Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mittelaltermarkt-Umfrage
Ich habe da mal ein Anliegen in eigener Sache. Ich bzw die Thyefholter (siehe Signatur) planen mit dem Förderverein unserer Stadt ein Mittelaltermarkt fürs kommende Jahr.
Da mir dieses Projekt sehr am Herzen liegt, möchte ich natürlich, dass es ein Erfolg wird. Jetzt weis ich ja, dass hier so einige im Forum rumwuseln, die sich auch gerne auf Märkten rumtreiben. Mich würde jetzt interessieren, was für euch wichtig an einem MA Markt ist.
Dazu die kleine Umfrage. Die Auswertung der Umfrage möchte ich dann bei unserem Markt so gut wie möglich umsetzen.
Danke für eure mithilfe. :)
Ein Projekt, bei dem ich gerne mithelfe, Nuramon ;)
Also das erste, was mir in den Sinn gekommen ist:
Gutes Wetter! Aber das ist auch direkt mal eine Sache, die ihr nicht direkt beeinflussen könnt. Man könnte allerhöchstens hingehen und sich überlegen in welchen Monat man den Markt veranstalten möchte.
Workshops
Sei es auch nur der typische Kettenhemdbauer, der dort arbeitet und dem man über die Schultern schauen kann. Natürlich werden auch Kinder anwesend sein und ich hab schon oft gesehn, wie Schaustücke quasi "ausgeliehen" wurden, um Fotos zu schießen. Also: Klein-Kevin zieht sich eine übergroße Kettenhaube über, es wird ein Foto geschossen, alle finden das lustig und das Teil wird dann wieder zurückgelegt *ja*
Leder- oder Schmiedearbeiten sind typisch, aber auch gerne gesehen.
Bei einem Markt dürfen dann natürlich nicht die Händler fehlen - logisch. Dass auf eine passende Auswahl geachtet werden muss ist auch klar.
Besonders schöne wäre ein Met-Händler, bei dem man auch die verschiedenen Sorten probieren kann: Neben den klassischen Sorten auch sowas wie "Koboldgalle, Drachenblut" oder sonstige Sachen. Und das mein ich jetzt ernst ^^ Bisher hab ich das nur einmal erlebt, war aber eine lustige Erfahrung!
Und bitte bitte sagt den Händlern, dass die auch ruhig mal einbisschen mitspielen sollen. Ich hab das jetzt so oft mitbekommen, dass man verkleidet oder nicht verkleidet in altertümlicher Sprache mit den Händlern quatschen möchte oder sogar feilscht, oder Witze reißt etc. und die dann gar nicht drauf eingehen oder "modern" reden.
Ich weiß ja nicht, in wie weit ihr euren Markt da organisieren wollt, aber vielleicht könnte man dann noch eine Art Programm erstellen:
Verschiedene Händler an den und den Plätzen
Band spielt um diese Uhrzeit
Schaukampf findet dort und dann statt
Geschichtenerzählen für die Kids in diesem Zelt
Oh und natürlich darf man nicht das Essen vergessen: Schön, frisch gebackenes Brot, gegrilltes Fleisch und vielleicht wär Fisch auch mal nicht schlecht. Wenn ich so darüber nachdenke, hab ich noch nie gegrillten Fisch gesehn bei einen der Märkte :o Naja Hauptsache Essen.
Also wie gesagt, ich weiß nicht in welchen Rahmen ihr das veranstalten wollt, aber das wären jetzt so meine ersten Gedanken und Ideen.
Edit:
Akteure
Zum Beispiel der fahrende Händler, der rostige Rüstungsteile in einer Schubkarre durch die Gegend fährt und ein lustiges Lied singt.
Oder weiß ich nicht... zwei Ritter, die sich dauernd wegen irgendwas lauthals zoffen (natürlich lustig dargestellt).
...
Danke dir Raz. In wie weit ich das eine oder andere Umsetzen kann, steht noch nicht fest. Wir haben einmal im Jahr hier den Grafensonntag (zu ehren des letzten Grafen von Diepholz) dieser findet im Oktober statt. Dazu sind bisher nur die Mitglieder des Heimat und Fördervereins Gewandet rumgelaufen und dann kommt der Graf in seiner Kutsche und hält große Reden. Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen daraus einen MA Markt zu mache, und habe den Vorsitzenden angeschrieben.
Jetzt wurde ich angerufen und mir wurde mitgeteilt, das man die Idee umsetzen möchte. Dazu wird der Samstag mitgenutzt und auf unserer schönen Schloßinsel soll ein Markt entstehen (natürlich mit Heerlager).
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/47/Diepholzer_schloss.jpg/180px-Diepholzer_schloss.jpg
Nächste Woche treffen wir uns und da wird dann so einiges besprochen, zB wie viel Geld man zur verfügung hat und so weiter. Nunja ich bin gespannt.
auf unserer schönen Schloßinsel soll ein Markt entstehen (natürlich mit Heerlager).
Klingt gut. :)
Ich finde das Ambiente wichtig, sprich den Ort, an dem es statt findet. Schön ist als Umgebung eine alte Burg mit etwas Grün drumherum, aber auch ein mittelalterlicher Stadtkern kann toll sein. :)
Zum Ambiente gehören aber auch gewandete Händler, Musiker, Schausteller, das richtige Essen ... Die typische Marktatmosphäre, falls das irgendwie aussagekräftig ist. ;)
Wenn man ein bisschen das Gefühl hat, man befände sich im Mittelalter, dann ist der Markt toll. :)
Also mir ist es wichtig, wo so ein Mittelaltermarkt ist. Es wirkt einfach am besten an einer Burg. Obwohl, da wo wir immer hingehen, ist zwar keine Burg aber ne riesen Grünanlage mit Bäumen drum herum. Das geht auch.
Natürlich sind mir aber noch diverse Showacts wichtig, sowie Essen- und Getränkestände. (Wobei ich das Gefühl habe, dass das von Jahr zu Jahr immer kommerzieller wird). Wenn ich z. B. voller Vorfreude einen Mittelaltermarkt besuche und dann neben dem Getränkestand einen Karlsberg-LKW entdecke, vergeht mir echt die Lust ... Ist mir ja relativ egal, ob die ihr Bier selber brauen oder nicht, aber wenn sie`s eben nicht selbst brauen, will ich wenigstens das Gefühl haben. Das verdirbt sonst die ganze Atmosphäre.
Auch wichtig finde ich, dass man nach Möglichkeit auf Elektrizität verzichtet. Wenn es abends dunkel wird und überall Fackeln aufgestellt werden, fühl ich mich auf MA-Märkten immer noch am wohlsten ;)
Für mich wichtig ist bei so etwas immer:
Essen und Trinken (hält Leib und Seele zusammen *ja*)
Das Ambiente macht natürlich viel aus.
Und ganz wichtig die Showacts. Turniere, Bettler, Gaukler, Schergen, Ärzte, Pestzug, und so weiter.
Für mich als schaustellenden Handwerker ist auch als Besucher immer wichtig, dass Handwerk gezeigt und vorgeführt wird. Ein Schmied, der einfach nur gelangweilt hinter seinem Stand sitzt, ist auch für den Besucher langweilig. Ein Schmied, bei dem die Esse qualmt, der Blasebalg bedient wird, die Funken fliegen und man zusehen kann, wie ein stinknormaler Nagel entsteht - das hat doch was, oder?
Authentizität ist mir persönlich nicht so wichtig. Wichtiger ist es, wie Razor schon sagte, dass die Händler und Handwerker mitspielen.
Und ganz klar ist auch, dass man bei so einem Projekt Eintritt nehmen muß, da man sonst weder Schergen, noch Heerlager, noch Handwerker zusammenbekommt.
Und ganz klar ist auch, dass man bei so einem Projekt Eintritt nehmen muß, da man sonst weder Schergen, noch Heerlager, noch Handwerker zusammenbekommt.
Wie meinst du das? Kann man Handwerker nicht damit locken, das sie keine Standgebühren zahlen brauchen? Und Heerlagerteilnehmer sind doch meisten froh, wenn man mal wieder sein Lager presentieren kann oder? Also ich hoffe wir nehmen kein Eintritt (und wenn nur einen kleinen Obulus).In Vechta zB nehmen sie auch kein Eintritt. Aber das habe ich nicht zu entscheiden.
Ui, interessantes Projekt, halte uns da bitte mal auf dem Laufenden. Wenn's terminlich klappt, werde ich mir das sicher nicht entgehen lassen^^
Mmh, tja, wie mag ich's am liebsten? Also grundsätzlich bevorzuge ich ein abgegrenztes Gelände, vorzugsweise Marktplatz, Burg, Schlosshof o.ä.. Das scheint auf eurer Schlossinsel ja machbar zu sein.
Eintritt finde ich eigentlich gar nicht mal so schlecht, zum einen, um die Kosten zu decken (Ver- und Entsorgung, GEMA, etc., du wirst dich wundern, was es da alles gibt;)), zum anderen, um wirklich nur ernsthafte Besucher auf das Gelände zu lassen. Er sollte aber nicht zu hoch sein und Vergünstigungen für Familien und Gewandete beinhalten. Ich weiß nicht, ob man euer Schloss besichtigen kann, falls ja, sollte der Eintritt dann für beides gelten, Markt und Schloss.
Rund um das Gelände sollte alles prima organisiert sein, ausreichend Parkmöglichkeiten, Beschilderung, etc., damit einem der Spaß nicht schon bei der Ankunft versaut wird. Versorgungs-LKW's haben - wie Saniya schon erwähnt hat - nur zum Auf- und Abbau und danach nichts mehr auf dem Gelände zu suchen. Dann kannst du dich schon mal erkundigen, wo es ein Spülmobil zu leihen gibt (bei uns gibt's eins beim Kreis), denn Pappteller und Plastikgeschirr haben für mich auf einem MA-Markt gar nichts zu suchen. Ein Markt ohne Elektrizität ist natürlich auch ganz was tolles, insbesondere, wenn der Termin im Herbst/Winter liegt und es früh dunkel wird. Ich habe einmal einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt nur mit Feuerbeleuchtung erlebt und es war ein unvergessliches Erlebnis.
Dann sollte es einen Rundweg geben, damit alle Händler gleich viel "Laufkundschaft" bekommen (entweder ein Rundgang durch das Schloss -wäre auch wettersicher- oder eine kreisartige Anordnung auf der Insel mit einem zentralen Ein-und Ausgang). Das ganze endet dann am besten vor der Bühne, um die sich die "Fressbuden" reihen sollten. Hier sollte Platz und ausreichend Sitzgelegenheit (ganz wichtig!) zum Verweilen sein. Ich muss zugeben, dass ich mehr zu den "Seh"-Leuten gehöre, also ich kauf' eigentlich nie was an den Ständen, freu' mich aber immer auf das "Gelage", weshalb ich für "Essen & Trinken" gestimmt habe. Zum Bühnenprogramm: Nachmittags familienfreundlich mit Gauklern, Magiern, etc., abends ein nettes kleines Konzert, das hat doch was:). Was das Heerlager betrifft - Gut ist, wenn es -wie bereits erwähnt- viele "Mitmachaktionen" und Vorführungen gibt, sonst zerfällt das so in zwei Welten.
Ansonsten - Frag' doch mal Marc von den Fantasy Days, ob er dich bei dem Projekt unterstützen möchte. Ich schick' dir mal eine PN mit den Kontaktdaten^^
Verräter
12.10.2008, 19:29
Ich war bislang zu meiner Schande erst auf einem einzigen Mittelaltermarkt (und wurde dort augenblicklich in das erstaunen eines sechs jährigen versetzt, der gerade vor seinem Lieblings-Schauspieler steht ^^)
Ich halte einen Eintrittspreis für nichts schlechtes, insofern er sich in Grenzen hält. Erachsene 6, Kinder (und Ritter) 3 und alles unter einer Schwertlänge kostenlos ^^ Da sollte dann trotzdem schon einiges zusammenkommen :-)
Ich selbst habe für "Haufenweise Stände" gevotet, da ich einfach glaube dass sollte schon dabei sein. Ich persönlich bin jedenfalls von einem Stand zum anderen gerannt und hab die Schwerter, Äxte, Morgensterne, Lanzen usw. begutachtet. (Spätestens ab Weihnachten wird gespart, dann besorg ich mir nächstes Jahr eine schöne Waffe ^^) Auch die ganzen Souvenir-Stände schienen sehr viele Leute anzulocken. "Mitmach-Aktionen" wären natürlich prächtig, davon habe ich selbst leider keine sehen können. Dafür habe ich mich dann mit zwei Auftritten von zwei fantastischen Mittelalterbands begnügt. (Die Irrlichter spielen übrigens sehr häufig auf Burg Satzvey in Nord-Rhein-Westfahlen, und von dort ist es ja nicht weit bis zu dir ^^) *thumbsup* Daher würde ich einfach mal sagen: Auf jeden Fall gute Musik ins Haus holen ^^
Aber naja... mich am besten ignorieren, mein Erfahrungshorizont ist sehr gering. :)
Hallo Nuramon
Wie meinst du das? Kann man Handwerker nicht damit locken, das sie keine Standgebühren zahlen brauchen? Und Heerlagerteilnehmer sind doch meisten froh, wenn man mal wieder sein Lager presentieren kann oder?
Glaub mir, auch ein Heerlager freut sich, wenn du ihnen sagst, dass sie einen kleinen Teil ihrer Reisekosten von dir ersetzt bekommen. Um so lieber werden sie auch das nächste Mal auftauchen. Und du erhältst ja auch einen Gegenwert dafür. Nämlich eine motivierte Truppe, die nicht nur froh ist, sich mal wieder zu präsentieren und deswegen gelangweilt am Feuer sitzt, sondern die auch ein wenig mehr als andere machen werden und mit dem Publikum interagieren.
Und zu den Handwerkern.
Für die meisten, die schaustellendes Handwerk machen, ist das ein Geschäft. Und zwar eines, das reichlich mies läuft.
Ich meine, glaubst du wirklich, irgendjemand kauft einem Papierschöpfer ein Blatt handgeschöpftes Papier für 3 Euro ab (auch wenn es das von Arbeitszeit, Materialien und Aufwand wert wäre). Oder einem Schmied einen handgeschmiedeten Nagel für 8 Euro? Oder ein handgebundenes Buch für 17 Euro?
Meine Handbuchbinderei hat mir beispielsweise recht wenig eingebracht. Meine Fantasy-Romane (obwohl überhaupt nicht mittelalterlich) gingen besser als die Notizhefte. Und ohne die Gage und die Bettelschale wär ich nicht nochmal Aussteller gewesen. Und so gehts den meisten, die keine Esswaren, Waffen, Rüstungen oder Klamotten von der Stange haben.
Eins kannst du mir glauben: Wenn du den schlechtgehenden Handwerken nicht wenigstens eine Gage zahlst, die die Anreise- und Verpflegungskosten deckt, dann wirst du nicht lange Handwerker haben.
Und ich stimme Warin zu. Der Eintrittspreis schreckt zwar manchen ab, aber eigentlich nur jene, die sich auf so einem Markt mal auf "alte Art" zusaufen wollen. Und wenn du den Sonntag zum Familientag machst, wo Kinder bis 14 kostenlos reinkönnen, können auch Familien nichts gegen den Eintritt sagen.
Irgendwo muß ja das Geld für alles herkommen.
Du mußt schließlich an alles mögliche denken.
Gema, Toiletten, Wasser und Strom, Versicherung, ...
So meine stimme ist abgegeben und die die mich kennen oder kennen lernen wissen was ich gewählt habe ;)
Und was hast du gewählt und warum?? :D
hallo Nuramon
Ich finde eigentlich alles gleich bedeutend.
Was nicht bedeutet, dass man alles bedienen kann.
Für viele bedeuetet ein Mittelaltermarkt schon einen alten Hut aufzuhaben und Glückssteine zu verkaufen.
Ich finde die Autenzität des Ganzen sehr wichtig und würde viel Handwerkliches mit aufnehmen, sofern sich denn die Leute dafür finden lassen.
Und Eintritt zu nehmen finde ich gar nicht so verwerflich.
Im Gegenteil habe ich manchmal den Eindruck, die Leute fühlen sich mittlerweile eher abgeschreckt durch die Dinge, die es umsonst gibt.
Warum sollte man nicht zum Beispiel 2 € oder wieviel auch immer dafür nehmen.
Rincewind
26.10.2008, 11:44
Im Prinzip kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Auch ich habe mich für die meisten Punkte entschieden, da alle Dinge die du genannt hast eigentlich recht wichtig sind.
Um noch einmal zum Punkt Eintritt zu kommen, muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Leute häufig die Qualität des Marktes am Eintrittspreis ablesen.
Will heißen: freier Eintritt macht auf potentielle Besucher eher einen unprofessionellen Eindruck, während ein kleines Eintrittsgeld zeigt, dass sich wirklich Gedanken gemacht wurden und dementsprechend auch eine gute Qualität (des Marktes) vorhanden ist.
Rincewind
Erstmal ein Danke an alle, die bis jetzt mitgemacht haben. Es ist Interessant, da ich diese Umfrage bei verschiedenen Foren laufen habe. Zur Zeit ist Umfeld und Essen/Trinken das Wichtigste in allen Foren.
Es wird bei uns darauf hinaus laufen, das es sich um einen historischen und nicht mittelalterlichen Markt handeln wird. So sind wir nicht so Zeitgebunden. Da ich "nur" eine beratende Tätigkeit habe und nicht im Förderverein sitze, muß ich wohl mit Kompromissen leben müssen.
So, der Termin für unseren Mittelaltermarkt steht fest. Es wird der 17.-18. Oktober werden. Es haben schon einige Heerlagergruppen zugesagt und auch Händler und Handwerker sind schon dabei. Und Samstag abend gibt es sogar eine Feuershow. Musik bin ich schon am Suchen und falls jemand noch Händler kennt (Kräuter,Räucherwerk,Schmuck,Weine,Kleidung...usw) Bitte bei mir melden. Da fehlen mir schon noch ne Handvoll. Also alles im Bereich Niedersachsen,NRW,Meckpom anbieten. Ich habe sogar einen Lederer aus Berlin an Bord. Aber falls jemand selber in ner Mittelalterband spielt und bei uns Auftreten möchte sei herzlichst willkommen.
Danke für eure Hilfe:D
Hm, hab mir mal den Thread und die Umfrage angeschaut. Ich hätte fast alles ankreuzen können *grins* Bis auf das mit dem kostenlosen Eintritt, wäre zwar nett, aber Hauptsache es ist gut, und dafür drücke ich schon mal gerne ein paar Eurochen. Ich war noch nie bei so etwas, aber ich würde gerne da hin. Ist bestimmt spannend.
@ Nuramon: dann wünsche ich dir und deinen Musikern viel Spaß ;) Komme leider aus Berlin und kann höchstens mit dem Schwert etwas rumfuchteln und dichten *grins*
Cullabay
29.01.2009, 11:52
Ich bin zwar keine regelmäßiger Besucherin von MA-Märkten aber ab und zu gehe ich auch hin. Was mir immer gut gefällt sind Handwerker, denen man bei der Arbeit zuschauen kann, Aktionen zum mitmachen wie z.B. Bogenschießen, Wolle spinnen oder ähnliches. Solche Sachen sind auch toll für Kinder, wenn sie nicht zu komplex sind. Musik gehört genauso dazu wie die ein oder andere Attraktion wie Gaukler oder Schaukämpfer.
Vollständig authentisch muß so ein Markt in meinen Augen nicht sein, die Vorstellung die man als gemeiner Mensch vom Mittelalter hat ist ja doch eine ziemlich romantische. Von echter museumsartiger Authetizität wäre man auf so einem Markt, den man doch als unterhaltsame Freizeitbeschäftigung besucht doch eher enttäuscht. Gutes Essen und Trinken ist auch wichtig aber da habe ich auch noch nie Enttäuschungen erlebt.
kostenloser Eintritt muß nicht sein aber es sollte ein Eintritt sein, der nicht von vornherein abschreckt bzw. so hoch ist, dass man dann auf dem Markt selbst zu geizig ist noch mehr Geld auszugeben. So 5-7 Euro für einen Erwachsenen finde ich ok, bei mehr als 10 liegt meine Schmerzgrenze. Und Kinder bis 12 sollten kostenlos sein.
Ich liebe Mittelaltermärkte und auch ich hätte fast alles dieser Umfrage ankreuzen wollen - bis auf Museumsqualität - als Besucher will man ja in eine andere Welt eintauchen und seinen Spaß haben und nicht permanent belehrt werden - ich sprech aus Erfahrung, denn es gibt heiße Diskussionen in der MA Szene ob man Fantasy-Gewandete Besucher nicht ausschließen sollte - wie hier >>> http://www.mittelalter-treff.at/ (http://www.mittelalter-treff.at/forum/viewtopic.php?t=2271)
*Kopf* schüttel.
Ich denke es wäre nicht richtig sich nur einen Punkt aus alllen heraus zu picken. Irgendwie gehört alles dazu. Natürlich ist es schön wenn viele Menschen, Gaukler, Herrlager und wie auch immer vertreten sind. Aber auch ein kleiner Markt, bei dem nur einige Stände sind, wo man mit den Leuten ganz leicht ins Gespräch kommt hat seinen eigenen Flair. Ich kann auch nur einfach in einem Mittelalterlichen Ladengeschäft (von denen es leider viel zu wenige gibt) stöbern.
Die Gewandungen nehme ich, wie so viele die auf diese Märkte gehen nicht so Bierernst. Ich bin der Meinung, das die Menschen in den jeweiligen Epchen nicht die Mittel und die Auswahl hatten wie wir sie heute zur Verfügung hatten, demnach die Kleidung nahmen derer sie überhaupt nur irgendwie habhaft werden konnten. Ob das Zusammenspiel nun passte oder nicht.
Mittelalter war die Zeit in denen die Menschen vor durch ihre Ängste und Unwissenheit ihre Fantasie eigene Bilder und Schreckensgestalten hervorrief. Warum sollen diese Gestalten ob nun schrecklich oder anmutig schön nicht auch auf einem gemischten Mittelaltermarkt anwesend sein. Mich persönlich stören sie nicht.
liebe Grüße
Allanon
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