nyx
25.06.2008, 17:51
Kyle XY ist eine der ganz wenigen Serien, die es geschafft hat, mich auch über einen längeren Zeitraum gut zu unterhalten und zu interessieren. Nun ja, eigentlich ist es die einzige Serie, die das bisher erreicht hat. ;)
Zum Inhalt (der ersten Staffel): Ein Junge wacht nackt und ohne Erinnerung mitten im Wald auf. Erstaunt betrachtet er die Welt um sich herum und kann gar nicht verstehen, warum die Menschen, denen er begegnet ihn so entrüstet anstarren. Schließlich nimmt man ihn fest und er wird in eine Jugendstrafanstalt gebracht, wo man ihn auf den Namen Kyle tauft. Zufällig arbeitet dort auch die Sozialarbeiterin Nicole Trager, die sich seiner annimmt und ihn mit zu sich nach Hause zu ihrer Familie nimmt, um ihn zu therapieren (also um ihm zu helfen sein Gedächtnis wieder zu erlangen) und ihm die öffentliche Fürsorge für Waisenkinder der USA zu ersparen.
Schnell wird klar, dass es sich bei Kyle um keinen gewöhnlichen Teenager handeln kann, da er nicht nur keinen Bauchnabel hat, sondern auch noch mit einigen erstaunlichen Gaben gesegnet ist. So hat er z.B. unglaubliche mathematische Fähigkeiten, einen kaum mehr messbaren Intelligenzquotienten und erstaunliche Reflexe, außerdem lernt er innerhalb von ein paar Tagen Englisch zu sprechen.
Den Protagonisten muss mal nach den ersten Folgen einfach mögen, da seine naive, aber durchaus intelligente Art das Leben der Menschen zu betrachten nicht nur interessante Blickwinkel eröffnet, sondern auch für die ein oder andere lustige Situation sorgt, die mich des öfteren laut hat auflachen lassen. Die familiären und freundschaftlichen Beziehungen der Charaktere sind glaubhaft und authentisch dargestellt, wenn auch besonders die Eltern ein wenig ins klischeehafte abrutschen. Andererseits sind diese Klischees auch wieder nötig, wenn man bedenkt, dass die Tragers eine "typisch amerikanische" Familie darstellen sollen. Außerdem helfen diese Stereotypen dabei, die Moral der Serie zu verdeutlichen, nämlich, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint, und dass man Dinge auch einmal von einer anderen Seite betrachten sollte.
Die Spannung kommt in Kyly XY nie zu kurz, ebenso wenig wie der Humor oder das Gefühl. Kyle muss schließlich nicht nur das Geheimnis ergründen, das ihn umgibt, sondern auch lernen, sich in der Gesellschaft zurecht zu finden, auch wenn das zu einigen skurilen Situationen führen kann.
Ich kann diese Serie allen empfehlen, die sich nicht daran stören, dass das große Geheimnis nicht so schwer zu ergründen ist (dafür ist der Weg zur Auflösung aber gut in Szene gesetzt) und die selber Teenager sind, bzw. sich noch daran erinnern können, wie es war einer zu sein. ;) Ach ja, und man sollte kein Problem damit haben, dass alle Charaktere immer perfekt gestylt sind und gut aussehen. :D
Eine anmerkung noch: Ich weiß nicht, ob die Serie auch hier in Deutschland läuft, ich hab ein paar Folgen bei einer Freundin auf DVD geguckt und den Rest im Netz. Ich glaube aber, dass Pro Sieben sie jetzt oder demnächst ausstrahlt.
Zum Inhalt (der ersten Staffel): Ein Junge wacht nackt und ohne Erinnerung mitten im Wald auf. Erstaunt betrachtet er die Welt um sich herum und kann gar nicht verstehen, warum die Menschen, denen er begegnet ihn so entrüstet anstarren. Schließlich nimmt man ihn fest und er wird in eine Jugendstrafanstalt gebracht, wo man ihn auf den Namen Kyle tauft. Zufällig arbeitet dort auch die Sozialarbeiterin Nicole Trager, die sich seiner annimmt und ihn mit zu sich nach Hause zu ihrer Familie nimmt, um ihn zu therapieren (also um ihm zu helfen sein Gedächtnis wieder zu erlangen) und ihm die öffentliche Fürsorge für Waisenkinder der USA zu ersparen.
Schnell wird klar, dass es sich bei Kyle um keinen gewöhnlichen Teenager handeln kann, da er nicht nur keinen Bauchnabel hat, sondern auch noch mit einigen erstaunlichen Gaben gesegnet ist. So hat er z.B. unglaubliche mathematische Fähigkeiten, einen kaum mehr messbaren Intelligenzquotienten und erstaunliche Reflexe, außerdem lernt er innerhalb von ein paar Tagen Englisch zu sprechen.
Den Protagonisten muss mal nach den ersten Folgen einfach mögen, da seine naive, aber durchaus intelligente Art das Leben der Menschen zu betrachten nicht nur interessante Blickwinkel eröffnet, sondern auch für die ein oder andere lustige Situation sorgt, die mich des öfteren laut hat auflachen lassen. Die familiären und freundschaftlichen Beziehungen der Charaktere sind glaubhaft und authentisch dargestellt, wenn auch besonders die Eltern ein wenig ins klischeehafte abrutschen. Andererseits sind diese Klischees auch wieder nötig, wenn man bedenkt, dass die Tragers eine "typisch amerikanische" Familie darstellen sollen. Außerdem helfen diese Stereotypen dabei, die Moral der Serie zu verdeutlichen, nämlich, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint, und dass man Dinge auch einmal von einer anderen Seite betrachten sollte.
Die Spannung kommt in Kyly XY nie zu kurz, ebenso wenig wie der Humor oder das Gefühl. Kyle muss schließlich nicht nur das Geheimnis ergründen, das ihn umgibt, sondern auch lernen, sich in der Gesellschaft zurecht zu finden, auch wenn das zu einigen skurilen Situationen führen kann.
Ich kann diese Serie allen empfehlen, die sich nicht daran stören, dass das große Geheimnis nicht so schwer zu ergründen ist (dafür ist der Weg zur Auflösung aber gut in Szene gesetzt) und die selber Teenager sind, bzw. sich noch daran erinnern können, wie es war einer zu sein. ;) Ach ja, und man sollte kein Problem damit haben, dass alle Charaktere immer perfekt gestylt sind und gut aussehen. :D
Eine anmerkung noch: Ich weiß nicht, ob die Serie auch hier in Deutschland läuft, ich hab ein paar Folgen bei einer Freundin auf DVD geguckt und den Rest im Netz. Ich glaube aber, dass Pro Sieben sie jetzt oder demnächst ausstrahlt.