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I Am Legend
„Ich heiße Robert Neville. Ich habe in New York City überlebt. Falls es irgendwo noch jemanden gibt… irgendjemanden. Bitte. Du bist nicht allein.“
Auch der hervorragende Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) konnte den von Menschenhand entwickelten Virus nicht in den Griff bekommen – grausam und unerbittlich breitete sich die Epidemie über den gesamten Erdball aus. Unaufhaltsam. Unheilbar. Aus unbekannten Gründen ist Neville immun – als einziger Mensch hat er in den Ruinen von New York City überlebt. Vielleicht ist er sogar der letzte Mensch auf der ganzen Welt. Seit drei Jahren funkt er unbeirrt Botschaften durch den Äther – in seiner Verzweiflung sucht er so den Kontakt zu möglichen anderen Überlebenden.
Doch der letzte Mensch auf der Erde ist nicht allein: Lichtscheue Mutanten – die Infizierten – beobachten Neville auf Schritt und Tritt. Sie warten ab, bis er eines Tages einen tödlichen Fehler macht. Neville geht davon aus, dass die Zukunft der Menschheit allein von ihm abhängt. Deshalb verfolgt er hartnäckig sein Ziel: Er will die verheerenden Folgen des Virus umkehren, indem er die Immunstoffe seines eigenen Blutes nutzt. Doch er steht als Einzelkämpfer einer gewaltigen Übermacht gegenüber.
Und die Zeit läuft ihm davon.
Ich habe mir diesen Film letztes Wochenende angeschaut und fand ihn recht spannend. Es ist schon grusellig wenn man New York menschenlos sieht.
Leider kenne ich das original nicht um es vergleichen zu können.
Die "Zombies" oder besser die Kreaturen die sich im dunkeln verbergen sehen schon echt fieß aus wobei ich sagen muß zum Schluß hat das ganze etwas von einem PC spiel. Dennoch die Spannung wurde eigentlich immer aufrechterhalten und somit wurde der Film zu keiner Zeit Langweilig.
Ich würde ihm 8/10 Punkten geben
Den Film haben wir am Freitag gesehen. Ich war sehr beeindruckt. Will Smith zeigt sein schauspielerisches Können und obwohl fast den ganzen Film nur er im Bild erscheint, wird es zu keiner Sekunde langweilig. Was mir besonders gefallen hat war, dass man diese Einsamkeit, wenn man die letzten drei Jahre alleine verbracht hat wirklich auf den Zuschauer übertragen wurde. Die Verzweiflung den einzigen Weggefährten am Ende eigenhändig umzubringen....
Sehr empfehlenswert!
Waterstorm
20.01.2008, 17:03
Ich habe den Film auf in der Originalfassung gesehen.
Die Idee ist ganz nett und auch New York so verlassen und zerfallen zu sehen war interessant. Aber mitgerissen hat mich der Film nicht. Auch das Ende war nicht wirklich befriedigend. Ich kann immer noch nicht begreifen wie sich die zwei retten konnten als die Handgranate losging. Die Szene war höchst unglaubwürdig.
Zur Unterhaltung war der Film ok, aber ein zweites Mal müsste ich den wirklich nicht sehen.
Die einzige Szene die ich etwas berührend fand war da als die Sache mit dem Hund passierte. Aber sonst war mir die Handlung zu vorhersehbar und zu flach.
Ich habe den Film letzte Woche gesehen. Gegenüber dem Schrott, den ich in letzter Zeit so im Kino gesehen habe, war der Film echt gut. Ich bin vor allem von Will Smith erstaunt. Er scheint schauspielerisch immer besser zu werden.
War der Film visuell und erzählerisch einigermaßen umgesetzt, frage ich mich wirklich was das ganze noch mit dem Buch zu tun hatte. Ok. Robert Neville hält sich für den letzten Menschen und um ihn herum sind alle irgendwie vampirartig geworden. Soweit stimmt es noch mit dem Buch überein. Auch was er seinen veränderten Mitmenschen antut wird im Film noch erwähnt. Aber spätestens als die Frau mit ihrem Kind da ankommt hat man sich für eine neue Richtung entschieden. Die Grundaussage des Buches kommt nicht mehr vor. Im Buch gibt es keine wirkliche Rettung. Im Buch ist am Ende Robert Neville das Monster und nicht der strahlende Held.
Davon dann nur noch ein 7/10.
Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber ich gehe mal davon aus, dass mir das Hollywood Happy End missfallen wird. Das Buch hat ein bitterböses Ende. Ich habe meine Rezi hierzu Im Bücherforum gepostet.
Visuell, von der schauspielerischen Leistung und vom Humor fand ich den Film klasse.
Leider spielt die Story auch eine wichtige Rolle - und in dem Film keine allzu gute.
Das Ende war nicht gerade vorhersehbar, aber wohl auch nur weil es ein ziemlich unbefriedigendes und meiner Meinung nach schlechtes war.
Trotzdem ein ( besonders im Kino, z.B. wegen den guten Schreckeffekten ) sehenswerter Film, über den man sich aufgrund des um ihn aufgebauten Hypes, schon fast ansehen muss :D
I Am Legend. Ich fand den Film großartig. So begeistert war ich schon seit Langem nicht mehr nach einem Kinobesuch.
Will Smith hat außerordentliches schauspielerisches Können bewiesen und war wirklich in der Lage die Gefühle auf den Zuschauer zu übertragen. Man spürt diese Einsamkeit und den Drang um jeden Preis zu überleben, weil da diese winzige Hoffnung ist, dass es draußen doch weitere Überlebende gibt. Und man hofft mit ihm.
Doch trotz dieser düsteren Stimmung, kann man ab und zu schmunzeln. Außerdem kommt der Film ohne großartige Action- Ballerei- Szenen á la "Resident Evil" aus. Zu Beginn dachte ich immer: Jetzt muss doch langsam mal so ein Zombie auftauchen. Aber das dauerte. Stattdessen bekommt man Eindrücke, wie er seine Tage mit seiner treuen Gefährtin verbringt, jagd, forscht und so weiter.
Nun zum Ende. Ja, das ist wohl Geschmackssache. Mir persönlich hat es gefallen (auch wenn es ein wenig plötzlich kam). Ich hätte jedenfalls nie mit so einem Ende gerechnet und wirklich Happy End ist es nicht, wie ich finde. Allerdings habe ich das Buch nicht gelesen, werde es jedoch nach diesem guten Film nachholen ;)
Alles in Allem ein wirklich sehenswerter Film mit einem großartigen Schauspieler, der von mir 9/ 10 Punkten erhält.
Ich teile die allgemein positive Stimmung hier nur im Bezug auf die erste Hälfte des Films. Die, in der man das menschenleere NY gezeigt bekommt, was an sich schon ein ziemlich mulmiges Gefühl erzeugt. Auch die einsetzende Paranoia und die Verzweiflung, die immer mehr über Neville kommt, angesichts der Tatsache der Letzte zu sein ist sehr gut dargestellt.
Die zweite Hälfte fand ich dann ziemlich mies, vor allem was Aussage und Intention des Films betrifft. Will Smith als "liebender Vater, Patriot, Wissenschaftler und Offizier in Personalunion" ist schon hart, da wird so ziemlich jedes amerikansche Heldenclicheé zu einer Person verwurstet.
Aber das Ende war dann wohl so ziemlich das Mieseste am ganzen Film. Als die Überlebende Ginny mit ihrem Sohn endlich das rettende Camp erreicht und sich die Tore öffnen, ist das Erste was man sieht eine uramerikanische Dorfidylle mit einer uramerikanischen Kirche im Zentrum des Dorfes als Gegensatz zu der zerstörerischen, kranken Wut der "Anderen". So viel zum Thema Sendungsbewusstsein, Zivilisationsbringer und Weltretter...
Auch mit der vorhergehenden Thematik biedert sich der Film geradezu bei den national-konservativen Amerikanern an. Denn was sonst außer durch menschliches Herumexperimentieren mit Genen könnte eine solche Katastrophe nach sich ziehen... :rolleyes:
Eine Rezension zu dem Film, die meine Einschätzung recht gut wiederspiegelt und aus der ich einige Formulierungen übernommen habe: http://www.moviemaze.de/filme/1981/i-am-legend.html
Also ich fand ihn mit der zeit ziemlich langweilig, um ehrlich zu sein. es hätte noch viel mehr passieren müssen. ausserdem hab ich etwas die tiefgründigkeit in dem film vermisst. das buch hab ich nie gelesen. ist so "du siehst ne zeit lang, wie es in NY zu geht, ihm passieren einige unglücke und irgendwann wird er gerettet. (hoffe das war noch nicht zu viel spoil0r xD)
Mich hat der Film sehr beeindruckt. Ich kann mir auch keinen besseren Schauspieler in dieser Rolle vorstellen als Will Smith. Zuerst dachte ich mir: noch so ein Zombie-Film. Aber "I am Legend" ist mehr als nur ein Zombiefilm. Er ist ein Film der zeigt, dass man niemals aufgeben sollte, egal wie ausweglos die Situation auch zu sein scheint (was sich ja am Ende auch bewährt hat).
Ich muss mir unbedingt noch das Buch anschaffen.
Ich muss mir unbedingt noch das Buch anschaffen.
Wie auch schon von einigen anderen in diesem Thema erwähnt: Wundere dich nicht, wenn das Buch dann eine ganz andere Aussage hat als der Film.
Ich frage mich warum es in Filmen immer so beliebt ist die eigentliche Aussage, das Thema oder die Atmosphäre eines Buches zu ändern. Vermutlich geht's gar nicht darum ein Buch zu verfilmen, sondern man braucht nur irgendeine Grundidee, betreibt ein wenig Raubbau an der eigentlichen Story und nutzt das Buch dann mehr oder minder als Marketing-Gag. Für die Buch-Leser und die Fans werden Filme wohl nicht gemacht.
Es geht eben nichts über ein gutes Buch.:)
Es geht zumindest mir oft so, dass ich von einem Film enttäuscht bin, wenn ich erst das Buch dazu gelesen habe. Vielleicht gefiel mir "I am Legend" deshalb so gut. Naja. Ich werde das Buch lesen, dann weiß ich mehr, denn ihr habt mich jetzt echt neugierig gemacht.....:)
Die meisten Kritiken hier sowie der Grossteil der Rezessionen auf diversen Filmseiten haben fast alle dieselbe Aussage, der ich mich ebenfalls voll anschließe: der erste Teil des Filmes ist wirklich gut gemacht, das menschenleere NY vermittelt eine ganz eigene Stimmung und Will Smith spielt auch tadellos.
Aber die letzten 30 Minuten sind einfach nur verhaut, wie bei so vielen Hollywoodfilmen in den letzten Jahren. Ich habe immer das Gefühl, denen ist das Budget ausgegangen oder sie sind unter Zeitdruck. Vielleicht haben sie aber auch einfach nur viel herausgeschnitten, um dann einen Directors-Cut herauszubringen. Das wäre dann der Gipfel der Frechheit!
Der Film ist viel zu kurz! 90 Minuten reichen vielleicht für einen Teenie-Horror-Slasher oder einen Animationsfilm, aber bei einem "Blockbuster" habe ich da schon im Vorhinein ein schlechtes Gefühl. Nicht umsonst dauern die wirklich grossen Filme alle schon 2-3 Stunden. Es braucht einfach seine Zeit, in Ruhe eine anständige Geschichte aufzubauen.
I am Legend ist wieder einmal ein Film bei dem ich mir denke, man hätte VIEL mehr daraus machen können. Aber ich hätte schon stutzig werden sollen, als ich hörte wer Regie führte: Francis Lawrence - sein einziger bisheriger Film war Constantine, und der hat mir auch schon nicht gefallen....
Ephialtes
28.03.2008, 12:37
Japp, kann ich nur zustimmen.
Der Film ist nicht soo der Bringer.
ich habe das Buch gelesen und die Geschichte war absolut grandios. Als ich hörte, dass die einen Film davon drehen wollen, war das für mich unmöglich. Das Buch ist absolut kein Hollywoodstoff, vorallem das Ende, was Teylen ja schon angedeutet hat, ist absolut nicht für einen Hollywood Film geeignet.
Ein Film aus Japan vielleicht, die würden mit so einem Stoff wohl ehr klar kommen.
Naja, im großen und ganzen sei gesagt, der Film war entäuschend als Film (hätte man echt mehr draus machen können) und er war bestimmt keine Buchverfilmung, sondern ehr sowas wie "Wurde inspiriert von" ^^
MfG
Sith-Lord
26.08.2008, 16:48
Hi Leutz,
das Beste am Film ist die Darstellung der Einsamkeit alles andere ist durchwachsen.
Die monster sehen aus wie in Blade 2, finde ich.
Und dann frage ich mich:
Warum benutzt er nicht eine Pistole und macht es kurz und schmerzlos anstatt minutenlang Sam zu erwürgen?
Ansonsten geht mir dieser Neue "Amerika Lebe hoch"-Trend der Filmbosse ziemlich auf den Sack!
Ciao
Sith-Lord
Ansonsten geht mir dieser Neue "Amerika Lebe hoch"-Trend der Filmbosse ziemlich auf den Sack!
Neuer Trend? Na, ich weiß nicht... Es waren und sind in den amerikanischen Filmen doch immer die Amerikaner, die die Welt retten, geniale Ideen haben oder generell die größten, intelligentesten und besten sind ;)
Warum benutzt er nicht eine Pistole und macht es kurz und schmerzlos anstatt minutenlang Sam zu erwürgen?
Genau die Szene habe ich so ergreifend gefunden. Er war sein einziger Begleiter. Dein Vorschlag wäre in dem Fall finde ich "gefühllos"
@ Sith-Lord
Erstens gebe ich da Lena vollkommen Recht. Genau das macht doch die Dramatik der Szene aus ...
Zweitens glaube ich nicht, dass dein Vorschlag gewirkt hätte. Sam war nicht mehr Sam ...
Sith-Lord
27.08.2008, 05:39
@Lena
du findest seinen jahrelangen Gefährten zu ersticken gefühllos, oder meinst du die Wirkung der Szene.
Dabei geb ich dir ja recht aber jeder echte Tierliebhaber hätte es kurz gemacht, damit sein freund nicht leiden muß.
Das es nicht besonders toll ist, ist doch klar.
Ich habe Tränen geheult bei der Szene.
Persönlich gesehen ist Ersticken doch eine der miesesten Arten zu sterben.
@saniya
die anderen Zombies/Vampire/Politiker sind doch auch gestorben als er sie erschoßen hat, oder habe ich das jetzt falsch in Erinnerung?
@an beide da oben: Habt ihr eigene Tiere?
@hathor
Ja schon aber irgendwie ist seit 2 jahren da wieder diese trendwende. Ist nur so´n Gefühl. Es gibt zum Glück ja auch noch Michael Moore und den Al Splatter..ähh..Gore meine ich natürlich:D
@hathor
Ja schon aber irgendwie ist seit 2 jahren da wieder diese trendwende. Ist nur so´n Gefühl. Es gibt zum Glück ja auch noch Michael Moore und den Al Splatter..ähh..Gore meine ich natürlich:D
Von einer Trendwende habe ich noch nichts bemerkt. Hast du Beispiele? Von Pseudo-Dokumentationen eines mediengeilen M.Moore mal abgesehen. Der lebt doch nur von GWB. Wenn dessen Politiker-Zeit abgelaufen ist, wird auch MM in der Versenkung verschwinden.
Ich spreche von Spielfilmen wie eben dem, dem dieser Thread eigentlich gewidmet ist...
@ Siht-Lord, du hast mich wahrscheinlich falsch verstanden. Dein Vorschlag mit der Pistole fand ich gefühlskalt. Er hat den Hund stundenlang in den Armen gehalten und als er merkt, dass er sich verwandelt, hätte er aufstehen sollen, den Hund, der die Verwandlung fast schon abgeschlossen hat, alleine lassen und nach einer Pistole suchen gehen? Allein schon, dass er den Hund alleine lassen müssten, wäre nicht gerade sinnvoll.
Ich habe momentan keine Tiere, würde auch Sam nicht als einen Hund betrachten eher als ein Freund, ein Kind oder Ehepartner. Und obwohl mir dieser Gedanke überhaupt nicht gefällt, würde ich meinen Mann lieber „persönlich“ von seinem Leid erlösen, als ihm kaltblütig zu erschießen.
Sith-Lord
27.08.2008, 16:14
@Lena
Du meintest also, die Wirkung der Szene, alles klar.
Gut, wenn er bur kurz geschoßen hätte, wäre die Szene nicht so gut rüber gekommen, da gebe ich dir recht.
Für alles andere ist dieser Trets ja nicht gedacht also, sage ich dazu auch nichts mehr. Nur das noch: Erschießen ist nicht persönlich?????
@hathor
meinte die neue Art und Weise wie sich USA wieder mal darstellt, es gibt immer wieder Phasen wo diese Krankheit abflaut. Aber das ist ein anderes Thema und ich klappe meine Halte.
ChibiShiina
22.09.2008, 09:09
Da ich endlich mal Zeit fand mir diesen Film am Wochenende auszuleihen und anzusehen, möchte ich die Gelegenheit nutzen meinen Eindruck bezüglich des Films zu schildern.
Erstmal bin ich froh ihn mir nur ausgeliehen zu haben. Warum? Weil ich ihn mir kein zweites Mal ansehen kann und werde.
Das liegt nicht an Will Smith, er hat eine glanzvolle schauspielerische Leistung vollbracht. Was mich eher störte war, dass die Kernaussage des Buches (ja, ich hab das Buch vorher gelesen) vollkommen umgedreht und so weit gezerrt wurde, das es am Ende eine ganz andere wurde.
Warum ich das ankreide? Weil man lediglich den Einstieg, den wirklich absolut nackten Plot des Buches genommen hat und ihn dann auf amerikanisches Heldenniveau zurechtgestutzt hat. Da hätte man keine Buchvorlage für gebraucht, das war für mich schon fast eine eigenständige Geschichte, die die Inspiration (Alles nur geklaut!?) aus dem Buch gezogen hat. Mehr war das in meinen Augen nicht.
Im Buch waren manche Details einfach wesentlich besser dargestellt und nachvollziehbar:
So wurden diese Vampir-Menschen im Buch zivilisiert (viele von ihnen konnten noch richtig Sprechen) und bauten sich nach und nach einen eigenen Staat auf während die "Monster" im Film tatsächlich wie Monster dargestellt wurden und in Neville das richtige Monster sahen. Immerhin machte er im Buch, anders als im Film, bei Tag gezielt jagt auf die Vampir-Menschen, die sich in dunkle Häuser zurückzogen um dort den Tag zu verbringen. (Lichtscheu sind sie im Film sowie auch im Buch) In den Augen der Vampir-Menschen war das eine Freveltat, immerhin brachte er sie um und sie hielten ihn für das Monster und nicht umgekehrt.
Die Kernaussage des Buches war schließlich, dass die Monster-Frage eine Frage der Sichtweise ist. Für die Vampir-Menschen war Neville das Monster und umgekehrt.
Im Buch war Neville auch kein hohes Tier beim Militär und nebenbei noch Wissenschaftler. Er war ein ganz normaler Kerl, der erst wesentlich später anfing sich mit dem Phänomen der Vampir-Menschen zu beschäftigen und in erster Linie erstmal versuchte herauszufinden wie sie funktionieren ehe er an ein Heilmittel dachte.
Da ich ja die Vergleichsmöglichkeit mithilfe des Buches bereits hatte, milderte es den Filmgenuss ein wenig, wobei ich aber erwähnen muss, dass ich den Inhalt des Buches nicht missen möchte.
Das Buch ist intensiver, Neville ist dort einsamer und wesentlich verzweifelter als im Film.
Im Film hat mir aber dann die Stelle mit dem Hund etwas besser gefallen. Die Gefährtin an seiner Seite, mit der er reden konnte und die ihm zuhörte - und sogar antwortete.
Aber es war klar dass der Hund sterben musste. Sehr traurig und intensiv blieb mir die Szene in Erinnerung wo er den Hund langsam erstickte während er selbst ein wenig sang.
Bizarr fand ich, dass er in der Videothek die Schaufensterpuppen aufgebaut hat und mit ihnen sprach. Okay, das sollte wohl die Einsamkeit verdeutlichen, aber irgendwie fand ich es trotzdem bizarr.
Das Ende hätten sie sich schenken können, denn das war so richtig amerikanisch-alike.
Mein Fazit:
Nett gemacht, aber mehr als einmal nicht sehenswert. 6/10 Punkten
EvanKorrigan
06.12.2008, 23:18
Wie sollte er denn den Hund loslassen und sich eine Pistole suchen?
Ich fand die Zombies irgendwie gruseliger als man sie noch nicht sah.
EinfachSo
07.12.2008, 10:10
auch von meiner seite - der erste teil des films war ok, will smith war gut - allerdings ging mir spätestens ab dem zeitpunkt:
als er einen zombie in die falle lockt und der andere zombie sich trotz verletzung der sonne aussetzt und ihn anbrüllt... und er im anschluss auf seinem laptop seinen quark zum tag ansagt und meint: zombies sind dumm und setzen sich schmerzen aus bla bla bla
da dachte ich mir - für wie dumm werden die zuseher eigentlich verkauft???
ich hatte sofort das gefühl, dass es wut und rachegelüste seitens des zombies war und nicht blödheit
da war mir dann die ganze geschichte unsymphatisch und ich hab nur mehr auf das ende (welches ebenfalls dann sehr mistig war) gewartet und hab mich über den bezahlten eintritt fürs kino geärgert....
punkte 4/10 - leider für mich nicht mehr drinnen....:(
Ich habe den Film vor einigen Wochen gesehen und ich kann nur sagen, dass ich froh bin, ihn nicht gekauft oder im Kino gesehen zu haben.
Drauf gekommen war ich, weil ich ein Stück aus dem Soundtrack gehört habe, das mir ziemlich gut gefiel; anschließend habe ich mir kurz den Wiki-Eintrag angesehen und fand das Ganze ziemlich interessant.
Am Anfang gefiel er mir gar nicht schlecht, aber am Ende saß ich dann da und zog nur die Augenbrauen hoch.
Das Buch hab ich nicht gelesen und hatte auch noch nie davon gehört, deshalb kann ich zu dem Vergleich recht wenig sagen; die Grundidee ist finde ich interessant (wenn auch nicht vollkommen neu, aber welche Grundidee ist das schon), aber irgendwas fehlte mir an dem Film... gute Effekte, Will Smith mag ich auch, aber ich schätze, es ist für mich an der Storyline gescheitert; außerdem ging mir das alles zu schnell.
Auf einmal sind diese 2 anderen Menschen da und dann, bumm, ein paar Minuten Laufzeit später, sind die Monster da und noch ein paar später fliegt alles in die Luft.
Also insgesamt war's ne ganz nette Unterhaltung, aber nichts Dolles, leider. Würde mal 5 von 10, also... naja, ok, 3 von 5 geben. *3 von 5 geb*
...ich kann nur sagen, dass ich froh bin, ihn nicht gekauft oder im Kino gesehen zu haben.
@Akissi
Nun ja, ich habe ihn im Kino gesehen... ;)
Ich fand auch, das die ersten zwei Drittel richtig klasse inzeniert waren - ein paar sehr guter Schreckmomente inklusive. Die Geisterstadt New York, besonders die Darstellung von Manhattan hat mir gut gefallen - völlig leer und verlassen, wahrscheinlich der Traum eines jeden Parkplatzsuchenden.:D Bei den Szenen der Stadt wurde jedenfalls schon sehr auf die Details geachtet. Auch die Erinnerungssequenzen von Neville fand ich sehr gelungen - es war schon ziemlich erschreckend, wie die Stadt "überrannt" wurde. Selbst einige Gruselszenen machen ihrem Namen schon alle Ehre.
Gut und erschreckend fand ich die Szene, wo Neville seinen Hund ins dunkle Gebäude folgt und dabei die Horde von Infizierten auf sich aufmerksam macht.
Aber wie bei so vielen Monsterfilmen find ich die Vorahnung gruseliger als die Monster selber. Die Zombies konnten mich iwie nicht richtig überzeugen. Ich fand´, das diese "Gruselgestalten", anders als die restliche Kulisse, sehr schlecht animiert waren. Echte Schauspieler hätten hier m.M.n. mehr Glaubwürdigkeit gebracht. Auch das die Zombies einfach nur "kalte" Monster waren und keinerlei Tiefgang hatten, fand ich schon recht schade.:( Gollum aus H.d.R. finde ich in Sachen Animationen in Spielfilmen immer noch mit am glaubwürdigsten. Auch find ich, dass die Logik zum Ende hin doch nicht immer ganz wasserdicht ist, z.B. stören mich Dinge wie z.B.:
Wie konnte die Frau mit dem Jungen in die Stadt kommen, wenn anfangs angeblich alle Fluchtwege für die Infizierten weggebombt wurden, so wie z.B. die Brooklyn-Bridge.
Und auch wenn Will Smith eine höhere Gage als manch anderer Schauspieler hat, frag´ ich mich manchmal schon, wo die ganzen 150 Mio. Dollar geblieben sind, die der Film am Ende gekostet haben soll. Zum Beispiel "28 Day´s later", der von der Story her ähnlich aufgebaut ist, aber m.E. in einigen Dingen sogar etwas glaubwürdiger ist als "I am Legend" - dieser Film hat jedenfalls nur ~ 20 Mio. gekostet. Für den Streifen mit Will Smith ist (glaub ich) aber dafür auch ein alternatives Ende gedreht worden, das ich jedoch nicht kenne - viell. ist das ja etwas besser als das der Kinofassung. Bei der Bewertung bin ich deswegen auch etwas unentschlossen - für diesen Film würde ich daher schon sowas wie zwei Bewertungen geben:
- für die etwas mehr als die (erste gute) Hälfte 4 / 5 Sterne, aber für den Rest des Films jedoch... na ja, allerhöchstens nur noch 2 / 5 => also letzlich insgesamt auch 3 Sterne.:p
Der Film wird für mich deshalb jedenfalls zu keiner Legende werden.
Ich mochte den Film, wenn auch das Ende ein wenig traurig war. Der Film ist spannend, aber nichts für schreckhafte Leute, da es manchmal ziemlich gruslig wird. Der FIlm an sich ist jedoch gut umgesetzt, und zeigt auch gut ein durchaus mögliches Problem der Menschen in der Zukunft, und wie wir unsere Welt selbst zerstören.
Gruss Boomi
Der Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Das Ende war zwar total traurig und auch doof, aber der Rest des Films einfach nur super, und naja gruselig war er find ich fast garnicht.
Muchacho
03.06.2009, 13:36
Ich habe auch gehört, dass die letzten "I am Legend" Verfilmungen durchaus besser gewesen sein sollen. Ohne jetzt die Filme gesehen zu haben, muss ich gestehen, dass es eigentlich der schlechteste Will Smith Film ist, den ich bisher gesehen habe. Er ist zwar ganz interesannt, das Ende hat was für sich, jedoch - na ja - mich hat er nicht wirklich überzeugt.
Da ich aber den Schauspieler mag und die Filme immer etwas besonderes haben: 4/10 Punkten.
Dieser "möchtegern Vampierfilm" ist echt nicht besonders toll. Habe dazu mal kürzlich via youtube etc. das alternative ende gesehen - ist aber auch nicht besser ...
Na ja - ich bin vielleicht auch durch Blade etwas zu verwöhnt, was diese Genre angeht.
Der Filme hätte wirklich gut sein können, aber da das ganze unter dem Aspekt der Marktbreite produziert wurde hat man vieles ausgelassen - leider zu oft die Spannung.
Visuell - also NY verwaldet ists natürlich sehenswert. Ich vermute mal es war das Zünglein an der Waage, das der Timesquare nun zu Fußgängerzone wird.
ExLibris
03.02.2010, 13:22
Ich habe nur den Film gesehen und es überrascht mich nicht, dass es im Buch ein anderes Ende gibt. Das war wirklich ziemlich schwach. Auf Wikipedia habe ich über das alternative Ende gelesen, das mir wesentlich besser gefallen hätte.
Im Film wird zwar leise angedeutet, dass der männliche Zombie Neville verfolgt, weil der seine Partnerin entführt hat, die Erkenntnis bleibt dann aber irgendwie in der Luft hängen.
Das verlassene New York war toll gemacht, Will Smith überzeugt als einsamer, verzweifelter Wissenschaftler. Die Zombies waren gruselig. Besonders in einer der ersten Szenen, als er in das Gebäude hinein muss. Andere Dinge kamen mir spanisch vor, zB woher der Strom für Licht und Fernseher kommt.
Zum Hund
War ja klar, dass der sterben muss. *mph*
Die Bob Marley Songs als Soundtrack fand ich toll, weil die Musik im ersten Moment so unpassend klingt! Gesamt hätte man aber mehr aus dem Film machen können.
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