Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dan Simmons - Die Hyperion-Gesänge
Eine groß angelegte Science-Fiction-Saga über das Leben der Menschheit im 26. Jahrhundert: Die Erde ist vernichtet, die Menschen haben sich über mehr als 200 Planeten verstreut. Gleichzeitig haben sich im "Core" genannten, Welten umspannenden Computerverbund künstliche Intelligenzen (KIs) entwickelt und sich zu den heimlichen Herrschern über die Welt erhoben.
Das Buch "Die Hyperion-Gesänge" beinhaltet die zusammengehörigen Werke "Hyperion" und "Der Sturz von Hyperion".
"Meisterwerke der Science Fiction", das sind die ersten Worte, die man liest, wenn man das über 1400 Seiten umfassende Buch, das sich, nebenbei bemerkt, in der Hand des Lesers wie ein solider Ziegelstein ausnimmt, aufschlägt. Und ausnahmsweise hat der Verlag damit einmal nicht zu dick aufgetragen, denn es ist schlicht und einfach großartig.
Die Handlung schäumt geradezu über vor spannenden, interessanten, abstrusen Ideen und ist so komplex und vielschichtig, dass es wirklich schwierig ist, näher darauf einzugehen (daher lasse ich es einfach bleiben und überlasse es gewiefteren Rezensenten).
Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet, der Leser lernt diese im Verlauf der Lektüre wirklich gut kennen, zumal alle im ersten Teil des Doppelbandes (also im Buch "Hyperion") ihre Beweggründe oder das, was sie dafür halten, für die Reise nach Hyperion darlegen, was meist die Erzählung der kompletten Lebensgeschichte des jeweiligen Charakters erforderlich macht. Und diese Geschichten, die immerhin knapp die Hälfte des Buches ausmachen, sind wirklich lesenswert. Schon nach der Ersten dachte ich, sie sei kaum mehr zu toppen, doch ich irrte mich. Denn sie übertreffen sich gegenseitig an Ideenreichtum und Spannung und bewegen den Leser in einem Maße, den man selten in Büchern findet.
Im zweiten Teil des Bandes (also im Buch "Der Sturz von Hyperion") nimmt die Handlung dann an Fahrt auf, wird zunehmend komplexer, da verschiedene Handlungsebenen eingeführt werden, bei denen es manchmal schwierig ist, den Zusammenhang bzw. den Bezug zum Ganzen herzustellen (jedenfalls ging es mir so).
Im zweiten Teil lernt der Leser dann auch die Welt und die Verhältnisse darin besser kennen. Auch diese ist liebevoll ausgearbeitet, was man an den Beschreibungen der zur "Hegemonie der Menschheit" gehörigen Welten (die so fantasievolle Namen wie "Renaissance Vector" tragen), den dortigen politischen Gegebenheiten und den Beschreibungen der Technologie merkt, um nur ein paar Punkte zu nennen.
Man hat immer wieder "Aha-Effekte", wenn sich eines zum anderen fügt und man wenigstens einem Rätsel von vielen auf den Grund gehen kann.
Der Autor weiß wirklich hervorragend mit den Möglichkeiten umzugehen, die das Genre Science-Fiction bietet, selten habe ich ein Buch gelesen, das in dieser Hinsicht derart aus dem Vollen schöpft.
Das Buch kann aber noch mehr; es regt nicht selten zum Nachdenken an, wenn über alle möglichen Themen philosophiert wird und nicht selten interessante Ansätze entwickelt werden, besonders hinsichtlich des Themas "Götter" bzw. "übergeordnete Mächte / Intelligenzen", das ein wichtiger Bestandteil des Buches ist.
Auch aktuelle Themen finden Erwähnung, so zum Beispiel das Umweltproblem oder die Abhängigkeit des Menschen von Maschinen. Überhaupt entwickelt Simmons ein bemerkenswertes Bild hinsichtlich Computern / des Internet (bzw. des unendlich viel fortgeschritteneren Äquivalents), beachtet man, dass das Buch von 1989 ist.
Es gibt noch zwei Nachfolger zu dieser Saga, die wieder in einem Band zusammengefasst sind (Endymion (http://www.amazon.de/Endymion-Pforten-Zeit-Die-Auferstehung/dp/3442242517/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1214928708&sr=8-1)).
Ich bin gespannt, ob darin die Fragen beantwortet werden, die am Ende von den Hyperion-Gesängen noch unbeantwortet sind.
Rotkätzchen
01.07.2008, 22:19
Wow, das macht mich jetzt aber neugierig. Da ich ohnehin mal wieder ne große SciFi-Story lesen möchte, setze ich das mal auf meine Wunschliste.
Danke für den Tipp (unabhängig ob er mir gefallen wird.:))
Dem kann ich nur zustimmen. Hier meine Rezension zu diesem Buch:
Hyperion
Ein mutierter Menschenstamm, genannt die Austers überzieht die Galaxis mit einem Vernichtungskrieg. Dabei geht es den im Weltall lebenden Feinden der Menschheit weniger um Eroberung als eher um Vernichtung. Doch wie soll man sie gegen einen Gegner Verteidigen, wenn das Erreichen einer bedrohten Welt Jahre dauert und der Gegner bei Ankunft bereits wieder verschwunden ist? Um auf diese Frage eine Antwort zu finden werden 7 Pilger zu der Artefaktwelt Hyperion geschickt. Dort sollen sie die geheimnisvolle Zeitgruft aufsuchen und Antwort auf die Frage erhalten, wie die Menschen gerettet werden können.
Bald stelt sich heraus, dass die Pilger etwas verbindet. Alle hatten in ihrer Vergangenheit schon einmal direkt oder indirekt mit Hyperion zu tun. Man beschließt sich gegenseitig die jeweilige Geschichte zu erzählen:
Da ist der Priester, der die schreckliche Geschichte seines Mentors und dessen Begegnung mit Shrike, dem gottähnlichen Wächter der Zeitgruft und Hyperions.
Da ist der Soldat und seine Erzählung von Krieg und den wiederholten Begegnungen mit einer geheimnisvollen Frau auf den Schlachtfeldern, von der er nicht weiss ob sie Phantasie oder Wirklichkeit ist.
Da ist der Gelehrte Sol Weinstein, dessen Tochter die Zeitgruft betreten hatte und die seit dem immer jünger wird.
Da ist die Detektivin, die von einer KI besucht wird, die behauptet, ermordet worden zu sein.
Da ist der Dichter, der einen Hyperion Kantus verfasst, der die Menschheit in irgend einer Form zu bedrohen scheint.
Da ist der Consul, der die Geschichte seiner Geliebten erzählt, die er nur sieben Mal sehen konnte, da seine lichtschnellen Reisen für ihn immer eine Zeitschuld bedeuteten, d. h. er alterte langsamer als der Rest der Galaxis.
Auf dem ersten Blick denkt man, Hyperion ist eine Sammlung von sechs Erzählungen mit einer Rahmenhandlung. Diese trifft nicht zu, denn erstens hat keine der Geschichten ein richtiges Ende, zum Zweiten zeigt sich mehr und mehr, dass die Einzelgeschichten miteinander verbunden sind und dass in den Erzählungen die Lösung des Romanes zu finden ist und Drittens sind es nur sechs Erzählungen. Es ist erstaunlich, wie hervorragend es Dan Simmons gelingt, diese Konzept umzusetzen. Nicht nur, dass er das ganze Universum, in dem sich der Ereignisse von Hyperion abspielen mit diesen Erzählungen nach und nach umfassenend beschrieben wird – der Autor bedient sich der einzelnen Erzählungen unterschiedlicher Stilmittel und differenziert gemäß der Gesinnung der einzelnen Protagonisten.
So ist die Erzählung des Detektivs im Stil eines klassischen Kriminalromans gehalten, während die Passage um den Dichter eine sehr blumige Sprache aufweist und die des Soldaten in einem sehr nüchternen Stil verfasst ist.
Ein wenig unglücklich ist das Ende des Romans: Es gibt defakto gar kein Ende. Der Roman hört einfach so auf. Das ist doch sehr unbefriedigend. Zumindest einen sinnvollen Teilabschluss hätte Dan Simmons anstreben können. Umso überraschender ist es, dass der Roman dennoch den Hugo gewonnen hat. Wohl nur des wegen, weil The Fall of Hyperion zum Zeitpunkt der Abstimmung bereits erschienen war. Und in der Tat ist Hyperion ein SF Roman, wie es nur wenig gibt: Sehr gut geschrieben, interessante Story, perfekt konzipiert. Ein Roman an dem es bis auf das abrupte Ende wenig auszusetzten gibt. 9 von 10 Punkten.
Der Sturz von Hyperion
Der Roman greift nahtlos die Ereignisse von Hyperion auf weist aber einen ganz anderen Aufbau auf:
Protagonist ist diesmal ein Cybrid mit der rekonstruierten Persönlichkeit des Dichters John Keats der sich Severn nennt. Der Ereignisse um ihn sind der Haupterzählstrang und auch die Ereignisse um die Pilger auf Hyperion werden nur indirekt als "geträumte Ereignisse" erzählt. Das ist eine Pille, die man einmal schlucken muss, doch es war klar, dass die Fortsetzung nicht das Konzept des ersten Bands wiederholen kann und wenn man sich darauf einläßt, erlebt man einen Roman, der zu fesseln versteht und ein überraschendes Ende aufweisst. Natürlich macht es wenig Sinn Einzelheiten zu erzählen, aber so viel sei gesagt: Fast alle Fragen aus dem ersten Band werden umfassend beantwortet und die Lösung der ganzen Rätsel ist ebenso gut wie phantastisch.
Der zweite Roman ist gelungen, auch wenn er nicht ganz an die Klasse von Hyperion heranreicht. War Hyperion noch ein gut lesbarer Episonenroman, so ist Der Sturz von Hyperion ein anspruchvolles Werk. Dan Simmons setzt viel voraus und der Leser sollte sich in den großen Werken der Weltliteratur auskennen, denn Simmons hat dieses Werk mit Anspielungen gespickt. Dummerweise bezieht er sich teileweise auf Werke der amerikanischen Literatur und das verwehrt einem als Europäer teilweise den Zugang zu den Aussagen. Dennoch ist Der Sturz von Hyperion ein gelungener Roman, der jedem Leser von Hyperion ans Herz gelegt sei.
8 von 10 Punkten.
Ich höre gerade die Hörbücher zu Hyperion & Endymion.
Was für ein Hammer, falls Interesse besteht hier mal ein link mit Hörprobe
www.audible.de und dann Hyperion & Endymion in der Suche eingeben
Rotkätzchen
19.09.2008, 10:36
Wow! Das ist wirklich ein visionäres Werk. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ungemein fesselnd und auch erschreckend.
Die Hyperion-Gesänge habe ich gerade durch, und nach einer kurzen Pause, in der ich das eine oder andere Büchlein zwischenschieben werde, stürze ich mich auf den "Sturz von Hyperion".
Was mich vor allem anderen beeindruckt hat, war die ungewohnt prächtige Bildersprache, mit der Autor Dan Simmons schreibt. Er pflanzt unglaubliche Schauspiele ins Gehirn, das aber eigentlich gar nicht alles fassen kann, was da nun an Naturschauspielen abläuft. Simmons ist auch keiner, der jeden fremdartigen Begriff sogleich mit dem Dampfhammer erklärt, nein, manche Begriffe erfahren für den Leser ihre Bedeutung erst nachdem sie schon 50 Mal erwähnt worden sind. Ich finde das große Klasse, denn obgleich man bisweilen zwar etwas ratlos weiterliest, suggeriert das ganze gleichzeitig wie selbstverständlich solche Begriffe geworden sind. So brauchte ich zum Beispiel verdammt lange, bis ich wirklich begriffen hatte, was mit "All-Wesen" eigentlich gemeint ist.
Zunächst hatte ich dennoch Schwierigkeiten, mich von der Geschichte gefangen nehmen zu lassen. Das Tagebuch, das Pater Hoyd während seiner Lebensgeschichte den anderen Pilgern vorliest, fand ich über Strecken hin ziemlich überflüssig. Danach kam die Geschichte von Oberst Kassad, die ich nun auch nicht unbedingt für toll oder wichtig oder interessant fand. Dann kam der Dichter Martin Silenus dran, den ich von Anfang an nicht leiden konnte. Tja, aber dann mit Sol Weintraub wurde es plötzlich sehr interessant, obwohl das Phänomen der Rückwärtsalterung seiner Tochter jetzt nicht unbedingt sooooo geistreich ist. ABer damit wurde die Sache um Hyperion langsam rund. Brawne Lamina und der Konsul vervollständigten schließlich das (erschreckende) Bild der Hegemonie und seiner Vorgehensweise.
Eine Weile lang habe ich stumm beanstandet, dass die einzelnen Geschichten viel zu ausführlich vorgetragen wären. Dass die Pilger ihre Vergangenheit unnötig blumig, ausführlich und bis in intime Einzelheiten vorgebracht haben. Andrerseits waren viele solcher Informationen nötig, um das Gesamtbildniss der Hegemonie zu begreifen, seine Entstehung, seine Vergangenheit, seine Gegenwart.
Die Krone setzte dem natürlich die Geschichte des Konsuls auf:
Wie militant das Vorgehen von FORCE abläuft, wenn sich eine Welt dem Beitritt widersetzt, welche Intriegen das All-Wesen mit TechnoCore einging, wie engstirnig und erschreckend altmodisch die Menschheit noch immer bei Gefahr reagiert - und dass es nicht zuletzt die Ousters sind, die sich noch Freiheiten bewahrt haben und sich im Gegensatz zur Menschheit weiterentwickelt haben.
Was den Autor noch auszeichnet ist die schleichende Apokalypse, die er wie spielerisch in seine Umschreibungen einfließen lässt. Man verspürt als Leser eigentlich die ganze Zeit dieses nagende Gefühl des bevorstehenden Exodus, diese schleichende Dekadenz, die nur zum unweigerlichen Ende führen kann. Bei aller prächtigen Bildersprache liegt oft auch ein unendlicher Schwermut in den Zeilen. Sehr beeindruckend.
Es ist ein Jammer, dass Simmons diesen Erfolg nie wiederholen konnte. Sein spätere Werk Illium / Olympos konnte in keinster Weise den Hyperion Gesängen das Wasser reichen. Aber das ist ja oft so.
Rotkätzchen
21.10.2008, 09:57
Puuuuuhhhh
vor wenigen Minuten ausgelesen. Meine abschließenden Eindrück sind noch frisch, da will ich es nicht versäumen, ein paar Worte zu sagen. Zunächst mal: Die Geschichte ist unglaublich packend und visionär. Erst recht wenn man bedenkt, dass Simmons sie 1990 geschrieben hat, als Internet und Vergleichbares noch Zukunftsmusik waren. Ich kann alerdings nicht behaupten, dass ich alle Einzelheiten diese Eposes kapiert habe. Aber ich nehme mal an, dass vieles davon beabsichtig nur in abstrakten Bildern und Verknüpfungen im Kopf des lesers Gestalt annehmen soll. Ein paar Fragen bleiben mir trotzdem:
Was hatte die KI Ummon (ein Beständiger) davon, die erste Keats-Persönlichkeit auszulöschen?
Was hatte überhaupt wer davon den zweiten Keats-Cybriden denselben Tuberkolose-Tod wie sein geschichtliches Vorbild auf der Alten Erde sterben zu lassen?
Wieviele Shrikes gab bzw. gibt es? Brawne tötete eins, der Oberst tötete eins. Oder war es dasselbe, nur in verschiedenen zeitlichen Erscheinungen? Oder waren die Illusionen gar keine Illusionen und ges gab tatsächlich tausende Shrikes?
Nun ja, wirkliche Antworten wird es darauf nicht geben. Wohl eher Ansätze, es in eigener Interpretation zu einer Wahrheit umzusetzen.
Alles in allem bin ich fasziniert und schockiert zugleich. Und erfreut, dass es zuletzt sogar ein weitgehend gutes Ende gab. Das Ende der Hegemonie ist nicht weiter zu betrauern, wo die Menschheit in Arroganz und Dekandenz dahinvegetierte und immer weiter pervertierte.
Ganz zu Anfang war ein wenig enttäuscht, dass Simmons auf seine prächtige Bildersprache verzichtet hatte. Da wechselte er nur zwischen der Ich-Erzählung des Keats-Cybriden und dem fast schon dogmatischen Traumschilderungen über den Verbleib der Pilger hin und her. Aber ab Teil 2 kehrte auch die Bildersprache zurück.
Es war jedenfalls eine ganz große Geschichte, die eigenltich mit gar nichts vergleichbar wäre. Ich hatte Parallelen zu Star Trek oder Star Wars erwartet, aber weit gefehlt. Sehr metaphorisch, sehr mystisch, sehr eigensinnig. Und durchweg faszinierend. Ein paar Szenen waren schon sehr harter Tobak, wie z. B. der Baum der Schmerzen, an dem all die Menschen gepfählt hingen, unfähig zu sterben. Für sowas bin ich einfach zu zart besaitet.
Irgendwann werde ich mir auch Endymion vornehmen. Aber nicht so bald. Bei solch schwerer Kost muss ich mit der Dosierung vorsichtig sein. ;)
Naja, 1990 gab es das Internet schon, auch wenn es noch in den Kinderschuhen stecket. Ich hatte glaube ich meine erste Email Adresse 1994 oder 1995 bekommen und ich war da in meinem Freundskreis (der eher progressiv war) recht spät dran.
Asfalasarion
31.12.2008, 03:27
Ich habe nun auch die Zeit gefunden die Hyperion-Gesänge zu lesen und es hat mich überwältigt (vor Allem im Gegensatz zu Starship-Troopers, dass mich ziemlich unterwältigt hat oder aber Necroville, dass mich ähnlich fasziniert hat {meine letzten Bücher}).
Das meiste wurde schon gesagt, ich ergänze nur mal schnell:
positiv:
Szenario visionär, höchst interessant und gut durchdacht
Charaktere glaubwürdig und sympathisch
Handlung vielschichtig, spannend und glaubwürdig
Sprache und Aufbau vielfältig und meisterhaft
negativ:
kleinere Logiklücken (naja Zeitreisen halt; kann man wegerklären, wenn man möchte)
kleinere Ungereimtheiten in der Technik (unvermeidbar)
bei den Oustern hätte ich gerne noch einen Handlungs-Strang gehabt (wobei ich nicht weiß, ob das wirklich eine gute Idee gewesen wäre)
ab und an Abgleiten in Trivialitäten und "niedere Gefilde" (das "Niveau" der Handlung/Überlegungen schwankt stark, was allerdings auch seinen Reiz hat - bin mir in diesem Punkt unsicher)
Würde den beiden Bänden zusammen 9/10 Punkten geben.
Zu den Bezügen zur Weltliteratur:
Ich würde mich nicht wirklich als Kenner bezeichnen, auch wenn ich schon einiges gelesen habe (allerdings hauptsächlich deutsche Literatur, zumindest was vor 1900 angeht {Ausnahme Shakespeare}) und fand das Buch trotzdem Klasse (auch wenn mir Vieles entgangen ist).
Was noch zu sagen bleibt: Man sollte diese Bücher unbedingt lesen.
Was für ein Vergleich: Hyerion und Starship Troopers. Das sind zwei völlig unterschiedliche Facetten der SF. Beide Bücher sind gut, aber grundverschieden.
Asfalasarion
31.12.2008, 16:22
Gerade wegen der Verschiedenartigkeit (auch in der Qualität) stach eben das Buch so heraus.
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