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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sergej Lukianenko: 3 Lesungen in Deutschland im März


TheHutt
31.01.2008, 10:13
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Anfang März ist es wieder soweit: der russische Autor Sergej Lukianenko kommt wieder nach Deutschland. An drei Abenden liest er aus seinem aktuellen Buch "Weltengänger (http://www.imzwielicht.de/bwg.php)".

Heyne-Verlag veranstaltet drei Treffen mit dem Erfolgsautor. Es werden zweisprachige Lesungen in Russisch und Deutsch stattfinden, wobei die deutsche Version vom Schauspieler Claude-Oliver Rudolph gelesen wird.

Traditionell beantwortet der Schriftsteller bei solchen Lesungen Fragen des Publukums und signiert Bücher. Wie es letzten Herbst in Frankfurt ablief, können Sie hier anschauen (http://www.imzwielicht.de/search.php?id=88).

• Termine: Hamburg, 4. März; Köln, 5. März; Berlin, 6. März ... (http://www.imzwielicht.de/news.php?id=117)

Am 5. März fand in Köln eine Lesung von Sergej Lukianenko im Rahmen der Promo-Tour zu seinem Buch „Weltengänger“ (Tschernowik) (http://www.imzwielicht.de/bwg.php) statt. ImZwielicht.de war hautnah dabei und durfte Lukianenko bei der Beantwortung der Zuschauerfragen und Claude-Oliver Rudolph beim vergnüglichen Lesen des SciFi-Buches beiwohnen.

http://www.imzwielicht.de/images/content/koeln/IMG_6278_t.jpg (http://www.imzwielicht.de/images/content/koeln/IMG_6278.jpg)

Sollte es wirklich Funktionale, Personen mit besonderer Begabung in ihrer Berufung, die im Buch „Weltengänger“ beschrieben werden, geben, dann müsste speziell an diesem Tag ein Verkehrs-Funktionaler seine Finger im Spiel gehabt haben. Wie sonst wäre es zu erklären, dass trotz eines ganztägigen Streiks im Kölner Verkehr die Aula des Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums dennoch brechend voll war? Der Lukianenko-Lesungsmarathon von Heyne, der über drei Tage in drei verschiedenen Städten abgehalten wurde, war in Köln angelangt, und die Kölner empfingen den russischen Schriftsteller mit offenen Armen.

Nachdem es nach dem ausgiebigen Warten im Foyer endlich den Platz im Saal einnehmen konnte, wurde das Publikum von einem Vertreter der LitCologne begrüßt. Die Teilnehmer, die er vorstellte, nahmen sogleich ihre Plätze auf der Bühne ein. Die da wären – logischerweise der Autor selbst, Sergej Wassiljewitsch Lukianenko, der inzwischen Gefallen an seinem Vollbart gefunden hat und nun dem Schriftsteller Julian Semjonow ziemlich ähnlich sieht. Der zweite im Bunde – David Drevs, Münchener Übersetzer, der sich unter anderem für die Übersetzung der Dialoge der Wächter-Filme auszeichnete; er übernahm das Dolmetschen und Moderieren an diesem Abend. Und dann noch der dritte Gast im Bunde – Claude-Oliver Rudolph, der Bad Boy der deutschen Leinwand. Der Schauspieler tauchte gegen neun Uhr abends in einer Sonnenbrille auf und war ansonsten lässig und locker drauf – mal ein Bier von der Bühne aus bestellend, mal ein Kommentar einwerfend. Seine Meinung war, dass er nur eingeladen wurde, weil er einmal in einem Hollywoodfilm einen Russen spielte – und seitdem nun immer so gecastet wird.

Weiterlesen... (http://www.imzwielicht.de/news.php?id=120)

http://www.imzwielicht.de/images/content/koeln/IMG_6276_t.jpg (http://www.imzwielicht.de/news.php?id=120)

TheHutt
14.03.2008, 11:59
Hier kommt der Teil 2 des Berichts - die Fragen & Antworten an den Autor.

Bei der Lesung von Sergej Lukianenko in Köln gab es wie immer die Möglichkeit, Fragen an den Autor zu stellen. Die meisten davon wurden durch den Moderator und Dolmetscher David Drevs formuliert, jedoch gab es auch eine rege Saalbeteiligung. Die gesamte Frage & Antwort-Konferenz können Sie nun bei uns nachlesen.

F: Wie sind Sie dazu gekommen, „Weltengänger“ zu schreiben?
A: Erst gab es eine Idee: was wäre, wenn dich plötzlich alle vergessen würden? Das ist eine kindische, irrationale Angst, es war interessant, sie bei einem Erwachsenen anzuwenden.
Dann spann sich der Plot immer weiter, und so kam es zu einer Idee: was wäre, wenn einem eine mächtige Gabe ins Schoss fällt, einem ganz normalen Menschen? Normalerweise handeln phantastische Romane von einem Helden. Frodo muss eine Heldentat vollbringen und den Ring in den Vulkan werfen. Fantasy erzählt nicht, wie Frodo mit diesem Zauberring versucht, Nüsse zu knacken. Oder sich unsichtbar macht und den hübschen Hobbitmädchen beim Baden nachstellt. Oder irgendwelche Gartenarbeit damit verrichtet.

( Weiter... (http://www.imzwielicht.de/news.php?id=122) )

Dinita
10.04.2008, 17:12
Aaaaaargh! Und ich Hirni lese und erfahre das erst jetzt!

Die vermalledeite Severinsstraße in Köln ist nur drei Straßenbahnminuten von meiner Arbeitsstelle entfernt. *kreisch*

Mist und Verflucht...