Acatane
16.07.2008, 17:31
Amazon: Das Paris des Jahres 1830 hat Probleme genug. Politische Unruhen erschüttern die Metropole und nun treibt auch noch ein geheimnisvoller Killer sein Unwesen, dem bereits eine ganze Reihe von jungen Mädchen zum Opfer gefallen ist. Als sich ihm der bekannte Detektiv Vidocq (gespielt von einem großartig aufgelegten Gérard Depardieu) in den Weg stellt, ist das Ergebnis dieser Konfrontation ziemlich eindeutig, final und sehr unangenehm für Vidocq: Er segnet das Zeitliche. Der junge Journalist Boisset (nicht minder gut: Guillaume Canet) recherchiert über den Tod des Privatdetektivs.
Allen die dem Pakt der Wölfe oder Sleepy Hollow etwas abgewinnen konnten (gut, ehrlich gesagt auch allen anderen) würde ich diesen Film empfehlen.
Dieser Mystery-Thriller (den ich persönlich eher als Horror-Märchen klassifizieren würde) ist wie viele europäische Filme leider in der Masse von US-Importen untergegangen, obwohl er es nicht verdient hätte:
Die Bilder sind opulent und plastisch, die Kameraeinstellungen toll inszeniert und fördern das leicht märchenhafte und surreale dieses Films.
Neben der Optik, die bei mir den Wunsch ausgelöst hat, jede zweite Szene als überdimensionales Poster an die Wand zu hängen, bietet der Film jede Menge skurriler Charaktere (in den besten und schlechtesten Bezirken von Paris), Spannung sowie die Möglichkeit fleißig mitzurätseln und damit vielleicht sogar dem großen Finale zuvorzukommen - oder auch nicht.. ;)
Am Soundtrack haben unter anderem Apocalyptica mitgewirkt und mit der Auszeichung zum besten Film auf dem Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya 2001 und der silbernen Auzeichnung auf beim Fantasporto-Festival 2002 konnte er auch zwei Preise für sich verbuchen.
Allen die dem Pakt der Wölfe oder Sleepy Hollow etwas abgewinnen konnten (gut, ehrlich gesagt auch allen anderen) würde ich diesen Film empfehlen.
Dieser Mystery-Thriller (den ich persönlich eher als Horror-Märchen klassifizieren würde) ist wie viele europäische Filme leider in der Masse von US-Importen untergegangen, obwohl er es nicht verdient hätte:
Die Bilder sind opulent und plastisch, die Kameraeinstellungen toll inszeniert und fördern das leicht märchenhafte und surreale dieses Films.
Neben der Optik, die bei mir den Wunsch ausgelöst hat, jede zweite Szene als überdimensionales Poster an die Wand zu hängen, bietet der Film jede Menge skurriler Charaktere (in den besten und schlechtesten Bezirken von Paris), Spannung sowie die Möglichkeit fleißig mitzurätseln und damit vielleicht sogar dem großen Finale zuvorzukommen - oder auch nicht.. ;)
Am Soundtrack haben unter anderem Apocalyptica mitgewirkt und mit der Auszeichung zum besten Film auf dem Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya 2001 und der silbernen Auzeichnung auf beim Fantasporto-Festival 2002 konnte er auch zwei Preise für sich verbuchen.