Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abgebrochen - Bücher, die ich nicht weiterlesen mochte
Sicher habt ihr auch Bücher, die ihr halbgelesen herumliegen habt.
Welche sind das? Was ist der Grund, dass die Bücher weggelegt wurden? Gibt es eine Chance für sie, dass ihr sie je zu Ende lest?
Mir fallen vier Titel ein. Alle vier habe ich mehr oder weniger entnervt zurück ins Regal gestellt und unter "Fehlkäufe" verbucht.
Da wäre einmal Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra...
Hoch gelobt, von gescheiten Leuten empfohlen, aber nichts für mich. Angeblich wird da Philosophie zur Dichtung. Für mich ist es bloß eine Aneinanderreihung von Floskeln und pilosophischen "Erkenntnissen", die mich entweder unberührt lassen oder kalte Schauder des Entsetzens auslösen. Keine Chance, dass ich jemals wieder einen Blick hineinwerfe. Aber macht sich gut im Regal :D
Gleich noch so ein Buch, das man eigentlich gelesen haben müsste. Ich habe dieses Werk schon mindestens dreimal begonnen. Ich komme aber nie über die ersten 80 Seiten hinaus.
Es handelt sich um James Joyce und seinen Ulysses...
Meine Güte, ich verstehe dieses Buch nicht.
Ich würde ja gerne, aber anscheinend bin ich zu blöd dafür :(
Ein Buch, das mich richtig aufgeregt hat und das ich bestimmt niemals mehr versuchen werde zu lesen ist das Werk einer Schülergruppe namens Dorothea S. Baltenstein. Vier Tage währt die Nacht heißt der Roman. Bäh, was für ein mieser Schinken. Eine pseudo-alte Sprache, öde, kitschige Handlung. Soll ein Krimi sein, ist aber Langeweile pur. Nun gut, weit bin ich nicht gekommen, dann war mir schlecht. Eindeutig unbekömmliche Kost für mich.
Und nun noch ein Buch, das mir Gänsehaut bereitet, so schlecht fand ich es: Stephenie Meyers hochgelobtes Werk Biss zum Morgengrauen. Bella Swan ist definitiv die dämlichste Zicke, die je meinen Streifzug durch die Literaturwelt gekreuzt hat. Ich breite den Mantel des Schweigens über dieses "Werk". Ich habe Dreiviertel des Buches geschafft, dann war Schluss. Endgültig und für immer.
Und nun noch ein Buch, das mir Gänsehaut bereitet, so schlecht fand ich es: Stephenie Meyers hochgelobtes Werk Biss zum Morgengrauen. Bella Swan ist definitiv die dämlichste Zicke, die je meinen Streifzug durch die Literaturwelt gekreuzt hat. Ich breite den Mantel des Schweigens über dieses "Werk". Ich habe Dreiviertel des Buches geschafft, dann war Schluss. Endgültig und für immer.
Da kann ich Dir nur zustimmen :D
Zwar würde ich Bella nicht unbedingt als Zicke bezeichnen aber das Buch hat mich dennoch enttäuscht. Sorry aber diese Story ist mir echt zu kitschig!
Allerdings sieht das meine Ma nicht so :eek: die hat sich nämlich total gefreut, als sie endlich den 3. Band davon lesen konnte o.O
*g* Durch Biss zum Morgengrauen hab ich mich durchgequält ;)
Werde mir aber auf keinen Fall die nächsten Bände zulegen.
Es gab einige Bücher, die ich nicht weitergelesen habe.
Fangen wir mal an mit Das Buch von Wolfgang und Heike Hohlbein.
Das Problem war, dass das Buch einfach keine Handlung hatte *g* Es war eine Aneinanderreihung von komischen, unlogischen und verwirrenden Ereignissen.. Ich hab ab einem Viertel nur noch Bahnhof verstanden. Die Hauptperson war auch recht blass und langweilig beschrieben. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern.
Dann Eragon von Paolini.
Da ja soo viele Leute so begeistert davon waren, hab ichs mir zu Weihnachten gewünscht und war wirklich gespannt..Aber schon nach den ersten paar Seiten hab ich gemerkt, dass das Buch einfach nur schlecht ist.. Liest sich wie ein Schulaufsatz, ist total langweilig und vorhersehbar und der Autor bedient sich so ziemlich aller Fantasy-Klischees.. Ist okay, wenn man das macht, aber dann wenigstens GUT..
Als nächstes die ganze Serie Das Rad der Zeit von Robert Jordan.
Da bin ich sogar weiter gekommen und war erst recht zufrieden damit. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich aufgehört habe..Ab der Mitte des 4. oder 5. Buches müsste das gewesen sein.
Langweilige 08/15-Fantasy..Gerade so, wie ich sie nicht mag *g* Die Story wurde zu sehr in die Länge gezogen und ich hatte keine Lust mehr noch 10 Bände immer nur das Gleiche zu lesen. Außerdem waren mir die Charaktere durchweg alle unsympathisch. Es gab niemanden, mit dem ich mitgefiebert habe. Besonders die Frauen gingen mir durch ihre übertrieben zickige Art alle auf die Nerven.
Ich dachte die Serie ließe sich mit Martin+Erikson vergleichen...Ist aber meilenweit davon entfernt..Meine Meinung.
Priestess of the White von Trudi Canavan hat mich auch enttäuscht.
Die Nebenhandlungen waren alle so langweilig und zum Teil sinnlos - das hat einem echt den Spaß am Lesen verdorben. Als das Buch dann im letzten Viertel zu viele Längen hatte, hab ich aufgegeben.
Dämonenkind (Cheysuli 1) von Jennifer Roberson hab ich auch nach der Hälfte weggelegt. Da war mir alles zu lieblos beschrieben.. Und die Charaktere waren mir zu unglaubwürdig. Die Handlungen kamen einem manchmal auch sehr merkwürdig vor..
Die anderen Bücher fallen mir gerade nicht ein - aber es waren sicher noch mehr.
EDIT: Und es gibt keine Chance mehr, dass ich die Bücher irgendwann weiterlese. Ich hab nämlich alle bei ebay vertickt *g* Damals kannte ich noch kein Tauschticket..
Nightfarer
27.10.2008, 14:01
Bisher gab es nur ein einziges, dass ich genervt beiseite gelegt habe. Und das war Das Licht der Phantasie von Terry Pratchett. Mich hat das Buch einfach nur noch genervt. Es war nicht mehr lustig, sondern nur noch hirnrissig. Davor hatte ich "Die Farben der Magie" gelesen und deswegen den Nachfolger, doch er war grottig. Also ich will nichts mehr von Terry Pratchett lesen.
Pantalaimon
27.10.2008, 16:23
Oje, oje. Abgebrochene Bücher gibts bei mir viele.
Früher hab ich mir noch gedacht, dass ich jedem Buch eine Chance geben muss und es wenigstens bis zum Ende durchhalten sollte.
Das hab ich jedoch spätestens bei "die Rebellin" von Trudi Canavan nicht mehr geschafft, obwohl ich dieses Buch sogar hier im (alten) Forum in der Leserunde mitgelesen hab.
Auch nicht bis zum Ende konnte ich "Sebastian" von Anne Bishop lesen, obwohl ich ihre Reihe der schwarzen Juwelen regelrecht inhaliert hatte. Das letzte Buch, was von mir in der Mitte abgebrochen wurde, war "Grün wie die Hoffnung" von Nora Roberts.
All diese Bücher waren einfach zu langweilig. Die Handlung zog sich wie Kaugummi und teilweise war der Schreibstil einfach nur grauenhaft. Besonders die Rebellin kicherte sich durch das ganze Buch. Zumindest, soweit ich es gelesen hab...
Ich muss allerdings zugeben, dass Terry Pratchett für mich auch sehr grenzwertig ist. "Wachen, Wachen" ging gerade noch so, da ich einfach vergessen hatte, es aus der Tasche zu nehmen, und in der Bahn dann doch bis zum Ende durchgehalten hab. Ist wohl einfach nicht mein Humor...
Mir ist so etwas noch nicht wirklich passiert, das einzige Beispiel, das ich jetzt nennen könnte: Eragon 2.
Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk, und da ich meine Omi nicht enteuschen wollte, habe ich mich halt durchgequält, aber in der zweiten Hälfte habe ich eigentlich nur mehr jede zehnte Seite gelesen.
Aber ehrlich gesagt, der erste Teil ließt sich zumindest gut, wahrscheinlich ist mir einfach deshalb kein Klischee aufgefallen, weil ich damals (zum 12. Geburtstag bekommen) noch nicht so viele Fantasybücher gekannt habe.
Ich breche eigentlich wenige Bücher ab, außer Sachbücher. (Ich meine, ich habe sogar Die Drachen fertig gelesen.) *g* Normalerweise lese ich auch Bücher, die ich kaufe. Zwei Ausnahmen gab es allerdings; Ich habe mir die Conanreihe von R.E. Howard gelesen und im zweiten Band am Anfang aufgehört. Ich fand die Bücher eigentlich toll und auch recht gut geschrieben. Aber irgendwie sind sie mir zu überladen und die Story der Kurzgeschichten ist so wiederholend, dass man manchmal meint, die hätte man schonmal gelesen.
Zweites Buch, was ich eher aus mangelndem Interesse nicht gelesen habe, ist Malfuria, Königin der Schattenstadt von Christoph Marzi, wenn ich mich recht erinnere. Gut, ich habe mitten in der Trilogie angefangen, aber habe ich das bei Lumen ebenfalls gekonnt und doch hat mich der Roman mitgerissen. *g* Leider war das eben bei Malfuria nicht der Fall. Warum? Ich habe keine Ahnung. Aber werde ich diese Reihe ruhen lassen.
Gruß,
Aufgegeben habe ich bei Heart of Darkness von Joseph Conrad. Ich habe einfach nicht verstanden, worum es eigentlich geht oder was mir der Autor sagen will. X.X
Mit 15 habe ich auch Stephen King's The Pet Cemetary abgebrochen, weil es mir zu unheimlich war; vielleicht wäre das ja mittlererweile (8 Jahre später) anders. :D
Es kommt selten vor, dass ich bei einem Buch kapituliere. Normalerweise lese ich fertig, was ich angefangen habe.
Antigone
28.10.2008, 09:37
Abgebrochen hab ich schon so einige Bücher. Aber bei den Fantasy-Werken sind mir zwei davon besonders in Erinnerung geblieben:
Das Spiel der Götter (S. Erikson): Eine Freundin hatte es mir empfohlen, weil es "in der Art von Eis-und-Feuer" wäre. War es aber nicht...
Die Orks (da hab ich sogar den Autor vergessen)
lg, A.
Das Spiel der Götter (S. Erikson): Eine Freundin hatte es mir empfohlen, weil es "in der Art von Eis-und-Feuer" wäre. War es aber nicht...
Nö, es ist besser :p
(Nein, natürlich Ansichtssache ;) )
Wobei ich sagen muss, dass ich "Die Gärten des Mondes" auch nach den ersten 50-100 Seiten fast zur Seite gelegt habe, weil ich nicht so ganz durchgeblickt habe. Naja, ich hab durchgehalten und es ist jetzt meine Lieblingsserie.
Mir ist noch ein Buch eingefallen, von dem ich mehr erwartet habe, aber sehr enttäuscht war.
Finsternis von Anne Bishop. Die Bücher vorher (Dunkelheit, Dämmerung...) fand ich echt gelungen, aber Finsternis war nur ein Abklatsch davon und absolut nichts Neues. Außerdem unglaublich langweilig, weil gar nichts passiert ist. Nach der Hälfte hab ich dann abgebrochen und das Buch vertickt.
Dann Eragon von Paolini.
Da ja soo viele Leute so begeistert davon waren, hab ichs mir zu Weihnachten gewünscht und war wirklich gespannt..Aber schon nach den ersten paar Seiten hab ich gemerkt, dass das Buch einfach nur schlecht ist.. Liest sich wie ein Schulaufsatz, ist total langweilig und vorhersehbar und der Autor bedient sich so ziemlich aller Fantasy-Klischees.. Ist okay, wenn man das macht, aber dann wenigstens GUT..
Priestess of the White von Trudi Canavan hat mich auch enttäuscht.
Die Nebenhandlungen waren alle so langweilig und zum Teil sinnlos - das hat einem echt den Spaß am Lesen verdorben. Als das Buch dann im letzten Viertel zu viele Längen hatte, hab ich aufgegeben.
EDIT: Und es gibt keine Chance mehr, dass ich die Bücher irgendwann weiterlese. Ich hab nämlich alle bei ebay vertickt *g* Damals kannte ich noch kein Tauschticket..
*nein* *nein* *nein*
Du brauchst echt ein bisschen mehr Durchhaltevermögen, Mila :D Weil, nämlich, Priestess of the White zwar ein bisschen durchzogen war, aber du genau dann aufeghört hast zu lesen, als die Geschichte an Spannung, Tiefe und Schwung gewann *ja* (der Schluss des Buches ist eigentlich sehr gut). Das zweite Buch ist viel besser als das erste, Auraya kommt da mehr als einer der Hauptfiguren heraus, ausserdem im zweiten Buch, nimmt einem die Sache mit Leiard und Mirar dann doch immer wie mehr wunder und auch Emerahl ist ein sehr interessanter Charakter. Der dritte Teil ist dann ein Buch dass man fast am Stück lesen muss, da man es nicht mehr aus der Hand legen kann. *ja*
Und Eragon, du kennst meine Meinung :p Ich sag nur noch soviel es wird besser und ich finde den Plot ganz spannend und eigentlich gar nicht abgekupfert.
Und zum Thema:
Ich habe eigentlich alle Bücher fertig gelesen, die ich angefangen habe. Auch die Trilogien oder Serien dazu. Nur Tintenwelt habe ich nach den ersten Buch abgebrochen, da das für mich eigentlich keine Fantasy ist (oder nur soviel wie auch Pipi Langstrumpf in die Fantasyabteilung gehören würde). :)
hmpf. Ja, ich habe einige Bücher abgebrochen, weil sie mich einfach nur noch angeödet haben. Bestseller als auch unbekannte, Sachbücher oder Abenteuerromane. Alles war dabei, aber ich will hier mal nur die aufzählen, die ich wirklich grottig fand. Naja, grottig vielleicht nicht, aber ich hab es auf keine hundert Seiten geschafft.
Ganz großes Down war der zweite Teil von Eragon. Den Ersten habe ich sogar noch als gut befunden, weil es abwechslungsreich war und viele Wendungen gab. Hier ist mir das viele abgekupferte noch gar nicht so aufgefallen, das einzige, was mich echt genervt hat, war das dauernde Aufschlagen des Indexes, weil ich nach 200 Seiten echt keinen Nerv mehr habe, mir diese ganzen Wörter in der alten Sprache zu merken. Supergau war dann wirklich der zweite Band. Schon der Erste war eher seichte Unterhaltung, dennoch mitreißend (ebenso wie die Bis(-s) Reihe, aber dazu später) aber der Zweite hat mich dann richtig enttäuscht. Die Kapitel, in denen der Leser Eragon begleitet hat, waren wirlklich Ausgeburten der Langeweile und das mit Roran Hammerfaust (wenn ich mir den Namen richtig gemerkt habe) war für mich ledigliche Aufstockung der Seitenzahl.
2 von 10 Punkten.
Dann kam da noch Ritter des Throns, von einer Autorin, deren Name ich mir nicht merken kann. (Ist der Titel überhaupt richtig und kennt wer das Buch?) Ich habe es nach gefühlten 1000 Seiten weggelegt, tatsächlich waren es nur ca. 80. Langeweile pur. Ich konnte das wirklich nicht mehr lesen. Obwohl es ja ganz gute Kritiken bekommen hat. Naja.
Zu meiner eigenen Peinlichkeit kam dann auch noch Tod und Teufel von Frank Schätzing dazu. Ich finde den Autoren wirklich große Klasse, Mordshunger hat mich wirklich mitgerissen und der Schwarm, in den ich nur reingelesen habe, den ich aber in den Ferien nochmal zur Hand nehmen werde, war auch ganz gut.
Auch wenn dieses Buch in "meiner" Stadt Köln spielt, ich konnte damit absolut nichts anfangen. Da geht es meinen Eltern definitv anders. ;D
Dann war da noch die Reihe Märchenmond, die ich wirklich grottig fand. ´Normalerweise fallen mir beim Lesen nicht die Augen zu. :D
So, das waren erst einmal ein paar wenige. Ich köntte mehr aufzählen, aber ich denke das reicht. xD
Ollowain
28.10.2008, 19:06
Joah, ich hab mir vorgenommen, Bücher erst wegzulegen, nachdem ich mindestens 1/10 gelesen habe.
Diese wenigen Exemplare sind:
Eragon - Der Auftrag des Ältesten
Hab ich angefangen... und dann hatte ich was Interessanteres/Ansprechenderes gefunden >_,>
Es besteht aber durchaus noch die Chance, dass ich es fertig lese, wenn ich mal nichts "Besseres" habe. Es ließt sich halt doch sehr schnell.
Malva
Ich hab mein "Heiliges Zehntel" gelesen und das Buch dann weggelegt. In diesem Buch gehen mir sowohl beide Hauptcharaktere als auch die Handlung auf die Nerven.
Das lese ich definitiv nicht weiter.
Wächter des Tages
Auf mehr als die zweite "Teilgeschichte" hatte ich einfach keine Lust mehr. Vielleicht lese ich den Band irgendwann noch fertig. Ist aber eher unwahrscheinlich >_,>"
ChibiShiina
30.10.2008, 07:58
Ich glaub ich hab noch mehr Bücher abgebrochen als diese beiden, aber mehr fallen mir im Moment nicht ein.
Stan Nicholls - Die Orks
Ich wollte mich mal an dieses Fantasy-Epos heranwagen, allein weil ich die Orks an sich schon ein wenig Faszinierend finde. Auch hatte ich ein wenig gehofft in meine alte Fanfiction zu Herr der Ringe einsteigen zu können, wo es natürlich auch Orks gibt und sie ein eigenes zentrales Thema darin bilden. Aber dieses Buch... Oh mein Gott...
Ich hab es ja schon vor einiger Zeit abgebrochen, es fiel mir nur letztens in die Hände und ich hab es bei ebay versteigert ohne nochmal auch nur einen einzigen winzigen Blick reinzuwerfen. Und ich bereuhe es auch nicht. Die Königin-Orkin oder was das da sein soll mit ihren perversen Fantasien hat mich absolut nicht überzeugt. Eher abgestoßen. Vielleicht bin ich auch zu weich für derlei, aber ich fand es einfach nur abstoßend. Ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Rumo, oder die Wunder im Dunkeln - Walter Moers
Vielleicht kann ich einfach nicht mit der Gewalt in diesem Buch umgehen, denn eigentlich mag ich den Schreibstil von Walter Moers. Trotzdem musste ich das Buch erstmal aus der Hand legen, aber ich hab die feste Absicht es wieder zur Hand zu nehmen, bei Gelegenheit. Nur im Moment nicht, bitte nicht. Vielleicht muss ich noch etwas abgebrühter werden (ich kann ja nicht mal Horrorfilme aushalten) einfach weil ich Walter Moers Schreibstil mag und ich ihn nicht missen möchte.
Eigentlich müsste ich noch "The Gunseller" hier aufführen, aber ich hab es (noch) nicht abgebrochen, obwohl das Buch schon heute Morgen sehr nahe daran vorbeigeschrammt ist. Kapitel 14 ist sowas von Klischee und *headdesk*, dass ich das Buch, mal wieder, fast aus dem Fenster geworfen hätte (nur leider gab es keine Fenster im Warteraum, sonst hätt ichs getan <_> ).
Waterstorm
01.11.2008, 18:04
Ich habe mich eigentlich bisher noch immer durch alle Bücher durchgequält. Allerdings gibts auch Härtefälle.
Die Nebel von Avalon habe ich ich alle 3 Bände Zuhause stehen kam aber nie über die ersten 20 Seiten des Buches hinaus bisher. Ich war einfach immer nur verwirrt wegen den vielen Personen die alle so komisch und trotzdem ähnlich hiessen.
Ausserdem habe ich hier noch Dragon Champion von E.E. Knight liegen welches von der Story (zumindest was ich davon verstand) ganz ok sein könnte, aber leider ist das englisch extremst kompliziert. Bisher habe ich einfach nicht die Kraft aufgebracht es mit dem Wörterbuch bzw LEO online durchzulesen. Vielleicht später mal.
Angelius
01.11.2008, 19:50
Die Weltenbaumsaga
Warum? Das frage ich mich eigentlich auch, entsprach das Buch doch damals meinen genauen Vorstellungen von Fantasy und den Anfang mag ich heute noch. Komischerweise fesselte es mich nicht und ich habe es nach 100 Seiten weggelegt.
Acacia
Hachja, das gute Acacia. Aufgrund von einiegermaßen guten Rezessionen im Internet zu Ostern gewünscht/bekommen. Nicht das ich keine Geduld hätte, aber das Buch kommt so langsam in die Gänge, obwohl mir das Anfangszenario eines Attentates doch gefiel, ist es für mich wahrscheinlich doch zu langweilig. (Und ich bin bei weitem nicht jemand der Action pur braucht)
Die Orks
Naja weggelegt noch nicht, aber es steht unangefangen seit einem Jahr bei mir rum und heute habe ich es angefangen. Die ersten 2 Kapitel waren schon die Hölle, ich bin wohl immer größere Anforderungen gewöhnt, vor ein paar Jahren hätte ich es sicherlich verschlungen. Doch werde ich die orks wohl heute wegglegen ;)
Bartimäus Teil 2
Nunja, habe ich das Amulet von Samarkant noch begeistert gelesen, kam ich beim zweiten Teil nicht mehr über die Hälfte hinaus. Da es schon was her ist erinnere mich nicht mehr genau daran warum ich aufgehört habe (Randbemerkung. Ich habe alle 3 Teile da ich mir den 3. gewünscht habe als ich noch am Anfang des 2. war, der 3. ist sogar noch originalverpackt.)
aber ich meine es hätte an einem Mädchen gelegen, das als neuer Charakter eingeführt wurde. Dieser Handlungsstrang hat mich einfach nur gelangweilt und irgendwann hatte ich die Lust verloren. Es besteht aber noch Hoffnung das ich es mal wieder aufgreife.
Antigone
01.11.2008, 19:57
Acacia
Hachja, das gute Acacia. Aufgrund von einiegermaßen guten Rezessionen im Internet zu Ostern gewünscht/bekommen. Nicht das ich keine Geduld hätte, aber das Buch kommt so langsam in die Gänge, obwohl mir das Anfangszenario eines Attentates doch gefiel, ist es für mich wahrscheinlich doch zu langweilig. (Und ich bin bei weitem nicht jemand der Action pur braucht)
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Ah ja, Acacia.... Die wahre Begeisterung dafür ist bei mir bisher auch nicht aufgekommen. Ich bin derzeit irgendwo bei Seite 200...., aber frag mich derzeit schon, wo all die begeisterten Rezensionen hergekommen sind. Im Moment hab ichs zur Seite gelegt. Mal sehen, ob ichs noch weiterlese.
lg, A.
Bei Acacia, empfiehlt es sich das Original zu lesen, da die Üersetzung im Allgemeinen als unzureichend gilt, denn Durham selbst ist ein Meister der Sprache und ich denke, die Handlung an sich rechtfertigt auch die vielen guten Rezensionen.
Weggelegt habe ich nach ca. 10 Seiten Heide-Solveig Göttners "Insel der Stürme", Band1 da ich einfach nicht richtig "reingekommen" bin, es las sich schwer, vielleicht wars auch nur der falsche Moment um damit anzufangen, hat mir jedenfalss nicht so gut gefallen...
Bei "Die Drachen" hab ichs geschafft es durchzulesen, bin aber im Nachhinein froh mir nicht gleich alle drei Bände auf einmal gekauft zu haben, denn für den 1. Band brauchte ich in etwa so lange wie für die gesamte Weltenbaum-Saga, danach war bei mir Schluss...Ich finde da solte es auch echt ne Kartellbehörde geben, die solchen Autoren verbietet ihr Buch "Die Drachen" zu nennen...naja, sonst hab ich alles eisern durchgelesen^^
zunächst einmal Die Drachen von Julia Conrad.
Ich habe einen Büchergutscheind zum Geburtstag bekommen und da es kurz vor den Ferien war, brauchte ich natürlich noch ein dickes Buch. Also stand ich vor diesem riesigen Regal und hab mir 'Die Drachen' mitgenommen.
Ganz ehrlich, es ist das Schlechteste, das ich jemals gelesen habe. Einfach nur grauenhaft, unfassbar ... Finde schon gar keine Beschreibung mehr. Und im Klappentext wird auch noch gesagt, Tolkien selbst hätte keine bessere Fantasywelt erschaffen können. Da drehen sich mir die Fußnägel schon hoch, wenn ich das nur höre.
Ganz ehrlich, lasst die Finger davon ;) Band zwei und drei habe ich nicht einmal in die Hand genommen.
Drachenbrut - Die Feuerreiter seiner Majestät von Naomi Novik
Hochgelobt, aber wieso, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die Idee ist zwar recht schön, aber das Buch war sowas von langweilig. Ich hab's nicht einmal bis zur Hälfte geschafft. Ich weiß nicht einmal mehr worum es ging ... nur noch, dass es einen Drachen mit sehr kompliziertem Namen gab und sein 'Herrchen' ... beide haben nur gut auswendig gelernte Floskeln von sich gegeben und ... ach, es war einfach nur langweilig. Konnte mich überhaupt nicht überwinden, es zu Ende zu lesen.
Wölfe der Zeit von William Horwood
Ich als großer Wolf-Fan dachte, >> Hey, dass ist doch mal etwas! << Klappentext klang auch recht interessant, dick war es auch. Nunja, worum es in dem Buch genau geht, weiß eigentlich niemand. Mal wird von einem Mann geschrieben, der Gefangene machen lässt, sie auf ein großes Feld schickt, dort durch die Gegend rennen lässt und sie dann abschießt. Warum, weiß eigentlich niemand. Die Stellen mit den Wölfen haben überhaupt nichts mit denen der Menschen zu tun, trotzdem läuft beides parallel ab. Die Handlungen sind auf beiden Seiten einfach nur verwirrend. Ich hab's bis auf die letztn zwei Kapitel zu Ende gelesen. Den Rest hab ich 'vergessen'. Besser gesagt: Neues, gutes Buch gefunden, dieses Buch schnell weggestellt.
Bartimäus von Jonathan Stroud
Habe genau fünf Seiten gelesen, danach war's mir schon zu blöd. Hab's mir zum Glück nur von der Bibliothek ausgeliehen, aber den Hype um dieses Buch kann ich noch immer nicht nachvollziehen.
Freitag war es soweit, ich habe zum ersten Mal ein Buch abgebrochen ohne es fertig zu gelesen zu haben. Bis jetzt habe ich immer noch mindestens das Buch, wenn schon nicht die Trilogie, zu Ende gelesen.
Das Buch das mich dazu gebracht hat: Tintenblut *duck*
Die Gründe hab ich schon im Cornelia Funke Thread genannt.
SemSimkin
17.11.2008, 00:14
Da wäre einmal Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra...
Hoch gelobt, von gescheiten Leuten empfohlen, aber nichts für mich. Angeblich wird da Philosophie zur Dichtung. Für mich ist es bloß eine Aneinanderreihung von Floskeln und pilosophischen "Erkenntnissen", die mich entweder unberührt lassen oder kalte Schauder des Entsetzens auslösen. Keine Chance, dass ich jemals wieder einen Blick hineinwerfe. Aber macht sich gut im Regal :D
Was ?! Du kannst doch nicht den guten Nietzsche hier so verunglimpfen *nein* ! Du darfst natürlich nicht einfach den Text lesen ... ! Ich konnte nie schlafen, wenn ich da drin länger gelesen habe.
Was ?! Du kannst doch nicht den guten Nietzsche hier so verunglimpfen *nein* ! Du darfst natürlich nicht einfach den Text lesen ... ! Ich konnte nie schlafen, wenn ich da drin länger gelesen habe.
Warum nicht? Er hat mich ja auch verunglimpft, beziehungsweise Frauen pauschal *mph*
Hey, ich denke, du kannst mir den Text erklären. Wie wäre es mit einer Diskussion über den Zarathustra in einem eigenen Thread? :steckenpferd:
DarkFairy
17.11.2008, 10:16
Fangen wir mal an mit Das Buch von Wolfgang und Heike Hohlbein.
Das Problem war, dass das Buch einfach keine Handlung hatte *g* Es war eine Aneinanderreihung von komischen, unlogischen und verwirrenden Ereignissen.. Ich hab ab einem Viertel nur noch Bahnhof verstanden. Die Hauptperson war auch recht blass und langweilig beschrieben. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern.
ICh hab's geschafft diese Buch bis zu ende zu lesen *stolz sei* man versteht das auch alles erst am Ende...naja...das blöde war nur, dass das das erste Buch war, das ich aus Hohlbein'schem Hause gelesen habe...seit dem habe ich mich noch nicht an ein weiteres rangetraut
o.O naja... aber jetzt zu dem was ich abgebrochen habe:
Wie auch in dem Thread "Die langweiligsten Werke der Weltliteratur" erwähnt: Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Ich habe es 2 mal versucht bis zum Ende zu kommen, habe aber beide Male spätestens in der Mitte aufgehört. Ich finde die Aufmachung gut (also z.B. 2farbig für reale Welt und Fantasiewelt) aber das Buch ist mir irgendwie zu langweilig. So nach den ersten paar Seiten denkt man uff...jetzt wird alles besser dann liest man 20 Seiten weiter und es ist schon wieder so langweilig wie am Anfang...naja *schulterzuck* Ob ich das noch mal zu Hand nehmen werde? Ja wenn ich nichts anderes mehr zum lesen habe, was aber bei mehr als 300 Büchern und stetig wachsendem Bestand etwas dauern kann. Zumal ich schneller Bücher kaufe als ich sie lesen kann :D
Das letzte Buch das ich abgebrochen habe, war Der König der Orks von R.A.Salavtor. Allerdings geschah dies sehr zu meinem Bedauern und ich werde diese Buch auf jeden Fall noch mal anfangen und dann auch zu ende birngen, aber ich musste leider parallel 2 Schullektüren lesen...das wurde ein bisschen viel.
Auch ich habe Die Drachen von Julia Conrad nicht beenden können... war irgendwie langweilig und verwirrend. Naja... vielleicht werde ich es irgendwann nochmal mit diesem Buchversuchen..mal sehen
Was mir dann noch einfällt ist Goethes Faust. Dieses Werk möchte ich aber unbedingt noch lesen. Als ich es das erste Mal anfing war ich in der 8.Klasse, dem entsprechend fiel es mir schwer das zu verstehen... also es ging schon, aber ich denke um so den richtigen Hintergrund verstehen zu können muss man etwas älter sein, deshalb habe ich damals aufgehört, um es später nochmal zu versuchen^^
Es waren bestimmt noch ein paar mehr,allerdings fallen die mir jetzt nicht mehr alle ein :D Aber die meisten davon werde ich auch nochmal lesen, oder habe es sogar schon getan. Meistens breche ich Bücher wegen Schullektüren ab. Die Lehrer können das wunderbar, dass Englisch und Deutsch gleichzeitig Lektüren lesen und 3 Bücher aufeinmal ist zu viel, da verliert man einfach irgendwann den Überblick
*elf* So long *elf*
DarkFairy
Bei mir war das erst ein Buch und zwar Glennkill.
Und das auch eher zufällig. Hätte ich das Buch konzentrierter und nicht so oft außer Haus gelesen, wäre ich wohl auch durch dieses gekommen. Weiß nicht mal so recht, ob es schlecht war. Aber auf jeden Fall verwirrend nach ca. 100 Seiten.
Ansonsten quäle ich mich eigentlich durch jedes Buch, ist wohl sozusagen mein "Prinzip".
Und ich finde es auch erstaunlich, was hier für Bücher genannt wurden...
Eragon fand ich toll, Die Gilde der Magier auch gut, durch Faust muss ich mich grade auch mehr oder minder durchquälen :D
Cullabay
17.11.2008, 21:41
Bei mir war das erst ein Buch und zwar Glennkill.
Und das auch eher zufällig. Hätte ich das Buch konzentrierter und nicht so oft außer Haus gelesen, wäre ich wohl auch durch dieses gekommen. Weiß nicht mal so recht, ob es schlecht war. Aber auf jeden Fall verwirrend nach ca. 100 Seiten.
Ansonsten quäle ich mich eigentlich durch jedes Buch, ist wohl sozusagen mein "Prinzip".
Und ich finde es auch erstaunlich, was hier für Bücher genannt wurden...
Eragon fand ich toll, Die Gilde der Magier auch gut, durch Faust muss ich mich grade auch mehr oder minder durchquälen :D
Glenkill ist ein hervorragendes Buch, um es sich an schönen Abenden Kapitel für Kapitel gegenseitig vorzulesen!
Die Schafe sind einfach herrlich in ihren Bemühungen den Tod ihres Schäfers zu verstehen mit Schafslogik.
Ansonsten: Niemals werde ich es schaffen: In Swanns Welt von Marcel Proust ( dabei ist es nur ein Band von eigentlich 10)
Niemals werde ich es wieder anfangen: Krieg und Frieden von Tolstoi, hat mich entsetzlich gelangweilt.
Habe ich nicht mal zu Ende geschafft obwohl es Schullektüre mit abschließender Klassenarbeit war: Aus dem Leben eines Taugenichts von Joseph von Eichendorff. Entsetzlich alberne Hauptperson.
Bin ich in der Hälfte steckengeblieben im letzten Winter, hoffe ich aber diesen Winter wieder anzufangen und zu Ende zu bekommen, weil es mir eigentlich gut gefallen hat: Der Idiot von Dostojewski
Bin ich auch in der Hälfte steckengeblieben, weiß noch nicht ob ich es nochmal versuchen soll: Der Prozess von Kafka
Habe ich mit viel Mühe im 4. Anlauf geschafft aber nur durch seitenweises diagonales Lesen: David Copperfield von Dickens.
Dann gab es noch ein paar grottenschlechte Fantasys, deren Namen ich wieder vergessen habe.
Glenkill ist ein hervorragendes Buch, um es sich an schönen Abenden Kapitel für Kapitel gegenseitig vorzulesen!
Die Schafe sind einfach herrlich in ihren Bemühungen den Tod ihres Schäfers zu verstehen mit Schafslogik.
Wie gesagt, ich habe nicht gewagt darüber zu urteilen, doch kam ich einfach durcheinander bei all den Schafen und ich muss jede *ehem* Person immer ganz genau kennen ^^
Außerdem fiel mir noch ein weiteres Buch ein, das sozusagen auch eher Zweitlektüre war:
Halo, Die Invasion - das Buch zum Spiel. Da ich das Spiel schon mehrere male durchgespielt, war das Buch an sich nicht allzu spannend. Zumal habe ich noch viel zu wenig gelesen und auch nicht meinen Plan verfolgt, das Videospiel nochmals parallel durchzuspielen.
Irgendwann hole ich das aber noch nach ;)
Habe ja immerhin in meiner Sammelsucht auch noch gleich alle folgenden Teile gekauft xD
Zur Rechtfertigung kann man aber noch sagen, dass ich ein sehr großer Fan der Videospielreihe bin ;)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (7) von Joanne K. Rowling
Ich weiß nur noch, dass ich etwa 150-200 Seiten geschafft habe und dann entnervt das Buch weggelegt habe. Ich war zuvor auch nicht wirklich begeistert vom 5. und 6. Band, wollte aber dennoch wissen, wie die Geschichte um Harry schließlich ausgeht - aber ich konnte nicht. Das Buch hat mich schon am Anfang so angenervt, dass ich später selten noch mehr als 10 Seiten am Tag gelesen habe.
Man ist mit der Zeit einfach bessere Bücher gewohnt und wenn man dann mit Joanne K. Rowlings meiner Meinung nach doch recht einfach gehaltenem Schreibstil konfrontiert wird, kann man auch nicht mehr Rücksicht darauf nehmen, dass das Buch eigentlich ein Kinderbuch sein soll.
Irgendwie hat die Gute versucht, noch so etwas wie Spannung in die Geschichte zu bringen, aber das plötzliche Aneinanderreihen von ewigen Todesfällen der Nebencharaktere ist zu Anfang völlig übertrieben und warum auch immer Hedwigs Tod
nur so wenig an Buch gewidmet wird, verstehe ich gar nicht. Schön Harry, dass dich das so fertigmacht.
Nee, danke. Ob ich das Buch noch mal anrühre, kann ich nicht sagen. Ich hab mir stattdessen alles erzählen lassen, das war wesentlich unterhaltsamer.
Das Netz der Schattenspiele von Ralf Isau
Keine Ahnung mehr, was mir an dem Buch nicht wirklich gefallen hat, aber ich meine mich zu erinnern, dass ich auch dieses relativ früh zur Seite gelegt habe. War glaube ich einfach nur langweilig und verwirrend.
Kann aber gut sein, dass ich es noch mal wage. Irgendwann, wenn ich kein besseres Buch habe...
Die Bibel nach Biff von Christopher Moore
Das Buch war auf jeden Fall lustig, schön, wenn jemand Religion auf so witzige Art vermarkten kann. Aber irgendwann war's auch ein wenig zu viel, wirkte stellenweise etwas... aufgesetzt, gezwungen. Und war teils sogar recht öde.
Ich hatte besseren Lesestoff, somit: weg.
Irgendwann werde ich mich aber noch mal dransetzen, weil es nicht schlecht genug war, um es auf ewig nicht einmal halbgelesen irgendwo vergammeln zu lassen.
Nicht hauen,
Die Farben der Magie von Terry Pratchett
Ich habe einfach zu viel erwartet aufgrund der etlichen positiven Resonanzen anderer User zu seinen Werken. Irgendwie wollte mich der Pratchettzauber nicht ganz erreichen, vielleicht ist sein Humor auch einfach nicht mein Stil. Ich schiebe das sehr frühzeitige Beenden des Buches einfach darauf, dass ich zeitgleich das Lied von Eis und Feuer gelesen habe, ich konnte mich einfach nicht auf beides konzentrieren. Deswegen werde ich mir Die Farben der Magie definitiv noch mal vornehmen und auch kein zweites Buch nebenbei lesen. ;)
Manche der Fälle kommen mir so vor, als ob man das falsche Buch in der falschen Weise begonnen hat. Ich bin Vielleser und ich hatte diese Erfahrungen früher auch gemacht. Ich habe mit den zweiten Farseer Roman einen Monat lang gerungen, bis ich ihn in die Ecke gepfeffert hatte. Dabei glaube ich noch nicht mal, dass das Buch schlecht war.
Heute ist das anders. Ich weiß, wann ich mit welchem Buch beginnen muss. Ich habe immer eine Reihe von Büchern zu Hand und entscheide mich meist spontan, was ich als nächstes Lese. Und wenn ich es beginne, dann achte ich darauf, dass ich 10% beim Anlesen schaffe. Das genügt, um in die Geschichte hinein zu kommen und um zu wissen, was einen erwartet. Danach kann man auch immer nur ein paar Seiten lesen. Das macht dann nichts mehr, denn man ist schon in der Geschichte drinnen.
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (7) von Joanne K. Rowling
Ich weiß nur noch, dass ich etwa 150-200 Seiten geschafft habe und dann entnervt das Buch weggelegt habe. Ich war zuvor auch nicht wirklich begeistert vom 5. und 6. Band, wollte aber dennoch wissen, wie die Geschichte um Harry schließlich ausgeht - aber ich konnte nicht. Das Buch hat mich schon am Anfang so angenervt, dass ich später selten noch mehr als 10 Seiten am Tag gelesen habe.
Man ist mit der Zeit einfach bessere Bücher gewohnt und wenn man dann mit Joanne K. Rowlings meiner Meinung nach doch recht einfach gehaltenem Schreibstil konfrontiert wird, kann man auch nicht mehr Rücksicht darauf nehmen, dass das Buch eigentlich ein Kinderbuch sein soll.
Irgendwie hat die Gute versucht, noch so etwas wie Spannung in die Geschichte zu bringen, aber das plötzliche Aneinanderreihen von ewigen Todesfällen der Nebencharaktere ist zu Anfang völlig übertrieben und warum auch immer Hedwigs Tod
nur so wenig an Buch gewidmet wird, verstehe ich gar nicht. Schön Harry, dass dich das so fertigmacht.
Nee, danke. Ob ich das Buch noch mal anrühre, kann ich nicht sagen. Ich hab mir stattdessen alles erzählen lassen, das war wesentlich unterhaltsamer.
Endlich jemand, der das genauso sieht wie ich!!! Ich glaube, dieses Buch habe ich nach etwa 200 Seiten abgebrochen. Mittlerweile hatte ich es schon seit Monaten nicht mehr in den Fingern, es konnte mich einfach nicht begeistern. Meine Lieblingsbände aus der Reihe waren die ersten drei, danach hat mir die Geschichte immer weniger gefallen.
Irgendwann werde ich das Buch wohl auch bis zum Ende lesen, aber bis dahin lese ich noch viele andere Bücher, die mich momentan jedenfalls mehr interessieren...
Außer HP7 fällt mir als abgebrochenes Buch spontan nur Merlin - Wie alles begann von T. A. Barron ein. Ich konnte mit dem Schreibstil und der Erzählweise einfach nichts anfangen, die Geschichte kam mir flach und langweilig vor, aber möglicherweise handelt es sich hierbei ja um einen Roman, der erst nach zwei Dritteln in Fahrt kommt... *wunder*
Ein Buch, das ich nicht weiterlesen mochte...
Da fällt mir eines ein, vielleicht kennen es einige, und zwar:
"Das wunderbare Kästchen" von John Masefield.
Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich noch ziemlich jung, so um die 9-10 Jahre, denke ich. Ich brach das Lesen deswegen ab, weil das Buch für mich damals einfach noch zu schwer zu verstehen war.
Ob ich das Buch jemals wieder lesen werde, vermag ich wirklich nicht zu beantworten.
Vielleicht irgendwann einmal. ^^
SemSimkin
22.11.2008, 23:59
Warum nicht? Er hat mich ja auch verunglimpft, beziehungsweise Frauen pauschal *mph*
Hey, ich denke, du kannst mir den Text erklären. Wie wäre es mit einer Diskussion über den Zarathustra in einem eigenen Thread? :steckenpferd:
Nee nee, lass mal ... wenn du schon so kommst, hat das gar keinen Sinn, sorry. :rolleyes: (Warum war ich mir 100% sicher, dass dieser Vorschlag kommt?)
Aber es stimmt soweit, dass seine Gedankengänge sehr "männlich" im Sinne von einer grundlegenden Agressivität sind ... aber wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.
Nangyala
23.11.2008, 14:47
Welches Buch ich nicht weiterlesen konnte/wollte/wie auch immer, war Stephen King's Das Spiel.
Es ist einfach zu düster, beklemmend, bedrückend..
Hier mal der Klappentext:
Ein Sommerhaus am Lake Kashwakamak im amerikanischen Bundesstaat Maine verwandelt sich über Nacht in einen Ort unvorstellbarer Schrecken. Eine Nacht des Grauens verändert Jessie Burlingames Leben, bis dahin ein Alptraum aus Sex und Gewalt. Nach siebzehn frustrierenden Ehejahren ist sie der perversen Sexspiele ihres Mannes Gerald überdrüssig. Mit Handschellen ans Bett gefesselt, erwartet Sie ihn, um dem lächerlichen Treiben ein Ende zu bereiten.
Als Gerald zu ihr ins Bett steigen will, versetzt sie ihm einen Fusstritt - mit tödlichen Folgen. Gerald stirbt bei dem Sturz von der Bettkante. Alle Versuche Jessies, sich von den Fesseln zu befreien, schlagen fehl. Niemand hört ihre verzweifelten Hilfeschreie - nur ein streunender Hund erscheint und beginnt an der Leiche zu fressen...
Realistisch und extrem spannend beschreibt der Meister des Horrors die Selbstbefreiung einer Frau aus Fesseln der Vergangenheit - monströs und mörderisch, voll verborgener Untieren und traumatischer Erlebnisse.
Dies war/ist das einzige Buch, welches ich nie zuende gelesen habe..
Ich hab Eragon abgebrochen... ich weiß, ich bin eine Sünderin ._."
Aber die Charaktere wollten mir einfach nicht ans Herz wachsen, ich hab in keiner Weise mit Ergaon mitfühlen o.ä. können, die Story war mir zu wischi-waschi und der Ärger über die geklauten Ideen und was weiß ich, die auch noch als "Inspiration" bezeichnet werden, und das krampfhafte Bemühen eine epische Welt mit tollen Völkern und "Sprachen", die aber nur aus ein paar zusammengeworfenen Buchstabenkombos bestehen, zu erschaffen, wurden einfach irgendwann zu groß. Vllt fang ichs irgendwann nochmal an, aber ich bezweifle es sehr stark.
ZanIzuNES
23.11.2008, 22:08
Es gibt wenige Bücher, die ich abbreche.
Eines - nämlich Der Schwarm werde ich wohl nie zu Ende lesen, denn in der Zeit (beim Lesen, nicht als es erschienen ist) ist mein Vater gestorben. Schon der schwarze Einband lässt mich jedes Mal das Buch wieder weglegen.
Und ich weiß - ich bin eine Sünderin - der vierte Band der Rhapsody-Reihe von Elizabeth Haydon Tochter der Zeit. Sorry, es war einfach alles zu nett, zu tragisch, zu niedlich, zu kompliziert, zu kitschig. Einfach zu lieb geschrieben und irgendwie zu vorhersehbar. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich nach dem dritten Band, die x-fach gleiche Beschreibung einer Hauptperson lesen muss, um mal ein Beispiel zu nennen.
Gruß ZanIz
Cullabay
26.11.2008, 09:20
Nee nee, lass mal ... wenn du schon so kommst, hat das gar keinen Sinn, sorry. :rolleyes: (Warum war ich mir 100% sicher, dass dieser Vorschlag kommt?)
Aber es stimmt soweit, dass seine Gedankengänge sehr "männlich" im Sinne von einer grundlegenden Agressivität sind ... aber wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.
Es ist ja bekannt, dass Nietzsche unter syphilisbedingter Geisteskrankheit gelitten hat. Nur kann man nicht genau sagen, wann diese begonnen hat...;)
EinfachSo
02.12.2008, 09:55
habe mich vorgestern nach ca 50 Seiten von Max Brooks - Der Zombie Survival Guide getrennt....
ansich ist das Buch nicht schlecht - werde es bei gelegenheit vielleicht doch fertig lesen... ich habe mir einfach was anderes erwartet - mehr witz!
aus dem richtigen blickwinkel betrachtet ist diese buch auf seine art und weise amüsant weil brooks diesen guide total ernst beschreibt und gut recherchiert hat - aber dieser ernst in sachen zombie liegt mir dann doch ein wenig im magen :D
mal schaun....
Zitat von Hathor:
Warum nicht? Er hat mich ja auch verunglimpft, beziehungsweise Frauen pauschal
Naja, das was Nietzsche über Frauen schrieb, resultierte wahrscheinlich aus der schwierigen Beziehung zu seiner Mutter und seiner Schwester.
Im Zarathustra tauchen einige Thesen auf, die Frauen verunglimpfen. In anderen Büchern von ihm ist das weniger der Fall. Aber dennoch glaube ich nicht, dass er eine frauenfeindliche Gesinnung hatte, denn in seinem Privatleben war er mit Malwida von Meysenbug und Lou Salomé eng befreundet, die wohl zwei sehr Emanzipierte Frauen waren. Es gab auch einmal eine Abstimmung an der Baseler Universität über die Zulassung von Frauen zur Promotion und Nietzsche war bei den Befürwortern, die aber den Gegnern unterlagen.
BelleTaine
06.12.2008, 12:37
Und ich weiß - ich bin eine Sünderin - der vierte Band der Rhapsody-Reihe von Elizabeth Haydon Tochter der Zeit. Sorry, es war einfach alles zu nett, zu tragisch, zu niedlich, zu kompliziert, zu kitschig. Einfach zu lieb geschrieben und irgendwie zu vorhersehbar. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich nach dem dritten Band, die x-fach gleiche Beschreibung einer Hauptperson lesen muss, um mal ein Beispiel zu nennen.
Das habe ich auch abgebrochen. Ich konnte die ständigen Wiederholungen nicht mehr ertragen. Zu perfekte und meiner Meinung nach überzeichnete Charaktere. Teilweise fand ich manche Handlungen einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Zu extrem für meinen Geschmack.
Hat mich zum Schluß irgendwie nur noch genervt.
*mph*
Und ich weiß - ich bin eine Sünderin - der vierte Band der Rhapsody-Reihe von Elizabeth Haydon Tochter der Zeit. Sorry, es war einfach alles zu nett, zu tragisch, zu niedlich, zu kompliziert, zu kitschig. Einfach zu lieb geschrieben und irgendwie zu vorhersehbar. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich nach dem dritten Band, die x-fach gleiche Beschreibung einer Hauptperson lesen muss, um mal ein Beispiel zu nennen.
*grins* Durch den vierten Teil habe ich mich noch durchgequält, aber beim fünften Band Tochter des Sturms stecke ich nun schon seit etlichen Monat im letzten Viertel fest und glaube, zumindest bis ich kein anderes ungelesenes Buch mehr habe, wird es auch dabei bleiben... ;)
Feuerfluegel
06.12.2008, 20:51
Hm, deutlich ich Erinnerung geblieben:
Der Hauptmann von Köpenick
Der Drachenbeinthron
und ein Buch aus der Sicht eines Maulwurfs, dessen Namen ich aber vergessen habe.
Ersteres:
Ich konnte mit der Sprache nichts anfangen, es war Schullektüre und mir einfach zu anstregend. Ich muss ein Buch nicht lesen, nur weil andere es für lesenswert halten. Ich kannte bereits den Plot der Geschichte und hatte keinerlei Motivation mehr es zu lesen.
Zweiteres:
Ich fand es langweilig. Es wollte einfach keine Spannung aufkommen.
Und ich habe Schwierigkeiten damit ein Buch zu mögen, wenn ich die Hauptperson einfach furchtbar finde. Der Jung hat mich höllisch genervt. Wenn jemand ein "Versager" ist, weil er es nicht schafft, ok! Aber wenn er nicht einmal den Willen aufbringt es zu versuchen, sry, kein Verständnis. Er ist undankbar und immer am jammern. Danke, ich mochte das Buch einfach gar nicht.
Letzteres:
Ähm irgendwie konnte ich mich einfach nicht in einen Maulwurf hinein fühlen. Vielleicht hatte ich etwas ernsthafteres erwartet.
Und nun noch ein Buch, das mir Gänsehaut bereitet, so schlecht fand ich es: Stephenie Meyers hochgelobtes Werk Biss zum Morgengrauen. Bella Swan ist definitiv die dämlichste Zicke, die je meinen Streifzug durch die Literaturwelt gekreuzt hat. Ich breite den Mantel des Schweigens über dieses "Werk". Ich habe Dreiviertel des Buches geschafft, dann war Schluss. Endgültig und für immer.
Ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, was viele an diesem Buch so toll finden, aber ich habs trotzdem zu Ende gelesen. Ich glaube gerade der Teil, den Du nicht mehr gelesen hast, war der spannendste des ganzen Buches. Du hättest lieber das Dreiviertel weglassen und das letzte Viertel lesen sollen. ^^ Aber die nächsten Bände erspare ich mir. Allerdings nicht, weil Bella ne Zicke ist, sondern, weil mich dieses ständig wiederkehrende "Edward ist ja sooooooooo makellos schön" annervte. :rolleyes:
Das einzige Buch, was ich bisher nicht zu Ende gelesen habe, war Nonni und Manni. Keine Ahnung mehr warum, aber irgendwie hat mich da nichts gepackt.
Ollowain
27.12.2008, 20:01
Aber die nächsten Bände erspare ich mir.
*lacht* das ist auch das Beste, wenn du mich fragst. Ich finde, dass man den ersten Band auch sehr gut allein hätte stehen lassen können.
Allerdings nicht, weil Bella ne Zicke ist, sondern, weil mich dieses ständig wiederkehrende "Edward ist ja sooooooooo makellos schön" annervte. :rolleyes:
Genau das nervt mich auch. Wobei mir Bella auch auf den Senkel geht... Aber nicht so arg wie dieses Edward-Angehimmele -.-,
Jellybelly
31.12.2008, 17:09
Bei mir ist es:
Michael A. Stackpoles: Das Verlorene Land
-> Naja, ich bin es noch am lesen, aber das wird sich bald sicher ändern.
Ich rate davon ab, dieses Buch zu kaufen, es ist das schlechteste, das ich je gelesen habe (tut mir wirklich leid): Es gibt inm Buch, da wo ich jetzt bin, etwa ein Drittel, geschätzte 1000 Wörte, die nicht im Wörterbuch stehen, also selbst erfunden und irgendetwas bedeuten, das ich nicht kenne. Ich komme nicht beiu der Geschichte undd dem Hauptkonflikt mit und es wird ständig aus der Sicht anderer Charas geschrieben. Ich muss mich echt überwinden, es weiterzulesen, habs von meiner Mutter geschenkt bekommen und es hat 15 Euro gekostet *mph*
Bei mir gab es bis jetzt nur wenige bücher, die ich abgebrochen habe. Normal quäle ich mich dann doch irgendwann mal durch. Aber bei den Beiden exemplaren hab ichs aufgegeben...
1. der erste Band der Tintenwelt-trilogie von Cornelia Funke. Folglich kommt es auch nicht für mich in frage, die anderen beiden zu lesen. Ich hab beim 7 Kapitel glaub ich, aufgehört. Das Buch war mir einfach zu 'gaach' oder langweilig auf Hochdeutsch. Und ich habe schon so einige langweilige Bücher gelesen...
2. 'Priester' von Trudi Canavan. Nachdem ich die Magiergilde nahezu verschlungen hatte, dachte ich mir dass dieses Buch sicherlich auch sehr gut wäre...und habe mich getäuscht. Glücklicherweise hatte ich mir dieses Buch nur ausgeliehen. Ich habe nach dem 9. Kapitel aufgehört. Diese Story ist son mist...
Antigone
02.01.2009, 12:04
Nachdem ich es weiter vorne im Fred schon angedeutet habe: ich werde "Acacia" definitiv nicht weiterlesen.
Ebensowenig "Im Banne des Fluchträgers" von Nina Blazon.
Und bei "Lycidas" von Christoph Marzi hab ich mich durch den ersten Band durchgequält und werd auch nicht weiterlesen (obwohl ich den Sammelband zu hause habe).
lg, A.
Nangyala
03.01.2009, 01:23
Ist wieder ein neues hinzugekommen:
Großstadtindianer..
Da geht's um einen kleinen Jungen, der bei seiner Oma wohnt.
Jetzt bin ich an dem Teil angelangt, an dem die Oma stirbt, u. ich weigere mich, weiterzulesen.
Ich kann nur sagen:
Tintenherz
ein grauenhaftes Buch
Ja, es gab schon ein paar Bücher, die ich nicht mehr weiter lesen mochte.
So zum Beispiel Das Netz von Wolfgang Hohlbein.
Es ist wirklich nicht so, dass ich besonders anspruchsvoll bin, oder unmögliche Anforderungen an eine Geschichte stelle, aber dieses Buch ... *nein*
Die Handlung war verwirrend und verlor sich teilweise in seitenlangen Beschreibungen von Dingen, die ich auch nicht recht verstand. Ich habe es gut bis zur Hälfte gelesen und wusste immer noch nicht so recht worum es ging! X.X
Ich meine: Ja, Hohlbein ist berühmt für seine langen Beschreibungen. Aber diese sind dann auch sinnvoll und helfen einem die Welt zu verstehen, in der die Geschichte spielt. Aber den Beschreibungen im Netz konnte ich nicht folgen. Im Nachhinein ist der Titel des Buches wohl nur allzu passend gewählt.
Ein anderes Beispiel für ein Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe ist Das große Spiel von Claude Cueni.
Ein furchtbar langweiliges Buch. Dabei war die Kurzbeschreibung so vielversprechend!
(...)Ein genialer Jongleur zwischen Geld und Liebe. Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte.(...)
Nichts davon konnte ich in der Geschichte wiederfinden. Eine Freundin von mir war mehrere Wochen sauer auf mich, weil ich das Buch schlecht geredet habe. Und ihr zuliebe habe ich es fast bis zum Ende gelesen. Aber der Funke sprang nicht über. Ich finde es langweilig! Fertig aus. :D
So zum Beispiel Das Netz von Wolfgang Hohlbein.
Es ist wirklich nicht so, dass ich besonders anspruchsvoll bin, oder unmögliche Anforderungen an eine Geschichte stelle, aber dieses Buch ... *nein*
Die Handlung war verwirrend und verlor sich teilweise in seitenlangen Beschreibungen von Dingen, die ich auch nicht recht verstand. Ich habe es gut bis zur Hälfte gelesen und wusste immer noch nicht so recht worum es ging! X.X
Ich meine: Ja, Hohlbein ist berühmt für seine langen Beschreibungen. Aber diese sind dann auch sinnvoll und helfen einem die Welt zu verstehen, in der die Geschichte spielt. Aber den Beschreibungen im Netz konnte ich nicht folgen. Im Nachhinein ist der Titel des Buches wohl nur allzu passend gewählt.
Dem muss ich vollends beipflichten, was der werte Herr Hohlbein da zusammengeschustert hat, geht über mein Verständnis hinaus. Vollkommen wirre Beschreibungen in einer abstrusen Handlung, ich habe wirklich teilweise nicht verstanden was ich da gerade las. Einfach nur schlecht.
Und bei "Lycidas" von Christoph Marzi hab ich mich durch den ersten Band durchgequält
lg, A.
Ich habs nicht bis zum Ende geschafft, obwohl ich die Charaktere echt gut fand konnte mich die Metropole irgendwie nicht fesseln. Wegen der Charaktere geb ich dem Buch aber vielleicht nochmal eine Chance.
Auch Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky hab ich abgebrochen, da wars aber genau umgekehr wie bei Lycidas. Das Setting fand ich spannend, aber der Hauptcharakter (dessen Name mir im Moment noch nicht mal einfällt, wie bezeichnend) ist nicht nur blaß und langweilig, ich fand ihn auch ziemlich unglaubwürdig, da der Autor sich offensichtlich nicht entscheiden konnte, ob er nun der unerfahrene Jungspund, den die Situation heillos überfordert (was ich persönlich spannender gefunden hätte) oder der souveräne Held sein soll.
Vielleicht sollte ich keine Bücher mehr lesen, die hauptsächlich unter der Erde spielen, scheint nicht so mein Fall zu sein.:rolleyes:
Mir ist es bisher nur einmal passiert das ich ein Buch so elend fand das ich aufgegeben habe .
Normalerweise lese ich jedes Buch zu ende , auch wenn ich es nicht so toll finde , aber " Sturm " von W.Hohlbein habe ich nach ungefähr der Hälfte wieder ins Regal verbannt . Ich kann es allerdings jedem empfehlen der unter schweren Schlafstörungen leidet . Dieses Buch kuriert euch davon .
Rotkätzchen
10.01.2009, 18:30
Tja, auch wenn ich dafür vielleicht Schelte ernte, ich habe "Die Siedler von Catan" wieder beiseite gelegt. Ich fand weder die Ausgangssituation noch die Charaktere sonderlich interessant. Weggelegt habe ich das Buch dann bei der Stelle mit dem Ritual, das darüber entscheiden solle, ob man nun aufbricht oder nicht. Dieses obskure Ritual wurde so unglaublich ausführlich und detailliert zelebriert, dass unweigerlich der Eindruck entstand, die Autorin hätte das ganze Buch nur für diese Szene geschrieben. Vor allem war das Ergebnis bzw. der Entschluss, der dieses Ritual hervorbringen würde, sowieso von vorne herein vollkommen klar. Den kannte jeder, der den Buchtitel gelesen hatte. :rolleyes:
Na jedenfalls war das dann die Stelle, wo ichs aufgegeben hatte. Möglicherweise wäre es noch ganz interessant geworden, doch so lange lasse ich einem Autoren/einer Autorin nicht Zeit. ;)
Gibts bei mir selten, aber Wolfgang Hohlbeins Hagen von Tronje war mir einfach zu anstrengend.
Ich muss nicht über 2 Seiten lang erklärt bekommen wies aussieht wenns im Wald schneit :rolleyes:
Das überlass ich meiner Fantasy
Nun ja, wie in einem anderen Thread schon erwähnt, habe ich "Transit" von Anna Seghers einfach aus purer Langeweile aufgegeben.
Ansonsten wäre da noch "Dead Zone" von Stephen King. Weiß nicht, wie spannend die Handlung noch wird. Aber bei der momentanen Stelle ging mir die Lust am Lesen vorübergehend weg. Vielleicht lese ich es später nochmal weiter ;)
Damarien
20.01.2009, 15:51
Die Tochter der Himmelsscheibe von Wolfgang Hohlbein.
Gelesen hab ich es zwar trotzdem allerdings in der Mitte viel nur überflogen.
Ich muss sagen dieses Buch ist so langweilig da passiert nichts überhaupt nichts, sowas hatte ich noch nie.
Meister Pedaaa
20.01.2009, 16:56
Anscheinend ist Wolfgang Hohlbein (dafür brauch ich jetzt kein Zitat) in diesem Thread nicht sonderlich beliebt. Ich habe ja schon ein paar Bücher von ihm gelesen und lese auch gerade WASP, was ziemlich gut erzählt, schön beschrieben und spannend formuliert ist und ich fand die Bücher irgendwie nie langweilig oder so. Aber vielleicht habe ich auch nur gute Bücher von ihm erwischt, wer weiß.
Aber nie GANZ fertig gelesen habe ich... (Harry Potter Fans es tut mir leid:() "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Denn im Mittelteil, gabs einige Kapitel die zwar informativ und interessant waren, jedoch nur so dahinfließen wie zäher Wackelpudding. Sry
Allgemeinplatz
05.02.2009, 18:20
Ich quäle mich gerade durch "Das Rad der Zeit" Band 31, "Der Untergang der Shaido".
Das Schlimme ist, ich finde die Serie noch nicht einmal besonders gut geschrieben, geschweige denn Anspruchsvoll. Irgendwie hat dieser Zyklus was von einer Fernsehserie, die man gequält weiterliest, nur weil man wissen möchte, wie das Ende denn wohl aussieht.
Ich frage mich selbst schon eine Weile, warum ich mir ständig einen weiteren Band kaufe *wunder*
Warum so schlecht? Also zum einen ist die ganze Handlung vollkommen überzogen und schleppt sich nur so dahin. Es findet über mehrere Bände kaum ein Fortschritt in der Handlung statt und dann - Peng! - mit Band 31 ist das letzte Gefecht plötzlich da!
Dann sind die Charaktere, was bei der Masse nicht verwundert, in ziemlich platten Stereotypen dargestellt. Gähn - Langweilig.
Ich denke nicht, das ich den Band noch fertig lesen werde. Hab das Interesse wohl endgültig dran verloren. Muss mir mal wieder einen anderen Zyklus aussuchen...;)
Der Allgemeinplatz
Eveningprayer
05.02.2009, 23:04
Also ich habe bislang immer die angeblichen Bestseller abgebrochen. Was heißt angeblich, es waren bestseller... jedoch liegt mein Buchgeschmack woanders:
Dan Brown - Iluminati
Wolfgang Hohlbein - Horus
Stephanie Meyer - Biss zum Morgengrauen
Diese Bücher fand ich ganz furchtbar. Da zeigt sich dann mal wieder, Geschmäcker einfach verschieden sind. Für mich geht von diesen Büchern kein typischer "Lesezauber" aus, der mich beflügelt, weiter zu lesen.
WhiteXrystal
08.02.2009, 19:54
Ich bin grundsätzlich sehr ungeduldig, war Bücher angeht. Wenn mich ein Buch nicht auf den ersten 100-150 Seiten fesselt (ganz egal, ob durch die Story, den Schreibstil oder von mir aus auch die Action), dann lege ich es meistens weg. Ich habe nämlich keine Lust dazu, meine Zeit mit einem langweiligen Buch zu verschwenden, da nehm ich dann gerne auch mal in Kauf, einen vermeintlichen Bestseller verpasst zu haben.
So geschehen z.B. bei Lycidas von Christoph Marzi, welches immer wieder gerne als Paradebeispielt dient. Wobei ich hier doch sehr weit gelesen habe, was allerdings nur daran lag, dass ich mich zwei Wochen lang im Urlaub befand und keine andere Lektüre zur Hand hatte.
Hier hat mich vor allem die knappe und langweilige Schreibart von Marzi gestört, aber auch die Story fand ich nicht sonderlich prickelnd.
Ein Buch, wo ich mich immer gefragt habe, wie die ganzen guten Rezensionen zu stande kommen (vielleicht aufgrund des letzten Drittels, welches ich nicht gelesen habe) war Dunkelheit von Anne Bishop. Düster, erotisch, kaltblütig - genau mein Stil. Eigentlich...
Nur wollte die Story partout nicht in Fahrt kommen.
Ähnlich erging es mir mit Sebastian von der gleichen Autorin und ich weiß bis heute nicht, welcher Teufel mich geritten hatte, als ich mir das Buch tatsächlich gekauft habe.
Woran ich mich auch mit Grauen zurückerinnere, ist Tomb Raider 1: Das Amulett der Macht, der Autor ist mir leider (oder auch nicht?) entfallen. Eigentlich mag ich die Videospielserie um Lara Croft und auch die Filme haben mir allesamt gefallen, aber das Buch war vor allem in dem Vergleich einfach nur schwach. Dabei fand ich die Story und auch den Schreibstil gar nicht so schlecht, nur hatte ich einfach mehr erwartet und wurde demnach extrem enttäuscht. Und das, obwohl Spielebücher nicht unbedingt schlecht sein müssen, alleine die ersten beiden Bände von Sacred waren, entgegen der Meinung der Masse, ein Schmaus.
A propos Sacred: Nach den beiden ersten Bücher flachte es irgendwie ab, sodass ich auch Das Elfentor gelangweilt weggelegt hatte.
Ob ich jemals eines dieser Bücher wieder anfangen werde, kann ich nicht sagen. Momentan ist es allerdings eher unwahrscheinlich, da es noch so viele Bücher gibt, die ich lesen möchte und meine Zeit leider nicht unbegrenzt ist. Andererseits... Die Novizin von Trudi Canavan und Harry Potter und der Stein des Weisen, welches ich erst kürzlich zuende gelesen habe, haben es ja vor gemacht. Beide hatte ich nämlich auch abgebrochen und dann doch durchgelesen ;)
Auch ich gehöre zu denen, die Schwierigkeiten mit Wolfgang Hohlbein haben.
Wobei ich seine Bücher normalerweise genial finde, vor allem, weil sie so viel Verwirrendes und Uneindeutiges beinhalten, was der Hauptkritikpunkt zu sein scheint. Die Handlung ist so herrlich unvorhersehbar!!!
Aber manchmal übertreibt der gute Mann damit.
Die Hexer - Enwor- Reihen habe ich deshalb abgebrochen.
Es ging nur noch hin und her und vor lauter "es war doch nicht so, und dann kam es anders, aber auch das war nicht, was es schien zu sein,.." war ich nur angenervt.
Eveningprayer
08.02.2009, 22:04
Ich bin grundsätzlich sehr ungeduldig, war Bücher angeht. Wenn mich ein Buch nicht auf den ersten 100-150 Seiten fesselt (ganz egal, ob durch die Story, den Schreibstil oder von mir aus auch die Action), dann lege ich es meistens weg. Ich habe nämlich keine Lust dazu, meine Zeit mit einem langweiligen Buch zu verschwenden, da nehm ich dann gerne auch mal in Kauf, einen vermeintlichen Bestseller verpasst zu haben.
Joar meine Rede! Genau das ist es, was mich über manchen Bestseller hat stolpern lassen!
Rebecca Gablé ist mir so ebenfalls zum "Opfer" gefallen und Harry Potter habe ich nur bis band ähm ähm... 6 gelesen. Und das meiste daraus wieder vergessen, da es für mich nicht sonderlich wichtig war ^^" Fazit: Für mich kein gutes Buch.
Endlich jemand, der das genauso sieht wie ich!!! Ich glaube, dieses Buch habe ich nach etwa 200 Seiten abgebrochen. Mittlerweile hatte ich es schon seit Monaten nicht mehr in den Fingern, es konnte mich einfach nicht begeistern. Meine Lieblingsbände aus der Reihe waren die ersten drei, danach hat mir die Geschichte immer weniger gefallen.
Irgendwann werde ich das Buch wohl auch bis zum Ende lesen, aber bis dahin lese ich noch viele andere Bücher, die mich momentan jedenfalls mehr interessieren...
Außer HP7 fällt mir als abgebrochenes Buch spontan nur Merlin - Wie alles begann von T. A. Barron ein. Ich konnte mit dem Schreibstil und der Erzählweise einfach nichts anfangen, die Geschichte kam mir flach und langweilig vor, aber möglicherweise handelt es sich hierbei ja um einen Roman, der erst nach zwei Dritteln in Fahrt kommt... *wunder*
Das unterschreibe ich.
Ich fand Hedwigs Tod einfach grauenhaft.
Und unnötig.
Aber allgemein, seit der 1. Film ins Kino kam, hab ich die Bücher die folgten oft abgebrochen.
Jetzt hab ich mich heute dran gesetzt und wills diesmal zu Ende lesen.. bin grad an der bescheidenen Stelle angekommen und mir verging wieder die Lust.
Ansonst hat es bisher nur Eragon geschafft, dass es mir zu langweilig wurde. Ich weis garnichtmehr warum. Evtl geb ich den Büchern auch noch eine Chance.
Denn eigentlich les ich zumindets immer den 1. Teil einer Buchrreihe fertig. Es wird oft am Ende besser, als man es erwartet hätte.
Spontan fallen mir da drei Bücher ein:
- "Zauberin des Lichts" von Terry McGarry
Die ganze Sache war mir einfach zu langweilig. Irgendwie wirkte das Buch beinahe enschläfernd auf mich und ich kann das nichtmal irgendwo dran festmachen. Die Handlung verweilte irgendwie Ewigkeiten, jedenfalls kam es mir so vor, aber das kann auch falsche Erinnerung sein :D
- Die Saga um Rhapsody, fragt mich nicht wie die Bücher heißen. Irgendwas mit Tochter... Zuallererst konnte ich mich überhaupt nicht mit der Hauptfigur anfreunden, in die Welt fühlte ich mich auch nicht sonderlich reinversetzt und die ganze Handlung wurde mir nicht klar. Der wichtigste Grund, dass ich schon Teil 1 abgebrochen habe war, wie gesagt Rhapsody, mit der ich einfach nicht klarkam. Bei Hauptfiguren bin ich im Allgemeinen ziemlich ungeduldig, wenn die mir nicht auf Anhieb sympathisch ist, dann schmeiß ich meistens auch das Buch in die Ecke - früher oder später.*grins*
- Der letzte Band von Stephenie Meyers Vampirreihe. Siehe oben. Ich habe ihn auf englisch gelesen und als die Erzählung von Jakobs Sicht auf Bellas gewechselt ist, bin ich ausgerastet und hab das Buch abgebrochen. Ich mag Jakob, aber Bella war schon im ersten Band nicht mein Lieblingschar, im zweiten fand ich ihr Selbstmitleid einfach gräßlich , im dritten wurde es wieder besser und im vierten hat sie mich derartig aufgeregt, dass ich sie am Liebsten erwürgt hätte. Mal ehrlich: diese Sache mit Jakob und Edward und ihrem Statement, dass sie angeblich beide liebt, fand ich schon in Nummer 3 nervig und
in Nummer 4 wirds keinesfalls besser, jedenfalls so weit wie ich gelesen habe. Außerdem, warum muss sie denn ausgerechnet schwanger werden? Und die Heirat fand ich auch überflüssig. meiner Meinung nach hätte man auch genug Probleme allein durch ihre Verwandlung zum Vampir erzeugen können - wenn ein vierter Band denn überhaupt noch nötig war. Da könnte ich mich eigentlich noch stundenlang drüber aufregen. ò.ó
Und was HP angeht: Gelesen hab ich die Bücher, aber sonderlich viel im Gedächtnis geblieben ist mir auch nichts, obwohl das noch garnicht so lange er ist. Und die späteren Bände hab ich auch nur noch wegen Ron und Hermine gelesen, weil ich wollte, dass die beiden ein Paar werden - Harry ist mir ab Band 4 derartig unsympathisch geworden, dass ich mir eigentlich gewünscht habe, dass Voldi gewinnt. :D
DesFrenz
15.02.2009, 17:25
Aber nie GANZ fertig gelesen habe ich... (Harry Potter Fans es tut mir leid:() "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Denn im Mittelteil, gabs einige Kapitel die zwar informativ und interessant waren, jedoch nur so dahinfließen wie zäher Wackelpudding. Sry
Ha, ich erinner mich, dass ich das Buch fast in einem Stück durchgelesen habe und irgendwann vor 2 Uhr morgens beim Mittelteil dachte "ok, jetz geh ich aber schlafen, wird langsam langweilig hier...Nur noch das Kapitel zu Ende..." Und dann, peng bumm, ging die Handlung auf einmal ab, dass ich die ganze nacht durchgelesen hab *ja*
Ich hab "Die Elfen" geschenkt bekommen, hab es nicht mal geschaft mich über die 50ste Seite zu quälen...ich fand die Charaktäre dermaßen flach und uninteressant gestaltet und die Erzählsprache ebenso. Platt und phantasielos. Hab das Buch dann später ner Freundin geliehen, die mir meine Meinung bestätigt hat - geht genauso weiter wies anfängt.
Die Amazon-Redaktion meint: "kein Buch mit Tiefgang" genauso isses.
Verräter
27.02.2009, 22:36
Offiziel "Abgebrochen" habe ich nun "Das erste Gesetz der Magie" (Schwert der Wahrheit Band 1) von Terry Goodkind nach knapp 210 Seiten, indem es nun von seinem Lesezeichen befreit ist und nicht mehr auf meinem Tisch liegt sondern im Regal steht.
Warum? Ich HASSE Richard! Und der Rest der Geschichte sagt mir genau soviel zu, wie der Protagonist.
Damit reiht es sich zu den anderen beiden Büchern, die ich zwar begonnen aber niemals beendet habe (neben der ein oder anderen Fachliteratur, bei denen ich die Namen aber nicht mehr kenne). "Give a boy a gun" von Rhue (was ich nur deshalb noch nicht gelesen habe, weil ich nach dem Englisch Unterricht des letzten Jahres keine Lust mehr dazu hatte, ich habe es aber vor das noch zu tun) und "Söldner" von M.Howell, meinem persönlichen Fehlkauf des Jahrtausends. (Seitdem werden nur noch Bücher gekauft, von denen ich mindestens 5 Rezensionen von Personen gelesen habe, denen ich zutraue mir keinen Müll als Delikatesse zu verkaufen)
Avegonex
10.03.2009, 10:35
Erst einmal währen da ein Dutzend Bücher von Terry Prachett, mit dessen Humor ich einfach nicht zurecht komme und dann wäre da noch eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen bzw. angefangen habe: ERAGON!
Was finden nur alle an dieser klischeebeladenen, schlecht geschriebenen Einschlaftablette? X.XX.X
Das der Autor erst 15 Jahre alt war, merkt man an jedem Satz! Nach der Hälfte hat es mir gereicht!
Lis-indo
10.03.2009, 12:51
Die Bücher, die ich nie zuende gelesen habe, waren zum einen "Diebe der Zeit" von Monika Pelz. Ich habe mich bis zur Hälfte gequält und danach habe ich gedacht: meine Hoffnung, dass es spannender wird hat sich nicht erfüllt, also werde ich es mal weglegen.:D
Habe es seitdem nicht wieder angerührt.
Zum anderen das Buch: "Der fünfte Stein", was ich auch nie zuende gelesen haben, obwohl der Roman bestimmt nicht schlecht ist, aber nach fünfzig Seiten hat mich das Buch i.wie so gelangweilt, dass ich es doch weggelegt habe...es steht noch immer ungelesen in meinem Regal.
Ich bin keine besonders geduldige Leserin. Wenn mich ein Buch langweilt, dann kommt es eben wieder zurück ins Regal oder in die Bücherei. Ich halte nicht viel davon, mich durch ein Buch durchzuquälen, dass mich schon nach den ersten hundert Seiten nervt. Ich lese schließlich, um Spaß zu haben und mich ein bisschen von der Uni zu erholen. Wenn ich mich langweilen will, dann lese ich lieber ein Lehrbuch über Verwaltungsrecht, das bringt mir dann nämlich sogar noch was...
Dank dieser Einstellung sind bei mir schon so einige Bücher in der Versenkung verschwunden und werden wohl auch nicht mehr so bald auf meiner "will-ich-noch-lesen-Liste" landen. Andererseits bin ich auch nicht so stur, dass ich einem Buch keine zweite Chance geben würde. *zu Gardens of the Moon schiel* ;)
Aufgefallen ist mit aber, dass ich besonders Bücher, die Ralf Isau geschrieben hat, kaum je zuende gelesen habe. Ich weiß nicht warum, denn die Geschichten an sich sind ja nicht einmal so langweilig. Ich glaube, es liegt an seiner Art die Geschichte zu erzählen, mit der ich einfach nicht warm werde.
Asfalasarion
10.03.2009, 18:28
Die Bücher, die ich abgebrochen habe, lassen sich an einer Hand abzählen. Wenn mich eine Geschichte nicht wirklich quält, kann ich mich nicht zu einem Abbruch durchringen. Im Nachhinein betrachtet: ich hätte mir viel Zeit sparen können, aber mein Gott ein schlechtes Buch ist immer noch besser, als ein durchschnittlicher Film.
Gwyneira
27.03.2009, 00:35
1. Der Besuch des Leibarztes von Per Olov Enquist
In diesem Fall habe ich von dem Buch wahrscheinlich einfach viel zu viel erwartet. Ich dachte: "Cool! Skandinavien + Historienroman + Arzt = der perfekte Roman!" Leider war dem überhaupt nicht der Fall, denn was ich bekam war vielmehr eine Art Reisebericht oder Endlosprotokoll. Ich konnte damit wirklich überhaupt nichts anfangen. Das Buch hat mich kein bisschen mitgerissen. Nach den ersten fünf Kapiteln habe ich es beiseite gelegt und seitdem nie wieder angefasst. :rolleyes:
2. Lycidas von Christoph Marzi
Ja, hierfür wird mich wohl vor allem mein Vorredner mit verständnislosen Blicken bedenken, aber als der Werwolf mit dem Berliner Akzent auftauchte wurde mir das Ganze einfach zu blöd. Ich fand das einfach nur lächerlich und kam mir irgendwie ein bisschen nicht ernst genommen (aka verarscht) vor. Ich fand das Buch ja schon von Anfang an nicht sooo super toll, aber nach besagter Stelle ging einfach gar nichts mehr. Ich habe das Buch weggelegt und einfach nochmal "Der goldene Kompass" gelesen. *cool*
Erst einmal währen da ein Dutzend Bücher von Terry ERAGON!
Was finden nur alle an dieser klischeebeladenen, schlecht geschriebenen Einschlaftablette? X.XX.X
Das der Autor erst 15 Jahre alt war, merkt man an jedem Satz! Nach der Hälfte hat es mir gereicht!
Danke!!! Ich hatte bisher das Gefühl, da steh ich ganz allein auf weiter Flur. Ich hab bis Seite 50 durchgehalten, aber das wurd ja nur noch schlimmer. Man merkt das Alter am Schreibstil. Der hätte noch etwas üben sollen.
Dabei wäre die Geschichte an sich so schön.
Das zweite Buch, das ich nie zu Ende gelesen habe, ist (zu meiner Schande) der kleine Hobbit. Ich liebe Herr der Ringe und Simarillion (was ich vor der Filmen gelesen habe), aber der Hobbit ist mir echt ein Grauen. Vielleicht zu sehr Kinderbuch. Viermal versucht, viermal gescheitert.
midnighter
27.03.2009, 18:12
Aufgefallen ist mit aber, dass ich besonders Bücher, die Ralf Isau geschrieben hat, kaum je zuende gelesen habe. Ich weiß nicht warum, denn die Geschichten an sich sind ja nicht einmal so langweilig. Ich glaube, es liegt an seiner Art die Geschichte zu erzählen, mit der ich einfach nicht warm werde.
Das geht mir bei ihm genauso. Die Unsichtbare Pyramide habe ich noch geschafft zu lesen.Bei der Neschan Trilogie waren es nur die ersten 2 Bände, beim dritten wurde es mir dann zu blöd. Bei Das gespiegelte Herz hab ich nach der Hälfte aufgegeben und bemi Museum der gestohlen Erinnerungen kam ich nur bis zur Seite 50, genauso wie beim Kreis der Dämmerung.
Ich kann das auch nicht erklären was mich bei Ralf Isau stört, aber ich finde die Bücher einfach nur sooo langweilig. Und mir ist aufgefallen das es im Prinzip immer das gleiche ist, Zwillinge, Geschwister oder mehrer Personen die im Geist miteinander verbunden sind und dann in andere Welten gehen oder von ihnen Träumen.
Seitdem weiß ich das ich mir kein Buch mehr von ihm kaufen werde, auch wenn die Rückseite noch so spanned klingt.
Das waren auch die einzigen Bücher die ich abgebrochen habe.
Erst einmal währen da ein Dutzend Bücher von Terry Prachett, mit dessen Humor ich einfach nicht zurecht komme
Ja, das geht mir genau so. Habe probiert "Alles Sense", ein Scheibenwelt-Roman, zu lesen. Doch ich war vielmehr genervt als amüsiert und habe das Buch dann bald mal zur Seite gelegt.
"Gestern noch sahen wir Meerjungfrauen" von Esther Friesner und die Tamuli-Saga von David Eddings habe ich auch nie beendet. Da ist der Funke beim Lesen einfach nicht übergesprungen. Doch ich denke, ich werde diesen Büchern noch eine Chance geben.:)
Ich kämpfe mich generell nicht gerne durch Bücher, schliesslich soll Lesen ja Spass machen. Bei "Anubis" von Wolfgang Hohlbein habe ich es aber trotzdem getan, nur gelohnt hat es sich nicht. Ich hatte das Gefühl, ich lese mich durch Brei, so zähflüssig und langatmig kam mir die Geschichte vor.
Rad der Zeit
11.06.2009, 21:50
Diana Gabaldon irgendwann in Nordamerika (keine ahnung welcher band das war...) ich hab mich gefragt, was sich da in absehbarer Zeit je noch Spannendes ergeben soll hab ein bisschen vorgeblättert und nichts gefunden habe
und der 3. band von tintenherz
Warum weiss ich auch net mehr, fand den auch net mehr so interessant.
Dann im Französisch Unterricht L'Étranger von Albert Camus. Mir war schon klar das Mersault absichtlich so gefühlskalt beschrieben war, es hat mich trotzdem in den wahnsinn getrieben.
Einmal fast abgebrochen hab ich "die wächter trilogie" (den sammelband), weil mir die allwissenheit des anführers der nachtwache (name?^^) und die bereitschaft antons alles zu schlucken aufgeregt hat. (ich meine hey, der Typ benutzt dich eiskalt, sag ihm mal die Meinung)
daneben noch einige schulbücher und sachen an deren titel ich mich net mal mehr erinnere, trotzdem versuch ich eig. Bücher zu Ende zu lesen, manchmal gehts halt einfach net...
Ich hab "Die Elfen" geschenkt bekommen, hab es nicht mal geschaft mich über die 50ste Seite zu quälen...ich fand die Charaktäre dermaßen flach und uninteressant gestaltet und die Erzählsprache ebenso. Platt und phantasielos. Hab das Buch dann später ner Freundin geliehen, die mir meine Meinung bestätigt hat - geht genauso weiter wies anfängt.
Die Amazon-Redaktion meint: "kein Buch mit Tiefgang" genauso isses.
Ganz meine Meinung. Ich hab mir das Buch mit Vorfreude und Spannung gekauft aber das klappte gar nicht *schauder* somit hab ich das Buch schon vor den üblichen 100-150 Geduldsseiten wieder weggelegt.
Ein weiteres, welches ich nie zu Ende gekriegt habe ist "Es" von Stephen King. Ich mag seine Bücher generell nicht und hab noch nie eins zu Ende gelesen.
Ich hab auch meine Probleme mit King. Bei "Menschenjagd" hab ich aus irgendeinem Grund kurz vor Schluss aufgehört - obwohl ich es eigentlich sehr spannend fand, aber da ich das Ende kannte, hat es irgendwie den Reiz verloren - und "die Augen des Drachen" hab ich tatsächlich nur sehr kurz durchgehalten. Ich bin einfach nicht in die Geschichte 'reingekommen. Wobei, wenn ich mir die Handlung jetzt grad nochmal in der wiki durchlese... kein Wunder. Das tröpfelt ja tatsächlich ewig nur vor sich hin.
Antigone
12.06.2009, 19:54
Ich bin ein alter Stephen-King-Fan (allerdings nur von seinen älteren Werken, die neueren gefallen mir überhaupt nicht). Sogar seine Turm-SAga hat mir bis zu "Glas" gut gefallen. Die weiteren Bände - Wolfsmond, Susannah und Der Turm - hab ich aber nicht mehr gepackt. Jetzt hab ich zum xten Mal "Der Turm" begonnen, aber wieder einmal bei Seite 50 oder so aufgegeben. Es ist einfach zu wirr.
lg, A.
Also ich selbst habe jedes bisher angefangene Buch auch zu Ende gelesen, weil es mir keine Ruhe geben würde wenn ich ein halbgelesenes Buch im Regal stehen hätte. Wenn es doch mal vorkommen sollte, dass ich ein Buch gekauft habe, das ich als "Fehlkauf" einstufen würde, habe ich es dennoch durchgelesen bzw. habe mich dann zusammengenommen mich hindurch zu quälen. ;)
Deswegen recherchiere ich im Vornherein immer wenn ich mir ein Buch anlegen will, bevor ich den Entschluss fasse es zu kaufen.
Es sei denn, ich habe eines aus der Bücherei geliehen und musste es dann doch frühzeitig wieder abgeben, aber kurz danach habe ich es wieder ausgeliehen und da angefangen zu lesen wo ich aufgehört habe, da bin ich doch schon etwas "pingelig", würde ich sagen. *ja*
Ok, abgebrochene Bücher:
Nach der "Drachenlanze" war ich auf der Suche nach weiteren Fantasyreihen, aber irgendwie hat mich da nichts mehr gepackt. Abgebrochen hab ich Salvatores Dunkelelfen Geschichte. Das war mir irgendwie zu blass, und eindimensional. Abgeborchen hab ich auch die DarkSun Bücher, obwohl mir da der erste Band besser gefallen hat, als das Drizzt-Buch, und auch Ravenloft hat mich nicht bis zum Ende gepackt. Seither betrachte ich die Forgotten Realms Bücher eigentlich als Schund.
Irgendwann hatte ich mir mal vorgenommen "In Schwimmen zwei Vögel" zu lesen, denn Flann O'Brien kannte ich schon von "Der 3. Polizist", den ich mal zum Abschluss vom Zivildienst von den Kollegen bekommen hatte. "Der 3. Polizist" war ja auch recht unterhaltsam aber "In Schwimmen zwei Vögel" war mir einfach zu eigenartig, mit zuwenig Handlung. Also ich hab's aufgegeben, ich sag mal, ich versteh' es einfach nicht.
Ach ja, und da war noch ein Buch von Burroughs, das mir einfach zu ekelig war: "The soft machine". Nein Danke. Mein Magen hält das nicht aus. Obwohl, das gehört dann auch zu der Kategorie: Nicht über die ersten 10 Seiten hinausgekommen...
Und all die Bücher, die ich aus Neugierde aus der Bibliothek ausgeliehen habe und nach einigen Seiten zur Seite legte, weil sie doch nichts für mich waren, zählen ja wohl nicht.
Silberblut
09.07.2009, 21:34
Ganz meine Meinung. Ich hab mir das Buch mit Vorfreude und Spannung gekauft aber das klappte gar nicht *schauder* somit hab ich das Buch schon vor den üblichen 100-150 Geduldsseiten wieder weggelegt.
Der Einstieg in die Welt der Elfen ist etwas schwierig, das gebe ich zu, aber die Autoren brauchen die Zeit für die Beschreibung des Settings. Nach nicht einmal 150 von 900 Seiten kann man sich kein Urteil erlauben. Ich bin da geduldig und lese häufig bis weit über die Mitte hinaus, bevor ich ein Buch abbreche. Schließlich soll mein Urteil auf Amazon halbwegs fundiert sein - ich kann Rezensionen nicht ab, in denen ein Buch verrissen wird, obwohl man nur ein paar Seiten gelesen hat.
Musterbeispiel: Die Rache der Zwerge von Markus Heitz. Zugegeben, mich konnte die gesamte Reihe nicht überzeugen, sie war mir einfach zu standardisiert und klischeebehaftet, doch ich dachte mir: Ich sollte das wohl erfolgreichste deutsprachige Fantasyepos der letzten Jahre zumindest ansatzweise kennen und begründen können, weshalb ich kein großer Fan desselben bin. Nachdem die Handlung im dritten Teil noch weiter gedehnt und oft an den Haaren herbeigezogen wurde, wurde es mir zu viel, zumal Heitz' mMn liebloser, plumper Schreibstil keine Emotionen in mir zu wecken vermochte. Action ersetzt eben nicht Spannung, die vorrangig durch emotionale Eindrücke vermittelt wird. Zumindest ist das meine Vorstellung. Deshalb habe ich nach etwa 500 Seiten abgebrochen, also kurz vor dem Ende.
Die Orks hab ich immerhin zu einem Drittel gelesen. Gefallen hat's mir nicht, aber abgebrochen habe ich es vor allem wegen eines neuen Elfenromans von Bernhard hennen.
Ich bin gerade wieder bei einem solchen Buch gelandet. Ich habe es wirklich mit Vorfreude gekauft aber Die Schattenchronik von Wolfgang Hohlbein ist für mich eine rießen Enttäuschung.
Auf die Bücher bin ich durch meine Schwester aufmerksam geworden, da sie mir den siebten Teil der Chronik geschenkt, da sie nicht darauf geachtet hat das es davon mehrere Teile gibt.
Und dann hab ich mir gedacht solangsam alle Teile der Chronik zu lesen.
So hielt ich dann nach kurzer Zeit den Ersten Band "Der ewige dunkle Traum" in den Händen.
Ein Buch in dem sehr viele verschiedene Geschichten enthalten sind und zwar von verschiedenen Autoren wie z.B. Markus Heitz.
Ein paar Geschichten hab ich mir durchgelesen aber dann war auch schon Schluss. Für mich waren sie wirklich langweilig ich hab mich sozusagen von einer Seite zur anderen gequält. Weil ich wirklich sehr ungern Bücher mittendrin aufhöre habe ich schon oft Bücher die mir nicht so sehr gefielen ausgelesen doch dieses Buch musste ich abbrechen.
Seraphina
15.07.2009, 20:45
Also das letzte Mal war es wohl "Lycidas" von Marzi. Und davor "Tintenherz" von Funke.
Ich habe nur den jeweils ersten Band davon gelesen und hatte überhaupt keine Lust mehr verspürt die Fortsetzungen zu lesen.
Auch einige historische Romane habe ich abgebrochen ( mitten im Buch ). Die waren wohl so dröge für mich, daß ich mich nichtmal an die Titel erinnere! :rolleyes:
Das passiert bei mir meistens bei Geschenkten Büchern... ich selbst habe, soweit ich das sagen kann, noch kein Buch gekauft das ich dann nicht durchgelesen habe...
Einmal habe ich ein komisches Buch bekommen... eine komische kranke liebesgeschichte..wobei sie von ihm abhängig gemacht wurde... war mir echt zu viel... zudem zog sich die story in die länge...
Habe dann nen blick auf den schluss geworfen, wo die Frau am ende an Aids starb... nein danke... ab in den Müll damit...
und "die letzte schlacht der Orks"... Orks mit Maschienengeweren... okay... darüber konnte ich noch hinwegsehen... aber als dieser Boss von denen dann eine Elfe vergewaltigte (okay es wurde nicht groß beschrieben aber trozdem) und sämtliche andere Völker noch zu "Marienes" wurden... nein... das war mir dann doch zu viel...
Dieser Thread ist ja so wohltuend!!! Ich habe schon diverse Einträge entdeckt, bei denen ich dachte: "Jo - ging mir ganz genau so!"
Eigentlich kommt es ganz selten vor, dass ich ein Buch "abbreche".
Passiert ist das bis jetzt nur bei
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Die Bände 1-4 habe ich regelrecht verschlungen. Die Bände 5 und 6 fand ich, naja, noch OK. Aber Band 7... Nee! Die Frage vor dem Erscheinen von Band 7 war ja wieder: "Wer stirbt?" Ich habe das Buch schließlich gelesen - und fragte mich dann doch eher "Wer stirbt NICHT?" Das ging schon los mit
Hedwigs Tod
Wie überflüssig war das denn?! Und dann ging's munter weiter. Ich habe mich wirklich gewundert, mit welcher Nonchalance J.K Rowling eine Nebenfigur nach der anderen über die Klinge springen ließ. Ich habe selten ein Buch mit so vielen dramaturgisch völlig unnötigen Todesfällen gelesen, ich fand das nur noch ärgerlich. Und die Handlung selbst kleckert so vor sich hin. Irgendwann habe ich genervt aufgegeben. Hab's dann nur noch kursiv überflogen und bin im allerletzten Kapitel hängen geblieben - und das ist meiner Meinung nach wirklich das Allerletzte... Ich dachte nur noch: Hossa, wenn jetzt auch noch Harrys gar so garstiger Muggel-Cousin (wie hieß der doch gleich, Dudley?) auf Gleis 9 3/4 auftaucht, weil er a) ein Gutmensch und b) Vater von 2-4 magisch begabten Kindern geworden ist, werf' ich das Buch direkt aus dem Fenster.
"Madame Bovary" (Gustave Flaubert): Ewigkeiten her, ich erinnere mich nur noch an Fragmente. Obwohl ich normalerweise nicht vor "Klassikern" u.ä. zurückschrecke - die ganze Geschichte war mir irgendwie zu... haaaach... *umfall* tragikumweht. Als ich das Buch der Freundin zurückgab, die es mir geliehen hatte, hat sie mich mit leuchtenden (tränenfeuchten??) Augen gefragt: "Und???" Sinngemäß habe ich "Hhmpf" geantwortet. Ihre Reaktion: "Du bist SOOOOO unromantisch!" Maybe... *grins*
"Der Drachenbeinthron" (Tad Williams) - FAST abgebrochen, habe mich wacker durchgekämpft und habe dann auch die restlichen Bände gelesen und war dann insgesamt doch recht angetan. Ich fand die Geschichte gut geschrieben, es tummeln sich da viele interessante Nebenfiguren - was immerhin ein bisschen darüber hinwegtröstet, dass die Hauptfigur (Simon) unsympathisch ist. *vogel* Himmel hilf, man will dem Kerl doch ununterbrochen in den Hintern treten! Und noch schlimmer ist die Prinzessin (Miriamel) - aarrrr, diese selbstgerechte Ziege! *mph* Wie gesagt - die Nebenfiguren reißen's raus (finde ich).
Lycidas von Christoph Marzi
Ich weiß nicht, was mir das Buch sagen soll. Soll es humorvoll sein oder mich in irgendeiner Weise belehren? Leider trifft keiner der beiden Punkte zu und schon nach den ersten Seiten begann es mich zu langweilen. Ok, vielleicht liegt es auch daran, dass es das erste deutsche Buch war, das ich nach einigen Wochen gelesen habe, nachdem ich mich durch einige englische Bücher gewühlt habe.
Weder Charaktere, noch Schreibstil sprechen mich sonderlich an und deshalb werde ich das Buch nach 347 Seiten zur Seite legen und knapp vor Weihnachten per ebay an den Mann/die Frau bringen ... war schon teuer genug, das Buch.
Also..ich hab schon einige abgebrochen, aber doch nie richtig. Am Ende les ich sie doch irgendwann wieder.
Gutes Beispiel ist Harry Potter 7, da gings mir wie Amaryn. 1-4 hab ich geliebt und sofort gelesen - 5 musste dann ein bisschen warten und 6 hab ich erst komplett gelesen, nachdem ich den Film gesehen habe.. und danach auch erst den 7. Ich fand den 7. furchtbar. Hab mir irgendwie ein spekakuläres Ende vorgestellt und das was da abgeliefert wurde war irgendwie enttäuschen.
Ab dem Punkt mit
Hedwigs Tod
hatt ich das Buch anfangs schon bis vor kurzem zugeklappt und nicht gelesen.
Das war absolut unnötig und dämlich.
Aber naja, wie man sieht.. habs trotzdem noch gelesen.
Und so ists eigentlich früher oder später mit jedem abgebrochenen Buch.. auch wenn sie mal ein Jahr warten müssen. Bin mir ziemlich sicher das ich noch alle in meinem Regal lesen werde, irgendwann.
IdR machen mir auch 90% aller Fantasy Bücher Spaß, selbst wenn es eine 0815 Story ist. Das sie nichts besonderes waren oder sogar schlecht fällt mir meistens erst am Ende auf.
Falsetto
12.09.2009, 11:40
Salve!!
Ich habe zwei Bücher bislang abgebrochen. Eins, das war Final Fantasy XI - Das Lied des Sturms... verdammt, ist's schlecht geschrieben. Zu simpel.
Und desweiteren Bis(s) zum Morgengrauen. Da habe ich nach Kapitel 4 aufgehört... ich mag die Buchreihe einfach nicht, weder Schreibstil noch die Story. (Ich möchte jetzt aber keinem Twilight-Fan auf dem Schlips treten :))
Ansonsten lese ich Bücher eigtl. schon zu Ende, weil ich mir denke "Es kann ja nicht schaden".
Soviel von mir...
Der Seelenvampir
13.09.2009, 20:43
Ich habe bis jetzt fast jedes Buch zu Ende gelesen, das ich angefangen hatte... und an die Abgebrochenen kann ich mich nicht mehr erinnern. Nja, also, mein aktuelles, das diesen Zustand geändert hat, ist Preußlers "Krabat". Langweilig. Grottenlangweilig. Sehr schöner Schreibstil, aber das nützt nichts, wenn die Geschichte an sich irgendwann eher monoton wirkt, sodass ich über dem Lesen eingeschlafen bin. Das war das Zeichen, dieses Buch wieder abgebrochen zurückzugeben... schade eigentlich, da die Originalsage (bzw die Version, die ich gelesen habe, sie kommt ihr aber recht nahe) und die Umsetzung von ASP als Liederzyklus sehr schön waren.
Einige, deren Namen ich mir aber nicht weiter gemerkt habe.
Der Name der Rose war mir (da ich kein Latein kann, das über Asterix Niveau hinaus geht) nach einiger Zeit zu anstrengend (obwohl ich die Verfilmung genial finde).
Der Zauberberg von Thomas Mann hätte ich gerne abgebrochen, war aber in der Schule Pflichtlektüre.
Also ich habe bislang ja noch nie ein Buch abgebrochen...
Ich esse ja auch immer meinen Teller auf...
Ich bin schließlich so erzogen worden...
Aber ob ich es jemals werde ertragen können, mehr als die ersten fünf Kapital unseres derzeitigen Leserundenbuches "Thondras Kinder" zu lesen, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Würde nicht Goldmann auf dem Umschlag stehen, würde ich sagen, typisches Werk einer talentfreien Selbstverlegerin. Tja, großer Verlag heißt halt lange noch nicht große Literatur. Wer's genauer wissen will, was mich stört, kann's hier (http://www.fantasy-forum.org/showpost.php?p=54310&postcount=5) nachlesen.
Ich habe es mir eigentlich zum Prinzip gemacht, jedes Buch, dass ich anfange auch zu Ende zu lesen.
Das Prinzip wäre fast an zwei Büchern gescheitert:
Das Drachenland war an sich eigentlich ganz in Ordnung.. nur hatte ich erwartet, dass es direkt oder zumindest von Anfang an um Drachen geht. Diese sind erst im Letzen Drittel des Buches überhaupt aufgetaucht, obwohl die das Wichtigste im ganzen Buch sind? Konnte ich nicht nachvollziehen. Da musste ich mich schon durchschlagen.
Das zweite Buch ist Das Buchvon Heike und Wolfgang Hohlbein. Sorry, dass ich das jetzt so sagen muss, aber das Buch hat sich gezogen wie Kaugummi. Ich habe es gekauft, weil es eigentlich recht interessant klang, und die 950 Seiten fand ich auch super (vom Umfang), aber dieses Buch war einfach nur so grottenlangweilig. Den Vater wollte ich irgendwann nur noch mit blossen Händen erwürgen, während die Leonie mir am Anfang recht sympatisch war, sie sich dann im Buch einfach nur so dumm anstellt und es einfach nicht blickt, dass ich irgendwann nur noch Aggressionen bekommen habe.
Daraus resultierte, dass ich pro Abend nur ca. 6 Seiten gelesen habe und so dann nach ca. 2 Monaten endlich fertig war. Und das habe ich nur meinem Verbot zu verdanken, dass ich mir selbst auferlegt habe: nämlich kein anderes Buch lesen zu dürfen, bevor ich dieses nicht fertig hatte.
Man, war ich froh, als ich diese beiden Bücher hinter mir hatte... und dann hab ich endlich die Gilde der schwarzen Magier gelesen und alles war wie vergessen! :D
Rènunja mèhràh.
Feuerfluegel
26.09.2009, 00:37
Ich halte es möglichst so wie Nazurka. Ich bemühe mich tatsächlich alle Bücher auch zu beenden. Ich denke mir auch oft: Vielleicht wird es ja noch besser, aber wenn ich nach drei oder vier, manchmal auch fünf Anläufen merke, dass das Buch einfach nichts wird, dann lass ich es einfach weg.
Mein Mann wundert sich eh, dass ich auch schlechte Bücher möglichst zu Ende lesen will.
Einreihen lassen sich da jetzt seit Neuestem:
"Melliandra" Das Buch der Worte 1 von J.V. Jones
(Habe mehr als die Hälfte gelesen, aber es kam kaum Spannung auf, die Charaktere waren allesamt Drecksäcke und die Szenen, auch wenn sie nicht detailliert beschrieben wurden, waren einfach widerlich. Ich habe keine Lust mich durch seitenweise Dummheit, Vergewaltigung, Mord und seltsame Essensgewohnheiten zu quälen und mich nur zu ärgern.)
und auch
Hotel Elysium Die Chroniken der Hüter 1 von Tanja Huff
(Der Humor reizt mich so gar nicht. Die Charaktere nerven mich, die Geschichte kommt nicht voran. Und nach mehreren erneuten Anläufen, immer Seite für Seite ein Stückchen weiter, habe ich mich nun entschieden, es auch einfach weg zu lassen. Ist einfach nichts für mich.)
Vermutlich auch
Die Fahrt der Beagle von Charles Darwin
(Das kann man halt nicht als Roman lesen, nicht mal wirklich als Reisebericht. Dazu sind es halt nur Seitenlange Beschreibungen von Tier- und Pflanzenarten, gepaart mit einem mal mehr mal weniger subtilen Rassissmus)
Angefangene und Ungelesene habe ich auch noch hier stehen, aber bei denen bin ich mir sicher, dass ich sie wohl noch mal irgenwann beenden werde.
"Acacia" wäre darunter von Anthony Durham
(Die ersten Seiten zogen sich so derb in die Länge, dass ich erstmal nicht weiter lesen mochte.)
"Midlands Mummenschanz" von Claudia Rath
(Habe ich im Moment keine Lust drauf, auch wenn ich davon irgendwann mal einen anderen Teil quasi verschlungen habe. Aber der Anfang gefiel mir gerade nicht so gut)
Pyramiden von Terry Pratchett hab ich abgebrochen und werd es wohl auch nicht mehr weiterlesen.. Hat mich von Anfang an nicht gepackt. Wenig Witz, langweilige Charaktere und eine unglaubhafte Story haben mich dazu gebracht aufzugeben. Nach "Einfach göttlich" ist es der 2. Scheibenwelt-Band, der mir nicht gefallen hat.
Was ich noch abgebrochen habe, aber wohl irgendwann nochmal versuchen werde, ist Red Seas under Red Skies von Scott Lynch.
Wie im Thread dazu schon geschrieben, bin ich einfach nie richtig in die Story reingekommen und war eher verwirrt von den Zeitsprüngen..
Brillenmensch
30.11.2009, 19:38
Auch ich lese meistens sogar diejenigen Bücher durch, die mir absolut nicht gefallen... manchmal enrdeckt man doch noch gute Stellen:rolleyes:
Aber ein Buch, das ich absolut nicht mehr weiterlesen konnte, war z.B. der erste Band der "Das Lied von Eis und Feuer"-Saga. Ich weiß, dass ich damit wahrscheinlich auf Widerspruch stoße, aber ich fand den Story viel zu behäbig, fast alle Charaktere zu eindimensional und den Stil alles andere als fesselnd.
Außerdem nervte mich diese Eine-Katastrophe-nach-der-anderen-Handlung...
Als ich dann noch erfuhr, dass das erst der 1. Band einer was weiß ich wie langen Reihe war... ab in den dunkelsten Winkel des Regals!*mph*
Also generell lese ich mir auch die Bücher zu Ende durch... ok, bei manchen lese ich wirklich nur die ersten paar Seiten, aber das läuft bei mir nicht mal unter "angefangen".
Abgebrochen habe ich vor ein paar Jahren "Midnighters". Ist so Jugend-Fantasy, hat mir auch wirklich gut gefallen (die Idee ist mal was anderes), und den ersten Band habe ich mit Begeisterung gelesen. Auch den zweiten noch.
Aber im dritten Band ist der Autor irgendwie zu sehr von meinen Vorstellungen abgewichen - es wurde nicht schlechter in dem Sinne, aber die Geschichte gefiel mir nicht mehr. Da habe ich mir nur noch den Schluss angeschaut (der meine Befürchtung bestätigte) und das Buch weggelegt.
Ach ja, Trudi Canavans ersten Band von "Age of the Five" habe ich auch abgebrochen. Die "Gilde der schwarzen Magier" fand ich toll, aber diese andere Reihe hat mich nicht wirklich gepackt.
Woelfchen
16.12.2009, 23:43
Ich versuche natürlich alle Bücher zu lesen... die die ich mir kaufe lese ich dann auch außer einer Ausnahme
Biss zum Ende der Nacht - waah... also ich hätte ja schon nach dem 1. Buch aufhören sollen... aber bei diesem Band hab ich mich einfach geweigert es weiterzulesen und mir dann erzählen lassen was passiert ist. Das Buch war mal wirklich grottig
Das Zeitalter der Fünf - von Trudi Canavan ... ich lese hin und wieder darin ... aber es packt mich einfach nicht... trotzdem habe ich vor es zu Ende zu lesen
Lycidas, Lillith, Lumen von Christoph Marzi. Also nach der Hälfte von Lycidas konnte ich einfach nicht mehr... tausendmal wurde alles wiederholt... aber dennoch das hab ich wenigstens noch zu Ende geschafft... aber Lillith und Lumen habe ich nur den Schluss kurz gelesen und schnellst möglich seiner Besitzerin zurückgegeben... Gott diese Bücher haben mich echt genervt... weil ich mich so darauf gefreut hatte.
Sonst kann mann sagen das ich alle auch zu Ende gelesen habe die ich angefangen hab.
American Psycho - Bret Easton Ellis: Zwar keine Fantasy, aber an einem gewissen Punkte wurde ich bleich, legte das Buch beiseite und habe es seitdem nie wieder angerührt. Muss ich nicht haben.
Richard A. Knaak - Die Quelle der Ewigkeit/Krieg der Ahnen Bd. 1: Nach zwanzig Seiten hat der Schreibstil mich dermaßen abgetörnt, dass ich wusste, das wird nix. Furchtbar.
Christopher Paolini - Eragon: Bis zur Hälfte habe ich mich durchgequält, aber es hat mich leider unsäglich gelangweilt. Wandert demnächst auf den Flohmarkt.
Auch ich versuche wenn möglich alle Bücher fertig zu lesen.
Bei den Büchern, die ich selber auswählen kann, hatte ich bisher nur einen Fehlgriff und das war "Die letzte Schlacht der Orks". Dieses Buch hat mich überhaupt nicht gepackt und diese Kombination von modernem Militär und Orks gefiel mir nicht wirklich.
Aber vorallem während meiner Gymzeit gab es doch Ein, Zwei Bücher, die ich irgenwann aufgehört hab zu lesen.
Zum Bespiel "Candide" von Voltaire (Der Anfang war ja noch ganz spannend, aber irgendwann hab ich den Faden verloren...), "Sansibar oder der letzte Grund" von Alfred Andersch (um was ging es da noch einmal...?? Für mich war das eine Geschichte ohne Geschichte, schrecklich zu lesen...) oder "Medea" von Euripides (ich hab mich mit dem Schreibstil unglaublich abgemüht und so macht es einfach keinen Spass zum lesen).
ExLibris
11.01.2010, 11:10
Vor kurzem habe ich Land aus Glas von Alessandro Baricco abgebrochen, und werde es garantiert nie mehr wieder beginnen. Selten hat mich ein Buch so genervt. Obwohl ich sonst nichts gegen abstrakte Geschichten habe, kann ich dieses sinnlose Blabla nicht entschlüsseln.
Eigentlich lese ich (fast) jedes Buch zu Ende. Die Hoffnung, irgendetwas Gutes zu finden, stirbt bei mir zuletzt.
Die Reihe Chroniken der Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein war an sich recht flüssig zu lesen, als ich dann jedoch beim zweiten Band war und ich gemerkt habe, dass ich jeden Schitt von Andrej erraten kann, weil es gleich aufgebaut war wie der erste habe ich abgebrochen. Außerdem wurde das Buch immer sinnloser brutaler.
Auch bei Lycidas von Chrstoph Marzi habe ich mich echt geplagt, den ersten Band hatte ich erst in einem Monat fertig. Nach einigen Wochen habe ich jedoch die folgenden Bände gelesen und es war schon ewas erträglicher für mich. Ich glaube aber nicht, dass ich die Trilogie noch einmal lese...
Amarilla
13.01.2010, 08:53
Es kommt äußerst selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese.
Passiert ist mir das bei "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier.
Das Buch wurde mir empfohlen, doch für mich war das absolut nichts.
Ich hab es nur bis zur Hälfte oder so gelesen, dann musste ich abbrechen, da es mich echt gelangweilt hat.
Aber ich denke Bücher ohne Fantasy- oder Mysteryelemente haben es bei mir sowieso schwer.
Ich habe gerade Das Haus der Schwestern von Charlotte Link "auf halber Strecke" abgebrochen (Und ab damit in den Flohmarktkoffer...)
Ganz gräßlich, man wird schwermütig beim Lesen, denn alle, alle handelnden Figuren leiden, hach, wie sie leiden, durch diverse Generationen hindurch. Eigentlich tun sie kaum etwas anderes als zu leiden und andere in ihr Leid mit hineinzuziehen (einschließlich des Lesers...)
Und bei all dem Leid wird natürlich ausführlich gejammert. Über alles. Über jeden. Und überhaupt. Da ist z.B. eine der Haupt-Leidenden - Francis - die sich erst vor Leid nicht einkriegt, weil ein Mann, den sie eigentlich liebt, sie heiraten möchte (!!!). Sie bejammert dies erschöpfend - Heiraten! Sie will erstmal unabhängig sein/bleiben/werden und vielleicht politisch noch was reißen (dieser Handlungsstrang spielt vor vielen, vielen Jahrzehnten) und jammert über die gesellschaftliche (untergeordnete) Rolle der Frau - als der Mann dann aber ihre Schwester heiratet, ist das natürlich auch nicht OK - großes Gejammer, viel Leid, bei allen Beteiligten. Nebenbei knickt sie einem anderen Kerl das Herz, der leidet dann auch und bringt sich schließlich um - weiteres Gejammer, Leid und Schuldgefühle, etc. pp. Außerdem herrscht in dieser Familie ausnahmslos komplizierte Fortpflanzung: ungewollte Kinderlosigkeit, uneheliche Kinder, Mutter und Kind sterben bei der Geburt... usw., usw.
Auch der "Jetztzeit-Handlungsstrang" bietet allen Beteiligten ausreichend Grund zu Unzufriedenheiten (Jammer!) und Beziehungsproblemen (noch mehr Jammer! Und Leid!) Es war einfach nicht auszuhalten, zumal keine einzige der Figuren auch nur ansatzweise sympathisch war. *eyesroll*
Dragonologist
04.03.2010, 20:59
"Der Eisenturm" von Sarah Ash.
Die deutsche Ausgabe war so eine Tortur, dass ich nach etwa 25 Seiten zu lesen aufgehört habe. Da waren Rechtschreibfehler drin, Grammatikfehler...
Und die Übersetzerin hat die Konjunktivbildung aus irgendeinem Schundheftchen gelernt, also Deutsch konnte die jedenfalls nicht...
Die Erinnerung martert mein Sprachgefühl zu sehr, daher schweige ich stille...
Antigone
05.03.2010, 15:49
Ich habe neulich Breaking Dawn (nicht ohne Grund will ich mich jedesmal zu Breaking Down vertippen...) abgebrochen. Auch bekannt als Twilight 4. Meine Güte, was das schlecht. Ich fand die ersten 3 teile schon nciht berauschend, hab sie aber gelesen, um endlich ergründen zu können, was an diesem Hype wohl dran ist.
Bei Band 4 bin ich ca. bis zu Hälfte gekommen. Knapp nach dieser - ich will ja nicht spoilern - äußerst blutigen und unappetitlichen Sache hab ichs dann abgebrochen. Zum Glück wars auf Englisch, dh. ich hab wenigstens nicht jedes einzelne Detail verstanden. Und wenn ich mir denke, dass sowas auch mal verfilmt wird....OMG.
lg, A.
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