Hathor
25.07.2008, 13:09
Ein "Klassiker" des Genres:
Nach dem Genuss des geheimnisvollen Teufelselixiers entbrennt der Mönch Medardus in verzehrender Liebe zu Aurelia - ein Höhepunkt phantastischer Erzählkunst der Schwarzen Romantik.
Hoffmanns Stil ist wohl nicht jedermanns Sache: verschachtelte Sätze, verworrene, umständliche Schilderung verwirrender Ereignisse. Bis zum Schluss konnte ich den Knoten, den das ständige Auftauchen Personen gleichen Namens, Doppelgänger und unwahrscheinlicher Zufälle auslöste, nicht entwirren. Teilweise las sich das Ganze wie ein Fiebertraum. Man braucht Zeit, sich einzulesen.
Trotzdem fand ich diesen klassischen Schauerroman spannend und lesenswert. Genauso gruselig wie zuweilen die Handlung empfand ich den Schluss und die Lehre, die aus den Geschehnissen gezogen wurde: Sexualität ist schlecht, nur im Kloster findet man Heil und Vergebung.
Nach dem Genuss des geheimnisvollen Teufelselixiers entbrennt der Mönch Medardus in verzehrender Liebe zu Aurelia - ein Höhepunkt phantastischer Erzählkunst der Schwarzen Romantik.
Hoffmanns Stil ist wohl nicht jedermanns Sache: verschachtelte Sätze, verworrene, umständliche Schilderung verwirrender Ereignisse. Bis zum Schluss konnte ich den Knoten, den das ständige Auftauchen Personen gleichen Namens, Doppelgänger und unwahrscheinlicher Zufälle auslöste, nicht entwirren. Teilweise las sich das Ganze wie ein Fiebertraum. Man braucht Zeit, sich einzulesen.
Trotzdem fand ich diesen klassischen Schauerroman spannend und lesenswert. Genauso gruselig wie zuweilen die Handlung empfand ich den Schluss und die Lehre, die aus den Geschehnissen gezogen wurde: Sexualität ist schlecht, nur im Kloster findet man Heil und Vergebung.