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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Promotion Dorothy Hearst - Das Versprechen der Wölfe (Kapitel 1-4)


Warin
04.11.2008, 19:03
20 Gratisexemplare sind ein schlagkräftiges Argument für eine Leserunde:)

In Zusammenarbeit mit den Fischerverlagen (http://www.fischerverlage.de/) präsentieren wir die Wolfs-Chroniken von Dorothy Hearst (http://www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php/1081498) (<- klicken für Trailer).

Lass dich niemals mit den Menschen ein.
Töte niemals einen Menschen – grundlos.
Jeder Wolfsmischling muss getötet werden.

Das ist das, woran die Wölfe des Großen Tals glauben, zumindest bis eine junge Wölfin die Lüge, die sich hinter diesen Versprechen verbirgt, entlarvt – eine Lüge, die ihren eigenen Tod und die Zerstörung all dessen, was sie liebt, bedeuten könnte.

Die kleine Wölfin Kaala wird als unerwünschter Mischling geboren – ihr Vater gehört nicht zum Swift-River-Rudel. Nachdem ihre Mutter deshalb ausgestoßen worden ist, muss Kaala allein als Außenseiterin um ihren Platz im Wolfsrudel kämpfen.
Als sie das kleine Mädchen TALi vor dem Ertrinken rettet, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie freundet sich mit ihr an, beginnt heimlich mit ihr zu jagen und zu spielen und riskiert so, aus dem Rudel ausgeschlossen und aus dem Weiten Tal vertrieben zu werden.
Aber auf unerklärliche Weise fühlt sich Kaala zu den Menschen hingezogen und erfährt schließlich, dass sie der letzte noch lebende Wolf ist, der dazu berufen ist, den Menschen zu helfen, die Verbindung zur Natur nicht zu verlieren und die Welt zu bewahren.
Und schon bald droht ein Krieg zwischen den Wölfen und den Menschen und Kaala muss sich entscheiden – rettet sie sich selbst, ihre Freundin, ihr Rudel – oder gar alle Wölfe und die gesamte Menschheit?

Die Gratisexemplare wollen wir im Rahmen eines Kreativwettbewerbs zum Thema Wolf und Mensch unters Volk, respektive die Forumsmitglieder bringen. Mehr dazu mit Teilnahmebedingungen hier (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=1552).

Um euch genügend Zeit für eure kreativen Ideen zu lassen, wollen wir die Leserunde hier nach Abschluß des Wettbewerbes am 15.12.2008 beginnen.

Silwyna
15.12.2008, 21:38
wenn ich das richtig sehe, sollte die leserunde heute anfangen,oder??
nja mach ich mal den anfang:

also zuerst, ich war schon immer fasziniert von wölfen. deshalb habe ich mich auch sehr auf das buch gefreut. da ich aber nebenbei noch das fiordland von bernhard hennen (es ist einfach genial:D) lese, habe ich erst die ersten beiden kapitel gelesen.

also ich mag das buch schon jetzt. das winzjunge! x) schon nur der name! ihn und yllin mochte ich sofort. auch kaala.

bin gespannt, wies weiter geht, bis jetzt war die handlung ja ziemlich berechenbar.


edit: hübsches neues design^^ :D

PoiSonPaiNter
15.12.2008, 21:54
Hab heut Nachmittag angefangen und konnte das Buch kaum wieder weglegen! :D
Hab die ersten vier Kapitel schon durch und ich muss sagen, die Geschichte ist sehr gut geschrieben und es macht richtig Spaß sie zu lesen.

Und man merkt auch jetzt schon das sich Hearst mit Wölfen beschäftigt hat, wie sie das Verhalten beschreibt und so.
Auch finde ich gut, das sie die Beweggründe erklärt, wobei ich bei ein paar Sachen noch nicht so ganz den Durchblick habe, aber vllt klärt sich das ganze mit den Hochwölfen ja noch und so! :D

Es ist aber auch teilweise brutal, aber so ist das Leben und joa sehr detailliert und interessant geschrieben...

Mir sind ein paar Sachen aufgefallen die komisch klangen, aber da es ein unkorrigiertes Exemplar ist sollte ich darüber lieber nicht jammern! :D
Und ich bin ja selbst nicht besser! :P

Joa mehr fällt mir grad nicht mehr ein und etwas besonders herausragendes ist ja noch nicht passiert, bin aber schon gespannt wies weitergeht! :D
(Und was ihr so alle zu sagen habt! :D)

Conan
15.12.2008, 22:23
Also, dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben.:D

Zuerst, das Buch gefällt mir schon mal sehr gut! Von der Aufmachung und natürlich auch vom Inhalt - u.a. viell. auch deshalb ein wenig, weil dies ein unverkäufliches Leseexemplar ist. Die Einleitung (Prolog) in Bezug auf die Mensch-Tier-Annäherung hat mir zudem auch sehr gut gefallen.:)

Die Beschreibungen, wie die Wölfe miteinander umgehen, finde ich gut gelungen und glaubhaft umgesetzt.
Ja, man merkt doch iwie gleich nach den ersten Seiten, dass sich die Autorin mit dem Verhalten und mit dem Leben der Wölfe gut auseinandergesetzt/recherchiert hat.
Die Geschichte liest sich, wie ich finde, (bis jetzt) sehr "leicht", wobei die Beschreibungen alle sehr interssant gestaltet sind. Gut find´ ich auch, das die Eindrücke alle aus der Perspektive eines Wolfes erzählt werden.*ja*
Und auch die vielen unterschiedlichen Namen der einzelnen Wölfe sind m.M.n. nicht schwer zu merken. Ich finde, dass was ich bis jetzt so gelesen habe, ist eine schöne Geschichte über das Aufwachsen und Leben der (Jung-)Wölfe, auch wenn es bis jetzt für Kaala nicht leicht gewesen ist. Sie ist ja mehr oder weniger nur durch einen "Zufall" am Leben geblieben.
Ich vermute, einige Wölfe im Rudel werden ihr das Leben auch noch weiterhin ziemlich schwer machen.

Mal sehen wie die junge Wölfin Kaala auf ihren langen und viell. nicht immer einfachen Weg zu einem "richtigen" (Jung-)Wolf wird... auf die erste Begegnung mit den Menschen bin ich auch schon mal gespannt.
Na, ich werde jedenfalls morgen gleich weiterlesen!*les*

zyrozz
15.12.2008, 22:35
Schande über Schande, ich hab gestern nur Zeit für das Erste Kapitel gehabt.

Aber es gefällt mir schon jetzt, wie die Wölfe miteinander umgehn, schon wahnsinn, manchmal hat ich ganz vergessen das das je ne Wolfsmutter ist.
Richtig gut geschrieben, hoffentlich fällts nicht ab.

Sehr schönes Design übrigens.

LiN
15.12.2008, 22:53
Ich kann den anderen nur zustimmen! Das Buch gefällt mir auch sehr! :)
Ich habe die ersten fünf Kapitel bereits gelesen (trotz ein wenig Zeitnot^^).

Was mir auffiel (aber definitiv keine Art von Kritik sein soll), ist, dass die Namen der Wölfe oft mit doppelten Buchstaben geschrieben sind: Kaala, Yllin, Ruuqo, Rissa, ... :D
Ich weiß selbst nicht warum, es ist mir einfach ins Auge gefallen!^^

Die Geschichte scheint spannend zu werden, ich bin wirklich gespannt darauf, wie sie sich entwickelt! Besonders die Raben interessieren mich, ihr rätselhaftes Auftreten spricht mich irgendwie besonders an. :)

Ja, das Winzjunge, der arme kleine! Er war mir auch sofort sympatisch! :rolleyes:

Wölfe interessieren auch mich sehr und ich finde diese wirklich gut beschrieben. Das Verhalten, die Lebensumstände, einfach alles. :)

Ich freue mich schon, auf die nächsten Kapitel!

ExLibris
16.12.2008, 08:04
Hab mich sehr gefreut, als das Buch letzten Freitag in der Post war! Da ich ab nächster Woche wohl weniger zur Leserunde beitragen kann, versuche ich diese Woche noch mitzuhalten. Ansonsten werde ich es nachholen.

Das Buch liest sich wirklich sehr leicht und man will von Anfang an wissen wie es weitergeht! Zuerst kam ich mit den Namen noch durcheinander, aber man lernt die Charaktere schnell kennen.
Sehr süß finde ich, dass die Autorin das Buch ihren Hunden gewidmet hat. Die Nachkommen der Wölfe, die nahe mit den Menschen lebten. :)

Man merkt, dass sie sich sehr mit Wölfen beschäftigt hat. Und teilweise hab ich das Gefühl, sie hätte lieber eine Studie über ihre Beobachtungen geschrieben, und weniger einen Fantasyroman. Sie beschreibt ein sehr reales Wolfsrudel, samt Verhalten und Instinkten. Und da passt mir manchmal die vermenschlichte Ich-Erzählweise nicht dazu. Genauso wie zB die moralische Rechtfertigung, dass die schwachen Jungen getötet werden. Wenn man schon so biologisch an das Verhalten von Wölfen herangeht, erscheint es mir dann irgendwie kitschig, das mit menschlichen Werten zu mischen. Sie hätte sich entscheiden sollen, ob reales Wolfverhalten, oder sprechende Fabelwesen. (was vielleicht besser funktioniert hätte)

Pantalaimon
16.12.2008, 09:55
Ich hab zwar auch nur bis Kapitel zwei geschafft, aber eigentlich gefällt mir das Buch nicht so gut.
Der Prolog war schon gut geschrieben, und auch spannend und sehr bildhaft erzählt, aber ich komme so gar nicht damit klar, dass das Buch aus der Ich-Perspektive eines Wolfes geschrieben ist. Die Ich-Perspektive ist an sich schon eine sehr schwierige Erzählform, aber auch noch aus sich eines Wolfes...naja...
Außerdem fand ich es sehr grausam, wie der Leitwolf die Jungen einfach totgeschüttelt hat. Solche Sachen mag ich eigentlich nicht gerne lesen. Ich werde auf jeden Fall noch ein bisschen weiter lesen, aber kann nicht versprechen, dass ich das bis zum Ende durchhalte.

Kain
16.12.2008, 13:41
Ich muss sagen, dass mir das Buch bis jetzt sehr gut gefällt. Dank der flüssigen Schreibweise und der interessanten Geschichte habe ich den Prolog und die ersten vier Kapitel gestern Abend an einem Stück verschlungen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen ihr biologisches Wissen und ihre Erfahrungen aus der Verhaltensforschung über Wölfe mit Phantasie zu vermischen. Dass Dorothy Hearst ihren Wolfscharakteren menschliche Züge mit auf den Weg gegeben hat, macht diese doch erst interessant.
Die Szene, in der der Leitwolf die Welpen getötet hat, war schon sehr grausam, aber ich denke mal, dass solch ein Verhalten nur authentisch ist.

Ich bin auch schon mal gespannt, wie es weiter geht. Was hat es mit den höheren Wölfen auf sich und warum dürfen sich die Wölfe nicht mit den Menschen einlassen, weshalb müssen Wolfsmischlinge getötet werden.

Conan
16.12.2008, 20:16
Und teilweise hab ich das Gefühl, sie hätte lieber eine Studie über ihre Beobachtungen geschrieben, und weniger einen Fantasyroman. Sie beschreibt ein sehr reales Wolfsrudel, samt Verhalten und Instinkten.
Stimmt, dieses Gefühl hatte ich bei der einen oder anderen Beschreibung auch gehabt. Ihre Begeisterung und ihr Wissen um das Leben der Wölfe ist ja klar herrauszulesen.:D Mich störte das aber eigl. eher weniger, im Gegenteil, denn ich fand diese mal etwas andere Perspektive ganz interessant. Ich vermute, dass die ersten "richtigen" Fantasy-Elemente viell. auch etwas später in der Geschichte auftauchen werden, wenn sich die Menschen und die Wölfe iwie näher kommen. :)
Außerdem fand ich es sehr grausam, wie der Leitwolf die Jungen einfach totgeschüttelt hat. Solche Sachen mag ich eigentlich nicht gerne lesen.
Ja, der Tod ihrer Geschwister gleich ziemlich am Anfang so einer Geschichte zu lesen, war für mich auch nicht so schön.:( Ich hoffte ja erst noch, das der Leitwolf es sich nochmal iwie anders "überlegen" würde - die Jungen hätten ja auch so bestimmt iwie anders überleben können und wären im schlimmsten Fall "nur" mit ihrer Mutter zusammen aus dem Revier verbannt worden. Leider kamen die "hohen Wölfe" in diesem Fall wohl (absichtlich!?) etwas zu spät - ich weiß aber auch nicht genau wie sie sich entschieden hätten, wenn sie früher dagewesen wären als all ihre Geschwister noch am Leben waren.
Aber wenn ich mir im Nachhinein die ganze Sache wieder etwas von einer anderen Seite aus betrachte (aus der Sicht der Wölfe), dann war diese Entscheidung viell. doch die bessere "Alternative". Denn in einer rauhen Welt, die doch eher wenig oder besser gesagt gar nicht vom Überfluss geprägt ist, wäre ein Überleben aller bei zu vielen Individuen nur gefährdet, besonders wenn noch "fremder" Nachwuchs zu versorgen ist. Die Entscheidung war für Ruuqo ja auch nicht gerade einfach, denn wie sagte der Leitwolf zu Kaala doch gleich:
>> "Es tut mir leid kleiner Wolf, doch du musst verstehen, dass ich dass tun muss, was richtig für das Rudel ist. Ich muss meine Pflicht tun." <<
Ruuqo hat das ja eigl. auch nur getan, um nicht gegen die Gesetze zu verstoßen und damit das allgemeine Gleichgewicht nicht zu gefährden - vor diesen "Vorschriften" scheinen ja alle ziemlich großen Respekt zu haben.
Hier hat die Autorin m.M.n. im Blick auf die Authensität schon etwas mit der/ihrer Fantasie gespielt. Denn im Real-Live hätte (mangels an hohen Wölfen) höchstwahrscheinlich gar keines der Jungen überlebt, wahrscheinlich auch ebend so wenig das Winzjunge Ázzuen.

Gut an der bisherigen Story fand ich noch u.a., dass das Rudel noch eine Art von Unterstützung von einigen anderen Tieren wie den Raben bekommen hat. Wobei der Anführer Edelschwing ja iwe auch mehr oder weniger auf seine eigenen Vorteile in Sachen "Beutemachen" bedacht ist - das ganze sieht mir jedenfalls im Moment noch mehr nach einer Art Zweckgemeinschaft aus.

Die ersten vier Kapitel haben mir jedenfalls insgesamt alle sehr gut gefallen und darum geb´ ich an der Stelle mal sowas wie die volle Punktzahl (5 Sterne!).*ja*

PoiSonPaiNter
16.12.2008, 20:47
Stimmt, dieses Gefühl hatte ich bei der einen oder anderen Beschreibung auch gehabt. Ihre Begeisterung und ihr Wissen um das Leben der Wölfe ist ja klar herrauszulesen.:D Mich störte das aber eigl. eher weniger, im Gegenteil, denn ich fand diese mal etwas andere Perspektive ganz interessant. Da bin ich schmunzelnd über einen Satz gestolpert der in etwa so hieß:
<<Er blickte sie mit seinen Zweiundvierzig Zähnen an.>> :D Schon lustig *lol*

Was mich am Tod der anderen Welpen gestört hat:
Kaalas Gleichgültigkeit! Ihre Geschwister liegen tot neben ihr und sie interessiert es nicht! Natürlich, sie war auf ihr eigenes Überleben konzentriert, aber auch nachdem die Hohen da war hat sie kaum darauf reagiert. Fand ich iwie komisch...=/

Joa so weit nochmal von mir...hab bis jetzt noch nicht geschafft weiter zu lesen :( aber kommt noch! :D

Warin
16.12.2008, 21:30
Puh... ja, schön dass es euch gefällt.

Ich... ähm, ich weiß nicht, vielleicht bin ich ja zu alt dafür.X.X

Beim Prolog musste ich mit den Augen rollen.:rolleyes: "Es wurde kalt. Es wurde so kalt, sagt die Legende...Meine Güte, war das klischeehaft. Ich hoffe, der Prolog bekommt später noch eine Bedeutung, sonst wäre mein Rat: Weglassen!

Ansonsten waren die ersten drei Kapitel o.k.. Ich konnte mit Kaala mitfühlen, die Ich-Erzählung stützt die Perspektive, weshalb ich sie nicht als störend empfand. Einzig erkennbares Fantasy-Element bislang ist der Halbmond, der sowohl Kaala, als auch den kleinen Raben ziert und der auf die Gegenwart von Menschen zu reagieren scheint. Die beiden scheinen ja sowas wie auserwählt zu sein - ob zum Guten oder zum Schlechten ist noch unbestimmt. Was die Handlung betrifft ist die Geschichte durchaus interessant.

Schreibtechnisch kann ich mich mit dem Werk allerdings nicht anfreunden. Sobald Bewegung ins Spiel kommt, fehlt mir das "show don't tell": X bewegte sich nach links, y sprang zur Seite, a, b und c guckten zu. Hallo? So schreiben unsere jüngsten Mitglieder im Geschichtenforum, bitte nicht abwertend verstehen, aber für eine veröffentlichte Autorin ist das zu wenig. Das vierte Kapitel konnte ich nur noch querlesend ertragen. Wie ein Rudel Wölfe über ein totes Pferd herfällt, kann ich mir auch vorstellen, ohne das beschrieben wird, wer von links, rechts oder oben kommt. Die Szene würde ich massiv kürzen und auf das wesentliche, nämlich Kaala's Gefühle und Empfindungen beschränken.

O.K. unkorrigiertes Rezensionsexemplar, aber da gäbe es so viel zu korrigieren. Ich würde dem Lektor Andreas Eschbachs 10-Punkte-TÜV (http://www.andreaseschbach.de/schreiben/page96/page96.html) empfehlen, fast alle Ratschläge wurden von Dorothy Hearst mißachtet. Insbesondere der übertriebene Gebrauch von Adjektiven und Adverben hat mich massiv gestört. Sry, dass ich es so deutlich sagen muss (und vermutlich wird der Verlag nie wieder mit uns zusammenarbeiten*duck*) aber das ist schreibtechnisches Laienwerk.

Ich werde weiterlesen, aber ich kann nachvollziehen, wenn Pan das Buch zur Seite legt und werde mir die Freiheit nehmen, unzulängliche Passagen quer zu lesen. Aber vielleicht wird's ja doch noch ganz toll. Potenzial steckt sicher in der Mensch und Wolf Geschichte, auch wenn der Klappentext klingt, als wäre er bei Prinzessin Mononke abgekupfert worden.

Mich würde mal die Zielgruppe interessieren. M.E. ist es ein Kinder-/Jugendbuch. Das Töten der Welpen zu Beginn mag zwar brutal wirken, ist letztendlich aber nichts anderes als natürliches Verhalten. Dorothy Herast vermittelt ihren Leser/innen damit zu Recht, dass Wölfe keine lieben Knuddelwesen sind. Und für jüngste Leser würde vielleicht sogar der einfache Schreibstil Sinn machen.

Trotzdem gibt's von mir nur zwei Sterne.

Conan
17.12.2008, 19:04
Mich würde mal die Zielgruppe interessieren. M.E. ist es ein Kinder-/Jugendbuch.
Ja, natürlich ist das ein Jugendbuch... Was denn sonst!?X.X Ich hab´ noch viele ähnliche Kinder-/Jugendbücher u.a. auch noch von meinen Eltern und die Handlungen sind mehr oder weniger alle nach dem selben Schema angeordnet. Wenn das Buch etwas älter wäre, dann würde ich es vielleicht sogar in diesem Bereich (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=774) einordnen - aber mich stört das eigl. gar nicht.:)
Eine "Mona Lisa" in Sachen Literatur ist es ganz sicher nicht, aber ein schönes Kinder-/ Jugendbuch ist es (bis jetzt!) in meinen Augen allemal.*ja*
<<Er blickte sie mit seinen Zweiundvierzig Zähnen an.>> :D Schon lustig *lol*
Simmt.:D Das Wölfe 42 Zähne haben wusste ich vorher gar nicht - und wieder etwas schlauer.;)

Akissi
17.12.2008, 20:31
Was mir auffiel (aber definitiv keine Art von Kritik sein soll), ist, dass die Namen der Wölfe oft mit doppelten Buchstaben geschrieben sind: Kaala, Yllin, Ruuqo, Rissa, ... :D
Ich weiß selbst nicht warum, es ist mir einfach ins Auge gefallen!^^


Ist mir auch aufgefallen, hat sie find ich echt interessant gemacht^^

Ich bin jetzt mit Kapitel 4 noch nicht ganz durch, beende ich wahrscheinlich heute Abend, aber ich geb trotzdem schonmal meinen Senf dazu ab:
Ich finds bisher extrem gut geschrieben und zwar gut im Sinne von fesselnd. Ich hatte innerhalb der letzten Jahre sone Art Abneigung gegenüber Fantasy-Romanen entwickelt, ohne sie nicht mehr zu mögen; ich konnte sie einfach nicht mehr lesen, iwann hab ich sie einfach nicht mehr aufgeschlagen. Ging mir bei realitätsnahen Büchern dagegen überhaupt nicht so (ogott, ich werde langsam wirklich wie mein Vater :D)
Naja. Hier war das auf jeden Fall nicht so - und ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich ein Wolf-Fetischist sei (auch wenn es ohne Zweifel tolle Tiere sind^^)
Wie auch schon in der "Silberflügel"-Reihe von Oppel find ichs interessant, wie die Autorin den Tieren menschliche Züge gibt - teilweise hat's mich etwas gestört, aber alles in allem bringt einem das die Charaktere sicher näher - oder auch nicht. Boah, sind Borlla und Unnan scheiße. (Und Ázzuen erinnert mich an Toivo... :D)
Die ganzen höchstmysteriösen Rätsel um Kaala, ihren Vater, ihr Halbmondmal, ihre Vision(en), etc pp verspricht eine interessante (und hoffentlich iwie verwickelte^^) Story - hoffe mal, da werde ich nicht enttäuscht^^
Obwohl ja eigentlich noch nicht viel passiert ist, fand ich's bis jetzt schon spannend zu lesen. Auch find ich es sehr anschaulich, wie sie die Umgebung und Kaalas Wahrnehmung beschreibt - die Szenarien kann ich mir alle wirklich gut vorstellen, ohne sie vollständig beschrieben zu bekommen^^
Die Raben find ich auch höchst amüsant, mit ihrer Lyrik-Sprache :D Ich mag Raben :D
Und Bären. Armem Teddy Essen geklaut, böse Wölfe *nein*

Teilweise wurde mir das Fachwissen über Wölfe etwas zu viel und "so ist das, liebe Leute"-mäßig, aber alles in allem find ich auch das interessant.


Und auf den Prolog wollte ich auch nochmal zu sprechen kommen: Ich fand ihn sehr... naja, in gewisser Weise beruhigend und friedlich. Schön zu lesen, obwohl es weder Mensch noch Wolf ja gut geht, aber... als die Wölfin sich so an "ihren" Menschen kuschelt, ist mir schon ein "Awww" entkommen^^ Der Einstieg in die Hauptgeschichte war fand ich ein ziemlicher Kontrast dazu.

Also bisher find ichs wie man sieht gut, ich werd erstmal auf jeden Fall weiterlesen =)

auch wenn der Klappentext klingt, als wäre er bei Prinzessin Mononke abgekupfert worden.

Das kann ich iwie so gar nicht nachvollziehen X.X

Pantalaimon
18.12.2008, 09:58
Ich habe es nun auch bis kurz vor Ende des vierten Kapitels geschafft und muss sagen, ja, es ist in der Tat fesselnd geschrieben. Allerdings halte ich es auch nicht gerade für ein schriftstellerisches Meisterwerk. Wie Warin schon sagte, es fehlt einfach das "show, don´t tell". Und wie das Wissen der Autorin über Wölfe rüber gebracht wird, hat was von der Holzhammer-Methode.
Es ist ja toll, dass sie sooo viel über Wölfe weiß, aber muss man das in jedem Abschnitt erwähnen?

Nun gut, inhaltlich ist die Geschichte ja ganz interessant, obwohl ich mich noch immer nicht wirklich damit angefreundet hab, dass Wölfe in der Form denken und sprechen. Und die Raben gehen mir jetzt schon auf den Senkel mit ihrer Nicht-Lyrik.

zyrozz
18.12.2008, 17:11
Und die Raben gehen mir jetzt schon auf den Senkel mit ihrer Nicht-Lyrik.

Ja da muss ich dir zustimmen, ich war schon froh als ich gemerkt hab das die nich immer so reden.
Ich muss auch sagen das die Charaktere etwas Klischee haft sind.
Die "unterschätzte" Ausenseiter heldin
Der Weisse alte Wolf
Der Kalte Anführer etc.

Naja mal sehn wies weitergeht.

Warin
18.12.2008, 22:07
[off topic ein]Das kann ich iwie so gar nicht nachvollziehen X.XParallelen zu Mononoke Hime:

"Als sie das kleine Mädchen TaLi vor dem Ertrinken rettet" -> In PM rettet die Wölfin Moro das Menschenmädchen San
"...den Menschen zu helfen, die Verbindung zur Natur nicht zu verlieren und die Welt zu bewahren" -> eine von Miyazakis Lieblingsbotschaften
"Und schon bald droht ein Krieg zwischen den Wölfen und den Menschen" -> In PM ist es der Krieg zwischen den Waldgöttern (wie den Wölfen) und den Menschen
"und Kaala muss sich entscheiden - rettet sie sich selbst, ihre Freundin, ihr Rudel - oder gar alle Wölfe und die gesamte Menschheit" -> yo, da geht's ihr wie San.

Noch Fragen?
[off topic aus]

Moon
19.12.2008, 17:34
Es ist ja toll, dass sie sooo viel über Wölfe weiß, aber muss man das in jedem Abschnitt erwähnen?

Tut sie das denn? Sie beschreibt, wie die Wölfe leben. Wenn du ein Buch über Menschen liest, wird doch sicher ähnlich viel ihres Verhaltens beschrieben und das ist dann auch nicht langweilig, oder?

Außerdem ist ja nicht jedes der Verhaltensmuster der Wölfe realistisch und authentisch, nehme ich zumindestens mal an. Oder kooperieren Wölfe in Wahrheit mit Raben?
Wäre jedenfalls eine nette Vorstellung :D

[off topic ein]
[off topic aus]

Das ist doch kein OT :)?

Ja, ansonsten tat ich mir etwas schwer mit dem lesen und habe sehr wenig gelesen. Mag aber nicht nur am Buch gelegen haben.
Jetzt habe ich nach Beenden des 4. Kapitels jedenfalls mehr Lust zu lesen, die Begegnung mit den Menschen wird sicherlich interessant und auch ansonsten bin ich recht gefesselt von der Geschichte ~

Ach, eine Frage noch:
Wieviel älter sind denn jetzt die beiden Fieslinge nochmal (entschuldigt, bin zu faul die genauen Namen nachzuschlagen xD) im Vergleich zu Kaala? Waren es zwei Wochen?
Dann passte einmal die Bemerkung nicht, als irgendjemand die "erwachsenen Wölfe" beobachtet und auch die beiden darunter gezählt wurden.
Und auch unrealistisch fand ich es, dass sich Kaala noch ganz zu beginn so gut gegen die beiden wehren konnte.
Sie war noch sehr schwach und klein, genau so wie ihr Ersatzbruder, aber doch haben sie es irgendwie geschafft und sie hätten ihnen sogar den Kopf abreissen können, hieß es :rolleyes:

Pantalaimon
20.12.2008, 01:12
Nunja, ich finde halt, es passt nicht ganz zusammen dass auf der einen Seite die Wölfe wie Menschen reden, denken, handeln und fühlen, auf der anderen Seite aber diese typischen Wolfgesten wie Kopf an Schulter reiben oder Schnauze ins Maul nehmen...

Nichts desto trotz ist das Buch auf jeden Fall fesselnd. Wenn es mir auch recht einfach erzählt ist. Einfach, im Sinne von nicht unbedingt literarisch hochwertig, aber wahrscheinlich war das auch gar nicht der Anspruch der Autorin. Ich hoffe nur, dass das Buch auch ein vernünftiges Ende hat, der Titel "Wolfschroniken" lassen ja Schlimmes befürchten.

Felaróf
20.12.2008, 16:41
Ich bin inzwischen bei Kapitel 9, komme im Moment allerdings nicht weiter, da Schule und noch so einiges mehr es nicht zulassen, dass ich mich einmal für eine halbe Stunde auf's Bett setzen und lesen kann.
Aber mir gefällt das Buch bis jetzt ziemlich gut. Ok, vielleicht bin ich schon etwas voreingenommen, weil ich ein sehr großer Wolfliebhaber bin und selbst einmal einen Nachmittag mit einem Rudel wunderbarer Wölfe verbracht habe, aber ich finde die Mischung super. An einigen Stellen merkt man richtig, dass sich die Autorin mit Wölfen intensiv befasst hat, bzw. es noch immer tut, und im richtigen Moment bringt sie teilweise menschliches Handeln mit rein. Ich empfinde das allerdings nicht als störend. Würde man die Geschichte so schreiben, wie ein Tier eventuell denken würde, dann wäre das wohl unmöglich. Es wäre auch schwer, weil Tier Instinkten folgen, nicht der Sprache der Vernunft, die den Menschen auszeichnet. (Sorry, das war Aristoteles ... Mir kam nur gerade der Ethikunterricht in den Sinn).

Aber die Geschichte an sich finde ich ebenfalls interessant. Klar bedient sich die Autorin gewisser Klischeés, aber ist das inzwischen nicht überall so? Das große Gebiet 'Fantasy' ist inzwischen ausgelutscht und es wird schwer, etwas Neues zu finden. Aber ich finde, darüber kann man hinwegsehen.
Die Namen der Wölfe sind auch sehr schön gewählt. Allerdings passt es nicht, dass der Alphawolf einen eher 'weichen' Namen hat, obwohl sie ihn kühl und hart aussehen lassen möchte.

Ich bin aber schon gespannt, wie es weiter geht, und hoffe, dass ich jetzt in den Weihnachtsferien wenigstens einen Teil des Buches schaffen werde.

Warin
20.12.2008, 17:18
Ich hoffe nur, dass das Buch auch ein vernünftiges Ende hat, der Titel "Wolfschroniken" lassen ja Schlimmes befürchten.Ja, das Versprechen der Wölfe soll in der Tat der Auftakt einer Serie sein, bislang sind meines Wissens aber noch keine weiteren Bände erschienen.

Allerdings passt es nicht, dass der Alphawolf einen eher 'weichen' Namen hat, obwohl sie ihn kühl und hart aussehen lassen möchteWar das nicht irgendwo erklärt? Hatte er nicht einen "weichen" Namen bekommen, weil er einen stärkeren Bruder in seinem Wurf hatte?

Wer übrigens mal wissen möchte, wie Dorothy Hearst aussieht, auf ihrer hp gibt's einige Fotos -> klick (http://dorothyhearst.com/index2.htm)

Silwyna
21.12.2008, 11:41
War das nicht irgendwo erklärt? Hatte er nicht einen "weichen" Namen bekommen, weil er einen stärkeren Bruder in seinem Wurf hatte?


ja sein bruder war doch vorher das alpha-männchen, oder?

ich muss sagen, ich finde denn schreibstil auch nicht überragend, aber auch nicht gerade miserabel. ist bestimmt nicht das beste buch ever, aber bis jetzt gefällt es mir dennoch recht gut.

Razor
21.12.2008, 12:06
ich muss sagen, ich finde denn schreibstil auch nicht überragend, aber auch nicht gerade miserabel. ist bestimmt nicht das beste buch ever, aber bis jetzt gefällt es mir dennoch recht gut.
Das trifft so ziemlich genau auch meine Meinung.

Vor allen Dingen finde ich es interessant, dass man alles aus der Sicht der Tiere präsentiert bekommt - mal was anderes. In der Form habe ich so etwas bisher, wenn überhaupt, nur in Kurzgeschichtenform gelesen (und da waren es Straßenköter).
Ich denke, das ist schon schwierig genug das Tierische und Menschliche in den Charakteren zu vereinigen. Hearst kriegt das aber mMn gut hin.
Dennoch merke ich auch, dass es sich hierbei um ein "unverkäufliches und unkorrigiertes Exemplar" handelt, treten hie und da Sachen auf, die man eventuell anders hätte schreiben können.

Zum Prolog
Meine Güte, war das klischeehaft.
Hmm, ich fand den Prolog eher toll - hat eine gute Atmosphäre geschaffen. Aber ich bin ja auch eher bekanntermaßen ein Fan von Klischees :rolleyes:

Sobald Bewegung ins Spiel kommt, fehlt mir das "show don't tell": X bewegte sich nach links, y sprang zur Seite, a, b und c guckten zu. Hallo?
Orrr, das hab ich vor allen Dingen beim Kampf mit dem Jungbären auch so wahrgenommen. Man hätte so gut die Taktik rüberbringen können und das Tempo und ... ach da war ich echt enttäuscht. Aber auch bei einigen anderen Szenen fehlte mir das. Dieses trockene, distanzierte Beschreiben passt halt nicht immer.

Und die Raben gehen mir jetzt schon auf den Senkel mit ihrer Nicht-Lyrik.
Auf jeden Fall, du sagst es Pantalaimon *muahaha*

Was mich aber am Meisten stört sind die Namen. Gott, wie mich diese "ll's" und "uu's" nerven ... Das ist wirklich schlimm. Vor allen Dingen ergibt das teilweise auch keinen Sinn, weil die Aussprache dieselbe bleiben würde, auch wenn man den Namen ohne doppelten gleichen Buchstaben schreiben würde. Naja, muss man sich eben dran gewöhnen, ich konnte es bisher noch nicht.

PoiSonPaiNter
21.12.2008, 20:15
War das nicht irgendwo erklärt? Hatte er nicht einen "weichen" Namen bekommen, weil er einen stärkeren Bruder in seinem Wurf hatte?ja sein bruder war doch vorher das alpha-männchen, oder?
Es wird erklärt: Im fünften oder sechsten Kapitel! :D
Ergo, ihr greift vor weg! ;)

Melyanna
22.12.2008, 12:26
Außerdem ist ja nicht jedes der Verhaltensmuster der Wölfe realistisch und authentisch, nehme ich zumindestens mal an. Oder kooperieren Wölfe in Wahrheit mit Raben?
Wäre jedenfalls eine nette Vorstellung :D


Ich bin zugegeben an der Stelle noch nicht, da ich bisher bis Kapitel 2 gekommen bin und dan.. naja.. nicht die Zeit, nicht die Lust, nicht den Elan gehabt habe, weiterzulesen. Es fällt mir schwer, mich in das Wesen von Tieren reinzuversetzen, darum fesselt mich das Buch derzeit (noch) nicht. Vielleicht ändert sich das ja, wenn ich über die Feiertage mal ein wenig weiterlesen kann.

Aber zu den Raben. Tatsächlich ist von Raben bekannt, dass sie sehr häufig die Gesellschaft von Wölfen, Berglöwen u.ä. suchen. Es ist tatsächlich schon beobachtet worden, dass diese Tiere "kooperieren". Der Rabe zeigt dem Wolf, wo es Beute gibt, der Wolf reißt sie und der Rabe bekommt eine Art Anteil ab.

Moon
22.12.2008, 12:47
Aber zu den Raben. Tatsächlich ist von Raben bekannt, dass sie sehr häufig die Gesellschaft von Wölfen, Berglöwen u.ä. suchen. Es ist tatsächlich schon beobachtet worden, dass diese Tiere "kooperieren". Der Rabe zeigt dem Wolf, wo es Beute gibt, der Wolf reißt sie und der Rabe bekommt eine Art Anteil ab.

Danke für die Informationen :)
Sowas finde ich wirklich sehr faszinierend, die Tierwelt erstaunt mich immer wieder. Wäre doch schön, wenn man mal beobachtet, wie ein Rabe auf dem Rücken eines Wolfes mitstolziert - ein tolles Bild *grins*
Oder wurde das denn etwa auch schon beobachtet xD?

Nunja, gut dass die Autorin wohl auch das weiß und dann sogar realitätsnah einbringt^^

LiN
22.12.2008, 20:29
Wäre doch schön, wenn man mal beobachtet, wie ein Rabe auf dem Rücken eines Wolfes mitstolziert - ein tolles Bild *grins*
Oder wurde das denn etwa auch schon beobachtet xD?


Ja, das wäre ein Bild! :D
Mich würde es interessieren, wie die Raben sich in Wirklichkeit mit den Wölfen verständigen. Immerhin sprechen sie nicht dieselbe "Sprache". Außer es gäbe heulende Raben und krähende Wölfe, was ich mir nicht vorstellen kann^^

Sicher kennt sich die Autorin sehr gut mit Wölfen aus, so etwas würde sie schließlich nicht erfinden und in ein Buch schreiben, das veröffentlicht wird.
Es ist schon interessant, was sich die Tierwelt alles einfallen lässt.

Warin
22.12.2008, 23:52
Mal in die Runde gefragt:

Bestünde hier Interesse, der Autorin Fragen zu stellen?

Falls ja, werde ich den Verlag mal fragen, ob sich da was machen lässt. Ich denke, sie wird nicht direkt an der Leserunde teilnehmen, aber man könnte die Fragen ja sammeln, übersetzen und gebündelt über den Verlag weiterleiten.

Vielen Dank übrigens für das große Interesse an der Leserunde, ihr seid klasse*thumbsup*

Pantalaimon
24.12.2008, 11:28
Ich denke auch, dass es diesmal sogar Sinn machen würde, der Autorin ein paar Fragen stellen zu können. Eben weil diese Leserunde so viele aktive Teilnehmer hat (was ich übrigens auch großartig finde!!).

Bezgl. der Kooperation mit Raben und Wölfen hab ich das auch genauso schonmal in einer Reportage gesehen. Scheint also tatsächlich zu stimmen. Aber ich will der Autorin auch in keinster Weise absprechen, dass sie sich mit Wölfen und deren Lebensweisen auskennt. Das ist ja offensichtlich ihr Hauptberuf. Und die Verhaltensweisen der Tiere beschreibt sie ja auch ausgezeichnet. Allerdings finde ich halt, es ist einfach zuviel des Guten für einen Roman...