Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 30 days of night
Rotkätzchen
20.08.2008, 23:40
;)Puhh, ich habe heute bei einem Freund 30 days of night auf Premiere gesehen. Ist ja auch ein Film, der den Vampirmythos aufgreift. Allerdings ist dieser Film ganz klar ein Horrorfilm. Vampirromantik findet sich darin nicht. Aber schon wirklich gar nicht. ;)
Ein wirklich schauerlicher Film. Schauplatz ist ein kleiner Ort in Alaska, Zeitpunkt: Eine 30tägige Periode von Nacht - solche Phänomene solls nahe des Polarkreises geben. ;)
Das beschauliche Städtchen wird zu eben dieser Zeit von einer Horde morbider, blutsaugender Menschenmonster heimgesucht, die dann nahezu die ganze Stadt vertilgen. Schaurig bis zuletzt, gruselig, aber auch ziemlich blutig und brutal. Mir gefiel er nicht so doll, da ich die "reguäre Vampirvariante" bevorzuge. Die hiesigen Vampire sehen nämlich ein wenig anders aus, kein Vergleich zu Brad Pitt und Tom Cruise. ;) Die hier sind richtig hässlich: Viele spitze Zähne, teils verunstaltete Gesichter und restlos brutal. Als Vorlage hat hier die Vampirvariate von Bela Lugosi Pate gestanden - oder auch Klaus Kinski im Nosferatu-Remake. Dennoch durchaus ein Sehe-Erlebnis.
Rückspiegelgott
21.08.2008, 13:02
Ich fand den Film nicht übel, aber so stelle ich mir keine Vampire vor.
Schon alleine die Nahrungsverschwendung wenn beim aussaugen ca. 95% im Boden versickert. Auch vom Aussehen her erinnern die Gestalten mich eher an Haifischmenschen als an Vampire.
Von der Story war der Film ganz nett, aber keine "is was neues sollte jeder gesehen haben" Sache
Nun, es ist ja nicht unüblich, dass verschiedene Systeme, Welten oder halt Filme auch verschiedene Vampirarten aufweisen. Ich persönlich empfand es als gelungene Abwechslung hier mal den animalischen Blutsauger zu erleben. Für die Leute, die den Film nicht gesehen haben: Nur, weil hier die Rede vom wilden Vampir die Rede ist, heißt das nicht, dass da völlig stumpfsinnige und verblödete Monster(=Zombies) umherlaufen.
Und wo wir schon dabei sind -> Ich fand die Vampirsprache ganz gut gelungen - die passte einfach. Auch ließ der Obervampir immer ganz nette Sätze ab, wobei ich ausgerechnet ihn als eine vollkommene Fehlbesetzung wahrgenommen habe. Nicht aufgrund der Maske, sondern weil da ganz einfach der falsche Schauspieler dafür ausgesucht wurde. Der passte überhaupt nicht.
Dafür waren die anderen Reißer ziemlich genial dargestellt fand ich: bestalisch und angsteinflößend.
Ton und Schockeffekte passen, ebenso war die Atmosphäre gelungen. Zum Einen haben wir da dieses düstere Flair aufgrund der andauernden Finsternis, zum Anderen spielt auch der Angstfaktor/psycholgische Effekt eine wichtige Rolle. Denn dieser Film ist kein reiner Splatter, obwohl da massig Blut rumspritzt und saubrutal ist - das sollte man schon betonen. Aber es werden auch die Ängste der Menschen aufgegriffen; es wird auf die Gefühle der Menschen eingegagen, was man bei besagtem Genre eigentlich nie findet (und wenn, dann fühlt man nicht wirklich mit). Der Schrecken, das gesamte grausame Szenario und die Panik werden dem Zuschauer übermittelt. Zumindest mir.
Die Schauspieler haben ihren Job sehr gut gemacht.
Vampirromantik findet sich darin nicht. Aber schon wirklich gar nicht.
Aber schon wirklich wirklich gar nicht :o
Von der Story war der Film ganz nett, aber keine "is was neues sollte jeder gesehen haben" Sache
Mein Beitrag hört sich vielleicht ziemlich positiv an, aber im Endeffekt hast du Recht, dass der Film "ganz nett ist". Wer aber auf Horror/Splatter steht und sich mit der Idee anfreunden kann, dass Vampire auch mal anders dargestellt werden können, als wir es üblicherweise kennen uuund wer nicht zartbesaitet ist :D dem kann man diesen Streifen mit gutem Gewissen empfehlen. Ich würd's tun *ja*
Schaue eigentlich nur recht selten Horrorfilme, aber 30 Days Of Night hat mir wirklich sehr gut gefallen. Finde die Athmosphäre kommt irgendwie sehr intensiv rüber.
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