Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Widmungen/Danksagungen
Lest ihr eigentlich auch die Widmungen/Danksagungen?
Ich muss sagen, ich find's eigentlich recht spannend zu lesen, an wen der Autor beim Schreiben gedacht hat, welche Musik er gehört hat, etc.
Nur den ewig gleichen Dank an die Agenten, die Lektoren und "all die lieben Leute beim Verlag" finde ich schon mal etwas nervig.
Richtig lustig wird's, wenn es mal in die gehässige Ecke geht. Wenn ich das noch recht in Erinnerung habe (meine Frau hat das Buch gerade verkrost) wünscht Kerstin Gier in "Die Patin" einer Rezendentin aus Düsseldorf "sich ein Loch zu graben":)
Waterstorm
13.08.2008, 19:02
Ich lese mir diese Danksagungen bei guten Büchern manchmal durch. Je nachdem wie ich gerade aufgelegt bin. Bei weniger guten Büchern mach ich das nicht. Da bin ich froh wenn ich das Buch zuklappen kann.
Meistens steht da sowieso immer etwa das selbe. Ab und zu sind aber noch nette Informationen über die Familienverhältnisse des Autors drin.
Ne zeitlang hab ich die gelesen, bis auch mir der Gedanke kam, dass da meist eh nur das selbe blabla drinsteht. Jetzt mach ich das meist dann, wenn ich unterwegs bin & das Buch plötzlich aus is - Horror - bzw. wenn ich mehr über den Autor wissen will.
Aber genauer betrachtet eigentlich nie ...
Ollowain
13.08.2008, 21:41
Widmungen und Danksagungen lese ich eigentlich immer, bzw. überfliege sie, wenn sich eine Auflistung von Namen anbahnt. Wenn das Buch besonders gut war finde ich es meistens schade, dass man so wenig über die Leute erfährt.
Sehr gerne lese ich auch die Lebensläufe der Autoren - teilweise recht interessant ;)
Richtig lustig wird's, wenn es mal in die gehässige Ecke geht. Wenn ich das noch recht in Erinnerung habe (meine Frau hat das Buch gerade verkrost) wünscht Kerstin Gier in "Die Patin" einer Rezendentin aus Düsseldorf "sich ein Loch zu graben"
Sowas hab ich echt noch nie gelesen... :rolleyes: Aber egal wie schlecht oder unfreundlich oder was auch immer diese Rezensentin war, ich würde das niemals in eine Danksagung reinschreiben - es zeigt ja nur, dass man sehr sehr sehr sehr nachtragend ist.
Ja, meist lese ich sie. Wenn nur das übliche Blabla dasteht, die Danksagungen an Lektor/in, PapaMamaKinder ode4r sowas, dann sehe ich das ja sofort und steig aus. Sowas erinnert mich sehr unangenehm an die Dankesreden bei der Oscarverleihung, die ich auch überflüssig wie einen Kropf finde...
Aber manchmal gibts recht interessante Zusatzinfos zum Buch oder zu den Recherchen, die der Autor/die Autorin betrieben haben. Manchmal ist es auch zum Staunen, wenn man liest, wie viele und welche Leute auf irgendeine Weise bei der Entstehung eines Buches mitgewirkt haben.
Antigone
13.08.2008, 22:04
Ich les sowohl die Widmungen als auch die Danksagungen gerne. Und ich hab geistig auch schon die Danksagungen für mein eigenes Buch geplant - sollte das jemals veröffentlicht werden...:D
lg, A.
Ich les sowohl die Widmungen als auch die Danksagungen gerne. Und ich hab geistig auch schon die Danksagungen für mein eigenes Buch geplant - sollte das jemals veröffentlicht werden...:D
lg, A.
Bestimmt. :D
Widmungen und Danksagungen finde ich schon interessant, vor allem, wenn sich der Autor beim Schreiben Mühe gegeben hat.
Manchmal lese ich sie nicht ausführlich, aber wenigstens mal überfliegen ist eigentlich immer drin.
:)
Es kommt drauf an - die Widmung lese ich eigentlich immer (kommt man ja fast nicht drum rum); sehr gut gefallen mir auch Zitate am Anfang!
Manchmal lese ich die Danksagung hinten und manchmal nicht, lesen tu ich sie auf jeden Fall wenn sie kurz gehalten ist ;) Ich finde es hat etwas persönliches und das finde ich gut, manchmal ist es auch interessant z.B. bei einem historischen Roman wo die Idee herkommt für das Buch. Sie ist für mich nur interessant, wenn auch bisschen ein Text dabei ist, also entweder gleich etwas persönliches zum Buch oder wenn bei dem Namen der jeweiligen Leute noch etwas steht, also nicht nur die Namen der jeweiligen Leute, denn die kenne ich ja sowieso nicht. Aber ich finde es interessant wenn steht: Danke "XX" für die vielen tollen Gepräche oder was auch immer! Oder wenn es direkt an den Leser gerichtet ist.
Feuerfluegel
22.12.2009, 22:17
Ah, ich mag Widmungen und Danksagungen sehr gerne. Die lese ich meist als erstes, wenn ich ein Buch aufschlage. Namenslisten überfliege ich nur, aber oft stehen auch sehr niedliche Dinge darin.
Da ich auch ins Impressung gucke (mich interessiert oft, wer das Cover gemacht hat etc.), gehören für mich Danksagungen und Widmungen dazu. Sie sind für mich Teil des Lesevergnügens.
Außerdem halte ich beides für eine sehr nette Geste. Leute, die dem Autoren nahe stehen und dann etwas nettes über sich zu lesen bekommen, werden sicher sehr erfreut sein. Die Art des Autors, lieben Menschen etwas zurück zu geben.
Widmungen und Danksagungen lese ich immer, ich bin schon fast enttäuscht, wenn es in einem Buch keine gibt.
Klar, pure Namensaufzählungen sind nicht wirklich aufregend, aber manchmal - es wurde hier im Thread auch schon erwähnt - berichten die Autoren beispielsweise, wie die Idee zu dem jeweiligen Buch entstand, wie sie recherchiert haben oder welche Leute in welcher Form zur Entstehung des Buches beigetragen haben, das finde ich absolut interessant!
@ Antigone: Jepp, meine Danksagung ist auch schon (fast) fertig. :D
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