Elyon
01.09.2008, 19:44
Es war nie meine Absicht, diese kleine Geschichte aufs Blatt zu bringen, da sie mir ein wenig zu extrem erschien, aber ich hab mich dann doch überwunden und das ist dabei herausgekommen:
Er, der Wind, mein Tod
Er kommt auf mich zu.
Und je näher er mir ist, desto deutlicher sehe ich ihn, seine Haare, seine Augen, sein Lächeln. Langsam beugt er sich zu mir hinab, seine Hand in meinem Nacken. Es kribbelt. Ich schließe die Augen
Ich bin alleine.
Der Wind, den ich so liebe, gewährt sich selbst Einlass, indem er durchs offene Fenster hineinkommt. Aber heute kann er mich nicht Aufheitern, nichts und niemand kann mich je wieder zum Lachen bringen.
Nur er.
Etwas neben mir raschelt leise, der Brief. Nein! Ich will ich ihn gar nicht anschauen. Und doch tu ich es.
Ich betrachte ihn lange, das schöne Papier, dass er verwendet hat, die schöne Schrift, die er gebraucht hat. Auf den Inhalt achte ich gar nicht mehr, es tut so weh.
Plötzlich,
dieses Gefühl, der Wind drängt mich nach draußen zu gehen, raus aus diesem Haus an den Klippen. Ich stehe auf den Beinen. Mein Kleid, lang und schwarz, wie die Nacht draußen, kitzelt meine Füße.
Raus!
Den Brief fest in meiner Hand, gehe ich, wie im Traum, von dem Sessel weg, auf dem ich die letzten Stunden verbracht habe.
Doch der Wind treibt mich schneller zu gehen, zu rennen.
Nun steh ich da,
ich spüre den Wind, der mich dazu treibt etwas zu tun. Ich klammere mich an das Geländer, das auf den Klippen errichtet wurde und schaue hinunter auf die schäumenden Wellen, wie sie, trotz ihrer Stärke, an den Felsen zerfallen.
Eine Wut,
die ich noch nie zuvor gespürt habe, überfällt mich. Und plötzlich habe ich die Fetzen des Briefes in der Hand, wegen dem ich so geweint habe. Ich werfe sie in die Luft und der Wind trägt sie weg, weit weg, dorthin wo sie niemandem mehr wehtun können,
Und wieder bin ich alleine.
Noch einmal steigt dieses Gefühl der unbezwingbaren Wut in mir auf. Ich stehe auf dem Geländer, denke noch einmal an sein Gesicht, das jetzt mit einem dunklen Streifen Schmerz begleitet wird. Der Wind wirbelt meine schwarzen Haare auf.
Ich lass mich los.
Und während das Wasser immer näher auf mich zukommt, rufe ich mir noch ein- und das letzte mal, die Worte ins Gedächtnis, die er mir so viel gesagt hat:
Ich liebe dich!
________
Er, der Wind, mein Tod
Er kommt auf mich zu.
Und je näher er mir ist, desto deutlicher sehe ich ihn, seine Haare, seine Augen, sein Lächeln. Langsam beugt er sich zu mir hinab, seine Hand in meinem Nacken. Es kribbelt. Ich schließe die Augen
Ich bin alleine.
Der Wind, den ich so liebe, gewährt sich selbst Einlass, indem er durchs offene Fenster hineinkommt. Aber heute kann er mich nicht Aufheitern, nichts und niemand kann mich je wieder zum Lachen bringen.
Nur er.
Etwas neben mir raschelt leise, der Brief. Nein! Ich will ich ihn gar nicht anschauen. Und doch tu ich es.
Ich betrachte ihn lange, das schöne Papier, dass er verwendet hat, die schöne Schrift, die er gebraucht hat. Auf den Inhalt achte ich gar nicht mehr, es tut so weh.
Plötzlich,
dieses Gefühl, der Wind drängt mich nach draußen zu gehen, raus aus diesem Haus an den Klippen. Ich stehe auf den Beinen. Mein Kleid, lang und schwarz, wie die Nacht draußen, kitzelt meine Füße.
Raus!
Den Brief fest in meiner Hand, gehe ich, wie im Traum, von dem Sessel weg, auf dem ich die letzten Stunden verbracht habe.
Doch der Wind treibt mich schneller zu gehen, zu rennen.
Nun steh ich da,
ich spüre den Wind, der mich dazu treibt etwas zu tun. Ich klammere mich an das Geländer, das auf den Klippen errichtet wurde und schaue hinunter auf die schäumenden Wellen, wie sie, trotz ihrer Stärke, an den Felsen zerfallen.
Eine Wut,
die ich noch nie zuvor gespürt habe, überfällt mich. Und plötzlich habe ich die Fetzen des Briefes in der Hand, wegen dem ich so geweint habe. Ich werfe sie in die Luft und der Wind trägt sie weg, weit weg, dorthin wo sie niemandem mehr wehtun können,
Und wieder bin ich alleine.
Noch einmal steigt dieses Gefühl der unbezwingbaren Wut in mir auf. Ich stehe auf dem Geländer, denke noch einmal an sein Gesicht, das jetzt mit einem dunklen Streifen Schmerz begleitet wird. Der Wind wirbelt meine schwarzen Haare auf.
Ich lass mich los.
Und während das Wasser immer näher auf mich zukommt, rufe ich mir noch ein- und das letzte mal, die Worte ins Gedächtnis, die er mir so viel gesagt hat:
Ich liebe dich!
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