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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Andreas Eschbach - Quest


Kepheus
28.01.2008, 16:59
Quest

In ferner Zukunft haben die Menschen Tausende von Welten im All besiedelt und sind dabei auf zahllose fremde Lebewesen gestoßen. Und doch hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass alles Leben im Universum miteinander verwandt ist und dass es einen Planeten geben muss, auf dem dieses Leben einst seinen Anfang nahm. Dies ist die Geschichte des Raumschiffkommandanten Eftalan Quest, der sich aufmacht, diesen sagenhaften Ort des Ursprungs zu suchen ...


Ein rundum gelungener Science Fiction Roman, der mal komisch und mal philosophisch daherkommt, eben typisch Eschbach.
Die Handlung wird aus der Sicht verschiedener Charaktere beschrieben, die sich bei der Erzählung gegenseitig ergänzen. Diese sind alle recht gut ausgearbeitet und entwickeln auch eine gewisse Eigendynamik, was der Handlung nochmehr Schwung verleiht.
Der Stil ist sehr typisch für Eschbach; er schreibt meistens mit einem ironischen Unterton, der einfach Spaß macht. Dieser ist jedoch durchsetzt mit ernsten Passagen, wenn philosophische Gedanken erörtert werden. Es gelingt also trotz meist humorvoller Schreibweise, die Idee, die hinter dem Roman steckt, ernst herüberzubringen.
Alles in allem eine kurzweilige Lektüre, die von den unterhaltsamen und gut durchdachten Ideen des Autores lebt.

Hathor
28.01.2008, 20:04
Ein sehr eigenartiges Buch. Streckenweise eintönig, dann wieder ungeheuer spannend. Eschbach hat viele unerwartete Wendungen und bemerkenswerte Charaktere eingebaut.
Einige Stellen fand ich unnötig, wie die Suche nach "Gott" - bis sich herausstellte, dass doch alles ganz anders war.

Obwohl das Buch gar nicht so dünn ist (etwa 500 Seiten) habe ich bedauert, als es zu Ende war.
Andreas Eschbach ist ein sehr vielseitiger Autor, und Phantasie hat er auch im Übermaß.

ZanIzuNES
01.02.2008, 22:45
Hmmm,

Ich war mit Quest nicht ganz so zufrieden. Natürlich war es spannend zu lesen, besonders der Anfang gefiel mir gut, aber... ja das Buch hat seine Längen und sprachlich fand ich manches zu sehr strapaziert. Auch wenn klar ist, dass ein Außerirdischer nun mal sein eigenes Wort für sagen wir Hammer hat, wenn im ganzen Buch der Hammer mit Haudraufdings umschrieben wird... da wurde dann der konsequente Umgang mit so einer Idee etwas überstrapaziert.

Enttäuscht war ich etwas vom Schluss - Bei der Sache mit Gott, hat er sich um ein eindeutiges Statement gedrückt.

Insgesamt aber hat mir die Rückkehr ins Universum der Haarteppichknüpfer gefallen, auch wenn ich nicht mit allem zufrieden bin.

Gruß ZanIz