Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurzgeschichte Sammelsurium
PoiSonPaiNter
15.07.2008, 23:18
Ok...puh...ich trau mich jetzt einfach mal das reinzustellen!
Bzw erstmal zur Erklärung: Ich möchte/werde mehrere Kurzgeschichten Hochladen und möchte nicht unbedingt zu jeder nen neuen Thread eröffnen, wenn das nicht erwünscht ist, dann bitte ändern! :)
Feedback hier (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?p=19178#post19178) rein bitte. :)
Jedenfalls ist die Kurzgeschichte mit der ich eröffnen möchte in meiner Grundschulzeit entstanden, so in der 2./3. Klasse glaub ich. ALLE Rechtschreibfehler die im Text sind, habe ich damals so geschrieben und die werde ich auch nicht ändern. Sie machen einfach den Charme der Geschichte aus! Auch wenn die Story total banal ist, ich fand sie einfach so lustig, dass ich sie euch zeigen muss! :D Also ich habe mich köstlich über meine kindliche, nunja, Dummheit(?) amüsiert! :D *lol* *rofl* *muahaha* Und ich würde vorschlagen die Wörter mit Fehlerbetonung zu lesen, ggf. laut vorlesen (lassen)! :D Die Bilder stammen übrigens aus dem Original"buch"! *muahaha*
Lange Rede kurzer (Un)Sinn, hier die Geschichte, viel Spaß :D:
Wie Pferd und Kängeruh Freunde wurden von PoiSonPaiNter
Es war einmal vor langer, langer Zeit. Im fernen Lande Australien dort wonte ein kleines Kängeruh. Eines Tages wurde das kleine Kängeruh nach Deutschland verfrachtet.
http://img136.imageshack.us/img136/605/kaengeruhlj6.th.jpg (http://img136.imageshack.us/my.php?image=kaengeruhlj6.jpg)
In Deutschland angekommen blieb es erst einmal in einem Reiterhof. Im Reiterhof gab es ser viele Pferde so ca 40 stück, zwischen disen 40 war auch das schwarze Pferd Robert.
http://img149.imageshack.us/img149/5307/roberthn6.th.jpg (http://img149.imageshack.us/my.php?image=roberthn6.jpg)
Er war nicht nur das einzigste schwarze Pferd sondern auch das schnellste Pferd im Hof. Die anderen 39 fragten Robert: „Wie machst du das du so schnell bist?“ „Ich teile meine kraft ein“. Es wuselte nur so durch den Stall. Alle dachten leise: kraft einteilen, kraft einteilen, dachten sie die ganze Nacht.
http://img244.imageshack.us/img244/6910/robert2pp7.th.jpg (http://img244.imageshack.us/my.php?image=robert2pp7.jpg)
Robert konnte diese Nacht gut schlaffen.
Bei dem nesten Renen war es wie verhekst. Ein Kopf an Kopf Renen. Aber Robert gewonn trotzdem. Die Anderen Pferde wahren total neidisch auf Robert.
Der ausrit aus dem Stall war eine woltat für Röbert.
Die Reiter sprachen wun einem Kängeruh. Ein Kängeruh im Stall dachte Robert.
http://img178.imageshack.us/img178/9180/ausrietia6.th.jpg (http://img178.imageshack.us/my.php?image=ausrietia6.jpg)
Er wuste was ein Kängeruh ist. Als sie wieder im Stall waren machte Robert sich auf die suche nach dem Kängeruh. Robert suchte hir und suchte da, aber er fand es nicht. Aber im lestem gang fand er es. Das Kängeruh sang immer wieder „Kleine Maus komm aus dem Haus. Sonst holt dich di Katze raus und dann ist es aus.“ Sang es immer wider.
Das hörte Robert und ging sofort hin. Er sag es und fragte wie er heiße. Das Kängeruh antwortete „Hci eßieh Lrak“, Robert verhstand nicht was er sagte. Johannes das war sein Johkej. Er hörte Roberts gejammer und rannte sofort hin. Johannes fragte Robert: „Was ist los?“ Robert Antwortete: „Dieses Kängeruh hat eine undäutliche ausschbrache.“ Was hat es den gesagt.“ „Ich habe in gefragt wie er heist. Und er hat gesagt: „Hci eßieh Lrak.“ „Also du verschtestin nicht, aber ich.“ „Was hat er gesagt Johannes?“ „Er hat gesagt „Ich heiße Karl.“ „In Australien spricht mann so. Das ist rückwertz.“
Die Geschichte im Original:
http://img513.imageshack.us/img513/7955/titel1qu4.th.jpg (http://img513.imageshack.us/my.php?image=titel1qu4.jpg) http://img140.imageshack.us/img140/9360/seite11sl5.th.jpg (http://img140.imageshack.us/my.php?image=seite11sl5.jpg) http://img155.imageshack.us/img155/5596/seite22ou2.th.jpg (http://img155.imageshack.us/my.php?image=seite22ou2.jpg) http://img91.imageshack.us/img91/6582/seite33ko9.th.jpg (http://img91.imageshack.us/my.php?image=seite33ko9.jpg) http://img166.imageshack.us/img166/4019/seite44hw4.th.jpg (http://img166.imageshack.us/my.php?image=seite44hw4.jpg) http://img166.imageshack.us/img166/5060/seite55sx5.th.jpg (http://img166.imageshack.us/my.php?image=seite55sx5.jpg) http://img403.imageshack.us/img403/9296/seite66po1.th.jpg (http://img403.imageshack.us/my.php?image=seite66po1.jpg) http://img391.imageshack.us/img391/3007/seite77rl6.th.jpg (http://img391.imageshack.us/my.php?image=seite77rl6.jpg)
....Fortsetzung folgt....(der Kurzgeschichten versteht sich :D)
PoiSonPaiNter
18.07.2008, 15:59
So nun zum eigentlichen Sinne dieses Sammelsuriums. Die Idee zur Kurzgeschichte ist durch Blödeleien während einer ICQ Diskussion entstanden, bzw der FunktionsUNtüchtigkeit meiner Tastatur, während eben dieser! :D Nazguls Part bestand darin, mir ab und an nen Denkanstoß zu geben, geschrieben habe ich die KG. Joa was noch erwähnenswert ist wäre, dass ab jetzt bitte im Feedback-Thread (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=1195) mit dem jeweiligen Namen der Geschichte geantwortet wird, damit man/ich auch weiß auf welche ihr euch bezieht! Danke für die Aufmerksamkeit und viel Spaß beim Lesen! :D Achja: Ladys and Gentleman, welcome to the Freakshow!
Das geheime Leben einer Entertaste
(by [überwiegend ]PoiSonPaiNter & [ein bisschen] Nazgul)
Mein Name ist Ter, En-Ter. Wie, das glauben Sie mir nicht? Na ok ich bin 'ne geborene Taste...also En -Ter- Taste. Ja lachen Sie ruhig! Sie wüssten doch gar nicht, was Sie ohne mich tun würden! Da können Sie froh sein, dass ich Ihnen ein klein wenig aus meinem Leben berichten werde! So viel Glück haben nicht viele!
Mein Tag beginnt damit, dass irgendsoein dicker Finger kommt und mir mit voller Wucht auf den Bauch klopft. Dabei habe ich da noch Kopfschmerzen vom Vortag...diese Menschen sind einfach zum Kotzen...ständig werde ich auf die unter mir liegenden, alten Essensreste gedonnert.
Mein Fuß ist unter dem ganzen Dreck an einer mickrigen Plastehalterung am Boden befestigt - Freiheit scheint es hier nicht zu geben.
Wisst Ihr Menschen überhaupt was das ist? Frei sein, frei leben, frei denken...ach wie schön wär das...obwohl Letzteres ist ja auch für mich, bedingt möglich ist! Sonst könnte ich Ihnen ja schließlich nicht meine Geschichte erzählen!
Meine Nachbartasten sind aber auch nicht viel besser als Ihr Menschen. Die rücken mir ständig auf die Pelle und wollen kuscheln ... trauen sich dann aber doch nicht...dann bin ich zwar nicht mehr so genervt von denen, aber ein wenig enttäuscht bin ich trotzdem...vor allem darüber, dass meine geliebte Leertaste so weit weg lebt...ach sie fehlt mir so...ihr schlanker Körper...ihre runden Kanten...ihr platter Humor...das leise Klicken wenn sie sich bewegt...sie ist einfach wundervoll...Was Sie wollen wissen wie wir uns kennen gelernt haben, wo wir doch so weit voneinander weg leben? Das werd ich Ihnen doch wohl nicht auf die Nase binden! Sie brauchen gar nicht versuchen mich mit Ihrem Hundeblick einzuwickeln! So was zieht bei mir nicht! Später vielleicht...
Wie kommt eigentlich so ein dämlicher Mensch wie sie dazu, meinen wohl geformten Körper für einen lächerlichen Fernsehsender als Logo zu verwenden? Wie Sie wissen nicht was ich meine? Sie wissen sehr wohl was ich meine! Tun Sie nicht so scheinheilig! Ich weiß genau was Ihnen durch den Kopf geht! Und Sie denken genau in die richtige Richtung! Genau! Das ARD Zeichen! Ich wusste doch das Sie nicht so dumm sind, wie Sie aussehen! Gegenhey! Ich will hier keine Proteste hören, sie foltern mich schon zu genüge, da darf doch wohl auch ich mal ein wenig Luft ablassen!
Zum Beispiel über meine dummen Mit-Tasten...Wenn mich die Buchstaben-Tasten ansprechen verhunzen die ständig meinen Namen...T zum Beispiel. Er nennt mich grundsätzlich nur Enerase...besonders schlimm ist es aber bei R für ihn bin ich nur ne Ente...kann nicht irgendjemand mal diesen dämlichen Buchstaben das Sprechen beibringen? An was für einen unfähigen Haufen bin ich hier nur geraten? Wie das interessiert Sie nicht? Sie wollen es wohl unbedingt wissen, wie? Na gut...
Um endlich meine Ruhe vor Ihnen zu haben, erzähl ich Ihnen jetzt von meiner großen Liebe: Leer-Taste! Oh, sie ist umwerfend! Allein der Gedanke an sie lässt mich erzittern! Eine unglaublich schöne, sehr nützliche Taste! Sie glauben gar nicht wie sehr ich mich auf unsere Flitterwochen freue! Wie aufgeschmissen Sie dann sein werden! Hahaha....ach ich amüsiere mich jetzt schon köstlich über Ihre dummen Gesichter...hahaha! Aber zurück zu angenehmeren Themen...Leer....ach Leer...du lebst so weit weg von mir mein Engel...ach ja Sie wollten wissen wie wir uns kennen gelernt haben...Ganz einfach: Staubkorn-Loveline! Aber es war ein ganz schöner Kampf bis zu unserer Verlobung...ehe sie gemerkt hat was ich wirklich für sie empfinde sind schon ein paar Jahre vergangen....Sie müssen wissen, Staubkörner sind nicht der schnellste Weg wichtige Nachrichten zu verbreiten...und das war unser Verhängnis...ach ja...aber Sie wollen ja Details hören und nicht mein verliebtes Geplänkel, habe ich Recht? Natürlich habe ich Recht! Ich bin En-Ter-Taste! Ich bestätige jegliche Eingaben die SIE tätigen! Daher weiß ich was Sie denken! Ich bin allwissend! Aber zurück zum Thema...jedenfalls...dauerte es wie gesagt eine geraume Zeit bis Leer und ich das erste mal frei miteinander reden konnten. Wobei frei nicht ganz richtig ist, aber dazu später mehr. Es wurde extra eine Staubkorn-Sonder-Leitung für uns verlegt! Ist das nicht nett? Aber Sie können sich sicherlich vorstellen, dass das eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr...lange Leitung war...meine Worte kamen in Fetzen bei ihr an! Können Sie sich das vorstellen? Sie dachte fast das Schlimmste von mir! Weil sie nur Brocken verstand! Die ärmste...und alles nur weil ich ihr meine Gefühle nicht gestehen konnte...Eigentlich war das Quäntchen Glück, das uns zu eben diesem verholfen hatte die Tasten in unserer Umgebung. Natürlich könnte ich mich jetzt wieder darüber beschweren, dass die Idioten einfach meine Gespräche belauschen...so viel zu FREIEN Gesprächen...aber nein...dafür bin ich ihnen zu dankbar! Die haben nämlich erst dafür gesorgt, dass Leer endlich verstand, was ich damals und noch heute für sie empfinde! Ich wünsche Ihnen auch ein paar Nachbartasten, wenn Sie sich nicht trauen Ihre Leer anzusprechen! Manchmal sind ein paar aufdringliche Plappermäuler ganz nützlich! Wobei Sie Zweibeiner ja sowieso ein paar mehr Vorteile haben als wir, die wir hier fest sitzen und uns nicht bewegen können...ein wenig neidisch bin ich ja schon auf Ihre Möglichkeiten...hach....wär das schön einmal mit Leer in einen Sonnenuntergang zu spazieren...hach...
Um nochmal auf Sie zurück zu kommen:
Warum benutzen Sie mich eigentlich ständig?! Hab ich ein Schild um den Hals auf dem steht: „Drücken Sie Enter um zu entern!“??? Denken Sie ich bin nur zum Spaß hier? Das ist harte Arbeit, die ich hier tagtäglich verrichten muss! Und Sie wundern sich wenn ich auch ab und an mal in den Streik trete? Behandeln Sie mich gefälligst mit mehr Respekt, dann passiert so etwas auch nicht! Ach? Sie denken es gibt so wenig Arbeitsplätze in Deutschland, da soll ich froh sein, dass ich für Sie arbeiten darf? Wenn Sie wüssten was ich alles machen könnte, anstatt mich mit Ihnen abzugeben und ihren Texten Absätze zu verpassen! Geschweige denn sinnlose Nachrichten von einem von Ihnen zu jemand anderem abzuschicken! Haben Sie ein Glück, dass die „Gewerkschaft für arbeitstätige Entertasten“, nur bedingt auf Missstände reagiert! Haben Sie ein Glück!
PoiSonPaiNter
05.09.2008, 23:43
So um mal wieder etwas "sinnvolleres" reinzustellen, mal die KG die ich für den Englischunterricht geschrieben habe. Ganz leicht verändert, da dort Fehler durch meine Lehrerin aufgezeigt wurden ansonsten original abgetippt. Wir hatte als Aufgabenstellung eine Bildergeschichte, bestehen aus vier Bildern, bekommen zu der wir dann einen Text anfertigen sollten, demzufolge ist sie nicht sonderlich lang (sollten nur 300-400 Wörter sein, wurden da 555 :D) und wenn gewünscht kann ich auch noch die Bilder dazu einfügen! :)
Um mal eine Bemerkung zu den Feedbacks vorne weg zu stellen:
Egtl ist es doch egal wie sinnfrei der Text ist, wenn dem/r Autor/in aufgezeigt wird, inwiefern die Geschichte nervig, unpassend, schlecht u.ä. ist kann es nur hilfreich sein. Von daher Stelle ich hier auch Zeugs rein, das nicht unbedingt die Bezeichnung KG verdient. Einfach um zu wissen wie mein Humor, meine Art zu schreiben, die Ideen die ich verwende, etc. ankommen - nicht um meine Postingzahl zu erhöhen und euch mit sinnlosen Geschwafel zu belästigen. Ich möchte meine Art zu schreiben weiterentwickeln und da hilft auch noch die kleinste Erklärung warum, wieso weswegen, genau diese Stelle jetzt totaler mist ist! :D Danke für eure Aufmerksamkeit und jetzt hier die englische KG:
Monopoly
It's a friendly, peaceful day. The sky is blue, only some clouds are hanging around in the sky. Ignorant people do their egoistic things in a world full of hate.
A woman is walking out of the door of a bank. She's sad. She lost her job and won't get any more credits. She isn't noticing any cars on the street. A moment earlier an other woman came out of this bank. She's self-confident and proud and she's in a snit! A banker wasn't friendly to her. The third woman is gazing at the bank and surveying the situation. May she's planing something. In front of her there is a man. He seems to be very sad and he's walking very slowly. His eyes are looking at the bank with every step he's making. Looking, looking away, looking, looking away, etc. The second man is walking in the opposite direction as the other guy is doing. This man is looking at the starring girl. She's nodding. The man is answering with a nod. Something strange is going on here.
All of these people had been disappearing in a few seconds, so that the streets are empty now. A second car is arriving. Three guys are getting out of it. They are wearing masks, even you can describe it as only some black ties in front of their mouths. For the last time they're looking over the street. There's a little discussion between them, if it's the right moment, but this isn't of much interest. Now they are going into the bank.
The people in the bank aren't noticing those strange guys. Suddenly they are realizing, that this is a bank robbery, because one of the guys was making a shot in the air. After this everyone is shocked for a while. The bank robbers are going straight through the masses to the lady behind the window. The boss of the robbers is just saying: “Give the money!” As self-confident as it's possible for her in such a situation she's answering: “We only have some banknotes here! The rest is in the safe deposit!” “Then open it!”, the robber is becoming nervous. “I don't know the combination and I'm unable to find out what it is!”, she is answering relaxed. “Why aren't you able?!”, the man is screaming now. In this moment another woman is sinking on the floor. Someone of the witnesses is screaming: “Help her!” One of the guys is a friendly one, but also a very naive. He is going to help her. Suddenly she's starring straight into his eyes, taking his gun and kicking his ass, so that he is falling on the floor. In the same moment the lady behind the window is hitting the distracted guys in front of her.
So these to tough girls adjusted the bank robbers and got an award by the police for their courage. The bank robbers went straight to prison, without getting any money. And if they didn't get acquitted, so they even sit imprisoned!
Handschriftlich sah das wesentlich länger aus! *lol*
Feedback bitte hier (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=1195) rein! :)
Btw: Sie hat mir 12 Pkt dafür gegeben! *eyesroll*
PoiSonPaiNter
04.08.2009, 10:45
So um das hier auch mal ein bisschen wieder zu entstauben, stell ich mal das Rollenspiel rein, was ich für den letzten Schultag geschrieben habe. Wollt ich schon ne ganze Weile machen, aber iwie immer wieder verdöst oder noch drauf gehofft, dass das Video davon was geworden ist, aber Letzteres hat sich dank grandiosem Kameramann erledigt...ò.ó
Bis auf Erzähler und Mephisto (+ Helfer) sind alle Rollen mit Lehrern besetzt worden.
1.Szene:
Das schwache Licht der ersten Sonnenstrahlen durchbricht die staubigen Glasfenster eines alten Studierzimmers. Der Geruch von Opium durchströmt den Raum und bringt die Sinne des berühmt, berüchtigten Psychologen Dr. Heinrich Faust dazu auf eine weite Reise zu gehen. Durch das Kauderwelsch seines Patienten Woyzeck, der auf der Couch vor ihm liegt (Bank), wird er aus seinen Gedanken herausgerissen und in die Realität zurückversetzt.
Woyzeck(wimmernd): Und da war...habe wollen...sollte...könnte...ist doch...armes Ding...schrecklich...blutig...
Faust: Beruhigen Sie sich, mein lieber Herr Woyzeck, es wird schon alles wieder wohl werden.
Woyzeck: Ach Herr Doktor Faust...Sie haben ja gar keine Vorstellung...
Faust: Deswegen haben Sie sich ja zu mir begeben, damit ich mir ein Bild machen kann von den Gespenstern, die Sie verfolgen. Berichten Sie mir von den Geschehnissen, die sich gestern zugetragen haben. Dann werde ich Ihnen mit Sicherheit eine große Hilfe sein können.
Woyzeck: Es begab sich gestern in den späten Abendstunden...
2.Szene:
Ein Pärchen (Hamlet, Ophelia) steht auf einer Lichtung (Schulhofmitte). Der Anblick der beiden wirkt auf den ersten Blick harmonisch, da sie sich in den Armen liegen. (Hamlet und Ophelia liegen sich in den Armen) Sieht man allerdings genauer hin, so wird schnell erkennbar, dass die junge Frau tot in den Armen des Mannes liegt. Der stolze Prinz Dänemarks hatte seine Geliebte im Streit erschlagen. Schnell sieht er sich nach einer Möglichkeit um wie er seine Schandtat verheimlichen kann. (Hamlet legt Ophelia auf Matte und sucht sich eine Schaufel)
Als er gerade den ersten Spatenstich vollziehen will wird er aufgehalten.(Auftritt Galilei, der Hamlet am Arm fest hält)
Galilei: Was tust du da Freund Hamlet?
Hamlet: Nichts was von deinem Interesse wäre, Freund Galilei.
Galilei: Du willst diese Frau, die du einst geliebt einfach so dem Schoss der Erde übergeben und ihr so den Segen Gottes verweigern, nachdem du sie hinterrücks erschlagen hast?
Hamlet: Was sprichst du da? So etwas ist nie geschehen!
Galilei: Und weswegen liegt sie denn dort so tot auf dem Rasen?
(Galilei zeigt auf Ophelia, Bethovenmelodie)
(Hamlet stellt sich vor die Leiche)
Hamlet: Dies ist nichts, du verstehst das Falsch, sie ruht nur!
Galilei: Ruhen? Sie ist mausetot!
Hamlet: Jetzt schweig und hilf mir lieber sie zu vergraben!
Galilei: Niemals werde ich dir bei beistehen solch einen Frevel zu vertuschen!
Hamlet und Galilei brechen in einen Streit aus. Nach einigem hin und her beschließen sie die Situation mit einem Rennen zu beenden. Wer dieses gewinnt darf entscheiden was mit Ophelia geschieht. Gewinnt Hamlet so soll sie begraben werden, trägt Galilei den Sieg nach Haus, so muss Hamlet seine Untat gestehen.
Rennen
3.Szene:
Die beiden Kontrahenten sind am Ziel angelangt und vor ihnen steht der Fürst der Finsternis (Auftritt Mephisto), der ihnen ein Angebot macht, dass die beiden nicht abschlagen können.
Mephisto: Ich gebe euch beiden Menschenwürmern eine einmalige Chance: Derjenige von euch, der von drei Spielen die meisten gewinnt wird der Sieger sein. Wirst du junger Prinz der Sieger sein, so werde ich die Tore der Hölle öffnen und das Mädchen mit mir in die Tiefe nehmen, jegliche Erinnerung an sie soll außerdem aus den Köpfen der Menschen verschwinden. Sollte allerdings der ehrwürdige Wissenschaftler wider erwarten siegen, so werde ich den jungen Dänen für diese frevelhafte Tat büßen lassen und dich an ihrer statt mit in die Hölle nehmen! Da ich ein gütiger Teufel bin dürft ihr euch zur Unterstützung zwei weitere Menschen suchen, die die ersten beiden Wettbewerbe für euch austragen werden!
Den beiden bleibt nichts anderes übrig, als den Pakt mit einem Handschlag zu besiegeln.(Galilei, Hamlet und Mephito geben sich die Hände)
Nach Abschluss des Vertrages lassen die Widersacher ihre Kontakte spielen und schnell stehen jeweils zwei weitere Mitstreiter zur Verfügung.
Zu Hamlet gesellen sich die holde Charlotte und die junge Antigone.
Galilei trumpft mit seinem Schüler Andri und seinem alten Freund Nathan auf.
Mephisto: Nun da ihr vollzählig seid: Mögen die Spiele beginnen!
Eure erste Aufgabe besteht darin, dass ihr aus den auf den höllischen Flipcharts stehenden Wörtern eine Geschichte erstellen und vortragen sollt. Jedes Wort darf nur einmal verwendet werden und meine beiden Teufelchen werden dafür sorge tragen, dass die genannten durchgestrichen werden. Das Publikum entscheidet, wem von euch es besser gelungen ist. Die Kontrahenten sind in diesem Spiel: Nathan und Charlotte.
Spiel 1
Mephisto: Im zweiten Spiel werden Andri und Antigone in einem Zeichenwettbewerb gegeneinander antreten. Auf den Karten, die meine beiden Teufelchen euch gereicht haben stehen Begriffe, die ihr nacheinander an diese höllische Flipcharts zeichnen sollt. Welche Mannschaft in zwei Minuten die meisten Bilder errät, erlangt den Puntk.
Spiel 2
Mephisto: Und als letzte abschließende Aufgabe, müsst ihr gemeinsam mit eurer Mannschaft nacheinander ein Lied vortragen, den Text dazu erhaltet ihr wieder von meinen lieben Teufelchen und hier seid ihr werte Schüler (auf Schüler deuten) die Richter. (Donnergrollen) Beginnen wir mit der zurück liegenden Mannschaft.
Spiel 3
Sieg Team Hamlet:
Mephisto: Nun du hast gewonnen junger Prinz, ich werde das Mädchen mit in mein Reich nehmen.
Die Tore der Hölle öffnen sich weit (hintere Tür Haus B; Geräusch knarrende Tür) und Mephisto verschwindet mit Ophelia in die Tiefen der Hölle. (Mephisto trägt Ophelia ins Schulgebäude)
Sieg Team Galilei:
Mephisto: Nun du hast gewonnen werter Gelehrter, ich werde den Prinzen mit in mein Reich nehmen.
Hamlet wehrt sich kurz, ist Mephisto aber unterlegen und wird in das sich öffnende Höllentor (s.o.) geschleift. (Mephisto schleift Hamlet ins Schulgebäude)
4.Szene:
Wir befinden uns wieder im Arbeitszimmer des Dr. Faust.
Faust: Nun das ist wahrlich ein grausamer Traum...
Woyzeck(aufgebracht): Das war kein Traum!
Faust: So etwas kann unmöglich real sein! Sagen Sie, machen Sie noch immer die Bohnentherapie auf Empfehlung Ihres Hausarztes? Sie sollten diese dringend absetzen und mal wieder was vernünftiges essen!
-Ende-
Achja iwann werd ich die englische KG oben noch überarbeiten XD
Edit: Feedback hier (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=1195) rein XD
PoiSonPaiNter
06.03.2010, 11:42
Hey ho,
um mich davon abzulenken, dass ich egtl. eine Semesterarbeit schreiben sollte setz ich mal wieder eine KG hier rein, die ich letztes Jahr iwann für nen Wettbewerb geschrieben hatte. Viel Spaß beim Lesen :)
Wissen ist Macht,
„Nichts wissen macht auch nichts“, sagte mir einmal jemand. Es ist nicht wichtig wer das war, wichtig ist: Ich stand hier vor dem Eingang einer Höhle, die – wenn unsere Nachforschungen wirklich stimmten – den Weg ins sagenumwobene Paradies darstellte! Das Paradies, in dem man den Baum der Erkenntnis finden konnte. Von dem es hieß, dass man nach dem Genuss einer seiner Früchte über unendliches Wissen verfüge.
Eine Gruppe, bestehend aus mir und drei anderen Wissenschaftlern, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den wohl ältesten Mythos unserer Welt zu erforschen. Mein Herz schlug wie wild. Die Nervosität, die sich bereits auf dem Weg hierher unter den anderen breit gemacht hatte, griff nun auch auf mich über. Die Hand, mit der ich die Karte hielt, um noch einmal unsere Position zu überprüfen, zitterte. Ich drückte die Karte noch fester gegen die Höhlenwand. Schneller als es mir lieb war, sog das nicht ganz so wasserfeste Papier die Feuchtigkeit des Mooses ein, das überall am Eingang wuchs. Die halbrunde Öffnung war zum größten Teil mit tropischen Ranken, Moosen und Farnen bewachsen. Für einen Höhleneingang wäre das nichts Ungewöhnliches, würden wir uns nicht mitten in einer Schlucht befinden, die sonst nur aus kargen Felsen bestand und kaum Vegetation aufwies.
„Mensch Jimmy pass doch auf, du zerstört noch die komplette Karte!“, schrie Zack mich an und stieß mich wütend zur Seite. Er riss mir die Karte aus der Hand, holte zum Schlag aus. Innerlich spürte ich schon die Schmerzen und schloss meine Augen. Doch es passierte nichts. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass Zack handgreiflich wurde.
„Reißt euch zusammen Jungs, so kurz vorm Ziel werdet ihr doch wohl nicht die Nerven verlieren!“, hörte ich Arthur sagen.
Arthur war unser Ruhepol. Er war von Anfang an darauf bedacht, dass wir uns nicht gegenseitig an die Kehle gingen. Das zeichnete sich schon bei unserem ersten Treffen ab, denn bereits damals schien Zack mir unsympathisch. Allerdings blieb uns nichts anderes übrig als ihn mitzunehmen, immerhin finanzierte er unsere Forschungsarbeiten. Ihre Blicke trafen sich. Verachtung lag in Zacks Blick, doch Arthur hielt Zacks Arm nur umso fester, sodass dieser nicht zuschlagen konnte.
„Offensichtlich ist das der richtige Eingang, also was fangt ihr an hier Wurzeln zu schlagen? Lasst uns reingehen!“, meinte Thomas aufgeregt und stieß uns weiter in das Innere der Höhle.
Die Vegetation des Einganges setzte sich auch hier fort. Wir stolperten regelrecht über Wurzeln und anderes Grünzeug, da man kaum die Hand vor Augen sah. Nicht einmal unsere Taschenlampen spendeten genügend Licht, um den Tunnel auszuleuchten. Nach gefühlten fünf Stunden wurde es heller und wir erreichten endlich den Ausgang. Vorsichtig trat Thomas als Erster in das gleißende Licht, mit einer Hand zum Schutz vor den Augen.
„Das ist der Wahnsinn! Beeilt euch, das müsst ihr euch ansehen!“, rief Thomas uns aufgeregt entgegen.
So schnell wir konnten liefen wir zu ihm. Der Anblick war unglaublich. Vor uns erstreckte sich ein Wald mit Pflanzen, die ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen hatte, und Tieren, die so ungewöhnlich waren, dass sie Fabelwesen hätten sein können. Ich glaubte sogar, ein Einhorn zwischen den Büschen zu erkennen.
Thomas war von der Gegend vollauf begeistert und rannte los, um sich alles anzusehen. Wir mussten uns beeilen, um mit ihm Schritt halten zu können. Da Thomas einfach nicht langsamer werden wollte, hatten wir selbst kaum Zeit, uns gründlich umzusehen. So schnell wie er losgerannt war, so abrupt blieb er nun stehen. Direkt vor einem riesigen Baum, dessen Krone bis an die Höhlendecke reichte. Die Farbenpracht der Früchte, die auf seinen Ästen ruhten, füllte alles aus, was zwischen blutrot und kanariengelb lag.
„Wenn es das ist was ich denke, dann sind wir angekommen. Gut gemacht Thomas!“, lobte Arthur ihn.
„Mit deinem Wahn hast du die Suche um einiges verkürzt!“, meinte Zack und fügte hinzu: „Deswegen darfst du jetzt auch auf das Teil rauf klettern und ein paar Früchte runter holen!“
„Was meint ihr, welche sind die Reifen?“, warf ich ein.
„Ich denke die Orangefarbenen, also was stehst du hier noch rum, pflück welche!“, befahl Zack.
Thomas tat wie ihm geheißen, er hatte schon zu viele Auseinandersetzungen mit Zack erlebt, als dass er sich widersetzen würde. Umständlich kletterte er am Baumstamm hoch und warf uns einige Früchte hinunter. Vorsichtig stieg er dann selbst wieder hinab.
„Wo wir schon dabei sind: koste!“, Zack hielt Thomas eine Frucht und sein Messer hin.
„Spinnst du? Wir wollten doch erst untersuchen was sie bewirken!“, ich stellte mich Zack in den Weg.
„Du willst sie untersuchen? Dann lass ihn probieren, dann wissen wir was geschieht!“, entgegnete er scharf und stieß mich beiseite.
Thomas war von der Situation vollkommen überfordert. Sein Blick wanderte von Zack zu mir. Ich konnte fast schon Panik in seinen Augen erkennen, als Zack ihm ein Stück Frucht direkt vor die Nase hielt. Ihm blieb nichts anderes übrig als es zu nehmen. Zögerlich biss er hinein. Wir starrten ihn an und warteten auf eine Reaktion.
„Siehst du, nichts passiert. Das ist schlicht und einfach komisches Obst!“
Gerade als Zack ebenfalls einen Bissen nehmen wollte, brach Thomas schreiend zusammen.
„Was ist los? Thomas ist alles in Ordnung?“
„Nein, ist es nicht!“, schrie er Arthur an. „Ich höre eure Gedanken! Hört auf zu denken! Seid doch endlich still!“ Er warf sich auf dem Boden hin und her und presste seine Hände auf die Ohren.
Thomas drehte völlig durch. Er schrie wie am Spieß und schlug wild um sich. Das war also das Wissen, das man erlangen konnte. Das Wissen anderer aus ihren Gedanken.
„Siehst du was du angerichtet hast?“, schrie ich Zack an.
„Was denn? Selbst schuld, er hätte es ja nicht essen müssen!“, antwortete er kühl.
„Er hätte es nicht essen müssen?!“
Wütend packte ich Zack am Kragen und schüttelte ihn, doch er lachte nur. Es war ihm vollkommen egal, was mit den Menschen in seiner Umgebung geschah. Währenddessen stand Thomas auf und rannte erneut wie von der Tarantel gestochen davon. Ziellos wie es schien, doch plötzlich endete sein irrer Lauf. Thomas stand still. Das gewundene Horn eines schwarzen Einhorns hatte sich mitten durch sein Herz gebohrt. Ich hielt den Atem an. Arthur rannte zu ihm. Das Tier streifte Thomas einfach ab. Wie eine Puppe landete er leblos auf dem Boden. Ich konnte nicht glauben, was gerade geschehen war. Thomas konnte nicht tot sein. Ist es ein so grausames Gefühl, das ganze Wissen der Welt in wenigen Sekunden zu erfahren? Es hatte den Armen um den Verstand gebracht. War es das wert? Zack lachte noch immer. Ich drehte mich nach ihm um, warf ihn zu Boden und prügelte auf ihn ein. Meine ganze Wut ließ ich an ihm aus. Es war seine Schuld das Thomas tot war, allein seine. Arthur packte mich von hinten und zerrte mich von Zack herunter.
„Du Scheißkerl!“, schrie ich und versuchte mich aus Arthurs Griff zu befreien.
„James! James hör auf! Er ist tot!“
Schlagartig beruhigte ich mich.
„Was?“, entsetzt über meine Tat starrte ich Arthur an.
„Du hast ihm das Genick gebrochen als du ihn auf die Wurzel gestoßen hast. Diese ganze Reise hat nur Unglück über uns gebracht! Erst verliert Thomas den Verstand, dann das. Jetzt verstehe ich, warum dieser Eingang – dieser Ort so verborgen war und es auch für immer bleiben sollte! Das beste was wir tun können, ist die Karte und unsere gesamten Aufzeichnungen zu vernichten, damit niemand anderes mehr den Weg hierher findet, damit nicht noch mehr Menschen sterben müssen. Allwissenheit ist nun einmal nicht für Menschen bestimmt. Schon die Bibel zeigte, dass es besser ist der Versuchung zu widerstehen von diesem Baum zu essen. Wir sollten uns das Wissen Stück für Stück aneignen und nicht nach göttlichem Obst suchen, das uns die Arbeit abnimmt!“
Das Thema war übrigens "Versuchung" und so normalschriftlich sieht das wesentlich weniger aus als auf diesen Normseiten o.O
Und so mit etwas Abstand (grad nachgeguckt, vor bissel mehr als einem Jahr hab ich das geschrieben :eek:) vom Schreiben ist die Geschichte iwie ziemlich hastig und so...
Egal, vllt hats ja trotzdem wem gefallen (oder nicht, Negatives ist genauso zulässig), dann bitte hier (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=1195) entlang zum Feedback-Thread.
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.