Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dark Water
Dahlia und ihre fünfjährige Tochter Ceci beziehen eine heruntergekommene Wohnung auf Roosevelt Island. Die junge Frau hat sich gerade getrennt und steckt mitten in einer gemeinen Sorgerechtsverhandlung. Das Geld ist knapp, das Apartment billig und eine gute Schule in Gehdistanz. Doch im neuen Heim geht's nicht mit rechten Dingen zu. Ein nasser Fleck auf der Decke macht den Anfang. Dann kommt das Wasser. Es tropft von der Decke, schießt aus Hähnen, sprudelt aus der Waschmaschine und spült schließlich eine Leiche heran.
Dieser Film hat mir Gänsehaut bereitet. Nicht unbedingt wegen der Handlung - die ist weder originell noch besonders gut erzählt. Ein wenig stört mich der oft zitierte Vergleich mit The Ring. Obwohl eine kleine Ähnlichkeit vorhanden ist, ist Dark Water etwas ganz Eigenständiges. Auch wenn beiden Filmen ein Roman von Koji Suzuki zugrunde liegt.
Aber die Atmosphäre ist derart beklemmend, die Farben trist (einzig die Schule ist farbenfroh und heiter), die Kameraeinstellungen oft fast unerträglich lang, und die Musik trägt auch einen guten Anteil an der gruseligen Stimmung. Die Schauspieler sind durchwegs gut gecastet und zeigen beeindruckende Leistungen.
Ich fand auch die Schilderung des Alltags sehr authentisch: das Leben einer Kleinfamilie nicht gerade am Rande der Geselllschaft, aber doch in sehr bescheidenen Verhältnissen. Mit dem Willen, sich durchzubeißen und es zu schaffen.
Aber am meisten beeindruckt hat mich die Aussage des Films. Dass eine Mutter alles, aber auch alles für ihr Kind zu tun imstande ist.
Ich habe den Film mit gemischten Gefühlen angesehen. Schon nach den ersten Minuten wollte ich gleich wieder umschalten, fand ihn langweilig. Doch ich habe trotzdem weiter gekuckt, weil ich mich ständig fragte: Wann passiert da endlich was?
Zum guten Schluss war der Film zu Ende und ich wusste immer noch nicht, was ich davon halten sollte. Imaginäre Freunde, Geister, die von Menschen Besitz ergreifen, alles alte Hüte. Nichts besonderes mehr. Aber die Story als solches fand ich nicht schlecht. Zeigt mal wieder, wie wenig sich die Menschen füreinander interessieren und wie leicht sich dadurch ein Verbrechen vertuschen lässt. Und vor allem, wie Hathor schon erwähnte, wozu eine liebende Mutter in der Lage ist ...
Fazit: Film gesehen, Gänsehaut und gut ist.
Mir hat hier weder das Original noch das Remake zugesagt... fand beides langatmig! Ich finde, die Story hätte viel mehr Potential gehabt, aber die Umsetzung hat mir einfach nicht gefallen.
Als ich Dark Water zum ersten Mal gesehen habe, konnte er mich nicht wirklich überzeugen. Vor kurzem habe ich ihn dann nochmal geguckt und er gefiel mir um einiges besser. Er zählt immer noch nicht zu meinen Lieblingsfilmen, aber ich gucke ihn inzwischen gerne mal.
zwar sagen alle, dass beides horrorfilme sind, aber ich find eigentlich dass das orginal zwar einer ist, das remake eher 'sone art psycho-thriller. beide filme zählen auf jeden fall zu meinen lieblingsfilmen, man kann sie immer wieder anschauen. die schauspieler sind meiner ansicht nach in beiden fällen gut, beim remake nervt mich nur dieses eine lied mit der spinne irgendwie :rolleyes: naja trotzdem sind beide recht gut geworden, ich hab auch das buch gelesen, und finde man hätte noch ein bisschen mehr von der story dazutun können.
Es ist schon eine ganze Weile her das ich den Film gesehen habe, am meisten schockiert hat mich doch, das die Mutter bis zum Schluß mit ihrer Tochter in dem verfluchten Haus geblieben ist. Jeder normale Mensch zieht doch da aus. *schmunzel* Aber naja, wo wäre dann die Handlung des Films hin? Nein im Ernst, es ist beeindruckend wie die Boshaftigkeit mit ein paar einfachen Effekten wirkungsvoll dargestellt wird. Das hohe Potential an ständigen Verwechslungen hat mir ebenfalls sehr gut zugesagt. Ein Film ohne viel Tamtam, der seine Wirkung trotzdem nicht verfehlt.
liebe Grüße
Allanon
Es ist schon eine ganze Weile her das ich den Film gesehen habe, am meisten schockiert hat mich doch, das die Mutter bis zum Schluß mit ihrer Tochter in dem verfluchten Haus geblieben ist. Jeder normale Mensch zieht doch da aus. *schmunzel*
Neiiin, also Allanon *g*
Das ist doch immer so bei Horror-Filmen. Die alleinerziehende Mami zieht mit ihrem Kind in ein altes, verlassenes Haus und zu diesem Haus gibt es eine alte Gruselgeschichte. Entweder hat sich da mal wer umgebracht oder keine Ahnung.. ;-) Jedenfalls laufen viele Horror-Filme, die ich gesehen habe, so ab.
Aber ich mags trotzdem *g*
Auch noch typisch Horror-Film ist: Waarum zum Teufel öffnen Leute immer eine Tür, wenn sie aus dem Raum dahinter ein komisches, gruseliges Geräusch hören? Ich würde RENNEN!
Aber okay..man sollte bei solchen Filmen nicht nach Logik suchen *g*
Aber zurück zum Thema:
Den Film hab ich auch schon gesehen und ich fand ihn nicht schlecht..Musste jetzt erstmal überlegen, welcher es genau war. The Dark, Dark Water....usw. So kreativ sind die bei den Titeln nicht ;-)
Ich kann Hathor zustimmen - die Stimmung war ziemlich düster und man konnte sich echt gut gruseln. Sowas hab ich lieber, als wenn literweise Blut spritzt^^
Und mir hat sogar mal das Ende gefallen. Obwohl es schon sehr traurig war, wusste man wenigstens, was jetzt passiert ist und wird nicht im Dunkeln gelassen/noch mehr verwirrt, so wie es bei vielen Horror-Filmen immer der Fall ist.
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