ZanIzuNES:
Zu deinem Gespräch mit dem Lehrer nach Stundenende:
a) hast du dich zu leicht abwimmeln lassen
b) dass er dich die Fehler selbst such lässt, heißt vielleicht, dass er dir zutraut, dass du sie auch selbst findest - oder, dass er sich keine Zeit nehmen wollte dir das zu erklären - womit wir wieder bei a) wären, was heißt - noch mal hin gehen und nachfragen !!!
Ja, ich denk mal, ich hab mich zu leicht abwimmeln lassen. Aber als der Lehrer es mir irgendwie nicht erklären wollte und es für ihn so schnell erledigt war, war ich sprachlos xD
Wenn ich etwas kenne, was Lehrer (die sich nicht mit dir befassen wollen) tierisch nervt, dann Leute die nachfragen. Die sind dann schnell so genervt, dass sie versuchen dir die Info zu geben, damit sie eher in die Pause können.
Hm, das ist ganz verschieden. Meine Schwester zum Beispiel hat nach jeder Chemie - Stunde ihren Lehrer gefragt, wie etwas funktioniert und jetzt nach einem Schuljahr hat er es ihr erst erklärt. Sie hat tatsächlich kurz nach Schuljahresbeginn ihren Lehrer zum ersten Mal gefragt und er wollte es ihr NIE erklären O.o
Zu deiner Referatssituation möchte ich dir noch etwas sagen. Aus meiner Sicht zeugen viele der Beiträge von blankem Neid!
Und dein Problem ist, dass du nur auf das Negative in den Aussagen hörst, anstatt sie dir positiv umzudrehen.
Das kann schon sein... Aber ich habe wirkliche Probleme alles ins positive umzudrehen, wenn eine gesamte Klasse plus der Lehrer auf jemanden einhackt O.o Ich denk mal, die Lehrerin wird ja nicht neidisch sein ^^
Am natürlichsten klingen Vorträge immer, wenn sie normal vorgetragen werden. O-O machst du jetzt sicher
Ja, man darf dir nämlich anhören, dass du aus dem Schwabenländle bist!!!
So wie man mir, den Franken immer anhören wird. Das Stichwort heißt Verständlichkeit und nicht pures Hochdeutsch! Das reine Hochdeutsch klingt - sofern man nicht aus Hannover ist, immer künstlich und unnatürlich. So ein Mitteldings aus Hochdeutsch und dem eigenen Dialekt ist mMn das Beste.
Wenn man auf Krampf versucht einen Vortrag auf Hochdeutsch zu bringen, klingt das in der Regel gestelzt, fremd, und ganz sicher nicht wie das nette Mädel oder der nette Junge, die/der du eigentlich bist.
Und ich glaube, dass man sich damit das Reden selbst auch doppelt schwer macht. Das ist um so blöder, wenn man sich eh nicht so traut vor Publikum zu reden.
Hm, naja... Ich muss momentan Hochdeutsch lernen (aus Gründen, die ich jetzt nicht nennen will ^^). Ich denk mal, bei einem Vortrag sollte der Schüler auch gleichzeitig lernen, deutlich zu sprechen. Mir ist es eigentlich ziemlich leicht gefallen, weil ich auch sonst teilweise versuche (zu Hause ^^) Hochdeutsch zu reden. Schwäbisch hört sich so schrecklich an.. Uhh ^^
Und es machte eigentlich auch Spaß mal einen Grund zu haben tatsächlich DEUTLICH zu sprechen ...
Ich hege einen ziemlichen Hass, den wahrscheinlich kaum jemand verstehen kann, gegen das Schwabenland. Komme ich in eine nördlichere Region gucken mich alle an, als wäre ich ein Volltrottel, wenn ich schwäbisch rede ^^ Schwaben klingen auch irgendwie so langsam, so undeutlich, so .. naja ^^
Stelle man sich nur mal vor, dass ich später mal nach Norddeutschland ziehen möchte, in eine Stadt zum Beispiel. Dort wird mich jeder als langsam sprechenden Idioten ansehen ^^ Und ich kann nichts dagegen machen. In der Schule kann ich nicht Hochdeutsch reden.. gerade mal beim Einkaufen versuche ich es immer wieder ^^ Nun ja, ich lass es jetzt mal dabei.
Ich bin übrigens ein Mädchen ^^
Was ich noch aus deinem Beitrag gelesen habe ist folgendes: Du lässt dich erpressen von Diana(?) und wahrscheinlich noch von einigen anderen. Ich vemute mal, du versuchst so ein wenig aus deiner Mobbing-Situation rauszukommen. Du denkst vielleicht: Wenn ich den anderen helfe, dann hacken sie weniger auf mir rum und finden mich netter.
Ich kann es eben nicht ablehnen. Dort gab es vor kurzer Zeit einen Fall, den ich nicht so schnell vergessen kann (wer es lesen will - ich poste es gleich).
Aber jetzt, da Diana mal zufällig wieder nett zu mir ist, kann ich ja nicht einfach sagen (ist ein Beispiel auf den Vorfall bezogen) "Denk an das Geschichtsbuch damals. Hast du mir da das Buch gegeben?". Danach würde sie sich wahrscheinlich wieder so benehmen, wie damals. Und ich bin doch gerade so froh, dass sie gerade nur ´n bissl auf mir rumhackt oder mich vollkommen ignoriert, wenn sie nicht was von mir braucht... Naja..
(Jetzt kurz zu dem genannten Vofall. Manche werden das vllt. als nicht so schlimm ansehen.. naja:
Ich bringe eigentlich immer die Bücher mit. Das Deutschbuch, das Geschichtsbuch… Heute habe ich es vergessen, was mich ziemlich wütend macht. Wie konnte das passieren? Diana fragt mich spitz, ob ich mein Buch dabei habe.
„Ne, habs vergessen“, seufze ich und beuge mich über meine Aufschriebe.
„Darf ich mal nachsehen?“, Diana starrt mich wütend an, ich schaue leicht erstaunt zurück.
„Ich denk mal, das kannst du mir schon glauben“, antworte ich nur und schreibe weiter von der Tafel ab.
„So, jetzt lest ihr euch bitte die rechte Seite, also die Seite 143“, der Geschichtslehrer schreibt etwas über Kopernikus an die Tafel, während Diana von Marc ein Buch ausleiht. Sie schlägt es auf und beginnt zu lesen. Nachdem ich fertig geschrieben habe, versuche ich auch bei Diana ins Buch zu linsen. Bösartig legt sie ihre Hand auf den Absatz, den ich gerade lese.
„Könntest du mal bitte deinen Arm da wegnehmen?“
„Nein“, sie lacht mich widerlich an.
„Na danke“, ich warte, bis Diana fertig ist, zu lesen und sobald sie das Buch von sich wegschiebt, um sich Notizen zu dem Text zu machen, beginne ich rasend schnell zu lesen, jedoch ohne den Text wirklich zu begreifen. Das führt dann dazu, dass ich nur die wichtigsten Punkte auswendig weiß. Dann, wie vorausgesehen, klappt Diana das Buch zu, als sie fertig ist. Ich werde wütend. Nur einen Grund bitte, warum Diana sich so benimmt. Nur einen, bitte! Ich nehme das Buch, um es wieder aufzuschlagen, doch sie entreißt es mir wieder.
„Du kannst nicht einfach das Buch nehmen. Das hab ich geliehen.“, ich lasse es zu, dass sie das Buch wieder an sich reißt und jetzt ist es mir sogar egal.
„Jeden Tag guckst du bei mir ins Buch rein. Jeden Tag. Bei Deutsch, Geschichte, dauernd! Sag mal, bei dir ist alles noch okay, oder?“
Sie antwortet nicht.
„Stell dich darauf ein, dass du bei mir nicht mehr reinschauen darfst.“ )
Z.b. Ich helfe nur dem, von dem ich auch Hilfe zurückbekomme. Sei auch mal dreist und antworte auf die Frage: Du kann ich mal die Deutsch - Hausi von dir abschreiben - Aber nur, wenn ich von dir Mathe erklärt kriege! Nach der Strategie trennt sich schnell die Spreu vom Weizen und du hast sogar noch was davon.
Das Problem ist ja, dass (zB.) Diana Mathe nicht blickt. Und die anderen Fächer genauso wenig. Also ist es sinnlos sie danach zu fragen ^^
Sag dir jeden Morgen - Ich brauch die anderen nicht um glücklich zu sein und erst recht nicht um unglücklich zu sein.
Ja, ich mutiere langsam zum Orginal - Einzelgänger :|
Ganz wichtig ist es meiner Meinung nach, dass du dir noch eine Art Glücks-Anker holst für Situationen, wo es dir ganz schlecht geht in der Klasse. Eine Art Ziel - einen Rettungsanker - der dir sagen hilft: Jetzt ist es gerade ganz mies - aber ich halte durch, weil ich... erreichen will.
Ich denke jeder von euch wird jetzt lachen. Aber mein "Glücksanker" ist nur meine Familie, dh. meine Eltern und meine Schwester. Sie sind die einzigen die mir jemals geholfen haben, die mich unterstützen und die mir den Rücken freihalten. Ihr könnt lachen, aber meine besten Freunde sind in meiner Familie. Meine Eltern haben schon oft mit meinen Lehrern gesprochen, haben sich in Elternabenden eingeschaltet etc. Und meine Schwester ist in der Pause für mich da. Da es ihr ähnlich in der Schule geht, sind wir irgendwie.. joah, wie Seelenverwandte. Wir wissen sozusagen immer wie es dem anderen geht, wir müssen uns nur anschauen ^^
Meine Familie sind die einzigen, die ich momentan habe. Und eben Leute im Internet.
Hört sich vielleicht dämlich an, aber hätte ich diese Familie nicht, hätt ich das Leben vielleicht schon aufgegeben... Mhm..
Danke für die lange und liebe Nachricht.
Danke an euch alle =)
LG Dragonheart
dragonheart
25.06.2008, 22:46
Huhu Ollowain, huhu Liathano,
@Liathano:
Das würde ich so nicht unterschreiben - bei uns wurde immer darauf hingewiesen, dass wir Wert auf Hochdeutsch legen sollen, war dem nicht so, gab es Punktabzug.
Das war für mich nie ein Problem, da ich auch sonst Hochdeutsch spreche, aber andere kamen von dem "berlinern" (Ik werd euch heut nen vortrach haltn), dass hier üblich ist, nicht weg.
Jop. Hätte ich meinen Vortrag vollständig auf Schwäbisch gehalten, dann hätten sie wahrscheinlich dran rumgemeckert, dass ich nur schwäbisch gesprochen hätte... Halte ich für wahrscheinlich.
@Ollowain:
Ach du meine Güte. Was ist das für eine Klasse - und was für eine Lehrerin Schrecklich.
Dragontear, du schreibst echt sehr gut. Ich würde dir jetzt nicht abnehmen, dass du in die 7 gehst... Aber trotzdem ist das keinen Grund für einen Lehrer soetwas vor der Klasse abzuziehen!!!
Danke, lieb von dir =)
Das größte Problem mit der deutschen Schule sind, finde ich, die riesigen Klassen - 30 Leute sind fast schon Normalität. Wie soll man da auf einzelne Schüler eingehen können? Geschweige denn vernünftige mündliche Leistungen bringen / bewerten können? In den meisten Fällen diskutieren nämlich zwei oder drei und der Rest macht was anderes!
Ja. Auch in meiner Klasse sind etwas mehr als 30 Schüler. Wenn man zum Beispiel streckt und die hälfte der Klasse streckt mit, dann ... öhm, bringt das nicht viel ^^ Der Lehrer übersieht einen meistens... Ja, die großen Klassen sind schon schwierig..
Danke für eure Antworten und entschuldigt die kargen Re - Antworten ^^
Dragonheart
ZanIzuNES
25.06.2008, 23:14
Das kann schon sein... Aber ich habe wirkliche Probleme alles ins positive umzudrehen, wenn eine gesamte Klasse plus der Lehrer auf jemanden einhackt O.o Ich denk mal, die Lehrerin wird ja nicht neidisch sein ^^
Von der Lehrerin hatte ich auch nicht gesprochen - deren Reaktion fand ich eh mal sehr seltsam, dass sie dir unterstellt hat - ohne Begründung noch dazu, dass du das nicht allein gemacht hast.
Ich kann es eben nicht ablehnen.
Kannst du eben wohl! Schon allein dir zuliebe, lerne nein sagen und nein meinen! Denn ich glaube Diana ist es schnurzegal, wie es dir dabei geht.
Aber jetzt, da Diana mal zufällig wieder nett zu mir ist, kann ich ja nicht einfach sagen (ist ein Beispiel auf den Vorfall bezogen) "Denk an das Geschichtsbuch damals. Hast du mir da das Buch gegeben?". Danach würde sie sich wahrscheinlich wieder so benehmen, wie damals.
Ja, und? Hör dich mal reden und hör sie mal reden! Die ist so fies zu dir, die würde ich morgens noch nicht mal ankucken. Ich sehe es mal soherum - SIE scheint eher dich zu brauchen: um sich selbst besser zu fühlen, weil sie in Mathe nichts blickt - und wahrscheinlich auch sonst nirgends so richtig. SIE braucht dich zum Bücherausleihen, zum Angiften und so weiter, und so weiter.
Zu sojemandem wäre ich noch nicht mal ansatzweise nett - hast du schon mal ausprobiert wenn du sie ignorierst?
Das Problem ist ja, dass (z.B.) Diana Mathe nicht blickt. Und die anderen Fächer genauso wenig. Also ist es sinnlos sie danach zu fragen ^^
Frage: Wozu brauchst du sie dann? Damit sie dich jeden Tag runterzieht??? Glaub mir, tief in sich drin ist sie ein ganz armes Würstchen, dass seine Unsicherheit durch die ganzen Gemeinheiten an dir überspielt. Also Kopf hoch und halt dagegen!
Ja, ich mutiere langsam zum Orginal - Einzelgänger :|
Mag sein, aber jedermanns Freund ist auch jedermanns Depp. In dem Fall wäre ich lieber mir selbst treu.
Ich denke jeder von euch wird jetzt lachen.
Das Lachen ist mir von Anfang an im Hals stecken geblieben - das glaube mir bitte - und ich denke niemand hier im Forum hätte Grund dazu. Setze nicht einfach etwas voraus, nur weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast.
mein "Glücksanker" ist nur meine Familie
Hey, das ist eine ganze Menge. Viele Mobbing-Opfer haben nämlich noch nicht mal das. Ehrlich gesagt, bin ich grunderleichtert, dass es so ist.
Hört sich vielleicht dämlich an, aber hätte ich diese Familie nicht, hätt ich das Leben vielleicht schon aufgegeben...
Genau aus dem Grund habe ich mir Sorgen um dich gemacht!
Gruß Zaniz
Ich habe jetzt nicht alle weiteren Beiträge gelesen, aber ich hätte eine Frage: Diana scheint mir mit das größte A...aß in deiner Klasse zu sein; trotzdem hört sich das nach den Gesprächen, die du gepostet hast, für mich so an, als würdest du neben ihr oder zumindest in ihrer Nähe sitzen - da drängt sich mir die Frage auf: Warum? Warum tust du dir das an? Das Mädchen ist m.E. gestört und das mein ich nicht mal in ieiner Weise humorvoll.
D: „Ja, schon klar. Und ich weiß auch, dass du nie wirklich in unserer Klasse aufgenommen wurdest“
I: „Jaja“
D: „Ja, nenn mir doch nur einen Namen von einer wirklich guten Freundin in dieser Klasse“
I: „Vor dir muss ich gar nichts beweisen“
D: „Na, siehst du“
I: „Sag mal, bist du irgendwie krank? Was hast du eigentlich gegen mich?“
D: „Ich bin nicht krank. Doch, vielleicht ein bisschen Schnupfen und Husten, aber so psychisch krank wie du bin ich nicht.“
I: „Lieber psychisch krank, also so wie du“
D: „Wenigstens habe ich Freunde hier“
I: „Fragt sich nur, ob ich solche Freunde wie dich haben möchte. Eben nicht“
D: „Fühlst du dich jetzt toll oder? Na, wenigstens bin ich toll“
I: „Oh man, wenn du das brauchst, um dich geil zu fühlen“
D: „Hast du ´s immer noch nicht kapiert? Du bist nicht toll. Du fühlst dich nur so, okay?“
"Ich weiß genau, dass du nicht in unserer Klasse aufgenommen wurdest."
- Ach was?! Wie kommt das nur? Bravo, Diana!
"Du fühlst dich wohl toll" und im selben Atemzug "Wenigstens bin ich toll"
- ...?
"Du fühlst dich toll."
- den Eindruck habe ich bisher nicht von dir bekommen und mir geht auch nicht so ganz auf, was das in ieiner Weise mit deinem Vortrag zu tun hat
Ich frage mich echt, wer hier diejenige ist, die sich iwas vor iwem beweisen muss... aber ich kenne Leute, die ebenfalls Anwandlungen in die Richtungen haben...
---
Daher: Ich verstehe es nicht X.X Diana scheint mir ja echt der Höhepunkt der Hetzereien gegen dich zu sein; es gibt bei sowas aber genauso eigentlich immer Leute, die nicht so stark mitmachen bzw sogar nur zukucken, auch wenn das fast noch schlimmer ist. Wäre es nicht besser, sich an die zu halten? Im Grunde ist meine Frage: Was hält dich bei dieser gehässigen Totalpubertierenden?
in der grundschule und unterstufe wurd ich auch noch gemobbt... aber so schlimm wie du, nicht mal ansatzweise! dass selbst die lehrer gegen dich sind und witze auf deine kosten machen... das ist sowas von gemein.
und solche pseudo-freunde, hat wirklich keiner verdient. die sind nur dazu da, um dich hinterher zu enttäuschen. die meisten wollen dich und deine situation nur ausnutzen.
ich kann jetzt nur von meinem fall erzählen, aber dass ich mit judo damals angefangen hab, hat wirklich was zur besserung der situation damals beigetragen. wenn dus gut kannst, dann fühlst du dich den anderen überlegen - und das aus gutem grund, weil du BIST es auch.
und wenn du in so einen verein eintrittst, bist du auch wieder in einem umfeld völlig losgelöst von der schule. hier hast du einen neuen anfang und kannst nette leute kennen lernen - wesentlich leichter als bei dir in der schule, da da einfach nicht dieser "mittläufer-effekt"-ist.
was die witze auf deine kosten der lehrer angeht... wenns dir IRGEND möglich ist, versuch zurückzuschlagen. sie war gemein zu dir, also darfst du das auch - ist ja nicht so, als sei sie ein besserer mensch als du, nur weil sie lehrerin ist und du nicht. wenns klappt, und sie dir dafür ne schlechte mündliche mitarbeit anschreibt, unterhalte dich nach der schule mal mit ihr darüber - ohne irgendwelche anderen schüler.
aber im prinzip ist es wirklich offtopic - wir haben nen eigenen thread dafür *auf thread verweis (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?t=780)*
was ich zu den mündlichen, oder sominoten sag...
ich habe eigentlich immer geglaubt, dass lehrer auch unabhängig von der persönlichen neigung zu einem schüler bewerten könnten.
ich könnt mich grad wieder über meine dummheit ärgern, dass das nicht möglich ist...
mein mathelehrer hasst mich zB wie die pest. (ursache: ich kann besser informatik als er - ehemaliger infolehrer)
merkt man zB daran, dass wenn ich 3 minuten zu spät in die stunde komme, weil ich noch was klären musste, er dann 10 weitere minuten darauf eingeht und meint, das würde ja den unterricht stören. als ich ihm dann entgegnet hab, dass der der eigentlich den unterricht stört er selbst ist, indem er darauf so lange eingeht, war er augenblicklich still xD.
nundenn, nichtsdestotrotz ist mathe eines meiner besten fächer. zusammen mit einem freund, der neben mir sitzt, leite ich den unterricht quasi alleine. im mündlichen wär das ne 1 - 2. kein wunder also, dass mein freund ne 1- im mündlichen bekommen hat. was bekomm ich? ne 3!!!
im schriftlichen bin ich schlechter, das seh ich ein. aber mathe ist mit abstand das fach, in dem ich am meisten mündlich mitarbeite. daher werd ich mit der note auch nach den ferien zum schulleiter gehen und mich darüber beschweren. zur not hol ich mir den gesamten kurs her, der das bestätigen kann.
ich finde, so jemand, wie mein matheleher hat im lehramt nichts verloren. vor allem, weil ich ihn ja vorher als infolehrer hatte, und er wirklich NICHTS konnte - was zur folge hatte, dass alle die es interessierte ihre freizeit geopfter haben um das zu lernen, was wir im unterricht hätten lernen sollen - was aber zur folge hatte, dass alle, die es nur so hatten es nicht konnten.
Verräter
26.06.2008, 17:01
Na,... für solche Themen sind andere Leute besser geeignet als ich - aber... ich muss wenigstens zu diesem einen Punkt etwas sagen:
Ja, ich mutiere langsam zum Orginal - Einzelgänger :|
Tu etwas dagegen!
Glaub mir - dort rein zu kommen ist viel einfacher als am Ende wieder heraus. Ich spreche aus Erfahrung, du bist jetzt in der 7. Klasse und ganz offensichtlich deinen Kameraden geistig um Meilen voraus aber das wird sich ändern, möglicherweise sogar sehr schnell. Aber dich selbst zu ändern benötigt wesentlich mehr Zeit.
Was ich damit sagen will ist, wenn du erst einmal "Einzelgänger" bist, wirst du das eine lange Zeitlang bleiben, selbst wenn die Mobbing Probleme aufhören. Ich habe heute noch Probleme Gesprächen zu folgen bzw. mich in einer Diskussion einzufinden, weil ich im Laufe der Jahre, in denen ich mich abgegrenzt habe und stumm geblieben bin, verlernt habe zu reden. (Klingt komisch, ist aber so)
Dagegen musst du etwas tun - und zwar schnell !
Ich sage nicht, dass du dich mit deiner Klasse verstehen sollst (ganz im Gegenteil).
- Du musst nicht "unhöflich" sein, aber simple Ignoranz wirkt Wunder (damit habe ich auch meine Erfahrung.) denn wie ZanIzuNES bereits sagte: Die Leute brauchen dich, nicht umgekehrt.
Diese Leute benutzen dich um sich selbst besser bei anderen darzustellen. Ganz dem Sprichwort: "Man muss nicht schnell sein um zu siegen, sondern nur schneller als die anderen."
In dem sie dir Steine in den Weg legen, stellen Sie sich selbst besser dar als sie sind und dort muss man ansetzen.
Ich selbst habe irgendwann angefangen den Leuten einfach ins Gesicht zu sagen was ich von ihnen halte (oftmals nicht sonderlich nette Dinge, aber niemals mit sinnlosen Beleidigungen) und darauf folgende Ignoranz. Habe einfach einen riesigen Bogen um sie gemacht, versucht in Gruppenarbeiten "woanders" zu sein (oder möglichst allein arbeiten zu können) und falls es sich nicht vermeiden ließ, nur die allernötigsten Worte mit bestimmten Personen gesprochen. Ideen von diesen Personen bewusst (aber durchdacht) kritisiert und falls möglich so gut es mir möglich war in der Luft zerrissen (oft nicht sonderlich schwer) und mich gleichzeitig an die Lehrer gehalten (wobei wir ziemlich gute hatten) z.b. bei einer solchen "Kein Buch da" Situation. Erst habe ich grundsätzlich die Lehrer gefragt, ob ich in ihr Exemplar sehen darf und falls das nicht möglich war, einfach -> nichts <- getan. Ich wollte diese Leute nicht um Hilfe fragen! (Ebenso wie ich grundsätzlich nicht geholfen habe)
Es dauert eine Weile, aber irgendwann wird es zu einem nicht geben und nicht nehmen, einem völlig neutralen Verhältnis. Alle Überschreitungen dieser "unsichtbaren" Linie der Ignoranz habe ich dann irgendwann sehr scharf angegriffen. Und nach ein paar Jahren werden die Leute intelligenter und netter, langsam entspannt es sich - erst recht wenn du dich zusätzlich durch gute Leistungen interessant machst. (Ich habe einmal schon applaus für einen Aufsatz von Leuten die ich nicht leiden konnte (und umgekehrt) erhalten, und darauf bin ich heute noch sehr stolz)
Es ist kein perfekter Weg, aber eine Richtung!
Du sitzt neben dieser Diana? Versuch dich umzusetzen! Vielleicht allein irgendwohin, oder neben jemanden der selbst eher "neutral" ist. Zeige Distanz.
Aber... um zu meiner eigentlichen Aussage zurück zu kommen, von der ich jetzt ziemlich abgeschweift bin: Wenn du mit der Klasse nicht zurecht kommst, differenziere dich von ihnen. Aber du darfst nicht "vereinsamen"! Suche dir andere Gruppen, außerhalb der Schule (außerhalb des Internets). Zum beispiel Sportgruppen oder änliches. Irgendwo, wo Leistungen mehr Wert sind als "coolness" (meist bei Personen die älter sein dürften als du) und zieh das durch! Aber... mach das allein, weil wenn du mit jemandem anfängst den du kennst/mit dem du dich gut verstehst, du dich mit großer Sicherheit zumindest zu beginn fast nur an ihn halten wirst und dadurch womöglich von "der Gruppe" entfernst.
Positive Punkte:
1. Wenn du Leistungen erbringst, etwas, worauf du stolz sein kannst, steigert dass dein Selbstvertrauen immens!
2. Du schützt dich vor Vereinsamung, lernst Leute kennen.
Es dauert einige Zeit und erfordert gerade zu beginn viel Anstrengung (!), aber wenn es schon soweit ist das, wie du sagst, deine Familie dein einziger Halt darstellt - musst du etwas tun und das schnell !
Das wollte ich nur gesagt haben.
Mir brennt's unter den Nägeln, da schon wieder etwas zu zu sagen, aber ich würde euch um Folgendes bitten: Wie Phrosh bereits erwähnte, haben wir schon einen Thread, der sich allein um Mobbing dreht; diese Diskussion ist sehr interessant und meiner Meinung nach auch wichtig, aber gehört eigentlich nicht hier rein. Darum würde ich darum bitten, dass die Unterhaltung zu den Mobbing-bezogenen Dingen im entsprechenden Thread fortgesetzt wird, am besten mitsamt einem Link zu diesem Thread hier, damit man später noch weiß, worum's ging.
Das wäre lieb von euch :)
DisAster
27.06.2008, 14:35
Ich kann mich noch gut an den Mathe-Unterricht erinnern :rolleyes:
Ich war schriftlich richtig,richtig schlecht, aber hab mich im Unterricht unglaublich angestrengt, wollte dauernd meine Hausaufgaben vorstellen..Was bekomme ich mündlich? Eine 4.... Weil ich es ja nicht kann. (----> ich konnte es..durch meine Nachhilfe - die nächste Arbeit hab ich auch 2 geschrieben..vorher 5- :D )
Und ein anderer Schüler, der NICHTS sagt im Unterricht, bekommt eine 1....weil er es kann (---> hat immer 1en geschrieben in Arbeiten)
GERADE im Matheunterricht sollte die mündliche Note nichts zählen. Wenn man's kann, dann sollte sich das im Schriftlichen zeigen. Ich hatte oft zwei 1en und eine 2 in den Arbeiten, und habe bloß wegen der mündlichen Note - Was soll man bitteschön groß in Mathe machen ausser aufpassen? Ich habe mich ja auch bemüht, aber ich war nunmal früher eher schüchtern. - eine 2 auf dem Zeugnis bekommen. Das hat mich unglaublich aufgeregt.
Ausserdem, er hat nur 1en geschrieben. Dann MUSS er es ja können. Wäre es gerechtfertigt ihm einfach eine 2 zu geben?
Andererseits stehe ich in Latein vom Schriftlichen her so 3. Ich bin relativ gut im Mündlichen. Ich finde es nur komisch, dass er mir mündlich eine 3- gibt. Wir haben da so Tischgruppen. Eine davon ist wirklich gut, eine ist mittelmäßig, meine schlecht. Ich mache besser mit, als einige vom mittleren und sogar besser als einige (Schlechte) vom Guten, dennoch bekomme ich dieselbe Note. Das fand ich auch ungerecht. Es ist wirklich dämlich gut mitzumachen ohne dass es gewürdigt wird. Ich habe nichts gegen meine Note gesagt und inzwischen haben wir eh schon die Zeugnisse.
GERADE im Matheunterricht sollte die mündliche Note nichts zählen. Wenn man's kann, dann sollte sich das im Schriftlichen zeigen.
Im schriftlichen genauso, wie im mündlichen. Jedenfalls war das bei uns so, dass wir im mündlichen immer viel mitarbeiten konnten. Da hat der Lehrer nicht nur erklärt und man musste nicht nur schön brav zuhören.
Und guck mal. Wenn man die erste Arbeit richtig, richtig verhaut (wie ich) und sich danach im Unterricht super anstrengt, um seine Note noch zu verbessern (bei mir von 4 auf 5) - soll das dann einfach ignoriert werden? Ich meine okay - ich bin wirklich nie gut in Mathe gewesen. Aber ich hab mich immer bemüht. Ich hab auch sogar meistens das Thema verstanden..Nur bei Arbeiten war ich dann immer so nervös...Dann hab ich die Aufgaben nicht verstanden usw.
Ich will ja gar keine 2 auf dem Zeugnis haben. Aber es kann doch wenigstens zur Kenntnis genommen werden..
Und bevor ich meine 2 geschrieben habe, hab ich im Unterricht auch viel mitgemacht und trotzdem eine schlechte Note bekommen.
Ich hatte oft zwei 1en und eine 2 in den Arbeiten, und habe bloß wegen der mündlichen Note - Was soll man bitteschön groß in Mathe machen ausser aufpassen?
Naja, also wie oben schon gesagt - bei uns musste man sehr viel mitarbeiten. Aber das scheint ja auch bei jedem Lehrer anders zu sein..
Zu dem Thema: Wir hatten mal einen Physik-Lehrer, der hat konsequent allen Mädchen eine 2 und allen Jungen eine 3 gegeben. Unsere Namen kannte er am Ende des Schuljahres nicht...Der war dann aber auch ganz schnell wieder weg von der Schule, weil er auch noch im Unterricht Pornos geguckt hat (<<<wirlich wahr!)
Ausserdem, er hat nur 1en geschrieben. Dann MUSS er es ja können. Wäre es gerechtfertigt ihm einfach eine 2 zu geben?
Ja dann kann ers ja im Unterricht beweisen. Ich finde nicht, dass er sich dann auf seiner Note ausruhen kann...
Es zählt nun einmal zur Hälfte mit und dann sollte man es auch richtig bewerten.
Oder halt ganz abschaffen.
Ich find mündlcihe Noten gut, was aber eventuell auch daran liegt, dass ich in allen Fächern 2 oder in Geisteswissenschaften sogar 1 bin im Mündlichen.
Mittlerweile, weiß ich einfach, dass ich gut im mündlichen bin, da können die Leute danna uch alchen wie sie wollen, ich sche*ß da gelidne gesagt drauf.
Für schüchteren Schüler ist es natürlich doof, aber ne 5,5 ist eig nur bei Verweigerung drin, weil manchmal wird dich ja wohl "Zwangsaufrufen" udn wenn man dann antwortet ist das eig midnesten um ne 4 rum.
Um dich zu beruhigen,wegen Sport kann man nicht sitzen bleiben, dann gilt nämlich die sog. MuKuSpo Regel, sollte man in einem der Fächer Versetzungsgefährdet sein zählen diese 3 nicht. (Zumindest nach meinen Informationen)
Um dich zu beruhigen,wegen Sport kann man nicht sitzen bleiben, dann gilt nämlich die sog. MuKuSpo Regel, sollte man in einem der Fächer Versetzungsgefährdet sein zählen diese 3 nicht. (Zumindest nach meinen Informationen)
Also ich kenne jemanden, der wegen Sport sitzen geblieben ist. Der hat bis auf ein paar Ausnahmen immer unentschuldigt gefehlt. War allerdings auch sonst keine Leuchte bzw. stinkfaul, hielt sich selbst aber für cool.
Mag sein, dass es in BW anders ist, aber in Hessen kann man wegen Sport durchaus sitzen bleiben.
Und mal wieder muss ich feststellen wie unterschiedlich die Schulen in Deutschland und Russland sind. Seltsamerweise ist es mir selbst zur Schulzeit nie so extrem aufgefallen. In Russland gab es dies gar nicht: ich melde mich nicht, weil ich keine Lust habe; weil ich ja weiß, dass ich den Stoff beherrsche..... Es hieß immer: wer kennt die Antwort? Diejenige, die sich nicht gemeldet haben, haben es nicht gewusst oder dies wurde unterstellt. Manche Lehrer haben extra die abgefragt, die sich nicht gemeldet haben. Nicht um diese zu ärgern oder ähnliches, sondern um manchen die Angst zu nehmen zu antworten oder aufzuzeigen, dass sie ja doch mehr wissen als angenommen. Ich kenne auch wie frustrierend es sein kann, wenn man sich nicht melden darf. In meinen Lieblingsfächern Geschichte und Mathematik durfte ich mich nicht melden, weil ich immer gemeldet habe und dann hieß es irgendwann: Lasse deine Hand unten, wenn keiner die Antwort weiß, dann werde ich dich schon fragen. So kann man auch die Schüler demotivieren. Die mündlichen Noten hatten eher am Schuljahresende Gewicht gehabt, da wurden die schriftlichen Noten zur Bewertung herangezogen, wenn ein Schüler zwischen zwei Noten stand, dann wurden die mündliche Note in den Topf geworfen.
Nachdem wir umgezogen sind, habe ich in der Hauptschule keine mündlichen Noten bekommen, aus einem ganz einfachen Grund: ich habe so gut wie nichts verstanden und konnte dementsprechend nichts sagen. Mit der Zeit wurde es natürlich besser geworden, aber mündlich wurde ich kaum abgefragt. In der Handelsschule hat sich alles geändert. Kann nicht sagen woran es gelegen hat, aber ich hatte keine Angst mich zu melden. Mich hat auch keiner nachgeäfft, die Lehrer haben mich eher unterstützt. Und auch hier mussten nur die in die mündliche Prüfung, wer zwischen zwei Noten stand.
In der Steuerfachangestellten-Abschlussprüfung hatte keiner eine Wahl, jeder musste rein. Seltsamerweise habe ich die beste Note der Klasse bekommen, nicht weil ich alle Antworten gewusst habe, sondern weil ich selbstsicher gewirkt habe. Auf die Fragen, die ich nicht beantworten konnte, habe ich geantwortet, dass es im Gesetzt steht und ich anschließend bestimmt die Antwort nachlesen werde. Und genau das gefiel. Die Prüfer meinten, man kann nicht alles wissen und wenn man sich seiner Antwort nicht 100% sicher ist sollte man diese auch nicht sagen. Sie wollten den Umgang mit den Mandanten kontrollieren und meine unkomplizierte, offene Art hat überzeugt. Mandanten wollen gut aufgehoben und beraten fühlen, wenn man eine Antwort in fachchinesisch erklärt, wird er es nicht verstehen und wenn er die Unsicherheit bei der Beantwortung der Frage fühlt, wird er automatisch misstraurig.
Das Gewicht der mündlichen Noten kann man sicherlich diskutieren, aber sie sind auch sehr wichtig. Man lernt sein Wissen auch mündlich rüberzubringen. Diskutieren zu können. Selbstsicherer zu werden....
Mobbing sollte kein Grund dafür sein um die mündlichen Noten abzuschaffen. Da müsste man an anderem Ende aufräumen.
DisAster
28.06.2008, 22:49
Naja, also wie oben schon gesagt - bei uns musste man sehr viel mitarbeiten. Aber das scheint ja auch bei jedem Lehrer anders zu sein..
Zu dem Thema: Wir hatten mal einen Physik-Lehrer, der hat konsequent allen Mädchen eine 2 und allen Jungen eine 3 gegeben. Unsere Namen kannte er am Ende des Schuljahres nicht...Der war dann aber auch ganz schnell wieder weg von der Schule, weil er auch noch im Unterricht Pornos geguckt hat (<<<wirlich wahr!)
Ja dann kann ers ja im Unterricht beweisen. Ich finde nicht, dass er sich dann auf seiner Note ausruhen kann...
Es zählt nun einmal zur Hälfte mit und dann sollte man es auch richtig bewerten.
Oder halt ganz abschaffen.
Es ist durch eine Studie erwiesen worden, dass Mädchen in Naturwissenschaften durchschnittlich eine Note besser bekommen als Jungs. Da Jungen das eigentlich auch besser können sollten. Ihr kennt ja die ganzen Vorurteile. :rolleyes:
Ehrlich gesagt finde ich schon, dass man sich dann auf seiner Note ausruhen kann. Die Schule ist dazu da, damit die Schüler alle etwas lernen. Wenn man es kann, darf man sich doch ausruhen. Ja ich weiß, jetzt werden mir viele widersprechen. Aber kennt ihr es nicht, wenn ihr einfach keine Lust habt etwas zu sagen? Ihr wisst es doch eh, wozu die Antwort geben? Das können alle anderen doch auch. Ich habe mich früher nur dann gemeldet, wenn sonst niemand die Antwort wusste.
Ollowain
30.06.2008, 19:57
Zu dem Thema: Wir hatten mal einen Physik-Lehrer, der hat konsequent allen Mädchen eine 2 und allen Jungen eine 3 gegeben. Unsere Namen kannte er am Ende des Schuljahres nicht...Der war dann aber auch ganz schnell wieder weg von der Schule, weil er auch noch im Unterricht Pornos geguckt hat (<<<wirlich wahr!)
Wir haben auch so einen Musiklehrer, der Mädchen mündlich nicht schlechter als 3 bewertet, wenn sie das Jahr über nichts tun und den Jungen dafür immer die nach Möglichkeit schlechteren Noten reindrückt *nein*
Ehrlich gesagt finde ich schon, dass man sich dann auf seiner Note ausruhen kann. Die Schule ist dazu da, damit die Schüler alle etwas lernen. Wenn man es kann, darf man sich doch ausruhen. Ja ich weiß, jetzt werden mir viele widersprechen. Aber kennt ihr es nicht, wenn ihr einfach keine Lust habt etwas zu sagen? Ihr wisst es doch eh, wozu die Antwort geben? Das können alle anderen doch auch. Ich habe mich früher nur dann gemeldet, wenn sonst niemand die Antwort wusste.
"Ausruhen" klingt wirklich sehr absolut und endgültig. Übertrieben (!) hört sich das so an, als würde ich mich das erste Halbjahr mündlich total anstrengen und im zweiten gar nichts mehr tun.
Es gibt Tage und Schulstunden in denen ich nur etwas sage, wenn ich aufgerufen werde. Persönlich mache ich mit, wenn ich es möchte und ansonsten eben nicht. :rolleyes:
Tja, und dann die fast typische Situation: Eine einfache Frage wird gestellt. Jeder könnte sie beantworten. Man denkt: "Ok, lass die anderen mal vor, du sagst sonst immer was." Dummerweise denken das wohl viele und es meldet sich dann entsprechend auch niemand.
Meine Mathelehrerin (sie war ziemlich genervt gewesen) hat heute in so einer Situation recht geschäftsmäßig vorgeschlagen, sie würde ins Klassenbuch schreiben, dass sich auf eine sehr einfach Frage nur einer von 33 meldete. Ob sie das wirklich gemacht hätte stelle ich mal dahin, aber es zeigte Effekt: Rund 10 weitere Schüler meldeten sich. Am Ende kam dann doch der dran, der sich zuerst gemeldet hatte. Dann ist da noch der Geschichtslehrer, der Monologe hält und der Klasse immer wieder schlechte Allgemeinbildung vorwirft, wenn er doch recht spezifische (neue) Dinge fragt. Einerseits kann ich solche Aktionen ja halbwegs nachvollziehen, aber die Art, die Schüler zu Aussagen zu reizen, mag ich trotzdem gar nicht. Da gibt es doch bessere Wege!
da frage ich mich jetzt ernsthaft: was würde es dem einzelnen bringen, wenn im klassenbuch steht, dass sich wenig schüler melden?
es sagt etwas über die kursatmosphäre aus, aber was hat das für eine auswirkung auf die notengebung? wenn sie es am ende des schuljahrs durchblättert wird sie sicherlich nicht mit dem finger auf dieser bemerkung beharren und jedem schüler ne note schlechter geben.
diesen unterschied zwischen mädchen und jungs in bio hatte ich zum glück nie, da meine schule entweder bio lehrerinnen oder schwule bio lehrer hat :D. das problem haben wir allerdings bei einigen sportlehrern.
beispiel handstand. schüler stellen sich in einer reihe auf und sollen der reihe nach handstand auf einer matte machen. der lehrer hat dabei eine hilfestellung.
man kann so richtig schön sehen, wie er den mädels noch mal extra kräftig an den hintern packt. sobald ein junge drankommt, kommt dann etwas wie: "ach, ihr könnt das jetzt bestimmt auch ohne hilfestellung" und geht :D.
oder mein englischlehrer: "silvia, wenn du noch weiter so guckst, ist die antwort richtig!". hätte er nicht treffenderweise sagen können "silvia, wenn du den ausschnitt noch ein bisschen weiter aufhälst, bekommtst du eine 1!"
naja, aber mein englischlehrer ist sowieso so ein fall für sich. nett aber ... sehr männlich ;)
der schlimmste fall war mal ein mathelehrer von mir: der hat ernsthaft pornos mit 5-klässlern gedreht. zum glück ist er danach hochkant von der schule geflogen, als das aufgeflogen ist.
meiner beteiligung im unterricht stehen eigentlich nur meine allgemeine unlust und müdigkeit im wege. früher war es wirklich so, dass ich mich kaum gemeldet hab. ich hab eingesehen, dass das so nicht geht, und melde mich nun auch, wenn ich grad mal keine lust hab ^^. an der müdigkeit sollte ich vllt noch was ändern... vielleicht ^^.
Ollowain
02.07.2008, 21:04
da frage ich mich jetzt ernsthaft: was würde es dem einzelnen bringen, wenn im klassenbuch steht, dass sich wenig schüler melden?
es sagt etwas über die kursatmosphäre aus, aber was hat das für eine auswirkung auf die notengebung? wenn sie es am ende des schuljahrs durchblättert wird sie sicherlich nicht mit dem finger auf dieser bemerkung beharren und jedem schüler ne note schlechter geben.
Dem Einzelnen würde es gar nichts bringen... Und den Sinn dahinter sehe ich auch nicht, aber einen Eintrag über allgemeine Unlust im Klassenbuch hat keiner gerne (wir haben schon minestens 5 mal drinnenstehen "Klassenzimmer vermüllt" - da lagen nur ein paar Schnipsel auf dem Boden o.O) ... Obwohl wir lauter komische Einträge haben:
"Phillipp klopft wiederholt auf den Tisch"
"Luisa beschäftigt sich im Unterricht mit Kosmetik (Handcreme)"
"Daniel: "Vergiss es..." Wer?"
"Oeler fällt vom Stuhl"
Und da steht noch einiges mehr - mir fällt es nur gerade nicht ein...
Es ist durch eine Studie erwiesen worden, dass Mädchen in Naturwissenschaften durchschnittlich eine Note besser bekommen als Jungs. Da Jungen das eigentlich auch besser können sollten. Ihr kennt ja die ganzen Vorurteile. :rolleyes:
Ehrlich gesagt finde ich schon, dass man sich dann auf seiner Note ausruhen kann. Die Schule ist dazu da, damit die Schüler alle etwas lernen. Wenn man es kann, darf man sich doch ausruhen. Ja ich weiß, jetzt werden mir viele widersprechen. Aber kennt ihr es nicht, wenn ihr einfach keine Lust habt etwas zu sagen? Ihr wisst es doch eh, wozu die Antwort geben? Das können alle anderen doch auch. Ich habe mich früher nur dann gemeldet, wenn sonst niemand die Antwort wusste.
Hmmm also in den Naturwissenschaften ist das bei uns eher umgekehrt. Die Mädels blicken einfach größtenteils nichts und melden sich dementsprechend auch nicht. Aber vielleicht liegt's auch einfach daran, dass wir mehrere männliche Streber in der Klasse haben... *wunder* (Manche Leute in meiner Klasse wollen mich als Streber abstempeln, dabei lern ich gar nicht, ich bekomm die guten Noten einfach nachgeschmissen!)
Ob man sich auf einer Leistung ausruhen kann oder nicht, hängt doch wohl einfach von der Einstellung ab. Wenn man es nur verstanden haben möchte und keinen sonderlich großen Wert auf Noten legt, dann kann man das natürlich machen. Aber wenn man es darauf anlegt, gute Noten zu bekommen, dann muss man sich das ganze Jahr über beteiligen. Bei mir ist das zwangsläufig so, weil mein älterer Bruder 1,0 Abischnitt hat und ich in meiner Familie logischerweise nicht wie der Blödi dastehen möchte. Andererseits habe ich es auch einfacher, weil viele Lehrer meinen Bruder noch kennen und von Anfang an davon ausgehen, dass ich's verstanden habe. Und zusätzlich muss ich sone Art Ausstrahlung haben, die allen Lehrern sagt "Hier vor euch steht die fleißigste und unschuldigste Schülerin aller Zeiten, der es im Traum nicht einfallen würde, ihre Hausaufgaben nicht zu machen, also gebt ihr gefälligst eine eins!". Fragt mich bloß nicht, wie das funktioniert, aber genau das ist für die meisten meiner Noten verantwortlich, die ich oft selbst überhaupt nicht nachvollziehen kann... :D
DisAster
05.07.2008, 16:10
Hmmm also in den Naturwissenschaften ist das bei uns eher umgekehrt. Die Mädels blicken einfach größtenteils nichts und melden sich dementsprechend auch nicht. Aber vielleicht liegt's auch einfach daran, dass wir mehrere männliche Streber in der Klasse haben... *wunder* (Manche Leute in meiner Klasse wollen mich als Streber abstempeln, dabei lern ich gar nicht, ich bekomm die guten Noten einfach nachgeschmissen!)
Hm? Verstehe ich dich falsch oder du mich?
Laut gängigen Vorurteilen müssen Mädchen schlechter in Naturwissenschaften sein, als Jungs. Sie verstehen es nicht und melden sich nicht. Jungs aber sollten es eigentlich verstehen und müssen sich deshalb öfter melden.
Weil Mädchen ja eigentlich biologisch bedingt schlechter sind, geben ihnen Physiklehrer beispielsweise eine durchschnittlich um eine Note bessere Zensur, d.h. ein Junge und ein Mädchen sind genauso gut in Physik, der Junge bekommt eine 4, das Mädchen eine 3.
Hmm, es ist auch so, dass Mädchen von vornherein eingeredet wird, sie seien schlecht in Natuswissenschaften, also strengen sie sich gar nicht erst richtig an und wollen es nicht wirklich verstehen. Jungs dagegen wollen sich beweisen, da sie es besser können müssten. Vielleicht liegts daran, dass die Mädchen in deiner Klasse nicht so richtig mitmachen.
Ausserdem ist das ganze ja durchschnittlich, euer Lehrer kann auch gerechte Zensuren vorgeben.
Im Übrigen, freu dich lieber über deine guten Noten, als sauer zu sein, weil du als Streber bezeichnet wirst. :)
An meinen großen Bruder erinnern sich auch noch alle Lehrer, jedoch eher negativ. Er war nie so ein Streber und hat Lernen generell abgelehnt. Irgendwie hat er einen Eindruck hinterlassen. Auf meine Schwester werde ich sogut wie nie angesprochen. Ob das bloß ein positiver Eindruck war ...
Eigentlich meinte ich, dass die Mädchen, die allesamt nichts verstehen, genauso schlecht bewertet werden wie die Jungs, die's nicht kapiert haben (also setzt unsere Lehrerin gleiche Maßstäbe an). Und weil mehr Jungen in unserer Klasse Ahnung von Naturwissenschaften haben, gibt es da natürlich auch die besseren Noten... Wenn mein Beitrag oben missverständlich war, dann tut es mir Leid.
Und was meine eigenen Noten betrifft, hast du selbstverständlich Recht! :) Leider habe ich mir irgendwann angewöhnt, nicht "gut" über gute Noten zu reden, weil es Leute gibt, die das dann als Angeberei abtun. Manchmal habe ich das Gefühl, bei den heutigen Schülern sind die guten Noten so verpöhnt, dass man im Grunde gar nicht mehr darüber reden darf, es sei denn, man lästert über einen Streber... *tsts* Schade...
DisAster
07.07.2008, 14:20
Eigentlich meinte ich, dass die Mädchen, die allesamt nichts verstehen, genauso schlecht bewertet werden wie die Jungs, die's nicht kapiert haben (also setzt unsere Lehrerin gleiche Maßstäbe an). Und weil mehr Jungen in unserer Klasse Ahnung von Naturwissenschaften haben, gibt es da natürlich auch die besseren Noten... Wenn mein Beitrag oben missverständlich war, dann tut es mir Leid.
Und was meine eigenen Noten betrifft, hast du selbstverständlich Recht! :) Leider habe ich mir irgendwann angewöhnt, nicht "gut" über gute Noten zu reden, weil es Leute gibt, die das dann als Angeberei abtun. Manchmal habe ich das Gefühl, bei den heutigen Schülern sind die guten Noten so verpöhnt, dass man im Grunde gar nicht mehr darüber reden darf, es sei denn, man lästert über einen Streber... *tsts* Schade...
Achso, ja, ich hab's nur falsch verstanden. :) (Ausserdem war es eigentlich im Durchschnitt gemeint. Euer Lehrer kann ja gerecht bewerten.)
Ja, inzwischen ist das echt traurig. Cool sind nur die Idioten, die meinen nie zu lernen. Toll, dann sind sie während ihrer Schulzeit "cool" und nachher leben sie von Hartz 4, weil sie keinen Job abbekommen. T_T Das bringt's jawohl nicht.
Achso, ja, ich hab's nur falsch verstanden. :) (Ausserdem war es eigentlich im Durchschnitt gemeint. Euer Lehrer kann ja gerecht bewerten.)
Ja, inzwischen ist das echt traurig. Cool sind nur die Idioten, die meinen nie zu lernen. Toll, dann sind sie während ihrer Schulzeit "cool" und nachher leben sie von Hartz 4, weil sie keinen Job abbekommen. T_T Das bringt's jawohl nicht.
Naja, ich lerne auch fast nie bzw sehr wenig, deshalb lebe ich später aber ncoh lange nicht von Hartz 4.
Natürlich ist es so, dass viele sich heuet zu cool sind zum lernen und dann wirklich total versagen... es geht aber auch anders.
PoiSonPaiNter
07.07.2008, 17:51
Laut gängigen Vorurteilen müssen Mädchen schlechter in Naturwissenschaften sein, als Jungs. Sie verstehen es nicht und melden sich nicht. Jungs aber sollten es eigentlich verstehen und müssen sich deshalb öfter melden.
Das wird bei uns in der Klasse komplett widerlegt! :D
Wir sind 9:9 davon sind egtl alle Mädels begabt in Physik (andere Naturwissenschaft haben wir nicht mehr). Ich persönlich habe sogar meine schrftl. Prüfung an der Realschule in Physik mit 1 geschrieben. Und meine Mitbewohnerin musste für ihre mdl. auch nicht sonderlich viel lernen. Das heißt jetzt nicht das unsere Jungs kein Plan davon haben...obwohl egtl ja schon...vieles ist bei denen Glück und abgeschrieben. Bei denen geht das teilweise ja auch nach dem können-wollen-Prinzip, wenn ihr versteht was ich meine! :D
Natürlich ist es so, dass viele sich heute zu cool sind zum lernen und dann wirklich total versagen... es geht aber auch anders.
Trotzdem fühlt man sich als guter Schüler schlecht, wenn zB die Freunde vom Durchschnitt er unter einem liegen und man dann nicht so mit den guten Noten angeben kann/will! Somit kann ich Mürzt durchaus verstehen, wenn er schlecht über gute Noten redet!
Oh je, die mündlichen Noten.
Ich persöhnlich finde sie einfach nur doof.
Ich bin ein ziemlich introvertierter Mensch und melde mich dementsprechend auch nicht grade häufig, dafür schreibe ich Arbeiten immer gut.
Leider bringt mir das in einigen Fächern (wie z.B. Erdkunde) herzlich wenig, da unser Lehrer dort mehr Wert auf das Mündliche legt.
Mündliche Leistungen werden meiner Meinung nach einfach für zu wichtig erachtet.
Man könnte ja alternativ regelmäßige Tests schreiben, dann würden die Lehrer schon sehen, welche Schüler noch Probleme haben.
Aber das Ganze ist ja auch Ansichtssache.
Ja, ich weiß, was du meinst. Normalerweise komme ich immer recht gut drum herum, so lange ich auf meinem Platz sitze, geht es ja. Aber falls ich mal ein Referat halte...
Meine Knie sind dann nur Brei, ich setze mich auf den Boden, und lese nur sehr, sehr leise vom Zettel. Naja, auch wenn ich nicht zu den beliebtesten gehöre, ausgelacht wurde ich noch nie. Zum Glück. Obwohl, eigentlich versuche ich, so etwas immer mit Humor zu sehen.
Ich finde es traurig, dass es welche gibt, die in so einer Situation noch über andere lustig machen.
Aber falls ich mal ein Referat halte...
Von Referaten will ich gar nicht erst anfangen, da geht es mir genau so wie dir.
Schon doof das Ganze...
Mündliche Noten sind für mich schon wichtig.
meine letzten beiden mitarbeits-dreier in Mathe haben mich vor dem Durchfallen bewahrt. *Danke, Master K.*
Natürlich, für die ganz schüchternen und die Mobbingopfer sind diese Noten ein graus. Ich kanns ihnen nicht verübeln, ich war selbst mal so schüchtern und hab mich nur selten gemeldet. Aber mein letzter Mathelehrer hat auf mich eingeredet, immer wieder und dann hab ich mich auch mal gemeldet. Auch wenn die Antwort falsch war war das nicht schlimm. Bei diesen Noten zählt auch der Wille.
Lg, Moki
Mündliche Noten sind ne subjektive Angelegenheit der Lehrer, genau wie Kunst/Zeichnen Noten.
Beispiel A: Auf meiner 2 jährigen Berufsschule hatten wir Religion, und unser Lehrer wurde verbal so zimmlich von jeder Klasse fertig gemacht. (Er kam in meinem 2 Jahr in die Psychatrische). Ich kann von mir behaupten das ich ihm mit Respekt, was jeder Lehrer eigentlich verdient hat, entgegen getreten bin und auch gerne auf normalem Niveau über die entsprechenden Themen in Reli gesprochen habe. Ich bin mit einer 2 raus obwohl ich eigentlich gut Mitgearbeitet habe. Die Säcke die Ihn verbal runtergeputzt haben sind so zimmlich alle mit ner 1 rausgegangen. (Da es keine Arbeiten in dem Sinne gab waren in Reli die Mündlichen sehr gewichtig bei der Notengebung!)
Beispiel B: Kunstunterricht, in meiner Klasse hatte sich Einer ständig mit der Kunstlehrerin in der Wolle. Eine Klassenkameradin hatte ein Bild abgeben und mit ner 3,5 zurückbekommen. Nennen wir ihn mal Franz, Franz hat "sein" Bild ne Woche später abgegeben und ne 5 bekommen. Tja nur war sein Bild nicht seines, sondern das von der Kollegin mit der 3,5...
Seit dem macht die gute Kunstlehrerin Noten in DIN A3 Format... :)
Es sind nicht nur die mündlichen Noten die problemhaft zu bewerten sind, sondern alle Noten die einen Teil Subjektivität beinhalten.
Und bei den Mündlichen sind gemobbte arme Schweine da Sie sich wie bereits beschrieben ungern melden da alles was Sie sagen auf einer Goldwage liegt. Da kann der Lehrer noch so viel Fingerspitzengefühl haben. Wenn die Klasse anfängt zu gröhlen, dann gröhlt sie. Ich kann da auch ein Liedchen von singen. Mittlerweile schere ich mich ein Dreck um die Meinung der anderen und spreche ohne Hemmung.
Ein Interessantes Verhalten ist wie ich finde, das in Gruppen bei älterem Niveau, die sich neu zusammen gefunden haben, sich keiner mehr wirklich traut etwas zu sagen. Es sind meist nur 2 oder 3 Leute die den Mund aufmachen und die Gruppe dominieren und das auch über längeren Zeitraum in dem die Gruppe zusammen ist.
Auf der anderen Seite sind mündliche Noten aber auch notwendig als Ansporn die Schüler zum mitmachen zu bewegen oder auch bei Entscheidungsfragen Hilfestellung zu geben, welche Note zu geben ist im Zeugnis.
Emerelle89
27.11.2008, 14:42
Hallo alle zusammen!
Ich denke mündliche Noten sind blödsinn!
Die Lehrer nehmen sowieso immer nur die Selben Schüler dran, und wenn man mal etwas falsches sagt bekommt man gleich ein Minus!
Außerdem nehmen die Lehrer einen immer dann dran wenn man grad mal 1sec nicht auf gepasst hat, das ist sehr unfair!
Vorallem die schüchternen Schüler haben bei diesem System einen Nachteil, sie kommen nie dran weil sie sich nicht melden, und wenn dann nur wenn sie grad mal nicht aufgepasst haben!
Wenn die Lehrer mündliche Noten geben wollen, sollten sie Alle Schüler abwechselnd dran nehmen so zusagen mit einer festen reinfolge z.B. nach Sitzordnung, oder nach der Klassenliste. So hat jeder die Chance etwas zum Unterricht beizutragen, keiner wird bevorteilt bzw. benachteilt!
Selbst an berufschulen wäre dieses Prinzip Sinnvoll1
Gruß Emerelle!
Wenn die Lehrer mündliche Noten geben wollen, sollten sie Alle Schüler abwechselnd dran nehmen so zusagen mit einer festen reinfolge z.B. nach Sitzordnung, oder nach der Klassenliste. So hat jeder die Chance etwas zum Unterricht beizutragen, keiner wird bevorteilt bzw. benachteilt!
Selbst an berufschulen wäre dieses Prinzip Sinnvoll1
Mh, aber denkst du nicht, dass sich dann noch mehr ungerecht behandelt fühlen würden? Wenn man dann zB an der Reihe ist, wenn man die Antwort dummerweise nicht weiß, aber später gern etwas beitragen würde, aber dummerweise nicht an der Reihe ist und daher die Klappe halten muss? Nein, das fände ich schlichtweg frustrierend...
Und auch wenn man das so macht, sagt der eine mehr als der andere und ein ganz anderer wieder gar nichts und zwar aus genau denselben Gründen, aus denen man sich meldet oder nicht meldet; letztendlich würde das m.E. nur alles "schlimmer" machen...
Mh, aber denkst du nicht, dass sich dann noch mehr ungerecht behandelt fühlen würden? Wenn man dann zB an der Reihe ist, wenn man die Antwort dummerweise nicht weiß, aber später gern etwas beitragen würde, aber dummerweise nicht an der Reihe ist und daher die Klappe halten muss? Nein, das fände ich schlichtweg frustrierend...
Und auch wenn man das so macht, sagt der eine mehr als der andere und ein ganz anderer wieder gar nichts und zwar aus genau denselben Gründen, aus denen man sich meldet oder nicht meldet; letztendlich würde das m.E. nur alles "schlimmer" machen...
Das sehe ich ganz ähnlich. Ich würde mich bei so einer Arbeitsform vor lauter Schweigen grün und blau ärgern. *mph*
Die mündlichen Noten sind meiner Meinung nach schon ganz sinnvoll, schließlich beurteilen sie ja nicht nur die mündliche Mitarbeit, sondern auch, ob man seine Hausaufgaben gemacht hat, ob man im Unterricht aufmerksam ist oder stört, ob man seine Sachen immer dabei hatte usw. Leider, leider gibt es jedoch immer wieder Lehrer, die nicht fair bewerten, aber das ist zumindest an meiner Schule auch in schriftlichen Arbeiten kein Kunststück...
Für mich sind mündliche Noten nur teilweise von Vorteil. Wie einige andere habe ich das Problem mich im Unterricht zu melden. Aus Angst, man könne sich wieder einmal blamieren, weil man es wagt, als Klassendepp, der hier eh nicht verloren hat, seinen Mund aufzumachen.
Aber inzwischen finde ich es toll, mich zu melden, wenn die ganze Klasse keine Antwort weiß und der ratlose Gesichtsausdruck sich so langsam im Klassenzimmer verbreitet. Dann melde ich mich ganz langsam, gebe die richtige Antwort und genieße es, wenn man mich danach fragend ansieht. Manchmal wird man auch ziemlich böse angesehen ... schließlich ist es mir strikt verboten auch nur daran zu denken, etwas zu sagen. Aber ich kann einfach nicht wiederstehen und diese Blicke sind einfach zu köstlich.
Aber auf diese einfachen Fragen der Lehrer, die meistens nur darauf abspielen, das fettgedruckte Wort aus dem Buch zu suchen, antworte ich auch nicht. So sollen die Ranghöchsten der Klasse doch ihre Noten bekommen und anerkennende Blicke ernten. Ich weiß, das ich das nicht nötige habe und lieber meinen Kopf anstrenge. Leider wird man dann mit den WOrten der Lehrer belohnt: "Alina, Sie müssen mehr mitarbeiten!"
Haha, aus einem Text das einzige fett gedruckte Wort zu suchen, ist doch wirklich lächerlich!
Meiner Meinung nach stören diese Noten nicht. Man kann sich damit ein kleines bisschen verbessern, wenn es schriftlich nicht so gut klappt. Außerdem sind manche Lehrer da ziemlich großzügig, was mir recht ist. Ein guter mündlicher Beitrag zählt für mich mehr, als diese vorgekauten Antworten, die dann meist aus einem vor die Füße geschmissenem Wort bestehen.
Ich halte mündliche Noten für ziemlichen Blödsinn!
Ich bin selber ein ruhiger und schüchternder Mensch und ich bin auch niemand der sich sonderlich viel meldet. Es liegt mir einfach nicht mich in irgendeiner Weise in den Vordergrund zu drängen.
Meine schriftlichen Noten sind im Bereich 2 bis 3, aber durch die mündlichen Noten habe ich ein Zeugnis voller vieren.
Ich versuche jetzt daran zu arbeiten und einige Lehrer merken auch schon den Unterschied während andere rein gar nichts bemerken.
Meine Französischlehrerin zum Beispiel hatte sich immer beschwert ich würde zu wenig im Unterricht mitmachen, warf mir dann auch noch vor ihr würde dadurch stören (fragt mich nicht wie ich durch Mund halten und zuhören den Unterricht gestört haben soll) also habe ich beschlossen mich gerade in Französisch mehr anzustrengen. Ich habe es dann geschafft mich in einer Doppelstunde dreißig mal zu melden (vorher wäre das vielleicht einmal gewesen,wenn überhaupt). Ich war total stolz auf mich, zumindest bis dann am Ende der Stunde die Lehrerin zu mir kam und meinte, sie hätte mich in den zwei Stunden nicht einmal aufzeigen sehen, ich sollte mich nicht wundern wenn ich eine vier auf dem nächsten zeugnis bekommen würde :eek:(trotz drei plus in sämtlichen Arbeiten). Nur so als Anmerkung: Ich saß die ganze Zeit in der ersten Reihe, direkt vor dem LEhrerpult.:rolleyes: Und sie will nicht gesehen haben das ich aufgezeigt hätte. Tja, Einbildung ist auch eine Bildung.:D (Ich möchte lieber nicht wissen wie die Frau ihre Noten zustande bekommt - mit dem Würfel auswürfeln?)
Oje mündliche Noten...Leider bleibt mir das in der Berufsschule auch nicht erspart. Ich habe so Ausfragen immer gehasst. Vor der Klasse aufstehen, meistens auch noch zur Tafel gehen, und dann eine Frage nach der anderen.
Am schlimmsten war es wenn man nicht gelernt hat und der Lehrer einen fertig gemacht hat. Ist mir zum Glück noch nie passiert, musste es aber zu oft schon mitansehen.
Ich finde mündliche Noten gemein. Es gibt viele die sich einfach nicht so trauen was zu sagen und einfach total schüchtern sind. Obwohl sie es wissen bringen sie kein Wort heraus und das ist ungerecht.
Es wäre besser mehrer Kurzproben zu schreiben. Vor allem wenn man die Frage auf dem Blatt hat, kann man viel besser überlegen.
Zu meiner Abschlussprüfung gibt es leider wieder einen mündlichen Teil. *bammelhab*
Durch die mündliche Mitarbeit wird nicht nur die Leistungsstärke gezeigt sondern auch der persönliche Charakter. Es ist wichtig den Schülern, die schriftlich nicht so gut sind, die Möglichkeit zugeben, sich so am Unterricht zu beteiligen.
Ich kann das nur allzu gut verstehen.
Bereits bei dem Thema "Mobbing" habe ich vieles erklärt; in mündlich hatte ich immer eine 5-6 und schriftlich eine 1-2.
Was daran lag das ich ziemliche Probleme mit dem Stottern hatte und es so herzensgute Menschen in meiner Klasse gab (egal wohin ich wechselte), die mir ständig nachäfften und sich darüber lustig machten.
Ich hätte auch viele Lehrer die sich darüber lustig gemacht haben.
Aber vor allem weil ich schriftlich immer sehr gut war und im Unterricht immer Desinteresse gezeigt hatte, wurde ich als "über den anderen schwebend" bezeichnet (von der Lehrerin), weil sie vermutete dass mein Desinteresse seinen Ursprung darin hätte, dass ich mich mit sowas einfach nicht "abgeben" wollte.
Nunja, trotz alledem kann man an dem Schulsystem nicht viel ändern, nicht wenn man erwartet, dass es von heute auf morgen geschieht.
Meine Meinung ist jedenfalls, dass es sinnvoller wäre nicht schriftlich und mündlich 50/50 zu rechen sondern dem mündlichen weniger Beeinflussung an der eigentlichen Note geben sollte.
Aber es gibt so viele Probleme und Unstimmigkeiten, die - um es ändern zu können - noch viel tiefer an der Wurzel gepackt werden müssten.
Lord Dralnu
09.06.2009, 17:24
Hm, mir fällt gerade etwas äußerst interessantes auf. Wie viele Mobbing-Opfer bin auch ich eher der introvertirte Typ, habe aber in vielen Fächern die/eine der beste/n mündliche/n Note/n der Klasse. Ich rede im Unterricht eigentlich mehr als jeder andere aus der Klasse("Privatgespräche" mal ausgenommen). Ich beteilige mich mit viel Engagement bei Diskussionen und versuche so oft wie möglich Fragen des Lehrrs zu beantworten, bzw. stelle selber welche. Denn auch das verbessert die mündliche Note. Mal abgesehn davon hilft "schriftliches" Wissen auch beim mündlichen Teil. Wenn man 2 + 2 = 4 schreiben kann, kann man es auch sagen, sofern man nicht sprachbehindert ist. Manchmal muss man auch einfach eine Weile über die Formulierung nachdenken, wie beim Schreiben eines Textes. Oftmals klingelt es bei einer Aussage von irgendjemandem sofort in meinem Kopf und mein Arm schießt hoch, weil ich die Antwort kenne. Werde ich dann aber drangenommen, passiert es auch mal dass ich mich verhaspele und so erst nach einiger Zeit/mit etwas Hilfe/teils gar nicht die richtige Formulierung finde. Dann gibt es Gestöhne, Gelache, "Oh [mein Name]!"-Rufe. UND? Scheiß drauf, ich hätte erstmal genügend drüber nachdenken sollen, inzwischen ist mir eine mögliche Formulierung eingefallen, aber ein anderer wurde drangenommen. Melde ich mich eben das nächste mal, es gibt genug Gelegenheiten.
Wir haben eigentich keine "bevorzugenden" Lehrer. Glaue ich. Wenn irgendwer bevorzugt werden würde, wäre ich das wohl(ich grüße auf dem Gang;)), deshalb kann ich da keine allzu qualifizierten Aussagen treffen, allerdings habe natürlich auch ich mal eine 3/4/5 und bisher ich glaube 3 mal eine 6(Wohlgemerkt schriftlich).
Bei uns wird 50:50 benotet, und neuerdings gehören Kurztests in allen Sprachen nicht mehr zum mündichen Teil. HEIßT 50% DER NOTE BESTEHEN NUR AUS DER MITARBEIT. Diskussionen, richtige mündliche Antworten, Quantität des Meldens(aber ohne richtige Antworten natürlich ohne viel Geltung). Ich find's gut. Die ganzen ollen Quatschtaschen bekommen ihre verdiente 5 und mein Zeugnis sieht besser aus, denn obwohl ich wie gesagt recht introvertiert bin, blühe ich im Unterricht förmlich auf, wenn es ums Reden geht(was ich allerdings generell in Fachgesprächen tue; Smalltalk ist einfach nichts für mich). Ich gehöre zu dem schätzungsweise Drittel der Klasse, das überhaupt lernt und seine Hausaufgaben macht, und meine mündlichen Leistungen waren eigentlich immer besser als die schriftlichen(eine halbe bis eine Note Unterschied). Und übrigens wirkt sich bei uns rumrennen, keine Hausaufgaben, Quatschen, Frechheit, Unhöflichkeit gegenüber dem Lehrer oder Schülern(!) durchaus auf die mündliche Note aus.
Und die Kompetenzen, die für die mündliche Bewertung zählen, werden eben auch im späteren Leben benötigt, genauso wie die schriftlichen!
Bei notorisch [ZENSIERT] Lehrern, die mündliche(und sogar schriftliche) Noten nach sonstwas(und eben oftmals Beliebtheit) verteilen hilft oftmals leider nur eins: Schleim, Schleim, und noch mehr SCHLEIM! Das macht einen nicht zum "Verräter"(sry Verräter^^), sondern verrät(haha) Annpassungsfähigkeit und im weitesten Sinne Geschäftssinn.
Das Schulsystem halte ich übrigens ebenfalls für überholt, und außerdem können nicht ganz junge Lehrer oftmals überhaupt nicht mit den letzten 15 Generationen umgehen(also nach Jahren gezählt). Das Problem ist halt, dass man sich im Endeffekt gegen die Maschinen behaupten muss(nein, ich habe Terminator 4 noch nicht gesehen;)). Fabrikarbeiter werden immer weniger gebrazucht werden, deshalb ist immer mehr das gefragt, was noch dem Menschen vorbehalten ist: Intelligenz. Das Denken um die Ecke. Musische Begabung. Wer sowas nicht von Anfang an mit sich bringt, muss sich es bzw. die daraus resultierenden Kompetenzen anlernen. Glaubt mir, auch ich finde stumpfsinnige Wiederholungen nicht toll. Aber ich akzeptiere ihre Notwenigkeit angesichts der Alternativenlosigkeit.
Was ich aber ganz und gar *zensiert* finde, ist, wie der Staat immer mehr an der Bildung spart!!!
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Zum Schluss noch eine kleine optionale(daher Spoiler) Anekdote, die mit dem Äquivalent der mündlichen Note für den Sportunterricht zusammenhängt, der "Sportlichkeit":
Ende des Halbjahres, wir erfahren die Sportnoten. Ich höre von meiner 3- und bin vollauf zufrieden(bzw. fast, wirklich zufrieden bin ich eigentlich nie mit mir). Meine tatsächlichen Leistungen beliefen sich wohl auf 4-5, jedoch habe ich es immer versucht und war immer höflich und fair zu bzw. gegenüber den anderen etc. Nun gehe ich wieder an meinen Platz, nah am Lehrertisch(wie eigentlich immer; äußerst praktisch dort zu sitzen, für Fragen muss man sich dort nähmlich oftmals nicht einmal melden). Es kommen also hintereinander 3 Sportskanonen aus der Paralelklasse nach vorne, alle drei ausgemachte [ZENSIERT] und Berufsmobber. und was höre ich? Drei. Drei. Drei Minus.
ROFL. Ich habe mir nichts anmerken lassen, aber mein hirn hätte fast Sauerstoffmangel erlitten, so sehr habe ich sie in Gedanken ausgelacht.:D
Mal abgesehn davon hilft "schriftliches" Wissen auch beim mündlichen Teil. Wenn man 2 + 2 = 4 schreiben kann, kann man es auch sagen, sofern man nicht sprachbehindert ist.
Ich finde "Sprachbehinderung" ist ein sehr unpassendes Wort und aus deinem Geschriebenen lässt es sich eher als abwertend sehen.
Arschlöcher...
Bei notorisch beschissenen Lehrern...
Vielleicht solltest du auch manchmal deine etwas "vulgäre" Wortwahl bezüglich deinem Post überdenken und etwas mildere Ausdrücke benutzen, wenn nicht sogar gänzlich weg lassen. Danke.
Um zum Eigentlichen zurück zu kehren:
Jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Der Eine hat vielleicht seine Stärken in der mündlichen Mitarbeit, der andere widerum in schriftlicher Mitarbeit. Dennoch hat alles seine Gründe.
Deshalb wäre es für mich sinnvoller dieses zu berücksichtigen.
Vielleicht gibt es einfach Menschen die von ihren Mitschülern ständig gedemütigt werden, ausgelacht, gemobbt etc, und wenn derjenige nicht ganz emotional abgestumpft ist, wird er auch irgendwann seine Beteiligung zurückschrauben.
Es sei denn derjenige ist selbstbewusst genug, um sich davon nicht beirren zu lassen. Aber das entspricht meist nicht dem Falle.
Für mich auch vollkommen verständlich.
Lord Dralnu
09.06.2009, 18:53
Jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Der Eine hat vielleicht seine Stärken in der mündlichen Mitarbeit, der andere widerum in schriftlicher Mitarbeit. Dennoch hat alles seine Gründe.
Deshalb wäre es für mich sinnvoller dieses zu berücksichtigen.
Vielleicht gibt es einfach Menschen die von ihren Mitschülern ständig gedemütigt werden, ausgelacht, gemobbt etc, und wenn derjenige nicht ganz emotional abgestumpft ist, wird er auch irgendwann seine Beteiligung zurückschrauben.
Es sei denn derjenige ist selbstbewusst genug, um sich davon nicht beirren zu lassen. Aber das entspricht meist nicht dem Falle.
Für mich auch vollkommen verständlich.
Viele Schüler werden gemobbt, WEIL sie sich aktiv und mündlich am Unterricht beteiligen.
In diesem fall schaden die mündlichen Noten den Miobbern wesentlich mehr, denn die sind oft extrovertiert und halten Gespräche darüber wie ätzend man ist("ph-Wet 2?" "Nee, der kommt mir eher alkalisch vor....") für wichtiger als den Unterricht. Da freut man sich um so mehr, wenn das auf diejenigen zurückfällt.(insofern man denn Spaß an Schadenfreude hat(welche sich in diesem Fall auf Personen bezieht, die's einfach verdient haben))
Und einmal abgesehn davon: Auch wenn erschreckend viele Personen heutzutage gehänselt werden, wirklich gemobbt wird die Minderheit. Und solange nicht völlig individuelle Bewertungskriterien gelten, müsen sie eben auf die Mehr-, nicht Minderheit anwendbar sein.
Ich finde "Sprachbehinderung" ist ein sehr unpassendes Wort und aus deinem Geschriebenen lässt es sich eher als abwertend sehen.
Welches Wort wäre denn passender? Und nein, es ist keinesfalls abwertend gemeint. Ich habe nichts gegen Personen, die irgendetwas beim sprechen behindert.
In weitstem Sinne leide ich selbst unter einer Art Sprachbehinderrung, wenn auch nicht als solche diagnostiziert. Ich spreche sehr, sehr schnell und verschlucke dabei oft etwas, oftmals kann mir mein gegenüber im Gespräch nur augrund der Geschwindigkeit nicht folgen. Dann fühlt sich die entsprechende Person teilweise von oben herab behandelt und nimmt das ganze schlecht auf, obwohl dass meine ganz normale Art zu reden ist... aber ich schweife ab.
Jedenfalls verhaspele ich mich wie beschrieben auch mal selber, weil ich jeden Gedanken sofort ausspucke. Das ganze wirkt dann manchmal wie mündliches Brainstorming^^.
Vielleicht solltest du auch manchmal deine etwas "vulgäre" Wortwahl bezüglich deinem Post überdenken und etwas mildere Ausdrücke benutzen, wenn nicht sogar gänzlich weg lassen. Danke.
Gut, ich zensiere das mal. Wobei ich bei dem zuerst von dir genannten Beispiel einfach keine bessere umgangssprachliche vulgäre Umschreibung finde(solange man es auf eine Person und nicht auf einen teil des Körpers bezieht).... Nennen wir es einfach "asozial".
Bitte sehr.
Welches Wort wäre denn passender? Und nein, es ist keinesfalls abwertend gemeint. Ich habe nichts gegen Personen mit "besonderen Bedürfnissen". Sehr umständlich, dafür politisch korrekt formuliert.
Stottern ist eine "Störung des Sprachflusses" keine "Sprachbehinderung"!
Wenn du schon alles genauestens analysieren möchtest, wäre diese Bezeichnung sicherlich die passendere.
Personen mit "besonderen Bedürfnissen"? ---> politisch korrekt formuliert?
Denn ich denke, das einzigste Bedürfnis, das diese Personen hegen, ist es: nicht ständig deswegen zu der Zielscheibe von Spott zu werden.
Das hat nichts mit Bevorzugung o.ä. zu tun.
Immerhin ist es lediglich eine Störung wenn es um die Wege der Kommunikation geht, deswegen ist es noch lange keine Beeinträchtigung der Intelligenz.
----> Und deswegen vertrete ich die Meinung, dass mündliche Noten meist zu hoch in die Bewertung eingehen.
Denn wer häufig und viel redet ist nicht auch gleich deswegen intelligenter als diejenigen die sich aus physischen und psychischen Gründen eher in Zurückhaltung üben.
PS:
Gut, ich zensiere das mal. Wobei ich bei dem zuerst vondir genannten Beispiel einfach keine bessere umgangssprachliche Umschreibung finde....
Bitte sehr.
Da dieses umgangssprachliche Wort nicht viel mehr als "Anus" bedeutet; bin mir nicht sicher ob ein Vergleich mit der Austrittsöffnung des Darmes aufschlussreicher ist als eine Beschreibung der betreffenden Person.
Ruhig Blut, ihr zwei - mir scheint, hier entsteht grade Ärger aufgrund einiger falsch gewählter Worte ;) Mündliche Noten sind nun wirklich kein Thema, aufgrund dessen man sich ob solch kleinlicher Formulierungen angekratzt fühlen muss :)
Allerdings würde ich - auch wenn ich dir selbstverständlich nicht verbieten will, zu schreiben, was dir in den Sinn kommt - dich, Lord Drainu, bitten, dich nicht so in Erzählungen zu verwickeln und etwas weniger emotional und aufbrausend zu reagieren. Du scheinst in Bezug auf dein schulisches Umfeld einiges negatives zu sagen zu haben, was fraglos nicht schön ist, aber denke ich auch nicht überall angebracht werden muss - in diesem Thread geht es um die persönliche Einschätzung der Sinnhaftigkeit mündlicher Noten aufgrund von eigenen Erfahrungen; dafür ist es m.E. nicht nötig, anderer Umgang mit dem Thema von vornherein abzuwatschen ;)
Und deswegen vertrete ich die Meinung, dass mündliche Noten meist zu hoch in die Bewertung eingehen.
Denn wer häufig und viel redet ist nicht auch gleich deswegen intelligenter als diejenigen die sich aus physischen und psychischen eher in Zurückhaltung üben.
Soweit ich weiß, wird mit mündlchen - oder sonst irgendwelchen - Noten nicht die Intelligenz bewertet, sondern allein die Beteiligung; alles andere wäre auch Schwachsinn. Überhaupt nimmt sich die Schule nie heraus, jemandes Intelligenz zu bewerten, denn die lässt sich nicht oder nur schwer/selten an Leistungen messen und allein diese sind es, die bewertet werden^^
--
Letztens haben wir eine Deutscharbeit zurückbekommen, untendrunter stand bei mir ne mündliche 1... ich hab noch nie so viel in Deutsch privat geplappert wie dieses Jahr. Das liegt zum einen an meinem diesjährigen Banknachbarn, zum anderen an der Qualität des Unterrichts *mph* Ich möchte doch meinen, dass ich mich letztes Jahr mehr beteiligt und besser verhalten habe, auch wenn ich selbstverständlich auch dieses Jahr etwas zum Unterricht beitrage, und trotzdem scheint überhaupt nicht in Frage zu stehen, was ich für eine mündliche Leistung attestiert bekomme. Eigentlich finde ich mündliche Noten vom Prinzip her durchaus sinnvoll, aber DAS stört mich daran, dass viele Lehrer einfach ungefähr nach den schriftlichen Noten und/oder den bisherigen Leistungen gehen - auch wenn es mir ja sehr zugute kommt :D
Lord Dralnu
09.06.2009, 20:32
Letztens haben wir eine Deutscharbeit zurückbekommen, untendrunter stand bei mir ne mündliche 1... ich hab noch nie so viel in Deutsch privat geplappert wie dieses Jahr. Das liegt zum einen an meinem diesjährigen Banknachbarn, zum anderen an der Qualität des Unterrichts *mph* Ich möchte doch meinen, dass ich mich letztes Jahr mehr beteiligt und besser verhalten habe, auch wenn ich selbstverständlich auch dieses Jahr etwas zum Unterricht beitrage, und trotzdem scheint überhaupt nicht in Frage zu stehen, was ich für eine mündliche Leistung attestiert bekomme. Eigentlich finde ich mündliche Noten vom Prinzip her durchaus sinnvoll, aber DAS stört mich daran, dass viele Lehrer einfach ungefähr nach den schriftlichen Noten und/oder den bisherigen Leistungen gehen - auch wenn es mir ja sehr zugute kommt :D
Ich kenne eine ähnliche Situation, nähmlich dass der Leher bei genug Meldungen das ganze einfach schon mal aufs nächste Halbjahr überträgt. Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber ich häte meine Noten bitte für den Monat eingetragen, wo ich sie mir erarbeitet habe...
Simon the Sorcerer
09.06.2009, 23:14
Also,
mündliche Noten...schwieriges und auch sehr subjektives Thema, wie ich oben gelesen habe (hab den Thread nur überflogen...).
Ich finde sie trotzdem wichtig, denn sie haben mir schon sehr oft den Allerwertesten gerettet.
In der Schule hatte ich zwar immer ne 2-3 mündlich aber da ich schriftlich nie so der Held war, hat es immer iwi zum ausgleichen gereicht.*ja*
Ein Tip für viele die Probleme mit Antworten haben, auch im Bezug Mobbing:
Antwortet nur dann wenn ihr euch sicher seid, dass die Antwort richitg ist.
"Qualität vor Quantität" heißt es doch so schön, denn "endlos-Schwaller" nerven den Lehrer auch irgendwann.
Wenn dann auch noch das Gros falsch ist oder nur drumrumgeredet, wirkt sich das auch nicht positiver auf die Noten aus (hab ich auch ne Zeitlang probiert ;))
Und wenn eure Antworten korrekt sind, kann euch weder der Lehrer noch der Mobber was...
(am besten völlig emotionslos rüberbringen... wirkt souveräner... ;))
Im Examen hat mir das Mündliche dann richtig viel gebracht, da ich nicht auf den Mund gefallen bin, gab mir das in den entsprechenden Fächern nochmal einen richtigen "Punkteboost".
Natürlich ist es nix für schüchterne Leute, das versteh ich auch. Aber die haben ja den schriftlichen Teil wo sie punkten können. So hat eben jeder seine Stärken und Schwächen. Wo kein Licht, da keine Dunkelheit...
Grüße
Koboldkind
10.06.2009, 11:28
Mündliche Noten sind was feines. Mein letzter Chemielehrer hatte mich eigentlich für "Gut" befunden, weil ich meiste sehr vorne sitze, mittlerweile auch sehr aufmerksam bin und einen intelligenten Eindruck mache - Eindruck mache, meine Schriftlichen waren dann bodenlos Kellermäßig. Hat ihn irgendwie... schockiert *khehe*:p
Ich habe immer weit vorne gesessen. Wenn die ganze Klasse auf den Lehrer gerichtet ist, dann sieht man im Unterricht nämlich nicht, wie sie schon wieder die Augen rollen, egal ob ich jetzt was richtiges oder falsches sage. Aus den Augen, aus dem Sinn. So eignet man sich eine gesunde Ignoranz an und wird tatsächlich besser, zumindest was das Sprech-Ego angeht.
Und wie hier schon gesagt ist die 50%-Mündlich Note ja nicht nur das häufige (und möglichst intelligente) fragen und antworten, sondern auch Hausaufgaben, Sozialverhalten gegenüber Schülern und Lehrern - und die sind ja auch nicht doof. Klar gibt es immer entsprechende ***********, die gerne die Noten auswürfeln und nur auf die Pension warten, aber hey, diesen Bodensatz der Berufsgruppen gibt es immer. Es gibt auch Politiker, die wirklich engagiert sind, nur geht das im allgemeinen Gemaule der Bevölkerung unter.
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