Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie handhabt ihr "Die Welt (Geschichte/Rassen usw.)"?
Jellybelly
31.12.2008, 01:00
Hallo liebe Fantasy-Forum-Community,
ich habe eine Frage, die mich brennend interessiert:
@ Fantasy-Autoren: Wie handhabt ihr zum Beispiel, wenn es HIGH FANTASY wird, eure Rassen? Wenn ich schreiben will, bin ich immer so durcheinander und beeinflusst von den vielen Rasse und Wesen, die es schon in der Mythologie gibt. Ich weiß nie, welche Rassen ich nun in einer Geschichte drin vorkommen lassen will - ich will zwar auf der einen Seite keine schon bestehenden benutzen, aber eigene, originelle erschaffen ist meiner Meinung nach auch sehr schwer. Hier ein Beispiel:
Jb will ne Rasse machen: Sollte sie humanoid sein? Ja, sonst wärs ja ein Wesen... Vllt. mit tierischen Zügen? Neee, alt. .. Andere Hautfarbe? Naja, erinnert sehr an die vielen verschiedenen Elfenfarben, die man so in WoW oder sonst wo finden kann ... vllt. was mit Flügeln? Zu "engelisch". Magische Kräfte? Okay, das erinnert zu sehr an Superman oder so.. :(
Für meine nächste Geschichte habe ich mir zwar schon eine (tierische) Rasse überlegt (Mensch/in mit Eulenkopf, dessen Gefieder V-förmig bius zur mitte der brust reicht), aber ich habe keine ahnung, ob ich noch mehr machen will, ob ich elfen etc. mit reinbringen will. ALso für mich ist die Fantasie zurzeit etwas erschöpft, wenn ihr versteh, was ich meine? X.X
Und meine andere Frage lässt sich genau gleich fragen, nur mit einem anderen Thema: Die Story (bzw. der Hauptkonflikt)? Hat jemand Tipps? Ich will was "sauberes" hinkriegen, aber auch kein Klischee (mittlerweile weiß ich nicht mal wer, wieso.. vllt. weils sonst direkt beim lesen als Klischee abgestempelt wird). Und ich bin auch hier mit meinen Ideen am Ende.
--
Unterm Strich könnte ich sagen, dass ich vllt. nicht eine so blühende Phantasie habe, was die ENtwicklung einer Geschichte angeht. Ich kann allerhöchstens Landschaften gut beschreiben, oder Gefühle oder Musik.
Würde mich sehr über Tipps freuen ;)
gruß,
jb
Verräter
31.12.2008, 13:06
Lass mich kurz Nachdenken...
Du hast eine Welt oder zumindest einen groben Umriss dieser, diese ist aber noch leblos(?) weil dort niemand irgendeine Handlung verfolgt. Es gibt wohl schon ein paar "Rassen" oder abarten davon aber keine Völker?
Nagut! Also von vorne herein, ich erschaffe persönlich keine Völker. In meinen Geschichten haben die Menschen schon mit sich selbst genug Probleme. Es gibt das ein oder andere Wesen in meiner Welt, dass durch mein Magiesystem entstanden ist, aber ansonsten gibt es derartiges bei mir nicht.
Bei "Wesen" gibt es ja, wie du bereits sagtest, verschiedene Arten. Da wären zum einen die "intelligenten Völker" (Hier halten sich so ziemlich alle Rollenspiele an den "Tolkien Standard": Mensch, Elf, Ork, Zwerg, und abarten davon) und die tierischen oder bestialischen Wesen. Eben sowas wie... ein bösartiger Drache (hier die ohne Intelligenz und Goldschatz) oder ein geflügeltes Wildschwein mit Bärentatzen und Adleraugen... oder, so ähnlich.
Diese Bestien kommen in einem Roman eigentlich nur unter zwei Bedingungen vor. Held steht auf weiter Flur, sieht von weitem schon das Flügelschwein und denkt sich "Oh, das könnte gefährlich sein!". Im selben Moment stürzt es sich auf ihn und ein Seitenlanger Kampf entbrennt indem der Held natürlich Siegreich hervor geht (schließlich geht das Buch ja noch fast 200 Seiten) und dem Leser so auf einfache weise gezeigt wird, wie stark unser Held doch ist oder wie menschlich und verletzlich er doch, trotz seiner Heldenhaftigkeit, ist weil er bei dem ganzen zerstückeln eines armen Tieres ein paar Kratzer abbekommen hat. Der zweite Fall endet dann im Prinzip genauso wie der erste nur das die Kreatur diesmal vom Bösewicht auf unseren Helden gehetzt wurde(!), in diesem Fall darf bei dem Kampf dann auch ruhig eine im Prinzip für die Handlung nicht relevante Person sterben, damit der blutüberströmte (Das Wort kennt die Rechtschreibprüfung sogar oO) Strahlemann einen weiteren Grund hat den Bösewicht zu hassen und ihn am Schluss umzubringen, was ja bei der ersten Möglichkeit nicht der Fall war. Eine dritte aber eher seltene Möglichkeit ein solches Tier einzufügen ist natürlich der friedliche. Die Truppe sieht ganz zufällig den violett geschuppten Einhornhirsch an einem See trinken, der danach verschwindet, nie wieder auftaucht und auch niemals irgendeinen Sinn für die restliche Geschichte hat. Aber immerhin kann der Autor so richtig gut zeigen wie toll er fantastische Wesen beschreiben kann (bei denen ich es trotzdem nie schaffe sie mir vorzustellen).
Bei diesen Wesen kannst du eigentlich, egal wie du es anstellst nichts falsch machen. Wirf einfach (Wie ich gerade eben) irgendetwas zusammen was du glaubst könnte Bestialisch oder Schön aussehen und beschreibe es wies dir gerade passt! Das machen alle so und... uhm, egal.
Intelligente Völker sind da etwas ganz anderes! Nur damit habe ich im Prinzip wieder gar nichts am Hut. In meinen alten Geschichten habe ich mich der Rollenspieler Rassen bedient, diese verändert und auf meine Welt "zugeschnitten" und in meinen neueren spielen grundsätzlich nur noch Menschen eine Rolle.
Nun ich glaube dort spielt die Gesinnung des Volkes die wichtigste Rolle. Diese ist nämlich mit so ziemlich allen anderen Faktoren verbunden. Wie steht sie zu den anderen, bereits existierenden Rassen? (Hier aber bitte, BITTE kein: Rasse XY ist Böse. Sie hasst alle anderen Rassen. - Rasse ZA ist Gut. Sie mag alle anderen Rassen, außer die Bösen.) Dazu sind dann folgende Informationen Wichtig: Standort, Kultur/Religion, Geschichte, Technik, Sprache (wobei das nicht unbedingt. Wenn in der Welt nur eine einzige Sprache gesprochen wird entfällt das natürlich - das habe ich z.b. da 1. Nur Menschen und 2. meine Welt sehr klein ist), Regierungsform usw. Gerade in Fantasywelten kann auch "Wissen über Magie" eine wichtige Rolle spielen.
Schon mit 3 Völkern kann damit ein extrem komplexes (und vor allem instabiles) Gebilde entstehen. Bedenken sollte man dabei dann noch, dass man hier nicht ein Volk nach dem anderen "fertig ausdenkt" sondern man gleichzeitig auf vielen Baustellen steht, weil es schließlich für alles einen Grund gibt. Götter zum Beispiel entstehen in einer Kultur nicht einfach so, weil irgendjemand mit zu vielen Ziegen beschlossen hat seiner Vase einen Namen zu geben und ihr hundert Tiere für nix und wieder nix zu opfern. Die Geschichte ist letztlich die Geschichte deiner gesamten Welt, da in den meisten Fällen die einzelnen Völker nicht allein ihr eigenes Süppchen kochen sondern sich alle untereinander (Gerade bei benachbarten sehr stark) beeinflussen. In der Technik bedeuten friedliche Zeiten ein großer Fortschritt in der Gütererzeugung und Ausbau der Kultur, während kriegerische Zeiten einen Ausbau der Armee und Waffen bedeutet. Und so weiter und so weiter...
Das ganze gilt natürlich nur bei "Weltvölkern". Wenn du beschlossen hast irgendwelche kleinen Nomaden zu erschaffen, die irgendwo mit hundert Mann im Baum hocken und noch nie ein anderes menschliches Wesen gesehen haben... ... ... ... hast du da wieder freie Hand und kannst deiner unbändigen Fantasie lauf lassen. Nur sind Hochkulturen da eher selten.
Soviel zu den Völkern, kommen wir nun zur Handlung.
Hier gibt es natürlich Milliarden und noch mehr Möglichkeiten was du alles erzählen kannst.
Viele, sehr viele Geschichten folgen folgendem Prinzip:
"Die Reise von XY, dem netten Jungen/Mädchen von Nebenan und seinen/ihren Freunden, der/die zufällig noch von irgendjemandem für irgendetwas Auserwählt ist auf dem Weg um den oberbösen Oberbösewicht das Handwerk zu legen und ihn daran zu Hindern 1. Die Weltherschafft zu erlangen 2. Völlig Grund und Sinnlos die Welt zu vernichten oder 3. seine bereits fast vollständige Weltherrschaft (eine dunkle und böse Zeit in der Kinder Nachts weinen) zu beenden." *fad*
Oder du nimmst etwas was du aus dem Erdenken deiner Völker gewonnen hast. Die Geschichte bietet da (wenn du es ernsthaft betrieben hast) immer Zeiten, die sich lohnen werden sie genauer zu betrachten. Wenn du zum Beispiel zwei verfeindete Völker hast die einst Handelspartner waren. Du wirst sicher eine grobe Vorstellung davon haben wie dies zustande gekommen ist und genau das beschreibst du dann, aus der Sicht bestimmter Personen die nicht einmal unbedingt die Fäden in der Hand halten müssen, sondern deren Leben dadurch geprägt wurde, sich verändert hat. Oder eine Revolution in einem Land, ein Bürgerkrieg, ein Königsmord und seine folgen (oder eines anderen Adligen), der Kampf um vielleicht von der Monarchie zu einer Demokratie zu kommen. Oder schreibe einen Krimi in deiner Fantasywelt! Ein Magier auf Mysteriöse Weise ermordet! XYZ ermittelt und gerät dabei ins Fadenkreuz einer gigantischen Verschwörung!
Wenn du willst kannst du auch eine Liebesgeschichte schreiben, oder die Geschichte eines Entdeckers der sich von Land A mit seinem Schiff zum unbekannten Kontinent BC aufmacht und schreibe über seine Reisen...
Da kannst du eigentlich nur eins machen:
Schreib was du willst!
Der Verräter
P.S.: Lang keinen richtigen Beitrag mehr geschrieben... Das tat gut !
Jellybelly
31.12.2008, 14:52
WOW! Ich bin echt überwältigt, wie lang und ausfürhlich und GUT dein Beitrag ist. Ich hatte zwar nicht soooo große Probleme :p aber dennoch war es ganz hilfreich.
Du hast eine Welt oder zumindest einen groben Umriss dieser, diese ist aber noch leblos(?) weil dort niemand irgendeine Handlung verfolgt. Es gibt wohl schon ein paar "Rassen" oder abarten davon aber keine Völker?
Nagut! Also von vorne herein, ich erschaffe persönlich keine Völker. In meinen Geschichten haben die Menschen schon mit sich selbst genug Probleme. Es gibt das ein oder andere Wesen in meiner Welt, dass durch mein Magiesystem entstanden ist, aber ansonsten gibt es derartiges bei mir nicht.
Sie ist nicht leblos, bin zurzeit eben sehr daran beschäftigt, weil ich extrem kleinlich und perfektionistisch bin (bedeutet das Wort, ich will alles perfekt machen, oder ich mache alles richtig? :p Ich meine das erstere) -> Um genau zu sein, ich habe eben kleine Schwierigkeiten bei der Rassenentwicklung, die Völker krieg ich ganz gut hin :)
Zurzeit stehe ich bei 3 Rassen, die Völker mache ich zurzeit (bzw. die Völker sind meistens schon eine Rasse, abgesehen von bei den Menschen <- was ein Deutsch *ja*)
(Trotzdem) VIelen vielen Dank für den guten Beitrag, ich werde mir manche Sachen sicher zu Herzen nehmen (z.B. das geflügelte WIldschwein *grins* ich hab tränen gelacht, als ich das gelesen habe)
gruß,
jb
OwenJackson
29.01.2009, 17:27
Hallo.
Wer meinen Vorstellungstread gelesen hat wird vielleicht wissen dass ich an einer Geschichte arbeite, die ersten Ideen kamen mir vor ca. 15 Jahren, 5 Jahre später arbeitete ich richtig daran.
Dann gab es eine Auszeit mit gelegentlichen Neuversuchen.
Nun bin ich etwas älter und reifer, ich denke mehr nach und will nun meinen Traum verwirklichen und mein Salphos-Werk erstellen.
Da ich alles sehr wissenschaftlich und selbstkritisch sehe, denke ich an jede Kleinigkeit, die Rassen, der Lebensstil, die Psyche der Figuren, die Staatsform usw.
Die nächste Zeit erstelle ich sehr viele Dokumente mit den Informationen zu meiner Welt/Geschichte um gründlicher zu arbeiten.
Anfangen tue ich mit den Rassen, dann kümmere ich mich damit ich die finalen Hauptprotagonisten habe.
Eigentlich habe ich bereits alle Rassen die ich benötige, aber ich würde gerne wissen was ihr von den Rassen hält.
Seid bitte ehrlich und kritisch, auch wenn die Meinung hart sein sollte will ich die wahre Meinung wissen.
Zu meinen Rassen, sie werden in 4 Grundarten eingeteilt:
Drachen, Humanoide, Dämonen und Monster.
Drachen sind gigantische Wesen die Zivilisationen verabscheuen und deshalb weit fern leben und selten auftauchen.
Monster sind magische Marionetten, sie wurden von großen Magiern erschaffen und bewandern die Wildnis um alles und jeden zu töten.
Wenige Monster haben eine enorme Intelligenz erreicht, aber selten entwickeln Monster Gefühle.
Dämonen sind verfluchte Humanoide.
Vor langer verfluchten die humanoiden Rassen sich selbst um größere Macht zu bekommen. Dinge wie veränderte Optik, neue Haut- und Haarfarben tauchten auf, sowie größere Macht.
Auch Dämonen sind zeugungsfähig und ihre Geburten sind ebenfalls Dämonen, aber neuerdings gibt es immer wieder Dämonen die sich zum Guten besinnen und zur humanoiden Zivilisation zurückkehren.
Die Humanoiden sind ein in der Urzeit aus Affen entstandenes Volk.
Sie entwickelten sich, lange Zeit getrennt voneinander, so zu verschiedenen Lebensformen.
Jede Rasse hat ihre eigenen Besonderheiten, aber alle leben wegen der guten Lebensbedinungen und der positiven Einwirkung der Magie durchschnittlich 250 Jahre.
Hier die Rassen:
Die Menschen
Sie sind das häufigste Volk, ihre Durchschnittgröße beträgt 1,73 m.
Aber diese dürften euch bekannt sein.
Die Elfen
Sie ähneln den Menschen, ihre Durchschnittsgröße beträgt 1,71 m, aber sie haben einen entscheidenden Unterschied, Elfen besitzen lange Ohren.
Zudem spüren Elfen von Natur aus das Mana, wozu andere Rassen eine spezielle Ausbildung benötigen.
Dadurch können Elfen von Geburt an Magie nutzen.
Die Zwerge
Zwerge wuchsen in warmen Höhlen auf. Dadurch wurde ihre Haut dunkel und ihr Haar lang und dick. Zudem wurden Zwerge kleiner als Menschen und Elfen und sind von Natur aus dick, Zwerge haben ein hohes Maß an Kraft.
Zwerge haben eine Durchschnittsgröße von 1,56 m, die Männer dicke Vollbärte, die Frauen dicke Nasen.
Zwerge und Elfen streiten sich oft, sie wissen selbst nicht wieso, eines der Mysterien der Welt.
Die Salonier
Sie sind eines meiner selbsterschaffenen Völker.
Die Salonier besitzen eine enorme Körpergröße von durchschnittlich 2,05 m.
Salonier entstanden in sehr kalten Waldgebieten.
In diesen Gebieten legten sie sich ein Fell zu welches sich an Rücken, Aussenseiten der Arme und Beine und an den Hüften befinden.
Ihr vorderer Oberkörper besitzt eine enorme Ansammlung an Muskeln, welche ebenfalls gegen die Kälte schützen.
Zudem besitzen Salonier einen langen Schwanz.
Da sich Salonier von harten Früchten ernähren mussten, haben sie spitze fleischfresserähnliche Zähne.
Die meisten Salonier haben auf ihrem Fell eine einzige Farbe (rot, braun, gelb, schwarz, weiss und grau) oder ein Punktmuster.
Aber es gibt auch viele andere Formen.
Die Barin
Sie sind ein Unterwasservolk, sie machten eine Entwicklung durch, welche sich wieder in die Richtung Fisch richtet.
Dadurch besitzen die Barin eine blau-graue Schuppenhaut und dickes violettes oder grünes Haar.
Ihr Skelett besteht aus biegsamen Knochen, was sie sehr gelenkig im Wasser macht. Diese Knochen sind an Land aber ein kleiner Nachteil.
Sie besitzen 3 Lungen, eine große um am Land leben zu können und zwei kleine mit welchen sie unter Wasser leben können.
Die Barin besitzen eine Größe von durchschnittlich 1,65 m.
Die Uskina
Sie sind mein neuestes Volk.
Ihre Körpergröße beträgt im Durchschnitt 1,86 m.
Sie haben zwei Hautfarben, einmal ein sehr rötliches braun (ähnlich Indianer, nur kräftiger) oder eine leicht dunkle Haut (ähnlich Arraber).
Dazu haben sie lange spitze Ohren wie die Elfen und jeweils ein Horn auf der Stirn.
Das Horn ist bei der Geburt noch nicht vorhanden und wächst ab dem 1ten Lebensjahr bis zum ca. 20ten Lebensjahr. Das Horn kann eine Länge von 1 Meter erreichen, das ist bei jedem Uskina anders.
Uskina haben meist dunkles Haar, es gibt aber auch wenige mit blondem Haar.
Nun die Besonderheit, ihr Horn saugt Energie auf.
Allerdings kann ein Uskina nur eine begrenzte Menge Energie aufnehmen, die Menge kann sich durch Training erhöhen.
Es ist ihnen Möglich pure Energie aufzuziehen, aber auch einige elementare Energien und zwar Hitze, Elektrizität und Kälte.
Die Energien können sie anschliessend auch wieder loslassen.
Das waren die Völker, den Elfen muss man noch die Ankaria und die Madschin hinzufügen.
Diese sind zwei Völker die sich durch Magieeinfluss veränderten und zu besonderen Elfen entwickelten.
Das dauerte sehr lange, bis sich die Ankaria und Madschin entwickelten.
Die Ankaria-Elfen sind alle dunkelhäutig, sie haben alle schwarzes Haar und grüne, kristallene Augen, die wirklich wirken als hätten sie Smaragde statt Augen.
Die Madschin dagegen haben immer helle Haut, weißes Haar aber auch kristallene Augen, welche blau sind.
Augen der Madschin sorgen dafür dass sie sehr weit blicken und unheimlich genau zielen können, wodurch die Madschin die besten Schützen sind.
Die Ankaria-Elfen dagegen haben einen anderen Vorteil, ihre Augen sind ein guter Schutz gegen Magie.
Dadurch können sie freie Magie eindämmen oder stärker entfachen.
So, ich hoffe euch gefallen die eigenen drei Rassen und die zwei neuen Elfensorten.
Dann warte ich mal Eure Meinungen ab.
AMBER schattensturm
29.01.2009, 18:01
Hi,
zuallererst würde ich den Ansatz ändern. Eine Welt wird nicht interessant durch ihre Rassen, sondern durch ein "Thema". Welten, in denen hunderte von Rassen herumlaufen gibt es wie Sand am Meer. Wenn Du willst, dass Deine Welt interessant ist, denke darüber nach, was sie besonders macht.
Gute Beispiele für gelungene Themenwelten sind:
Amber - Unsere Welt, ja alle vorstellbaren Welten sind nur verzerrte Schatten der einzig realen Welt Amber, geschaffen aus dem Chaos und der Abyss. Die Herrscher von Amber sind in der Lage diese Schatten zu beherrschen und sie zu durchreisen.
Eberron - Fantasy Welt. Elementare werden in Schiffe, Luftschiffe und Züge gebunden, um sie durch Magie anzutreiben. Magische Kristalle, die "Dragonshards" ermöglichen eine besondere Art von Magie. Lebende Konstrukte, geschaffen um im letzten Krieg als Soldaten zu dienen, sind jetzt als Bürger anerkannt worden und suchen ihren Platz in der Gesellschaft.
Floating Vagabound - Eine siffige Bar auf einem Asterioden irgendwo am Rande des Universums. Vor einigen Jahren hat auf dem Planeten, den er umkreist, ein tolles neues Erlebnisparadies aufgemacht. Um gegen die Konkurrenz zu bestehen, kauft der Besitzer der Bar "Floating Vagabond" von Tranx Enterprises - einer Firma, die mit dem Slogan wirbt "Kaufen sie einen unserer Warpantriebe - denn kaum einer ist je in die Luft geflogen!" eine besondere Eingangstür, die es den Gästen ermöglichen soll, direkt von ihrer Haustür in die Bar zu gelangen und zurück. Doch natürlich hat die Tür eine Fehlfunktion und steuert zufällig alle Bartüren im Universum an und transportiert so das verrückteste Volk, dass man sich nur vorstellen kann, in die Bar. Spiel was immer du willst, je abgedrehter umso besser. Waffengrößenkategorien wie "Don't point that thing at MY planet!", Fertigkeiten wie "Target Vomiting" und Fähigkeiten wie der "Rambo-Stick" - du darfst keine Rüstung tragen, aber je näher du an dem Feind stehst, der auf dich schießt, umso wahrscheinlicher ist es, dass er nicht trifft.
Ravenloft - Menschen gehen in einen Nebel und verschwinden. Sie finden sich wieder in einer Welt namens Gothic-Horror-Welt Ravenloft, beherrscht von Werwesen, Vampiren, Geistern. Vorherrschende Stimmung ist Tristesse, Angst und die ständige Gefahr der Korruption durch das Böse, das in alles sickert.
Shadowrun - Unsere Welt 2050+. Eine gelungene Kombination zwischen Cyberpunk und Magie, eingeflochten mit Mythen des Maya-Kalenders und untergegangener Zivilisationen.
Der Punkt ist - letztlich wird man in einer interessanten Welt bereit sein, alles zu spielen, während eine langweilige Welt einen nicht mal reizt, wenn man einen Rosen spuckenden, Gold pupsenden Gigantzitronenfalter spielt.
Die nächste Frage, die ich mir stelle: Warum sich überhaupt aufhalten mit zwanzigtausend mal durchgekauten Fantasyrassen wie Elfen, Zwergen (und auch Menschen)?
Ach ja, und mach dieses Horn kürzer. 1,85 m groß plus 1 m Horn? Das ist mehr als ein Drittel der Körpergröße. "Und, wie dreht er seinen Kopf?" "Sehr langsam mit beiden Händen."
Sorry, bisher finde ich die Ideen alle nicht "sexy". Sie sind nicht schlecht, aber nichts was sie ansatzweise heraushebt. Wenn Du etwas besonderes willst, denk größer und fange anders an.
Was ist die Geschichte der Welt? Was macht sie besonders? Der Ansatz ist hundertmal interessanter.
OwenJackson
29.01.2009, 18:13
Zu dem Punkt wie interessant eine Welt ist.
Ich schrieb nicht dass ich mir nicht auch über andere Dinge Gedanken mache.
Es gibt die verschiedesten Themen, Umwelt, Staatsform, Volksgeschichte usw.
Aber auch wenn andere Themen interessanter scheinen, sind Rassen nicht unwichtig.
Es geht um die Gesamtdarstellung aller Themen.
Die Bevölkerung eines Planeten ist sehr wichtig. Von mir aus nicht interessant, aber wichtig.
Deshalb mache ich mir Gedanken darüber.
Zu deiner ersten Frage.
Ja, in Ordnung, Elfen, Zwerge und Menschen.
Aber es gibt Dinge, die ich nie ändern wollte.
Fantasy ohne Menschen, Elfen und Zwerge ist für mich wie Popcorn ohne Mais.
Menschen sind einfach die Wesen mit denen wir uns am ehesten identifizieren können, weil wir Menschen sind. Elfen sind eine Stammrasse die schön und interessant sind und Zwerge sind einfach die ideale Gegendarstellung der Elfen.
Wegen dem Horn.
Ich schrieb ja, die Größe unterscheidet sich, es gibt ja Menschen bei denen gewisse Körperteile enorm groß sind. Aber der Gedanke ist gut, ich werde die Höchstlänge verringern. Danke.
Macht nichts wenn dir meine bisherigen Ideen nicht gefallen, ich werde auch noch alle anderen Themen durchkauen, aber mit den Rassen bin ich fast fertig, also wollte ich damit anfangen.
Dämonen, Monster und Drachen sind fertig nur die Humanoiden, dort plane ich noch ein wenig.
Halte einfach die Augen offen, es werden noch Dinge über die Welt oder die Geschichte kommen, die dir vielleicht interessanter erscheinen.
Vielen Dank für deine ehrliche Antwort.
Lythande
29.01.2009, 18:49
Hallo,
ich weiß, was Amberschattensturm meint. Es sind wirklich interessante Rassen und neue Gestalten zu erdenken, finde ich auch einen sehr individuellen Gedanken - aber hat deine Welt auch schon eine Geschichte, eine Story, die den Roman kennzeichnet? Soll es überhaupt ein Roman werden, oder nur eine erdachte Welt, die du für etwas brauchst? Wenn es ein Roman wird, kann ich dir raten, mache am Anfang die Beschreibung, wenn es nötig ist, erkläre die Rassen, die Staatsformen usw. aber flechte eine Geschichte darum herum, lasse womöglich die Rassen nach und nach auftauchen, um dem Leser die Welt interessant zu gestalten.
Dein Ansatz ist gut, besonders wenn man eine genaue Vorstellung von seiner Welt bekommen will. Ich würde es aber nicht übertreiben und jedes Gesetz mit Unterabschnitten darstellen. Das könnte sehr langatmig werden. Verstehst du, was ich meine?
Lythande
OwenJackson
29.01.2009, 20:12
Nun, sicher will ich daraus einen Roman machen, obwohl ich zugebe dass mir ein Anime, Manga oder Videospiel lieber wäre, aber dort gibt es für mich keine Möglichkeit zur Zeit.
Der Roman ist das Ziel das ich am ehesten erreichen kann, deshalb versuche ich es mit einem Roman.
Die Geschichte besteht bereits, die Geschichte und die Hauptfigur waren zuerst da. Natürlich bin ich mit der Geschichte nicht fertig, ich entwickle sie noch, auch wenn ich denke, dass ich fast fertig bin, aber das werde ich noch sehen.
Die Welt erstelle ich, denn es muss ja nicht die einzige Geschichte in dieser Welt sein, ich habe bereits viele Ideen für weitere Geschichten.
Geschichten die vor der eigentlichen Geschichte spielen, oder welche die in der Zukunft liegen.
Nunja, Rassen nach und nach zeigen? Da es eine (eigentlich) friedliche Welt ist, wird man gleich am Anfang alle Rassen kennenlernen, da diese miteinander leben.
Aber natürlich kann ich die Geschichte so gestalten das Owen Jackson (der Held der Geschichte) anfangs nur Menschen und Elfen sieht und die anderen Rassen erst später (purer Zufall).
Allerdings ist Owen William Jackson derjenige der die Geschichte besonders interessant gestalten soll und die anderen Protagonisten alles verstärken.
Owen ist ein kluger und charmanter junger Mann, hat aber ein fürchterliches Geheimniss, von dem er selbst nichts weiss, als er es herausfindet bricht eine Welt für ihn zusammen.
Ich sage es mal so, er weiss es nicht, aber er ist ein Monster. Ein Monster in Form eines Menschen. Sobald er dies herausfindet ist er psysisch natürlich sehr angebrochen.
Anschliessend erfährt er noch dass sein Erschaffer auch Saphiron erschuf, ein Monster dass das Volk seiner Geliebten fast ausgerottet hatte (seine Geliebte ist die letzte ihrer Art).
Es soll dramatisch werden, aber bis zu diesem Punkt in der Geschichte liegen viele philosophische Gedanken, die Entdeckung der Welt, schliessen von Freundschaften, Freunde verlieren, bösartige Gegner treffen usw.
Ich will weniger eine Geschichte darstellen wie sonst (mal als Beispiel Herr der Ringe, in der Geschichte geht es um eine einzige Aufgabe, der Held betritt eine Reise und beendet sie nach ein paar Monaten der Reise), ich möchte eine Geschichte bieten die ein ganzes Leben umfasst.
Man soll Owen Jackson kennenlernen, anfangen ihn zu schätzen und mit ihm fühlen.
Das ist meine Grundidee.
Dabei gibt es viele individuelle Figuren.
Nunja, ich sage es mal so, ich bin wie ich bin. Ich weiss wie schwer und langatmig es ist, aber irgendetwas in mir sagt immer "Christian, tue es". Ich bin einfach so ^^.
Ich verstehe was du meinst, aber ich muss meinen Weg einfach gehen.
Und ich hoffe ich schaffe ihn auch.
PoiSonPaiNter
29.01.2009, 20:28
Beziehe mich jetzt mal nur auf die egtl Frage nach den Rassen und nicht auf die vorhergehende Inhaltsdiskussion.
Monster sind magische Marionetten, sie wurden von großen Magiern erschaffen und bewandern die Wildnis um alles und jeden zu töten.
Wenige Monster haben eine enorme Intelligenz erreicht, aber selten entwickeln Monster Gefühle.
Dämonen sind verfluchte Humanoide.
Vor langer verfluchten die humanoiden Rassen sich selbst um größere Macht zu bekommen. Dinge wie veränderte Optik, neue Haut- und Haarfarben tauchten auf, sowie größere Macht.
Auch Dämonen sind zeugungsfähig und ihre Geburten sind ebenfalls Dämonen, aber neuerdings gibt es immer wieder Dämonen die sich zum Guten besinnen und zur humanoiden Zivilisation zurückkehren.
Die beiden Rassen finde ich iwie komisch...bzw ihre Bezeichnung passt iwie nicht so ganz finde ich...klar man bezeichnet skrupellose Menschen als Monster, aber so wie du das beschreibst klingt das iwie merkwürdig halt...mich stört das Marionette iwie...kann das grad nicht so wirklich erklären, aber vllt verstehst du ja trotzdem worauf ich hinaus will! XD
Nach deiner Definition von Dämonen, wobei mich hier der Name auch iwie stört, wären ja auch deine beide Elfen-Unterarten dämonischer Herkunft oder versteh ich das falsch?
Und dann wäre da noch:
Zwerge und Elfen streiten sich oft, sie wissen selbst nicht wieso, eines der Mysterien der Welt. Musst du das Klischee unbedingt aufgreifen? o.O
Btw deine humanoiden Rassen klingen ganz interessant...
OwenJackson
29.01.2009, 20:36
Vielleicht sollte ich die Rassen echt anders definieren.
Wegen den Monstern, sie werden durch Magie erschaffen. Man erschafft sie aus Mana das materialisiert wird zu einem Körper.
Marionetten meine ich, weil sie dem Befehl des Erschaffers folgen, und die damaligen Erschaffer wollten die Welt unterwerfen, aber die Monster bekommen keine direkten Befehle mehr und gehen dem töten von sich aus nach.
Da viele Monster mittlerweile Magie beherrschen, erschaffen sie sich die nachfolgenden Generationen ihrer Art selbst durch Magie.
Dämonen wurden verflucht, durch den Fluch erhielten sie ein anderes Aussehen.
Das mit den Unterarten ist eine gute und intelligente Frage.
Aber ich erkläre es mal so, die Dämonen, durch welche das Dämonenzeitalter anfing, waren einst Menschen etc. und verfluchten sich, so wurden sie innerhalb weniger Tage zu Dämonen.
Während die Madschim- und Ankaria-Elfen sich durch manipulierte Evolution entwickelten.
Die Madschim und Ankaria waren einst normale Elfen, diese Elfen nutzen eine mittlerweile verbotene, aber mächtige Magie.
Mit ihren Kindern wurde die Magie im Körper ausgebreitet und innerhalb weniger Generationen veränderten sich die Elfen und waren plötzlich so.
Zwar kann man es mit den Dämonen vergleichen, aber sie wurden nicht direkt verflucht, es war nur eine Nebenwirkung.
Hab ich deine Fragen zur Zufriedenheit beantwortet?
Zum Klischee, ich bin mir dort nicht ganz sicher ob ich es wirklich nehme.
Aber da viele was dagegen haben zu scheinen und ich es nicht brauche denke ich darüber nach es abzuschaffen.
Und achja, danke.
Da du ja die Wahrheit und nur die Wahrheit hören möchtest... ich hätte da schon die eine oder andere Sache an deinen Rasseentwürfen zu bemängeln.
Zunächst mal etwas Grundlegendes. Ich meine deinem Enturf anzumerken, dass du das ganze tatsächlich am liebsten als Computerspiel realisieren würdest. Vielleicht solltest du manche Dinge nicht zu genau definieren, es ist schließlich keine Bastelanleitung für einen Grafiker, sondern die Geschichte soll ja auch die Phantasie des Lesers beflügeln. :)
Jetzt zu deinem eigentlichen Anliegen, den Rassen (bzw. Völkern).
Die Menschen
Sie sind das häufigste Volk, ihre Durchschnittgröße beträgt 1,73 m.
Aber diese dürften euch bekannt sein.Gibt es da einen spezifischen Grund, warum die Menschen das am weitesten verbreitete Volk sind? Was haben sie, was die anderen nicht haben, sodass sie den anderen Völkern überlegen sind? Oder sind sie den anderen gar nicht überlegen? Und wenn dem so wäre, warum gebieten sie dann über den größten Teil deiner Welt?
Die Elfen
Sie ähneln den Menschen, ihre Durchschnittsgröße beträgt 1,71 m, aber sie haben einen entscheidenden Unterschied, Elfen besitzen lange Ohren.
Zudem spüren Elfen von Natur aus das Mana, wozu andere Rassen eine spezielle Ausbildung benötigen.
Dadurch können Elfen von Geburt an Magie nutzen.Ich würde vielleicht noch den ein oder anderen Unterschied zu Menschen einbauen, was den Körperbau und das Gesicht anbelangt. Du könntest sowohl der allgemeinen Vorstellung folgen, wie z.B. dass sie generell zierlicher gebaut sind, das kann aber natürlich auch etwas völlig anderes sein. Ich würde den äußerlichen Unterschied zu Menschen aber nicht einzig an den Ohren festmachen. Überhaupt, ich weiß nicht, ob "lange Ohren" eine so günstige Umschreibung ist. Bei mir hat sich im Kopf das Bild von Elfen mit Osterhasenohren eingenistet und ich glaube nicht, dass das deine Absicht war. Hasenohren sähen wohl doch etwas lächerlich aus. ;)
Die Zwerge
Zwerge wuchsen in warmen Höhlen auf. Dadurch wurde ihre Haut dunkel und ihr Haar lang und dick. Zudem wurden Zwerge kleiner als Menschen und Elfen und sind von Natur aus dick, Zwerge haben ein hohes Maß an Kraft.
Zwerge haben eine Durchschnittsgröße von 1,56 m, die Männer dicke Vollbärte, die Frauen dicke Nasen.
Zwerge und Elfen streiten sich oft, sie wissen selbst nicht wieso, eines der Mysterien der Welt.Ich finde den Kausalzusammenhang zwischen "Aufwachsen in warmen Höhlen" und "dunkle Haut und dichtes Haar" sehr fragwürdig. Wenn du nach den evulotionären Prinzipien unserer Welt gehst, müssten deine Zwerge eigentlich das genaue Gegenteil darstellen. Wesen die im Dunkeln leben tendieren generell zu blässlichen Hauttönen, da es für sie eigentlich reine Energieverschwendung ist, Hautpigmente auszubilden. Demnach müssten deine Zwerge helle Haut haben, nicht dunkle.
Du sagst auch, dass deine Zwerge langes, dichtes Haar haben. Wie kann das sein, wenn sie in "warmen" Höhlen aufwachsen? Müssten sie dann nicht - wenn überhaupt - kurze dünne Haare haben? Oder meinst du, dass es in den Höhlen so warm ist, dass man ein dichtes Haarkleid braucht, um nicht zu aufgeheizt zu werden, ähnlich wie bei Koalas? Über diesen Punkt solltest du dir vllt. nochmal Gedanken machen.
Zweiter Punkt: Dass Zwerge, wenn sie in Höhlen leben, eher klein sind, kann ich nachvollziehen... aber warum dick? Welchen spezifischen Grund gibt es dafür? Essen sie gerne fetthaltige Speisen? Denn einzig daran, dass sie Höhlen bewohnen, kann es eigenlich nicht liegen. Zumal es in den höhlen ja warm ist. Da braucht man auch keine isolierende Fettschicht.
Kleiner Hinweis zu deiner Wortwahl: Vielleicht solltest du deine Beschreibung der Zwerge nicht einzig auf das Wörtchen "dick" abstellen. Versuch doch mal, Synonyme zu finde, bspw. "von kräftiger Statur", "robust gebaut" oder "stämmig und beleibt". So wie es jetzt ist, habe ich eher den Eindruck von einem Volk voller hässlicher, fettleibiger Kreaturen. Ich denke, das entspricht nicht ganz dem, was du dir vorstellst, oder?
Die Salonier
Sie sind eines meiner selbsterschaffenen Völker.
Die Salonier besitzen eine enorme Körpergröße von durchschnittlich 2,05 m.
Salonier entstanden in sehr kalten Waldgebieten.
In diesen Gebieten legten sie sich ein Fell zu welches sich an Rücken, Aussenseiten der Arme und Beine und an den Hüften befinden.
Ihr vorderer Oberkörper besitzt eine enorme Ansammlung an Muskeln, welche ebenfalls gegen die Kälte schützen.
Zudem besitzen Salonier einen langen Schwanz.
Da sich Salonier von harten Früchten ernähren mussten, haben sie spitze fleischfresserähnliche Zähne.
Die meisten Salonier haben auf ihrem Fell eine einzige Farbe (rot, braun, gelb, schwarz, weiss und grau) oder ein Punktmuster.
Aber es gibt auch viele andere Formen.Eine Körpergröße von zwei Metern würde ich noch nicht unbedingt als "enorm" bezeichnen... Es soll tatsächlich Menschen geben, die ebenfalls diese "enorme" Körpergröße erreichen. ;)
Sei etwas vorsichtiger mit Superlativen.
Die Formulierungen "[...]Salonier entstanden in sehr kalten Waldgebieten.
In diesen Gebieten legten sie sich ein Fell zu [...]" sind etwas unglücklich gewählt. Statt "entstanden" würde ich evtl. schreiben, dass sie dort ihren Ursprung haben. Auch glaube ich kaum, dass sie die bewusste Entscheidung trafen, sich ein Fell wachsen zu lassen. Schreibe besser, dass besonders diejenigen, die ein dichteres Fell hatten als andere, die kalten Winter überleben konnten, oder etwas in der Art. Evolution können die meisten Spezies nämlich nicht aktiv steuern.
Wie darf ich das mit der "Ansammlung an Muskeln" verstehen? Haben sie besonders viele Muskeln dort, die irgendeinen besonderen Zweck erfüllen und in der menschlichen Anatomie so nicht vorkommen? Oder meinst du, dass die Muskelpartien der Brust besonders stark ausgebildet sind? Das solltest du vllt. klarer formulieren.
"Zudem besitzen Salonier einen langen Schwanz." Bei diesem Satz musste ich erstmal lachen, weil er, so wie er dort steht eindeutig zweideutig zu verstehen sein kann. xD
Vielleicht solltest du noch beschreiben, wozu der Schwanz dient, damit man nicht auf abwegige Gedanken kommt. ;)
Wenn die Salonier harte Früchte essen, müssten sie dann nicht statt einem spitzzahnigen Raubtiergebiss Nagetierzähne haben? Eichhörnchen ernähren sich auch von harten Früchten und haben keine fleischfresserähnlichen Zähne... Wenn du möchtest, dass deine Salonier spitze Zähne haben, würde ich mir entweder eine andere Nahrungsquelle überlegen, oder einen anderen, plausibleren Grund finden. Abstammung von ehemals carnivoren Wesen, oder sowas.
Die Fellfarben sind mMn hier überflüssig, da du in einem Roman ohnehin den einzelnen Charakter beschreiben würdest. Lass dem Leser doch ein bisschen Luft für seine Phantasie.
Die Barin
Sie sind ein Unterwasservolk, sie machten eine Entwicklung durch, welche sich wieder in die Richtung Fisch richtet.
Dadurch besitzen die Barin eine blau-graue Schuppenhaut und dickes violettes oder grünes Haar.
Ihr Skelett besteht aus biegsamen Knochen, was sie sehr gelenkig im Wasser macht. Diese Knochen sind an Land aber ein kleiner Nachteil.
Sie besitzen 3 Lungen, eine große um am Land leben zu können und zwei kleine mit welchen sie unter Wasser leben können.
Die Barin besitzen eine Größe von durchschnittlich 1,65 m.Haben die ihre Entwicklung Richtung Fisch (wobei ich Amphibie hier passender fände) schon abgeschlossen, oder sind sie noch mitten drin? Klarer formulieren!
Überhaupt, seit wann haben Fische Fell? Die Fische, die ich kennengelernt habe, hatten alle Schuppen... :D
Und mal abgesehen von Lungenfischen, haben die meisten auch keine Lunge, sondern Kiemen zum atmen (und selbst die Lungenfische haben Kiemen...) Mit einer Lunge kann man meines Wissen wenig unterwasser anfangen. Auch eine zweite Lunge macht da keinen Unterschied. Solltest du in Kiemen ändern...
Interessant wäre vllt. noch, ob sie auch Schwimmhäute oder Flossen oder etwas ähnliches haben, um sich im Wasser besser fortbewegen zu können.
Die Uskina
Sie sind mein neuestes Volk.
Ihre Körpergröße beträgt im Durchschnitt 1,86 m.
Sie haben zwei Hautfarben, einmal ein sehr rötliches braun (ähnlich Indianer, nur kräftiger) oder eine leicht dunkle Haut (ähnlich Arraber).
Dazu haben sie lange spitze Ohren wie die Elfen und jeweils ein Horn auf der Stirn.
Das Horn ist bei der Geburt noch nicht vorhanden und wächst ab dem 1ten Lebensjahr bis zum ca. 20ten Lebensjahr. Das Horn kann eine Länge von 1 Meter erreichen, das ist bei jedem Uskina anders.
Uskina haben meist dunkles Haar, es gibt aber auch wenige mit blondem Haar.
Nun die Besonderheit, ihr Horn saugt Energie auf.
Allerdings kann ein Uskina nur eine begrenzte Menge Energie aufnehmen, die Menge kann sich durch Training erhöhen.
Es ist ihnen Möglich pure Energie aufzuziehen, aber auch einige elementare Energien und zwar Hitze, Elektrizität und Kälte.
Die Energien können sie anschliessend auch wieder loslassen.Ich würde es vermeiden, deine Rassen mit menschlichen Völkern zu vergleichen, um uns zu vermitteln, wie sie aussehen. Würdest du im Buch doch schließlich auch nicht machen (hoffe ich).
Wie meine Vorposter schon angemerkt haben, stelle ich es mir auch ein wenig seltsam vor, wenn das Horn so lang ist. Ob das physiologisch möglich ist, hängt natürlich von seiner Beschaffenheit ab. Ist es sehr dünn und leicht, wäre eine Länge von einem Meter schon möglich, ohne dass der Uskina seinen Kopf mit den Händen abstützen muss. Ob es allerdings alltagstauglich ist, wage ich zu bezweifeln. ^^
Wie unterscheidest du denn zwischen Energien und elementaren Energien? Ist denn nicht beides das gleiche? Oder gibts da einen Unterschied? Überhaupt, Kälte ist keine Energie, sondern das Fehlen von Energie, wenn ich das im Physikunterricht damals richtig mitbekommen habe. Demnach wäre es den Uskina eigentlich unmöglich, Kälte zu speichern.
Ich frag mich gerade, was es den Uskina eigentlich bringt, Energien zu speichern? Können die, wenn sie in die Steckdose gefasset haben, Blitze aus ihrem Horn schießen, oder wie meinst du das mit dem Loslassen? :D
Augen der Madschin sorgen dafür dass sie sehr weit blicken und unheimlich genau zielen können, wodurch die Madschin die besten Schützen sind.Warum können die Madschin (komischer Name) so gut zielen und die Ankaria nicht, wenn ihr Augen doch aus ähnlichen Substanzen bestehen und sich nur in der Pigmentierung unterscheiden?
***
Was ich von deinen Völkern halten soll, kann ich nicht genau sagen, denn interessant werden sie erst, wenn man die Beziehungen untereinander kennt, ihre intellektuellen Fähigkeiten, ihr Verhalten, ihr soziales Leben, ihre Schicksale, ihre Art zu denken. Soll heißen, erst im Kontext einer Welt und einer Geschichte kann man beurteilen, ob die Konzeption des Volkes gelungen ist oder nicht. Aber da haben AMBERschattensturm und Lythande schon etwas zu geschrieben, deswegen spare ich mir den Teil der Kritik an dieser Stelle.
Was mir in den Beschreibungen fehlt, ist das tendenzielle Verhalten deiner Völker. Ob sie leicht aufbrausend sind, ob sie zum philosophieren neigen, ob sie gerne mal einen Witz reißen - mich interessiert an einem Volk nicht so sehr das Aussehen (das stellt sich jeder Leser ohnehin anders vor) sondern die allgemeinen Charaktereigenschaften. Denn das ist es doch, was Dynamik in die Beziehung der Charaktere zueinander bringt.
lg nyx :)
Edith sagt, ich soll dir von Poison ausrichten, das sie es ähnlich sieht. xD
Edith hat mir gerade gesagt, dass Poison das doch nicht so sieht, sondern dass du ihre Frage beantwortet hast. ^^
OwenJackson
29.01.2009, 23:17
Da du ja die Wahrheit und nur die Wahrheit hören möchtest... ich hätte da schon die eine oder andere Sache an deinen Rasseentwürfen zu bemängeln.
Super
Zunächst mal etwas Grundlegendes. Ich meine deinem Enturf anzumerken, dass du das ganze tatsächlich am liebsten als Computerspiel realisieren würdest. Vielleicht solltest du manche Dinge nicht zu genau definieren, es ist schließlich keine Bastelanleitung für einen Grafiker, sondern die Geschichte soll ja auch die Phantasie des Lesers beflügeln. :)
Ich definiere sie für mich selbst genauer, zudem hätte ich so genauere Infos falls es mal ein spezielles Buch voller Wissen von Salphos geben sollte.
Jetzt zu deinem eigentlichen Anliegen, den Rassen (bzw. Völkern).
Gibt es da einen spezifischen Grund, warum die Menschen das am weitesten verbreitete Volk sind? Was haben sie, was die anderen nicht haben, sodass sie den anderen Völkern überlegen sind? Oder sind sie den anderen gar nicht überlegen? Und wenn dem so wäre, warum gebieten sie dann über den größten Teil deiner Welt?
Nun, die Menschen und die Elfen begannen zuerst mit Zivilisationen, in den Zivilisationen nahm die Population zu. Zufälligerweise war die Population dabei stärker als bei den Elfen. So gibt es ca. 30 % Menschen, 20 % Elfen, ca. 15 % Mischlinge (also Mensch-Elfen, Zwerg-Salonier usw.) und den Rest teilen sich die anderen Rassen etwa je gleiche Menge pro Rasse).
Die Menschen haben nicht direkt darauf bedacht die dominante Spezies zu sein, größtenteils einfach unbewusstes Handeln.
Ich würde vielleicht noch den ein oder anderen Unterschied zu Menschen einbauen, was den Körperbau und das Gesicht anbelangt. Du könntest sowohl der allgemeinen Vorstellung folgen, wie z.B. dass sie generell zierlicher gebaut sind, das kann aber natürlich auch etwas völlig anderes sein. Ich würde den äußerlichen Unterschied zu Menschen aber nicht einzig an den Ohren festmachen. Überhaupt, ich weiß nicht, ob "lange Ohren" eine so günstige Umschreibung ist. Bei mir hat sich im Kopf das Bild von Elfen mit Osterhasenohren eingenistet und ich glaube nicht, dass das deine Absicht war. Hasenohren sähen wohl doch etwas lächerlich aus. ;)
Nunja, ich mag die Idee der (wie ich sie mit dem zierlichen bezeichnen würde) schwächlichen Elfen.
Die Elfen und Menschen haben den selben Vorfahren, in meiner Welt.
Zwar auch die anderen Rassen, aber ich wollte unbedingt dass die Menschen ein fast gleiches Volk an ihrer Seite zu haben. Die Elfen unterscheiden sich zudem in der Tatsache dass sie das magische Gefühl haben.
Wegen den Ohren, stimmt, fällt mir grad auf. ich meinte lang und spitz. Tut mir leid, mein Fehler.
Ich finde den Kausalzusammenhang zwischen "Aufwachsen in warmen Höhlen" und "dunkle Haut und dichtes Haar" sehr fragwürdig. Wenn du nach den evulotionären Prinzipien unserer Welt gehst, müssten deine Zwerge eigentlich das genaue Gegenteil darstellen. Wesen die im Dunkeln leben tendieren generell zu blässlichen Hauttönen, da es für sie eigentlich reine Energieverschwendung ist, Hautpigmente auszubilden. Demnach müssten deine Zwerge helle Haut haben, nicht dunkle.
Du sagst auch, dass deine Zwerge langes, dichtes Haar haben. Wie kann das sein, wenn sie in "warmen" Höhlen aufwachsen? Müssten sie dann nicht - wenn überhaupt - kurze dünne Haare haben? Oder meinst du, dass es in den Höhlen so warm ist, dass man ein dichtes Haarkleid braucht, um nicht zu aufgeheizt zu werden, ähnlich wie bei Koalas? Über diesen Punkt solltest du dir vllt. nochmal Gedanken machen.
Hier muss ich sagen, die Informationen die hier feststehen sind schon sehr alt. Ich habe das vor vielen Jahren bereits erdacht, damals war ich ein kleiner Grünschnabel. Deshalb stelle ich es ja hier hin um es alles zu korrigieren und die feststehenden Rassen zu haben. Nur die Uskina sind wenige Tage alt, der Rest ist bereits älter.
Ich werde es in kalte Höhlengebiete ändern. Als Grund für den (wie du beschreibst) robusten Körper nehme ich am besten dass Zwerge mit überdurchschnittlich starken Arbeiten (Schmieden, Holz hacken, Minenarbeiten usw.) viel Energie aufnehmen müssen, also viel Nahrung und sich dadurch der Körper so entwickelt hat.
Wäre wohl am sinnvollsten.
Zweiter Punkt: Dass Zwerge, wenn sie in Höhlen leben, eher klein sind, kann ich nachvollziehen... aber warum dick? Welchen spezifischen Grund gibt es dafür? Essen sie gerne fetthaltige Speisen? Denn einzig daran, dass sie Höhlen bewohnen, kann es eigenlich nicht liegen. Zumal es in den höhlen ja warm ist. Da braucht man auch keine isolierende Fettschicht.
Öh? Die Sache habe ich ja eben beantwortet ^^
Kleiner Hinweis zu deiner Wortwahl: Vielleicht solltest du deine Beschreibung der Zwerge nicht einzig auf das Wörtchen "dick" abstellen. Versuch doch mal, Synonyme zu finde, bspw. "von kräftiger Statur", "robust gebaut" oder "stämmig und beleibt". So wie es jetzt ist, habe ich eher den Eindruck von einem Volk voller hässlicher, fettleibiger Kreaturen. Ich denke, das entspricht nicht ganz dem, was du dir vorstellst, oder?
Dick muss ja nicht gleich hässlich sein.
Ich habe eben darüber nachgedacht, das stämmig und beleibt trifft es genau.
Ab jetzt werde ich diese Begriffe bevorzugen.
Eine Körpergröße von zwei Metern würde ich noch nicht unbedingt als "enorm" bezeichnen... Es soll tatsächlich Menschen geben, die ebenfalls diese "enorme" Körpergröße erreichen. ;)
Sei etwas vorsichtiger mit Superlativen.
Ich meinte enorm, weil es die Durchschnittsgröße ist, Menschen sind im Durchschnitt wesentlich kleiner.
Klar gibt es Ausnahmen die auch so groß werden, aber genauso gibt es bei den Saloniern 2,77 m Ausnahmen.
Die Formulierungen "[...]Salonier entstanden in sehr kalten Waldgebieten.
In diesen Gebieten legten sie sich ein Fell zu [...]" sind etwas unglücklich gewählt. Statt "entstanden" würde ich evtl. schreiben, dass sie dort ihren Ursprung haben. Auch glaube ich kaum, dass sie die bewusste Entscheidung trafen, sich ein Fell wachsen zu lassen. Schreibe besser, dass besonders diejenigen, die ein dichteres Fell hatten als andere, die kalten Winter überleben konnten, oder etwas in der Art. Evolution können die meisten Spezies nämlich nicht aktiv steuern.
Danke, ich werde mir das zu Herzen nehmen.
Wie darf ich das mit der "Ansammlung an Muskeln" verstehen? Haben sie besonders viele Muskeln dort, die irgendeinen besonderen Zweck erfüllen und in der menschlichen Anatomie so nicht vorkommen? Oder meinst du, dass die Muskelpartien der Brust besonders stark ausgebildet sind? Das solltest du vllt. klarer formulieren.
Hier denke ich lange darüber nach ob ich es eh ändere, sodass die Salonier dort eine dicke Haut haben. Aber ich meinte es mit stark ausgebildet.
"Zudem besitzen Salonier einen langen Schwanz." Bei diesem Satz musste ich erstmal lachen, weil er, so wie er dort steht eindeutig zweideutig zu verstehen sein kann. xD
Vielleicht solltest du noch beschreiben, wozu der Schwanz dient, damit man nicht auf abwegige Gedanken kommt. ;)
^^
Stimmt, es ist zweideutig, aber ich dachte die Logik erklärt sich von selbst. ^^
Ich meine damit einen langen Schwanz der am Hintern befestigt ist wie bei vielen Tieren.
Weshalb er vorhanden ist, dort überlege ich noch nach, die Funktion, dort habe ich mich noch nicht entschieden.
Möglicherweise sorgt der Schwanz bei der respektablen Körpergröße für eine bessere Balance.
Wenn die Salonier harte Früchte essen, müssten sie dann nicht statt einem spitzzahnigen Raubtiergebiss Nagetierzähne haben? Eichhörnchen ernähren sich auch von harten Früchten und haben keine fleischfresserähnlichen Zähne... Wenn du möchtest, dass deine Salonier spitze Zähne haben, würde ich mir entweder eine andere Nahrungsquelle überlegen, oder einen anderen, plausibleren Grund finden. Abstammung von ehemals carnivoren Wesen, oder sowas.
Mir ist bewusst dass es vielleicht überflüssig sein mag, aber ich möchte eine Welt zeigen in der die vielen Fehler unserer Zivilisationen in Salphos nicht nochmals begangen werden.
Dazu gehört eine vegane Lebensweise der salphianischen Völker.
Mit hart meine ich hart und zäh, zäh wie Fleisch. Die Pflanzenwelt auf Salphos unterscheidet sich etwas von der irdischen. So gibt es in den Gebieten aus denen die Salonier stammen solche zähen Früchte.
Die Fellfarben sind mMn hier überflüssig, da du in einem Roman ohnehin den einzelnen Charakter beschreiben würdest. Lass dem Leser doch ein bisschen Luft für seine Phantasie.
Es gibt einen salonischen Protagonisten mit einem Tigermuster und den passenden Farben. Er ist in der Welt etwas besonderes, denn dieses Streifenmuster ist sehr selten.
Deshalb dachte ich mir darauf zu achten.
Haben die ihre Entwicklung Richtung Fisch (wobei ich Amphibie hier passender fände) schon abgeschlossen, oder sind sie noch mitten drin? Klarer formulieren!
Überhaupt, seit wann haben Fische Fell? Die Fische, die ich kennengelernt habe, hatten alle Schuppen... :D
Und mal abgesehen von Lungenfischen, haben die meisten auch keine Lunge, sondern Kiemen zum atmen (und selbst die Lungenfische haben Kiemen...) Mit einer Lunge kann man meines Wissen wenig unterwasser anfangen. Auch eine zweite Lunge macht da keinen Unterschied. Solltest du in Kiemen ändern...
Interessant wäre vllt. noch, ob sie auch Schwimmhäute oder Flossen oder etwas ähnliches haben, um sich im Wasser besser fortbewegen zu können.
Ich meinte eher damit, dass sich durch das allmähliche Meeresleben die Barin zu Meeressäugern entwickelt haben die aber auch an Land leben können. So ist es vielleicht am sinnvollsten.
Einerseits sind sie Humanoid, doch andererseits kann man sie eher mit Amphibien usw. Begleichen.
Nur mal, welches Fell? Ich meinte Kopfbehaarung kein Fell.
Ich schrieb ja dass sie Schuppen haben.
Wegen den Kiemen, ich könnte neben der Nase auf den Wangen auch Kiemen tun, wegen den Schwimmhäuten habe ich ein Designproblem, ich weiss nicht ob die Figuren dann noch die passende Optik haben.
Doch andererseits könnte man ja so machen dass die Barin an Land die Schwimmflossen etc. einziehen, sodass man diese nicht sieht, und im Wasser wieder ausfahren um eine bessere Kontrolle zu haben.
Ich würde es vermeiden, deine Rassen mit menschlichen Völkern zu vergleichen, um uns zu vermitteln, wie sie aussehen. Würdest du im Buch doch schließlich auch nicht machen (hoffe ich).
Was ist daran schlimm sie mit Menschen zu vergleichen.
Menschen, Elfen etc. sind Humanoide, zumindest bei mir. Deshalb denke ich mir dass der Vergleich eigentlich passt.
Die Ausgangslage ist der Mensch.
Der aufrechte Gang, die Schädelform usw. stimmen mit dem Menschen größtenteils überein.
Wie soll ich sonst das Aussehen vermitteln wenn ich nicht die Ausgangslage Mensch nehme?
Wie meine Vorposter schon angemerkt haben, stelle ich es mir auch ein wenig seltsam vor, wenn das Horn so lang ist. Ob das physiologisch möglich ist, hängt natürlich von seiner Beschaffenheit ab. Ist es sehr dünn und leicht, wäre eine Länge von einem Meter schon möglich, ohne dass der Uskina seinen Kopf mit den Händen abstützen muss. Ob es allerdings alltagstauglich ist, wage ich zu bezweifeln. ^^
Dort habe ich mich bereits entschieden die Länge zu halbieren, 50 cm dürften gehen, oder?
Wie unterscheidest du denn zwischen Energien und elementaren Energien? Ist denn nicht beides das gleiche? Oder gibts da einen Unterschied? Überhaupt, Kälte ist keine Energie, sondern das Fehlen von Energie, wenn ich das im Physikunterricht damals richtig mitbekommen habe. Demnach wäre es den Uskina eigentlich unmöglich, Kälte zu speichern.
Ich frag mich gerade, was es den Uskina eigentlich bringt, Energien zu speichern? Können die, wenn sie in die Steckdose gefasset haben, Blitze aus ihrem Horn schießen, oder wie meinst du das mit dem Loslassen? :D
Hier bin ich noch am grübeln.
Ich möchte nicht dass sie einfach nur Elektrizität aufsaugen, ich will mehrere Energien oder Elemente, während Stein z. B. nicht passen würde.
Hier bin ich noch unschlüssig was ich nehme.
Ich denke aber daran dass das Horn einfach nur Hitze und Kälte aufsaugt, schliesslich entsteht Elektizität (soweit ich weiss) ja auch aus Hitze.
Durch das geregelte Nutzen von Hitze könnte ich Elektrizität entstehen lassen.
Ich überlege ob ich einfach ausschliesslich Hitze aufnehmen lasse.
Wegen der anderen Sache. Mit Loslassen meine ich schiessen. Dort hast du richtig erraten.
Warum können die Madschin (komischer Name) so gut zielen und die Ankaria nicht, wenn ihr Augen doch aus ähnlichen Substanzen bestehen und sich nur in der Pigmentierung unterscheiden?
Die Substanzen sind zwar ähnlich, aber es steckt Magie drinnen.
Die Magie in den Augen der Madschin ermöglicht bessere Sicht und hilft beim besseren Zielen. Die Ankaria dagegen strahlen eine Magie aus die andere Magie kontrollieren kann.
Was ich von deinen Völkern halten soll, kann ich nicht genau sagen, denn interessant werden sie erst, wenn man die Beziehungen untereinander kennt, ihre intellektuellen Fähigkeiten, ihr Verhalten, ihr soziales Leben, ihre Schicksale, ihre Art zu denken. Soll heißen, erst im Kontext einer Welt und einer Geschichte kann man beurteilen, ob die Konzeption des Volkes gelungen ist oder nicht. Aber da haben AMBERschattensturm und Lythande schon etwas zu geschrieben, deswegen spare ich mir den Teil der Kritik an dieser Stelle.
Was mir in den Beschreibungen fehlt, ist das tendenzielle Verhalten deiner Völker. Ob sie leicht aufbrausend sind, ob sie zum philosophieren neigen, ob sie gerne mal einen Witz reißen - mich interessiert an einem Volk nicht so sehr das Aussehen (das stellt sich jeder Leser ohnehin anders vor) sondern die allgemeinen Charaktereigenschaften. Denn das ist es doch, was Dynamik in die Beziehung der Charaktere zueinander bringt.
Ihr Verhalten etc.?
Grundlegend ist es so dass durch das gemeinschaftliche Leben sich alles ausgleicht.
Salonier und Uskina sind eher Einzelgänger, Mischlinge, Elfen und Menschen halten eher zusammen, Zwerge sind eher laut und lieben es zu feiern und die Barin haben ein enormes Maß an Ehre und Sind oft sehr schnell beleidigt.
Das weitere Verhalten unterscheidet sich eher an den Orten wie sie leben.
Ein Zwerg der in Tilan (die Hauptstadt des Menschenkönigs) lebt, ist vom Verhalten her einem typischen Menschen ähnlicher als ein Zwerg der in Stendo (der Hauptstadt des Zwergenkönigs) lebt.
Es gibt verschiedene Städte mit unterschiedlichen Dominanzen an Rassen. Zudem haben die größten Städte quasi eigene Kulturen etc.
Unterschiedliche Länder gibt es keine, aber jede große Stadt hat eigene Besonderheiten die ihre Bewohner auszeichnet.
Danke für deine ausführliche Antwort.
Genau so etwas will ich.
Danke.
Es hilft mir meine Gedanken zu festigen.
Ich finde den Kausalzusammenhang zwischen "Aufwachsen in warmen Höhlen" und "dunkle Haut und dichtes Haar" sehr fragwürdig. Wenn du nach den evulotionären Prinzipien unserer Welt gehst, müssten deine Zwerge eigentlich das genaue Gegenteil darstellen. Wesen die im Dunkeln leben tendieren generell zu blässlichen Hauttönen, da es für sie eigentlich reine Energieverschwendung ist, Hautpigmente auszubilden. Demnach müssten deine Zwerge helle Haut haben, nicht dunkle.
Muhaha, genau! Das habe ich mich auch schon immer bei den Dunkelelfen (Drow) gefragt: Warum sind die eigentlich schwarz? Das ergibt überhaupt keinen Sinn, da sie ja vor dem Sonnenlicht geflüchtet sind, anstatt sich ihm auszusetzen. ^^
Die Elfen und Menschen haben den selben Vorfahren, in meiner Welt. Zwar auch die anderen Rassen, aber ich wollte unbedingt dass die Menschen ein fast gleiches Volk an ihrer Seite zu haben. Die Elfen unterscheiden sich zudem in der Tatsache dass sie das magische Gefühl haben.
Dann wäre es wichtig zu wissen, warum die Elfen ein Gespür für Magie entwickeln konnten und die Menschen nicht. Erblich kann diese Fähigkeit ja schon mal nicht sein.
Was ist daran schlimm sie mit Menschen zu vergleichen.
Menschen, Elfen etc. sind Humanoide, zumindest bei mir. Deshalb denke ich mir dass der Vergleich eigentlich passt.
Die Ausgangslage ist der Mensch.
Der aufrechte Gang, die Schädelform usw. stimmen mit dem Menschen größtenteils überein.
Wie soll ich sonst das Aussehen vermitteln wenn ich nicht die Ausgangslage Mensch nehme?
Wenn du im Buch aus der Sicht eines Barin schreibst und ihn einen Salonier als menschenähnlich sehen lässt, ist es schon etwas fragwürdig. Menschen sind nur für uns Menschen der Maßstab für alles. Das ist überheblich und dumm, und ein anderes Thema, das hier nicht rein gehört. ^^
Nyx meinte sicher, dass du Völker nicht immer im Vergleich zu uns Menschen setzen sollst, weil es durchaus andere Beispiele gibt. Oder du verzichtest gänzlich auf Beispiele und beschreibst explizit die Körperform und Eigenschaften der jeweiligen Rasse. Oder du machst es wie H.P. Lovecraft der anstatt die Körper seiner Wesen zu beschreiben Adjektive wie „grauenvoll“ und „furchterregend“ benutzt. :D
Wie auch immer. ^^
Grundsätzlich würde ich dir empfehlen, die Geschichte zu schreiben und dir vielleicht nur einige Randnotizen über Völker und Umwelt zu machen, Owen. Die Welt entsteht doch beim schreiben und durch die Schreibdynamik glättest du auch sofort die Ungereimtheiten in der Geschichte aus, die du sonst mühsam deiner Beschreibung anpassen müsstest.
Viele werden mir jetzt sicher widersprechen und tun recht daran, denn jeder sieht es anders. Aber ich kann nicht schreiben, wenn die Welt vordefiniert ist. Ich fühle mich dann gefangen. Und ein Gefangener kommt nicht über die Grenzen seiner Zelle hinaus.
Es sei denn, er übt einen Ausbruch. :D
OwenJackson
30.01.2009, 12:32
Muhaha, genau! Das habe ich mich auch schon immer bei den Dunkelelfen (Drow) gefragt: Warum sind die eigentlich schwarz? Das ergibt überhaupt keinen Sinn, da sie ja vor dem Sonnenlicht geflüchtet sind, anstatt sich ihm auszusetzen. ^^
Vielleicht sind sie in den dunklen dreckigen Ecken ja so schmutzig geworden dass sie schwarz erscheinen *grins*
Nur ein Witz, ich denke einfach mal dass der Erfinder der Dunkelelfen gar nichts von Logik hält.
Dann wäre es wichtig zu wissen, warum die Elfen ein Gespür für Magie entwickeln konnten und die Menschen nicht. Erblich kann diese Fähigkeit ja schon mal nicht sein.
Gute Idee. Ich kann mir vorstellen dass es vielleicht mit dem Instinkt zu tun haben. Tiere haben einen Instinkt. Wir haben diesen ja verloren.
Kann sein dass an dem Ort wo die Elfen entstanden ungewöhnlich hohe Mengen an Mana waren und sie durch die Evolution nicht den Instinkt verloren, sondern sich dieser zu einem Managespür entwickelte.
Das wäre ja eine Möglichkeit. Was hälst du davon?
Danke für diese Sache, da werde ich mir mal richtig Gedanken machen
Wenn du im Buch aus der Sicht eines Barin schreibst und ihn einen Salonier als menschenähnlich sehen lässt, ist es schon etwas fragwürdig. Menschen sind nur für uns Menschen der Maßstab für alles. Das ist überheblich und dumm, und ein anderes Thema, das hier nicht rein gehört. ^^
Nyx meinte sicher, dass du Völker nicht immer im Vergleich zu uns Menschen setzen sollst, weil es durchaus andere Beispiele gibt. Oder du verzichtest gänzlich auf Beispiele und beschreibst explizit die Körperform und Eigenschaften der jeweiligen Rasse. Oder du machst es wie H.P. Lovecraft der anstatt die Körper seiner Wesen zu beschreiben Adjektive wie „grauenvoll“ und „furchterregend“ benutzt. :D
Wie auch immer. ^^
Nunja, ich könnte auch die Maßstäbe wechseln.
Sodass später mal ein Uskina sich eher mit einem Salonier vergleicht, oder öfter die Elfen den Maßstab darstellen.
Andererseits, damit dass ich sage sie sind Humanoide, wissen die Leute ja schon, dass sie menschen oder von mir aus elfenähnlich sind.
In Ordnung, ich werde ab jetzt nur noch Humanoid und Besonderheiten nennen und das mit dem Menschenmaßstab lassen.
Grundsätzlich würde ich dir empfehlen, die Geschichte zu schreiben und dir vielleicht nur einige Randnotizen über Völker und Umwelt zu machen, Owen. Die Welt entsteht doch beim schreiben und durch die Schreibdynamik glättest du auch sofort die Ungereimtheiten in der Geschichte aus, die du sonst mühsam deiner Beschreibung anpassen müsstest.
Viele werden mir jetzt sicher widersprechen und tun recht daran, denn jeder sieht es anders. Aber ich kann nicht schreiben, wenn die Welt vordefiniert ist. Ich fühle mich dann gefangen. Und ein Gefangener kommt nicht über die Grenzen seiner Zelle hinaus.
Es sei denn, er übt einen Ausbruch. :D
Nunja, ich habe Jahre zuvor auf diese Art versucht, aber ich habe gemerkt dass ich mich damit zwanghaft anpassen würde. Deshalb werde ich meinem Herzen folgen und so schreiben wie es mein eigenes Ich zulässt.
Ich muss so schreiben dass ich mich frei fühlen kann und zeitgleich meine Kreativität entfalte und es den Lesern am besten noch gefällt.
Ich muss einfach meinen Weg gehen, aber Danke für deinen Vorschlag.
Mir ist bewusst dass es vielleicht überflüssig sein mag, aber ich möchte eine Welt zeigen in der die vielen Fehler unserer Zivilisationen in Salphos nicht nochmals begangen werden.
Dazu gehört eine vegane Lebensweise der salphianischen Völker.
Alle deine Völker leben Vegan? Interessant... aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass so verschiedene Gruppierungen auch alle den selben Lebensstil pflegen. o.O
Wegen den Kiemen, ich könnte neben der Nase auf den Wangen auch Kiemen tun, wegen den Schwimmhäuten habe ich ein Designproblem, ich weiss nicht ob die Figuren dann noch die passende Optik haben.
Doch andererseits könnte man ja so machen dass die Barin an Land die Schwimmflossen etc. einziehen, sodass man diese nicht sieht, und im Wasser wieder ausfahren um eine bessere Kontrolle zu haben.Wenn du deine Völker wirklich nach evolutionstechnischen Maßstäben gestalten willst, bezweilfe ich sehr, dass die Kiemen sich neben der Nase befinden. Es sei denn, die Hauptschlagadern der Barin schlänglen sich irgendwie quer über den Kopf. ^^
Bei Kiemen kommt es darauf an, dass sie möglichst gut mit Blut durchflossen werden, damit auch eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet ist. Guck dir doch mal die Funktion von Kiemen an, im Netz finden sich bestimmt etliche Schaubilder. Überhaupt, wenn du dir schon wegen der Flossen/Schwimmhäute Gedanken wegen der Ästhetik machst, solltest du die Kiemen vielleicht nicht unbedingt mitten im Gesicht plazieren.
Wegen der Flossen oder Schwimmhäute würd ich mir keine Sorgen machen. Wassertiere sehen ja auch nicht alls unästhetisch aus. ;)
Was ist daran schlimm sie mit Menschen zu vergleichen.
Menschen, Elfen etc. sind Humanoide, zumindest bei mir. Deshalb denke ich mir dass der Vergleich eigentlich passt.
Die Ausgangslage ist der Mensch.
Der aufrechte Gang, die Schädelform usw. stimmen mit dem Menschen größtenteils überein.
Wie soll ich sonst das Aussehen vermitteln wenn ich nicht die Ausgangslage Mensch nehme?Das ist mir schon klar, bloß würde ich es vermeiden, tatsächlich existierende Völker unserer Welt zu erwähnen. Auch nicht, um es uns plastischer darzustellen, denn wenn du es hier nicht schaffst, eine treffende Beschreibung deiner Völker zu geben, wie willst du es dann im Roman erst erreichen, wo du nicht so viel Platz dazu hast? Du kannst in einer Welt, in der nuneinmal keine Araber oder Inder oder Chinesen oder Europäer existieren schlecht diese als Vergleich heranziehen, oder nicht? ;)
Ich möchte nicht dass sie einfach nur Elektrizität aufsaugen, ich will mehrere Energien oder Elemente, während Stein z. B. nicht passen würde.Wie kann denn Stein eine Energie sein? o.O
Ich denke aber daran dass das Horn einfach nur Hitze und Kälte aufsaugt, schliesslich entsteht Elektizität (soweit ich weiss) ja auch aus Hitze.
Durch das geregelte Nutzen von Hitze könnte ich Elektrizität entstehen lassen.Ich kenn mich mit physikalischen Vorgängen jetzt nicht wirklich aus, würde dir aber empfehlen, das zumindest bei Wikipedia nochmal nachzulesen. So wie einfach du es dir gerade vorstellst, funktionert das, glaube ich, nicht...
Danke für deine ausführliche Antwort.
Genau so etwas will ich.
Danke.
Es hilft mir meine Gedanken zu festigen.Bitte, gerne. ^^
OwenJackson
30.01.2009, 13:13
Alle deine Völker leben Vegan? Interessant... aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass so verschiedene Gruppierungen auch alle den selben Lebensstil pflegen. o.O
Den Eiweissvorrat zum entwickeln des Gehirnes bekamen die Völker aus der Pflanzenwelt, da die salphianischen Pflanzen sehr viel Eiweiss enthalten.
Zudem gab es bereits Völker die vegetarisch/fast vegan lebten, zum Beispiel gab es eine vegetarische Zeit im japanischen Mittelalter.
Wenn du deine Völker wirklich nach evolutionstechnischen Maßstäben gestalten willst, bezweilfe ich sehr, dass die Kiemen sich neben der Nase befinden. Es sei denn, die Hauptschlagadern der Barin schlänglen sich irgendwie quer über den Kopf. ^^
Bei Kiemen kommt es darauf an, dass sie möglichst gut mit Blut durchflossen werden, damit auch eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet ist. Guck dir doch mal die Funktion von Kiemen an, im Netz finden sich bestimmt etliche Schaubilder. Überhaupt, wenn du dir schon wegen der Flossen/Schwimmhäute Gedanken wegen der Ästhetik machst, solltest du die Kiemen vielleicht nicht unbedingt mitten im Gesicht plazieren.
Ich werde mal schaun, man muss aber schon beachten dass die Anatomie anders ist als bei Fischen oder bei anderen Meerestieren, weshalb man ein wenig aufpassen muss.
Ich werde schön darüber nachdenken, vielleicht hat sich bei den Barin ja Schuppen entwickelt die die Funktion der Kiemen übernehmen.
Wegen der Flossen oder Schwimmhäute würd ich mir keine Sorgen machen. Wassertiere sehen ja auch nicht alls unästhetisch aus. ;)
Das stimmt, zudem gibt es in anderen Geschichten schöne humanoide Wasserwesen mit Schwimmhäuten und Flossen.
Das ist mir schon klar, bloß würde ich es vermeiden, tatsächlich existierende Völker unserer Welt zu erwähnen. Auch nicht, um es uns plastischer darzustellen, denn wenn du es hier nicht schaffst, eine treffende Beschreibung deiner Völker zu geben, wie willst du es dann im Roman erst erreichen, wo du nicht so viel Platz dazu hast? Du kannst in einer Welt, in der nuneinmal keine Araber oder Inder oder Chinesen oder Europäer existieren schlecht diese als Vergleich heranziehen, oder nicht? ;)
Ich werde schon einen Weg finden, wie ich ihn finden werde weiss ich noch nicht genau, aber ich werde ihn finden.
Vielleicht wären ja Zeichnungen, also eine gezeichnete Darstellung der Rassen (schwarz-weiss) hilfreich.
Dann könnten die Leser sehen wie die Völker aussehen.
Dumm nur dass ich nicht zeichnen kann, vielleicht gibt es aber doch eine Möglichkeit.
Ich denke ich werde mich bald mal um eine grafische Darstellung kümmern, ich liebe es wenn in Büchern kleine Zeichnungen enthalten sind.
Wie kann denn Stein eine Energie sein? o.O
Gestein ist ein Element, ich sagte ja Elemente und Energien. ^^
Ich kenn mich mit physikalischen Vorgängen jetzt nicht wirklich aus, würde dir aber empfehlen, das zumindest bei Wikipedia nochmal nachzulesen. So wie einfach du es dir gerade vorstellst, funktionert das, glaube ich, nicht...
Nunja, das stimmt, aber es gibt kein Tier/Wesen auf dieser Welt das Energien oder sonst was in einem Körperteil speichert um es anschliessend als Waffe zu nutzen.
Aber ich werde mir das Hitze/Elek-Prinzip nochmal genauer durchlesen.
Bin echt froh hier zu sein, ich habe das Gefühl ein gewisses Verständniss zu haben das ich sonst nicht finde.
AMBER schattensturm
30.01.2009, 13:24
Alle deine Völker leben Vegan? Interessant... aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass so verschiedene Gruppierungen auch alle den selben Lebensstil pflegen. o.O
Da gebe ich nyx vollständig Recht. Du versuchst in Deinen Beschreibungen die Evolution als Grund für viele der Entwicklungen Deiner Rassen anzugeben. Gerade eine vegane Ernährung der höher entwickelten Rassen spricht dem entgegen. Die Evolutionsbiologen sind sich großteils einig, dass die Entwicklung des menschlichen Gehirnes durch den erhöhten Fleischkonsum stark begünstigt wurde und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen benötigt die Bildung und Nutzung von Nervenzellen eine Menge Energie, diese ist am besten in Proteinen verfügbar, sprich Fleisch. Zudem erfordert die Jagd in der Gruppe komplexe Planung, während in der Steppe von Baum zu Baum laufen, ein paar Blätter fressen und vor dem nächsten Räuber davon laufen alles Tätigkeiten sind, bei denen ein zu energieverbrennendes Gehirn nur eine Belastung wäre. Womit ich nichts gegen Veganer sagen will, die aufgrund modernen Nahrungsmittelanbaus und -weiterverarbeitung ganz andere Möglichkeiten haben an große Mengen Proteine zu kommen (z.B. Sojaprodukte). ;) Wobei man aber bedenken muss, dass die heutigen Sojapflanzen und die massenhafte Verfügbarkeit der selben Resultat von Zuchterfolgen und geplanter Landwirtschaft sind. Das umzudrehen, hieße, das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen.
Wie kann denn Stein eine Energie sein? o.O
Steine besitzen natürlich schon Energie, aber nyx hat Recht. Diese befindet sich großteils auf atomarer Ebene und man müsste mehr Energie in den Vorgang Energie aus Steinen zu gewinnen hineinstecken als man herausbekommen würde. Es sei denn, Du sprichst von radioaktivem Material oder exothermen Reaktionen zwischen Alkalimetallen (die streng genommen kein Stein sind) und Wasser. *oi*
Ich kenn mich mit physikalischen Vorgängen jetzt nicht wirklich aus, würde dir aber empfehlen, das zumindest bei Wikipedia nochmal nachzulesen. So wie einfach wie du es dir gerade vorstellst, funktionert das, glaube ich, nicht
Exakt. Ich will jetzt hier nicht zu tief in die Thermodynamik einsteigen, aber: Obschon Wärme eine Energieform ist, so ist sie doch niederwertig und kann nur äußerst ineffizient in höherwertige Energieformen umgewandelt werden, wie bspw. Elektrizität.
Zwar gibt es thermoelektrische Materialien, die auch ohne die Betreibung von mechanischen Reaktoren, wie Wärmeturbinen, in der Lage sind, Wärme in Elektrizität umzuwandeln, doch sprechen wir hier von einer äußerst schlechten Umsetzung. Daraus folgt: Viel Energie benötigt viel Wärme und führt so quasi im Nebeneffekt zu einem knusprigen Uskina. *teufel*
OwenJackson
30.01.2009, 13:35
Da gebe ich nyx vollständig Recht. Du versuchst in Deinen Beschreibungen die Evolution als Grund für viele der Entwicklungen Deiner Rassen anzugeben. Gerade eine vegane Ernährung der höher entwickelten Rassen spricht dem entgegen. Die Evolutionsbiologen sind sich großteils einig, dass die Entwicklung des menschlichen Gehirnes durch den erhöhten Fleischkonsum stark begünstigt wurde und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen benötigt die Bildung und Nutzung von Nervenzellen eine Menge Energie, diese ist am besten in Proteinen verfügbar, sprich Fleisch. Zudem erfordert die Jagd in der Gruppe komplexe Planung, während in der Steppe von Baum zu Baum laufen, ein paar Blätter fressen und vor dem nächsten Räuber davon laufen alles Tätigkeiten sind, bei denen ein zu energieverbrennendes Gehirn nur eine Belastung wäre. Womit ich nichts gegen Veganer sagen will, die aufgrund modernen Nahrungsmittelanbaus und -weiterverarbeitung ganz andere Möglichkeiten haben an große Mengen Proteine zu kommen (z.B. Sojaprodukte). ;) Wobei man aber bedenken muss, dass die heutigen Sojapflanzen und die massenhafte Verfügbarkeit der selben Resultat von Zuchterfolgen und geplanter Landwirtschaft sind. Das umzudrehen, hieße, das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen.
Zwar begründe ich viel auf die Evolution, aber ich weiss, die Evolution ist nicht berechenbar, das Leben bahnt sich seinen Weg.
Zudem musst du bedenken dass die Umgebung für die Evolution etwas anders ist, es gibt andere Pflanzen. Andere Pflanzen ist gleich andere evolutionäre Entwicklung.
Es hätte alles auch anders kommen können.
Nur weil wir Menschen auf der Erde uns wegen der Jagd so entwickelten, heisst es nicht dass sich ein anderes Lebewesen ohne Fleisch nicht auch so entwickeln könnte.
Ich will es wissenschaftlich sehen und Fakten nehmen, aber wenn es sowas angeht, steht sehr viel frei.
Die Pflanzen auf Salphos haben einfach alle benötigten Stoffe die für diese Entwicklung nötig sind im hohen Maße verfügbar.
Und nebenbei, auch unsere Vorfahren hätten mit der Pflanzenwelt die gleiche Entwicklung mitmachen können.
Denn mittlerweile ist bewiesen das pflanzliches Eiweiss nicht schlechter ist als tierisches.
In so etwas sollte man sich nicht zu genau festlegen sondern daran denken das die Evolution unberechenbar ist.
AMBER schattensturm
30.01.2009, 14:49
Zwar begründe ich viel auf die Evolution, aber ich weiss, die Evolution ist nicht berechenbar, das Leben bahnt sich seinen Weg.
Zudem musst du bedenken dass die Umgebung für die Evolution etwas anders ist, es gibt andere Pflanzen. Andere Pflanzen ist gleich andere evolutionäre Entwicklung.
Es hätte alles auch anders kommen können.
Nur weil wir Menschen auf der Erde uns wegen der Jagd so entwickelten, heisst es nicht dass sich ein anderes Lebewesen ohne Fleisch nicht auch so entwickeln könnte.
Natürlich kannst Du es in Deiner Welt so handhaben, aber deswegen wird es nicht logischer. Die Natur verschwendet keine Energie. Ein Lebewesen kann nur die Energie nutzen, die es über seine Nahrung aufnimmt. Pflanzen sind vergleichsweise schlechte Energielieferanten, und die wenigen guten, die es gibt, stehen nicht rund ums Jahr zur Verfügung, außer in tropischen Zonen. Der Organismus, der sich rein von Pflanzen ernährt, muss also energiesparend ausgelegt sein. Sein Hirn wird nicht komplexer sein, als es dies für Nahrungsaufnahme, Sexualleben und Feindabwehr benötigt.
In gemäßigten und kalten Klimazonen sind die einzigen guten und verlässlichen Energieliferant Fleisch und tierische Produkte. (übrigens der Grund, warum die wenigsten Europäer an Laktoseintoleranz leiden. Es war ein wesentlicher evolutorischer Vorteil im kalten Europa nach der Eiszeit Milch zu sich nehmen zu können, während dies in Afrika und Asien weit weniger wichtig war, deshalb hat sich dort die Verdauung von Milchzucker auch nicht durchgesetzt).
Der Grund für Fleischkonsum ist einfach und Resultat einer der Grundregeln der Evolution: Das Lebewesen, dass sich am effizientesten energiereiche Nahrungsressourcen erschließen kann hat einen evolutorischen Vorteil und überlebt. Es kann größer wachsen und stärker werden, verringert damit die Zahl möglicher Fressfeinde. Die einzige Möglichkeit vegane Kulturen intelligenter Lebewesen ansatzweise sinnvoll erklären zu wollen, wäre es, sie alle in tropischen und subtropischen Klimazonen anzusiedeln. Also Zonen, in denen der Winter nicht mit Schnee und unter 10-15°C Einzug hält und somit konstantes Früchtewachstum rund um das Jahr ermöglicht.
Ich will es wissenschaftlich sehen und Fakten nehmen, aber wenn es sowas angeht, steht sehr viel frei.
Die Pflanzen auf Salphos haben einfach alle benötigten Stoffe die für diese Entwicklung nötig sind im hohen Maße verfügbar.
Und nebenbei, auch unsere Vorfahren hätten mit der Pflanzenwelt die gleiche Entwicklung mitmachen können.
Denn mittlerweile ist bewiesen das pflanzliches Eiweiss nicht schlechter ist als tierisches.
Das stimmt, aber es ist nicht in gleicher Weise verfügbar. Der einzige Grund, warum es Soja und andere moderne landwirtschaftliche Pflanzen einen derart hohen Eiweisgehalt haben, ist gezielte Züchtung. Sie benötigen ständige Betreuung und die Bereitstellung idealer Wachstumsbedingungen, da sie so gezüchtet wurden, dass sie in einem natürlichen Umfeld nicht konkurrenzfähig wären. Um derart hohe Eiweismengen zu produzieren benötigen sie viel Energie, die sie nur deshalb aufnehmen können, da der Mensch es ihnen ermöglicht ihren Lebensraum frei von Konkurrenz ausnutzen zu können.
Wie gesagt, Du kannst Deine Welt gerne handhaben wie Du willst, aber die Grundlage der Evolution ist nunmal "survival of the fittest" und nicht "survival of the most pleasant". Nichts für ungut. ;)
Ich würde einfach mal behaupten, dass viele junge Fantasyschreiber am Anfang ihres Schreibens den eklatanten Fehler machen, mehr Welt in die Geschichte zu packen, als gut für diese ist oder aber ganz simpel bei der ganzen Welt-Erfinderei das Schreiben zu kurz kommen lassen. Einige Fantasybegeisterte tragen so einen ganzen Kosmos im Kopf herum, kommen aber nicht dazu, diesen aufzuschreiben und wenn sie es versuchen, kommt nicht viel dabei heraus, unter Anderem, weil sie einfach des Schreibens nach einer Seite müde sind oder sich hoffnungslos verhaken. Die Frage ist einfach, was man tun möchte; eine Geschichte schreiben oder eine Welt beschreiben. Letzteres ist eher für ein Rollenspielwerk intereressant. Ersteres meist das Angestrebte oder eben die Ausrede, sich diesen Kosmos parat zu packen und immer mal wieder daran herumzubauen. Jedem sei seine Fantasterei gegönnt, aber nach einem Jahr denken und keiner Sekunde schreiben sollte einem auffallen, dass da was faul ist. Meine Meinung.
Nun ja, zum Weltenbauen an sich. Lustige Sache, beschäftigte ich mich lange Zeit über die Busfahrten hinweg, obwohl ich eigentlich ein recht unkreativer Mensch bin, sondern einfach nur alle möglichen Dinge halbwegs logisch zusammenkopple. Das Ergebnis logischer Überlegungen überrascht mich da manchmal zutiefst. Allerdings sollte ich wohl anmerken, dass ich solchen Dingen wie Evolution bei der Schöpfung recht wenig Raum gewähre, sondern auf die simple Schöpfung in der von mir geschaffenen Welt zurückgreife, die sich dann hübsch entwickelt und in der sich die Völker gegenseitig ausmerzen. (Sind sie nicht niedlich?)
Die Welt an sich ist nur die Kulisse für Geschichten. Sicher, auch sie muss eine gute Kulisse sein, in sich logisch und geschlossen, und verdammt nochmal vorstellbar. Aber sie muss nicht unbedingt so vielfältig sein, wie man es gerne zu lesen bekommt. Vielen erfolgreichen Fantasyautoren reicht das Menschenvolk mit einem Schuss Magie, der meistens auch noch ziemlich kurz kommt. Wichtig sind eigentlich in der Welt nicht die physischen, sondern die sozialen Begebenheiten der Völker. Sind z.B. die Elben ein dynamisches Killervölkchen, das die Jagd als größte Tugend betrachtet oder die Orks friedfertige Vegetarier mit Sesshaftigkeit, Viehzucht und so weiter? Dass sich diese Details auch aufs Physische der Rasse und aufs Psychische des Einzelnen, der ja in der Geschichte die eigentliche Rolle spielt, auswirken, ist klar. Schließlich tritt alles in Wechselwirkung miteinander und befindet sich in ständiger Entwicklung, aus verschiedensten Bedürfnissen heraus. (Wobei ich selbst nicht der Minimalist bin, was Rassen und Völker angeht, über ein Dutzend physisch unterschiedlicher Rassen zähle ich bereits und vor allem die Menschen haben die großartige Angewohnheit, sich immer mal in Völker auf- und abzuspalten.)
Grundsätzlich hat man in einer Fantasywelt auch größere Auswahl an Möglichkeiten, da man ja je nachdem Götter und Magie als Einflussfaktoren hat. Ich kann etwas nicht erklären? Die Magie hat es so geformt, die Götter waren es. Warum? Das muss ich noch überlegen... - So in der Richtung kann man sich das vorstellen, manch einer mag es schlechter Stil nennen, aber spätestens wenn Dinge anfangen, ein Bewusstsein zu entwickeln, entwickeln sie auch die Fähigkeiten zur Langeweile, der sie Abhilfe durch neue Schübe in die richtige Richtung geben wollen. (z.B. Schöpfung, ein Produkt der göttlichen Langeweile und Kreativität) Dass die Welt gewissermaßen ein Eigenleben entwickelt, durch solche Dinge wie Naturveränderungen (Plattentektonik, Erdbeben, Flutwellen, Vulkanausbrüche) und simple Dinge wie Eroberungsfeldzüge und gegenseitigen Hass (der bei zwei unterschiedlichen Völkern mit je unterschiedlicher Physis arg unerbittlich werden kann) selbst korrigiert, ist klar. Rassen und Völker können aussterben, anderen einverleibt werden, und so weiter. Entwicklung eben, auch etwas, was übrigens bei jungen Welten oftmals vergessen wird. (Und dabei eigentlich für elendig viele Geschichten sorgt.) Und nicht selten zieht der Fantast die falschen Schlüsse.
Was Amber zum Beispiel angesprochen hat, finde ich gut, wenn auch es eher auf den Überlegungen eines Rollenspiels fußt, als auf einem Roman. Mit einer guten Geschichte und guten Charakteren wird auch die triste Kulisse interessant, auch wenn sie komplett in Farbe und Faszination natürlich auch ihren Teil beitragen würde. Doch auch die Klassik-Rassen der Fantasy haben für mich, richtig ausgearbeitet, ihren Reiz nicht verloren.
Und meine andere Frage lässt sich genau gleich fragen, nur mit einem anderen Thema: Die Story (bzw. der Hauptkonflikt)? Hat jemand Tipps? Ich will was "sauberes" hinkriegen, aber auch kein Klischee (mittlerweile weiß ich nicht mal wer, wieso.. vllt. weils sonst direkt beim lesen als Klischee abgestempelt wird). Und ich bin auch hier mit meinen Ideen am Ende.
Hier gebe ich dir einfach nur den Rat; schau ein wenig in unseren Geschichtsbüchern herum. Stöber ein wenig und lass dich davon inspirieren, was so alles vielfältiges in unserer Welt geschah. Mehrfach machten z.B. große Eroberer die Welt sicher/unsicher(Sache des Betrachters), mehrfach zerfielen große Reiche, mehrfach entwickelten sich neue, blühende Staaten. Dinge, an denen man natürlich in einem Menschenleben manchmal schwer teilhaben kann. Thronrivalitäten gab es andauernd, Führungsstreitigkeiten, vielerlei Aufstände, Revolutionen, Besatzungen. Vielleicht schreibt man über den Neider eines großen Feldherren/König, der diesen schließlich untergräbt und dann in der Angst lebt, dass sein Tun entdeckt wird? Oder den Feldherren selbst, der sein gesamtes neu erobertes Reich zusammenhalten muss? Richtig zusammengesetzt kann man jeden Stoff interessant und spannend gestalten. Ich empfehle da einfach Bücher wie "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" I + II, in denen man so etwas wie ein Grundgespür für den Aufbau einer Story entwickelt.
Denn im Endeffekt, für einen Autoren, ist das Schreiben so viel wichtiger als die schillernde Welt.
Gruß,
engelchen
11.04.2009, 18:24
Ich würde einfach mal behaupten, dass viele junge Fantasyschreiber am Anfang ihres Schreibens den eklatanten Fehler machen, mehr Welt in die Geschichte zu packen, als gut für diese ist oder aber ganz simpel bei der ganzen Welt-Erfinderei das Schreiben zu kurz kommen lassen
Gott, dann hoffe ich, dass mir das nicht passiert
ich finde ja die Umgebung schon wichtig, denn sie beeinflusst die Charaktere sehr und verschiedene Völker können eine Geschichte interessanter machen. Allerdings sollte man vielleich darauf achten, es nicht zu übertreiben und nicht nur auf die altbekannten Rassen zurückgreifen. Neue zu erfinden, ist viel besser. Ich selbst habe mich für eine Mischform entschieden. Ein paar alte Bekannte, ein paar neue Freunde
Silberblut
14.06.2009, 23:08
Um Klischees zu umgehen, habe ich vor einiger Zeit beschlossen, auf die Standard-Völker der Fantasyliteratur zu verzichten und stattdessen eigene zu erfinden, die ich euch im Folgenden mehr oder weniger genauer vorstellen möchte. Bei einigen davon fehlt allerdings noch der Feinschliff, weshalb ich sie nur kurz abhandeln werde.
Die Navár:
Ursprünglich hatte ich sie als "Feuerelfen" geplant, aber Elfen wollte ich schließlich nicht einbauen. Die Navár sind ein humanoides Volk, das sich streng nach Kasten gliedert. Die Kriegerkaste und die Priesterkaste nehmen den höchsten Rang ein, weshalb ritterliche Tugendenden, der Ehrencodex der Krieger, eiserne Disziplin und strenge Religiostät (Monotheismus) die Kultur entscheidend prägen. Die Philosophie der Kriegerkaste ähnelt dem Bushido, die Gesellschaft ist teilweise altrömisch beeinflusst, der Glaube an den Einen Gott ist ebenso fest verankert wie der Ahnenkult, der den Stellenwert der christlichen Heiligenverehrung einnimmt. Disziplin gilt als höchste Tugend.
In den Legenden der Navár heíßt es, der Eine Gott habe sie als das höchste aller Völker erschaffen. Sie werden deutlich älter als Menschen (nach aktueller Vorstellung bis zu 500 Jahre, was allerdings eine Ausnahme darstellt) und altern über Jahrzehnte hinweg kaum. Stirbt ein Navár, wird er dem Feuer übergeben, in dem sich das Wesen des Einen Gottes offenbart. Es heißt, ihr Schöpfer habe sie aus Vulkanglas (Obsidian) geschaffen, ihnen das Blut der alten Götter, über die er sich als der Eine Gott hinweggesetzt hat, eingeflöst (tatsächlich wirkt ihr Blut unnatürlich rot und schimmert wie ein Rubin, wenn es aus dem Körper tritt, aber es "oxidiert" bald und erscheint dann matter) und sie mit der Asche der Wiedergeburt und seinem Odem, der immerwährenden Flamme (göttliches Urfeuer/lógos, stoisch beeinflusst), belebt. Dazu muss man Folgendes wissen: Es heißt, der Eine Gott habe in der Gestalt des Phoenix die Welt geleutert (Weltenbrand) und von Verdorbenheit und von den alen Göttern gereinigt, sei dann zu Asche zerfallen und habe mit dieser Asche der Welt neues Leben eingehaucht.
Die Navár sehen sich daher als göttlich und als den Menschen überlegen an. Sie gelten als überaus streng und blicken auf "niedere" Völker herab, die ihre eiserne Disziplin als Gefühlskälte deuten.
Ihre Göttlichkeit bewahrte die Navár nicht vor Naturkatastrophen und Kriegen, die ihre Zahl stark dezimierten und immer weiter zurückdrängten. Die Navár sind etwa menschengroß, aber zumeist hochgewachsen, schlank und kräftig, wirken also eher nordisch, obwohl sie aus dem Süden stammen. Dagegen spricht ihre dunkle Hautfarbe, die sie wie Orientale wirken lässt. So leben zahlreiche Gemeinschaften der mittlerweile zerprengten Navár unerkannt unter den zunehmend weniger verachteten Menschen, mit denen es bereits zahlreiche Vermischungen gab.
Ihre ursprüngliche Heimat liegt in der mediterranen Klimazone und geht teilweise in Wüsten über. Starker Vulkanismus prägt das Landschaftsbild und hat sicher dazu geführt, dass sich eine Zivilisation/Religion entwickeln konnte, in deren Zentrum das Feuer steht. Monotheismus ist zudem ein Phänomen, das auf Wüstenregionen beschränkt geblieben ist.
Die Askandrer:
Ursprünglich Seeelfen, gleicher Grund wie oben. Inspiriert durch den Atlantis-Mythos, der auf Platon zurückgeht, wollte ich eine untergegangene Seefahrer-Zivilisation mit herausragenden kulturellen Leistungen vor allem in Wissenschaft und Architektur erschaffen. Die Insel Askandera, ihre alte Heimat, lag über zahlreichen Hot Spots, Zonen hoher vuulkanischer Aktivität. Ein Meteoriten- oder Kometeneinschlag vor Jahrtausenden sorgte für eine Reihe von Vulkanausbrüchen, in deren Folge sich die Magmakammer unter Askandera so weit leerte, dass die Insel im Meer versank. Die wenigen Überlebenden vermischten sich teilweise mit den Menschen der Nachbarinseln, die zu ihrer neuen Heimat wurden, zahlreiche Askandrer überlebten aber auf einer entfernt liegenden, eigenständigen Kolonie, einer Insel außerhalb der bekannten Welt.
Askandrer sind magisch begabt und werden deutlich älter als Menschen, doch ewig leben sie nicht. Ihre Kultur ist altgrieschich beeinflusst, ausschweifende Sinneslust und Freiheitsdrang gehören zu den charakteristischen Merkmalen, der Polytheismus ist ausgeprägt. Es heißt, sie stammen von Nymphen ab, andere Legenden hingegen behaupten, ihnen entstamme das Menschenvolk, das für seine Selbstgefälligkeit aus der alten Heimat vertrieben wurde. Tatsächlich berichten Legenden der Menschen davon, dass sie von ihren Vorfahren nach einem heftigen Streit vertrieben und ihrer Unsterblichkeit beraubt worden seien.
Askandrer sollen weder zu elfisch noch zu menschlich wirken. Deshalb habe ich den Typ (Wasser-)Nymphe gewählt, wenngleich männliche Askandrer auch nach unseren Maßstäben durchaus als Männer bezeichnet werden können Das Erscheinungsbild muss noch genauer überdacht werden.
An den übrigen Völker arbeite ich noch. Es wird ein Albino-Volk aus den Fjorden und den Vulkaninseln des hohen Nordens geben, das sich, ähnlich wie die Navár, für göttlich hält, aber eine ganz andere, wenngleich ebenfalls sehr strenge und hierarchisch organisierte Kultur und Gesellschaft aufgebaut hat, die sich durch einen ausgeprägten Hang zur Grausamkeit auszeichnet. Dieses Volk geht wiederum auf göttliche Wesen der Ewigkeit zurück, die durch Engel oder durch Daeva der persischen Mythologie beeinflusst sind. Dieses Göttervolk ist nicht allmächtig, allerdings unsterblich, nicht körperlich bzw. stofflich und äußert heterogen, wie man an den Nebelgeistern sieht, einer "Unterordnung" dieses Volkes, die keineswegs mehr göttlich sind. Je nach Region heißen sie anders, z.B. Amashak, Tamyár, die Liste der Namen ist unendlich, denn überall werden sie mit verschiedenen Atriibuten in Verbindung gebracht und nehmen einen entsprechenden Stellenwert ein. Auch unter ihnen finden sich verschiedenste Wesen, Geister der Weisheit oder von den Menschen als Dämonen gefürchtete Geschöpfe mit teilweise vampirischen Zügen. Die Nebelgeister stehen dem genannten Albino-Volk sehr nahe, an Details muss ich aber noch arbeiten.
Die Völker besiedeln allesamt eine einzige Welt, leben aber an verschiedenen Orten, die ich nicht alle ausgestalten möchte. Ich arbeite an einem Ausschnitt dieser Welt, der etwa mit Europa, dem Mittelmeerraum und den Wüstenregionen Afrikas und Asiens zu vergleichen ist. Dieses Gebiet ist geprägt von hoher geologischer Aktivität, "Europa" ist zersplittert in viele kleine, mehrere mittlere und wenige große Inseln, die etwa die größe Kleinasiens, der Balkan- oder der iberischen Halbinsel haben. Eine Besonderheit der Welt besteht darin, dass ihre Drehrichtung der Drehrichtung unserer Erde entgegengesetzt ist. Die Sonne geht also im Westen auf und die Winde in unseren Breiten wehen aus östlicher Richtung.
Kulturell ist die Epoche von Glaubenskriegen und vom Untergang des alten Kaiserreiches geprägt, etwwa vergleichbar mit dem Niedergang des weströmischen und dem Aufstieg des byzantinischen Reiches unter Einfluss des Christentums. Daran sind nicht unwesentlich die Navár beteiligt.
Auch die Askandrer und die anderen genannten Völker besiedeln diese Welt, sind aber nur teilweise von direkter Bedeutung. Die Askandrer leben am anderen Ende der Welt seit der besagten Katastrophe und sind vor allem für die Entwicklung von Bedeutung, die die Navár später genommen haben.
Der Auschnitt dieser Welt liegt auf mehreren tektonischen Platten, die sich aufeinander zu- (z.B. Subduktion in Japan) oder voneinander weg (z.B. Europa & Afrika von Amerika) bewegen. So kommt es zu erhöhtem Vulkanismus, aber auch zu anderen Gefahren aus dem Erdinneren, die die Entwicklung der Zivilisationen maßgeblich beeinflusst haben. Die Idee kam mir, als ich mir eine der vielen Atlantis-Theorien durchgelesen habe. Demnach lag die Insel bei den Azoren, also in einer Region mit starkem Vulkanismus. Ein Kometeneinschlag vor etwa 10.000 Jahren, für den es sogar Beweise gibt, soll eine Kette von Vulkanausbrüchen und Tsunamis ausgelöst haben; die Magmakammern unter Atlantis leerten sich, die Insel sackte um mehrre Hundert Meter ab, die Spitzen einstiger Gebirge bilden heute die Azoren. Diese Theorie hat mir so gut gefallen, dass ich sie leict abgewandelt und mit den Askandrern ursprünglich Atlantis-Elfen erschaffen habe.
Dann brauchte ich noch einen Antagonisten. Eine wesentliche Ispiration fand ich durch Star Wars, durch den Heimatplaneten des alten Sith-Volkes - Korriban. Also erschuf ich eine Vulkaninsel in einer sehr trockenen Region. Die Küsten sind fruchtbar, doch das Hochland im Zentrum erreicht kaum Wasser. Es wird von vulkanischen Wüsten beherrscht, die eigentlich abweisend sein sollten, gäbe es dort nicht große Vorkommen eines rotbraunen Edelmetalls, das sich zudem hervorragend für Waffen und Rüstungen eignet. Das vulkanische Gestein birgt weitere Besonderheiten und wird teilweise als Baumaterial höher eingeschätzt als Marmor. Zudem ist die Magie an diesem Ort ungewöhnlich stark. Das erkannten die Menschen, die sich dort niederließen, sehr bald, und sie begannen, die Magie zu nutzen. Doch gibt man Menschen zu viel Macht, missbrauchen sie diese. Die wenigen Magiekundigen, Mitglieder einer Priesterelite, errichteten vor etwa 2000 Jahhren eine Schreckensherrschaft, die das Land an den Rande des Abgrunds führen, bis die Macht der Priester in sich zusammenbrach. Doch ihre Lehren leben weiter und stellen nach wie vor eine Gefahr dar.
Niemand weiß, was vor 2000 Jahren wirklich geschehen ist. Die Macht der Priester ist nicht aus dem Nichts gewachsen und ebenso wenig grundlos in sich zusammengebrochen. Aus diesem Grunde erschuf ich die Navár, die ursprünglichen Bewohner der Vulkanwüsten-Insel, denen ein ähnliches Schicksal widerfahren ist wie den Askandrern. Allerdings interpretieren sie die Katastrophe völlig anders und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Der Aufstieg und Fall der Priesterelite stellt nur einen Zwischenschritt dar. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten.
Wichtig ist vor allem Folgendes: Es gibt eine vielzahl von Religionen und Legenden, die die Welt erklären wollen, denn eine absolute Wahrheit kennt niemand. Jede Religion, jeder Mythos geht auf reale Ereignisse wie Naturkatastrophen zurück, die später religiös gedeutet wurden. Glaubenskonflikte sind vorprogrammiert, zumal der Glaube eine weitere bedeutende Rolle einnimt. Ist er stark genug verankert, kann er eine eigene Realität erschaffen. Sehen die Menschen in einer gewissen Person einen Engel oder gar einen Gott und hält sich dieser Glaube lange und stark genug in den Köpfen vieler denkenkender Wesen, kann er wahr werden. So kann ein Märtyrer tatsächlich als das wiedergeboren werden, was Menschen in ihm sehen. Flüche können sich bewahrheiten, wenn der Volksglaube stark genug ist.
Mich würde natürlich interessieren, was ihr von meinem Konzept haltet. Ich hoffe natürlich, dass ihr bei dieser Textfülle nicht vorzeitig aufgegeben habt... :rolleyes:
Koboldkind
15.06.2009, 00:15
@Silberblut: auf deine Ausführung komme ich noch zu sprechen, erstmal muss ich Hirnmasse für das Grundsätzliche zusammenkratzen ^^"
Wie handhabt ihr zum Beispiel, wenn es HIGH FANTASY wird, eure Rassen?
Wie man/ich zu glaubwürdigen und doch nicht abgedrochenen Rassen/Völkern komme? So wie es die Evolution auch gemacht hat: Ich bevorzuge einen Lebensraum und passe diesen Teil der Menschheit an.
Okay, ihr merkt den Fehler, ich gehe hier von Menschen aus. In meiner Geschichte sind alle Völker von der Rasse der Homo schlagmichtot abgeleitet, sie sind im Grunde alle wieder zusammenführbar. Ob das mit einem Ork und einem Elf geht ist ja wieder eine andere Diskussion.
Aber das ist mein Ausgangspunkt, der andere Ansatz. Klar, ich kenne die Klassiker, daher weiß ich, was ich vermeiden kann. Ich habe zwar auch ein Meervolk, aber hoffentlich doch soweit von Arielle unterschieden, dass sie wieder spannend sind.
Und meine andere Frage lässt sich genau gleich fragen, nur mit einem anderen Thema: Die Story (bzw. der Hauptkonflikt)? Hat jemand Tipps? Ich will was "sauberes" hinkriegen, aber auch kein Klischee (mittlerweile weiß ich nicht mal wer, wieso.. vllt. weils sonst direkt beim lesen als Klischee abgestempelt wird). Und ich bin auch hier mit meinen Ideen am Ende.
Wie man Klischees vermeidet? Keine Angst vor Klischees haben.
Ich nehme mal an, wenn du deine Grundgeschichte, den Plot hast, dann klopfe sie auf Muster ab, typische Beziehungskonstellationen und Charaktere und verändere sie. Wenn du viel liest/filme guckst/ähnliches machst, dann beobachte diese Geschichten und versuche ein Gespür für Muster und Themen zu entwickeln. Denn eine Klischeekonstelation kann durch ein spannendes Thema wieder klasse werden.
Hi,
zuallererst würde ich den Ansatz ändern. Eine Welt wird nicht interessant durch ihre Rassen, sondern durch ein "Thema". Welten, in denen hunderte von Rassen herumlaufen gibt es wie Sand am Meer. Wenn Du willst, dass Deine Welt interessant ist, denke darüber nach, was sie besonders macht.
Wunderbar gesagt ^^
Beispiel meinerseits: Die Völker dort sind allesamt Humanoide, das Problem ist wohl, dass es keinen Phösen Herrscher gibt - was aber durch das Grundproblem dieser Welt, den fehlenden Tod und wie man ihn zurück holt, wieder wett gemacht werden sollte.
@Glaubwürdigkeit und Aussehen der Rassen/Völker:
Ich habe vier Landbeherrschende und vier Nebenhandelnde Völker, wie gesagt alle Humanoide, doch hier ist ihr Aussehen sehr wichtig, einerseit um ihren Lebensraum klar zu machen(Berge, "Luft", Wasser, Flachland, Wüste), andererseits, um den Sklavenhandel und die darauf entwickelten Volkscharaktere zu erklären. Wenn ein Mensch aus dem allgemein bekannten Skalvenvolk im Flachland herumläuft, das hat teilweise noch einen Effekt wie ein Schwarzer in den 50ern in Amiland: Viele Blicke, Schneiden und Mobben und Beschimpungen über sich ergehen lassen. Klar hat dieser Mensch einen eigenen Charakter, aber eine Gruppe dieser Leute wird sich recht ähnlich sein, eben wegen dem Volkscharakter.
Tante Edith hat mir geholfen, jetzt kann ich was zu Silberblut sagen ^^"
Als erstes waren also die Askandrer(quasi Atlanter) da, und als Gegenkonzept die Navár. Das ist nicht schlecht, zwei so unterschiedliche und wahrscheinlich kaum zusammenpassende Völker auf einem Planeten. Das würde wahrscheinlich kein gemütliches Zusammentreffen(vor allen für die Askandrer, nehme ich mal an). Von Atlantis habe ich keine Ahnung, jedoch die Folgen des Einschlags sind für mich klar und logisch. Die Navár beeindrucken mich auf eine unheimliche Weise. Sie sind so faszinierend wie abstoßend, was sie als Volk in einer Geschichte nurn och spanender macht. Was ich meine ist: Sehr gut, wirklich ^^"
Zu deiner Welt: Nun, ich bin kein Inselfreund(was mich nicht daran hindert, ein Meervolk zu basteln - irgendwie muss man den Ozean ja füllen -.-), aber das breite Spektrum und das du anscheinend alles entweder mit eigenen Völkern oder eben normalen Menschen füllst ist scher schön. Die Menschen sind hier die Hauptrasse, oder?
Der Abschnitt nach dem Albino-Volk wurde dann verwirrend. Die Albino sind NICHT die Nebelgeister, aber mit ihnen verwandt wie diese auch mit einigen anderen Erscheinungsformen, die eindeutig Magisch(also irgendwie unwirklich) und gleichzeitig verschiedene "Untervölker" sind?
Ach, und der Abschnitt mit den Mythen: So wahr*ja*
Tipp: Weltenbastler.de
Diese Menschen beschäftigen sich teilweise schon seit 30 Jahren mit ihrer Welt und bringen Fragen auf, auf die man selbst nie gekommen wäre. Es kommt allerdings auch darauf an, ob man eine Welt oder eine Geschichte mit Welt drum rum schaffen will.
Silberblut
16.06.2009, 23:56
Als erstes waren also die Askandrer(quasi Atlanter) da, und als Gegenkonzept die Navár. Das ist nicht schlecht, zwei so unterschiedliche und wahrscheinlich kaum zusammenpassende Völker auf einem Planeten. Das würde wahrscheinlich kein gemütliches Zusammentreffen(vor allen für die Askandrer, nehme ich mal an). Von Atlantis habe ich keine Ahnung, jedoch die Folgen des Einschlags sind für mich klar und logisch. Die Navár beeindrucken mich auf eine unheimliche Weise. Sie sind so faszinierend wie abstoßend, was sie als Volk in einer Geschichte nurn och spanender macht. Was ich meine ist: Sehr gut, wirklich ^^"
Freut mich, dass dir die Navár gefallen! *cool* Ich arbeite noch an Details, denn es ist nicht immer ganz einfach, ein Kastensystem mit unseren klassischen Hierarchievorstellungen zu vereinbaren. Zumindest der Adel soll eine bedeutende Rolle übernehmen, da er sich tatsächlich durch seine vermeintlich göttliche Abstammung zu legitimieren vermag.
Den Gegensatz Feuer-Wasser kam allerdings eher zufällig, denn mit derartigen Klischees kann ich relativ wenig anfange. Die Askandrer waren eines der wenigen Grundelemente, das ich aus meinem alten Konzept übernommen habe, das wiederum daraus bestand, die "besten" Fantasyvölker anderer Autoren abzukupfern. Irgendwann hat mich dann die Erkenntnis gepakt, wie verdammt unkreativ das ist, und so habe ich alles rausgeworfen, was nicht Gemeingut ist. Elfen, Zwerge, Trolle und der ganze Rest durften vorerst bleiben, und davon sind nur noch die Askandrer übrig geblieben, die zudem als Wüstenelfen gedacht waren, weil sie sich nach dem Untergang Askanderas nur noch in einer Wüstenkolonie behaupten konnten. Das fällt mittlerweile auch weg - Wüstenelfen gibt's zu Hauf.
Das Konzept der Navár war ursprünglich ein anderes. Ich wollte ein geheimnisvolles, mächtiges Volk mit göttlichem Erbe schaffen, weil mich der Devanthar aus Bernhard Hennens Elfenromanen inspiriert hat. So entstanden zuerst die Nebelgeister oder genauer gesagt ihre Prototypen. Später kam mir dann die Idee, dem Vulkanismus eine bedeutendere Rolle zuzuteilen. Der Weg zu den Feueranbetern war dadurch bereitet, allerdings habe ich zunächst versucht, Nebelgeister und Vulkanwesen zu vereinen. Als mir das nicht widerspruchsfrei gelungen ist, habe ich beschlossen, die Völker zu trennen und weiter auszuarbeiten. Durch die misslungene Vereinigung sind die Navár allerdings von den Nebelgeistern beeinflusst.
Um das Feuer-Wasser-Klischee zu umgehen, werden die Askandrer nur eine geschichtliche Rolle übernehmen. Ich arbeite zwar an ein paar Individuen, aber einen Krieg zwischen Feuer und Wasser hat es nie in einem großen Ausmaß gegeben, und daran wird sich nichts ändern. Für Intrigen und persönliche Rachegelüste ist allerdings genug Platz, denn das ist mir viel wichtiger.
Zu deiner Welt: Nun, ich bin kein Inselfreund(was mich nicht daran hindert, ein Meervolk zu basteln - irgendwie muss man den Ozean ja füllen -.-), aber das breite Spektrum und das du anscheinend alles entweder mit eigenen Völkern oder eben normalen Menschen füllst ist scher schön. Die Menschen sind hier die Hauptrasse, oder?
Ja. Die Menschen dominieren an fast allen Orten, die übrigen Völker leben entweder unerkannt unter ihnen oder wurden allmählich in Enklaven verdrängt, zumindest dort, wo sich die Menschen ausbreiten. Es gibt aber auch noch Orte, zu denen die Menschen noch nicht gelangt sind. Das soll sich allerdings auch nicht ändern, denn diese Orte sind für diese Völker die "Lebensversicherungen". Das hat schlichtweg den Grund, dass ich die alten Völker ungern aussterben lasse. Aus der Welt der Menschen mögen sie verdrtängt werden, aber an Orten, die die Menschen nie erreichen werden, sind sie in Sicherheit. An meiner Opferbereitschaft muss ich noch feilen. Aber im Notfall kann ich potenziellen Leser ja einfach unterschlagen, dass die Völker nicht gänzlich verschwunden sind, das wirkt tragischer... :rolleyes:
An einer klaren Trennung der Welt nach Rassen wie zum Beispiel auf Tamriel (TES) arbeite ich allerdings nicht. Ich bevorzuge es, wenn die Grenzen fließend sind. Gleichberechtigung in der Größe der bewohnten Gebiete muss es auch nicht geben. Es ist realistischer, wenn sich Völker über politische Grenzen hinweg ausbreiten, und sei es, dass sie sich zerstreuen.
Der Abschnitt nach dem Albino-Volk wurde dann verwirrend. Die Albino sind NICHT die Nebelgeister, aber mit ihnen verwandt wie diese auch mit einigen anderen Erscheinungsformen, die eindeutig Magisch(also irgendwie unwirklich) und gleichzeitig verschiedene "Untervölker" sind?
Ich bin mir noch nicht sicher, was ich zu tun gedenke. Mein früherers Konzept sah vor, dass die Nebelgeister der Gegenpart zu den Albinos sind. Stirbt ein Albino, wird er als Nebelgeist auf einer anderen magischen Ebene dieser Welt wiedergeboren. Da Nebelgeister aber magische Wesen sind, können sie auch in unsere Ebene vordringen oder wiedergeboren werden. Die Nebelgeister, die unsere Welt bisweilen durchstreeifen, wären demnach ruhelose Seelen, deren ganzes Erscheinungsbild und Wesen durch die Erfahrungen ihres früheren Lebens geprägt sind. Ein Wiedergeborener wäre also keinesfalls ein unbeschriebenes Blatt. Doch ich bin mir nicht sicher, ob sich dieses Konzept weiterspinnen soll. Mir gehen nämlich viele Ideen durch den Kopf.
Eine Möglichkeit bestünde darin, das Konzept der Nebelgeister auf die Askandrer zu übertragen, die damit zu Verwandten der Albinos würden. Was ich mit den erwähnten göttlichen Versionen der Nebelgeister nstellen soll, steht ebenfalls noch in den SSternen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie wie Engelswesen über den Zyklus aus Tod und Wiedergeburt wachen. Nebelgeister in allen Formen, Askandrer und Albinos gingen damit auf den-/dieselben Schöpfer zurück, aber das ist alles noch sehr vage. Immerhin müsste ich mit einem Schöpfer auch eine allgemeingültige Wahrheit einführen, und die soll es eben nicht geben. Ich bevorzuge es, wenn die Frage nach dem "Warum" ähnlich wie in unserer Welt nicht zufriedenstellend beantwortet werden kann.
Ach, und der Abschnitt mit den Mythen: So wahr*ja*
Die Gezeitenwelt lässt grüßen. Viele Ideen kamen mir unabhängig von Magus Magellan, Ähnlichkeuiten lassen sich aber nicht leugnen. Deshalb arbeite ich an einer gezielten Abgrenzung zu den vier Autoren hinter dem Pseudonym. Auch Einflüsse der "Wächter"-Romane (das Zwielicht in verschiedenen Ebenen) kommen vor, halten sich aber in Grenzen.
Tipp: Weltenbastler.de
Diese Menschen beschäftigen sich teilweise schon seit 30 Jahren mit ihrer Welt und bringen Fragen auf, auf die man selbst nie gekommen wäre. Es kommt allerdings auch darauf an, ob man eine Welt oder eine Geschichte mit Welt drum rum schaffen will.
Ich werd's mir auf jeden Fall mal anschauen, aber "heute" nicht mehr. Viel Zeit bliebe dafür ja nicht... :p
Silberblut
10.07.2009, 18:24
Da ich aus unerfindlingen Gründen meine Beiträge in diesem Thema nicht mehr bearbeiten kann, lässt sich dieser Doppelpost nicht vermeiden.
Hier folgt die aktuelle und wohl auch endgültige Fassung meiner Völker. Manches habe ich nur wenig verändert, doch damit es nicht wie aus dem Kontext gerissen wirkt und nur für Verwirrung sorgt, werden sich notgedrungen einige Passagen wiederholen.
Die Navár:
Ursprünglich hatte ich sie als "Feuerelfen" geplant, aber Elfen wollte ich schließlich nicht einbauen. Die Navár sind ein humanoides Volk, das sich streng nach Kasten gliedert. Die Kriegerkaste und die Priesterkaste nehmen den höchsten Rang ein, weshalb ritterliche Tugendenden, der Ehrencodex der Krieger, eiserne Disziplin und strenge Religiostät (Monotheismus) die Kultur entscheidend prägen. Die Philosophie der Kriegerkaste ähnelt dem Bushido, die Gesellschaft ist teilweise altrömisch beeinflusst, der Glaube an den Einen Gott ist ebenso fest verankert wie der Ahnenkult, der den Stellenwert der christlichen Heiligenverehrung einnimmt. Disziplin gilt als höchste Tugend.
Der Adel bildet eine separate, privilegierte Kaste. Die Angehörigkeit wird durch Geburt festgelegt, allerdings stehen auch dem Adel nicht alle Türen offen. Der Grund: Die Adelskaste unterteilt sich ebenfalls in Krieger, Händler, Landadelige, Großgrundbesitzer oder Priester. Die Zugehörigkeit zu diesen "Kasten" ist nicht so streng wie im eifachen Volk, wird aber meist beibehalten. So stellen die Adeligen die obersten Vertreter jeder Kaste, Vermischungen kommen jedoch vor.
Der Adel hält sich nicht ohne Grund für etwas Besseres: Die magischen Fähigkeiten sind aufgrund der Abstammung von den "Erstgeschaffenen" im Allgemeinen deutlich höher.
In den Legenden der Navár heíßt es, der Eine Gott habe die Navár als das höchste aller Völker erschaffen. Sie werden deutlich älter als Menschen (nach aktueller Vorstellung bis zu 500 Jahre, was allerdings eine Ausnahme darstellt) und altern über Jahrzehnte hinweg kaum. Stirbt ein Navár, wird er dem Feuer übergeben, in dem sich das Wesen des Einen Gottes offenbart. Es heißt, ihr Schöpfer habe sie aus Vulkanglas (Obsidian) geschaffen, ihnen das Blut der alten Götter, über die er sich als der Eine Gott hinweggesetzt hat, eingeflöst (tatsächlich wirkt ihr Blut unnatürlich rot und schimmert wie ein Rubin, wenn es aus dem Körper tritt, aber es "oxidiert" bald und erscheint dann matter) und sie mit der Asche der Wiedergeburt und seinem Odem, der immerwährenden Flamme (göttliches Urfeuer/lógos, stoisch beeinflusst), belebt. Dazu muss man Folgendes wissen: Es heißt, der Eine Gott habe in der Gestalt des Phoenix die Welt geleutert (Weltenbrand) und von Verdorbenheit und von den alen Göttern gereinigt, sei dann zu Asche zerfallen und habe mit dieser Asche der Welt neues Leben eingehaucht.
Die Navár sehen sich daher als göttlich und als den Menschen überlegen an. Sie gelten als überaus streng und blicken auf "niedere" Völker herab, die ihre eiserne Disziplin als Gefühlskälte deuten.
Ihre Göttlichkeit bewahrte die Navár nicht vor Naturkatastrophen und Kriegen, die ihre Zahl stark dezimierten und immer weiter zurückdrängten. Die Navár sind etwa menschengroß, aber zumeist hochgewachsen, schlank und kräftig, wirken also eher nordisch, obwohl sie aus dem Süden stammen. Dagegen spricht ihre dunkle Hautfarbe, die sie wie Orientale wirken lässt. So leben zahlreiche Gemeinschaften der mittlerweile zerprengten Navár unerkannt unter den zunehmend weniger verachteten Menschen, mit denen es bereits zahlreiche Vermischungen gab.
Ihre ursprüngliche Heimat liegt in der mediterranen Klimazone und geht teilweise in Wüsten über. Starker Vulkanismus prägt das Landschaftsbild und hat sicher dazu geführt, dass sich eine Zivilisation Religion entwickeln konnte, in deren Zentrum das Feuer steht. Monotheismus ist zudem ein Phänomen, das auf Wüstenregionen beschränkt geblieben ist.
Die Askandrer:
Ursprünglich Seeelfen, gleicher Grund wie oben. Inspiriert durch den Atlantis-Mythos, der auf Platon zurückgeht, wollte ich eine untergegangene Seefahrer-Zivilisation mit herausragenden kulturellen Leistungen vor allem in Wissenschaft und Architektur erschaffen. Di Insel Askandera, ihre alte Heimat, lag über zahlreichen Hot Spots, Zonen hoher vuulkanischer Aktivität. Ein Meteoriten- oder Kometeneinschlag vor Jahrtausenden sorgte für eine Reihe von Vulkanausbrüchen, in deren Folge sich die Magmakammer unter Askandera so weit leerte, dass die Insel im Meer versank. Die wenigen Überlebenden vermischten sich teilweise mit den Menschen der Nachbarinseln, die zu ihrer neuen Heimat wurden, zahlreiche Askandrer überlebten aber auf einer entfernt liegenden, eigenständigen Kolonie, einer Insel außerhalb der bekannten Welt.
Askandrer sind magisch begabt und werden deutlich älter als Menschen, doch ewig leben sie nicht. Ihre Kultur ist altgrieschich beeinflusst, ausschweifende Sinneslust und Freiheitsdrang gehören zu den charakteristischen Merkmalen, der Polytheismus ist ausgeprägt. Die Gesellschaft weißt martriarchalische Züge auf. Es heißt, sie stammen von Nymphen ab, andere Legenden hingegen behaupten, ihnen entstamme das Menschenvolk, das für seine Selbstgefälligkeit aus der alten Heimat vertrieben wurde. Tatsächlich berichten Legenden der Menschen davon, dass sie von ihren Vorfahren nach einem heftigen Streit vertrieben und ihrer Unsterblichkeit beraubt worden seien.
Askandrer sollen weder zu elfisch noch zu menschlich wirken. Deshalb habe ich den Typ (Wasser-)Nymphe gewählt, wenngleich männliche Askandrer auch nach unseren Maßstäben durchaus als Männer bezeichnet werden können.
Askandrer sind schlank und feingliedrig. Die körperbehaarung der Frauen beschränkt sich auf Kopfhaare, Wimpern und Augenbrauen, während Männer nach unseren Maßsstäben fast "normal" behaart sind. Die Gesichter sind feiner geschnitten und schmal, die hohen Wangenknochen und die schmalen, mandelförmigen und leicht schräg gestellten Augen verleihen ihnen ein exotisches Aussehen. Die dominierenden Haarfarben sind blond, aber auch schwarz bis blauschwarz, während Braunschattierungen selten und rote Haare nicht vorkommen. Die Pupillen erscheinen zumeist in den Farben des Meeres (blaugrau bis schwarz, blau und grün in allen Schattierungen und intensitäten und türkis), das Weiß der Augen ist fast makellos, kann aber bei Lichteinfall in den Farben des Regenbogens schimmern, ähnlich dem Schillern von Fischschuppen. Dieser Effekt ist auch häufig zu beobachten, wenn die Sonne auf ihre Haut scheint, allerdings in einer geringeren Itensität. Ihre Haut wirkt ansonsten keineswegs rau und schuppig, denn sie ist blass bzw. cremfarben mit einem bläulichen Schimmer, der besonders deutlich an den zumeist violetten Lippen erkennbar ist.
Askandrer sind so etwas wie Amphibien. Ihre magischen Fähigkeiten erlauben es ihnen, unter Wasser Kiemen, einen transparenten Schutzfilm für die Augen und Schwinmmhäute zwischen Fingern und Zehen auszubilden. Ihre Haut verwandelt sich dann bisweilen in feine, schillernde Schuppen.
An den übrigen Völker arbeite ich noch. Es wird ein Albino-Volk aus den Fjorden und den Vulkaninseln des hohen Nordens geben, das sich, ähnlich wie die Navár, für göttlich hält, aber eine ganz andere, wenngleich ebenfalls sehr strenge und hierarchisch organisierte Kultur und Gesellschaft aufgebaut hat, die sich durch einen ausgeprägten Hang zur Grausamkeit auszeichnet. Dieses Volk geht wiederum auf göttliche Wesen der Ewigkeit zurück, die durch Engel oder durch Daeva der persischen Mythologie beeinflusst sind. Dieses Göttervolk ist nicht allmächtig, allerdings unsterblich, nicht körperlich bzw. stofflich und äußert heterogen, wie man an den Nebelgeistern sieht, einer "Unterordnung" dieses Volkes, die keineswegs mehr göttlich sind. Je nach Region heißen sie anders, z.B. Amashak, Tamyár, die Liste der Namen ist unendlich, denn überall werden sie mit verschiedenen Attributen in Verbindung gebracht und nehmen einen entsprechenden Stellenwert ein. Auch unter ihnen finden sich verschiedenste Wesen, Geister der Weisheit oder von den Menschen als Dämonen gefürchtete Geschöpfe mit teilweise vampirischen Zügen. Die Nebelgeister stehen dem genannten Albino-Volk sehr nahe, an Details muss ich aber noch arbeiten.
Die aktuelle Version: Bei den Vilothal handelt es sich um das bereits beschriebene Albino-Volk, das den Askandrern sehr nahe steht, so wie Hoch- und Dunkelelfen in klassischen Fantasywelten. Dennoch bestehen gravierende optische Unterschiede: Während die Askandrer feingliedrig und elegant wirken, handelt es sich bei den Vilothal um wahre Hünen, größer und kräftiger als die Navár und deutlich "nordischer". Eine Größe von zwei Metern ist keine Seltenheit. In ihrer Statur ähneln sie allerdings im Allgemeinen keinen Bodybuildern, denn sie sind deutlich schlanker.
Haut und Haare sind sehr hell, nicht unbedingt weiß, aber doch im Allgemeinen höchstens "normalblond". Durch einen Mangel an Pigmentierung sind die Augen meist rot oder weisen zumindest einen rötlichen Einschlag auf, z.B. rotbraun oder violett. Da ihr Blut aber deutlich heller ist als bei Menschen und silbern schimmert, sind ihre Augen auch weniger durchdringend rot als bei menschlichen Albinos. Die Gesichter sind schärfer geschnitten als die eines typischen Menschen/Nordmannes. Wie bei den Askandrern, so sind liegen auch ihre Wangenknochen deutlich höher als bei Menschen, die Augen sind schmäler und stehen leicht schräg. Die Lippen sind relativ schmal, das Kinn oft sehr markant, aber nicht abstoßend. Die Körper sind stärker behaart als bei ihren südlichen Verwandten.
Die Vilothal weisen neben ihren beeindruckenden Körperlichen Fähigkeiten (Stärke, Ausdauer, Beweglichkeit, Gewandtheit) ein enormes magisches Potenzial auf, das höchste unter allen Völkern. Sie widerstehen eisigsten Temperaturen, denn es heißt, sie seien Kinder des Nordwindes.
Wie bei den Navár, so glauben auch sie an ihre göttliche Abstammung von den Mond- (=Nebel-)Geistern, denn es heißt, die Mondgeister seien die andere Seite der Medaille - die körperlose Existenz nach dem Tod im Diesseits, wobei die eine Existenz in einem ewigen Zyklus stets aus der anderen hervorgeht. So sehen sich als Verkörperung der Ewigkeit, der Unsterblichkeit und glauben, aus dem Blut des Modes (dem Quecksilber werden magische Eigenschaften zugeschrieben) und den Nebeln der Ewigkeit erschaffen worden sein. Da die Askandrer nicht derart von ihrer Göttlichkeit überzeugt sind, ist dieser Glaube bei ihren "großen Brüdern" stärker ausgeprägt, doch bei beiden Völkern sieht die Realität gleich aus. Welche das nun ist, sei an dieser Stelle nicht verraten.
Als religiöse Symbole sind der Mond, das Zeichen ihrer göttlichen Abstammung, und der Rabe, die Inkarnation der Totengöttin und Führer der verstorbenen Seelen, allgegenwärtig. Raben sind auch beliebte Haustiere, weil sie sehr intelligent sind.
In ihrem Alltagsleben spielt die Magie ebenso wie eine Fülle von Kampfkünsten eine bedeutende Rolle. Diese Kampfkünste - teils ohne, teils mit Waffen - wurdem im Verlauf der Jahrtausende perfektioniert und dienen primär der Selbstverteidigung und der Körperertüchtigung. Die bevorzugten Waffen sind Schwerter aller Art sowie Pfeil und Bogen.
Die Gesellschaft weißt archaische Züge auf, da das Recht des Stärkeren in den Köpfen weit verbreitet ist. Die Stärkeren - das sind meist die mächtigsten Magier. Daher dominiert eine kleine Elite mächtiger Aristokraten, die jedoch allesamt austauschbar sind. Der Innere Zirkel, der Kreis der mächtigsten Aristokraten, übt große Macht aus.
Es gilt das Leistungsprinzip, Skrupellosigkeit wird oft toleriert, denn es zählt das Ergebnis. Freiheit gilt als das höchste Gut, aber die Grenzen zur Willkür sind fließend. Allerdings gilt diese Freiheit für jeden Vilothal, wenn er sich denn durchsetzen kann - nicht aber für andere Völker, von denen die Menschen für minderwertig gehalten werden. Die Auffassung von Freiheit findet sich in einer ähnlichen Form bei Lukianenkos "Wächter des Tages" oder bei den Sophisten der Antike, wobei es nicht so weit geht wie bei den Sith aus Star Wars, die rücksichtslos ihren Willen durchsetzen und Versagen mit dem Tod bestrafen. So würde sich die Gesellschft selbst zerstören. Deshalb gibt es einige klare Regeln, an die sich jeder halten muss.
Die Nebelgeister unterteilen sich in verschiedene Wesen, unter denen es ewige, engels- oder daevagleiche Wesen gibt, Seelen der Vilothal und Askandrer und verschiedene andere Wesen, die sehr heterogen sind. Manchen von ihnen könnte man als Naturgeister, andere als Dämonen bezeichnen. Die Grenzen zwischen den einzelnen Wesen sind fließend und so kann aus der Seele eines Vilothal ein Rachegeist werden. Die Nebelgeister können auf alle Ebenen der Welt (etwa mit Lukianenkos Zwielicht vergleichbar und doch anders) vordringen oder wiedergeboren werden. Die Nebelgeister, die unsere Welt bisweilen durchstreeifen, wären demnach ruhelose Seelen, deren ganzes Erscheinungsbild und Wesen durch die Erfahrungen ihres früheren Lebens geprägt sind. Ein Wiedergeborener wäre also keinesfalls ein unbeschriebenes Blatt. Doch ich bin mir nicht sicher, ob sich dieses Konzept weiterspinnen soll. Mir gehen nämlich viele Ideen durch den Kopf.
Die Vorgeschichte ist soweit fertiggestellt. Wer Interesse hat, möge sich melden! *cool*
Koboldkind
14.07.2009, 11:00
Ah, langsam verstehe ich auch das Konzept der Nebelgeister. Reale Wesen, aber doch eben Geister. Keine klare Rasse, sondern vielvältige Arten, ich sage mal, alle sind Säugetiere, aber es gibt Hunde, Katzen und Nagetiere ^^
Neu ist die Physiogonomie, oder? Gefällt mir sehr gut. Dass die Askander (aus unserer Sicht) so krasse Unterschiede im Körper vereinen, also blauschwarze Haare, dafür fast weiße Haut, dazu die Lippe und bei allen Völkern die Augen - Ich mag sie*thumbsup*
Silberblut
14.07.2009, 15:40
Ah, langsam verstehe ich auch das Konzept der Nebelgeister. Reale Wesen, aber doch eben Geister. Keine klare Rasse, sondern vielvältige Arten, ich sage mal, alle sind Säugetiere, aber es gibt Hunde, Katzen und Nagetiere ^^
Wenn man Halbgötter bzw. Engels- oder Dämonenwesen (zumindest werden sie als solche von anderen Völkern gesehen) als Geister sehen kann, hast du recht. Ich habe es mir jedoch etwas anders vorgestellt: Die niederen Nebelgeister, zu denen auch die Seelen von Askandrern und Vilothal zählen, existieren nur in vergeistigter Form. Sie können sich zwar eine fleischliche Gestalt zulegen, aber nicht selbst darüber entscheiden, ob sie uns als Kreatur aus Fleisch und Blut oder als Geistwesen begegnen wollen. Je höher ein Nebelgeist in der Hierarchie steht, desto freier ist er in der Wahl seiner Ernscheinungsform. Die mächtigsten von ihnen haben in einigen Kulturen denselben Stellenwert wie andernorts Götter. Inspiriert wurden sie nicht nur durch Bernhard Hennens Devanthar, sondern auch durch die Einigung der frühen Christen auf dem Konzil von Nikaia, auf dem u. a. beschlossen wurde, Jesus sei ganz Gott und ganz Mensch gewesen. Die höchsten Nebelgeister sind entsprechend ganz göttlich bzw. vergeistigt und ganz fleischlich.
Neu ist die Physiogonomie, oder? Gefällt mir sehr gut. Dass die Askander (aus unserer Sicht) so krasse Unterschiede im Körper vereinen, also blauschwarze Haare, dafür fast weiße Haut, dazu die Lippe und bei allen Völkern die Augen - Ich mag sie*thumbsup*
Wobei ich bemerkt habe, dass ich mich vertippt habe: Nicht die Pupillen sind weiß, sondern die Augäpfel an sich. Besonders ist daran nur die Reinheit des Weißes und der eigentümliche regenbogenfarbene Schimmer. Die Pupillen sind meist in den Farben des Meeres gehalten, sei es azurblau, türkis, blaugrau oder olivgrün. Auch die Haarfarbe ist nicht so einheitlich, wie es vielleicht geklungen haben mag. Blauschwarz ist lediglich besonders häufig anzutreffen wie zum Beispiel Blond im Norden oder Schwarz im Süden Europas.
Es ist natürlich eine Bestätigung dafür, gute Arbeit geleistet zu haben, wenn man ein Lob erhält. Danke! :)
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.