Hathor
31.07.2008, 18:18
Im Frühjahr 1607 wird Julius, der uneheliche Sohn Kaiser Rudolfs, aufs Land verbannt. Doch Julius ist davon besessen, einst die Krone seines Vaters zu erben. Um seine Rückkehr nach Prag zu erzwingen, beginnt er einen seltsamen Wettstreit. Mit dem Kaiser, der sich selbst als Alchimist sieht, streitet er um Magie, Liebe, und eine geheimnisvolle Frau.
Wieder einmal ein Buch, das ich als Mängelexemplar und ohne große Erwartungen gekauft habe.
Obwohl ich keine große Expertin für die Zeit um 1600 bin, scheint mir dieser Roman recht gut recherchiert zu sein. Ich fand es faszinierend, etwas über Don Julius de Austria zu erfahren, einen unehelichen Sohn Kaiser Rudolf II, von dem ich bisher gar nichts wusste.
Gößling erzählt sehr genau und gibt ein Bild dieser Zeit, das nichts zu beschönigen scheint. Weder die Lebensweise der Menschen dieser Zeit, weder die Stellung der Alchimie, weder die Unverfrorenheit der privilegierten Klasse noch den schleichenden Wahnsinn, von dem der Protagonist befallen ist.
Wieder einmal ein Buch, das ich als Mängelexemplar und ohne große Erwartungen gekauft habe.
Obwohl ich keine große Expertin für die Zeit um 1600 bin, scheint mir dieser Roman recht gut recherchiert zu sein. Ich fand es faszinierend, etwas über Don Julius de Austria zu erfahren, einen unehelichen Sohn Kaiser Rudolf II, von dem ich bisher gar nichts wusste.
Gößling erzählt sehr genau und gibt ein Bild dieser Zeit, das nichts zu beschönigen scheint. Weder die Lebensweise der Menschen dieser Zeit, weder die Stellung der Alchimie, weder die Unverfrorenheit der privilegierten Klasse noch den schleichenden Wahnsinn, von dem der Protagonist befallen ist.