PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frank Schätzing - Der Schwarm


Hathor
30.01.2008, 18:52
"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen.

Kurz gesagt: Der Schwarm ist für mich das fadeste und banalste Buch, das ich jemals gelesen habe.

Etwas ausführlicher: Der Schriftsteller Schätzing hatTalent, aber er verbirgt es meisterhaft. Hinter unsagbar öden "wissenschaftlichen" Vorträgen, hinter entsetzlich platten Dialogen und hinter Charakteren, bei denen es einem schlecht wird. Die einen sind reine Engel, die anderen der Satan in Menschengestalt. Und die Bösen sind nicht kaputt zu kriegen.

Und über all dem hängt der Moralhammer, der noch unerbittlicher zuschlägt als eine von Captain Picards berüchtigten Predigten. Und der Gipfel dieser Zumutung ist der Schluss mit seinen pseudo-metaphysischen Betrachtungen.
Fast 1000 Seiten hat dieser Roman. Etwa 200 davon sind interessant, davon wieder vielleicht die Hälfte richtig schön. Beispielsweise die Episode mit Leon Anawaks Besuch in seiner Heimat. Aber diese paar feinen Geschichten können mich nicht mit diesem Buch versöhnen.

Ich mag eigentlich das Thema: Wale, Umweltschutz, Rätsel und Katastrophenbewältigung. Aber ich bin wohl schon übersättigt mit Verschwörungs- und sonstigen "billigen" Theorien. Über sowas schreibt Dan Brown eindeutig spannender als Frank Schätzing.

Scylla
30.01.2008, 19:28
Danke für die REZI ;)dann kann ich es ja beruhigt im Regal-ungelesen stehen lassen.Hab vor einiger Zeit mal reingelesen,war aber echt nicht mein DING*nein*

Livrion
30.01.2008, 19:29
Interessant.......Ich hab tatsächlich ein Deja Vu, als hätte ich eine Kritik zu diesem Buch in exakt dem gleichen Wortlaut bereits schon einmal gelesen.

Und um die Gegenseite mal darzustellen, für mich war es eins der spannendsten und besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Voraussetzung ist aber, dass man sich etwas für die sehr vielen Details interessiert, die in dem Buch eine Rolle spielen.

Noch spannender, weil realistischer, finde ich allerdings Schätzings "Nachrichten aus einem unbekannten Universum"

Hathor
30.01.2008, 19:33
Interessant.......Ich hab tatsächlich ein Deja Vu, als hätte ich eine Kritik zu diesem Buch in exakt dem gleichen Wortlaut bereits schon einmal gelesen.



Das ist gut möglich. Denn ich habe diese Rezension schon mal im alten Fantasy Forum geschrieben. Meine Meinung zum Buch hat sich zwischenzeitlich nicht geändert ;)

Nuramon
30.01.2008, 19:40
Ich habe Schätzings Schwarm als Hörbuch gehört und muß sagen es war sehr spannend in Szene gesetzt. Jede Person hatte seine eigene Stimme und es war schon fast ein Hörspiel. Wie sich das Buch lesen lässt kann ich also nicht sagen aber Hören tut es sich gut.

Razor
30.01.2008, 20:59
Da muss ich Hathor teilweise widersprechen. Ich fand das Buch sehr interessant und die wissenschaftlichen Ausführungen waren sehr gut beschrieben, so dass selbst ein Laie (wie ich einer bin) sehr gut mit dem Stoff mitkommt. Komplizierte Vorgänge werdene einfach verfasst, das finde ich gut.
Allerdings war die Handlung streckenweise langwierig.

Interessante Darstellungsweise, mysteriöse Aspekte, sympathischer Professor :D mir hats gefallen!

Kepheus
30.01.2008, 21:38
In einigen Punkten stimme ich mit Hathors Kritik überein, insbesondere was den Schluss angeht, der taugte wirklich nichts.
Trotzdem ist "Der Schwarm" für mich ein extrem spannendes Buch gewesen, die Ereignisse überschlugen sich ja förmlich.
Man kommt einfach nicht umhin zuzugeben, dass der Autor sein Handwerk versteht, eine gute Idee eingebettet in eine extrem spannende Handlung mit einem angenehm zu lesenen Stil.
Zu den wissenschaftlichen Erklärungen: Meiner Meinung nach haben sie gut zu dem Buch gepasst, waren informativ, anschaulich rübergebracht, haben das Buch also schön abgerundet. Das ist aber zugegebenermaßen Geschmackssache, ob man in einem Buch die wissenschaftlichen Erklärungen (ansatzweise) geliefert bekommen möchte.
Mein Fazit lautet also: Eine unterhaltsame, wirklich kurzweilige Lektüre mit geringen Schwächen, über die ich jedoch hinwegsehen konnte.

Das ist gut möglich. Denn ich habe diese Rezension schon mal im alten Fantasy Forum geschrieben. Meine Meinung zum Buch hat sich zwischenzeitlich nicht geändert
Ich zum Beispiel ärgere mich, dass ich meine Rezensionen vom alten Forum nicht gespeichert habe, jetzt muss ich alles noch mal neu schreiben. An viele Bücher erinnere ich mich auch nichtmehr, sodass ich über diese keine neue Rezi schreiben kann...
Dadurch, dass einige ihre Rezis gespeichert haben, kommen wenigstens ein paar rezensierte Bücher ins Forum, über die man dann diskutieren kann.

Razor
30.01.2008, 21:42
kurzweilige Lektüre

Wirklich? Also ich saß zum Einen ziemlich lange an dem Schinken und zum Andren hab ich da doch noch ne Weile über die angesprochenen Themen nachgedacht.

Kepheus
30.01.2008, 21:50
Wirklich? Also ich saß zum Einen ziemlich lange an dem Schinken und zum Andren hab ich da doch noch ne Weile über die angesprochenen Themen nachgedacht.

Ja wirklich meiner Meinung nach, sonst hätte ich es da nicht hingeschrieben.;)
Bei mir war die Lesedauer in Relation zum Umfang wirklich ziemlich kurz. Und: kann man nicht auch noch über ein Buch nachdenken, wenn es kurzweilig war?

Razor
30.01.2008, 22:01
Selbstverständlich

Rusch
31.01.2008, 10:41
Tja, der Schwarm. Dieses Buch hatte ich schon oft im Sinn zu kaufen. Doch der Umfang und die kritischen Stimmen lassen mich vor diesem Bestseller zurückschrecken. Und Hathor hat mir aufs neue bestätigt. Ich bin zu 95% sicher, dass mich dieses Buch Langweilen und es zur Qual werden würde, sich da durchzubeißen. Es ist mir ein Rätsel, wie so ein Buch zum Bestseller werden konnte...

Kepheus
31.01.2008, 15:45
Es ist mir ein Rätsel, wie so ein Buch zum Bestseller werden konnte...
Also das kann ich so nicht hinnehmen: Du urteilst über das Buch, ohne es gelesen zu haben. Wenn du anführen kannst, was natürlich nur nach der Lektüre geht, warum es deiner Meinung nach nicht zum Bestseller reicht, kannst du es von mir aus in der Luft zerpflücken, vollkommen in Ordnung.

Hathor
31.01.2008, 16:13
Zu den wissenschaftlichen Erklärungen: Meiner Meinung nach haben sie gut zu dem Buch gepasst, waren informativ, anschaulich rübergebracht, haben das Buch also schön abgerundet. Das ist aber zugegebenermaßen Geschmackssache, ob man in einem Buch die wissenschaftlichen Erklärungen (ansatzweise) geliefert bekommen möchte.


Und genau diese "Erklärungen" zweifle ich eben an ;)

Dieses Buch enthält zuviel pseudowissenschaftliches Geschwafel, um wirklich unterhaltend zu sein und doch wieder zuwenig schlüssige Beweiskraft, um als Sachbuch durchzugehen.

Sowas nennt man wohl auf Neudeutsch Infotainment. Ich nenne es nicht Fisch und nicht Fleisch. Ein Hybride, der mit einem Hintern auf zwei Stühlen sitzen will.

Rusch
31.01.2008, 17:20
Also das kann ich so nicht hinnehmen: Du urteilst über das Buch, ohne es gelesen zu haben. Wenn du anführen kannst, was natürlich nur nach der Lektüre geht, warum es deiner Meinung nach nicht zum Bestseller reicht, kannst du es von mir aus in der Luft zerpflücken, vollkommen in Ordnung.

Zunächst mal: Um Bestseller mache ich in der Regel eine Bogen, weil die Massenkonforme Literatur einfacher gestrickt ist, als es mir recht ist. Ich lese im Jahr ca. 80 Bücher und ich weiß was mir gefällt und was nicht. Illuminati fand ich z. B. mies. Das war ein polulistischer Schmöcker, der nach der Gunst des Publikums buhlt. Der 08/15 Leser mag damit zufrieden sein, ich nicht.

Deswegen bin ich überrascht, dass ein so "langsames" Buch zum Bestseller werden konnte. Dafür gibt es nur eine Erklärung: Das Thema trifft den Nerv der Zeit. Der werden normale Leser plötzlich zu SF Experten und denken sich, was für ein toller Hecht doch Schätzing ist. Ich weiß aber ganz genau, dass mich das Buch erstens wegen seiner Langatmigkeit nerven wird und zweitens der phantastische Aspekt langweilen wird, weil ich das schon in einem Dutzend anderer Bücher besser umgesetzt gelesen habe.

Mag sein, dass ich jetzt arrogant und eingebildet klinge, aber ich habe Schätzungsweise 800 SF Romane gelesen und ich bin überzeugt, dass mich Schätzing nicht überraschen wird. Und ich habe auch nicht die gerinste Lust, das zu beweisen, denn dann müsste ich mich ja durch das Buch durchquälen. Es kann sein, dass ich falsch liege, aber in die verschiedenen Rezis haben meine Meinung immer wieder bestätigt. Ich weiß genau, was mir gefällt und was nicht und bei den Buch sind die Chancen, dass es für mich ein Reinfall ist, sehr hoch.

Rusch
31.01.2008, 17:29
Noch ein Nachtrag:

Schon 1937 schrieb der Tscheche Karel Capek seinen Roman "Der Krieg mit den Molchen". Die Thematik ist ähnlich, nur das Buch ist frecher, kritischer und über alle Maße hinaus sarkastisch. Die unterschwellige Kritik am Faschismus bewirkte, dass das Buch verboten wurde und der Autor von den Nazis verfolgt wurde.

Das ist ein Werk für mich: Garantiert nicht als Bestseller geeignet, aber sehr unterhaltsam und interessant. Und auch noch nach 70 Jahren ein Wahnsinns Roman.

Kepheus
31.01.2008, 20:25
Ich lese im Jahr ca. 80 Bücher
Beeindruckend...

Illuminati fand ich z. B. mies. Das war ein polulistischer Schmöcker, der nach der Gunst des Publikums buhlt. Der 08/15 Leser mag damit zufrieden sein, ich nicht.
Ahja: Der Schwarm -> ähnlich wie Illuminati. Leser von solchen "populistischen Machwerken" (also auch Ich)->08/15, damit dir intellektuel natürlich in jeder Hinsicht unterlegen. Geschickt gemacht, die Leser von solchen Büchern (also auch mich) als dumm darzustellen, so herrlich subtil...

Deswegen bin ich überrascht, dass ein so "langsames" Buch zum Bestseller werden konnte.
Achso, das hätte mir als Erklärung vollkommen ausgereicht, ohne diese Erklärung war es aber missverständlich.

Der werden "normale" Leser plötzlich zu SF Experten und denken sich, was für ein toller Hecht doch Schätzing ist.
Jaja, auch der Seitenhieb hat gesessen. Unklar ist mir jedoch, warum sich Leser nach der Lektüre für SF Experten halten sollten, zumal das Buch nach meiner Meinung nur sehr wenig mit SF zu tun hat. Zufälligerweise halte ich Schätzing tatsächlich für einen "tollen Hecht" oder zumindest für einen guten Autoren, denn ich habe fast alle seine Bücher gelesen, hab mir also ein recht genaues Urteil über den Autoren gebildet. Diese sind übrigens gänzlich anders, zum einen was den Umfang betrifft, zum anderen was das Genre betrifft.

Rusch
31.01.2008, 20:54
Wir wollen uns jetzt nicht im Streit ergehen. Es gibt Leute, die finden Ian Banks super. Ich fand seine Bücher bestenfalls nicht langweilig. Aber so ist das nun mal: Dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Und ich weiß ziemlich sicher, dass Schätzing nicht mein Autor ist. Mag sein, dass er gut schreibt, aber es wird mir dennoch nicht gefallen. Ich kenne meine Geschmack inzwischen einfach zu gut. ;)

Livrion
31.01.2008, 20:59
Wenn ich nach Rezensionen anderer gehen würde, hätte ich so manches Buch nicht für mich entdeckt.
Ich bin auch nach wie vor davon überzeugt, dass ich z.B. von Eragon nichts halte, aber bevor ich es nicht selbst gelesen habe, halte ich mich mit Bewertungen zurück, auch wenn ich viele - nicht 800 - Fantasy Bücher schon gelesen habe.

Und ob Schätzung nun Pseudotheorien einbringt oder nicht.....Erstens geht es darum in einem fiktiven Roman meines Wissens nach nicht, zweitens kann ich das nicht beurteilen, da ich nicht Meerebiologie oder Geologie studiert habe.
Mein Tip ist immer, Rezensionen zu lesen und auch ernst zu nehmen, sich mit einem Urteil jedoch zurückzuhalten, bis man sich sein eigenes Bild machen kann.
Alles andere wirkt besserwisserisch und pauschal, auch wenn es nicht so gemeint ist.

nijura87
08.04.2008, 23:43
Also ich habe "Der Schwarm" auch gelesen, fand es teilweise sehr gut und dann wieder schrecklich langweilig. Habe sehr lange für dieses Buch gebraucht obwohl ich sonst sehr schnell bin mit Büchern. Es war an manchen Stellen ziemlich langweilig bin dann immer wieder mit meinen Gedanken abgeschweift und musste Sätze wiederholt lesen, war z.B. bei manchen Wissenschaftlichen Erklärungen so, mit denen ich teilweise auch nicht sehr viel anfangen konnte. Manche Stellen jedoch haben mich dann wieder total gefesselt. Also ich habe da eine eher geteilte Meinung.
Noch mal würde ich es nicht lesen, aber evtl. mal das Hörbuch ausprobieren.

nyx
09.04.2008, 00:29
Ich habe das Buch auch nie gelesen, aber das Hörbuch gehört. Ich fands richtig klasse, also gut aufgemacht und schön gelesen, aber ich glaube auch gekürzt. Denke aber nicht, dass mir dadurch viel entgangen ist, die Story konnte ich jedenfalls noch bestens nachvollziehen. Ich denke, das Hörbuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn es war zumindest nie langweilig, wenn das Ende auch ein wenig... wirsch war. o_O

Völu
09.04.2008, 15:21
Ich habe das Buch für meine verhältnisse in kürzester Zeit nebenbei durchgelesen ca. 1 Woche. Durchs ganze empfand ich es als sehr spannend und informativ.
Besonders die Charaktere in diesem Buch haben mir sehr gefallen.

Nejira
09.04.2008, 16:17
Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, kann mich also nicht mehr an jede Einzelheit erinnern - bei dem Umfang kein Wunder.

Ich fand "Der Schwarm" fantastisch! Ich bin tagelang nirgends mehr ohne den Wählzer hingegangen und bin bei jeder Erwähnung von Fischen oder Walen oder ähnlichem zusammengezuckt.*hide*
Langweilig oder langatmig oder 0815 fand ich das Buch zu keiner Zeit!

Kain
09.04.2008, 23:58
Als angehender Biowissenschaftler fand ich den Roman von Frank Schätzing schon ganz interessant und gut recherchiert, bis auf wenige Ausnahmen. Das Buch ist eigentlich recht spannend geschrieben, hat aber einige Längen, 1000 Seiten hätten es nicht sein müssen. Manche Passagen haben mich schon zum Nachdenken angeregt und mir hat besonders die Szene von Anawak in seinem Heimatdorf gefallen. Die letzten 150 Seiten waren dann nur noch non stopp Action, für mich ein Bisschen zu viel. Schätzing hat auch sehr viele Klischees verwendet, wie die bösen Amerikaner, die ihre Vormachtsstellung um jeden Preis verteidigen wollen, den skrupellosen CIA-Agenten und die Psychopatin, die in ihrer Kindheit nur auf Leistung getrimmt wurde. Auch die oft moralisierenden Dialoge fand ich nicht immer gelungen.

Dinita
10.04.2008, 13:25
Mir hat "Der Schwarm" gut gefallen. Schätzing hat es mit diesem Buch geschafft, dass tausende von Menschen, die das Meer bis dato nur als den *achtung Ironie* "nassen Teil von Mallorca" angesehen haben, sich, wenn auch nur kurzfristig, plötzlich mit der Thematik der Meeresökologie beschäftigt haben. Ein Thema, das bestimmt nicht viele von uns in ihrem täglichen Leben auf dem Schirm haben. Sonst kann ich mir Aussagen wie "Ich schrecke zusammen, wenn ich Wale sehe." nicht erklären.

Mich hat es zum Nachdenken angeregt. Es war gut erzählt und spannend. Ich fühlte mich gut unterhalten, würde es aber nicht in irgendwelche Top-10-Listen mitaufnehmen. Allerdings fand ich die Charaktere, wie schon von einem Vorredner erwähnt, durch die Bank ziemlich ins Klischee gedrückt.

Ob man sich nun Massenliteratur antun muss oder es besser sein lässt ist natürlich jedem selber überlassen. Und ich würde eine Teufel tun und jemanden danach beurteilen was er liest. Ich für meinen Teil bin z. B. auf Dan Brown gestoßen, weil mir aufgefallen ist, dass auffallend viele Mitreisende im Zug (bin Berufspendlerin) diesen gelesen haben. Das hat mich neugierig gemacht. Ohne diese massive Präsenz dieses Buches in der Öffentlichkeit, wäre ich von alleine nie auf die Idee gekommen es zu lesen.

Ciao

Dinita

Heryst
14.04.2008, 13:46
So im Nachhinein frage ich mich ein wenig, wie ich es geschafft habe, dieses Buch bis zur letzten Seite zu ertragen.
Teilweise war es ziemlich gut, die wissenschaftlichen Beiträge konnte ich persönlich gut nachvollziehen, von den Charakteren hat man nicht mehr viel in Erinnerung, sogar die Namen haben es nicht geschafft im Hirm zu bleiben.
Bei anderen Büchern bleibt da eindeutig mehr hängen. Dennoch fand ich es gut, wie ich mich erinnere.

ExLibris
14.04.2008, 14:30
Vorerst, ich habe das Buch nicht gelesen. Kann also zum Inhalt nichts sagen. Aber man wird von diesem blauen Cover doch irgendwie verfolgt.
Ich bin immer skeptisch, wenn ein Buch bereits als Bestseller ins Regal gestellt wird, bevor es noch irgendjemand gelesen hat.
Natürlich soll sich jeder seine eigene Meinung bilden, aber wenn die Negativmeldungen so deutlich überwiegen wie hier, von Leuten, die mir das Buch nicht verkaufen wollen, dann spar ich mir Zeit und Geld, und greife lieber zu einem Buch bei dem die Chancen besser stehen.