Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cornelia Funke - Tintenwelt Trilogie
Meine Meinung zu Tintenherz:
Tintenherz (2003)
Autor: Cornelia Funke
Es war eine regnerische Nacht, als Staubfinger vor dem Haus auftauchte und die zwölfjährige Maggie und ihren Vater Mo in ein Abenteuer entführt, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte.
Maggies Vater reagiert seltsam auf den Besuch und es scheint, als ob beide eine gemeinsame Vergangenheit haben. Der Name Capricorn fällt und bald wird offenbar, dass dieser Mann ein bestimmtes Buch von Mo haben möchte. Am nächsten Tage brechen Maggie, Mo und auch Staubfinger sehr früh auf und verlassen das Haus, in dem Maggie mit ihrem Vater seit einiger Zeit wohnen fast fluchtartig. Maggie kann sich einfach keinen Reim aus den Ereignissen bilden und erst als sie bei ihrer Tante Elinor ankommen wird alles klarer. Capricorns Männer tauchen auf und nehmen Mo und das Buch mit. Maggie ist verzweifelt und will alles daran setzen, Mo zurückzubekommen. Doch die Wahrheit, warum Staubfinger ihren Vater immer "Zauberzunge" nennt, ahnt sie noch nicht.
Was wie eine Mafiageschichte beginnt wendet sich mehr und mehr dem Phantastischen zu. Spätestens als man von der Verbindung zwischen Mo und Staubfinger erfährt ist klar, dass dieses Werk der phantastischen Literatur zuzuordnen ist.
Tintenherz ist ein wunderbar geschriebenes Buch, dass sich viel Zeit läßt. Autorin Cornelia Funke legt sehr viel Augenmerk auf Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung und setzt mit diesem Jugendbuch entschieden ein Zeichen gegen die heutige schnelllebige Zeit. Jedem Kapitel voran gestellt wird ein Zitat aus einem berühmten Klassiker der Literatur und so kann der Leser sich Tipps holen für die Bücher, die er nach Tintenherz lesen möchte.
Das ganze Buch ist ein Plädoyer für das Lesen und manche Beschreibung in dem Buch sind Metapher aus der Welt der Bücher. Dennoch: Das Buch ist nicht perfekt. Zu Beginn benötigt es ein wenig Zeit um an Fahrt zu gewinnen und ich selbst, als Kind der schnelllebigen Zeit, fühlte eine gewisse Ungeduld im mir aufsteigen. Sicherlich liegt das am Leser, aber für einen Jugendlichen mag der Beginn eine Zerreissprobe sein. Man gewinnt den Eindruck, es handle sich um ein Jugendbuch, geschrieben für Erwachsene, die gerne Jugendbücher lesen. Im Mittelteil stellt sich dieses Gefühl nochmals ein, als die Handlung irgendwie nicht so recht voran schreiten möchte und sich Ereignisse fast widerholen. Doch zum Schluss hin gewinnt das Buch wieder deutlich an Fahrt und fesselt den Leser bis zur letzten Seite. Das Ende ist ein wenig offen und einige Fragen bleiben.
Es ist angedeutet worden, Tintenherz sei das erste Buch einer Reihe oder Trilogie. Gut, das ist nach dem Ende durchaus vorstellbar; vor allem wenn man den Erfolg des Buchs betrachtet: Die englische Übersetzung Inkheart verkaufte sich so gut, dass es sich auf dem ersten Platz der New York Bestseller Liste für Kinder- und Jugendbücher wiederfand. So liegt ein Vergleich zu Joanne K. Rowling nahe, doch Cornelia Funke schreibt ganz anders und die Intention von ihr ist ebenfalls eine gänzlich andere.
7 von 10 Punkten.
Und meine Meinung zu Tintenblut:
Titel/Originaltitel: Tintenblut (2005)
Autor: Cornelia Funke
Knapp ein Jahr sind seit den Ereignissen um das Buch Tintenherz vergangen. Capricorn und seine Bande wurden erledigt und Maggie, ihr Vater Mo sowie ihre Mutter leben nun bei ihrer Tante Elinor. Doch dann taucht Farid auf, jener Junge, den Mo seinerzeit auf einem Märchen hervor gelesen hatte und die Nachrichten sind alles andere als gut: Staubfinger, jener unglückliche Feuerschlucker, den Mo in jener unglücklichen Nacht dem Buch Tintenherz entrissen hatte, hat es am Ende doch geschafft, einen Weg zurück in das Buch zu finden. Doch er wusste nicht, dass Basta und Capricorns Mutter Mortola, auf Rache sinnen und ihn, Mo und Maggie in das Verderben stürzen wollen. Und ehe es sich die Familie versieht, werden sie von Basta und seinen Helfern überwältigt. Ihnen zur Seite steht ein Mann namens Orpheus, dem es tatsächlich gelungen ist, Menschen in ein Buch zu lesen. Und schon wird Mortolas finsterer Plan in die Tat umgesetzt: Sie will Mo in der Welt des Buchs Tintenherz richten und töten. Doch in der Tintenwelt angekommen muss sie feststellen, dass nicht alles so ist, wie sie es sich erhofft hatte. Zum einen konnte sie Maggie und Staubfinger nicht habhaft werden, denn beide hatten zu dem Zeitpunkt, als sie Elinors Haus überfielen längst die wirkliche Welt verlassen und die Tintenwelt betreten (Staubfinger wurde von Orpheus zurückgelesen und Maggie nutzte die Zeilen, die Orpheus für ihn verfasst hatte und las sich und Farid selbst in die Tintenwelt). Zum anderen ist Capricorns Versteck nur noch eine Ruine und die Hoffnung, dass ihr Sohn, der in der realen Welt ein unschönes Ende gefunden hatte, in der Buchwelt noch lebt, hatte sich nicht erfüllt. Wütend schießt sie Mo nieder und lässt ihn zum Sterben in den Armen seiner Frau zurück. Doch Mo ist nicht alleine, denn auch Maggie ist in der Tintenwelt und natürlich Fenoglio, der Schöpfer des ganzen Buches, den es am Ende von „Tintenherz“ selbst in die Buchwelt verschlagen hatte.
Tintenherz war eines der erfolgreichsten deutschen Kinderbücher überhaupt und es wurde inzwischen in mehrere Sprachen, u. a. in Englisch, übersetzt. Tintenblut ist nur der Fortsetzungsroman und gleichzeitig der zweite Band einer Trilogie. Im Gegensatz um ersten Roman wird nun das ganze umgekehrt und nun sind es die „realen“ Menschen, die sich in einer Fantasiewelt wieder finden. Das hat durchaus seinen Reiz und im Vergleich zu Tintenherz (der Roman ist - obwohl ein Bestseller - nicht frei von Tadel) ist Tintenblut insgesamt spritziger und abwechslungsreicher. Da dies allerdings ein Kinder- bzw. Jugendbuch ist, sei angemerkt, dass es für einen solchen Roman nicht unbedingt gut ist, dass die Geschichte von Kapitel zu Kapitel bedrückender und aussichtsloser wird. Am Schluss der über 700 Seiten findet das ganze mit eine Katastrophe und einem Cliffhanger ein Ende. Mit so etwas entlässt die Autorin die jungen Leser und erwartet, dass diese nun zwei Jahre warten, bis die Fortsetzung erschient. Das hätte man auch anders machen können und natürlich hätte die Grundgeschichte positiver sein können, denn das Ganze - und dies sei wiederholt - wird als Jugendbuch verkauft mit einer Empfehlung ab 11 Jahre. Oder richtet sich dieser Roman an all die Erwachsenen, die es lieben, Kinder- und Jugendbücher zu lesen, wie z. B. Harry Potter? Möglich wäre es und dies würde auch den Erfolg der Bücher erklären. Fakt ist, dass Tintenblut, obwohl besser als Tintenherz, weil flotter und mit weniger Längen geschrieben, zwar gut ist, aber nicht das beste Werk der Autorin geworden ist. An die Erzählkunst von Herr der Diebe konnte die Autorin nicht anknüpfen. Auf der anderen Seite muss man der Autorin zugestehen, dass ihr die Charakterisierung ihrer Protagonisten diesmal sehr gut gelungen ist und vor allem Staubfinger gewinnt an Tiefe. Tatsächlich ist diese Figur einer der besten Protagonisten seit langem.
8 von 10 Punkten für den Roman.
Hier ganz Frisch mein Kommentar zu Tintentod:
Titel/Originaltitel: Tintentod (2007)
Autor: Cornelia Funke
Finster ist es geworden in Ombra, seit der schöne Cosimo und seine Mannen von dem Natternkopf, dem Silberfürsten, niedergemetzelt wurden. Nun hat der grausame Herrscher auch die Macht in der einst so reichen Stadt. Heute jedoch ist Ombra arm: Arm an Männern, arm an Vermögen und arm an Freude. Längst hätten die Menschen verzweifelt, doch nach wie vor kämpfen der Schwarze Prinz und der Eichelhäher mit ihren Räubern gegen die Häscher des Natternkopfs und narren sie ein ums andere Mal. Das der Eichelhäher eigentlich Mortimer heißt und dass er, seine Frau Resa und ihre Tochter Meggie von einer anderen Welt, nämlich unserer stammen, wissen nur ganz wenige Menschen: Fenoglio, der Schöpfer der ganzen Geschichte auf die diese Welt fußt und die er einst in dem Buch Tintenherz niedergeschrieben hatte und natürlich Orpheus, eine egoistischer und nazistischer Widerling, der ebenso wie Mortimer, Bücher zum Leben erwecken, Gestalten aus diesen rauslesen oder sogar reinlesen kann. Doch während Mortimer gegen das Unrecht kämpft arrangiert sich Orpheus mit den Mächtigen und gelangt zu Reichtum. So verwundert es keineswegs, ihm ein Mortimer ein Dorn im Auge ist, denn Orpheus weiß tief in seinem Inneren, dass Mortimer besser Lesen kann als er. Um ungestört dieser Welt den Stempel aufzudrücken muss der Widersacher vernichtet werden. Das Ziel des Zorns hat jedoch eigene Ziele. Der Tod zürnt dem Mann, denn er hat ein Buch gebunden, dass den Natternkopf unsterblich machte. Drei Worte, die hineingeschrieben werden, töten den Unhold auf der Stelle, doch die List flog auf und der Fürst hütet das Buch wie nichts anderes auf der Welt. Jedoch hatte Mortimer das Buch feucht gemacht und es fing zu schimmeln an. Voller Wut und in erbärmlichen Zustand, aber dennoch unsterblich, sinnt er nach Rache. Mortimer muss seinen Fehler wieder gut machen oder sein Leben und auch das seiner Tochter ist verwirkt. Es beginnt ein verzweifelter Kampf.
Man sieht schon: Tintentod ist das komplexeste Buch der Trilogie und zugleich der krönende Abschluss. Konnte man Tintenblut noch im weitläufigem Sinne als Jugendbuch bezeichnen, so ist Tintentod ein Buch, dass für Reife Menschen verfasst wurde. Es ist wohl das erste Buch von Cornelia Funke, das kein Kinder- oder Jugendbuch ist.
Mit eindringlichen schönen Worten erzählt die Autorin ihre Geschichte, die voller Wendungen ist und einige unschöne Überraschungen für den Leser bereit hält. Fenoglio, Cornelia Funkess Alter Ego in der Geschichte beklagt sich ständig darüber, dass seine Geschichte grausam und unberechenbar ist und zunächst verliert er alles Selbstvertrauen. Anderes erging es der Autorin. Sie hatte das Ziel dieser Geschichte nie aus den Augen gelassen und erzählt in straffer und sehr konzentrierter Form ihre Geschichte bis zum Ende, dass für den Leser so manche Überraschung bereit hält.
Cornelia Funke ist eine Schriftstellerin, die ihre Personen nicht haarklein beschreibt, sondern sie über ihre Taten definiert. Jede ihrer Figuren hat Licht und Schattenseiten und versteht den Leser immer wieder aufs neue zu verblüffen. Hierin liegt die große Stärke der Autorin, die mit diesem Buch ihr bisher bestes Werk veröffentlich hat und die Leserschaft sehr neugierig auf ihre folgenden Werke machte.
ich leibe diese Bücher einfach!
gehört zu dem Besten was ich jemals gelesen habe*ja*
Danke Rusch für die Tollen Rezis!:)
Ollowain
28.01.2008, 14:59
Tolle Rezensionen Rusch :)
Ich liebe diese Bücher auch, nicht zuletzt des Schreibstils wegen ^^ auch wenn ich den dritten Teil immer noch nicht gelesen habe *mph*
das werde ich aber nach Eragon als nächstes tun :p
Dann mach das: Der letzte Band ist mit Abstand der Beste der Trilogie
Habe bisher nur Buch 1 gelesen,und die anderen 2 Bände stehen noch ungelesen im Regal:o
Mal schaun wann ichs schaffe ,sie zulesen;)
Freu mich auch schon auf die Verfilmung des 1.Buches --->Herbst 2008*ja*
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich mich auf den Film freuen soll. Branden Fraser als Mo passt nicht in mein Bild und auch Staubfinger mag sich nicht so recht mit meinem Bild decken. Cornelia überläßt viel den Lesern, wenn es darum geht, Person zu beschreiben. Und das Kreativteam des Films liegt Meilen von meine Vorstellungen weg.
Pantalaimon
28.01.2008, 21:18
Hach, allein wegen Paul Bettany werd ich den Film gucken.
Hätte mir Staubfinger zwar auch anders vorgestellt, aber den Mann guck ich mir gerne an... :rolleyes:
Ollowain
29.01.2008, 19:58
Ich kann Pantalaimon nur zustimmen: Allein wegen Bettany lohnt sich das schon fast wieder.*grins*
Wobei ich Verfilmungen normalerweise kritisch gegenüberstehe; in den meisten Fällen kommt der Kontext zu kurz und es wird zu viel auf Action gepocht. :(
Ich denke aber trotzdem, dass der Film den Büchern gerecht werden wird :)
Hehe... da bin ich ja zum Glück scheinbar nicht die einzige *cool*
Ich hab mir nämlich eig von Anfang an gesagt, dass ich diesen Film nicht kucken werde. Dann werf ich letztens zum ersten Mal einen Blick auf Cornelia Funkes HP, kuck mir ein paar Infos zum Film an - und sehe Paul Bettany :D Seitdem warte ich sehnlichst auf das Erscheinen des Films xD Sofort nen Trailer gekuckt und tada, Capricorn wird von "Gollum", also natürlich dessen Schauspieler dargestellt :D Eig sieht's gar nicht mal schlecht aus...
Auch wenn mich Meggie ehrlich gesagt nicht ganz überzeugt, hab mir die aus iwelchen Gründen immer dunkel- und eher kurzhaarig vorgestellt X.X
Das ist jetzt eine ziemlich "blöde" Frage, aber, lesen sich die Bücher sehr nach Kinderbüchern?
Das erste ist ein klassisches Jugendbuch, das zweite vielleicht auch noch, aber das dritte hat überhaupt nichts mehr mit einem Jugendbuch gemein. Folglich ist so auch meine Wertung: Das erste ist das schwächste und das letzte war wirklich erstklassig.
Eventuell werd ich mir den ersten Band kaufen und lesen, wenn es die in einer billigeren Ausführung gibt! ; ) Oder ich finde jemanden, der mir die Bücher borgen kann.
Táralóm spricht da etwas an, was ich mir auch oft denke. Es ist bedauerlich, dass die Romane nur gebunden erhältlich sind. Gäbe es die TB-Ausgaben, hätte ich die Trilogie wohl auch schon gelesen.
Aber ich weigere mich, mehr als 20€ für ein Buch auszugeben, das ich vermutlich nur einmal lesen werde und von dem ich gar nicht mal weiß, ob es mir gefällt.
mir hat das buch total gut gefallen. vom schrieben her und die ganzen ideen. das beste ist aber, finde ich, dass cornelia funke sehr viele sagenwesen in ihrer geschichte nue definiert und richtig mit einbezieht.
mich hat es von hinten bis vorne gefesellt, cih konnte gar nicht mehr aufhören, zu lesen. Die geschichte hat mich total mitgerissen ich konnte mcih richtig in die figuren hineinversetzten (was übrigends nicht bei vielen büchern der fall ist). mein fazit ist: das buch lohnt sich!
über den kinofilm: ich werde nicht reingehen und den fehler machen, mir die illlusion und die vorstellung die ich mir von der tintenwelt gemacht habe, zerstören lassen. dasselbe ist mir bei "harry potter" passiert, von deren filmen ich total enttäuscht bin.
Diese Triologie ist einfach der Hammer, ich bin so froh, das ich erst reingelesen hatte, als Band 1 u. 2 bereits erschienen waren, und ich auf den Letzten nur noch ein knappes halbes Jahr warten musste. Allerdings schließe ich mich hier der Meinung Ruschs an, der Schlußband ist eindeutig der Beste.
Was ich an dieser Erzählung am meisten mochte, ist die Darstellung der einzelnen Charaktere. Ich finde es traumhaft, wie die Autorin es schafft jede der Personen mit so viel Hingabe und Glaubhaftigkeit zu beschreiben ohne dabei auch nur annähernd langweilig zu wirken. Ich denke für jeden Leser ist eine Figur dabei die er von Anfang an in`s Herz schließt. Bei den meisten wird es wohl Staubfinger gewesen sein, ich fand mich sofort in Mo wenn auch ein bisschen in Elinor wieder. Ihre Denkweisen über Bücher, v. a. wie sie zu behandeln sind, wirken wie mir auf den Leib geschrieben *lach*
Noch ein kleiner Tip an Hathor und Táralóm, ich kenne das Gefühl, zwischen 10€ TB und 25€ HC entscheiden zu müssen. Mit drei Kids ist der Geldbeutel auch nicht immer prall gefüllt. Da ich aber ein gut gebundenes Buch immer einem Taschenbuch vorziehe, habe ich es mir zu eigen gemacht, etwas zu warten (gelingt leider nicht immer) und dann auf Flohmärkten und in Antiquariaten zu stöbern. Nicht jedem seine Sache, aber sie lohnt sich und es ist erstaunlich welch gut erhaltene Stücke für 2- 5€ man findet.
Du bekommt auch alte Bücher bei www.booklooker.de zu recht anständigen Preisen. Oder auch bei www.tauschticket.de. Da habe ich schon manches ertauscht.
:(:(:( ohhh wenn ich das so lese, bereue ich direkt, dass ich das Buch noch nicht gelesen habe ^^
Ist das Buch das Geld wirklich wert?? Wäre nett, wenn ich eine Antwort erhalten würde ;)
danke schon mal im voraus ..
mfg
wenn ein buch sein geld wert ist, dann dieses. es ist fanszinierend geschrieben, fantastisch ausgeschmückt.
ich bin fest der überzeugung, dass es dir auch gefallen würde.
wenn ein buch sein geld wert ist, dann dieses. es ist fanszinierend geschrieben, fantastisch ausgeschmückt.
ich bin fest der überzeugung, dass es dir auch gefallen würde.
Danke schön ;) Ich werds mir dann mal bald zulegen *ja* Wenn alle hier so überzeugt von dem Buch sind, wärs ja ne schande das Buch nicht zu lesen :D
Naja, vielleicht kannst Du es ja in der Bibliothek ausleihen.
Übrigens waren alle drei Bände auch in den USA gewaltige Bestseller. Dort ist Cornelia Funke fast ebenso erfolgreich wie hier.
Übrigens kann man Kindern fast alles geben, was sie geschrieben hat. Meine große Tochter liebt ihre Geschichten. Die Frau hat wirklich Ahnung, wie Kinder Ticken. Kein Wunder als, dass sie inzwischen die erfolgreichste Deutsche Kinderbuch Autorin ist.
Die Tintenwelt Trilogie war aber ihr mit Abstand reifstes Werk.
oh dass sie auch in den usa so erfolgreich war, wusste ich noch nicht.
naja, dann danke für die info.
was das reifste werk betrtifft, stimme ich dir auch zu. "die wilden hühner" etc. war eher etwas für mädchen im alter von 12 jahren xD
Ich hab nur die ersten 2 Bücher gelesen und bin noch nicht dazu gekommen das 3. zu lesen. Ein Freund hat mir davon abgeraten es zu lesen und hatte ehrlichgesagt auch keine Lust dazu !
Meiner Meinung nach waren die Bücher auch nicht gerade die besten, weil mir die Idee irgendwie zu abstrakt war.
Sithoras
11.05.2008, 19:43
Auch ich habe erste Band I und Band II gelesen. So wie Farodin habe ich nicht die Absicht Tintentod zu lesen. Ich finde die Idee sehr schön, allerdings nicht so toll umgesetzt, von Frau Funke. Aufgrund ihrer Idee mit dem "herauslesen", ist den Charaktären alles möglich. Funkes Fehler ist meiner Meinung nach, dass sie das zu sehr ausnuzt, und Beispielsweise tote auferstehen lässt.
mfg
Aufgrund ihrer Idee mit dem "herauslesen", ist den Charaktären alles möglich. Funkes Fehler ist meiner Meinung nach, dass sie das zu sehr ausnuzt, und Beispielsweise tote auferstehen lässt.
mfg
Das ist es im Prinzip schon - aber praktisch auch wieder nicht. Meggi und Mo können nur aus Büchern herauslesen, in denen das gewollte besonders eindrücklich geschrieben ist - und das wird gerade in der Tintenwelt zum Problem. Denn sie selbst bringen das nicht fertig und Fenoglio leidet im dritten Band an einer Schreibblokade. Nichts was er schreibt ist mehr brauchbar.
Außerdem bleibt immer die Gefahr, das jemand wichtiges in der Geschichte verschwinden, im Austausch gegen das herausgelesene.
Und ich finde, auch die Sache mit dem Tote auferstehen lassen ist gut un logisch in die Geschichte eingebettet. In solchen Situationen habe ich nichts dagegen.
Ich finde, ihr solltet Tintentod noch lesen - meiner Meinung nach ist das Buch sehr, sehr spannend. Jeder der Charaktere geht auf seine eigene Reise, die Ereignisse um Mo als Eichelhäher führen zu einigen Konflikten und während Fenoglio außer Stande ist, etwas zu schreiben und langsam an seiner eigenen Welt verzweifelt, nutzt Orpheus, der sowohl schreiben als auch herauslesen kann seine Fähigkeiten um sich Geld und Ansehen zu verschaffen.
Ein guter Rat: Lest es!
Ich hab nur die ersten 2 Bücher gelesen und bin noch nicht dazu gekommen das 3. zu lesen. Ein Freund hat mir davon abgeraten es zu lesen und hatte ehrlichgesagt auch keine Lust dazu !
Meiner Meinung nach waren die Bücher auch nicht gerade die besten, weil mir die Idee irgendwie zu abstrakt war.
Huhu Farodin,
mir fällt schon zu widerholten mal auf, das du Bücher gleich als nicht die Besten bewertest, nur weil dir ein Freund etwas geraten hat, oder dir eine Idee nicht so zusagte.
Ich finde es schade, Geschichten die unheimlich viel Tiefe, eine unglaublich farbenfrohe Welt und sehr lebendige Charaktere beschreibt so pauschal abzuwerten. Auch wenn einem eine Idee nicht unbedingt gefällt, kann die Story darum sehr gut beschrieben sein. Ich finde die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, und ein sehr unterhaltsames Werk geschaffen, das viele begeistert und das nicht nur bei einmaligem Lesen.
@Sithoras
Schade das du das Buch nicht lesen möchtest, auch wenn vieles durch die Möglichkeiten des Herlesens voraussehbar ist, C. Funke bleibt ihrem Schreibstil bis zum letzten Wort der Reihe treu. Vielleicht packt es dich doch noch einmal und du liest dich rein, ich denke du würdest es nicht bereuen
liebe Grüße
Allanon
Elli von Aventerra
12.05.2008, 10:57
Ich hab das Buch jetzt noch nicht gelesen, aber ich habe schon eine Ahnung, wie der vierte heißt! xD Tintenkiller *lach!* Da ist ja das Tintenherz, das blutet dann Tintenblut, das führt zum Tintentod und wer ist der Täter? Der Tintenkiller!*lol**lol**lol**lol**lol**lol**lol**l ol*
Sithoras
12.05.2008, 11:30
Nun ja, da mein Vater es sowieso lesen wird, denke ich, dass ich auch mal reinlesen werde. Mal sehen we es mir gefällt. Obwohl ich von den ersten eiden nicht so egeister war.
mfg
... und dann auf Flohmärkten und in Antiquariaten zu stöbern. Nicht jedem seine Sache, aber sie lohnt sich und es ist erstaunlich welch gut erhaltene Stücke für 2- 5€ man findet.
Du bekommt auch alte Bücher bei www.booklooker.de (http://www.booklooker.de) zu recht anständigen Preisen. Oder auch bei www.tauschticket.de (http://www.tauschticket.de). Da habe ich schon manches ertauscht.
Leider habe ich eine teure Macke: ich mag keine gebrauchten Bücher. Mich ekelt es einfach davor. Noch dazu, wenn ich nicht weiß, wer das Buch vor mir in der Hand hatte...
Ich hab das Buch jetzt noch nicht gelesen, aber ich habe schon eine Ahnung, wie der vierte heißt! xD Tintenkiller *lach!* Da ist ja das Tintenherz, das blutet dann Tintenblut, das führt zum Tintentod und wer ist der Täter? Der Tintenkiller!*lol**lol**lol**lol**lol**lol**lol**l ol*
Du sagst es. Ich bin also nicht die einzige, die die Titel unsagbar albern findet :D Das war nun eine sehr unprofessionelle und unsachliche Aussage, aber es ist so, dass ich mir unter den Titel immer ganz was anderes vorstelle. zB hießen die Stifte, mit denen man mit Tinte Geschriebenes auslöschen konnte, in meiner Schulzeit Tintentod... Ich höre heute noch meine Banknachbarin sagen: Leihst du mir mal deinen Tintentod? *muahaha*
DisAster
12.05.2008, 14:16
Uiuiuiui Tintenherz! :)
Was kommen für Erinnerungen hoch? Bis zum vierten Schuljahr habe ich nur Comics gelesen und wollte gar keine Bücher anfassen. Dann dachte ich mir "Ich bin schon neun Jahre alt. Langsam muss ich endlich ein richtiges Buch lesen!" Also ging ich zur Bücherei und habe ein Haufen Bücher herausgenommen, die mich interessierten. Ich musste mich für eins entscheiden, da nahm ich Tintenherz. *ja*
Dadurch begann eine Lesephase mit vielen Fantasybüchern. ;)
Es hat mich damals umgehauen. Die folgenden Teile waren nicht erschienen oder nicht in der Bücherei, da habe ich gleich danach "Herr der Diebe" gelesen.
Zu meinen ersten Büchern meinte jeder, sie seien so dick und ich solle mit was dünnem anfangen. Habe ich trotzdem nicht gemacht. :)
Ist irgendwie schön mal wieder an sein "Erstes" erinnert zu werden. Die darauf folgenden Bände habe ich aber bislang noch immer nicht gelesen. Vielleicht auch, weil ich die Handlung des Ersten nur noch flüchtig in Erinnerung habe.
Sollte ich vielleicht nachholen ...
Huhu Farodin,
mir fällt schon zu widerholten mal auf, das du Bücher gleich als nicht die Besten bewertest, nur weil dir ein Freund etwas geraten hat, oder dir eine Idee nicht so zusagte.
Ich finde es schade, Geschichten die unheimlich viel Tiefe, eine unglaublich farbenfrohe Welt und sehr lebendige Charaktere beschreibt so pauschal abzuwerten. Auch wenn einem eine Idee nicht unbedingt gefällt, kann die Story darum sehr gut beschrieben sein. Ich finde die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, und ein sehr unterhaltsames Werk geschaffen, das viele begeistert und das nicht nur bei einmaligem Lesen.
Hallo Allanon,
Ich glaube du hast mich falsch verstanden...
1.Das ist das einzige Buch, das ich noch nicht gelesen habe, weil mir ein Freund es geraten hat!
2.Ich habe nie gesagt, dass die Idee schlecht ausgeführt ist. Ich hätte die Bücher ja nicht gelesen,wenn sie schlecht wären! Also mit "nicht die besten" meinte ich 3 1/2 Sterne.
3.Ich werde das 3. Buch vielleicht noch lesen, wenn ich Lust dazu bekomme.
Nightfarer
13.05.2008, 13:11
Die Trilogie ist gut, obwohl ich sie manchmal etwas langatmig fand. Trotzdem fand ich sie spitze. Die Ideen waren toll, die Namen sowieso.
Also die Bücher sind wirklich gelungen.
Iron Nemesis
14.05.2008, 20:11
also ich finde, diese bücher fangen alle irgendwie so ein bisschen langweilig an... aber wenn man sich erstmal richtig in die tintenwelt eingelesen hat, lässt sie einen gar nicht mehr los :) dann kommt spannung auf ohne ende und man muss einfach weiterlesen :D
lg Iron
Wasserhand
21.05.2008, 16:20
Táralóm spricht da etwas an, was ich mir auch oft denke. Es ist bedauerlich, dass die Romane nur gebunden erhältlich sind. Gäbe es die TB-Ausgaben, hätte ich die Trilogie wohl auch schon gelesen.
Aber ich weigere mich, mehr als 20€ für ein Buch auszugeben, das ich vermutlich nur einmal lesen werde und von dem ich gar nicht mal weiß, ob es mir gefällt.
Du kannst doch sicherlich diese Bücher auch in deiner Bibiliothek ausleihen, oder spricht was dagegen^^?
@Topic:
Finde die Tintenwelt Trilogie sehr unterhaltsam, besonders aufgrund der eigenartigen Welt und dem Charakter Staubfinger und seinem Marder.
Aber ich persönlich fand das Cornelia die Geschichte etwas Lang gezogen hat, oder eher gesagt; verlängert hat und diese eigendlich schon nach einem Buch abgeschlossen hätte sein können. Trotz allem, sehr gute Trilogie und mal etwas anderes^^
Nun ja, in einem Punkt hast du recht - den ersten Band kann man durchaus als abgeschlossene Geschichte lesen.
Aber ich finde auch Tintenblut und -tod sehr lesenswert. Vor allem wegen Fenoglio, den ich den interessantesten Charakter in der Reihe finde. Mann stelle sich nur vor: Als Schriftsteller in seiner eigenen Welt geraten, die man liebevoll erdacht hat, mit allem, was über das eigentliche Buch hinausgeht - eigentlich ein Traum! Aber die Geschichte tut nicht im geringsten das, was sie sollte!
Man merkt richtig, wie er verzweifelt versucht, seine ihm entgleitende Welt irgendwie wieder auf den richtigen Weg zurückzuführen - und dabei alles noch schlimmer macht.
Samantha
01.08.2008, 14:55
Ich finde diese Trilogie spitze.
Wenn da Figuren aus einem Buch kommen - iss schon krass. Schade nur, dass dafür immer etwas verschwindet.
Aber das Ende der Trilogie ist auch toll.
Das sind wieder mal richtig schöne Bücher :D
Ich bekam das 3. Band Tintentod geschenkt, und bekam überall zu hören, dass diese Trilogie der Hammer sei, gleichzusetzen mit Harry Potter und Eragon und tausendmal besser als "His Dark Materials". So hab ich mir umgehend den 1. Band besorgt. Und ich hab es gelesen, ich hab dem Buch bis zum Schluss die Chance gegeben besser oder wenigstens einigermassen gut zu werden. Aber ich wurde enttäuscht.
Mein Fazit: Einfach nur furchtbar! Insbesondere ihr Schreibsteil, sowas von holprig und unelegant. Die Geschichte ist auch sehr lau. Der Bösewicht einfach nur lächerlich. Sehr viel mit guter Fantasy hat das Buch auch nicht zu tun. Mag sein das die anderen Bücher besser sind, aber mir das 2. Buch zu leisten, nein. Ein gebundenes Buch für 30-40 Fr zu kaufen, seh ich auch sonst nur selten ein.
Und die Geschichte mit Harry Potter und Eragon zu vergleichen... eine Frechheit. ò.ó
Nichts für ungut, aber ich musste das einfach mal loswerden. :)
Ich hab Tintenherz vor ein paar Jahren gelesen. Ging so - eher mit der Tendenz nach unten. Mittlerweile hab ichs auch schon bei ebay vertickt. Die Gebundene Ausgabe sieht zwar hübsch aus im Regal, aber ich hatte absolut nicht mehr das Bedürfnis das Buch zu behalten.
Die Geschichte ist auch sehr lau. Der Bösewicht einfach nur lächerlich.
Da muss ich dir Recht geben.. Die Bösewichte haben mMn viel zu harmlos gewirkt.. Lag vielleicht auch mit an den komischen Namen. Die haben mir übrigens durchgehend nicht gefallen. Capricorn, Basta...na ich weiß nicht - nicht mein Geschmack.
Die Handlung fand ich auch zu durchschaubar und langweilig - Spannung ist fast nie aufgekommen, obwohl ich die Idee an sich eigentlich gar nicht schlecht finde..
Personen aus Büchern herauslesen gabs vorher noch nie..oder?
Die Umsetzung der Idee gefällt mir einfach nicht *g*
Und die Geschichte mit Harry Potter und Eragon zu vergleichen... eine Frechheit.
Mit Harry Potter hat das Buch wirklich nichts zu tun - außer man nimmt den Erfolg und den Bekanntheitsgrad..Das Gleiche gilt für Eragon.
Wobei ich Eragon noch viel, viel schlechter finde als Tintenherz.. Ansichtssache ;)
Hm, das ist wohl Geschmacksache. Ich fand, dass Tintenherz ein paar Längen hatte, aber ich trotzdem fand ich das Buch gelungen und Cornelia Funkes Schreibstil gefällt mir sehr gut. Schon interessant, wie die Meinungen auseinander gehen.
Personen aus Büchern herauslesen gabs vorher noch nie..oder?
Doch, die gab es. Spontan fällt mir da Jasper Ffordes Thursday-Next-Reihe ein. Sein erstes Buch The Eyre Affair ist 2001 erschienen.
Ich glaube auch nicht, dass Jasper Fforde der erste ware. Das Dinge aus Büchern lebendig werden ist kein neues Thema. Ich möchte Wetten, dass Poe schon so eine Geschichte geschrieben hatte.
Sternenstaub
24.10.2008, 08:20
Also, ich mag die Tintentrilogie sehr, sehr gerne!
Ich fand das erste Buch gut, das zweite besser und das dritte auch sehr gut.
Im Allgemeinen würde ich sagen, dass mir "Tintenblut" am besten gefallen hat.
PrincessZelda
25.10.2008, 16:00
Ich muss ehrlich sagen mich hat der erste teil auch nicht so vom stuhl gerissen.aber ich bin jemand der wissen will wie geschichten zu ende gingen.der zweite band tintenblut gefiel mir schon ganz gut also wünschte ich mir den dritten zum geburtstag und ich wurde irgendwie entäuscht.normalerweise brauche ich für ein buch dieser dicke knapp vier tage aber das buch tintentod hat mich anderthalb wochen aufgehalten...:( sehr trurig das aus der welt,die eigentlich sehr schön gestaltet war etwas so unschönes und langweiliges wurde...
Ganz meine Meinung.
Ich finde außerdem, das filme zu wirklich guten büchern (mit ausnahme von HdR) immer sch**** sind.. ich sag nur Eragon.
Aber mittlerweile find ich die bücher zwar cool, aber irgendwie zu... gewaltlos.
Gut, da ist dieser kampf bei der burg.. aber davon abgesehen ist mir das ganze ein bisschen zu kindisch, kitschig und unblutig.*ja*
Aber mein Staubi ist imm er noch toll.. auch wenn ich denke:
Wenn man tot ist, sollte mans auch bleiben, sonst wird Herrn TOD (siehe Terry Pratchett) doch fad...*grins*
hehe, zu gewaltlos? Was ist denn das für eine Aussage. Ich finde, was in dem Buch an gemeinheiten passieren, ist schon ordentlich. Es muss ja nicht immer ein Gemetzel sein (dies ist für mich eher der Ausdruch eines ideenlosen Autors). Die Geschichte hat schon ein paar fiese Seiten. Wenn ich nur daran Denke, wie der Fürst zum ersten mal in seiner verfallenen Form auftrag. Brrr. Das fand ich echt extrem. Ich liebte die Titenwelt Trilogie vor allem wegen der starken Bilder und der phantasievollen Beschreibungen. Sicher, wer auf die großen Action Szenen hofft, der wird enttäuscht werden.
Ach übrigens: Ihr habt die selben Avatare. Das ist im ersten Blick sehr verwirrend und ich dachte mir: Häh, unterhält sich da jemand mit sich selbst. ;) Vielleicht kann ja einer vor Euch das Bild wechseln.
Ich bin jetzt in der Hälfte von Inkspell (Tintenblut), nachdem ich mir vorgenommen habe, der Tintenwelt noch eine Chance zu geben. Ich muss zugeben das zweite Buch ist besser, aber nach dem ersten Buch konnte es ja nur noch besser werden. Mir gefällt Staubfinger und die Passagen mit ihm, die sind gut geschrieben. Schön ist es auch endlich in einer Fantasywelt angekommen zu sein. Aber dann hört es mit den positiven Sachen auch schon auf. Meggie ist mir viel zu weinerlich dargestellt, mag ja sein, dass sie Heimweh hat, darüber muss ich aber nicht unbedingt über 4 Seiten lesen müssen. Farid wird viel zu kindlich dargestellt, dabei sollte er ja 15 oder so sein. Auch Meggie wird meistens nicht wirklich wie ein 13jährige dargestellt. Auf mich wirkt das relativ befremdlich in einer Fantasygeschichte.
Sehr viele Sachen werden immer wiederholt erklärt, wozu oft die Dialoge genutzt werden. Ich finde dad stilistisch sehr schlecht, ausserdem bringt es die Geschichte nicht weiter. Die vielen, kurzen Kapitel machen es einem sehr schwer ins Buch reinzukommen. Und das ist auch der Hauptgrund wieso ich wohl nicht weiterlesen werde, die Geschichte packt mich nicht. *whiteflag* Ausserdem frage ich mich worum geht es in dieser Geschichte, wo soll sie hinführen? Für mich braucht gute Fantasy eine Quest, und auch Helden.
Schade, eigentlich finde ich die Idee gar nicht mal so schlecht, nur einfach schlecht umgesetzt. Die Geschichte wirkt zu langsam und viel zu orientierungslos, weshalb auch jegliche Spannung total flöten geht.*fad*
Danke für die Belehrung, Rusch.
Hmm...
Aber ich bleib dabei. Selbst wenn dass einen ideenlosen Autor ausmacht, ich steh einfach auf Schlachten. Dieser unnachahmliche Sound, wenn zwei Streitmächte aufeinander prallen, und diese berührenden Schlachtrufe, bevor es losgeht (die von Aragorn in der letzten Schlacht im dritten Teil von HdR find ich besonders schön), einfach herrlich. Und, schön, der Natternkopf spinnt schon seine fiesen Intrigen, aber irgendwie werden die kaum zur Handlung. Und ansonsten wusste ich schon nachden ersten 50 Seiten wies weitergeht, "Intrige und böse Gemeinheiten" hin oder her. Idalia, du hast schon Recht, Meggie ist ein verweichlichtes Mutters... Ich meine, Töchterchen. In meinem Internat gibts auch eine, die heult jeden Abend weil sie so Heimweh hat... Nervtötend.*mph* Die soll sich mal Dustfinger anschaun, dem gehts auch nicht besser.. *ja* Und die Beziehung zwischen Meggie und Farid kommt mir vor wie die allererste Kindergarten-Liebe von zwei 5jährigen. Alles in allem ein Buch für Kinder zwischen 7 und 10
(Ha, Gott sei dank werd ich bald zwölf *grins*...) Eure Nayth (und Nun: Auf in den Kampf!!! *clap*
@Nayth: Du nimmst immer wieder Bezug auf die englische Ausgabe. Lebst Du in England oder USA?
Na, ich will ja keinem einen Geschmack vorschreiben, denn die sind ja bekanntlich verschieden. Ich habe mit großen Vergnügen die Drenai Saga (Wenn Du es noch nicht gelesen hast, dann lege ich Dir "Die Legende" sehr ans Herz) und andere Schlachten Schinken gelesen, aber für mich muss das Blut nicht aus den Seiten spritzen. ;)
Ich sehe, ihr habt jetzt beide Euren Avatar geändert. :D
aber für mich muss das Blut nicht aus den Seiten spritzen. ;)
Da muss ich Dir Recht geben *ja*
Und wenn man bedenkt, dass Cornelia Funke eigentlich eine Kinderbuch-Autorin ist, reicht das, was an Gewalt in der Trilogie vorkommt, für meinen Geschmack vollkommen aus.
Allerdings muss ich in letzter Zeit leider immer öfter feststellen, dass wohl die meisten Geschichten anhand des Gewaltpotenzials beurteilt werden. So nach dem Motto: Kein Blut = zwangsläufig schlechte Geschichte. Ein Buch kann auch ohne große Schlachten eine tolle Geschichte aufweisen.
Farid wird viel zu kindlich dargestellt, dabei sollte er ja 15 oder so sein. Auch Meggie wird meistens nicht wirklich wie ein 13jährige dargestellt. Auf mich wirkt das relativ befremdlich in einer Fantasygeschichte.
Wie kommst du darauf, dass es befremdlich wirkt? Ich meine dass, wenn man jemanden so darstellen will, wie es exakt zu seinem Alter passt, das ein enorm schwieriges und ziemlich dummes Unterfangen wird.
Man muss sich nur einmal die Schulen angucken. Die Hälfte der 14-Jährigen verhält sich wie 5, nur um "cool" zu wirken. Einige in diesem Alter haben den Intellekt eines/einer Zwanzigjährigen. ;)
Wie es im realen Leben ist, darüber kann man streiten, genauso die Auffassung von dir. Aber ich finde, auch eine Phantasiewelt sollte schon im begrenzen Maße der Realität entsprechen.
Ich kann hier nur von mir reden, aber ich finde komplett fiktionale Welten richtig ätzend. Deswegen war die Tintenwelt eigentlich ein Lichtstrahl, weil man so problemlos ohne übertane Klischees auskommen kann.
Cornelia Funke hat in meinen Augen etwas Großartiges für Jugendliche geschaffen, vielen Erwachsenen gefällt das Buch, warum auch nicht? Es ist interessant erzählt und es fließt genügend Realismus ein.
Just my opinion.
@Nayth: Schau doch einmal in den "Was stellt ihr euch unter einer geilen Fantasyschlacht vor"-Thread. Du bist eine/r der wenigen, die so über Schlachten denken. Oder hast du schon? Gib doch auch dort mal deine Meinung dazu ab ;)
*freut sich schon wieder auf Diskussionen-Fähnen schwenk*
Himmel, Rusch, nein! ich bin voll und ganz aus Österreich, auch wenn ich auf ein bayerisches Internat gehe. Aber ich lese einiges auf englisch und finde die Sprache extrem toll.
Meinetwegen kann das Blut sogar aus dem Einband spritzen, solange ich mir mein Lieblingsgewand nicht schmutzig mache. *muahaha*
"Die Legende"? von wem ist das?
Ja, ich schau dann mal gleich in den Schlacht-Thread rein, bisou..
Nayth
Nun, dann frage ich mich, warum Du ein Buch, dass von einer deutschen Autorin stammt, auf englisch liest. Ist es vielleicht der billigere Preis ;). Ich lese auch viel auf Englisch, aber hauptsächlich, weil bei der Übersetzung viel verloren geht. Hier ist das anders rum, auch wenn Cornelia Funke in Kalifornien lebt und sicherlich die Übersetzung ganz genau gelesen hat. Gut, dann ist es nicht so schlimm (zumal ich bei Tintentod mehrfach den Eindruck hatte, es sei ein Übersetzung - die Autorin lebt schon so lange in den USA, dass sie wohl schon beginnt englisch zu denken *ja* ).
Die Drenai Saga ist von Autoren David Gemmell, der leider viel zu früh verstorben ist. Die Saga umfasst neun Bände von denen besonders die ersten drei sehr Gewaltbetont sind und wirklich beeindruckende Beschreibungen epischer Schlachten enthalten.
Nun, dann frage ich mich, warum Du ein Buch, dass von einer deutschen Autorin stammt, auf englisch liest. Ist es vielleicht der billigere Preis ;). Ich lese auch viel auf Englisch, aber hauptsächlich, weil bei der Übersetzung viel verloren geht. Hier ist das anders rum
Du hast wohl eher mich gemeint ;) Ja, der Preis war der Hauptgrund *ja*, hab nur fast die Hälfte gezahlt. Irgendwie schon traurig, dass die deutschen Ausgaben immer teurer sind, dabei haben viele amerikanische (ab und zu auch britische) Ausgaben viel schönere Cover. X.X
Auch ist es interessant zu sehen, was eine Übersetzung bewirkt. Irgendwie ist es ersichtlich, dass es nicht original Englisch ist. Gewisse Satzstellungen und Wörter, würden so im Englischen nicht eingesetzt werden. :)
Ich glaube, du hast da was falsch verstanden, Rusch, ich habe
Tintenherz und co. nicht auf englisch gelesen.. Das ist wirklich Idalias Typ.
Ich hab bis jetzt erst sehr wenige Bücher, zum Beispiel Harry Potter 1, 2, 3,
5, 6 und 7 (den vierten finde ich grottenlangweilig)englisch gelesen, ich schau mir aber alle Filme, bei denen englisch geht, auf englisch an.
Aber Idalia hat Recht, die Cover sind bei den englischen Büchern immer besser. Bei allen Alben, wie oft habe ich jetzt das Wort englisch verwendet??
Tintenherz will ich schon lange mal lesen. Aber ich weigere mich, die teuren gebundenen Bücher zu kaufen :(
Ich bin sicher, irgendwann gibt es eine günstige Dreiband-Ausgabe um 10 Euro, wie bei den Wächter-Romanen :DIch glaube nicht, dass das passieren wird.
In Tintenherz geht es ja gerade um die Liebe zu Büchern und zwar nicht nur zum Inhalt, sondern zu dem Gebilde Buch als Ganzes, seinen Einband, seine Bindung, die Gefühle, die man damit verbindet, etc.. Auch glaube ich nicht, dass nur Verlagspolitik dahinter steckt. Hier passen Äußeres und Inneres zusammen und ich kann mir gut vorstellen, dass es Cornelia Funkes Wunsch war, dass die Werke nur in entsprechend hochwertigen Ausgaben erscheinen (obgleich ein Autor darauf normalerweise keinen Einfluß hat).
Tintenherz als Taschenbuch kann ich mir nicht vorstellen. Das geht irgendwie überhaupt nicht. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, wäre irgendwann eine preiswerte, aber durchaus hochwertige Weltbild Ausgabe, wie bei der BILD Fantasy-Bibliothek.
Es ist immer schwer, den Lesegeschmack von anderen einzuschätzen, aber ich denke, das Buch würde dir gefallen. Cornelia Funke hat einen unglaublich schönen Sprachrhythmus, Sprachmelodie, wie immer man das ausdrücken will. Die Geschichte fließt einfach ruhig dahin, ohne Ecken und Kanten. Manche empfinden das vielleicht als langweilig (wie meine Frau). Ich finde das einfach nur schön und entspannend und genieße die Geschichte wie einen guten Wein. Was ich bis jetzt gelesen habe, ist eher eine Geschichte der stillen, leisen Töne - und damit genau das, was ich suche. Ein paar Wortwiederholungen sind mir aufgefallen, wie "schartig", aber ansonsten ist Cornelia Funke eine der Autorinnen, von denen ich noch eine ganze Menge lernen kann. Nicht so ausgereift und moralisch wie Ende, aber "runder" als Marzi, da sie im Vergleich zu ihm den Mut hat, auf übertriebene Action zu verzichten. Ich werde jedenfalls schnell weiterlesen.
Ich bin ziemlich sicher, dass Cornelia Funke wie eine Löwin kämpfen würde um eine Veröffentlichung der Tintenwelt Bücher in einer Bild oder Weltbild Ausgabe zu verhindern. Bitte bedenkt, dass das Cover von der Autorin selbst gestaltet wurde und das sie sehr wohl den Inhalt in der Aufmachung zum Ausdruck bringen wollte. Ich finde die Ausgabe sehr, sehr schön und ich glaube auch, dass es kein Taschenbuch geben wird, denn zum einen ist gibt es von ihren anderne Romanen auch noch keine Hardcover und zum anderen ist dieses Buch so speziell, dass sie dies vielleicht sogar vertraglich ausgeschlossen hat.
Die englische Ausgabe ist aber als Taschenbuch erhältlich. Auch zusätzlich in der Filmversion, welches auch im Taschenbuchformat erschienen ist. X.X
Also, es gibt ein Buch zum Film, mit dem üblichen Film-Bla-Bla. Das ist kein Roman. Aber es gibt eine spezielle Filmausgabe im Hardcover und 22 Euro teuer (noch 2 Euro mehr als das normale Buch). Eine Taschenbuchausgabe gibt es auf Deutsch nicht.
Auf Englisch gibt es allerdings ein Taschenbuch, doch das hilft den deutschen Lesern wenig.
Ja, das ist mir klar, dass es deutschen Lesern wenig hilft. Ich bezog mich mit dem auch eher auf die Aussage, dass Funke wie eine Löwin kämpfen würde, dass sie Bücher nicht als Taschenbücher rauskommen. Warum ist das denn in englischen Ausgaben der Fall? Hat sie darauf dann keinen Einfluss mehr? X.X
*~Leya~*
11.11.2008, 14:33
hallo
ich habe nur den ersten band gelesen aber das war noch ganz am anfang, als das buch noch keine 3 wochen in deutschland erschienen ist. jetzt kann ich mich an fast nichts mehr erinnern. ich hab zwar die anderen bücher hab aber nie weiter gelesen.
sollte ich diese trilogie weiterlesen? und wenn ja, kann ich dann sofort mit dem 2.band anfangen oder sollte ich den 1. nochmal lesen?
danke
leya
@Leya: Du kannst mit Band 2 anfangen. Die Geschichte wird mehr oder weniger wieder aufgerollt. Und ob es sich lohnt? Das hängt von Dir ab. Wenn Dir der erste Band gefallen hat, lohnt es sich bestimmt. Ansonsten sind die Meinungen hier ja unterschiedlich. Es hängt halt wie immer vom eigenen Geschmack ab.
@Idalia: Ich denke, der englische Markt ist ganz anders. Ich könnte mir vorstellen, dass angesicht der Tatsache, dass sehr wenige Bücher überhaupt ins Englische übersetzt werden, die Verlage sich auf nichts einlassen und die Genehmigung, das ganze als Taschenbuch heraus zu bringen als Grundvoraussetzung angegeben haben.
So, ich habe beim Verlag nachgefragt und hier die offizielle Stellungnahme zum Thema Taschenbuchausgabe:
In absehbarer Zukunft wird es keine Taschenbuchausgaben der Tintenwelt-Trilogie geben, da sich die Titel im Hardcover sehr gut verkaufen.
Nur am Rande: Ich finde den Preis unserer Hardcoverausgaben durchaus attraktiv: Wenn Sie diese schönen Ausgaben mit anderen Belletristik-Titeln vergleichen, sehen Sie schnell, dass viele Hardcover-Bücher gleichen Umfangs deutlich höhere Ladenpreise haben.
"Nur am Rande: Ich finde den Preis unserer Hardcoverausgaben durchaus attraktiv: Wenn Sie diese schönen Ausgaben mit anderen Belletristik-Titeln vergleichen, sehen Sie schnell, dass viele Hardcover-Bücher gleichen Umfangs deutlich höhere Ladenpreise haben."
In der Schweiz scheint das aber nicht zuzutreffen. Sie sind genauso teuer wie andere gebunden Ausgaben. *wunder*
Ist es nicht so, das im englischsprachigen Raum die Bücher eher in Ausnamefällen als gebundene Ausgabe rauskommen? Zumindest habe meines Wissens bis jetzt blos Englische Taschenbücher gesehen. Selbst der zweite Eragon Band war Paperback - obwohl er ziemlich voluminös war.
Was die Sprache angeht - ja, gerade an dem letzten Band hat man hier und da gemerkt, dass Cornelia Funke schon lange in den USA lebt. Besonders an dem Wort "Drachenfliege" - bei dem viele deutsche Leser die Anlehnung an "dragonfly", also Libelle, nicht bemerkt haben werden.
Und zum Thema Gewalt: Es gibt ja auch so etwas wie psychischen Schrecken, der nicht das geringste mit physischer Gewalt zu tun hat. Und da findet man mMn eine ganze Menge in der Tintenwelt. Man denke nur an Geschöpfe wie den Schatten, an auferstandene Prinzen und das seltsame Gefühl, dass das alles nicht wirklich real ist... oder doch?
Ist es nicht so, das im englischsprachigen Raum die Bücher eher in Ausnamefällen als gebundene Ausgabe rauskommen? Zumindest habe meines Wissens bis jetzt blos Englische Taschenbücher gesehen. Selbst der zweite Eragon Band war Paperback - obwohl er ziemlich voluminös war.
Englische Ausgaben kommen zuerst immer als Hardcover (Gebunden) heraus und nach ca. einem Jahr kommen sie als Paperback heraus.
Englische Ausgaben kommen zuerst immer als Hardcover (Gebunden) heraus und nach ca. einem Jahr kommen sie als Paperback heraus.
Korrekt.
Alternativ gibt es noch die Variante: Erstauflage im blöden, überteurten, großformatigen Trade Paperback und dann im Taschenbuch. Letzten Endes aber ist das das selbe und es nervt, weil man nach erscheinen immer so lange warten muss.
Hey guckt mal, die englische gebundene Ausgabe sieht ja ganz schön schick aus. Gefällt mir irgendwie besser als die deutsche die ich im Buchregal stehen hab.
http://h5m.net/7065225.jpg
Und der Vollständigkeit halber:
http://www.madisonpubliclibrary.org/youth/teentopix/wp-content/uploads/2007/02/inkspell.jpg
http://www.fantasticfiction.co.uk/images/n47/n239582.jpg
So, hab jetzt auch Tintenblut durch. Sprachlich genau so ein Leckerbissen wie Tintenherz und ein wenig mehr über die Tintenwelt zu erfahren hat schon Spaß gemacht. Wobei die Tintenwelt schon... nu ja, recht klein ist. Dafür ist es schon erstaunlich, was Cornelia Funke mit ihrem sprachlichen Talent daraus macht.
Was sie nicht zu mögen scheint, sind Kampfszenen. Ein Buch mit über 700 Seiten, aber wenn zwei wichtige Charaktere sterben, dann gibt der Kampf jeweils kaum mehr als 1 1/2 Seiten her. Nu ja, manchmal kommt der Tod halt schnell und unerwartet. Ich bin wahrlich kein Freund von Kämpfen. Aber wenn es sie schon gibt, dann müssen sie m.E. auch beschrieben werden und nicht nur mit ein paar Halbsätzen. Insofern kann ich Nayth's Meinung nachvollziehen.
Das Buch, das Mo für den Natternkopf gebunden hat, hat mich doch sehr an Deathnote erinnert. Der Manga erschien 2003, Tintenblut 2005, aber ich würde mal behaupten, da hat der eine nicht vom anderen gewußt.
Was mir nicht gefallen hat ist, dass Tote ein wenig zu leicht auferstehen (wie hier ja bereits angesprochen wurde) und dassStaubfinger sich für Farid geopfert hat. Nur damit das Teenieliebesgeturtel zwischen Meggie und Farid weitergehen kann, auf das ich gut hätte verzichten können? Hallo, der Kerl hat eine tolle Frau, eine leibliche Tochter auf die er stolz sein kann und jede Menge Freunde und da opfert er sich für seinen... nu ja, Lehrling?Ich weiß nicht, so wirklich rund war das Ende nicht. Aber vielleicht gibt's ja noch einen gelungenen Abschluß in Tintentod.
Sternenstaub
25.11.2008, 08:37
@Warin:
Ja, ich weiß genau, was du meinst und das hab ich auch nicht verstanden.
Ich hätte am liebsten laut aufgeschrien und geheult, als Staubfinger sich geopfert hat. Er war mein absoluter Lieblingscharakter in der Tintenwelt!!! :(
Aber sonst fand ich Tintenblut, glaub ich, am besten von allen drei Büchern. *ja*
Für mich war der dritte Teil der weit beste. Und glaub mir, Warin, das wird sich noch so ein bisschen wenden.
Gut, nachvollziehbar war das Ganze zwar nicht, dennoch vorraussehbar. Spätestens, als Farid ihm nachwill.
@Idalia: Ich finde die deutsche Ausgabe ehrlich gesagt um Längen schöner. Bei manchen Büchern ist es tatsächlich so, dass das englische Cover schöner ist, aber bei Originaldeutschen Texten find' ich die Originalausgabe meist schöner.
Vielleicht ist es auch der Fall, weil das englische Cover doch arg mainstream aussieht. Und beim Deutschen - solch ein Cover hab ich vorher noch nie gesehen.
Dr. Borstel
29.11.2008, 22:00
Anlässlich des kommenden Kinostartes fühlte ich mich genötigt - obwohl ich Jugendbücher sonst meist meide -, doch endlich zum ersten Teil zu greifen. Meine Meinung dazu fällt zwiespältig aus. Einerseits ist "Tintenherz" sehr leicht und flüssig zu lesen, seiner Zielgruppe wegen. Man nimmt es zur Hand und legt es nicht so schnell wieder weg, weshalb ich es auch in sehr kurzer Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte schafft es immer, einem weißzumachen, dass da gleich noch was kommt und man auf jeden Fall weiterlesen muss.
Ob tatsächlich noch was kommt, ist dann jedoch eine ganz andere Sache. Abgesehen von der Tatsache, dass es zum weiterlesen reizt, habe ich das Buch als recht ereignisarm empfunden. Von Spannung gar nicht zu reden; auch wenn die "Guten" - um das klassische Gut-Böse-Schema kommt man in einem Jugendbuch natürlich nicht herum - sich in Gefangenschaft befinden, kommt trotzdem nie wirklich der Gedanke auf, das Buch könnte schlecht ausgehen. Das, gepaart mit einem recht naiven Grundton, der ein junges Publikum zwar sicherlich anspricht, älteren Lesern jedoch eher unangenehm ins Auge fällt, hinterlässt teilweise einen schalen Beigeschmack.
Letztendlich ist der Eindruck aber weitgehend positiv. Weiterlesen werde ich sicherlich, denn die Story hat noch einiges an Potential übrig, ebenso die Charaktere: Der zwielichtige Gaukler Staubfinger hat mir besonders gut gefallen, aber auch die Hautfigur Meggie mit ihrem nassforschen Auftreten hinterlässt durchaus einiges an Sympatie. Zumal ich einem Büchernarren noch nie etwas abschlagen konnte. ;)
So, ich hab' jetzt auch Tintentod durch. Die ersten 200 Seiten fand ich etwas zäh, dafür erreicht das Buch einen ersten Höhepunkt bei der Begegnung mit dem Tod (oder sollte ich besser sagen, der Tod, feminin?)
Zur ausgefeilten Sprache Funkes brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Interessant fand ich, wie die Geschichte im letzten Drittel hin- und her wog. Als könne sie sich nicht entscheiden, wie sie denn nun weitergehen soll. Manchmal hatte ich fast den Eindruck, die Autorin spricht durch Fenoglio zu mir. Das macht die Geschichte m.E. gerade für Hobbyautoren noch interessanter. Ein schönes Beispiel ist der Riese. Frau Funke (bzw. Fenoglio) hat ihn gerufen und dann scheint sie selbst nicht mehr so recht zu wissen, was denn nun mit ihm geschehen soll. Diese Situation, sich selbst in eine Sackgasse zu schreiben, kennt wohl jeder Autor. Ich fand es sehr interessant (und gelungen) wie sie sich da wieder rausgewunden hat.
Schlimmste Befürchtungen hatte ich beim Lesen des Vorwortes von Tintenblut, was die Beziehung zwischen Meggie und Farid betrifft, gerade wenn man weiß, was Frau Funke sonst so schreibt. Dass sie der Versuchung widerstand, ein romantisches Rührstück daraus zu machen, ist aller Ehren wert.
Ich hatte immer damit gerechnet, dass Meggie irgendwann doch noch selbst das Schreiben beginnt, zumal sie genau mit diesem Wunsch im "Wer ist Wer" von Tintenblut charakterisiert wird. Auch einer die vielen Fäden, die Frau Funke auswirft, aber nicht weiterspinnt (was dem Buch nicht schadet, ganz im Gegenteil).
Sehr gelungen, wer letztendlich dem Natternkopf das Buch raubt. Überraschend und doch überzeugend.
In einem Interview habe ich gelesen, dass es Frau Funke bewegt
was Orpheus so in der Tintenwelt treibtSie bereut wohl, ihn nicht getötet zu haben. Aber vielleicht gibt es ja so irgendwann noch einen vierten Band, wer weiß?
Ein wenig schade finde ich, dass die Einbände dieser doch recht teuren Bücher extrem Kratz und Fingerabdruckempfindlich sind. Schein und Sein scheinen mir bei der Buchbindung nicht übereinzustimmen. Was Mo wohl dazu sagen würde?
Ich fand den ersten Teil am besten, die anderen beiden waren irgendwie "langweilig".
Staubfinger ist eigentlich der beste Charakter der ganzen Story!!
nazgul666-rr
28.12.2008, 14:16
also ich hab die Bücher nicht gelesen - nur die Hörbücher gehöhrt - aber die Bücher werd ich mir auf jedenfall noch holen - aber nur als Gebundene Bücher - Taschenbücher werden der Geschichte nicht gerecht
abgesehen davon war ich sehr Begeistert von der Trilogie
---
aber schat mal was Nazgul gefunden hat:
Ein Interview auf BR Alpha mit Cornelia Funke:
Artikel (rechts ist das Video) (http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lesezeichen/cornelia-funke-tintenwelt-trilogie-lesezeichen-2008-12-23-ID1199716741387.xml)
Nangyala
29.12.2008, 03:55
Auch wenn ich mir jetzt noch weniger Freunde mache, was mich nichtmehr sonderlich stört, muss ich doch auch was dazu schreiben:
Ich besitze die Buchreihe, habe sie mir damals neugierigerweise geholt, als sie neu rauskamen.
Ich hatte Urlaub, als war es die beste Zeit, das erste Buch z. beginnen.
Ich las u. las u. war absolut enttäuscht v. ersten Band, da ich egtl. v. Frau Funke nur gute Bücher kannte.
Dann kam der zweite Band, ich holte ihn mir, da ich ja trotzdem wissen wollte, wie es weiter geht.
Naja.
Das dritte Buch habe ich mir nur geholt, weil ich die ersten Beiden schon hatte u. eine Trilogie ja nur vollständig ist, wenn es drei sind. ;)
Ich habe es nichtmehr gelesen..
Da lese ich lieber Kleiner Werwolf u. Kein Keks f. Kobolde v. ihr..
tibamietz
30.12.2008, 20:54
Ich kann Nangyala nur zustimmen.
Ich hab nur Tintenherz gelesen und da fiel es mir schon schwer am Ball zu bleiben.
Für mich bei weitem einfach nicht fantastisch genug.
Jugendbuch hin oder her, aber wirklich mit Ruhm bekleckert hat sich Frau Funke wirklich nicht.
Die Entführung eines Mädchens kann man spannender gestalten... ebenso die Entführung in eine ander Welt.
Letzteres erwarte ich nunmal von Fantasy-Literatur.
Aber wers mag....
LG tibamietz
Ich unterstütze diese Meinungen auch voll, also ich muss wirklich sagen dies ist eines der sehr sehr wenigen Bücher die ich abgebrochen habe, und das sogar schon nach gut der hälfte (!) des buches. Wirklich nicht sehr gelungen. Es packt einen nicht, es sieht aus wie eine kurz dahingeschriebene geschichte in der keine mühe und keine hingabe und leidenschaft steckt.
Ich unterstütze diese Meinungen auch voll, also ich muss wirklich sagen dies ist eines der sehr sehr wenigen Bücher die ich abgebrochen habe, und das sogar schon nach gut der hälfte (!) des buches. Wirklich nicht sehr gelungen. Es packt einen nicht, es sieht aus wie eine kurz dahingeschriebene geschichte in der keine mühe und keine hingabe und leidenschaft steckt.
Diese Aussage trifft meine Empfindung über diese Geschichte sehr gut. Funke scheint nicht wirklich mit Hingabe geschrieben zu haben. Ich denke als Autor muss man mit seinen Figuren mitleben. Das Gefühl hatte ich nie mit ihren Figuren, ausser mit Staubfinger. Deshalb mag wohl auch jeder Staubfinger.
Jellybelly
04.01.2009, 14:34
Diese Aussage trifft meine Empfindung über diese Geschichte sehr gut. Funke scheint nicht wirklich mit Hingabe geschrieben zu haben. Ich denke als Autor muss man mit seinen Figuren mitleben. Das Gefühl hatte ich nie mit ihren Figuren, ausser mit Staubfinger. Deshalb mag wohl auch jeder Staubfinger.
Und ein dritter :D
Ich habe das Buch auch circa bei fast der hälfte abgebrochen, weil es für mich garkeinen Reiz gab, es weiterzulesen. Die geschichte war ja ganz nett und so, aber mir wurds dann doch zu langweilig :(
Wann habe ich je auf Dauer einem Buch widerstehen können? Ihr hier seid "schuld", dass ich nun doch den ersten Band gelesen habe... Ja, auch der Film hat mich neugierig gemacht.
Es ist immer schwer, den Lesegeschmack von anderen einzuschätzen, aber ich denke, das Buch würde dir gefallen.
Warin, du Prophet :D
Ja, das Buch hat mir gefallen. Sehr sogar. Nach dem Film hätte ich zwar die Handlung nicht wirklich wiedererkannt. Aber die Handlung ist eh das an dem Roman, was mich am wenigsten beeindruckt hat.
Die Charaktere dagegen sind nicht schlecht getroffen. Im Buch gewinnen sie ein wenig mehr Tiefe, was aber in der Natur der Sache liegt. Ein geschriebenes Wort kann eben viel mehr das Innenleben von Personen offenbaren als Bilder. Noch dazu, wo vielleicht der eine oder andere Schauspieler das Buch nicht kennt und die Rolle nach dem Willen des Regisseurs oder seiner eigenen kleinen Eitelkeit folgend anlegt... Aber das gehört wohl eher in den Filmthread ;)
Was ich noch zum Buch sagen wollte... Begeistert hat mich Cornelia Funkes Schreibstil, ihr wunderbarer Umgang mit der Sprache. Sowas nenne ich Literatur... *schwärm* Und ein dickes Sonderlob an das Lektorat.
Außerdem fand ich immer wieder schön, wie Frau Funkes Liebe zu Büchern zwischen jeder Zeile spürbar ist.
Was ich noch zum Buch sagen wollte... Begeistert hat mich Cornelia Funkes Schreibstil, ihr wunderbarer Umgang mit der Sprache. Sowas nenne ich Literatur... *schwärm* Und ein dickes Sonderlob an das Lektorat.Gell? Wahnsinn. Bei Frau Funke ist mir der Inhalt fast egal, sie könnte auch ein Buch übers Bügeln schreiben, ich würde mich an der Sprache berauschen*fan* Auch das mit dem Lektorat stimmt, in allen drei Büchern habe ich nur ein winziges Fehlerchen gefunden, Weltklasse, so muss das sein*thumbsup*
Den ersten Teil fand ich wunderwunderschön.
Und dann gings irgendwie Bergab. Aber dafür hat mir Staubfänger mit jedem Buch besser gefallen =)
Und Farid konnte ich gar nich leiden. Ich meine,dann soll er Staubfinger doch heiraten, wenn er ihn so toll findet.
Ich mochte es sehr, dass die Kapitelimmermit Textstellen aus anderen Bchern begonnen haben!
kleine_elfe
25.02.2009, 03:53
Also ich bin noch unentschlossen was das Buch angeht. Irgendwie fesselt es mich nicht...ich werde es schon noch zuende lesen, weil das tue ich immer, aber im Moment hab ich mir erst die anderen Bücher vorgenommen auf die ich so lang gewartet hab, wie Elfenlied z.B., das hab ich jetzt durch, aber ich denke ich werde jetzt erst noch "das Kind" von Fitzek lesen.
Den Film habe ich nicht zu ende gesehen, der war mir so weit entfernt vom Buch, das konnte ich mir nicht angucken, obwohl ich den Brandon Fraser eig. gern sehe...Naja...Ich schreib nochmal was, wenn ich Tintenherz durch habe.
Gekauft. Gelesen. Zufrieden.
Ja, zufrieden. Ein schönes Buch, ein stimmiger Schluss. Traumhaft schöne Sprache, erfreulich geringe Fehlerquote (nähert sich 0).
Und trotzdem... ich weiß nicht. Ich kann es nicht so recht an irgendwas festmachen, aber irgendwas hat mir trotzdem gefehlt bzw mich gestört. Vielleicht wars das Hin und Her (Warin hat es angesprochen), als sich die Handlung von da nach dort und wieder zurück bewegte. Vielleicht waren es die Todesfälle, die durch postwendende und mit der Zeit bis zur Ermüdung vorhersagbare Auferstehung bzw Rückkehr jede Dramatik erstickten. Ich weiß es nicht.
Aber dafür hat mir Staubfänger mit jedem Buch besser gefallen =)
:D Staubfänger?
Dein Freud'scher Versprecher gefällt mir. Denn ich habe den Kerl in Gedanken öfters so genannt. Im Gegensatz zu vielen anderen hier fand ich den Typen im dritten Band überflüssig, nervig ... er wurde einfach zum Gary Stu. Was der Kerl am Ende alles konnte, was nur mehr ärgerlich. Hat Frau Funke sowas echt nötig?
Und Farid konnte ich gar nich leiden. Ich meine,dann soll er Staubfinger doch heiraten, wenn er ihn so toll findet.
Nun ja, so weit hergeholt ist deine Aussage ja wirklich nicht.
Wenn man genau liest und Staubfingers und Farids seltsames Verhalten Frauen und Mädchen gegenüber ein bisschen kritisch sieht und ihre Sehnsucht nach einander beobachtet, sind da durchaus homoerotische Tendenzen der beiden zu ahnen. Auch wenn es die beiden wohl selber nicht wissen. Und gerade im prüden Amerika mit Sicherheit das Buch auf einen Index bringen würde.
In einem Interview habe ich gelesen, dass es Frau Funke bewegt
was Orpheus so in der Tintenwelt treibtSie bereut wohl, ihn nicht getötet zu haben. Aber vielleicht gibt es ja so irgendwann noch einen vierten Band, wer weiß?
O bitte nicht... Bitte keine Fortsetzung.
Ich liebe die Tintenwelt. Ich liebe die Bücher. Sie sind wunderschön, ich habe sie genossen. Aber nun ists genug. Es ist wie mit gutem Wein: zwei oder drei Gläser sind herrlich, aber dann wirds zuviel.
Bitte, liebste Frau Funke: machen Sie keine ausgelutschte Endlosserie aus Ihrer tollen Idee. Ein bisschen Phantasie sollten wir Leser ja auch noch haben dürfen und die paar losen Enden selber zusammenknüpfen.
Gekauft. Gelesen. Zufrieden.
Und trotzdem... ich weiß nicht. Ich kann es nicht so recht an irgendwas festmachen, aber irgendwas hat mir trotzdem gefehlt bzw mich gestört. Vielleicht wars das Hin und Her (Warin hat es angesprochen), als sich die Handlung von da nach dort und wieder zurück bewegte.
hmm, mir ging es ähnlich, jedoch habe ich es auf entwas anderes geschoben.
Die Autorin C. Funke hat sich mit der Tintenwelt so unglaublich viel Mühe gegeben, sie hat sie für den Leser in einer unglaublichen Detailtreue beschrieben das es manchmal schon fast keinen Platz für eigene Interpretationen gab. Dies empfand ich nicht als zuviel oder langweilig ausgeschmückt, im Gegenteil, ich lese gerne wenn ich mich vom Erzähler einer Geschichte an die Hand genommen fühle und er mich sprichwörtlich durch seine Welt führt. Mir kommt es aber so vor, als hätte Frau Funke dies absichtlich nur mit ihrer Welt und deren Objekte so vertieft, bei den Charakteren aber mehr als genug Spielraum für eigene Bilder und Formen gelassen. Dies ist mein subjektiver Eindruck, vielleicht täusche ich mich auch. Auf jeden Fall, sind diese Bücher mir einer Erzählkraft ausgestattet wie man sie selten findet.
liebe Grüße
Allanon
Stu. Was der Kerl am Ende alles konnte, was nur mehr ärgerlich. Hat Frau Funke sowas echt nötig?Ich glaube, dass Cornelia Funke wirklich einen kleinen Hang zu Mary Sue's/Gary Stu's hat. Sie hat ja nur mit Müh und Not der Versuchung widerstanden, Maggie auch die Fähigkeit zum Verfassen von Geschichten zuzuschreiben, beim Film war es mit ihrer Zurückhaltung dann leider vorbei.:rolleyes:
Deine Interpretation von Farids/Staubfingers Beziehung finde ich sehr interessant. Ich habe darin allerdings weniger shounen ai ("Jungenliebe"), als eine sempai-kohai oder Fratello (Brüder) Beziehung gesehen (sry für die fremdsprachigen Begriffe, aber sie drücken m.E. besser aus, was ich meine)
Deine Interpretation von Farids/Staubfingers Beziehung finde ich sehr interessant. Ich habe darin allerdings weniger shounen ai ("Jungenliebe"), als eine sempai-kohai oder Fratello (Brüder) Beziehung gesehen (sry für die fremdsprachigen Begriffe, aber sie drücken m.E. besser aus, was ich meine)
Anfangs schien es mir eher so, dass Farid Staubfinger als eine Art Vaterersatz ansah. Und auch Staubfinger in Farid sowas wie einen Familienangehörigen sah, da er seine richtige Familie ja verloren geglaubt hatte.
Aber nach der Heimkehr ließ Staubfinger nach einer halbherzigen Auffrischungsphase seiner Beziehung mit seiner Frau diese ziemlich links liegen. Und Farid war inzwischen längst kein Kind mehr. Der exzessive Kummer um den verlorengeglaubten Staubfinger schien mir da schon sehr überzogen, um der eines "Bruders" zu sein.
Und die Beziehung zu Meggie vertiefte sich ja auch überhaupt nicht. Ein paar zarte Küsse für das Mädchen und dagegen ein heftiges Anschmachten von Staubfinger... ich habe dafür nur eine einzige Interpretation.
Bertvogel
21.06.2009, 16:58
Das Buch hat mich gelangweilt wie selten eins. In alle gefährlichen Situation kamem die Protagonisten so schnell wie möglich hinein und auch wieder hinaus. Alles nur getellt, getellt, getellt. Harmlosigkeit der "Bösen" und Fatalismus der "Guten". Ich habe es trotzdem durchgehalten, um zu verstehen, was seine Anhänge daran so gut fanden. Aber außer Jubelrufen nichts von Substanz. Auf Amazon geben dem Buch 75% 5 Sterne und die restlichen 25% ja auch nicht nur einen Stern. Für mich ein Rätsel genau wie "Schatten des Windes" von Zafon.
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