ExLibris
12.09.2008, 11:32
Darsteller: Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young
Regisseur: Ridley Scott
Komponist: Vangelis
Kurzbeschreibung (lt. Amazon)
"Los Angeles im Jahre 2019. Ex-Polizist Deckard erhält den Auftrag, vier geflohene Replikanten zu töten - künstliche Androiden, die von Menschen kaum zu unterscheiden sind. Eine atemberaubende Hetzjagd durch eine futuristische Welt beginnt! Nach zehn Jahren erscheint der legendäre "Blade Runner" nun erstmals in der von Regisseur Ridley Scott ("Alien") autorisierten Fassung."
Blade Runner ist einer der wenigen Sci-Fi Filme die ich mich faszinieren. Man taucht ein, in eine futuristische Welt die weder steril noch unrealistisch wirkt. Sie ist verdreckt und laut, es regnet ständig, und in der Stadt drängen sich Menschen und Fahrzeuge. Ein enges Wirr Warr aus Sprachen und Reklameschildern. Trotzdem oder deswegen wirkt diese Welt bizarr und außergewöhnlich. Mit feinen Details wurde diese Umgebung gestaltet. Neben der Handlung des Films erzählt diese ideenreiche Welt eine eigenständige Geschichte, wie es zukünftig bei uns aussehen könnte. Eine düstere Vision: verbraucht und abgenutzt, echte Tiere wurden zur Seltenheit, Kriminalität ist allgegenwärtig.
Vordergründig geht es um die Jagd nach den Replikanten, künstliche Menschen, die von der Erde verbannt wurden. Ein paar von ihnen kommen jedoch zurück, um Aufklärung über ihre Herkunft zu erlangen, und um ihre Lebensdauer zu verlängern, die aus Sicherheitsgründen auf 4 Jahre beschränkt ist.
Das Grundthema, das den ganzen Film beherrscht , ist die Frage wie echt und wie natürlich unsere Welt in Zukunft sein wird. Was macht einen Menschen zum Menschen. Was ist noch echt, wenn Körper, Gefühle und Erinnerung künstlich erschaffen wurden. Welche Rechte haben diese Geschöpfe. Und wie Wirklich ist die Wirklichkeit, wenn man sie nicht mehr messen kann.
Ein überraschend vielseitiger Sci-Fi Film, nicht Gut gegen Böse, sondern der Graubereich dazwischen beschäftigt den Zuseher. Kritisch und sensibel. Und viele nachfolgenden Filme erinnern an die Welt aus Blade Runner.
Regisseur: Ridley Scott
Komponist: Vangelis
Kurzbeschreibung (lt. Amazon)
"Los Angeles im Jahre 2019. Ex-Polizist Deckard erhält den Auftrag, vier geflohene Replikanten zu töten - künstliche Androiden, die von Menschen kaum zu unterscheiden sind. Eine atemberaubende Hetzjagd durch eine futuristische Welt beginnt! Nach zehn Jahren erscheint der legendäre "Blade Runner" nun erstmals in der von Regisseur Ridley Scott ("Alien") autorisierten Fassung."
Blade Runner ist einer der wenigen Sci-Fi Filme die ich mich faszinieren. Man taucht ein, in eine futuristische Welt die weder steril noch unrealistisch wirkt. Sie ist verdreckt und laut, es regnet ständig, und in der Stadt drängen sich Menschen und Fahrzeuge. Ein enges Wirr Warr aus Sprachen und Reklameschildern. Trotzdem oder deswegen wirkt diese Welt bizarr und außergewöhnlich. Mit feinen Details wurde diese Umgebung gestaltet. Neben der Handlung des Films erzählt diese ideenreiche Welt eine eigenständige Geschichte, wie es zukünftig bei uns aussehen könnte. Eine düstere Vision: verbraucht und abgenutzt, echte Tiere wurden zur Seltenheit, Kriminalität ist allgegenwärtig.
Vordergründig geht es um die Jagd nach den Replikanten, künstliche Menschen, die von der Erde verbannt wurden. Ein paar von ihnen kommen jedoch zurück, um Aufklärung über ihre Herkunft zu erlangen, und um ihre Lebensdauer zu verlängern, die aus Sicherheitsgründen auf 4 Jahre beschränkt ist.
Das Grundthema, das den ganzen Film beherrscht , ist die Frage wie echt und wie natürlich unsere Welt in Zukunft sein wird. Was macht einen Menschen zum Menschen. Was ist noch echt, wenn Körper, Gefühle und Erinnerung künstlich erschaffen wurden. Welche Rechte haben diese Geschöpfe. Und wie Wirklich ist die Wirklichkeit, wenn man sie nicht mehr messen kann.
Ein überraschend vielseitiger Sci-Fi Film, nicht Gut gegen Böse, sondern der Graubereich dazwischen beschäftigt den Zuseher. Kritisch und sensibel. Und viele nachfolgenden Filme erinnern an die Welt aus Blade Runner.