Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Terry Pratchett - Gevatter Tod (2. Hälfte)
Und hier der Thread zur zweiten Etappe.
O.K., ich muss zugeben, grad den ersten richtigen Schenkelklopfer gefunden zu haben:
Wo Tod bei dem Arbeitsagenten zu Besuch ist und der feststellt:
"It would seem that you have no useful skill or talent whatsoever - Have you thought of going into teaching"*muahaha*
ChibiShiina
16.07.2008, 14:35
Okay, dann will ich mich mal als erste an die Gesamtwertung des Buches machen. Brisante Stellen werde ich in Spoiler-Tags verstecken, damit nicht jemand aus versehen das Ende erfährt bevor er es sich selbst erlesen hat. Aber ich glaube am allerallerbesten wäre es, wenn ihr euch diesen Text erst komplett durchlest, wenn ihr das Buch komplett durch habt.
Achtung, ich hab die Stichpunkte nicht in der Reihenfolge der Geschichte aufbereitet, es ist alles ein bisschen durcheinander, nicht verwirren lassen. ^^
--- Ich fand die Tatsache ein wenig erschreckend, dass anhand von Prinzessin Kelis "vermasselter" Tod aufgezeigt wurde, dass es ein vorgezeichnetes Schicksal in der Scheibenwelt gibt, einer höheren Macht oder Ordnung, der sich nicht mal der Tod widersetzen kann und darf. So scheint es wenigstens.
Keli sollte laut der vorgezeichneten Realität tot sein, ist es aber nicht, weil Mort sie eben verschont. Doch zum trotz dessen, dass er halt ihr Leben verschont, was ist das für ein Leben, noch dazu als Prinzessin, wenn man von den eigenen Angestellten ignoriert wird, weil das Gehirn sagt: "Sie lebt nicht mehr. Sie lebt nicht mehr. Sie lebt nicht mehr..." usw. So ähnlich verhält es sich ja auch mit Binky, den Tod gerne mal auf dem Dach parkt, wo Mort noch sinngemäß meinte: "Wundert sich niemand wenn ein Pferd auf dem Dach steht?"
So ähnlich scheint es sich auch hier mit Prinzessin Kelis Tod zu verhalten. Der lauf der Dinge lässt sich nicht aufhalten, dementsprechend ist alles vorgezeichnet und vorherbestimmt - wenigstens in der Scheibenwelt.
--- Dann als nächstes Schneidgut, der Zauberer. Er ist irgendwie ein bisschen lausig, aber längst nicht so lausig wie Rincewind, der ja erst später in der Geschichte auftaucht. Von dem würde ich gerne noch weitere Geschichten lesen, zumal mir ein guter Freund erzählte, dass er mit einer laufenden Truhe durch die Gegend reist, in einem Buch halt. Der hat sowas symphatisch-trotteliges an sich. Ich glaube er und Tod gehören zu meinen Favoriten.
--- Während der weiteren Geschichte wird dann auch endlich mal deutlich, warum Tod sich einen Lehrling nahm. Nicht unbedingt weil er selbst endlich mal Urlaub machen wollte, sondern weil er Zeit und Muße brauchte um sich mit den Dingen zu befassen, die den Menschen ausmachen. Ein Gedanke, der mich schmunzeln ließ. Ein Tod der versucht menschlich zu werden und er über die drei Laster: Spass, Trinken und Spiel dem Mensch-Sein näher zu kommen. Doch wenn die entsprechenden Gefühle, die er als Tod nicht haben darf, fehlen stelle ich mir dieses unterfangen sehr schwierig vor.
Dann noch die Vorstellung eines Arbeitssuchenden Tod, der immer mehr seine Fähigkeiten verliert, weil Mort seine Stelle antritt. Tod wird menschlich (sterblich lass ich mal schwebend, denn davon ist nichts zu bemerken) und Mort wird immer mehr wie Tod.
--- Mort nimmt in der Geschichte immer mehr Tods platz ein, doch nicht so Gefühllos wie Tod es tut, nein, bewahre, sondern mit allen Gefühlen, die Mort als Mensch ausmachten, er gewinnt die Fähigkeiten von Tod dazu, inklusive seines Sprachgebrauchs. Aber er ist konsequenter, härter, ich möchte fast sagen gefährlicher, weil er eben mit Gefühlen ausgestattet ist und seiner Pflicht nachkommt wie ein Mensch es tun würde.
Während der Geschichte hab ich so manches Mal durch die Zähne gepfiffen wenn Mort sich immer mehr von seiner liebenswerten Art entfernte und immer mehr zu einem unbarmherzigen Tod heranwuchs. Der Lehrling übertrifft den Meister ?!
Interessant fand ich auch, je weiter Tod sich von seiner eigentlichen Aufgabe entfernte umso mehr wurde Mort wie er - mit allen Konsequenzen.
--- Das mit Albert irgendwas nicht stimmt, war mir irgendwie schon klar als ich ihn am Anfang der Geschichte kennen lernte. Man kommt nicht "einfach so" zu Tod und arbeitet als Koch unter ihm. Nur dass er...
...der größte Zauberer sein sollte, war dann doch eine leise Überraschung, obwohl ich schon, als ich das mit dem "tropfen auf der Nase" las, schon geahnt habe.
--- Meine Einstellung gegenüber Ysabell hat sich leider nicht wirklich gewandelt. Sie ist mir zwar etwas gewogener geworden, aber ich mag sie trotzdem nicht sooooo gerne. Und dann am Ende.
Mort und Ysabell finden zueinander, genauso wie Keli und Schneidgut. Irgendwie war es klar, ein wirklich rührendes Happy End, was das angeht - die einzige Sache die mich an der ganzen Geschichte nervte.
--- Dann die Tatsache, dass Morts Fehler (indem er Kelis Leben verschonte in Ausübung seiner PFLICHT) durch die richtige Realität, die allmählich die Verzerrte in sich aufnahm, ausgebügelt wurde. Dieser Gedanke war einerseits tröstlich, halt im Hinblick auf Morts Fehler, andererseits aber auch bedrückend. Somit kann nichts selbstbestimmt sein, sondern wäre immer einer höheren Macht unterjocht, die ihre Fehler selbst ausbügeln.
--- Die Sache mit dem königlichen Wiedererkenner, halt Schneidgut, der überall in der Stadt Plakate von Keli aufhängen ließ, ließ mich ein wenig an einen Schauspieler erinnern, der verzweifelt versucht in den Gedanken der Menschen zu bleiben. Ehe er vergessen wird, soll an ihn erinnert werden, oder so ähnlich.
--- Das Duell zwischen Tod und Mort war fällig, es kann nicht zweimal den Tod geben.
Aber dann die während des Duells zu Bruch gehenden Sanduhren brachten mich etwas ins Grübeln (es sind ja nicht alle zu Bruch gegangen, nur ein Paar)
Einerseits wird Morts Fehler ausgebessert, indem die richtige Realität die verzerrte in sich aufnahm, aber wenn Tod die Sanduhren in seiner "Hochburg" mit der Sense berührte, oder sie am Boden zerschellten, starben die Leute trotzdem, obwohl sie noch nicht soweit waren. Ein leichtes Paradoxum, wenn Menschen, die Sterben sollen nicht sterben und dadurch eine verzerrte Realität geschaffen wird, dann müsste doch im Umkehrschluss diejenigen, dessen Zeit noch nicht per Knoten berechnet wurde, und frühzeitig sterben, auch eine verzerrte Realität hervorrufen.
Mag Kleinkariert klingen, aber ich stelle halt gerne Fragen ^^
Zu guter Letzt, das Ende:
--- Die Einfachheit des Endes hat mir sehr gefallen. Tod dreht die Lebensuhr von Mort einfach um, ich hab mich sowieso schon gefragt was passiert, wenn er das tut. Und schwupps, mit ein wenig Rücksprache mit den Göttern, die eine Sentimentale Ader haben, wird eine neue Realität geschaffen. Mort und Keli Leben, sind mit jeweils ihren Liebsten zusammen, Tod hat eingesehen dass er der Tod ist und kein anderer.
Fand ich wirklich gut, die ganzen Probleme der Welt mit einer einfachen Handbewegung aus derselbigen geschafft. Manchmal ist es ja so, man sitzt vor einem riesigen Problem, und dann kommt jemand, dreht es um, oder irgendwie anders hin und auf einmal hat man des Rätsels Lösung. Find ich gut, reiht sich gut in die Gesamtheit der Geschichte ein.
Abschliessendes über das Buch:
Hat mir sehr gut gefallen, ist etwas leichte Lektüre, eignet sich sehr gut zum Schmunzeln und mitfiebern, wenn man denn Mitfiebern möchte.
Tod ist symphatisch, seine Jobsuche, sein Versuch wie ein Mensch zu sein, seine Großbuchstaben, er hat, zumindest was mich betrifft, die anderen in der Geschichte fast verblassen lassen.
Auch die ständigen Parallelen zu unserer Realität blieben mir nicht verborgen, der Wortwitz war wirklich köstlich (Wo Keele Tod den Job als Lehrer empfahl, weil er sonst keinerlei Qualifikationen aufwies, köstlich ^^)
Ich werd also nochmal öfters in der Scheibenwelt vorbeischauen, Terry Prachett hat mich als Fan dazugewonnen. Sehr schön zu lesen, sehr schönes Buch, mehr, Bitte.
Spoiler müssen nicht sein in der Leserunde oder? Wenn doch dann korrigier ich ...
Ich fand die Tatsache ein wenig erschreckend, dass anhand von Prinzessin Kelis "vermasselter" Tod aufgezeigt wurde, dass es ein vorgezeichnetes Schicksal in der Scheibenwelt gibt, einer höheren Macht oder Ordnung, der sich nicht mal der Tod widersetzen kann und darf. So scheint es wenigstens.
Also ich hatte nicht das Gefühl, dass Tod sich nicht widersetzen konnte ... immerhin hat er es geändert, zumindest einen Umweg rein gemacht. Fand das gut so.
So ähnlich verhält es sich ja auch mit Binky, den Tod gerne mal auf dem Dach parkt, wo Mort noch sinngemäß meinte: "Wundert sich niemand wenn ein Pferd auf dem Dach steht?"
Wieso sollte man sich wundern? Wenn man es nicht erwartet & dem keine Aufmerksamkeit schenkt, ist es obwohl es da is, ja doch nicht da. Ganz logisch. ;)
Der lauf der Dinge lässt sich nicht aufhalten, dementsprechend ist alles vorgezeichnet und vorherbestimmt - wenigstens in der Scheibenwelt. Genau das fand ich stimmig.
Spass, Trinken und Spiel dem Mensch-Sein näher zu kommen. Doch wenn die entsprechenden Gefühle, die er als Tod nicht haben darf, fehlen stelle ich mir dieses unterfangen sehr schwierig vor.Da sag ich nur ... Wenn du mir über diesen Vorgang Aufschluss geben könntest. Hat er etwas mit Sex zu tun? *grins*
Ja das mit den zerbrochenen Sanduhren hat er ja auch bei den Göttern gradebügeln müssen.
Fand ich wirklich gut, die ganzen Probleme der Welt mit einer einfachen Handbewegung aus derselbigen geschafft. Manchmal ist es ja so, man sitzt vor einem riesigen Problem, und dann kommt jemand, dreht es um, oder irgendwie anders hin und auf einmal hat man des Rätsels Lösung. Find ich gut, reiht sich gut in die Gesamtheit der Geschichte ein. Ja kann ich nur unterstreichen ...
so & jetzt mein Senf
Also muss tatsächlich sagen, dass ich doch gefallen an Pratchetts Schreibweise gefunden hab. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten & nachdem ich mich doch sehr an den Stil gewöhnen hab müssen, hab ich es gradezu genossen.
War gut, dass ich einen Teil der Zugreise doch recht einsam im Wagon war *gg*
Besonder gut find ich ja, dass er viel "Bekanntes" einbaut wie zB. das mit der Erbse unter den 12 Matratzen.
Da könnte man ja glatt ne Sammlung wiedergefundener, schon da gewesener Sachen machen *gg*
An Tods Sprechweise hab ich mich auch gewöhnt - hab jetzt kein Geschrei mehr im Kopf nachhallen *gg*
Verwirrt war ich allerdings als Mort in Großbuchstaben zu sprechen begann. Naja hat sich ja dann eh auch erklärt.
Tods, Ich bin in Trauer! & als er auf der Suche nach Spaß war, sowie sein ekschperimentieren mit den bunten Flaschen - ja wär nett, wenn man auch so schnell nen Kater loswerden würde - war einige Grinser, ja sogar Lacher wert.
Genauso wie der doch nicht einfache Abgang der Hexe & des Abts.
Aber mein Liebling war eindeutig auch der Türklopfer ... Ja, behandle mich grob ... fo hab ich´f gern!
Die Szene mit dem Wesir und dem Sonnenkaiser wo die Magenblase in hohem Bogen rumfliegt, erleb ich auch jeden Tag^
Ach hat jemand eine Erklärung für Anno Mundi?
Also Ysabells schnippische Art fand ich eigentlich ganz gut. Sie war ja auch die Einzige, die nicht von Tod beeinflussbar war.
Der Herzog hat schlussendlich doch die Gerechtigkeit erfahren, aber das Tod die Uhr umdreht damit hab ich nicht gerechnet. Irgendwie war ich schon auf den Tod Morts eingestellt. Wäre ja mal endlich eine Hauptfigur die am Ende des Buches ihren Tod findet ;-)
Was ich nicht verstand ... War Alberts Lebensuhr irgendwie angehalten oder so? Morts Sand rieselt ja auch weiter genauso Ysabells oder hab ich da was überlesen?
RickyLee
19.07.2008, 12:14
@ Sanatii: Die letzte Frage kann ich dir beantworten, weil ich andere Terry Pratchett Bücher kenne: Da Albert zu Tods Personal gehört und in Tods Reich keine Zeit verrinnt, altert er dort nicht. Sobald er zur Erde zurückkehrt, rieselt sein Sand weiter. Das ist auch in einem der späteren Bücher der Fall, als er Tod suchen muss... sehr dramatisch. Sozusagen ein Wettlauf gegen die Zeit.
Spoiler müssen nicht sein in der Leserunde oder? Wenn doch dann korrigier ich ...
Du hast recht, in der Leserunde brauchen wir keine Spoiler. Solange sich jeder an die Einteilung hält und nichts aus späteren Abschnitten vorwegnimmt ;)
Also ich hatte nicht das Gefühl, dass Tod sich nicht widersetzen konnte ... immerhin hat er es geändert, zumindest einen Umweg rein gemacht. Fand das gut so.
Ja, Mort hat sich widersetzt. Und beinahe wäre alles im Chaos versunken. Es gibt also auch auf der Scheibenwelt Naturgesetze, denen sich jeder unterwerfen muss. Auch TOD. Und auch sein Lehrling. Oder Schwiegersohn.
Ach hat jemand eine Erklärung für Anno Mundi?
Diese Stelle muss ich überlesen haben. Kannst du kurz schildern, wo das steht oder den Zusammenhang posten?
@ RickyLee
Hmm ich war scheinbar davon ausgegangen, dass alle die in Tods Reich verweilen nicht altern. Is ja bei Ysabell auch so. Aber ja viel Zeit bleibt Albert nicht ...
@ Hathor
Wurde ja auch nicht wirklich drauf eingegangen - Anno Mundi wurde auf Seite 269 erwähnt.
Alberto Malich, Gründer Dieser Universität. Anno Mundi 1222 - 1289.
Würd mich halt interessieren, ab welchem Ereignis die Zeitrechnung in der Scheibenwelt einsetzt.
PoiSonPaiNter
24.07.2008, 17:18
So hab endlich die Zeit gefunden es zu Ende zu lesen! :D
Mir hat Morts Veränderung ehrlich gesagt, ein wenig "Angst" gemacht...TOD ist mir iwie sympatisch...und er wird mehr und mehr zu einem neuen Tod...:(...Auch kommt wieder die alte Weisheit zum Tragen: Wer Macht hat, wird diese missbrauchen! Da war er ein Paradebeispiel für...
Schlimm fand ich die Erkenntnis über die Einsamkeit von Tod...besonders zum Vorschein kommt das ja in der o.g. Kneipenszene..."ALLE HASSEN MICH! ICH HABE KEINE FREUNDE"...der Arme...:(...die Reaktion des Wirtes war aber dann wieder ne Lachnummer: "Komm bald wieder, mein Freund!"...-.-...als ob man seine Probleme im Alkohol ertränken könnte...-.-...
Hmm...was noch...Reiswein! :D Ihn mal IN der Unsichtbaren Universität anzutreffen, cool! *lol* Wobei die Szenerie dort auch sehr lustig war: Die lebendig gewordene Statue! *muahaha* Sinngemäß: Alle mussten erstmal daran denken was sie mit der Statue angestellt hatten! *muahaha* Bzw. der Vorschlag des Quästors - der ganz anders war als ich ihn aus Schweinsgalopp in Erinnerung war, btw auch ein sehr lebenswerter Charaktere - die Statue aus Gold zu erneuern, in den tiefsten Keller zu stellen, abschließen, Schlüssel weg, zu Mauer...("Oh ja und dann schmeißen wir den Maurer weg!" Rincewind eifrig [...] "Nana, wir wollens aber nicht übertreiben!" Quästor (<-letzteres singemäß, das Buch liegt oben...-.-...)) *muahaha*
MMn war aber auch Alfred/Alfredo Malich ein Bsp für Machtmissbrauch! Als er wiedererkannte wie mächtig er als Sterblicher war, wollte er ja gar nicht wieder zu TOD zurückkehren! Wie er seinen Hut gebastelt hat, klang lustig! *lol*
Bei Schneidgut fand ich, diese unter-Zeitdruck-stehen recht lustig, aber vor allem seine Gedanken über gewisse Traditionen der Zauberer! *lol* Und seine unzähligen "Verstecke" für jegliche Essensreste! (In der Schlossspeisekammer fand er nur eine angegangene Tomate, Käse und noch iwas *lol*)
Keli...ich mocht sie nich wirklich...=/...ihr Prinzessinengetue ging mir ein wenig auf die Nerven...-.-...
Ysabell fand ich egtl in Ordnung, ("Willst du noch nen Sandwich?"). Iwie war sie knuffig! :) Und das sie sich weder von TOD, noch von Mort etwas sagen lies, fand ich gut! Bzw der Kinnhaken! *lol* Armer Mort...erst von Ysabell niedergeschlagen, dann von TOD ne Ohrfeige..-.-...*lol*
Fast vergessen: Der Kampf zwischen TOD und Mort - wobei ich die Namensgebung lustig finde, fällt mir gerade wieder ein - MorD und ToTschlag *lol* - bei der Lebensuhr des Herzogs, dachte ich mir so: "Hmm...war das jetzt mit Absicht?" Weil iwie kann ich mir nicht vorstellen das TOD wirklich wahrlos iwelche Uhren terstören würde, da er die Konsequenzen genau kennt! Ich hab so das Gefühl, dass TOD die zerstörten mit Absicht gewählt hat und die die Auffangbar waren auch!...wenn ihr mich jetzt fragen würdet warum, würde ich sagen: Wegen der Götter! Er hat Absprache mit ihnen gehalten, aber wer sagt denn, dass er das nicht schon VOR der Ankunft der vier gemacht hat?!
Btw: TOD und die Kätzchen! :D Einfach nur cool! :D
Gesamtresümee: Gevatter Tod hat sich - als mein...*nachzähl*...vierter Scheibenweltroman - gut gelesen. Es gab witzige Stellen, welche die unverständlich waren (Was war da nun mit dem Zauberstab? X.X Hat Binky das Zeitgefüge durcheinander gebracht, als er das Steingartenmuster verwüstet hat?! :D), aber egtl war auch keine Stelle zu viel...also überflüssig, alles ergab im Endeffekt einen Sinn...hatte aus zeitlichen Gründen für die letzten Seiten länger gebraucht, aber die habe ich dann so schnell durchgelesen, dass ich gar nicht bemerkt hatte wie kurz/lange ich dafür gebraucht hatte, so fesselnd war der Schluss! :D Wobei mir die Schlusslösung etwas einfallslos vorkam - abgesehen von der Tatsache mit dem Glas umdrehn die war gut! :D - Da gab es bei mir eine Stelle da sagt Ysabell, nachdem Keli fragt wie es mit Sto-Hellit (?) aussehe und Mort ihr ausführlich erklärte, dass ihr Onkel ungewöhnliche Hobbys habe, etwas von wegen: "Sie meint dich das ist dein offizieller Name" - Kann das mal bitte wer näher erklären oder fehlt mir da einfach nen Satz bzw hab ich einen zum Verständnis überlesen? X.X Zuerst hatte ich gedacht Mort, heiratet Keli, da ich schon wieder vergessen hatte was in Schweinsgalopp gesagt wurde...aber es wurde auch komisch formuliert...finde ich...=/...joa ich glaub das wär dann alles! :D
Und was hab ich gestern noch im Buchladen entdeckt?
MORT als Comic! :D Ist zwar schwierig zu erkennen, was nu TOD und was die anderen sagen, weil alles in Großbuchstaben ist, aber TOD wird noch leicht kursiv und größer geschrieben. Ist eine extrem verkürzte Variante des Buches. Textlich auch ziemlich verändert. Es kommt nicht unbedingt an den Humor des Buches ran! :D
Was mir noch aufgefallen ist: Im ersten Band, die Farben der Magie, folgt Tod noch einer ganz anderen Logik. Da hält er auch schon mal das Herz eines unbeteiligten Händlers als "Frustabbau" an und hat "Rendevous"'s mit Rincewind, die dieser zum großen Ärger von Tod nicht einhält, was dessen Bedarf an Frustabbau wiederum erhöht.
"Die Farben der Magie" gefällt mir übrigens wesentlich besser als "Gevatter Tod", meine Güte ist das abgefahren, auf so was muss man erst mal kommen. "Gevatter Tod" erscheint mir im Vergleich dazu doch eher durchschnittlich.
"Die Farben der Magie" gefällt mir übrigens wesentlich besser als "Gevatter Tod", meine Güte ist das abgefahren, auf so was muss man erst mal kommen. "Gevatter Tod" erscheint mir im Vergleich dazu doch eher durchschnittlich.
"Die Farben der Magie" war mein erstes Buch von Pratchett ;) Ich liebe es immer noch.
Rincewind ist und bleibt einfach die coolste Sau der Scheibenwelt ;) Am besten zusammen mit "Truhe" :D Man, ich bekomme gleich wieder Lust meinen Rincewind-4erBand zu lesen..
Mit "Gevatter Tod" bin ich auch schon länger durch. Ich fands gut, aber nicht überragend. Es gibt sicherlich bessere Scheibenwelt-Bücher, meiner Meinung nach.
Das meiste über "Gevatter Tod" wurde hier auch schon gesagt..
Mein absolutes Highlight war natürlich Rincewinds Auftritt :D Herrlich!
Ich mag das Buch. Warum hätte ich es sonst vorschlagen sollen :D ... ein typischer Pratchetteinfall, TOD als antropomorphe Personifizierung auftreten zu lassen und ihn auch direkt persönlich drauf anzusprechen.
Mag sein, dass die Pratchetts später stärker satirische Züge annehmen, aber Auftritte von TOD wiegen immer alles auf. Sei es beim Arbeitsamt, bei dem Versuch, "Spaß" kennenzulernen oder völlig hacke an der Bar. "Keiner mag mich"... die beste Vorstellung von Tod, die es je gab.
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