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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ken Follett - Die Säulen der Erde


nyx
29.09.2008, 15:07
Vor dem geschichtlichen Hintergrund des mittelalterlichen Englands steht der Bau einer Kathedrale im südenglischen Ort Kingsbridge im Mittelpunkt des in sechs Bücher unterteilten Romans. Philip, ein fortschrittlich denkender junger Prior, möchte seinen Traum vom Frieden mit Hilfe des Steinmetz Tom Builder Wirklichkeit werden lassen: die Errichtung einer neuen Kathedrale. In einer langen Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und dem unter Ausbeutung und Not leidenden Volk müssen sie sich jedoch bis zur ihrer Fertigstellung mit Hilfe der ehemaligen Grafentochter Aliena gegen ihre Widersacher William Hamleigh und den machtbesessenen Bischof Waleran Bigod durchsetzen.

Jahrelang hatte ich das Buch zu Hause rumliegen, hatte mich aber bisher nicht dazu überwinden können den dicken Schinken auch einmal zu lesen. (Liebhaber dicker Bücher dürften ihre Freude an dem Buch haben, immerhin hat es mehr als 1100 Seiten). Irgendwann ging mir dann aber der Lesestoff aus, und ich durchsuchte meinen SuB. Meine Wahl fiel schließlich auf Die Säulen der Erde, obwohl ich noch immer skeptisch war.

Ich fing also an zu lesen, mit der Erwartung einen öden Historienschinken vor mir zu haben. Weit gefehlt! Das Buch schlug mich direkt in seinen Bann, dank den authentischen Figuren, der dichten Atmosphäre und der flüssigen Erzählart. Da ich mich im Mittelalter nicht so besonders gut auskenne, kann ich natürlich auch eher schlecht beurteilen, wie gut der Autor recherchiert hat, aber ich hatte schon den Eindruck, dass da endlich mal jemand solide Vorarbeit geleistet hat.

Zugegeben, ein bisschen hat mich die Story an "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" im Mittelalter erinnert, denn immer, wenn es den Charakteren halbwegs gut erging und alle zufrieden waren, kamen die Gegner mit irgendeinem fiesen Plan um die Ecke, der erneut alle ins Unglück stürzte. Andererseits finde ich, dass dieses auf und ab auch den Reiz des Buches ausmacht. Der Roman ist immerhin ein auf mehrere Generationen angelegtes Buch, außerdem geht es im Leben schließlich auch nicht immer nur bergauf oder bergab.

Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde, es hat zu Recht einen Platz unter den Klassikern der historischen Romane.

Hathor
29.09.2008, 16:01
Bei mir ist es schon ein paar Jahre her, dass ich die Säulen der Erde gelesen habe. Damals war ich noch mitten im Studium und sehr an mittelalterlicher Geschichte interessiert. Ich fand, dass Follet ziemlich authentisch und anschaulich geschrieben hat. Das Autorenhandwerk versteht dieser Autor eben. Er kann Spannung aufbauen und auch halten - was nicht jedem gelingt.

Die Geschichte ist manchmal wirklich ziemlich konstruiert. Nyx' Vergleich mit einer Daily Soap (GZSZ kenne ich zwar nur dem Namen nach, aber kennst du eine, kennst du alle) hat mich sehr erheitert, und er trifft den Kern der Sache hundertprozentig *thumbsup*

Einerseits würde mich sehr interessieren, wie mir die Säulen der Erde heute gefallen würden. Aber die 1150 in sehr kleiner Schrift schrecken mich doch ein wenig ab. Vielleicht, wenn mein SUB mal zweistellig geworden ist ;)

Antigone
29.09.2008, 16:20
Einerseits würde mich sehr interessieren, wie mir die Säulen der Erde heute gefallen würden. Aber die 1150 in sehr kleiner Schrift schrecken mich doch ein wenig ab. Vielleicht, wenn mein SUB mal zweistellig geworden ist ;)

Versuchs ruhig mal wieder, Hathor. Ich hab das Buch auch neulich wieder-gelesen und war erneut total begeistert. Obwohl - der Seifen-Opern-Vergleich hat was....:D

Mich hat lediglich gestört, dass der böse William schon arg klischeehaft war, und die vielen technischen Beschreibungen rund um den Kathedralen-Bau. Aber da kann man ja problemlos drüberlesen.

Also alles in allem ein absolut lesenswertes Buch. Kennt eigentlich schon wer die "Fortsetzung" dazu?

lg, A.

Ts4EVER
29.09.2008, 16:30
Ja lese ich grad und ist gut soweit. selber stil, neue gesichter. am ende kommt wohl die pest, da hab ich sowieso ein interesse für, also: daumen hoch!

nyx
29.09.2008, 16:31
Mich hat an William eher gestört, dass er einerseits als ziemlich dämlich beschrieben wird, andererseits aber dauernd irgendwelche hinterhältigen Pläne ausheckt, die dann meist auch noch aufgehen. Ganz so dümmlich kann er dann ja doch nicht sein, wenn er es schafft, so intelligente Menschen wie Phillip, Aliena und Jack dauernd in die Pfanne zu hauen. oO

Aber gut, der Dramaturgie haben seine Anfälle von bösartiger Schläue keinen Abbruch getan. :D

Hathor
29.09.2008, 16:40
Ja lese ich grad und ist gut soweit. selber stil, neue gesichter. am ende kommt wohl die pest, da hab ich sowieso ein interesse für, also: daumen hoch!

Das dürfte dann wohl dieses Buch sein:


200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris‘ Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann...


Allerdings scheint es erst nur die gebundene Ausgabe zu geben. Falls es mal eine preisgünstigere Fassung gibt, schlage ich zu :D

Nuramon
29.09.2008, 19:27
Die Säulen der Erde habe ich als Hörbuch gehört. Sehr genial. Das Ganze ist sehr dezent mit geräuschen hinterlegt (kein Hörspiel). Die Geschichte an sich fand ich spannend und wurde niemals langweilig. Kann ich nur empfehlen.

Rusch
29.09.2008, 20:42
Ich kenne das Hörbuch und ich fand, dass die übermäßigen Kürzungen (Es waren am Ende ja glaube ich nur 12 CDs) dem Buch überhaupt nicht gut getan haben. Es blieb das Skelett der Geschichte übrig und all das, was der Geschichte Tiefe verlieh fehlte.

ExLibris
01.10.2008, 12:09
Ich habe Die Säulen der Erde auch begonnen, aber leider nie fertig gelesen, ca. ein Drittel hab ich geschafft. Ich habe auch nichts gegen dicke Bücher, wenn es flott vorangeht. Aber ich hatte das Gefühl hingehalten zu werden, und spannende Vorfreude auf zukünftige Geschehnisse kam nicht so recht auf. Außerdem hab ich mich gleich zu Beginn über irgendwas blödes geärgert, eine Verführung im Wald oder so. :D
Seit dem steht es im Regal. Vielleicht wartet es ja auch bei mir auf den richtigen Moment.

Rotkätzchen
21.11.2008, 16:57
Ich hab den Schmöker gerade hinter mir und bin eigentlich ziemlich angetan. Es gibt keine Schwarzweiß-Figuren, die nur böse und nur gut sind, auch die sympathisierende Partei hat ihre Schatten. Sogar Jack, der gemeine Kirchenzündler. Alienas Bruder blieb mir ein bisschen zu blaß, von dem hätte ich gerne mehr gelesen und über sein Inneres erfahren. Immerhin hatte er schon bald nach dem geleisteten Eid neben William dieselben Aussichten auf die Grafschaft. Und dann ging sie doch an William, weil dieser doofe König doch tatsächlich jemanden begünstigt, der schon zwei mal die Seiten gewechselt hat. So einer hätte unter meiner Regentschaft nichts zu lachen. ;)

Im Grunde reiht es sich ins bekannte Muster von Historischen Romanen. Der Soap-Vergleich ist schon ganz zutreffend. Kaum geht es aufwärts, bahnt sich auch schon der nächste Abgrund an. Trotzdem war dieses Buch bedeutend authentischer, glaubhafter und weniger naiv als so manches Büchlein aus hierzulande bekannten Historienschreiber. Zumindest fühlte es sich glaubhaft an. Mir gefiel auch die Darstellung der Kirchenfunktionäre. Es wird einfach deutlich, dass auch innerhalb deren Befehlsstruktur sowohl Mieslinge als auch großherzige Vertreter die Runden machen. Die einen streben nach Macht, die anderen nach geistiger Erleuchtung, andere wollen einfach nur Zufriedenheit und ihre Schäfchen nicht verhungern sehen. Ich will auf jeden Fall sagen, dass das Buch frei von Kitsch war. Und darauf lege ich viel wert.

nyx
24.11.2008, 23:22
Ich bin gerade damit beschäftigt, "World Without End" bzw. "Die Tore der Welt" zu lesen. Bin derzeit auf Seite 200 und mein Eindruck ist soweit ganz gut. Der Schreibstil ist derselbe, wahrscheinlich sogar etwas weiterentwickelt und souveräner. Bisher verspricht das Buch ähnlich fesselnd zu werden, wie "Die Säulen der Erde", wenn mir die Charaktere auch noch nicht all zu sehr ans Herz gewachsen sind. Aber was auf jeden Fall positiv auffällt ist, dass die (meisten) Charaktere auch so zu denken scheinen, wie es Menschen damals wohl getan haben.

Ein bisschen (zu) revolutionär sind vor allem zwei Protagonisten dann doch geraten (mir zumindest). Schmälert den Lesegenuss aber keineswegs. Ich finde bloß, dass dort doch manchmal die Ansichten des Autors, bzw. unserer Zeit zu sehr durchscheinen. ^^

Was aber wieder ein großer Pluspunkt ist - einer der (soweit ich das jetzt schon sagen kann) "Guten" macht direkt am Anfang einen dicken Fehler, der sich auch nicht so leicht ausbügeln lässt. Das mag ich an diesen Büchern, die Protagonisten handeln nicht durchweg schlau und geschickt.

Aber auch bei diesem Buch deutet sich das an, was ich bei dem Vorgänger bemängelt hatte. Mittelalterliche Seifenoper scheint vorprogrammiert.
Und noch ein Kritikpunkt: Der Autor lässt für meinen Geschmack zu viele Bauwerke einstürzen. Hatten wir das nicht schonmal? Und gleich am Anfang zwei kurz nacheinander? Nun ja, gucken wir mal, was da noch so kommt - sicher ist jedenfalls, dass da noch so einiges kommt, wenn man vom Umfang des Buches ausgeht. ^^

Rotkätzchen
26.11.2008, 10:28
Wenn ich mal wieder Lust auf einen Historischen Roman habe, wird das vermutlich auch "Die Tore der Welt" sein. "Die Säulen der Erde" haben mir auf jeden Fall zugesagt. Nicht übermäßig spektakulär, manchmal sogar bezeichnend leisetönig, mehrschichtige Charaktere und eine Menge persönlicher charakterieller Entwicklungen. Sogar eine Lehre habe ich draus gezogen: Es gibt etwas bedeutend schlimmeres, als trotz allem Ehrgeizes nie Erfolg zu haben, wie es auch noch etwas schlimmeres gibt als dass der Erfolg nur von enttäuschend kurzer Dauer ist: Schlimmer als ist nämlich, unter vermeintlichem Erfolg ins hohe Alter zu kommen, UND ERST DANN zu erkennen, dass man sein ganzes Leben lang umsonst integriert und geheuchelt hat. Stichwort Bischoff Waleran.

Grey Wolf
26.11.2008, 14:01
Ist zwar auch bei mir schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe.
Mich schrecken viele Seiten nie wirklich ab.
Die Storry an sich war sehr interessant und spannend und schien auch aus meiner Sicht gut recharchiert. Die ganzen technischen bauteteils haben mich gerade sehr interessiert. Sie waren sogar so gut, dass ich mir die Kirche richtig bildlich vorstellen konnte. Die ganze Rivalität unter den beiden Parteien sorgten immerwieder für interessante Wendungen.
Interessant fand ich auch die korupte Kirche, bzw den Bischoff. Ein Verbrechen begehen, dann zu dem Typen rennen, ne Absolution erhalten und schon ist das Verbrechen unwichtig.

Alles in allem ein sehr gutes Buch. Die tore der Welt werd ich eventuell auch mal lesen.

Felaróf
25.12.2008, 02:23
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich 'Die Säulen der Erde' nur als Hörbuch genossen habe. Aber ich fand es sehr interessant, vor allem, wie unterscheidlich die einzelnen Charaktere sind und wie viel man vom Kathedralenbau erfährt. Am besten fand ich jedoch, wie alles versucht haben, sich gegenseitig auszuspielen. Die Intrigen der gesitlichen und weltlichen Macht zu verfolgen, ist äußerst spannend. Vor allem, wenn das Ganze noch in interessanten und packenden Dialogen versteckt ist.
Ob alles wirklich historisch richtig ist, wage ich nicht zu beurteilen. Der Mann wird es wohl besser wissen als sich.
Das Hörbuch zu 'Die Tore der Welt' haben wir auch ... hatte aber noch nie wirklich Zeit und Ruhe, es mir anzuhören.
Aber denkt bitte nicht, dass ich zu faul zum Lesen bin ... ich liebe dicke Bücher, aber wenn man die Hörbucher statt den normalen Büchern geschenkt bekommt, dann kann man leider nichts dagegen tun. Sollten mir die Bücher aber irgendwann einmal in die Hand fallen - sei es durch Verwandte oder ähnliches -, dann werde ich sie lesen!

Melina
26.12.2008, 20:10
Ich habe beide Bücher schon gelesen und ich freue mich schon auf die Verfilmung von Die Säulen der Erde. Bin echt mal gespannt, was die daraus machen, aber das dauert glaube ich noch ein bißchen.

Feuerfluegel
18.01.2009, 00:08
Ich habe mich fürchterlich über das Buch geärgert. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite durchgelesen, immer in der Hoffnung, dass es besser wird.
Mir hat keiner der Charaktere wirklich gefallen.
Tom (so hieß doch der Baumeister, oder?) war mir noch sympatisch, aber er musste ja leider einen wenig spektakulären Tod sterben. Meiner Meinung nach schien Follett einfach keine Verwendung mehr für ihn zu haben.

Weiter oben wurde die These in den Raum gestellt, dass es keine nur guten und keine nur schlechten Persönlichkeiten gab.
William war meiner Meinung nach nie gut, also ein total schwarzer Charakter, der seinen Spaß an Intrigen, Machtspielchen und Vergewaltigungen hatte, gierig, machtbesessen, einfach sch... .
Jack wirkte auf mich immer ein bisschen weinerlich.

Die Änderung des Settings, als Jack Aliena und das Kind sucht, fand ich furchtbar konstruiert, ebenso wie das Ende.
Diese nicht endende, kitschige Liebesgeschichte hat mich mehr als genervt.

Für mich gab es keine Spannung in dem Buch, ich habe mich wirklich wirklich sehr gelangweilt. Es hat mich gegen drei viertel des Buches nicht einmal mehr interessiert, wie es ausgeht. Aber man kann nur dann ordentlich meckern, wenn man es ganz gelesen hat ;)

Dennoch hat das Buch für mich auch zwei gute Aspekte enthalten.
Der Prolog hat mir gefallen, hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, wurde dann aber nicht spannend weiter geführt.
Auch der Epilog hat mir gefallen. Es ist in Anlehnung an die ersten Szenen geschrieben, wie ein Parallelismus. Ein sehr guter Kniff des Autors.

Ich war froh als ich das Buch durch gelesen hatte und werde das Folgewerk auf gar keinen Fall zur Hand nehmen.

Livrion
18.01.2009, 01:31
Mir hat`s Spaß gemacht zu lesen. Schöne Geschichte, gut recherchiert, spannend erzählt.

Nicht eines meiner Lieblingsbücher aber komischerwiese kam ich nicht davon weg, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Ein wenig wie Daily Soap.

Und ich hab tatsächlich William gehasst und wenn das ein Autor schafft, dann ist das schon etwas.

Alles war nachher ein wenig vorhersehbar und plakativ und die Charaktere waren schon sehr schwarz weiß aber insgesamt hat mir das alles schon sehr gefallen.

GZSZ des Mittelalters.

Kaya
26.02.2009, 02:06
Ich fand das Buch sehr gut!
Vor allem die Beschreibung der Charaktere und alles wurde so genau und detailiert beschrieben ohne das es mir langweilig wurde.
Bei dem Buch habe ich alle Höhen und Tiefen einmal durchgemacht. Erst dachte ich es geht wieder Bergauf und alles ist wieder gut und dann kam der nächste Dämpfer...
Und auch ich muss sagen ich haben William gehasst und habe in dem Buch jede Seite sehnlichst gehofft das er endlich mal ins Gras beißt so hart es auch klingt.
Ich habe das Buch innerhalb einer Woche ausgelesen. Ich freue mich schon total auf die Tore der Welt die ich auch bald besitzen werde:D

sueño
26.02.2009, 15:00
Ist schon eine ganze Zeit lang her, dass ich das Buch mal gelesen habe, jedenfalls über 10 Jahre. Damals war ich ziemlich angetan davon, jedenfalls mehr als von anderen Ken Follet Büchern. In "Die Säulen der Erde" gehen seine Figuren jedenfalls nicht so eindimensional und vorhersehbar zu Werke wie in seinen anderen Titeln. Ich weiss zwar nicht, ob ich es jemals noch mal lese, aber wer sich einen historischen Roman vorknöpfen will und viel Zeit hat, dem will ich nicht von dem Buch abraten.