Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elben/Elfen Faszination
Sinthoras
31.12.2008, 19:45
So,mein erster Thread^^
Also ich wollte einfach mal wissen,was haltet ihr von den Elben oder Elfen?Was macht sie so besonders,so geheimnisvoll in der Literatur wie im Kino?
In den meisten literarischen Werken werden sie oft als unsterbliche,magische Wesen bezeichnet,die meistens ein Quell der Weisheit und Schönheit sind.
Was findet ihr besonders gut an ihnen?Wer sind eure Lieblingselben/elfen?Und was war zuerst da:Der Elb oder der Elf?¿*grins*
Also erstmal meine Stellungnahme:
Es sind meine unübertroffenen Lieblinge im Fantasy-Genre.Seitdem ich damlas Herr der Ringe zum ersten mal sah(und besonders nach dem Buch Die Elfen haben sies mir dann besonders angetan.Ich liebe es,wie wortgewandt,tapfer sie sind und mit welchem Geschick sie kämpfen^^.Mein Lieblingselb?
Es gibt zwei,einmal Ollowain,Wächter der Shalyn Falah(Elfenromane)
und dann natürlich den wohl berühmtesten Elb,Legolas :)
Achso,mir persönlich gefällt Elb besser ;)
Jellybelly
31.12.2008, 20:46
Ich habe das Buch ebenfalls gelesen und liebe es und die Fortsetzungen.
1. Elfen ist die eingedeutschte englische Bezeichnung. Elb ist eig. die korrekte, deutsche Bezeichung ;) (Jaja, was wären wir alle ohne Wikipedia *ja*)
2. Mittlerweile hasse ich Elfen :D Alle finden Elfen toll, spielen sie in Spielen usw. Sie sind immer überlegen und schöner und weiser und magischer und gelenkiger und athletischer und himmlischer und intelligenter usw. und so fort.
Ansonsten hab ich nichts gegen Elfen *schluerf*
Nangyala
31.12.2008, 22:41
Mittlerweile hasse ich Elfen :D Alle finden Elfen toll, spielen sie in Spielen usw. Sie sind immer überlegen und schöner und weiser und magischer und gelenkiger und athletischer und himmlischer und intelligenter usw. und so fort.
Genauso sehe ich das auch u. schließe mich kaiaugustin an!
Elfen sind Charaktere für die Spieler, die nichts können, nach dem Motto:
"Hey, ich kann das, schließlich bin ich Elf!"
Nein, Elfen sind einfach nur "Baumliebhaber", "Grasfresser" u. dergleichen.
Sie übten nie einen Reiz auf mich aus u. werden es auch nie..
Alleine wenn ich schon Legolas höre, sehe od. lese wird mir schon komisch, aber jedem das Seine.
Ich habe Die Elfen u. Elfenwinter als Hörbuch u. sagte, nachdem ich es hört:
"Ach wie niiiiiiiedlich.." Ich *zensiert* und *zensiert*, aber auch *zensiert*! :D
Ollowain
01.01.2009, 18:07
Elfen sind für mich diese kleinen geflügelten Pilz-/Blumenbewohner. (Und Feen sind die zickigen Raufbrüder-Varianten davon ;P)
Elben sind für mich die "Großen".
Also ich mag Elben, weil sie in Romanen meistens in Verbindung mit irgendwelchen kleineren magischen Fertigkeiten vorkommen, z.B. mit Bäumen reden, o.ä., deswegen mag ich sie. Das längere Leben finde ich ebenfalls interessant - da gibt es dann gerne mal diese netten Verstrickungen und Intrigen *grins* (und wenn Rache auf dem Plan steht, dann richtige xD). Und sie können kämpfen - naja, meistens...
(Und ich fände das auch gut, wenn sie "nur" wie durchschnittliche Menschen aussehen würden ^_-)
Meine Lieblingselfen sind Bernhard Hennens Ollowain (^^), Emerelle und Nuramon.
@Jelly: xD Elfen wandeln immer auf einer Klinge der Perfektheit xD Bis auf die Bücher von Tolkien und Hennen sind mir so gut wie nie "gescheite" Elfen untergekommen.
@Nangyala: In Spielen wähle ich auch immer was anderes als den Elben - entweder sie haben keine guten Fertigkeiten oder andere Charaktere sagen mir mehr zu xD
Ursprünglich waren Elfen für mich etwas anders, als sie es heute in der Fantasy-Literatur sind. Sie sind einfach immer perfekt, sehen angeblich immer super aus, sind alt, weise, allwissen, unschlagbar, unsterblich ---> Alles, was der Mensch nicht ist! Vielleicht liegt genau darin die Faszination der Elfen und Elben.
Und so langsam nervt es mich dann doch irgendwie. Sie sind zwar ein großer Bestandteil so mancher Fantasybücher, war ich warte darauf, dass es sich ein Autor traut, eine geschichte mit Elfen/Elben zu schreiben, die sie trinkfreudige Raufbolde darstellt. Wird aber nie vorkommen.
Inzwischen nerven mich Elfen einfach nur noch. Alle schwärmen davon und ich greife bei Rollenspielen lieber öfter zum genauen Gegensatz, was mit fragende Blicke einbringt. Aber mich stört es nicht.
Soll doch jeder dem Wesen hinterherjagen, das ihm gefällt =)
Ich denke, das Bild von Elben/Elfen (aber auch von anderen magischen Wesen) wurde wesentlich von J.R.R. Tolkien und seiner "Herr der Ringe"-Trilogie geprägt - mMn legte er mit diesen Werken eine Art Grundstein der Fantasy. Er definierte Wesen wie es für ihn stimmte - und heute sind diese Definitionen Standard und in fast allen Fantasy-Büchern zu finden. Tragisch eigentlich, dass die heutigen Fantasy-Autoren sich daran halten und nicht ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ganz neue Sachen erfinden. Nützlich bei den "Standardfiguren" (z.B. Elfen, die sehr lange leben, wunderschön, anmutig und unglaublich geschickt sind, rüpelhafte Zwerge ohne Manieren usw.) ist natürlich der Vertrautheits-Effekt und dass man die Eigenheiten dieser Wesen bereits kennt. Wenn der Leser dauerhaft mit neuen Gestalten und deren Fähigkeiten eingedeckt wird, wirkt das wahrscheinlich sehr ermüdend, da er von Grund auf die Wesen "neu" kennenlernen muss - auf gewisse Weise kann ich die Autoren also auch verstehen.
Für mich sind Elfen und Elben das Gleiche und auch von Tolkien geprägt (schliesslich gibt es nicht viel Fantasy-Literatur, die stark davon abweicht - oder ich bin noch nicht darauf gestossen), aber ich bin kein grosser Fan von ihnen, sie sind einfach da, wie andere magische Wesen auch.
Meine Lieblingselfe ist Nijura aus Jenny-Mai Nuyens gleichnamigem Roman.
Lythande
02.01.2009, 11:09
Hallo,
ich bin ein großer Elfen/Elbenfan, da ich sie einfach überirdisch finde. Die Menschen langweilen mit ihren kleinen Alltagsproblemchen, die Zwerge fand ich eigentlich auch immer klasse, aber die Elben hatten so etwas wie eine Aura der Magie, die mich faszinierte. Die Sprache, das Aussehen und natürlich die magischen Fähigkeiten passen da einfach. Elben sind für mich weniger etwas, was ich mit irgendwelchen Spielen am Computer verbinde, die ich sowieso nicht spiele, als eine Verkörperung von Elementarwesen oder helfenden Wesenheiten, wenn der Mensch vor unlösbaren Aufgaben steht, bei denen ihn die Kraft der Elben unterstützt.
So richtig hinterlistige Elben gab es doch bei "Stein der Könige". Fragt mich jetzt bloß nicht nach dem Autor.
Vielleicht treibe ich irgendwann einen Roman auf, in dem Elben eine ganz andere Art und ganz neue Charaktere an den Tag legen, aber vorerst kenn ich auch nur die Elben von Tolkien.
Wikipedia sagt, dass die heutigen Elfen ursprünglich aus der nordischen Mythologie stammen und dort als Alben bezeichnet werden. Lustig ist auch, dass es schon damals die Unterscheidung zwischen Licht- und Schwarzalben gegeben hat. Die einen lebten im Lichte, während die anderen unter Tage ihr böses Dasein fristeten. Kommt das jemanden bekannt vor? ^^
Scheinbar sind wir Menschen nicht mehr in der Lage uns etwas Neues auszudenken. Immer muss die antike Mythenwelt herhalten, wenn es gilt den Ursprung von etwas zu finden. Das ist ziemlich traurig, passt aber nicht wirklich zum Topic.
Ich denke, dass die Elfen das Wunschich der Menschen repräsentieren. Daher kommt auch die Faszination. Wie hier schon geschrieben wurde, sind die Elfen im Grunde alles, was die Menschen nicht sind. Dabei sind sie den Menschen aber dennoch ähnlicher, als alle anderen Geschöpfe der Fantasiewelt.
Ich persönlich finde Elfen doof. Ich mein .. sie haben spitzen Ohren! Das ist irgendwie albern und passt nicht zu meinem Wunschich. *nein*
Tja, für manche scheint die Faszination so weit zu gehen, dass sie nicht einmal davor zurückschrecken, sich die Ohren anspitzen zu lassen -> klick (http://www.instructables.com/id/Body-Mod-Elf-Ears/)
Also man kann auch alles übertreiben:rolleyes:
Meine Tochter ärgert sich jedenfalls immer darüber, wenn ich sie "Elfenöhrchen" nenne (ihre Ohren laufen von Natur aus oben ein bisschen spitz zu).
Arwen1237
02.01.2009, 19:58
Hallo!!! Erstmal Frohes Neues Jahr!!! Bin auch ein Elben Fan!! Ich liebe es Sie im Rollenspiel zu verkörpern. Jeder der nur " Der Herr Der Ringe kennt" sollt die Triologie "Die Elfen Ritter" reinsaugen! Nur zu empfehlen!! Spielt auch mal einen Dunkelelben; kann sehr spannend sein!!! Grüße an das edle Volk der Elben Liebhaber!!!
Ach ja, die Spitzohren :D
Ich mochte Tolkiens Elves - oder Elben, wie er sie in der deutschen Übersetzung genannt haben wollte. Sie passten einfach in die Geschichte, samt ihrem Pathos und ihrer abgehobenen Arroganz. Ein netter Gegenpol zu den primitiven Haudraufs der Zwerge.
Mit der Zeit aber gingen mir die Elben oder Elfen ziemlich auf die Nerven. Man konnte kein Buch mehr aufschlagen, ohne ihnen zu begegnen. Und meist waren sie bei Tolkien schlecht abgekupfert.
Okay, es sind Stereotypen und müssen halt mal so sein, wie sie sind.
Aber mehrschichtige Charaktere sind mir eben lieber als derart berechenbare Wesen.
Nangyala
03.01.2009, 01:41
Spielt auch mal einen Dunkelelben; kann sehr spannend sein!!!
Hallo Arwen! :)
Du schriebst, man solle auch mal einen Dunkelelben spielen.
Jetzt möchte ich Dich fragen:
Was sind den Dunkelelben? Ich kenne nur Drow, u. spiele schon jahrelang DsA, D&D u. AD&D, aber Dunkelelben sind mir nie untergekommen.
Du machst mich damit neugierig! :)
Über Deine Antwort, kann auch PV sein, würde ich mich freuen.
LG, Nang.
Haaaalt, apropos Drow.
Weiss denn jmd. noch gute Geschichten ü. die Dunkelelfen?
Mittlerweile habe ich alle Bücher mit u. v. Drow aus den Forgotten Realms durch. :(
Wenn jmd. was weiss: bitte her damit!
Wall Hadrian
06.01.2009, 20:58
Ach kommt schon...,
mal ganz ehrlich, wer hat sich nicht schon von der "Macht", den "Fähigkeit", den typischen "Rassemerkmalen", den "Stärken"... (wie auch immer man das nennt), der Elben faszinieren lassen?!
Gesundheit, Schönheit, Unsterblichkeit, Geschicktheit, Naturverbundenheit usw. Einfach die Zeit und die Gewissheit zu haben, dass man "Alles" meistern kann, wenn man nur will.
Schwächen... Arroganz, Selbstverliebtheit, Überheblichkeit...
Na ja, nicht grad die schlimmsten oder...?!
Ich hätte nicht grad nen Problem damit nen Elb zu sein...*elf*
Da in den meisten Romanen aber immer Menschen und Elben aufeinander treffen und uns Lesern immer diese "Stärken", die wir so einfach nicht haben, aufgedrückt werden, kann einem dass schon die Laune verderben!
Aus diesem Grund, also Neid, "hasse" Ich Elben!
Ich habe nicht die Zeit alles zu machen, was ich will, mein Leben ist einfach zu kurz zu begrenzt!
Schicksal...
Nur so nice to know, ist dass Leben der Mensch in den Roman, in denen es Elben gibt dadurch besser? Meist nicht oder?! Die Elben lassen uns immer iwie hängen oder ins Verderben laufen! Wenns dann mal wirklich brennt Segeln die einfach immer in Ihr gelobtes Land und lassen die Menschen zurück... tolle Vorbilder ;)
PoiSonPaiNter
06.01.2009, 21:29
Ach kommt schon...,
mal ganz ehrlich, wer hat sich nicht schon von der "Macht", den "Fähigkeit", den typischen "Rassemerkmalen", den "Stärken"... (wie auch immer man das nennt), der Elben faszinieren lassen?! *winke* Mir! :D
Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, das ich mich jemals für Elfen/Elben interessiert habe.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich glaube noch nie ein Buch (bisou dein Roman zählt nicht der ist noch nicht fertig ;) ) gelesen habe in denen sie vorkommen! :rolleyes: Und sie sind mir nur aus dem Fernsehen bekannt! :D
Diese Wesen üben irgendwie keinen Reiz auf mich aus, nicht weil mir ihre Fähigkeiten zuwider sind oder sowas, aber sie sind mir wohl zu "lieb" oder so...nein ich weiß es nicht, kann mich mit ihnen einfach nicht "anfreunden"...
Dennoch faszinieren mich Geschichten über Sichtungen und sowas, denn es ist schon iwo was außergewöhnliches einem solchen Wesen zu begegnen und diese auch sehen zu können, aber das geht jetzt mehr in Richtung diesen (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=1191) Threads! :D
(...)Aus diesem Grund, also Neid, "hasse" Ich Elben!
Ich habe nicht die Zeit alles zu machen, was ich will, mein Leben ist einfach zu kurz zu begrenzt!
Schicksal...(...)
Ist dieses Schicksal wirklich ein Grund jemanden zu beneiden? ^^
In Troy sagt Achilles zu Briseis, dass die Götter den Menschen neiden, weil sie sterblich sind. Weil alles so viel schöner erscheint, da es vergänglich ist. Wir Menschen leben, Hadrian.
Was tun die Elfen? Sie vegitieren vor sich hin. Denn sie haben ja Zeit.
Halte dir das mal vor Augen. :D
Da muss ich Grey zustimmen... Ich wüsste gar nicht, was ich mit all dieser Zeit anfangen sollte... *shudder*
Ich glaube, ich als Elf wäre nicht unsterblich - die Langeweile würde mich irgendwann umbringen. ^^
Außerdem enden Liebesgeschichten zwischen Menschen und Elben IMMER tragisch, und sowas mag ich doch nicht. ^^"
Mal davon abgesehen, natürlich üben Elb/fen eine gewisse Faszination aus, immerhin haben sie alles das, was der Mensch nicht hat. (Außer Flügel... wobei, die kleinen Feentierchen haben sogar die :eek:)
Demnach ist es doch ganz natürlich, wenn man den Elfen mit einer gewissen Ambivalenz gegenübersteht (ich tue das zumindest). Zum einen bewundere ich ihre tollen Fähigkeiten, zum anderen beneide ich sie darum und suche mir Argumente zusammen, warum es nicht toll ist, Elf zu sein (s.o.). ^^
In Büchern halte ich es mit Elfen so wie mit allen anderen Charakteren auch. Sind sie gut beschrieben, ohne übertrieben zu wirken oder mir auf den Keks zu gehen, dann finde ich sie gut, und lese auch gerne von ihnen. :)
Ich ziehe Zwerge den Elfen/Elben vor.
Sie sind das genaue Gegenteil, kümmern sich aber nicht darum besser zu werden als Elfen/Elben. Meisst sind sie im Krieg miteinander.
Und ob Elfen "schön" sind liegt noch immer im Auge des Betrachters ;)
Nangyala
07.01.2009, 00:27
Die einzige Art v. Elb/fen, die ich respektiere u. mag,
sind die Dunkelelfen, die Drow..
Dieses Volk ist einfach nur wow, anders kann ich es nicht beschreiben.
Sie sind kriegerisch, herrisch, verlogen usw., aber sie sind stark, geben nie auf. Wer v. ihnen schonmal las versteht weshalb ich sie mag.
Die männlichen Drow unterstehen den Frauen. Pristerinnen, od. Oberinnen.
Bekannteste Drow:
Drizzt Do'Urden
Pharaun Mizzrym
Gromph Baenre
Ryld
Lythande
07.01.2009, 15:13
Hallo,
@Nangyala: Deine Begeisterung für die Dunkelelfen teile ich ebenfalls, da ich im Moment auch die Hörspiele Drizzt der Dunkelelf höre. Da wird ja nur noch verraten, betrogen, ermordet und Hinterhalte gelegt. Klasse als Hörspiellektüre für den Abend!
@Warin: Find ich ja süß, das mit den Elfenöhrchen. Da stell ich mir eine sehr goldige Tochter vor, die du da hast*grins*
Für mich sind Elfen weder arrogant, noch irgendwie nervig, da ich da ganz anders ran gehe.
Für mich verkörpern sie die Urseele eines Landes, wie Zwerge und andere Elementarwesen auch. Bei Eragon *bitte nicht in wildes Geschrei ausbrechen* ist es ja auch so, dass Eragon sich bei den Elfen Rat und Unterstützung holt. Finde ich sehr passend, da Oromis etwas uraltes und mächtiges verkörpert, das jedoch von Galbatorix zerbrochen wurde.
Ich sehe die Charaktere der Elfen dann doch eher als einen Archetypus, als ein bloßes Fantasygeschöpf aus dem Fernsehen! Elfen gibt und gab es in allen alten Kulturen und sie waren immer weiß und schwarz, wobei den Swartalben (Schwarzelfen) aus den skandinavischen Mythen dann doch eher die zwerge sind.
Es ist, wie gesagt ein uralter Archetyp, der im Kollektivbewusstsein verankert ist. Die Menschen sahen zu den Elfen auf, um sie gnädig zu stimmen. Sie waren die Hüter der Natur, des Wachstums und der Fruchtbarkeit. Freyr und Freya sind aus dem Geschlecht der Vanen, die viel älter als die Asen sind. *immer auf die skandinavische Mythologie bezogen*
Zuerst wurden Naturgottheiten verehrt, sowie die Elfen und Zwerge, um sich die Naturphänomene zu erklären und Wesen zu haben, die man um Schutz und Beistand anrufen konnte.
Ich gebe zu, Tolkiens Elfen haben viele Autoren kopiert, was ich sehr schade finde. Vielleicht schreibe ich irgendwann eine Geschichte, in der ich den Elfen einen ganz neuen Charakter verpasse - einen, der bis jetzt übersehen oder nicht erdacht wurde.
Mal sehen
Lythande
kleinerbaum
07.01.2009, 19:30
Haaaalt, apropos Drow.
Weiss denn jmd. noch gute Geschichten ü. die Dunkelelfen?
Mittlerweile habe ich alle Bücher mit u. v. Drow aus den Forgotten Realms durch.
Wenn jmd. was weiss: bitte her damit!
Hätte da Warhammer: darkblades schlachten anzubieten
Tja, für manche scheint die Faszination so weit zu gehen, dass sie nicht einmal davor zurückschrecken, sich die Ohren anspitzen zu lassen -> klick (http://www.instructables.com/id/Body-Mod-Elf-Ears/)
wtf :eek:
Das sind dann wahrscheinlich die sogenannten "hardcore" Elbenfans.:rolleyes:
Aber nur die Ohren zu verändern, macht einen noch lange nicht zum Elf. Oder wie war das gleich: >>"Nur spitze Ohren reichen nicht."<< Ich glaub´, so ähnlich hatte das hier auch mal jemand als Signatur.
Einige Sachen find´ ich an dem Volk ja recht gut, wie z.B. ihre ruhige besonnene Art, ihre Naturverbundenheit und auch ihre Wohnkultur & Architektur weiß zu überzeugen. *an Herr der Ringe denk*
Für ihre magischen Fähigkeiten und ihre Heilkunst sind sie ja weithin bekannt. Und im Umgang mit Pfeil & Bogen sind sie unübertroffen und beherrschen diese Fähigkeit wie kaum ein anderes Volk.
Aber so richtig fasziniert bin ich von diesen hochnäsigen.. äh hochohrigen Wesen, die den Menschen eigl. doch (iwie zu) sehr ähnlich sind, auch wieder nicht. Irgendwie hab´ ich manchmal das Gefühl, das sie einfach nur versuchen, die bessere Hälfte der Menschen zu sein und dabei etwas überheblich werden.
Und so richtig gesellige Typen sind sie auch nicht. Ich kann mit gut vorstellen, das man mit einem Zwerg oder Hobbit bestimmt die eine oder andere Taverne bzw. Location unsicher machen kann - aber mit einem Elf?
Elfen/Elben sind mir doch einfach zu träge und iwe ohne große Lust & Laune, ja viell. liegt es daran, das sie unsterblich sind und schon alles iwie erlebt haben.
@Nangyala
Die Dunkelelfen sind in ihren Eigenschaften mehr oder weniger das genaue Gegenteil ihrer meist sehr friedlichen Verwandten - und auch ihr Aussehen macht einiges her.*ja*
Über die Drow gib´s übrigens hier (http://www.fantasie-welt.com/drow.htm) noch ein paar kleine Infos.
Hallo (auch mal ihren Senf dazu abgeben muss *hehe*)
Ich weiß nicht, wie die Unterscheidung der Wörter im Englischen ist, aber ursprünglich wollte Tolkien wohl einen deutlichen Unterschied zwischen seinen "Elben" und den kleinen flatternden "Elfen" schaffen. Und nach Mittelerde passen die Elben immer noch sehr gut, finde ich. Nur das Übersiedeln in die anderen Länder hat leider oftmals nicht geklappt. http://www.fantasy-forum.net/images/smilies/yesyes.gif
Nun, alles weitere steht ja schon ;) Ich mag Elben an sich schon, allerdings sind sie nur als Nebenpersonen und nicht als Hauptcharaktere geeingnet.
Auf jeden fall gibt es nocht viiiieeel interessantere Wesen... und da mein ich nicht nur Zwerge... Im Moment gefallen mir Tiermenschen ganz gut, aber sicher auch nur ne Phase *lach*
LG Nilrea
Wall Hadrian
07.01.2009, 22:19
In Troy sagt Achilles zu Briseis, dass die Götter den Menschen neiden, weil sie sterblich sind. Weil alles so viel schöner erscheint, da es vergänglich ist.
Genau diese Filmszene spiegel ein zentrales Problem bei Unsterblichkeit, was meißt auch die Elben in einigen Romanen befällt! In der Hinsicht ist Sterblichkeit natürlich was schönes.
Hugo Weaving (auch Agent Smith) als Elrond in HdR gibt dieses Desinteresse an der Welt sehr gut wider. Diese Gleichgültigkeit.
Aber ein Leben was zB wenigstens so 1000 Jahre dauert ist auch nicht ohne, muss ja nicht gleich ewig dauern... ;)
Naja bin halt kein Fan vom modernen Elbenvolk... zu viel Stärken kaum Schwächen...
Die Elfen aus der Mythologie, diese Kleinen Naturgeister mit Schmetterlingsflügeln mussten wenigstens aufpassen nicht von Vögeln gefressen zu werden *muecke*
Arwen1237
05.02.2009, 15:17
Hallo Arwen! :)
Du schriebst, man solle auch mal einen Dunkelelben spielen.
Jetzt möchte ich Dich fragen:
Was sind den Dunkelelben? Ich kenne nur Drow, u. spiele schon jahrelang DsA, D&D u. AD&D, aber Dunkelelben sind mir nie untergekommen.
Du machst mich damit neugierig! :)
Über Deine Antwort, kann auch PV sein, würde ich mich freuen.
LG, Nang.
Haaaalt, apropos Drow.
Weiss denn jmd. noch gute Geschichten ü. die Dunkelelfen?
Mittlerweile habe ich alle Bücher mit u. v. Drow aus den Forgotten Realms durch. :(
Wenn jmd. was weiss: bitte her damit!
Hallo Nangyala!!! In den meisten Systemen sind keine Charakterblätter für Dunkelelben vorgesehen. Habe jahrelang Rolemaster gespielt , das zwar in den Regelwerken sehr ausführlich ist.( RM Spieler haben meist einen Rückenschaden vom Bücher schleppen! )Grins! Ist in meinen Augen aber in den Charakteren sehr festgefahren,deshalb haben wir ein eigenes System aus mehreren Regelwerken zusammengestellt. in diesem ist es nun auch möglich Elben mit dunkler Gesinnung, hinterhältig und gemein zu spielen. also hatten wir einen Meuchelmörder Elf in der Gruppe. Sehr spannend, aber der Master war der Verzweiflung nahe.Muß aber zugegebener Weise noch dran gefeilt werden. Phantasie ist besser als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt!!!!
mir sind elben/elfen einfach zu perfekt
aber genau dass macht einige dieser Wesen in einigen Geschichten so liebenswert weill sie aus dieser perfektheit ausbrechen
als Volk finde ich sie aber eher langweilig
ich bin eher ein fan des kleinen Volkes (Halblinge/Hobbits)
Ich glaube die Faszination an Elfen/Elben ist das sie so perfekt scheinen.
Trotzdem aber können sie Böse sein es ist wie ein spiel mit dem Feuer.
Obwohl ich habe noch nie von einem Bösen Elfen/Elben gehört.
Das wäre doch wieder mal eine Marktlücke.:):):):):):)
Na egal zurück zum Thema.
ich finde Elfen/Elben interessant weil sie so stark mit der Natur verbunden sind und sie auch nicht zerstören(ihm Gegenzug zu uns Menschen)
Als ich mir einmal ein Fantasy Buch gekauft habe wurden Elfen/Elben dort als das Grüne Volk bezeichnet das spricht doch für sich.:D:D:D:D:D:D
Ach noch eine Sache:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Feen und Elfen/Elben ich glaube dar gibt es keinen wenn mir jemand wieder sprechen will nur zu*ja**ja**ja**ja**ja**ja*
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Feen und Elfen/Elben ich glaube dar gibt es keinen wenn mir jemand wieder sprechen will nur zu
Ja, hier is´ einer, der widerspricht!:D
Uiii... der Unterschied zwischen diesen Wesen ist m.M.n. aber doch seeehr gewaltig.*ja*
Feen sind/waren für mich immer sehr kleine menschenähnliche (weibliche) Geschöpfe mit Flügeln, die bei ihren Flugkünsten einen Schweif aus Feenstaub hinter sich herziehen. Bei den Geschichten von Peter Pan war z.B. auch eine (kleine freche) Fee mit dabei. Such mal unter Google bei Bildern unter dem Begriff "Tinkerbell". ;)
Bei richtigen Elben & Elfen habe ich jetzt mehr Legolas und Co. aus Herr der Ringe in Erinnerung - die wahre Meister im Umgang mit Pfeil & Bogen sind. Aber dabei immer auf dem Boden der Tatsachen bleiben - sprich, nicht fliegen können.
Und Akissi hat z.B. hier extra zu diesem Forum einen sog. "Feenstyle (http://www.fantasy-forum.net/?styleid=8)" kreiert. Wieso heißt er denn eigl. nicht Elben- oder Elfenstyle? *zu Akissi schiel*
Ich denke, es gibt sehr wohl einen (großen) Unterschied zwischen Feen & Elfen/Elben, wenn mir auch jemand widersprechen will, nur zu.^^
Nein da stimm ich dir voll und ganz zu. Es gibt zwar auch eine Animi-Serie mit Feen in Menschengröße, aber die haben trotzdem noch schimmernde Feenflügel.
Nur eine Sache: Elfen/Elben sind nicht nur Meister mit dem Bogen, sondern auch mit dem Schwert, siehe Glorfindel aus Herr der Ringe (kommt nur im Buch vor und da auch nur ganz kurz) oder Ollowain, Ylvina, Farodin und andere aus Die Elfen.
Seraphina
28.04.2009, 21:24
Ich weiß nicht, wie die Unterscheidung der Wörter im Englischen ist, aber ursprünglich wollte Tolkien wohl einen deutlichen Unterschied zwischen seinen "Elben" und den kleinen flatternden "Elfen" schaffen. Und nach Mittelerde passen die Elben immer noch sehr gut, finde ich. Nur das Übersiedeln in die anderen Länder hat leider oftmals nicht geklappt. http://www.fantasy-forum.net/images/smilies/yesyes.gif
Also im Englischen heissen Elben einfach "elves" und die kleinen Flatterdinger ( bzw. auch grosse, aber mit Flügeln ) heissen dort "faeries" ... welche hierzulande - so unoriginell wie die dt. Übersetzer sind - auch viel zu oft einfach mit "Elfen" übersetzt werden.
Warum nimmt man in den Romanen so selten den Begriff "Fee" her?
Klänge in meinen Ohren passender!
fairy / faeries -> Fee /Feen ( f - f )
elf / elves -> Elf / Elfen ( e - e )
Ist euch übrigens aufgefallen, daß viele dt. Bücher das Wort "Elfen" im Titel verwenden, wo im Original keines ist?
Wieso? Nun, es heisst ja auch "sex sells". Man könnte auch sagen "Elfen sells". :rolleyes:
Also ich mag Elfen von allen Fantasy-Geschöpfen am liebsten. Allerdings ziehe ich Halbelfen vor, die sind noch irgendwie menschlich und nicht so abgehoben wie die Vollblüter.
Vor allem wenn sie noch gut aussehen, sterblich sind und trotzdem lange genug leben ( Unsterblichkeit macht mir Angst ), sowie ein ausreichend grosses Pensum an Magie besitzen. *ja*
In letzter Zeit lese ich allerdings moderne Elfenromane, in denen die Elfen nicht dem üblichen High Fantasy Klischee entsprechen, sondern mehr den keltischen Mythen. Soll heissen, sie sind zwielichtig, wild, unvorhersehbar und neckisch ... ganz besonders in Bezug auf Menschen!
Und sie sehen nicht so engelsgleich aus ... eher "tierisch" bzw. "pflanzlich" ( wenn ihr versteht, was ich damit meine ).
Ach und Eisen fürchten sie auch, sodaß es Essig mit dem Schwertkämpfen ist ( ob daher wohl die Meisterschaft im Bogenschiessen kommt ? :rolleyes: )
Zum Fasching vor 2 Jahren habe ich mir grosse Latex-Elfenohren gekauft ( bei elbenwald ). :p
Operativ würde ich sowas nie machen. Ich finde schon Schönheits-OP häufig ( nicht immer ) daneben und selbst andere "Verschönerungen" wie Tattoos oder Piercings halte ich für unnötig!
engelchen
08.05.2009, 14:41
Nein, Elfen sind einfach nur "Baumliebhaber", "Grasfresser" u. dergleichen.
Aber das stimmt doch gar nicht! M.M.n. ist genau das Gegenteil der Fall. Elfen kann man nicht als "Naturfreaks" kategorisieren, sind sind immer anders. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Arten, weil einfach jder Autor etwas anders macht, sich abgrenzen will und deswegen die herkömmlichen Herr-der-Ringe-Elfen/Elben verändert. Deswegen haben sie auch öfters Ähnlichkeiten zu Feen bekommen, obwohl das ja eigentlich die kleinen geflügelten Wesen sind und nicht die Spitzohren. Aber egal, mal sehe sich jedenfalls mal die "Elfennacht"- oder "Eragon-Elfen" an und vergleiche die mit denen aus z.B. "Elfenseelen".
Sie sind einfach immer perfekt, sehen angeblich immer super aus, sind alt, weise, allwissen, unschlagbar, unsterblich ---> Alles, was der Mensch nicht ist! Vielleicht liegt genau darin die Faszination der Elfen und Elben
Stimmt genau! Elben/Elfen sind einfach nur toll, und wer möchte bitteschön nicht ganuso perfekt sein wie sie?
Als ich wär gern ne Elfe. Sie haben all die tollen Eigenschaften, die uns fehlen.
Und die Naturfreaks wie manche meinen sind ja schon wieder eine Unterart. Man muss zwischen Wald-, Hoch/Licht- und Dunkelelfen/elben unterscheiden. Vielleicht gibts in irgendwelchen Büchern noch mehr Unterarten, aber mir sind nur die drei bekannt.
Stardust
17.05.2009, 13:52
Ich liebe Elfen, beinahe so, oder vielleicht auch noch mehr, als Drachen, Phoenixe und Greife.
Sie üben diesen gewissen Zauber aus, sind geheimnisvoll und weise, friedlich und doch kriegerisch, sind so zierlich und doch gute Kämpfer, und werden ja bekanntlich als wunderschön beschrieben.
Sie wandeln auf einem schmalen Grad zur Perfektion, das macht sie so mystisch und zauberhaft, aber andererseits werden sie oftmals als ein wenig arrogant dargestellt. Dadurch werden die Elfen zu einem Teil ein wenig menschlich, andererseits aber doch wieder nicht, weil sie so geheimnisvoll
sind *_*
Ich mag es an den meisten Beschreibungen dieser tollen Wesen auch, dass die Elfenfrauen große Kriegerin sind und die Elfenmänner auch als ein wenig zierlich etc... beschrieben werden.
Manchmal erinnern sie mich Aufgrund der Beschreibungen an Katzen. Geschmeidig, schön, eigenwillig.
Und ich liebe die Elfensagen von Hennen unter Anderem auch so sehr, da Elfen die Hauptcharaktere sind.
Ich könnte stundenlang von Elfen schwärmen, also bremse ich mich lieber jetzt schon ein XD
...und sie haben diese süßen, spitzen Ohren. ^^
Aber was ich nicht mag ist, wenn Elf als Synoynm für Fee verwendet wird!
Des regt mich auch immer wieder auf. Ist es denn so schwer zu verstehen, dass Elfen nun mal spitze Ohren haben und Feen glitzerne Flügel und somit nicht die selben Wesen sind?
Aber manche kapierens wohl nie.
Seraphina
17.05.2009, 21:33
Mich ebenfalls.
Egal ob im Englischen nun "elves" drinsteht oder "faeries", im Deutschen wird ständig "Elfen" draus gemacht ... klein, groß - mit oder ohne Flügel ... alles Elfen! *mph*
Naja. Bis auf die Romane von Juliet Marillier. Da wird endlich mal aus dem "fair folk" das "Feenvolk"! *ja*
Komischerweise werden die Vertreter des "fair folk" bei Lloyd Alexanders TARAN plötzlich zu Zwergen! :rolleyes:
Verkaufen sich "Elfen" wirklich besser als "Feen"? Ich meine, der Begriff "Elfen" steht sogar oft im deutschen Titel mit drinnen, obwohl es im Original nicht der Fall ist! X.X
Stardust
18.05.2009, 11:28
Das kann schon sein, dass sich Elfen besser verkaufen.
Das hat mit dem allgemeinen Bild zu tun, das sich die Leser machen. Viele wissen ja bereits, dass Elfen etwas gänzlich anderes sind als Feen.
Und wenn ich mir die beiden Begriffe vor Augen halte, denke ich bei Elfen erstmals an Schlachten, menschenähnliche Wesen etc,... Ja, und bei Feen eher an das Beschützen des Waldes und Blumen hüten ^^"
Wenn man allerdings das ein und selbe meint, ich habe vorhin nachgesehen und auch Word bot mir als Synonym für Elfe "Fee" an, dann ist das natürlich unsinnig.
Ich würde aber sagen, dass sich, wenn tatsächlich Elfen gemeint sind, Elfen besser verkaufen als Geschichten über Feen.
Nebelkrähe
18.05.2009, 16:39
"Elfen sind so zerbrechlich." Hat mal ein Warhammer-Spieler zu mir gesagt. Ich find in einigen Rollenspielregelwerken findet man das auch, aber in den meisten Romanen sind die Elfen zu perfekt, wie ihr ja schon festgestellt habt. Wobei, so ganz stimmt das auch nicht. Elfen leiden ja schon fast chronisch an menschlichen Charakterfehlern; und das auch noch im gleichen Maße, wie sie schön, unsterblich, schlau, etc. sind. Meins ist das nicht.
Allerdings finde ich die Elfen aus den "Elfquest"-Comics sehr gerne, ihr naturverbundenes Leben, das menschelnde untereinander. Ebenfalls interessant find ich die androgynen Züge der Elfen.
Bei mir hat sich eigentlich auch das Bild eingeprägt, dass Elfen zerbrechlich sein sollten. Wenn ich die Figurendesigns von Elfen in Videospielen oder auf Zeichnugen sehe und dann die von Orks oder Zwergen denk ich mir immer, dass so ein Orkbarbar einen Elfen einfach in der Mitte zerbrechen können müsste. Wenn ich dann bedenke, dass es Bücher gibt wo das Gegenteil der Fall ist...*wunder*
Für mich sind Elfen eigentlich Magier, Bogenschützen oder Diebe, also Charaktere, die dem Nahkampf eher aus dem Weg gehen und mit Weisheit oder Schnelligkeit (oder beidem) verbunden werden. Die ganzen Elfenschwertkämpfer, die den Menschen dann auch noch überlegen sein sollen sind mir einfach zuviel.
Ein Schwertkämpfer sollte imho ein ziemlicher "Klotz" sein, der vorallem ordentlich Muskeln aufgebaut hat, um auch genug Power hinter seine Schläge zu stecken. (Wer sagt, solche Charaktere wären zu langsam soll sich mal die Soldaten von Spezialkräften oder 100m Läufer ansehn...)
Aus diesem Grund fand ich Elfen wohl auch nie so toll, weil die grimmigen Zwerge mit ihren coolen Onelinern und den großen Äxten einfach viel Kriegerischer und Stärker wirkten, und die wenigstens auch was aushielten (ist ja in vielen Rollenspielen auch genau so).
Das macht die Elfen dann auch viel erträglicher und realistischer, wenn sie nicht alles können und auch auf die Hilfe der robusteren Rassen angewiesen sind.
Nebelkrähe
18.05.2009, 22:20
Ein Schwertkämpfer sollte imho ein ziemlicher "Klotz" sein, der vorallem ordentlich Muskeln aufgebaut hat, um auch genug Power hinter seine Schläge zu stecken.
Seh ich anders. Dafür hab ich im Real Life schon viel zu viele verdammt gute Kämpfer gesehen, die eher in die Kategorie "drahtig und sehnig" gehören, und verdammt schmerzhaft austeilen können. Und die Erfahrungen beziehen sich auf asiatische Stilarten, als auch auf den mittelalterlich angehauchten Schwertkampf.
Ich gesteh nem Elfen also durchaus zu ein guter Krieger zu sein.
Ich sag ja auch nicht, dass die Elfen völlig unfähig sein sollten, ich sage nur, das in einem richtigen Kampf ein "Klotz" schon allein einen Vorteil hat, weil er zum Beispiel eine Rüstung tragen könnte, die der drahtigere wohl eher nicht tragen könnte und so die Gefahr, zumindest für den Torso, also den Bereich, der es fast immer abkriegt, minimieren könnte (durch einen Plattenpanzer oder auch eine moderne, schwere Schutzweste kommt man mit einem Schwert nicht).
Ich wollte mit meinem Post nur sagen, das Elfen a) drahtiger und sehniger als die anderen sein sollten und
b) dadurch nachteile gegenüber den stärkeren Rassen haben müssten, obwoh ich mir auch sicher bin, dass mehr Muskeln allein nicht reichen, um zu siegen (Römer und Germanen Vergleiche drängen sich auf) aber mehr Muskeln eben ein nicht zu unterschätzender Vorteil sind*ja*
Also mal zum Anfang, ich mag Elfen.
Aber ich mag keine allmächtigen Superhelden. Egal ob Mensch, Elf oder Zwerg. Und deshalb finde ich, dass selbst Elfen ihre Schwächen haben sollten, anstatt eine überlegene, gottähnliche Rasse zu sein. Und diese ganzen Darstellungen von moralisch überlegenen Elfen sind meiner Meinung nach sowieso nur Stuss. Wo findet man schon eine Rasse die von Natur aus immun gegen "das Böse" ist? Es gibt in jedem Volk moralisch hochwertige und niederträchtige, gierige oder rücksichtslose Individuen. Und so sollte das auch bei Elfen sein.
Zum Unterschied Elfen/Elben: Was hier als Elfen bezeichnet wird sind tatsächlich die Elben von Tolkien, die später als "Elfen" wieder aufgenommen wurden. Tolkien kreirte seine Elben als eine Mischung aus Menschen und verschiedenen Märchenfiguren, und er nannte sie "Elben", um sie von den damaligen "Elfen" zu unterscheiden. In den Irländischen Sagen waren das tatsächlich wunderschöne, aber boshafte kleine Flattermänner von kaum einer handspanne Größe.
Zum Unterschied Elfen/Elben: Was hier als Elfen bezeichnet wird sind tatsächlich die Elben von Tolkien, die später als "Elfen" wieder aufgenommen wurden. Tolkien kreirte seine Elben als eine Mischung aus Menschen und verschiedenen Märchenfiguren, und er nannte sie "Elben", um sie von den damaligen "Elfen" zu unterscheiden. In den Irländischen Sagen waren das tatsächlich wunderschöne, aber boshafte kleine Flattermänner von kaum einer handspanne Größe.
Im Englischen hießen die "Elben" auch "Elves", also genauso wie die "Elfen". Tolkien hat bei der Übersetzung selbst veranlasst, dass "Elves" nicht als "Elfen" sondern als "Elben" übersetzt wird.
Ich denke er hat das getan, weil er das Wort "Elben" irgendwie schöner oder passender fand, und wir wissen ja alle, wieviel Wert der Mann auf Sprache und Klang gelegt hat.
Warum seine "Elves" dann anders wurden, als die althergebrachten, weiß ich auch nicht, aber ich denke, dass er sie sich eben lieber so vorstellte oder sie erst erschuf (heißen die Elben nicht auf Elbisch wieder anders?) und er dann dachte, dass ein gewöhnlicher Mensch (oder Hobbit) diese Wesen wohl als Elfen bezeichnen würde und sie deshalb so genannt.
starkhand
20.05.2009, 13:21
Mag denn jemand von euch die Noldor aus dem "Silmarillion"? Die sind ja nun wirklich übermenschlich und "strahlend" (siehe Galadriel) und durchaus triebgesteuert und daher alles andere als perfekt. Und sie mögen die physische Welt, sind großartige Bergleute, Schmiede und Baumeister. Und natürlich unglaubliche Kämpfer. Wie, findet ihr, passen die ins Bild? Mögt ihr die Idee vom feurigen Fëanor, der sich ganz dem Zorn hingibt und wütet, bis er umkommt?
Thorhelm
20.05.2009, 16:52
Wie war das noch in Warhammer? Ich hoffe ich bekomme das noch aus dem Kopf halbwegs hin.
Ein Zwerg zum anderen.
"Wir brauchen Kundschafter."
Daraufhin der andere.
"Schick die Elfen die sind entb...,"
Er bemerkte das ihn die Elfen hören konnten.
"äh, besonders geschickt."
In meinen, durchs viele Biertrinken stark getrübten, Augen ist nur ein toter Elf ein guter Elf.
Meine Frage als ein über Elfen nicht ganz so bewanderter Mensch wäre jetzt auch noch wo eigentlich der Unterschied zwischen diesen ganzen verschiedenen Elfen liegt, also zwischen Waldelfe, Hochelfen, Dunkelelfen, Mondelfen...
Wenn mir mal jemand sagen könnte, was für Elfenarten denn überhaupt gängig sind, und mir die Unterschiede erklären könnte, wäre ich wirklich dankbar.
Ich kenn jetzt nur Waldelfen, Hoch/Lichtelfen und Dunkelelfen
Waldelfen: leben im Wald und sind meistens sehr geschickt mit Bögen
Hochelfen: siehe HdR, von Natur aus gut
Dunkelelfen: kenn ich jetzt leider nur vom Namen her, aber ich denke sie sind
von Natur aus böse (bin mir aber nicht sicher)
Ich kenn jetzt nur Waldelfen, Hoch/Lichtelfen und Dunkelelfen
Waldelfen: leben im Wald und sind meistens sehr geschickt mit Bögen
Hochelfen: siehe HdR, von Natur aus gut
Dunkelelfen: kenn ich jetzt leider nur vom Namen her, aber ich denke sie sind
von Natur aus böse (bin mir aber nicht sicher)
Waldelfen: klar sind das Waldbewohner, aber das wichtige ist wohl ihre Naturverbundenheit, ihre Gabe der Heilung, ihr Wissen und Kenntniss über die Welt und all ihre Lebewesen. Dazu sind diese Elfen oft gut verborgen und die Besten Jäger-mit dem Bogen, wie schon erwähnt. Und verborgen bleiben Sie für meist, denn sie lieben nur den Wald.:p
Dunkelelfen: Damit verbindet man für wahr, wohl eher düstere Genossen. Es gibt darunter aber auch gute Elfen. Dunkelelfen praktizieren viele dunkle und geheimnissvolle Künste, wodurch sie leicht düster wirken. Ob Sie jetzt alle von grund auf Böse sind, weicht in vielen Büchern ab!
Auf jeden Fall sind Sie bewandert in den dunklen Künsten, unter den Menschen wird meist nur über Sie gemunkelt, von ihren Ritualen geredet und davon das Sie sehr weit weg leben und keiner Sie lebend gesehn hat-sehen wird. Leben also auch gerne verborgen- an Orten die nicht so leicht zugänglich sind-Berge und Täler mit verborgenen Wegen-so lese ich es meist.:eek:
Über Hochelfen kann ich auch nicht viel sagen:) vieleicht ja wer anderes.X.X
War Alf nicht so a komisches Vieh/Alien aus ner Fernsehserie?
Auf jeden Fall hab ich auch noch nie was von Alfen gehört. Könnte bitte jemand sagen wo die vorkommen und in was sie sich von den anderen unterscheiden? Wobei ich den Unterschied zwischen Elben und Elfen immer noch nicht kenne.
Den Unterschied zwischen Elben und Elfen...
Ich hab da schon so einiges gehört, aber ob das stimmt weiß ich nicht und glaube ich auch nicht... Also, z.B.:
-Elben sind größer als Menschen, Elfen etwa genauso groß wie Menschen
-dazu habe ich auch schon das genaue Gegenteil gehört
-als Elfen werden oft - viel zu oft - diese kleinen Flatterdinger mit Kleidern aus Blumen und voller glitzerndem Staub bezeichnet. Obwohl das doch eindeutig Feen sind! *mph* (Ok, laut Bernhard Hennen wären es Feen, aber ich richte mich nun mal immer in etwa nach Hennens Meinung)
-Elfen wohnen in Städten etc, Elben im Wald (Auch da gibts gegensätzliche - gibts dieses Wort??? - Angaben,)
-Elfen sind im Gebrauch von Magie besser
usw.
Wahrscheinlich ist das eh alles Unsinn. Ich schätze, es könnte im Prinzip dasselbe sein, vielleicht hat sich das eine oder andere Wort im Laufe der Jahre ja verändert oder so, und die Autoren suchen sich einfach aus, welche Rasse sie nehmen und dichten ihnen dann noch verschiedene Eigenschaften an.
Ach ja, Alf gibt es wirklich, ich glaube, das war irgend so ein lustiger Drache oder Dino oder sonst was aus dem deutschen Fernsehen...
Man sagt doch "Lustig wie Alf", oder nicht? Naja, mit Deutschland kenn ich mich nicht so wirklich aus...
PaganPunk
27.05.2009, 18:10
Sprachentwicklung und Anglizismus sind die Ursachen für den Unterschied zwischen Elfen und Elben, dazu folgendes
"Elfen sind Lichtgestalten oder Naturgeister, die ursprünglich aus der nordischen Mythologie stammen. Altnordisch heißen sie álfr, ahd. alb, altengl. ælf, dänisch elve (verwandt mit lateinisch albus, weiß); die deutsche Entsprechung ist eigentlich Alben (Singular: der Alb) oder Elben (Singular: die Elbe), diese wurden in jüngster Zeit jedoch weitgehend von der englischen Form Elfen verdrängt."
Solange es niemanden gibt, der allgemeingültig bestimmen darf, was Elben sind und was Elfen, ist so eine Auflistung für Fantasygeschichten tatsächlich Unsinn.
De facto hat Tolkien mit Elben ja das gleiche gemeint wie Elfen und die deutsche Bezeichnung nur eingeführt, damit man sie eben nicht mit kleinen Flatterdingern verwechselt. Im Englischen heißen die Elben ja auch "Elves". Dort besteht diese Verwechslungsgefahr nicht, weil man kleine Flatterdinger immer als "Fairies" oder vielleicht noch "Pixies" bezeichnen würde.
SchaTTi15
27.05.2009, 19:55
Also zu den Elben und Elfen habe ich auch noch etwas anderes gehört:
Tolkien soll sich angeblich die Rechte für das Wort Elben gesichert hab und in den restlichen Büchern darf nur noch das Wort Elfen genommen werden. Ich weiß jetzt nicht, ob as totaler Quatsch ist, aber ich habe noch kein anderes Buch außer HdR gesehen, wo Elben vorkommen. Immer nur die Elfen.
Slin Schnabelfaust
28.05.2009, 22:15
Ich mag Elfen nicht so besonders...
1. überheblich
2. seltsame art
3. schreckliche waffen*ja*
ich mag Orks Zwerge und Kämpfer mit Äxten, Hämmern usw.
P.S.: bin neu hier also bitte bombardiert mich nicht mit Kritik ;)
Ich mag Elfen nicht so besonders...
1. überheblich
2. seltsame art
3. schreckliche waffen*ja*
ich mag Orks Zwerge und Kämpfer mit Äxten, Hämmern usw.
P.S.: bin neu hier also bitte bombardiert mich nicht mit Kritik ;)
Wegen deiner Meinung wirst du hier bestimmt nicht kritisiert, aber dein Post ist schon etwas dürftig geraten. Kannst du nicht ein bisschen näher beschreiben, was du z.B. an den Waffen so schrecklich findest?
Und zu der von dir angesprochenen seltsamen Art und zur Übeheblichkeit kann ich nur sagen, dass auch Elfen von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich sein können und man den Charakter von Elfen nicht überall so einfach zusammenfassen kann.
P.S. Willkommen im Forum
Slin Schnabelfaust
29.05.2009, 18:22
[QUOTE=Dexter;44058]Wegen deiner Meinung wirst du hier bestimmt nicht kritisiert, aber dein Post ist schon etwas dürftig geraten. Kannst du nicht ein bisschen näher beschreiben, was du z.B. an den Waffen so schrecklich findest?
okay:
Sie bevorzugen ja schmale, leichte und wendige Schwerter.
ich mags einfach schwerer und so. Ich bin mehr für den Haudraufundfutsch-Schlag.
und statt Bögen mag ich lieber Armbrüste, mehr Durchschlagskraft!
Ach und Stein- oder Radschlosspistolen find ich auch besser. Wenn man mit der Kgel trifft ist es schwer die Wunde zu heilen. Bei nem Bogen ist das anders. Entweder man trifft Den Hals, Kopf oder andere kritische Stellen oder man kann die Verletzung wieder heilen...Bei ner Poistole ist das nich so!
Gut über die Waffen kann man sich streiten. Oder könntest du dir nen Elf mit ner Axt vorstellen? Sie setzen eben mehr auf Geschicklichkeit und so.
Und Bögen passen auch besser zu Elfen als Armbrüste. Bögen sind irgendwie eleganter.
Aber noch ne allgemeine Frage zu Bögen und Armbrüsten:
Kann man mit Bögen nicht viel schneller hintereinander schießen als mit ner Armbrust und hat somit doch ein ziemlich Vorteil oder täusch ich mich da jetzt? Wollt das nur wissen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit einer Armbrust auch so schnell einen nächsten Bolzen hinterher schicken kann. Bin leider kein sooo großer Waffenexperte.
@Ylvina es kommt auf die Armbrust an. Eine leichte Armbrust kann man eigentlich vergleichbar schnell mit einem Bogen nachladen, aber eine schwere Armbrust musst du zum Spannen kurbeln, das dauert etwas länger *ja*
Prinzipiell geht's mit dem Bogen aber doch ein wenig fixer, würd ich sagen. Dafür hat die Armbrust einfach mehr Durchschlagskraft.
Die "Bogen oder Armbrust" Diskussion gab es hier (http://fantasy-forum.org/showthread.php?t=2245&page=2) schonmal...
Die Elfen sind mit ihren Bögen und leichteren Waffen imho sehr passend ausgestattet und ich habe schnelle und elegantere Kampfstile mit leichteren Waffen mindestens genauso gern wie die Anderthalb- und Zweihänderkämpfer (auch wenn letztere Häufig einfach von den Helden getragen werden, die ich lieber habe).
Magitorius
14.07.2009, 11:44
Also ich habe auch nichts gegen Elben oder Elfen. Allerdings gibt es auch noch andere Personen die Zaubern können. *Auf den Magierhut in der Ecke zeig* Zauberer zum Beispiel.*lol*
In irgenteinen Beitrag hab ich auch etwas sehr gutes über die Unsterblichkeit gelesen, die Elfen ja bekannterweise auch besitzen. Unsterblich zu sein kann auch ein Fluch sein. Besonders wenn die Welt um einen herum kein schöner Ort ist.
Naja aber auch ich habe "Die Elfen" gelesen *les*, und finde es ist eins der besten was ich jemals in die Hände bekommen habe. Eine wunderbare Geschichte, die sich auch über einen extrem großen Zeittaum erstreckt.
Ich wünschte nur Zauberer hätte auch so viele Fan wie die *elf*.
Silberblut
14.07.2009, 20:48
Als großer Fan von Bernhard Hennens Elfenromanen müsste man eigentlich meinen, ich sei ein ebenso großer Elfenfan. Das stimmt aber nur bedingt, denn es gibt viele Darstellungen der Elfen, die mir nicht liegen. Ich kann weder die überragenden Lichtgestalten ausstehen noch die poesieverliebten Schlaffis mit homosexuellen bzw. femininen Neigungen.
Die Darstellungen der Elfen im gleichnamigen Roman und in den Nachfolgebänden gefällt mir dagegen gut, da sie natürlich und individuell sind und keine überragenden Lichtgestalten, die gleichsam moralische Vorbilder, hervorragende Krieger und Magier sind. Sie sind menschlich und weder im Geiste noch auf dem Feld unbesiegbar, und dennoch sind sie den Menschen in fast allen Dingen überlegen - nur eben nicht (immer) haushoch.
Elfen vereinen vieles in sich, was Menschen niemals erreichen können, aber immer erreichen wollen: Ewige Jugend & Schönheit bzw. Unsterblichkeit, Eleganz, magische Begabung, Intelligenz & Weisheit, moralische & geistige Stärke, ... Man darf es keinesfalls damit übertreiben, sonst hängen auch mir diese Elfen zum Hals raus. Ich bin sowieso dabei, mich von den Völkern der klassischen Fantasyliteratur zu verabschieden - aber Hennens Elfenromane werde ich weiterhin mit dem größten Vergnügen lesen! *grins*
Wenn irgendwo Elfen vorkommen, dann bitte nicht ausschließlich die klassischen Tolkien-Spitzohren. Ein Bezug zu den mythologischen Elfen aus der Edda oder dem Nibelungenlied wirft ein anderes Licht auf sie. Denn Elfen wurden zwar von Tolkien geformt, aber nicht erfunden. Klischees lassen sich vermeiden, wenn man noch weiter zurückgeht und das mythologische Element stärker betont. Das ist völlig legitim, auch wenn einige Hardcore-Fantasy-Fans sich darüber aufgeregt haben, Zwerge und Elfen zu engen Verwandten zu machen und sie dann noch auf Dunkel- bzw. Lichtalben zurückzuführen. Das ist keine Diskriminierung, sondern exakt das Konzept, das den "heutigen" Zwergen und Elfen zugrunde liegt. Wäre das nicht der Fall, gäbe es keines der beiden Völker in dieser Form, das muss man einfach akzeptieren.
Ich bin ein großer Fan von Elfen und Elben. Mir gefallen die Beschreibungen der Elben in Herr der Ringe aber ich finde auch die Beschreibung aus Hennen´s Elfen-Romanen sehr gut.
Was an Elfen gefällt ist ihre Elleganz und Anmut aber auch ihre Stärke und Schnelligkeit.
Wichtig ist aber auch, das Elfen nicht unfehlbar sind. Sie sollten nicht als eine Art "Superrasse" dargestellt werden.
Mir gefällt es wenn sich Elfen auch einmal Irren oder wenn sie die falschen Entscheidungen treffen.
Sie sind zwar sehr stark und man kann sie nur schlecht besiegen doch wichtig ist es das sie nicht unverletzlich sind.
In Hennen´s Romanen hat mir sehr gut gefallen wie er die Beziehungen zwischen Elfen und Menschen beschrieben hat. Den Menschen eher als rabiat und den Elfen denen dieses Verhalten missfällt :D
Und ich muss sagen das mir die Elfenwelt sehr gut gefällt z.B Bruchtal aus Der Herr der Ringe. Gegenüber den Ländern der Elfen/Elben sieht die "normale" Welt eher unscheinbar und verarmt aus. Deshalb macht es die Länder der Elben so interessant weil sie einfach nur atemberaubend sind. So stelle ich mir jedenfalls das Land der Elben im Westen in Der Herr der Ringe vor, das ja nie gezeigt wurde.
Aber was mich stört ist, das in fast allen Geschichten die männlichen Elfen/Elben immer so fraulich dargestellt werden, was mir nun überhaupt nicht gefählt *schauder*. Auch wenn sie in jedem Buch als total schön beschrieben werden, würde ich da nen Menschen definitiv vorziehen *grins*
Seraphina
15.07.2009, 20:26
Aber was mich stört ist, das in fast allen Geschichten die männlichen Elfen/Elben immer so fraulich dargestellt werden, was mir nun überhaupt nicht gefählt *schauder*. Auch wenn sie in jedem Buch als total schön beschrieben werden, würde ich da nen Menschen definitiv vorziehen *grins*
Schöne androgyne Männer ( z.B. Models :p ) müssen ja nicht unbedingt als fraulich angesehen werden. Was heisst hier überhaupt fraulich? Sie haben doch kein breites Becken oder rundliche Körperstellen ( damit meine ich nicht nur die Brüste ).
Meist sind die Elfenmänner doch recht athletisch ( sehnig ) gebaut, grösser als Menschenmänner und mit kantigen Gesichtern. So eine ähnliche Beschreibung habe ich jedenfalls recht oft gelesen.
Das einzige, was "fraulich" wirken könnte wäre die Bartlosigkeit und der allgemein eher schmale Körperbau. Aber das trifft auch auf viele pubertierende Jungs zu. Deswegen sind die noch lange nicht weibisch.
Zudem stammt diese Beschreibung noch z.T. aus den alten Volkssagen. Dort waren Elfen fast immer auch gefährliche Verführer. Das ginge nur, wenn sie auch körperlich so ansehnlich wie möglich ausschauten.
Und der Flinkheit kommt ein zierlicher Körperbau ebenfalls sehr zugute. ;)
Übrigens soll der Elfenglaube aus dem Engelsglauben entstanden sein. Und die meisten Engel sind geschlechtslos. *ja*
Androgyne Models? Ist mir neu, die sind doch alle Typ Kleiderschrank mit Sixpack und allem drum und dranX.X
Back to Topic
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich mir die Elfenmänner immer ziemlich Kantig und Sehnig vorgestellt (mehr so wie Elrond in den HDR Filmen und weniger wie Legolas). Auch das strenge Gesicht passt irgendwie besser in meine Vorstellung, einfach weil ich mir immer denke, dass die Jungs schonmal mehrere Hundert Jahre alt sind und da wohl schon etwas verbittert sein könnten...
Was heisst hier überhaupt fraulich? Sie haben doch kein breites Becken oder rundliche Körperstellen ( damit meine ich nicht nur die Brüste ).
Meist sind die Elfenmänner doch recht athletisch ( sehnig ) gebaut, grösser als Menschenmänner und mit kantigen Gesichtern. So eine ähnliche Beschreibung habe ich jedenfalls recht oft gelesen.
Das einzige, was "fraulich" wirken könnte wäre die Bartlosigkeit und der allgemein eher schmale Körperbau. Aber das trifft auch auf viele pubertierende Jungs zu. Deswegen sind die noch lange nicht weibisch.
Also ich meinte mit fraulich das alle Elfen/Elben total schmächtig und schmal sind. Sie haben nicht viel Muskeln und sind eher sehnig. Und das gefällt mir nun ganz und garnicht xD
Außerdem sind sie so blass haben oft hohe Wangenknochen und dadurch sehen die Wangen total eingefallen aus a lá Edward (Twilight) und sowas wird dann noch als schön betrachtet...hmm also ne das kann ich nicht nachvollziehen.
Jedem das seine^^
Ich denke das Elfen auch für das darstehen, was viele Menschen gerne wären.
Menschen haben viele makel... Elfen auf dem ersten blick nicht. (von den persönlichen geschmäcker mal abgesehen)
Aber Elfen haben keine Naturkonflikte, müssen sich auch nicht darum scheren und werden von allen respektiert.
Ich denke das, vor allem die HDR Elben, dieses wunschdenken verkörpern.
Seraphina
16.07.2009, 14:05
Androgyne Models? Ist mir neu, die sind doch alle Typ Kleiderschrank mit Sixpack und allem drum und dranX.X
Ausser jene, welche für die HdR-Filme hergenommen wurden.
Die Elfenstatisten waren alles Models, welche schmächtig sein mussten, um auch in den Rüstungen schnittig und nicht klobig auszusehen ( kann man alles aus den Extras der Special Extended DVD Version erfahren *ja* )
Ausserdem finde ich gar nicht, daß die männlichen Models wie "Kleiderschränke" aussehen. Die sind doch auch recht schmächtig ( wenn auch nicht SO dürr wie ihre Kolleginnen ), wobei ich nicht die Schulterbreite meine sondern allgemein den Oberkörper!
Und Sixpack dürften auch die meisten Elfenmänner besitzen. Dazu muß man nicht breit gebaut sein ( ich weiß wovon ich rede, da meine sportilichen jüngeren Cousins so aussehen - schmal, aber trotzdem sehnig-muskulös und mit kleinem Sixpack )
Also ich meinte mit fraulich das alle Elfen/Elben total schmächtig und schmal sind. Sie haben nicht viel Muskeln und sind eher sehnig. Und das gefällt mir nun ganz und garnicht xD
Außerdem sind sie so blass haben oft hohe Wangenknochen und dadurch sehen die Wangen total eingefallen aus a lá Edward (Twilight) und sowas wird dann noch als schön betrachtet...hmm also ne das kann ich nicht nachvollziehen.
Ach so. Das sollte man allerdings nicht mit "fraulich" beschreiben, denn darunter stelle ich mir eher eine rundliche weibliche Figur, bloss ohne Brüste und mit männlichen Genitalien vor ( geschlechtslos wäre vlt. ein passenderes Wort? )
Im Übrigen gefällt mir das, was du als negativ beschrieben hast, gerade ganz gut. So ´ne "Karate"-Figur à la Bruce Lee ist doch gar nicht übel! ;) Und hohe Wangenknochen finde ich sehr attraktiv. ( Geschmackssache eben! :p )
Bin übrigens ein Bishônen-Fan, also von daher ...
hee....mit elfen und elben hab ich mich lang beschäfftigt, da in meinem fantasyroman, der noch nicht veröffentlicht ist, auch elfen vorkommen, nur diese ganz anders sind als eure vorstellungen!!!
bei mir gibt es auch einen richtig dicken elf, der ein wenig komedie in die sache bringen soll.......
nunja.....
bei mir gibt es keine elben..... elben sind bei mir elfen ohne flügel und heißen auch elfen des südens. Sie sind die starke männliche form der elfen und nicht reich und haben vor dreck keinen ekel. Auserdem leben sie in Baumhäusern.
dann gibt es da noch (logischerweise) die elfen des nordens, die typischen elfen, sehr weiblich,m reich, mit flügeln. gerade das gegenteil......
und deswegen sind die beiden völker auch in dauerndem konflickt und bekämpfen sich, anstatt auf das wirklich böse rücksicht zu nehmen....
wer sich für den roman interessiert, schreibt mir einfach ne e-mail:
schwadiboou@web.de
ach übrigens das wa noch lang nicht alles ...... es gibt noch einige mehr fantasywesen wie z.b drachen und trolle und auch kobolde...naja wenns euch interessiert.... ihr wisst schon! schreibt mir!!!
So,mein erster Thread^^
Also ich wollte einfach mal wissen,was haltet ihr von den Elben oder Elfen?Was macht sie so besonders,so geheimnisvoll in der Literatur wie im Kino?
In den meisten literarischen Werken werden sie oft als unsterbliche,magische Wesen bezeichnet,die meistens ein Quell der Weisheit und Schönheit sind.
Was findet ihr besonders gut an ihnen?Wer sind eure Lieblingselben/elfen?Und was war zuerst da:Der Elb oder der Elf?¿*grins*
Also erstmal meine Stellungnahme:
Es sind meine unübertroffenen Lieblinge im Fantasy-Genre.Seitdem ich damlas Herr der Ringe zum ersten mal sah(und besonders nach dem Buch Die Elfen haben sies mir dann besonders angetan.Ich liebe es,wie wortgewandt,tapfer sie sind und mit welchem Geschick sie kämpfen^^.Mein Lieblingselb?
Es gibt zwei,einmal Ollowain,Wächter der Shalyn Falah(Elfenromane)
und dann natürlich den wohl berühmtesten Elb,Legolas :)
Achso,mir persönlich gefällt Elb besser ;)
also die elfen hab ich auch gelesn...... is interresant nicht????
bei mir gibt es keine elben..... elben sind bei mir elfen ohne flügel und heißen auch elfen des südens. Sie sind die starke männliche form der elfen und nicht reich und haben vor dreck keinen ekel. Auserdem leben sie in Baumhäusern.
dann gibt es da noch (logischerweise) die elfen des nordens, die typischen elfen, sehr weiblich,m reich, mit flügeln. gerade das gegenteil......
und schon wieder. die mit flügeln heißen feen und nicht elfen. zumindest beim großteil der Literatur. Und zumindest ich finds nervig, wenn Autoren die beiden Begriffe immer verwechseln, weil ich dadurch am Anfang immer das falsche Volk vor Augen habe. Na gut teilweise sind nicht die Autoren, sondern die Übersetzer schuld. Fairy=Fee Elve=Elf/Elb
Nimm das jetzt bitte nicht als Angriff. Dein Buch könnte mir trotzdem gefallen, da ich eigentlich beide Völker mag. Wie gesagt ich finds nur etwas störend.
Elben/Elfen sind für mich irgendwie in den meisten Fällen, arrogante Persönlichkeiten, die zwar sehr naturverbunden sind, was ich toll finde, aber meistens doch irgendwie auf die anderen Völker herunterblicken ;).
Darum mag ich das ehrenwerte Volk der Zwerge um einiges lieber ;).
Harte, aber herzliche und ehrliche Kämpfer! :)
Nicht so wie die eleganten, filigranen und alleskönnerischen Elben/Elfen ;).
Wobei im Herr der Ringe haben sie mir zum Teil doch ganz gut gefallen! :)
Ja, ich stimme Sinthoras zu. Elben sind die coolsten, schönsten, magischsten und sagenumwobendsten Geschöpfe der Fantasy.
Ich mag ihre Sprache sehr gerne. In " Die Zauberer " findet man einige elfische Wörter, aber es gibt auch schon ein ganzes Buh, das nur ihrer Sprache gewidmet ist.
Ich mag auch, dass sie seht vertraut im umgang mit Magie sind ( Emerelle, Yulivee, die Albensteine...)
Außerdem haben sie sehr feine Gesichtszüge und sind hochgewachsen.
Sie können auch gut mit Waffen umgehen.
Allerdings finde ich, man darf Elfen/Elben nicht mit Feen verwechseln.
Feen sind eher weiblich, während Elben unerschütterliche Krieger sind, die auch vor Blut keinesfalls Ekel verspühren.
Ich finde Elfen sind so wie Nuramon und Farodin
Elfen wie Sinthoras und Caphalon, allerdings stelle ich sie mir nicht ganz so böse wie in " Die Zwerge " vor
Dunkelelfen sind sehr böse, aber auch interessant, finde ich;)
Mir ist ein Fehler unterlaufen:
Elben sind wie Sinthoras und Caphalor
und meine Lieblingselfen sind:
Nuramon und Farodin!!!!
Gorath, auch wenn er ein Morhedel (Dunkelelf ist)
Farawyn und die Elfenkönige aus " Die Zauberer "
Legolas ist auch cool
Allanah, Noroelle, Yulivee,Ylvina
Vindfell
29.08.2009, 08:46
Zitat von Seraphina
Übrigens soll der Elfenglaube aus dem Engelsglauben entstanden sein. Und die meisten Engel sind geschlechtslos.
Ganz bestimmt nicht!!
Elben kommen schon in vielen Mythologien vor, die sich in einer komplett anderen Kultur entwickelt haben, wie beispielsweise in der Nordischen, die sogenannten Alfen (dt. Alben).
Ansonsten sind Elben ein sehr interessantes Volk.
Wenn ich recht überlege, weis ich garnicht was ich an ihnen so toll finde.
Sie sind einfach...faszinierend und für einen Menschen nunmal nicht so langweilig wie Menschen. :D
Es kommt aber auch immer auf das Buch an und die Rolle des Elben. Es gab auch schon Momente, da hab ich so manchen gehasst.
Aber alles in allem kann ich sie mir einfach wunderbar vorstellen - und die Vorstellung gefällt mir besser als die der Menschen, Zwerge etc.
Koboldkind
02.09.2009, 12:04
Menschen sind Langweilig?
Mich nervt eher so eine Erhabenheit einer Galadriel oder das eindringliche Reden von Elrond. Legolas könnte ich in die Tonne kloppen, wenn er wieder sagt "Ein roter Morgen. Diese Nacht floss Blut." Ansonsten war er noch ganz okay.
Ich habe ein Problem mit Unsterblichkeit, und ich mag Menschen eben gerade wegen ihrer Macken. Wenn ein Herrscher mal wirklich so erhaben ist wie Galadriel, dann habe ich echten Respekt vor ihm.
Also, die klassischen Elben mag ich nicht, Elfen ... kommt drauf an, wie sie gesstaltet sind. Blumenelfen sind in meiner Vorstellung arbeitende Wesen, die auch mal die Menschen angreifen, wenn sie nur könnten. Wobei ich Elfen dann eher in die Ecke Naturgeister stecke, und diese sind alles andere als erhaben. Nur ... mächtig, furchteinflößend. Vor ihnen habe ich Respekt.
Und sind Elben nicht auch nur der Versuch, dem Menschen seine Unvollkommenheit vorzuhalten? Wissen wir das nicht auch schon ohne Elben?
Seraphina
04.09.2009, 22:22
und schon wieder. die mit flügeln heißen feen und nicht elfen. zumindest beim großteil der Literatur. Und zumindest ich finds nervig, wenn Autoren die beiden Begriffe immer verwechseln, weil ich dadurch am Anfang immer das falsche Volk vor Augen habe. Na gut teilweise sind nicht die Autoren, sondern die Übersetzer schuld. Fairy=Fee Elve=Elf/Elb
Im englischsprachigen Raum wird oft das Wort "faerie" verwendet. Leider wird das hierzulande irgendwie stets mit "Elfen" übersetzt. "Feen" findet man in der modernen deutschsprachigen Fantasyliteratur eher selten ( eigentlich kenne ich´s nur bei der Sevenwaters-Saga ... da wurde endlich mal "Feen" genommen ).
Sind "Elfen" verkaufsfördernder als "Feen"?
Scheint so, denn in den dt. Übersetzungen steht der Begriff häufig sogar schon im Titel ... völlig unabhängig davon, was für die Originalversion hergenommen wurde. :rolleyes:
Hallo. Ich hab da mal ne Frage; kann einer von euch mir vielleicht sagen wie der name linda auf elbisch heißt ? Wäre nett ! :)
Schau doch mal in diesen Thread (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=1574), da sind ein paar online-Übersetzer verlinkt.*ja*
Finndabhair
11.09.2009, 15:18
Also eigentlich mag ich elfen/Elben auch nicht besonders ich meine wenn es um einen Konflikt zwichen Menschen und Elfen geht mag ich die Elfen schon lieber was wahrscheinlkich daran liegt das sie immer "die guten" sind *ja*
Ich finde es auch gut das es in Herbie Brennan´s Elfenpackt sowohl Licht als auch Nachtelfen gibt aber hier sind die schon wieder die Lichtelfen "die guten":D
und außerdem finde ich es so wie es hier schon erwähnt wurde echt blöd das es so wenig Bücher gibt in denen mal keine Elfen oder Elben vorkommen
Das Buch Demonenkind von Jennifer Roberson ist sehr gut da es endlich mal keine Elfen sind die einen Konflickt mit den Menschen haben;)
LG Finn
Menschen sind Langweilig?
Mich nervt eher so eine Erhabenheit einer Galadriel oder das eindringliche Reden von Elrond. Legolas könnte ich in die Tonne kloppen, wenn er wieder sagt "Ein roter Morgen. Diese Nacht floss Blut." Ansonsten war er noch ganz okay.
Menschen sind für viele, ua für mich, deswegen so langweilig, mal man ihnen jeden Tag über den Weg läuft, man selbst einer ist und dies die eigene Vorstellungskraft einschränkt. ;)
Natürlich gehts nicht jedem so. Und natürlich mag ich auch Geschichten mit Menschen. Aber faszinieren!? (Darum geht geht es hier ja) Nein, das nun wirklich als aller Letztes.
Menschen sind für viele, ua für mich, deswegen so langweilig, mal man ihnen jeden Tag über den Weg läuft, man selbst einer ist und dies die eigene Vorstellungskraft einschränkt. ;)
Natürlich gehts nicht jedem so. Und natürlich mag ich auch Geschichten mit Menschen. Aber faszinieren!? (Darum geht geht es hier ja) Nein, das nun wirklich als aller Letztes.
Das wir Menschen so langweilig sind, ist gerade das Problem, dass ich mit Elfen habe. Die haben wir langweiligen Menschen uns ja ausgedacht und varriieren das Bild viel zu selten. Wenn es zu Elfen gibt, klauen (fast) alle bei Tolkien, während es bei menschlichen Charakteren einfach eine größere (und interessantere) Auswahl gibt, aus der man klauen kann*grins*.
PaganPunk
12.09.2009, 02:23
Es liegt glaube ich eher an den Autoren das Elfen so empfunden werden
Es gibt in der Fantasy tausende verschiedene Arten von Menschen , die auch noch in sich verschiedene Charaktere sind, aber Elfen, Zwerge und Orks sind alles Stereotypen? Hört sich für mich immer sehr oberflächlich an. Warum sollte es keine sozialistischen Elfen geben, die an die gleichberechtigung aller Rassen glauben?
Koboldkind
13.09.2009, 08:57
Tja, das wäre mal ein Roman, den ich wirklich gerne lesen würde. Nur glaube ich, dass diese Idee erstmal in die Parodieschiene gepackt wird, denn ich halte den Verlagen mal vor, dass sie wirklich andere, ernstzunehmende, sozialistische Elfen nicht so schnell annehmen oder zulassen werden, solange die Tolkien-Elfen auch funktionieren.
Hat irgendjemand Lust, so einen Roman zu schreiben? Bei mir klappt das leider nicht, da kommen immer nur Naturgeister raus;)
Das klingt nach etwas, das sicher Spaß machen würde.
Bin leider nicht sonderlich gut im schreiben, auch wenn ich mich mehr oder weniger daran versuche.
Ich kann eigentlich doch ganz gut verstehen, dass es einen irgendwann nervt, immer die selbe Art von Elfen/Elben in seinen Gedanken zu haben bzw von ihnen zu lesen.
Wenn man viel(e dieser Bücher) liest, dann ist das für einen sicher genauso, wie ich es mit Menschen beschrieben habe.
Bei mir ist es allerdings so, dass ich nicht so extrem scharf auf Elfen-/Elbenbücher war (seltsamerweise, muss man nicht verstehen). Evtl kommt auch bei mir noch die Zeit, wo ich die Nase voll von ihnen habe.. immerhin stehen einige dieser Bücher auf meiner Wunschliste. :)
Seraphina
15.09.2009, 02:44
Wenn es zu Elfen gibt, klauen (fast) alle bei Tolkien, während es bei menschlichen Charakteren einfach eine größere (und interessantere) Auswahl gibt, aus der man klauen kann*grins*.
Deswegen greife ich in letzter Zeit vermehrt zu den modernen Elfen-Feen-Romanen ( aus dem Urban Fantasy Subgenre ).
Dort haben diese ausreichend unterschiedliche Charaktere ( und oft auch Aussehen ).
Aber es stimmt schon: Die Elfen der High Fantasy schlagen immer in die gleiche Kerbe.
Andererseits ist man manchmal so sehr and diese traditionelle Sichtweise gewöhnt, daß einen Abweichungen regelrecht stören können ( oder stellt euch mal z.B. einen Zwerg vor, der auf ´ner Harfe klimpert und mit hoher Engelsstimme eine Ballade trällert :D käme das nicht eher wie ´ne Parodie als eine Variante rüber? ).
PaganPunk
15.09.2009, 12:50
Deswegen greife ich in letzter Zeit vermehrt zu den modernen Elfen-Feen-Romanen ( aus dem Urban Fantasy Subgenre ).
Dort haben diese ausreichend unterschiedliche Charaktere ( und oft auch Aussehen ).
Aber es stimmt schon: Die Elfen der High Fantasy schlagen immer in die gleiche Kerbe.
Andererseits ist man manchmal so sehr and diese traditionelle Sichtweise gewöhnt, daß einen Abweichungen regelrecht stören können ( oder stellt euch mal z.B. einen Zwerg vor, der auf ´ner Harfe klimpert und mit hoher Engelsstimme eine Ballade trällert :D käme das nicht eher wie ´ne Parodie als eine Variante rüber? ).
Na man muss da schon sehen, welche physischen Grenzen gesetzt sind. Dass ein Zwerg auf einer Harfe spielt ist nicht so unwahrscheinlich , weil sie sind ja geschickt mit ihren Fingern, aber den Zwergen fehlt es in den meisten Darstellungen an der Möglichkeit so hoch zu singen, wie Menschen nicht fliegen können, weil sie einfach keine Flügel haben. Denke es ist wieder eine Art der Kultur.
Jesterschwester
20.09.2009, 16:28
Ich mag Elfen/Elben eigentlich gern... Wenn die Kultur gut ausgearbeitet ist, können wundervolle, menschenunähnliche Wesen entstehen (Als Beispiel nenne ich mal Nuramon und Farodin aus Die Elfen, die zwar beste Freunde, aber in dieselbe Frau verliebt sind; welche Menschen können das schon?), die dennoch Faszination ausstrahlen.
Ich denke, das beruht zum einen auf ihrer menschenähnliche Schönheit und zum anderen auf ihrer Naturverbundenheit. Hey, wer von uns wäre nicht gern wunderschön, könnte mit Bäumen sprechen und wäre von einer Menge heißer Typen/Mädels umgeben *cool*
Nee, ernsthaft, ist doch so... Man sehe sich die ganzen Legomanzen mit den ollen Elbenprinzessinnen-Mary-Sues auf fanfiction.net an.
Wenn ich über Elben schreibe (die ich bewusst nicht Elfen nenne, weil man damit immer noch diese netten verkitschten Dingerchen mit Flügeln verbindet), versuche ich vor allem, jedem einen individuellen Charakter zu geben, das ist ja nicht immer gegeben. Sie sind also nicht alle bloß stolz, weise und hochmütig.
Elfen/Elben mag ich nicht, wenn sie einfach Abziehbilder von Tolkien sind. Ständig "schwinden sie dahin". Da fragt man sich: Wieso?! Hat das irgendeinen Grund? Naja, außer dass Tolkien es als erster so gemacht hat...
Die in Eragon haben mich ganz besonders genervt, vor allem Arya, die ja sämtliche Klischees in sich vereint. Sie ist wunderschön (Sie sieht genauso, aber wirklich genau so aus wie Arwen Undomiel), muss ständig gerettet werden, obwohl sie superstark ist und supertoll mit dem Schwert umgehen kann und sie kann sich benehmen wie ein A...loch, und anstatt dass die anderen genervt oder wütend sind, stehen sie alle da und machen beeindruckt: "Oooooooh!" Bloß weil sie eben eine Elfe ist...:rolleyes:
Auch toll etwa die in Elfennacht, die nicht mal spitze Ohren haben und in einem elisabethanischen Schloss leben. Ansonsten sind sie... Menschen. Weiter nichts.
Wenn man sich Mühe gibt, sind die Elfen was tolles. Sonst nicht.
Koboldkind
20.09.2009, 17:00
Ich denke, das beruht zum einen auf ihrer menschenähnliche Schönheit und zum anderen auf ihrer Naturverbundenheit. Hey, wer von uns wäre nicht gern wunderschön, könnte mit Bäumen sprechen und wäre von einer Menge heißer Typen/Mädels umgeben *cool* Okay, du hast recht. Aber ich denke, so ein Über ... Elb macht erst im kontrast zu grobschlächtigen Kerlen und hässlichen Weibern Sinn. Dann sehen auch die weniger edlen noch edel genug aus. Der kleine Fisch ist im kleinen Teich der große Fisch. ^^
Die in Eragon haben mich ganz besonders genervt, vor allem Arya, die ja sämtliche Klischees in sich vereint. Sie ist wunderschön (Sie sieht genauso, aber wirklich genau so aus wie Arwen Undomiel), muss ständig gerettet werden, obwohl sie superstark ist und supertoll mit dem Schwert umgehen kann und sie kann sich benehmen wie ein A...loch, und anstatt dass die anderen genervt oder wütend sind, stehen sie alle da und machen beeindruckt: "Oooooooh!" Bloß weil sie eben eine Elfe ist...:rolleyes:
*rofl*
Danke für das schlechte Vorbild - eine Mary Sue par exellance:D
PaganPunk
20.09.2009, 20:14
Ich mag Elfen/Elben eigentlich gern... Wenn die Kultur gut ausgearbeitet ist, können wundervolle, menschenunähnliche Wesen entstehen (Als Beispiel nenne ich mal Nuramon und Farodin aus Die Elfen, die zwar beste Freunde, aber in dieselbe Frau verliebt sind; welche Menschen können das schon?), die dennoch Faszination ausstrahlen.
Ich denke, das beruht zum einen auf ihrer menschenähnliche Schönheit und zum anderen auf ihrer Naturverbundenheit. Hey, wer von uns wäre nicht gern wunderschön, könnte mit Bäumen sprechen und wäre von einer Menge heißer Typen/Mädels umgeben *cool*
Nee, ernsthaft, ist doch so... Man sehe sich die ganzen Legomanzen mit den ollen Elbenprinzessinnen-Mary-Sues auf fanfiction.net an.
Wenn ich über Elben schreibe (die ich bewusst nicht Elfen nenne, weil man damit immer noch diese netten verkitschten Dingerchen mit Flügeln verbindet), versuche ich vor allem, jedem einen individuellen Charakter zu geben, das ist ja nicht immer gegeben. Sie sind also nicht alle bloß stolz, weise und hochmütig.
Elfen/Elben mag ich nicht, wenn sie einfach Abziehbilder von Tolkien sind. Ständig "schwinden sie dahin". Da fragt man sich: Wieso?! Hat das irgendeinen Grund? Naja, außer dass Tolkien es als erster so gemacht hat...
Die in Eragon haben mich ganz besonders genervt, vor allem Arya, die ja sämtliche Klischees in sich vereint. Sie ist wunderschön (Sie sieht genauso, aber wirklich genau so aus wie Arwen Undomiel), muss ständig gerettet werden, obwohl sie superstark ist und supertoll mit dem Schwert umgehen kann und sie kann sich benehmen wie ein A...loch, und anstatt dass die anderen genervt oder wütend sind, stehen sie alle da und machen beeindruckt: "Oooooooh!" Bloß weil sie eben eine Elfe ist...:rolleyes:
Auch toll etwa die in Elfennacht, die nicht mal spitze Ohren haben und in einem elisabethanischen Schloss leben. Ansonsten sind sie... Menschen. Weiter nichts.
Wenn man sich Mühe gibt, sind die Elfen was tolles. Sonst nicht.
Ja das geht mir auch auch den Keks, dass die armen Elfen immer vom Aussterben bedroht sind. Wahrscheinlich ist es so eine Art Balancing-Ding. So nach dem Motto: Ja wir sind die Überrasse und können alles 1000x besser als die Anderen, aber es gibt kaum noch welche von uns bzw. wir sind vom Aussterben bedroht, weil wir kein Bock mehr auf die Kampfweiber unseres Volkes haben o.Ä....
Auf jeden ist das wohl ziemlich nervig und an den Haaren herbeigezogen, bei mir sind Elfen einfach geschickte Kämpfer, die aber nicht viel Aushalten und nicht so viel Körperkraft/Muskelmasse haben, im Vergleich zu einem Menschen.
Seraphina
21.09.2009, 01:35
Ja. Das fand ich auch schon seltsam. Daß die Elfen/Elben in der High Fantasy fast immer irgendwohin abhauen müssen.
Können die nicht mal da bleiben wo die sind? Ständig diese sterbende Rasse darstellen müssen ... :rolleyes:
Ich weiß ich wiederhole mich, aber wer genug von diesen High Fantasy Elfen hat, sollte ruhig mal zu den modernen Elfenromanen greifen ( die in unserer Welt in der Gegenwart spielen ). Da bekommt man die Wesen mal nicht als edle Geschöpfe, sondern als wilde Biester zu Gesicht ( welche nicht "böse" im eigentlichen Sinne sind, sondern eben anders moralisch eingestellt als Menschen ).
Magitorius
21.09.2009, 17:34
Ja. Das fand ich auch schon seltsam. Daß die Elfen/Elben in der High Fantasy fast immer irgendwohin abhauen müssen.
Können die nicht mal da bleiben wo die sind? Ständig diese sterbende Rasse darstellen müssen ... :rolleyes:
Du hast Recht das ist wohl so. Aber ich denke, dahinter steckt der Gedanke, dass die Elfen früher mal da waren, und heutzutage nicht mehr.
Zumindestens stelle ich mir das so vor. Dann gibt es vielleicht wieder etwas mehr Sinn.
Gruß
Magitorius
Auch ich finde Elben faszinierend. Und eine Gattung muss ja perfekt sein. In der Fantasy schreit es ja gerade danach, dass es so etwas gibt. Da kann der Autor sich so richtig austoben, keiner wird ihm ankreiden, dass das nicht der Wahrheit entsprechen kann. Das ist ja gerade das Motto der Fantasy: Übertreibungen! Und ich finde es super! Man kann beim Lesen in eine ganz andere, eigene Welt abtauchen. Und ist euch schon aufgefallen, dass die meisten Fantasybücher ein Problem behinhalten, das die "Guten" hinterher lösen und dabei als Sieger hervorgehen? Wieso sollte es dann nicht die perfekten Elben geben?
Viele sagen, dass es seltsam ist, dass die Autoren sich immer der gleichen Charaktere für eine bestimmte Gattung bedienen. Ist ja wohl klar! Jeder Leser wäre irgendwo vor den Kopf gestoßen, wenn plötzlich Elben fett, trinksüchtig und rüpelhaft wären und Kobolde gutaussehend und ohne Fehl.
Außerdem gefällt mir gerade der Charakterzug der Naturverbundenheit, der die Elben auszeichnet. :D
Seraphina
24.09.2009, 20:39
Du hast Recht das ist wohl so. Aber ich denke, dahinter steckt der Gedanke, dass die Elfen früher mal da waren, und heutzutage nicht mehr.
Zumindestens stelle ich mir das so vor. Dann gibt es vielleicht wieder etwas mehr Sinn.
Und wieso muß man stets über die "spätere" Zeit schreiben?
Kann man nichtmal über jene Zeitspanne erzählen, in der die Elfen noch in der Blüte ihrer Kultur sind. Davon gibt' viel zu wenige finde ich.
Die Elben waren einmal mein Lieblingsvolk unter den vielen Wesen, die man in der Fantasy findet.
Aber mit der Zeit hat das nachgelassen. Elben kommen mir zu steril vor, so gut und edel und tragisch, dass die Erzählungen oft mehr menschliche Zwischencharaktere brauchen, damit die Welt der Elben erlebbar wird.
Allerdings... um ganz ehrlich zu sein ziehe ich diese Einschätzung der Elben/ Elfen bisher auch nur aus Tolkiens Werken und dem Buch "die Zwerge" von Markus Heitz, das ich nach dem Lesen fast vor Enttäuschung im Klo versenkt hätte.
Wie gehen denn andere Autoren an das Elbenthema heran? Kann mir da jemand Werke empfehlen?
Silberblut
25.09.2009, 20:34
Allerdings... um ganz ehrlich zu sein ziehe ich diese Einschätzung der Elben/ Elfen bisher auch nur aus Tolkiens Werken und dem Buch "die Zwerge" von Markus Heitz, das ich nach dem Lesen fast vor Enttäuschung im Klo versenkt hätte.
Kann ich verstehen. Es ist mir schleierhaft, wie sich Fantasyleser immer wieder mit denselben Standards abspeisen lassen können. Wo bleibt der Reiz des Neuen, die Tiefe? Klischees wirken einer facettenreichen Darstellung oft kontraproduktiv entgegen.
Wie gehen denn andere Autoren an das Elbenthema heran? Kann mir da jemand Werke empfehlen?
Ich lese mittlerweile ungern klassische Fantasyromane mit den Standard-Völkern, deshalb kann ich mir kein allzu fundiertes Urteil erlauben. Mir haben die Elfen-Romane von Bernhard Hennen allerdings gut bis sehr gut gefallen, gerade weil die Elfen nicht als homogene Masse lyrikbessenener Schöngeister bzw. androgyner, baumknutschender Weichlinge dargestellt wurden. Im Laufe der Geschichte wird die Welt immer detaillierter dargestellt und mit ihr auch die Elfen. Man findet unter ihnen rachsüchtige Krieger, Ritter, die sich vor Edelmut selbst auf den Füßen stehen und Maionetten ihrer Loyalität sind, intrigante Fürsten, die vor keiner abscheulichen Tat zurückschrecken, verspielte Magierinnen und eigenwillige Jägerinnen, die ein Leben in der Einsamkeit vorziehen, um sich niemanden unterwerfen zu müssen und sich eiskalt geben, aber im Inneren eine wilde Leidenschaft empfinden, die sie sehr menschlich macht. Alles in allem werden die Elfen dort sehr vielseitig und menschlich dargestellt, mit Stärken und Schwächen, aber durchaus in der Realität beheimatet und nicht in höhere Sphären abgedriftet.
Wenn Elfen vorkommen, sollten es dem Autor entweder gelingen, sie glaubhaft als überragende Lichtgestalten darzustellen, oder aber er orientiert sich dabei an den Menschen. Man kann sich kein einheitliches Urteil über ein Volk erlauben - jedes Mitglied einer Gesellschaft ist ein Individuum. Deshalb stellen sich auch immer meine Nackenhaare auf, wenn ich einige Hardcore-Fantasyfans über Elfen herziehen sehe, weil die "Spitzohren" ja so schwach, feige, homosexuell angehaucht, weltfremd und vieles mehr sind. Das ist einfach engstirnig. Noch nie etwas von künstlerischer Freiheit gehört? Es ist das gute Recht eines jeden Autors, seine Völker anders darzustellen. Ein gutes Buch zeichnet sich auch dadurch aus, dass es sich vom Einheitsbrei abhebt, und bei High Fantasy-Werken ist die Darstellung der Völker ein wesentliches Kriterium. Insofern ist eine individuelle Darstellung eigentlich Pflicht, wenn man den Anspruch erhebt, ein gutes Buch zu schreiben. Das beginnt oft mit den Elfen, den Fantasywesen schlechthin.
Seraphina
26.09.2009, 16:26
Wie gehen denn andere Autoren an das Elbenthema heran? Kann mir da jemand Werke empfehlen?
Aus der "high fantasy" oder "urban fantasy"?
Vom letzteren hätte ich nämlich viele Vorschläge zu machen.
Galran Zhadar
27.09.2009, 10:21
Ich mag den Ausdruck "Elben" lieber, da er eigentlich die originale Form ist, Elfen leitet sich wie hier schon oft erwähnt aus dem englischen "elves" ab, der englischen Originalform. Die Zwerge fand ich übrigens sehr genial, besonders weil die Elben dort nicht immer so angehimmelt wurden. Viele werden mir zwar jetzt eine Backpfeife geben wollen, aber ehrlich gesagt kann ich den klasischen Elb/Elf nicht ausstehen. Elbinnen verhalten sich immer so furchtbar arrogant und die meisten Autoren beschreiben dann auch noch ihre UNENDLICHE Schönheit, ganz ehrlich, ich finde diese Rasse ja schon etwas *vogel* . Die männlichen Elben wirken auf mich immer etwas... nunja... metrosexuell. Trotzdem bin ich kein absoluter Elben/Elfen Hasser, manchmal sind sie auch ganz unterhaltsam, nur faszienieren sie mich nicht. Da gibt es genug andere interresante Völker wie Zwerge, Dunkelelfen, Dämonen, Hobbits/Halblinge, Untote usw. :)
Hallo zusammen!
Elfen sind irgendwie schwer zu durchschauen- das ist es, was mir an ihnen gefällt. Sie sind recht verschlagen, aber nette Gefährten wenn man sie und ihre Eigenarten ersteinmal kennengelernt hat.
Ihre Naturnähe und ihre magischen Fähigkeiten spielen in meinen Augen auch eine besondere Rolle. Mächtige Zauber, Geschick mit Bogen und Schwert, Schnelligkeit im Kampf...alles das sind typische Merkmale von Elfen.
Ein Weiterer Punkt der mir im Bezug auf unsere lieben Baumschmuser einfällt ist die Architektur. Elfische Architektur wird oft als sehr Natur nah beschrieben (Holzhütten, Häuser in Bäumen etc.) aber auch Interpretationen wie in den Herr der Ringe Verfilmungen sprechen mich an.
Kurz:
Für mich ist die gelungene Mischung aus all diesen Eigenschaften das, was mich an Elfen so fasziniert.
Ich finde dieses nahezu Perfekte, elegante und graziöse so faszinierend an Elben. Sie sind so wie viele seien vollen ohne überheblich zu wirken. Auch ihre Naturnähe...wie sie es geschafft haben ohne diese Technik und den für uns Selbstverständlichen Luxsus zu leben und trozdem glücklich zu sein:D
Dragonologist
07.02.2010, 22:52
Bei vielen Beiträgen scheint es, als machte man keinen Unterschied mehr zwischen Elfen und Elben...
Mein Elfenbild ist noch beeinflusst von den Bildern meiner Kindheit, wohl weil ich mich seitdem nicht mit ihren diversen Ausprägungen in der Fantasyliteratur beschäftigt habe; ich kenne auch nicht so viele Bücher, in denen Elfen eine zentrale Rolle spielen, weil bei mir bei Standardfantasybuchtiteln, vor allem bei solchen mit "Elf" drin, die Alarmglocken klingeln und die Leselust rapide schwindet, wenn die erste angelesene Seite mich nicht zu fesseln vermag.
Elfen sind für mich immer noch klein bis winzig und versessen auf Milch. Als kleines Kind habe ich, wenn wir im Waldviertel waren (Was ja überhaupt ein verzauberter Fleck Erde ist *schwärm*), immer Elfenhäuschen im Wald gebaut, falls in der Nacht welche vorbeikommen sollten.
Elben habe ich das erste Mal im Lotr getroffen, allerdings war das, was mich an jenen angezogen hat, nicht ihre Überlegenheit oder Überirdischkeit (Davon habe ich irgendwie überhaupt nichts mitbekommen), sondern ihre Lebemensch-Mentalität. Im Hause Elronds gibt es Gesang, Musik, Essen, Geschichten, Feiern und angeregte Diskussion. Das war das, was mich wirklich angezogen hat und mich wünschen hat lassen, ich wäre dort. Dann habe ich diese Mentalität auch auf Erden gefunden...Und die Elben verblassten für mich und gingen westwärts nach Valinor*les*
Seraphina
09.02.2010, 22:09
Bei vielen Beiträgen scheint es, als machte man keinen Unterschied mehr zwischen Elfen und Elben...
Elfen sind für mich immer noch klein bis winzig und versessen auf Milch. Als kleines Kind habe ich, wenn wir im Waldviertel waren (Was ja überhaupt ein verzauberter Fleck Erde ist *schwärm*), immer Elfenhäuschen im Wald gebaut, falls in der Nacht welche vorbeikommen sollten.
Nee, eigentlich ist es dasselbe ( nur stammt das "f" statt dem "b" eben aus der eingedeutschten Form und ist damit eigentlich unkorrekt ... ich habe trotzdem das "f" lieber ^^ ).
Aber den Eindruck von winzigen Elfen mit Flügeln gewinnt man, weil die meisten deutschsprachigen Büchern die originalen "faeries" einfach in "Elfen" übersetzen und kaum das Wort "Feen" dafür verwenden ( was naheliegender wäre finde ich ).
Das merke ich besonders in den modernen Elfen/Feen-romanen, die ich ganz gerne auf englisch lese.
In den Elfen-Büchern von Hennen gibt es übrigens die großen ( tolkienesken ) Elfen und auch die kleinen Blüten-Feen werden erwähnt.
Und dabei waren Elben/Elfen früher als böse Wesen verschrien, so ne Art Vampire der Frühzeit ( Es lebe das Internet ). Ja mich hat diese Information auch schockiert.
Ich mag persönlich auch die Bezeichnung Elben lieber, das klingt meiner Meinung nach, weicher. Weicher, leichter.. Elbenmäßig halt.
Ich mag diese Wesen besonders gerne, weil sie meiner Meinung nach eine Art göttliche Form der Menschen darstellen. Ich liebe es wie sie sich beispielsweise in Herr der Ringe, bewegt und gegeben haben. Fazinierend sind sie aufjedenfall.
Und ja ich gebe zu, ich steh auf diese Ohren. :)
Ich hab mir nachdem ich meine ersten Fantasy Bücher durchgeblättert hatte mir selbst ein paar angeschafft.
Seraphina
12.02.2010, 22:46
Vampire? X.X
Ich habe gehört, daß die Menschen einfach bloss vor ihnen Angst hatten, weil sie die Naturkräfte verkörperten und man diese eben fürchtete.
Es wurde ihnen Schabernack angehängt, wie die Milch sauer machen. Dem wollte man vorbeugen, indem man z.B. ein Schälchen Milch draussen nachts stehen liess.
Schlimmer war der Kindesraub, an dem ebenfalls die Feenwesen oft Schuld haben sollten. Und manche behinderten Kinder wurden deshalb auch für Wechselbälger gehalten.
Nebelkrähe
13.02.2010, 09:59
Vampire? X.X
Ich habe gehört, daß die Menschen einfach bloss vor ihnen Angst hatten, weil sie die Naturkräfte verkörperten und man diese eben fürchtete.
Es wurde ihnen Schabernack angehängt, wie die Milch sauer machen. Dem wollte man vorbeugen, indem man z.B. ein Schälchen Milch draussen nachts stehen liess.
Schlimmer war der Kindesraub, an dem ebenfalls die Feenwesen oft Schuld haben sollten. Und manche behinderten Kinder wurden deshalb auch für Wechselbälger gehalten.
Vampire vielleicht nicht unbedingt, aber z.B. der Nachtalp, bzw. Albdruck geht auf dien gleiche Wurzel zurück, wie der Rest der Alben/Alfen/Elben/Elfen-Erzählungen.
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