Dr. Borstel
10.12.2008, 18:16
Der Wissenschaftler Tom Creo will mit Hilfe eines Pflanzenextrakts aus den Urwäldern Südamerikas ein Medikament entwickeln, das Krebs heilt. Seine Motivation: Seine Frau Izzy zu retten, die an einem Gehirntumor leidet und deren Tod kurz bevor steht. Im Gegensatz zu Tom hat sie sich mit ihrem Tod abgefunden, will nur noch ihren Roman zu Ende schreiben, in dem sie die Geschichte des spanischen Konquistadors Thomas erzählt, der in Neuspanien, im Reich der Maja, nach dem Baum des ewigen Lebens sucht, um damit seine geliebte Königin Isabel zu beschützen. Mit diesem Baum reist der Astronaut Tom fünfhundert Jahre in der Zukunft durch das Weltall, eingeschlossen in eine Luftblase, um einen sterbenden Stern zu erreichen, der im Glauben der Maja ein Ort der Wiedergeburt ist.
Mit "The Fountain" ist Darren Aronofsky das neben "Pan's Labyrinth" wundervollste Fantasy-Märchen der letzten Jahre gelungen. Phantasievoll und bildgewaltig verwebt er die drei Zeitebenen, erzählt er im Abstand von jeweils fünfhundert Jahren dreimal die tragische Liebesgeschichte von Thomas (gespielt von Hugh Jackman) und Isabel (Rachel Weisz), die scheinbar zum Scheitern verurteilt ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei das ewige Leben, das Thomas verzweifelt zu erreichen versucht, um sich und Izzy eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen.
Phantastischer wurde die Suche nach dem ewigen Leben noch nie zuvor erzählt. "The Fountain" verwebt religiöse Mythologie mit einer Liebesgeschichte, die weder kitschig noch aufdringlich wirkt, sondern einfach nur zum Träumen anregt. Lediglich das Ende bleibt etwas überspannt, doch man ist nach dem Genuss des Filmes geneigt, das zu verzeihen. Letzten Endes bleibt vieles ungesagt, und es bleibt dem Zuschauer selbst überlassen, ob die Suche nach der Ewigkeit für Tom erfolgreich war oder ob er dabei versagt hat.
Wer auf schnelle, harte Action steht, der sollte von diesem Film die Finger lassen; allen anderen empfehle ich diese Fantasy-Lovestory jedoch auf's wärmste. Man findet in diesem Genre einfach zu selten Filme mit so viel Ausstrahlung und Tiefgang, als dass man sich diesen hier entgehen lassen sollte.
Mit "The Fountain" ist Darren Aronofsky das neben "Pan's Labyrinth" wundervollste Fantasy-Märchen der letzten Jahre gelungen. Phantasievoll und bildgewaltig verwebt er die drei Zeitebenen, erzählt er im Abstand von jeweils fünfhundert Jahren dreimal die tragische Liebesgeschichte von Thomas (gespielt von Hugh Jackman) und Isabel (Rachel Weisz), die scheinbar zum Scheitern verurteilt ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei das ewige Leben, das Thomas verzweifelt zu erreichen versucht, um sich und Izzy eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen.
Phantastischer wurde die Suche nach dem ewigen Leben noch nie zuvor erzählt. "The Fountain" verwebt religiöse Mythologie mit einer Liebesgeschichte, die weder kitschig noch aufdringlich wirkt, sondern einfach nur zum Träumen anregt. Lediglich das Ende bleibt etwas überspannt, doch man ist nach dem Genuss des Filmes geneigt, das zu verzeihen. Letzten Endes bleibt vieles ungesagt, und es bleibt dem Zuschauer selbst überlassen, ob die Suche nach der Ewigkeit für Tom erfolgreich war oder ob er dabei versagt hat.
Wer auf schnelle, harte Action steht, der sollte von diesem Film die Finger lassen; allen anderen empfehle ich diese Fantasy-Lovestory jedoch auf's wärmste. Man findet in diesem Genre einfach zu selten Filme mit so viel Ausstrahlung und Tiefgang, als dass man sich diesen hier entgehen lassen sollte.