Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hörbücher - Pro und Kontra
Was haltet ihr von Hörbüchern?
Ich muss zugeben, dass ich diese Art den Buchkontakts bisher strikt vermieden habe. Aber wahrscheinlich haben Hörbücher schon auch ihre Vorteile, denn in den Buchhandlungen wird das Angebot immer umfangreicher.
Eigentlich liebe ich es, ein Buch in Händen zu haben, selber in darin einzutauchen und in meinem ganz speziellen Tempo zu lesen, auch mal zurückzublättern und etwas nachzulesen. Oder langweilige Stellen auch querzulesen.
Beim Hörbuch kann ich das Tempo nicht bestimmen. Und zudem bin ich abhängig davon, wie sympathisch oder unsympathisch mir die Stimme des Vorlesers ist.
Andererseits werde ich in nächster Zeit vermehrt lange Autostrecken zurücklegen müssen. Und da könnte man die Zeit ja richtig gut nützen und in ein Buch reinhören.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht: Hörbücher ja oder nein?
Und diejenigen, die schon Erfahrung damit haben, die bitte ich um Tipps. Welche Hörbücher oder welche Sprecher sind empfehlenswert? Worauf muss man achten?
Ich habe schon so einige Hörbücher durch. Das schöne ist ich kann sie während meiner Arbeit hören. Das ist der große Vorteil. Besonders gut haben mir die Hörbücher Die Säulen der Erde, Der Schwarm, Illuminati, Der goldene Kompass auch eigentlich fast alle. Besonders gut gefällt mir die Stimme von Rufus Beck (Harry Potter). Aber klasse ist auch wenn das Buch von mehreren gelesen wird. und zwischen durch dezente Geräusche eingespielt werden (kein Hörspiel).
Man sollte schon darauf achten, das man die ganze lesung erwischt und nicht die gekürzte Version.
Ich habe mir nach dem Buch auch mal das Hörbuch "die Elfen" angehört. Das war dann eine gekürzte Version. Da fehlten dann die ganzen Briefe und Einträge in den Bibliotheken. Das nimmt den ganzen Charm.
Also ich finde Hörbücher echt ne Bereicherung. Dennoch ziehe ich ein Buch vor.
Verräter
25.12.2008, 10:54
Ich bin ein sehr großer Freund von Hörbüchern. Man kann sich einfach in einen Sessel setzen, die Augen schließen und völlig entspannt einfach zuhören. Natürlich kann man das auch mit einem Buch und es muss jeder für sich entscheiden was er lieber mag. Mir persönlich sagt beides sehr zu.
Hörbücher haben allerdings 2 Nachteile:
1. Bei vielen werden die Geschichten gekürzt, denn wenn man alles auf eine bestimmte Anzahl von CD's quetschen muss ist jede Minute äußerst kostbar. Wenn man das Buch als solches nicht kennt bemerkt man es in der Regel nicht, ist aber trotzdem ärgerlich!
2. Was du bereits sagtest Hathor ist man von den Sprechern abhängig. Ich selbst habe mich mal daran versucht "Die Zwerge" zu hören, bin allerdings nie über den Epilog gekommen, weil ich von dem Sprecher Kopfschmerzen kriege -.-
Wenn man allerdings gerade die Augen/Hände nicht frei für ein Buch hat (z.b. Auto fahren) können Hörbücher tatsächlich eine Bereicherung darstellen. Nur muss man dann eben erst einmal das richtige Hörbuch finden. Hier kann ich die Produktionen aus dem Hause "Audible" sehr empfehlen. Von dem was ich dort bislang gehört habe gefallen mir die Sprecher sehr und (Das beste an allem) dort wird nicht gekürzt.(!) Lukianenkos Wächter Reihe habe ich gelesen als auch gehört, daher bin ich mir da ganz sicher. Und ich muss sagen, das Hörbuch hat mich persönlich wesentlich stärker in seinen Bann gezogen als es das Buch geschafft hat. Auch "Das Lied von Eis und Feuer" ist dort als sehr schönes Hörbuch zu erhalten, mit einem ganz eigenen Zauber durch die dunkle und etwas raue Stimme des Sprechers(Reinhard Kuhnert). Also,... die Auswahl dort ist ist relativ groß und mir sind die dortigen Hörbücher bislang nur positiv aufgefallen.
Was ich erst vor kurzem gehört habe und auch sehr zu empfehlen ist, ist die LübbeAudio von "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert. Auch hier vollkommen ungekürzt/unverändert (habe einige Kapitel mitgelesen um das zu überprüfen ^^) und die beiden Sprecher (einer spricht die Kapitel um das Haus Atreides, der andere die Harkonnen) machen ihre Arbeit ausgezeichnet. Und die etwas unpassende Musik die zum Beginn und Ende jeder CD gespielt wird ist nicht ärgerlich genug um den durchweg positiven Eindruck dieses Hörbuchs zu schmälern.
Sachbücher werden mittlerweile auch relativ viel in Audioversion gebracht aber ob es gerade dort nicht vielleicht sinnvoller ist das ganze selbst zu lesen & schnell nochmal nachschlagen zu können weiß ich nicht. Um die habe auch ich bislang einen recht großen Abstand gehalten.
Was man aber auch nicht unterschätzen sollte sind die "modernen" Hörspiele, die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen. Gerade die Produktionen von "Lausch", die ich bislang gehört habe, sind durchweg genial, schnell und spannend.
Nangyala
25.12.2008, 12:15
Hallo Hathor, hallo Forum! :)
Ich für meinen Teil bin für Hörbücher - zumindest für einige Situationen.
Wenn mein Freund u. ich abends in's Bett gehen, legen wir meist noch ein Hörbuch/Hörspiel ein, z.B. Jan Tenner, Planet Eden od. Gänsehaut~Die Stunde der Geister.
Es ist "seichte" Unterhaltung u. für's Einschlafen perfekt. :)
Als ich noch lange Strecken mit dem Auto zurücklegte, 1400KM an einem Wochenende, hörte ich meist Clive Barker~Die Bücher des Blutes wenn ich allein über die Autobahn donnerte.
Wenn ich aber mit dem Zug unterwegs war nahm ich immer ein Buch mit,
die Zeit verging einfach viel schneller, als wenn ich mit den Ohrstöpseln meines iPods dasitzte u. aus dem Fenster starrte.
Zu Hathor's Frage:
Also meiner Meinung nach sind die besten Hörbuchsprecher David Nathan, die deutsche Sync-Stimme v. Dana Scully, Dirk Bach u. die deutsche Sync-Stimme v. Nicolas Cage.
Vor allem Dirk Bach's Stimme (liest meist Terry Pratchet u. Walter Moers) ist einzigartig u. bringt einfach Spaß mit.
Trotzdem gibt es da auch ein Manko, wie Verräter bereits schrieb:
"Bei vielen werden die Geschichten gekürzt, ..."
Aber auch oft passen einfach Sprecher nicht f. die Hörbücher, z.B. Hohlbein's Märchenmond. Einfach grausam! (Sorry, ich weiss nicht, wie der Sprecher heisst..)
Ollowain
25.12.2008, 17:47
Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit Hörbüchern.
Einmal, weil ich lieber selbst das (Lese)Tempo einer Geschichte bestimmen möchte, und außerdem sitze ich nie lange genug in einem Auto, als dass sich das für mich lohnen würde (und ich kann eh nicht allzu lange zuhören, wenn ich nicht irgendwo rumkritzeln kann...)
Ich liebäugel trotzdem seit einer Weile mit "The Green Mile" als Hörbuch, weil es/sie von David Nathan gelesen wird. Ich mag die Stimme und glaube, dass ich der auch mal etwas länger konzentriert zuhören könnte...
Zu deiner Frage Hathor: Hörbücher finde ich im Allgemeinen eine tolle Erfindung (schon allein, weil man dann auch ohne Sehen zu können "lesen" kann). Und sie sind nützlich, wann immer man seine Augen mal nicht auf ein Buch werfen kann.
Jedoch muss man sich halt eine gewisse (mMn recht lange) Zeit dafür nehmen, da man das Lesetempo nicht anziehen kann. Und außerdem ist man von der Bekanntheit des Buches, sowie der Stimme des Sprechers abhängig.
Jedoch muss man sich halt eine gewisse (mMn recht lange) Zeit dafür nehmen, da man das Lesetempo nicht anziehen kann. Und außerdem ist man von der Bekanntheit des Buches, sowie der Stimme des Sprechers abhängig.
Öhm, ich habe praktisch auch null Erfahrung mit Hörbüchern aber:
Ein Hörbuch (auch wenn es komplett ist) hört man doch viel schneller, als man das Buch liest, oder täusche ich mich da!?
Ollowain
25.12.2008, 19:17
Öhm, ich habe praktisch auch null Erfahrung mit Hörbüchern aber:
Ein Hörbuch (auch wenn es komplett ist) hört man doch viel schneller, als man das Buch liest, oder täusche ich mich da!?
Kommt auf das Lesetempo an, schätze ich. Wenn einer sehr schnell ließt, dann ist er vermutlich schneller als der Vorleser. (Ich hab schon 20 Seiten in etwa 8 Minuten geschafft - aber das war bei einem Finale)
Liathano
06.01.2009, 21:58
Bis vor einem halben Jahr habe ich es so gehalten wie Hathor. Hörbücher kamen mir nicht ins Haus, ich mag es, in einem echten Buch zu blättern, das Lesetempo selbst zu bestimmen und ganz konkrete Stellen mehrmals zu lesen.
Allerdings hab ich dann auch eine Weile sehr lange Strecken im Bus oder Auto zubringen müssen und selbst wenn ich nicht am Steuer sitze, kann ich dort nicht lesen (mir wird dabei leider etwas übel - aber das möchte ich nicht näher ausführen ;)).
Ich hab also damit begonnen, mir ein paar Hörbücher "anzutun", nicht nur wegen der langen Fahrten, sondern auch um meine Konzentrationsfähigkeit zu schulen. Und ich war überrascht, wie gut mir das doch gefällt.
Sicher spielen viele Faktoren eine Rolle: Zuallererst muss die Romanvorlage selbst natürlich gut sein, dann kommt es - wie andere schon sagten - auf den Sprecher an und darauf, wie sehr das Buch durch Kürzungen entstellt worden ist.
Sprecher wie Rufus Beck (wohl der berühmteste überhaupt, der "Mann der Tausend Stimmen") oder Stefan Kaminski bewundere ich dafür, wie sie ihre Stimmen "morphen" können. Da merkt man gar nicht, dass hier nur ein Mann spricht! Es wird gekrächzt, gesäuselt, gefiept, geschrien, geflüstert und das alles in unterschiedlichen Tonlagen, Klangfarben, mit verschiedenem Tempo usw. Find ich sehr beeindruckend!
Eine Sprecherin, die ich erst kürzlich hörte und sehr mochte, ist Andrea Sawatzki (vielen auch als Schauspielerin aus Tatort (?) bekannt). Sie hat "City of Bones" und "City of Ashes" eingelesen (als inszenierte Lesungen, also mit Geräuschen und Musik, sehr nett gemacht!) und jedem Charakter seine ganz eigene Stimme verliehen, ohne so krasse Überbetonung wie bei den zwei obengenannten.
Man muss übrigens auch herausfinden, ob man Hörspiele oder Hörbücher bevorzugt. Ich für meinen Teil (und was meinen Bekanntenkreis angeht, stehe ich da allein) mag Hörbücher weit mehr. Erklären kann ich es allerdings nicht, vielleicht weil ich mir bei Hörspielen verschiedene Stimmen nicht allzu gut einprägen kann und da oft durcheinander komme.
Derzeit höre ich "Die Messerkönigin" von Neil Gaiman, bin aber davon nicht so angetan. Der Sprecher ist an sich gut, er passt sich dem Erzählduktus Gaimans an, aber es wurden gerade die Geschichten (die Vorlage ist eine Kurzgeschichtensammlung) ausgewählt, die ich ... nun, nicht am besten fand. Dafür hat jede Geschichten einen eigenen Komponisten - die teilweise sehr interessante musikalische Untermalung bieten. :)
ExLibris
08.01.2009, 12:25
Ich habe auch eher wenig Erfahrung mit Hörbüchern, das liegt vor allem an der Zeit. Wenn ich Zeit habe, lese ich lieber in meinem aktuellen Buch, als mir eines anzuhören. Das einzige Hörbuch, das mich bis jetzt gefesselt hat, war "Die Möwe Jonathan". Ich glaube das war auch von Rufus Beck gelesen. Sehr schön! Die Preise finde ich allerdings manchmal ziemlich heftig.
Aktuell wartet "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling auf mich, da ich es geschenkt bekommen habe. Mal sehen, vielleicht freunde ich mich doch noch mit Hörbüchern an.
Die Preise finde ich allerdings manchmal ziemlich heftig.
Ja, allerdings. Das ist unter anderem auch der Grund, dass ich eure Meinung lesen mag. In letzter Zeit gabs auch oft Super-Schnäppchen am Wühltisch. Aber ich möchte eigentlich auch nicht 9,99€ für ein Hörbuch ausgeben, das sich dann als Quatsch entpuppt. Denn um den Preis kriege ich schon wieder ein TB ;)
Da gebe ich doch lieber das Doppelte oder Dreifache aus, um was Schönes zu haben.
Jedenfalls danke für eure Tipps (die hoffentlich nicht die einzigen bleiben :) ) und werde mal nach den von euch erwähnten Sprechern Ausschau halten...
Simon the Sorcerer
08.01.2009, 13:34
Ich hab bis jetzt auch erst ein Hörspiel und 2 Hörbücher gehört !
Bin aber positiv überrascht worden.
Das Hörspiel war "John Sinclair", hatte ich mir für ne 2.5std. Autofahrt gekauft, im Sommer bei Sonnenschein. Es hat mich wirklich gegruselt, bei bestem Wetter, das muß man sich mal vorstellen !:eek:
Die Hörbücher waren "Vollidiot" von Tommy Jaud, gelesen von Christoph Maria Herbst und "Der Fönig" von Walter Moers, gelesen von Dirk Bach.
Die Hörbücher hab ich immer auf der fahrt in den Urlaub gehört, ist ne Klasse Sache um wach zu bleiben und ne Abwechslung zum öden Radioprogramm.
Die Bücher haben mir by the way auch sehr gut gefalllen, vor allem aber weil die Sprecher erstklassig waren.
Als Buchersatz für zu Hause, kommts für mich allerdings nicht in frage. Da ich zu Hause fast nur abends lese und dabei würde ich garantiert einschlafen...
Grüße
Als Buchersatz für zu Hause, kommts für mich allerdings nicht in frage.
Meine Rede, für die Nachtschicht und für lange autofahrten sind die super, oder wenn man irgendwohin läuft.
Manche Bücher lassen sich aber auch schwer lesen weil man einfach nicht reinkommt, da ist ein Höhrbuch schon besser.
Die preise stören mich auch ziemlich, teilweise kosten die ja 18€ :rolleyes:
nazgul666-rr
08.01.2009, 23:45
18 EUR nur? die kosten teilweise 40 bis 100 EUR - Tintenherz kost glaub ich 36EUR+
aber ich find die echt ganz praktisch - vorallem wenn man auch nicht viel Zeit zum lesen hat - aber ein Buch ersetzen die nie
und das allerletzte ist es wenn die gekürzt sind, wie auch schon mind 2x gesagt wurde^^
Nangyala
09.01.2009, 00:13
18 EUR nur? die kosten teilweise 40 bis 100 EUR - Tintenherz kost glaub ich 36EUR+
Das finde ich allerdings auch ein wenig happig..*pfeiff*
Hm,
ich weiss nicht, Hörbücher sind schon schön u. gut, aber ich wüsste nicht, was ich nebenbei machen sollte.. (Also neben dem Hören.) Auf der Couch sitzen u. einfach zuhören mag ich nicht, das ist mir z. langweilig. U. wenn ich dabei die Augen schließe schlafe ich ein.
Ich bin da eher ein Fan v. Hörspielen. Die dauern meist nicht allzulang u. man kann prima mit ihnen "ins Bett gehen"! :)
Nach Jan Tenner, Gänsehaut u. Die 3 Fragezeichen hören wir nun John Sinclair, wo wir ü. 100 Stück haben. :D
Rotkätzchen
12.01.2009, 18:46
Mit Hörbüchern habe ich jetzt nicht so sehr die Erfahrung, aber wenn die inhaltlich teilweise gekürzt sind, fällt das vollkommen flach für mich. Haben da die Autoren denn gar nichts einzuwenden, wenn da einfach ihre Stories beschnitten werden? Das ist eine Form von Zensur. Darauf kann ich verzichten.
Ich will Geschichten vollständig lesen und auch sprachlich nicht auf das Lesetempo oder die Ausdrucksweise und die Betonungen eines Fremden angewiesen sein.
Rotkätzchen hat vieles von dem gesagt, was auch ich denke.
Was mir noch nicht gefällt ist die Sache mit dem Kopfkino. Ich bin so ein Mensch, der viele Sachen gleichzeitig machen kann und es auch gerne tut (weil's Zeit spart, etc.).
Auch beim Lesen höre ich gerne Musik, bilde mir im Kopf die Stimmen der Figuren, lasse sie nach MEINEM Bild handeln, gebe dem Erzähler eine Stimme. Und so...nein, wenn jemand die Figuren spricht und jeder dann praktisch dieselbe Stimme hat, in unterschiedlichen Tonlagen, dann passt das in mienem Kopf nicht, möge der "Vorleser" auch noch so begabt sein.
In Filmen ist das auch was anderes. Aber andererseits auch wieder nicht. Deswegen habe ich ja auch so eine extreme Abneigung gegen Buchverfilmungen.
Um nochmal auf das "Multitasking" zurück zu kommen. Mit geht es da genau so wie Nangyala. Dabei kann cih keine Stimmige Musik mehr hören, muss mich nur auf das Hörspiel konzentrieren...das wäre nichts für mich.
Vor allem, weil ich mir zu bestimmten Liedern auch die entsprechende Geschichte bilde...
Deswegen hätten solche Sachen wohl keine Chance bei mir. Ausgenommen kurze Sachen, die 30 Minuten dauern. Alles andere brauche ich nicht. Da sind mit meine guten alten Bücher lieber.
Ich weiß bei Hörbüchern nicht so ganz, ob ich ein Fan davon bin oder nicht. Spontan würde ich sofort sagen ja, aber angesichts des Faktes, dass ich nur sehr wenige kenne...
Es ist auch denke ich immer abhängig vom Hörbuch und seiner Machart und dabei nicht mal unbedingt vom Sprecher. Rufus Beck zum Beispiel mag ich als Schauspieler sehr gern, seine Stimme genauso - trotzdem kann ich mir die Harry Potter Hörspiele nicht anhören; einfach, weil ich mich nicht drauf konzentriere. Das ist auch glaube ich mein Hauptproblem bei Hörbüchern. Wie bisou und Nangyala bin auch ich Multitaskerin und muss grundsätzlich irgendetwas anderes machen, wenn ich etwas höre... mir geht es sogar manchmal so bei Büchern. Ich sitz da und kann iwann nicht mehr weiterlesen, weil ich mich nicht mehr konzentriere (dieser "So, die Seite hab ich durch, aber was steht drauf"-Effekt in gehäufter Form) vor lauter "Ich könnte doch auch..."- und "Ich muss jetzt unbedingt gleich..."-Gedanken. Wenn ich Musik höre oder etwas kucke, muss ich derweil immer mit Photoshop hantieren, mich durchs Internet klicken o.ä.
Das ist für Hörbücher denke ich nicht sehr zuträglich; malen ginge noch, aber sonst wird's schon schwierig. Da fällt mir grade auf, so schwierig wärs doch nicht, da ich ja doch ziemlich oft mit PS hantiere :D
Trotzdem braucht man für Hörbücher denke ich eine gewisse Ruhe... und bloß vorgelesene Bücher finde ich auch meistens viel weniger schön als welche, bei denen mit verschiedenen Rollen besetzt/gespielt mit Geräuschen und Musik unterlegt wurde. Wenn die Musik gut ist natürlich :D Die Vertonung des Romans "Prinz Faisals Ring" zB ist mE schlichtweg genial. Wunderschöne Musik, tolle Besetzung und man bekommt richtig das Gefühl, drin zu stecken. Von dem Hörspiel zu "Die Brüder Löwenherz" will ich gar nicht erst anfangen (haben wir noch auf Kassette, als Kind konnte ich das schier auswendig ^__^), da müsste ich wahrscheinlich heute noch heulen =')
Ich finde, bei sowas kann man sich die Charaktere sogar noch besser vorstellen und verbildlichen als beim Lesen =)
Also grundsätzlich bin ich 100-Pro-pro-Hörbücher, finde nur leider nicht viel Zeit und seltsamerweise Lust dafür.
Bin auch ein Hörbuchfan. Super Hörbücher sind für mich: Der Schwarm, Klonk
von Terry Prachet, Per Anhalter durch Galaxis, der Verdacht von Friedrich Dürrenmatt.
Hier noch ein Link:
http://www.stimmgerecht.de/schau/bekannte_synchronstimmen.php#k
Ich bin zweigeteilter Meinung, ich kann ab und an einmal ein Hörbuch einstreuen, ein richtiger Fan davon werde ich aber irgendwie nicht.
Es ist fülr mich irgendwie nicht das Selbe, wie wenn ich ein Buch vor mir habe und die Geschichte lese. Mir fehlen die Eindrücke, beim lesen bilden sich in meinen Gedanken Bilder, Stimmen und Eindrücke. Die Worte beginnen irgendwie zu leben. Wenn ich einen oder mehrere Vorleser habe geht mir das verloren. Ich nehme die Geschichte einfach nicht so intensiv wahr. Mit Buchstaben sieht das anders aus, hier habe ich die Möglichkeit die Geschichte in allen Facetten mit zu erleben, deshalb werden für mich die Bücher immer vorang haben.
liebe Grüße
Allanon
Rotkätzchen
18.05.2009, 15:39
Wenn ich Bücher lese, entwickle ich mir die Figuren selber im Kopf: Ihre Sprache, ihr Sprechmuster, ihre Stimmlage, ihre Exzentrik, ihr Feuer, ihre Kühle, ihre Erhabenheit....... bei Hörbüchern wird mir diese Freiheit genommen, weil all das der oder die Sprecherin vorgeben. Nö, Hörbücher sind nix für mich.
Von Hörbüchern halte ich generell nicht viel. Ich denke, da sind die Leute nur zu faul zum Lesen...ich sehe es bei meinen Klassenkameraden, die können kaum anständig Vorlesen. Okay ich gebe zu, sie lesen generell nicht viel, aber das trägt auch dazu bei.
Anders ist es da bei Hörspielen. Da kann man sich schon mal eins reinziehen, wenns jetzt vllt ein Buch ist, das man sonst nicht lesen würde (aus desinteresse oder warum auch immer...)
Lg
kleine_elfe
19.05.2009, 20:18
Mich hat es überhaupt noch nie interessiert ein Hörbuch zu hören. Ich hab al in Sakrileg reingehört, weil ne Freundin es bei mir vergessen hat und ich hatte schon nach 1 Minute die Nase voll davon. Das war mit so fürchterlicher Musik unterlegt, das ging gar nicht. Außerdem gehöre ich auch zu denen, die beim Lesen Kopfkino haben und das würde dabei nicht so funktionieren wie wenn ich selbst lese.
Was anderes wäre es irgenwie, wenn ich zu der Lesung des Autoren ginge oder mir ein Mensch meiner Umgebung was vorliest. Früher musste meine Mama mir stundenlan was vorlesen und ich hab meiner Schwester immer was vorgelesen. Aber Hörbücher sind für mich absolut uninteressant.
Lg Jenny
Für mich auch nicht. Ich denke, wenn ich schon lesen kann, dann lese ich auch. Für was habe ich es sonst gelernt? Außerdem stört es wie schon viele gesagt haben, die Bilder im Kopf.
Allerdings sich gegenseitig vorlesen ist ok. Als ich mal bei ner Freundin war da haben wir uns abends aus einem Buch abwechselnd vorgelesen. Das fand ich sogar ganz schön. Lustige Szenen werden so noch lustiger, da man gemeinsam lachen kann und traurige Szenen erträgt man auch leichter (es gab aber in dem Abschnitt nur lustige)
Ich denke, es ist ja nicht so, dass Leute, die Hörbücher konsumieren, nicht lesen können.
Aber vielleicht haben sie Probleme mit den Augen oder hören im Auto anstatt Musik eben einem Vorleser zu ;)
Allerdings sich gegenseitig vorlesen ist ok. Als ich mal bei ner Freundin war da haben wir uns abends aus einem Buch abwechselnd vorgelesen. Das fand ich sogar ganz schön. Lustige Szenen werden so noch lustiger, da man gemeinsam lachen kann und traurige Szenen erträgt man auch leichter (es gab aber in dem Abschnitt nur lustige)
Und worin liegt der Unterschied, sich von einer Freundin oder jemand anderem vorlesen zu lassen?
Ich kann es nicht genau sagen. Im Grunde genommen hast du Recht, aber irgendwie kann ich Hörbücher trotzdem nicht leiden und wenn mir jemand vorliest eigentlich schon. Allerdings würd ich mir nie ganze Bücher vorlesen lassen. Wir haben ja nur einen kurzen Ausschnitt gelesen und extra eine lustige Stelle gesucht. Dabei gings eher darum, dass man gemeinsam umso mehr lacht.
Verräter
19.05.2009, 21:42
Und worin liegt der Unterschied, sich von einer Freundin oder jemand anderem vorlesen zu lassen?
In der nähe zu der Person die das ganze vorliest. Das gesprochene Wort nehmen wir (unbewusst) vollkommen anders wahr, wenn wir den Sprecher sehen, fühlen, riechen usw. können, als wenn wir einfach nur eine Stimme aus einer großen oder kleinen Kiste hören. Da habe ich mal ein paar sehr schöne Studien mit Kindern und Kleinstkindern gesehen.
Hörbücher sind weder schlechter noch besser als Bücher. Es ist der selbe Inhalt, nur über ein anderes Medium übertragen - was natürlich eine andere Zielgruppe und andere Anforderungen mit sich bringt. Der eine sagt sofort "Yey, das ist was für mich!" (Ich zum Beispiel) während der andere keine 10 Minuten auf diese Weise aushält.
So einfach kann die Welt sein .
Feuerfluegel
20.05.2009, 22:42
Ich zum Beispiel mag Hörbücher auch nicht besonders. Ich habe es probiert. Hat mir nicht gefallen.
Ich kann nicht mal genau sagen, warum nicht. Aber ein paar Punkte kann ich schon eingrenzen:
Erstens:
Mir fällt es schwer, einem Hörbuch zuzuhören. Ich weiß nicht warum, wenn mir jemand selbst etwas persönlich erzählt, höre ich gerne und auch oft zu. Auch wenn mir jemand persönlich vorliest. Bei einem Hörbuch kann ich das nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich nichts finde, was ich fixieren kann.
Zweitens:
Ich liebe Bücher, ich liebe sie einfach. Ich liebe es, Buchstaben zu lesen, Papier und Cover in der Hand zu halten, ich liebe den Geruch von Büchern, ich liebe ihr Aussehen. Ohne sie fehlt einfach etwas. Etwas für mich sehr Wichtiges.
Ich habe mir damals auch "Der Fönig" "vorlesen lassen". Dirk Bach ist begnadet darin, keine Frage. Auch "Der Zeitdieb" von Terry Pratchett habe ich angefangen, auch Dirk Bach. Auch wirklich super gelesen. Aber irgendwie bin ich dann doch auf die Bücher (zurück) umgestiegen.
War einfach nicht meins.
Als ich damals angefangen habe für eine gute Freundin einen riesen großen Teddy zu stricken, da habe ich ebenfalls zwei Hörbücher gehört.
"Die Nadel" von Ken Follett
und
"Intruder" von Wolfgang Hohlbein.
Da ging es sogar. Ich hatte ja auch etwas worauf ich mich konzentrieren konnte. Nadel und Faden. Und das war einfach eine super Möglichkeit für mich. Fernsehen ging nicht, ich muss immer Nadel und Faden sehen. Musik hören wurde mit der Zeit langweilig. Also Bücher. War wirklich nett.
Generell (auch wenn ich sie nicht mag) halte ich Hörbücher für eine wirklich gute Idee. Eine Verwandte von mir (eine Leserette) ist spät erblindet. Es ist doch eine geniale Erfindung, die es Menschen, die nicht sehen können und Blindenschrift (noch nicht) beherrschen, die Möglichkeit gibt, weiterhin Genuss an Büchern finden zu können.
Habe übrigens auch mal in Harry Potter rein gehört. Rufus Beck ist wirklich klasse, aber irgendwie....
Da war mir Rufus Beck in dem Musical "Tabaluga und Lily" in Oberhausen als Magier irgendwie doch noch lieber. ;)
Hörspiele sind noch weniger für mich.
Zumindest seit ich etwas älter bin. Ich brauch einfach meine eigene Fantasie um eine Geschichte zu lieben, sonst klappt es nicht.
Früher war das anders.
Angefangen mit Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg, später TKKG. Ich habe die Kasetten verschlungen. Ich habe sie geliebt.
Also, solange ich gesunde Augen habe gibt es für mich keinen Grund ein Buch zu "hören".
Ich denke ein Buch ist auch deshalb interessant weil man einen eigenen "Dialekt" dazu dichten kann.
Nein, also ein Horbuch wäre nie und nimmer was für mich, ich brauche die Buchstaben vor meinen Augen nicht in meinen Ohren ;)
Ich gehöre auch zu den Leuten, die Hörbücher zwar eigentlich mögen, aber selten dazu kommen. Es gibt wirklich wenige Situationen, in denen man einfach nur zuhören kann und die Finger trotzdem beschäftigt bekommt, so dass man voll ausgelastet ist, aber nicht das Hörbuch garnicht mehr wahrnimmt.
Hörbücher und auch Hörspiele gibts bei mir oft abends zum Einschlafen, weil ich da noch am ehesten Ruhe finde. Da ich aber meistens wirklich auch platt ins Bett fall, bekomm ich selten viel mit, weshalb es meistens tatsächlich eher Hörspiele und keine Hörbücher sind - das würde einer langen, komplexen Geschichte einfach nicht gerecht werden, wenn man täglich nur zehn Minuten schafft.
Da passiert es öfter, dass die eine oder andere Drei-Fragezeichen-Folge durchläuft und ich noch wach bin. Ich mag das, denn meistens, wenn ich abends im Bett liege und nicht schlafen kann, denke ich sonst ohnehin nur an Sachen, die mich belasten und an denen ich in der Situation ohnehin nichts ändern könnte. Deswegen willkommene Abwechslung an der Stelle :)
Hmm also ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir ein Hörbuch zuzulegen. Nur ist es irgendwie so, dass gewisse Fragen mir den Weg versperren: 1. einmal welches? und 2. einmal, was ist wenn ich die Stimme nicht mag? Hier wurde ja schon erwähnt, dass sie relativ teuer sind und da möchte ich schon was haben, was mir gefällt.
Ist es da besser, zuerst ein Hörbuch zu nehmen, wo man die Geschichte schon kennt oder ist das dann langweilig? Und was wenn dann einfach irgendwer als Sprecher aufscheint hinten auf der Hülle, den ich ja gar nicht kenne; und ich hab einfach angst, dass ich das dann daheim in den CD-Player gebe und gar nicht lang zuhören kann, vor allem wenn ich die Geschichte nicht mal kenne. Bei einem Buch kann man ja mal reinlesen, aber bei einem Hörbuch geht das ja nicht, außer man informiert sich halt vorher...! Ich stell mir auch vor, dass man ein Buch mit einem Hörbuch schlecht vergleichen kann, weil ein schlechter Sprecher oder einer der mir unsympathisch ist macht es dann schon schwierig zuzuhören.
Aber ich stelle es mir schon schön vor einfach nur zuzuhören, aber weiß nicht wirklich wie das ist, ich denke viell. muss man sich da auf eine andere Art noch mehr konzentrieren (also hören statt sehen)?
Momentan habe ich eher eine kleine Lese-Flaute, also ich bringe eigentlich gar nichts weiter, bis Seite 100 gehts dann immer irgendwie und dann fallen mir wieder andere Sachen ein und die Bücher liegen dann oft auf der Seite und werden nicht fertig gelesen. Ich möchte mich doch gerne nach der Arbeit etwas entspannen und oft ist mir lesen irgendwie zu anstrengend, weil ich auch in der Arbeit den ganzen Tag vor dem PC sitze und die Augen anstrenge. Und da dachte ich wären Hörbücher viell. eine Alternative, weil man sich ja einfach wohin legen kann und entspannt zuhören.
Gibts da irgendwelche Anhaltspunkte nach denen man sich richten kann beim Kauf? Also zB wenn man eine Geschichte vom Buch her kennt, dass man da nichts falsch machen kann? Oder soll man einfach nach einem Sprecher auswählen, der schon als "gut" beschrieben wurde? Außerdem habe ich jetzt schon in den Vorpostings gelesen, dass öfter Musik dabei ist bzw. irgendwelche Geräusche, steht das dann auch irgendwie dabei auf der CD - braucht man das überhaupt? Oder soll man mal mit ganz was anderem anfangen? Ich habe zB ein Kabarett-Programm gehört, das hat mir gut gefallen. Viell. hat jemand Antworten - danke.
LG!
Verräter
11.12.2009, 06:42
Also ina, in Anbetracht deiner Situation und deiner Fragen würde ich dir einfach folgendes empfehlen: Schau dich mal in der nächstliegenden Bücherei um, mittlerweile sind dort auch immer Hörbücher und leih dir eins aus, was interessant klingt.
Auf diese Weise kommst du ganz billig ran, brauchst dir also gar keine großen Gedanken darüber zu machen, was dann ist wenn der Sprecher dir nicht gefällt/sonstiges.
Ich persönlich gebe auch kein Geld für ein Hörbuch aus (da diese meist den 2-4x Preis des normalen Buchs haben) ohne nicht ziemlich genau zu wissen was mich erwartet, d.h. mindestens 30 Minuten Spielzeit besorge ich mir auf irgendeinem anderen Weg, quasi als Hörtest.
Also ina, in Anbetracht deiner Situation und deiner Fragen würde ich dir einfach folgendes empfehlen: Schau dich mal in der nächstliegenden Bücherei um, mittlerweile sind dort auch immer Hörbücher und leih dir eins aus, was interessant klingt.
Hallo,
danke für den Tipp, viell. wäre das wirklich der bessere Weg. Leider bin ich eigentlich nicht so oft in einer Bücherei, aber wäre wahrscheinlich wirklich mal zum Probieren das beste.
Lg
Hörbücher hab ich so einige, Hörspiele noch mehr.
Wenn ich male, mag ich keine Musik hören, da müssen es dann Sherlock Holmes und Hercule Poirot sein. Ich lad mir die immer von einem Internetanbieter runter und hab auch schon eine kleine Sammlung beisammen. Auch Gruseliges. *g*
Natürlich lese ich auch, aber das ist in den letzen Monaten selten der Fall, weil ich nicht die nötige Ruhe dazu habe. (Viel Arbeit und Überstunden in der Firma.) Und Abschalten kann ich einfach nur gut beim Malen und bei der Berieselung durch die tollen Stimmen der Vorleser bzw. Hörspiel-Sprecher.
Ich habe mein erstes Hörbuch konsumiert :D
Meine Bedenken galten vorher der Stimme des Sprechers. Aber die war total okay: deutlich, kaum ein Akzent und sehr wandlungsfähig. Das Buch war auch spannend, von daher alles bestens :)
Aber mein Problem ist, dass ich einfach nicht über längere Zeit konzentriert zuhören kann. Dann fangen die Gedanken an, abzuschweifen und ich muss den Abschnitt neu anhören. Oder noch schlimmer (und ein bisschen peinlich): wenn ich mich gemütlich hinlege und zuhöre, schlafe ich nach etwa einer halben Stunde ein *schnarch*
Ich glaube, ich bin noch aus meiner Kindheit konditioniert. Meiner Mutter hat Klein-Hathor immer im Bett vorgelesen, damit ich schneller einschlafen konnte. Das ist wohl immer noch in mir :D
Amarilla
15.01.2010, 18:16
Normalerweise lese ich lieber. Aber es gibt Momente in denen ich gerne mal ein Hörbuch höre...Das tue ich am liebsten beim Zugfahren, weil man dann einer Geschichte lauschen kann, während man die Landschaft beobachten kann an der man vorbeifährt.
Nun eine kleine Aktualisierung von mir:
Ich habe jetzt auch mal ein Hörbuch gehört und muss sagen, es gefällt mir ganz gut. Ich bringe da auch mehr CD's weiter als Seiten beim Lesen - komischerweise. Und finde es entspannend. Es war halt nur am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings gehts mir wie Hathor - plötzlich schweife ich ab, der Erzähler redet aber weiter (bei einem Buch legt man es halt kurz weg) und ich muss etwas zurückspulen, weil ich nicht mehr ganz am Laufenden bin. Aber alles in allem eine gute Alternative zum Buch finde ich, hätte ich nicht gedacht; es hat mich aber auch dieses Forum etwas motiviert es mal zu versuchen.
Liebe Grüße.
Verräter
15.01.2010, 20:25
Aber mein Problem ist, dass ich einfach nicht über längere Zeit konzentriert zuhören kann. Dann fangen die Gedanken an, abzuschweifen und ich muss den Abschnitt neu anhören. Oder noch schlimmer (und ein bisschen peinlich): wenn ich mich gemütlich hinlege und zuhöre, schlafe ich nach etwa einer halben Stunde ein *schnarch*
Das hab ich aber auch. War immer wirklich schlimm nachher die Stelle zu suchen, bis zu der ich den Text noch verfolgt habe, anstatt friedlich vor mich hin zu dösen.
Aber auch sonst pausiere ich Hörbücher sehr oft, oder gehe nochmal 1-2 Minuten zurück in der Handlung. (Wie man es bei einem normalen Buch ja auch kann)
Daher höre ich nie über meinen CD-Spieler, sondern grundsätzlich über den PC, denn 1. hab ich da globale Tastenkürzel und 2. gibt es einige Hörbücher, die erstmal von Höhen/Tiefen befreit werden müssen um länger als 10 Minuten ertragbar zu sein.
Ich habe mir dann angewöhnt während ich ein Hörbuch höre irgendetwas stumpfsinniges am Rechner zu machen, wo man bloß nicht lesen und/oder großartig nachdenken muss. Wie z.B. Breakout oder Mahjongg. 2D-Shooter sind auch ganz gut und haben meist keine Handlung der man folgen müsste, d.h. einfach nur wild auf die Tasten klopfen und dabei die Geschichte des Hörbuchs genießen.
Das hält wach und man behält größtenteils die Konzentration. (Zwischenzeitlich pausieren ist trotzdem immer ganz gut)
Für mich funktioniert das großartig :)
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