Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kreative Ideen für Roman gesucht
Lythande
28.10.2008, 13:50
Hallo zusammen,
da ich im Moment an meinem Roman verzweifle, da mir ein guter Geistesblitz fehlt, möchte ich euch um Ideen bitten. Um nicht zu viel verraten und doch die Situation genau zu schildern, versuche ich, mich möglichst kurz zu fassen.
Die Story spielt in einer anderen Welt in einem anderen Universum und in dieser Welt herrscht ein Magierpaar.
Es ist nicht die übliche Fantasygeschichte. Es spielen meine schamanischen Interessen und viel Magie und nachdenkliche Passagen mit rein, die grundlegende Muster der Magie wiederspiegeln, eingebettet in eine fantastische Welt, die durch eien Ausgleich der Polaritäten von Mann und Frau geschaffen und erahlten wird. Klingt vielleicht zuerst unverständlich, doch es macht hier Sinn. Der Name meines Romans ist Aschkantul. So nennt sich auch die Sphäre, in der er spielt.
Durch eine uralte Kränkung wird der dunkle, feindlich gesinnte König einer verfeindeten Sphäre dazu verleitet, den Herrscher der ihm verhassten Sphäre zu entführen und ihm sein Gedächtnis auf brutale Art und Weise zu rauben. Die Magierkönigin muss mit den feindlichen Armeen vor ihrer Haustür kämpfen und wird durch eine alchemistische Droge zu neuer Kraft gelangen, die ihr jedoch noch keine Lösung für ihren Plan bietet, ihren Magierkönig zu retten. Habt ihr eine gute und zündende Idee, wie eine Magierin gegen einen dunklen Herrscher ankommen könnte, der stinksauer und zu jeder düsteren Tat fähig ist? Was könnte ein entscheidender Faktor, eine Wendung sein, die einen Tyrannen überwinden würde? Vielleicht kann mir ein Gedankenanstoß weiterhelfen, auf dem ich aufbauen oder ihn mit einbauen könnte.
Ich danke euch im Vorraus und fragt ruhig nach, wenn euch Informationen fehlen. Ich brauche dringend ein kleines Brainstorming, um wieder weitermachen zu können.
Lieben Gruß
Lythande
Vieleicht stößt die königin in alten büchern auf eine überlieferung von einem mächtigen zauberstab oder etwas ähnlichen. Sie macht sich dann auf die suche danach... den rest kannst du dir selber zusammen reimen.
Hoffe das konnte dir helfen.
Lythande
29.10.2008, 17:59
Danke dir m_s. Eine Idee, die mich zum Grübeln anregt. Es müsste etwas sein, dass zeitnahe ist, denn die feindlichen Armeen rennen der Magierkönigin sonst die Tür ein und jede Magie war um sonst.
Danke auch weiterhin für gute Anregungen.
Ein ähnliches Problem hatte ich auch schon mal. Große Armee, die alles platt macht, aber aufgehalten werden muss.
Ich habe mich für das Szenario: 'Plötzlich ist da noch jemand' entschieden.
Soll heißen, dass aus heiterem Himmel jemand kommt, der die Möglichkeit hat, die Armee, schnell und effizient zu erledigen.
Weiß nicht, ob dir das weiter hilft, aber wenn es zwei Sphären gibt, vielleicht gibt's noch mehr und irgendwer will etwas vom Bösen.
Verräter
29.10.2008, 18:33
Um mich einmal selbst zu zitieren:
"Der Sturz hätte sie töten müssen, aber zufällig ist aus dem Nichts ein riesiger, rosa Plüschteddy erschienen, der ihren Aufprall zu einer weichen Landung machte und dann plötzlich verschwand und niemals wieder gesehen wurde."
Ich persönlich habe es nicht so gern, wenn ohne jegliche Vorwarnung irgendetwas passiert, was alles verändert und danach nie wieder in Erscheinung tritt. Ein sehr häufiges Mittel wenn Autoren ihre Sache nicht ernst nehmen. (Oft zu beobachten in Serien)
einen weiteren Charakter einzuführen, ist aber an sich keine schlechte Idee. Nur solltest du diesen schon viel früher auftauchen und auf lange Sicht gesehen eine "Rolle" in der Geschichte spielen.
Wie wäre es mit einem Verräter? (*gg*) Der vielleicht nur mehr oder weniger freiwillig für "den Bösen" arbeitet und just in diesem Moment seine große Chance sieht diesem eins auszuwischen.
Aber sowas muss vorbereitet werden :|
Lythande
29.10.2008, 19:13
Hallo,
ich danke euch.
@Verräter: Das ist eine gute Idee mit dem "Verräter", aber den gibt es schon*nix verrat*. Er spielt auch noch eine Rolle, aber das kommt später und stellt mich vor ein weiteres Problem: bestrafe ich ihn oder verschwindet er einfach aus der Handlung?
Aus heiterem Himmel taucht bei mir zwar auch jemand auf, aber den gibt es in der Handlung schon länger: unauffällig, geheimnisvoll und doch irgendwie unerwartet tritt er in Erscheinung. Genau der, der die alchemistische Droge zubereitet und durch sie sieht die Magierkönigin eine mögliche Lösung ihres Problems. Das mit dem Finden-eines-Gegenstands ist gut und vielleicht nehm ich das rein.
ich würde was nehmen was in erscheinung tritt aber dannn fester bestandteil von der Geschichte wird und nicht gleich wieder verschwindet das mag ich auch net so gerne aber wenn das was das Balatt wendet fester bestandteil der Geschichte wird find ich das geht. Dann kann man auch net vorrausahenen was als nächstes Passiert. Das mag ich net an Büchern wenn man schon vorher glaubt zu wissen was passiert und es dann auch stimmt. Das raubt dann die ganze spannung die sich angesammelt hat.
wenn jemand plötzlich verschwindet und man nichts mehr von ihm hört ist doof
das ist eher so Big Brother mäßig :). Ich würd als Leser schon gerne wissen was mit dem passiert ist. Ich würde dann erwarten das die Person irgenwann nochma eine Rolle im Roman spielt.
Rincewind
30.10.2008, 13:47
Naja, die beiden am häufigsten verwendeten Mittel, um eine unbesiegbare Armee aufzuhalten wurde ja schon genannt.
Wobei ich sagen muss, dass ich das mit dem Magic Stick ein wenig arg klischeehaft finde.
Das mit der Person, die Welt rettet taucht zwar auch oft auf, erscheint mir aber nicht ganz so "schlimm".
Am besten finde ich persönlich immer, wenn die "gute" Seite zum Ende hin einen unverhofften Verbündeten zur Seite hat oder aber auch durch einen Zauberspruch oder eine besondere kriegerische Strategie einen Vorteil erlangt.
Das ist meiner Meinung nach zumindest noch irgendwo nachvollziehbar und logisch und nicht allzu kitschig, ohne die vorherigen Ideen irgendwie abzuwerten.
Rincewind
Lythande
30.10.2008, 14:01
Hallo,
danke euch allen für die guten Vorschläge. Hilft mir alles sehr, aber das eigentliche Problem ist nicht die Schlacht, sondern der dunkle Herrscher im Hintergrund, der den Magierkönig entführte und ihm sein Gedächtnis geraubt hat. Die Königin muss ihn irgendwie besiegen, ihm irgendwie das Handwerk legen. Sie hat, wenn sie zu ihm geht, bereits die Armee vernichtet und seinen Zorn somit gesteigert. Der ist dann natürlich stinksauer und da liegt mein Blackout. Wie überwindet man einen solchen Tyrannen?
Ich finde es toll, wie man mit euch allen über so etwas diskutieren kann und sich austauscht.
Gruß
Lythande
EinfachSo
30.10.2008, 14:44
hhhmmm.... man sagt doch immer so schön wut macht blind und anfällig für fehler... er mag zwar clever und mächtig sein aber vielleicht kann man ihn auf grund einer schwäche oder leidenschaft eine falle stellen oder ihn gar damit "versklaven" - vielleicht hat er eine phobie oder eine krankhafte bessenheit die ihn angreifbar macht,... familie, haustier, briefmarkensammlung (ok das war nur um bei den klischees zu bleiben :)) vielleicht wird seine macht von einem gegenstand gespeist den man entwenden kann oder zerstören.... vielleicht ein geschöpf das ihn "blockieren" kann,.... boah - mehr fällt mir momentan auch nicht ein... hoffe es hilft ;)
Lythande
30.10.2008, 16:56
Hallo,
Danke dir Einfachso. Das war ... einfachso .. gut! Damit kann ich sehr gut was anfangen und die Rädchen fangen sich wieder an zu drehen. Eine Leidenschaft, die hat er und zwar das unermessliche Streben nach Wissen, welches er sich durch das Zerstören eines fremden Gedächtnisses aneignet. Das ist klasse. Damit könnte ich was bauen.
Irgendwie erinnert mich die Idee mit der Schwäche an die Simpsonsfolge, in der Bart Rektor Skinner mit einer Erdnuss am Stock zwingt, alles mögliche zu tun. *G*
Meine Idee ist folgende; die Magierin kommt gar nicht gegen besagten Herrscher an, sondern dieser überrennt das gesamte Reich und beginnt, eine Diktatur dort aufzubauen. Anschließend beginnt die Magierin, im Volk einen Widerstand aufzubauen und stürzt den "Dunklen König" mithilfe der Masse des Volkes, möglicherweise wird sie auch zu einer Art Warlady, sprich, sie sammelt eine Armee hinter sich und beginnt durch geschickte Guerillataktiken, den Feind zu bezwingen. - Ich persönlich bin kein Fan von Quasi-Christi, die Erlösung bringen oder prophetischen Zauberstäben oder Gegenständen. :)
Gruß,
Lythande
31.10.2008, 16:27
Hallo,
@Enduni: Keine schlechte Idee. Ein wütender Mob kann so manches ausrichten, das eine Einzelperson mit aller Magie oft nicht vermag. Ich werde mir was ausdenken, ich habe jetzt ja viel gute Ideen von euch allen bekommen. Das wird ein Wochenende! Ganz im Zeichen des Schreibens.
Ich weiß nicht, aber könnte man nicht auch sagen, dass das Volk wegen diesem Vorfall das Vertrauen in die Königin verliert, und sie dann von einem Berater ersetz wird, der sowieso schon immer über irgendetwas herrschen wollte? Dann muss die Königin fliehen, und schließt sich irgenwie irgendwelchen Räubern an. Dort lernt sie dann erst mal mühselig das Kämpfen. Das ist vielleicht auch ein wenig (aber wirklich nur ein wenig) Klischeehaft.
Na gut, das war wohl eher ein spontaner Einfall. :D
Lythande
05.11.2008, 11:37
Hallo Ich,
eine gute Idee, aber passt irgendwie nicht in die Welt, die ich kreiert habe. Mir ist schon was eingefallen und im Moment bin ich auch schon kräftig am Denken und Schreiben.
Kampf gibt es in meiner Story schon ziemlich viel, dominiert jedoch nicht unbedingt. Ich habe mir überlegt, dass die Königin den dunklen Herrscher mit seinen eigenen Waffen schglägt, denn das Wissen, das er durch grausame Techniken dem entführten König entlockt hat, hat sie in jahrelanger Disziplin erlernt. Sie baut eher auf ihre ureigenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Ich habe noch keine vergleichbare Geschichte gefunden und deshalb bin ich da ziemlich auf meine eigenen Ideen gestellt. Trotzdem, gute Ideen sind immer willkommen, denn mehrere Köpfe können auch mehr denken.
Jedenfalls kann ich sagen... bei mir wirds noch ganz schön brutal und hinterhältig... mehr verrate ich nicht. Verrat spielt eine große Rolle
Lythande
25.01.2009, 14:39
Hallo Leuts,
ich brauche mal wieder ein paar Brainstormings von euch, die mir weiterhelfen.
Lange habe ich jetzt schon an meinem Roman herumgedocktort, aber einen kleinen Denkanstoß könnte ich doch gebrauchen.
Beschreibung:
Die Schlacht im Reich von Aschkantul ist geschlagen, die Armee vernichtend zerstört, die Magierkönigin hat durch einen unerwarteten Freund und Helfer, der auch schon früher vorkam, ihre alte Macht zurückerlangt und muss nun ihren magierkönig befreien. Dies wird sie zwar schaffen, doch er erkennt sie nicht mehr, da sein Gedächtnis von den finsteren Methoden des Feindes nicht unwiderruflich, doch im Moment ausgelöscht wurde. Es gibt einen Verräter, der dem finsteren Magier zur Seite steht und treu seinen Befehl ausführt, über die Ausführung seiner letzten Anweisung wacht: die da lautet "Sieh zu, dass der Herrscher nicht davon kommt, auch wenn er seine Heimatwelt wieder lebend erreicht."
Man sieht, der Typ hat für den Fall vorgesorgt, dass irgendwas ihn doch aufhalten könnte, sein grausames Werk der Zerstörung zu vollenden.
Frage meinerseits: Wie könnte es dem Verräter gelingen, der über nicht sehr große magische Kenntnisse verfügt, den Herrscher anzugreifen? Ich suche eher nach subtilen Methoden, als die des Schwertes oder einer erneuten Streitmacht. Kampf gibt es schon genug und es muss etwas hinterhältiges, aber unvermeindlich efektives sein.
Ich danke euch schon mal für eure Vorschläge, die mir auch das letzte Mal sehr geholfen haben.
Lythande
Invisible Hand
01.03.2009, 19:04
es muss etwas hinterhältiges, aber unvermeindlich efektives sein.Ähm... Gift vieleicht? Ich weiss, ist ein bisschen unkreativ aber immer wieder wirksam.
OwenJackson
01.03.2009, 19:45
Er könnte von Kriminellen ein ätzendes Mittel kaufen, welches man in Essen einschmuggelt und welchen nach dem Verzehr im Magen (durch Verbindung mit der Magenflüssigkeit) dafür sorgt dass der Magen zerfressen wird. Wirkt dann wie eine Magen-Darm-Grippe, endet aber bereits nach kurzem extrem tödlich.
Ist das vielleicht hinterhältig oder gemein genug? Und kreativ genug?
Momentan ist es das einzige was mir spontan einfällt.
Feuerfluegel
02.03.2009, 13:19
Wenn der Herrscher noch andere mächtige Getreue hat, die ihm loyal dienen,könntest du den Herrscher etwas tun lassen, dass den Idealen der Getreuen zuwider läuft.
Natürlich würde der Herrscher dies im Verborgenen tun, damit seine Getreuen nicht in die Versuchung kommen und sich gegen ihn wenden.
Der Verräter müsste dann dafür sorgen, dass die Getreuen es trotzdem heraus finden.
Die Getreuen werden sich dann sicher gegen den Herrscher wenden.
Quasi eine Intrige.
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