Nangyala
04.01.2009, 23:06
Hallu, liebes Forum! :)
Nach etlicher zeit habe ich wieder eine alte Geschichte v. mir ausgegraben. Ich bin höchst erstaund, dass ich sie noch habe..*lach*
Ich schrieb sie vor 8 Jahren u. habe sie noch auf einer Floppy gespeichert..
Sachen giibt's! :D
Eigendlich eine Kindergeschichte mit viel Schmalz, wie mir scheint.
Und die Rechtschreibfehler sind ja mal heftig, ich hab's jetzt einfach kopiert u. hier eingefügt. Ich hoffe, ihr werdet dabei nicht blind.. :D
Viellt. könnt ihr mir sagen, was falsch ist u. was ich besser machen kann?
Irgendwie reizt es mich wieder was z. schreiben..*denk*
Od. soll ich es bleibenlassen? :D
Würde mich freuen, wenn ihr mir eine harte, aber faire Kritik geben würdet..
Und nicht vergessen, ich schrieb die Geschichte vor Jahren, also habt Mitleid mit mir! :D
Es war/ist eine Drachenlanze-Geschichte, das vorweg. Nicht damit sich welche fragen, wer od. was Krynn ist. :)
LG, Nang
Es war spätabends, als ein kleines Mädchen alleine durch die Schattensümpfe Krynn's irrte.
Sie hatte sich zuweit von zu Hause weggewagt und hatte sich verlaufen. Alleine wanderte sie Stunde um Stunde durch die Dunkelheit, als sie in der Ferne eine kleines Licht sah.
Da sie frohr und ängstlich war, dachte sie sich, dass dort sicher, wenn Licht da ist, Menschen sind. Doch wie hatte sie sich geirrt..
Sie war auf dem Fuß des Felsen, von wo aus das Licht strahlte, als sie aufeinmal ein dunkles, tiefes knurren vernahm. Erschrocken drehte sie sich um und blickte in die leuchtenden, roten Augen eines Wolflings, auch bekannt als Werwolf.
raika versuchte, die glatten Felsen zu erklimmen, doch da sie noch sehr jung war und noch nicht die genügende Kraft besaß, rutschte sie immer wieder zurück. Der Wolf lies ein erneutes Knurren vernehmen, das sich nach einem unglücklichen Lachen anhörte.. Dem Mädchen rannen Tränen der Angst über das Gesicht, als der Wolf plötzlich sprach:
"Mädchen, vor was hast Du Angst..?.. Dir tut niemand weh... Noch nicht...".
Raika sah das Blitzen in seinen tiefroten Augen und viel fast in Ohnmacht vor Angst.. Plötzlich vernahm sie einen Ruf:
"Heda, Charas, lass das Mädchen in Ruhe. Sie steht unter meinem Schutz!".
Charas, der angesprochene Wolf, drehte hastig seinen struppigen Kopf, blickte in die Richtung, aus der der Ruf kam, blitzte Raika nocheinmal an, zeigte seine Zähne und verschwand mit einem langezogenen Heulen. Das Mädchen, Raika, zitterte am ganen Körper, denn noch immer wusste sie nicht, was diese Bestien von ihr wollten..
Plötzlich trat in den Schein des Feuers eine Weisse, grosse Wölfin mit sanften, dunklen Augen und sprach:
"Raika, mein Mädchen, hab keine Angst vor Charas.. Er tut Dir nichts. Du stehst unter meinem Schutz. Mein Name ist Inua Flammenherz, cih bin die Hüterin der Pforte.".
Raika dachte in diesem Moment gar nichts mehr. Sie wollte nur zurück zu ihrer Familie und ihren Freunden. Langsam kam die Wölfin näher und stuppste sie mit ihrer samtigen Nase an. Raika wich immer weiter zurück, bis ihr Rücken gegen den Felsen stieß:
"Inua Flammenherz, ich bitte Dich, tu mir nichts.. Ich bin noch so klein... Ich bin noch so jung.. Mama.. Papa...hört ihr mich? helft mir doch..."..
Sie begann wieder zu weinen. Die weisse Wölfin sah sie aus wachsamen, sanften Augen an und sprach mit liebevoller Stimme.
"Raika, ich weiss, wer Du bist.. Deine Eltern haben mir damals vor einem Jäger das Leben gerettet. Ich wache seit deiner Geburt über Dich!".
"Dann", sprach Raika, "weisst Du, wo meine Eltern sind? Kannst Du mich zu ihnen bringen? Ich habe mich verlaufen.. Ich finde den Weg nichtmehr zurück.. Bitte, weisse Wölfin, Freundin, hilf mir..".
Die Wölfin blickte sie aus traurigen Augen an,sah in eine andere Richtung und sprach leise, kaum hörbar:
" Kleine Freundin, Deine Eltern wurden von den Häschern Krynn's gefangengenommen und umgebracht, da sie mir, einer Wölfin, einer Werwölfin, das Leben gerettet haben...".
Die Wölfin seufzte leise auf und sah in Raikas Richtung. Dem Mädchen rannen stille Tränen über das Gesicht, doch liess sie sich ihre Trauer nicht anmerken. Sie verstand den Tod, denn in ihren jungen Jahren war sie zur Schwertkämpferin und Jägerin ausgebildet worden und somit ging sie auch mit den Männern ihres Stammes auf Jagd nach Essen. Sie wusste, was der Tod ist.. Die Wölfin legte ihren Kopf an ihre Schulter und murmelte:
"Kleine Raika, ein Mensch ist erst dann tot, wenn Du ihn vergisst. deswegen weine nicht und erinnere Dich an die taten, die Deine Eltern getan haben. Trage sie immer in Deinem Herzen und Du wirst stolz, bestimmt und ehrgeizig durch Dein weiteres Leben gehen. Glaube mir, kleine Freundin.. und jetzt folge mir zu meinem Stamm, sie warten bereits auf Dich. Alle wollen Dich kennenlernen.. Achja.. Ich bin übrigens die Leitwölfin des Rudels.. Du stehst unter meinem Schutz."
Raika nickte und ging langsam hinter Inua Flammenherz her. Sie wanderten nicht lange durch eine Fels- und Waldlandschaft, als sie zu einer grossen, durch Bäume und felsen geschütze Ebene kamen. das Mädchen machte grosse Augen, als sie die vielzahl der Wölfe sah, die ihr ruhig aber bestimmt entgegenblickten.
"Das, liebe Raika, ist meine Familie. Mein Rudel.."
Raika sah sich neugierig um und hielt nach Charas ausschau, weil sie ihm nicht begegnen wollte, da sie Angst vor ihm hatte. Inua Flammenherz stiess sie mit ihrer nase sanft in den Rücken.
"Geh, kleine Freundin, schau Dir Deine neue Familie an. lerne sie kennen, tolle mit ihnen herum, doch respektiere sie. Sie sind alles was Du hast.."
Die Jahre kamen und gingen und Raika wuchs zu einer jungen Frau heran, die besser jagen und schleichen konnte, als mancher Jäger auf Krynn. Das alles hatte sie den Wölfen zu verdanken, die ihr gute Lehrherren wahren, aber auch gute Freunde und Familie wurden. Eines nachts streiffte Raika allein durch die Wälder der Schattensümpfe, als ihr auf einmal Charas in den Weg sprang.
"So", knurrte er," jetzt sind wir beide allein. Ich ahbe Dich damals gewarnt... damals war Flammenherz dabei.. Jetzt aber bist Du alleine, kleines Menschlein. Auf Dich allein gestellt. Zeig mir, was Inua Dich gelehrt hat.. Zeig es mir.. Verteidige dein Leben.. Nur einer überlebt.. merke es Dir...".
raika war so erschrocken, dass sie erstmal nichtsmehr sagen konnte und nur dastand. Doch sie sah, das Charas zum Sprung ansetzt und duckte sich unter ihm weg. Ein erbitterter Kampf zwischen Mensch und Tier entbrannte, der den Tod vorderte. Es ging eine lange Zeit hin und her, bis Raika eine lose Baumwurzel ergriff und sie Charas an die Schläfe Schlug. Der Werwolf sank leblos in sich zusammen und blieb auf der seite liegen. raika dachte sich, er sei Ohnmächtig und schleppte sich, sie war auch verletzt, da der Wolf sie in den Oberschenkel gebissen hatte, in das Lager der Wölfe zurück. Inua Flammenherz sprang auf, als sie sie sah und rannte zu ihr:
"Raika Waldschatten, was ist geschehen? Wer hat Dich angegriffen?"
Raika erzählte, was vorgefallen ist. Flammenherz rief:
" Lykas, Xareth, rennt in den Wald und seht nach Charas. Raika, komm mit, schnell, es eilt..."
Die Wölfin sprang auf, lies Raika aufsteigen und rannte mit ihr zu den Silberquellen. "Schnell, zieh deine Hose aus, wir müssen Deine Wunde mit dem Silberwasser spülen, bevor es zu spät ist!".
raika gehorchte, doch zu aller Verwunderung war die Wunde, die Charas gerissen hatte, verschwunden.
"Inua, was ist geschehen? Ich war verletzt, doch ich spüre nichts mehr davon.. Ich kann auch nichts erkennen, nichtmal eine Narbe ist zurückgeblieben."
Inua Flammenherz blickte sie traurig an und sprach: "Du bist zum Halbling geworden. Du bist halb Mensch, halb Wolf.. Meine Hilfe kam zu spät... Du kannst gefährlich für uns werden.. Du musst uns verlassen. Folge mir, wir gehen zum Rudel zurück, ich muss es ihnen erklären...".
Als die Beiden zurückwaren, ging ein Geraune und ein Gemurmel durch die Wölfe. Inua Flammenherz sprach: "Was ist mit Charas... Sprecht!"
Xareth, der dunkle Wolf sprach mit tiefer Stimme:
"Dein Anhängsel Raika hat ihn getötet.. Sein Kopf ist zertrümmert...". Langsam ging er auf Raika und Flammenherz zu.
"Er war mein Bruder. Warum hast Du das getan?"
"Er hat mich angegriffen", sprach raika,"er wollte mich damals töten, als Inua Flammenherz mich aufgegriffen hat!".
Der Wolf lachte nur grimmig und murmelte:
"Hätte er es gemacht, würde er noch leben.. Jägerin, renne.. Laufe soweit fort, wie Du nur kannst.. Begegnen wir uns wieder, werde ich tun, was Charas nicht geschafft hat. Ich werde es schaffen...".
Flammenherz trat dazwischen und knurrte ihn an, sprach dabei jedoch auch zu Raika: "Freundin der Wölfe, Halbling, es ist an der Zeit, Lebewohl zu sagen.. Du musst gehen. Doch warte kurz..."
Die weisse Wölfin sprang davon und kam nach kurzer zeit mit einem Bündel, einem Schwert, einem Bogen und Pfeilen zurück.. "Das haben mir Deine Eltern, bevor sie gefangen wurden, gegeben. Es gehört Dir.. Und nun, bitte geh.. Doch einen Moment noch: Nimm diese Flöte. Wenn Du in Not bist, blase drauf und ich werde da sein und Dir helfen..."
Raika gab der weissen Wölfin einen sanften Kuss auf die Stirn, bedankte sich für alles und ging ihrer Wege. Sie sah nichtmehr, dass Inua Flammenherz Tränen über die wangen liefen, und Inua sah nicht, das Raika auch weinte...
EDIT!
Huch! Ich hoffe, jetzt ist es "leslicher", tut mir leid.. :/
Und.. Öhm, ja klar kann man hier seine Meinung posten, deswegen muss ich ja nicht x-tra einen neuen Thread aufmachen. :)
Also, nur zu, ich geh' schonmal in Deckung! :D
Nach etlicher zeit habe ich wieder eine alte Geschichte v. mir ausgegraben. Ich bin höchst erstaund, dass ich sie noch habe..*lach*
Ich schrieb sie vor 8 Jahren u. habe sie noch auf einer Floppy gespeichert..
Sachen giibt's! :D
Eigendlich eine Kindergeschichte mit viel Schmalz, wie mir scheint.
Und die Rechtschreibfehler sind ja mal heftig, ich hab's jetzt einfach kopiert u. hier eingefügt. Ich hoffe, ihr werdet dabei nicht blind.. :D
Viellt. könnt ihr mir sagen, was falsch ist u. was ich besser machen kann?
Irgendwie reizt es mich wieder was z. schreiben..*denk*
Od. soll ich es bleibenlassen? :D
Würde mich freuen, wenn ihr mir eine harte, aber faire Kritik geben würdet..
Und nicht vergessen, ich schrieb die Geschichte vor Jahren, also habt Mitleid mit mir! :D
Es war/ist eine Drachenlanze-Geschichte, das vorweg. Nicht damit sich welche fragen, wer od. was Krynn ist. :)
LG, Nang
Es war spätabends, als ein kleines Mädchen alleine durch die Schattensümpfe Krynn's irrte.
Sie hatte sich zuweit von zu Hause weggewagt und hatte sich verlaufen. Alleine wanderte sie Stunde um Stunde durch die Dunkelheit, als sie in der Ferne eine kleines Licht sah.
Da sie frohr und ängstlich war, dachte sie sich, dass dort sicher, wenn Licht da ist, Menschen sind. Doch wie hatte sie sich geirrt..
Sie war auf dem Fuß des Felsen, von wo aus das Licht strahlte, als sie aufeinmal ein dunkles, tiefes knurren vernahm. Erschrocken drehte sie sich um und blickte in die leuchtenden, roten Augen eines Wolflings, auch bekannt als Werwolf.
raika versuchte, die glatten Felsen zu erklimmen, doch da sie noch sehr jung war und noch nicht die genügende Kraft besaß, rutschte sie immer wieder zurück. Der Wolf lies ein erneutes Knurren vernehmen, das sich nach einem unglücklichen Lachen anhörte.. Dem Mädchen rannen Tränen der Angst über das Gesicht, als der Wolf plötzlich sprach:
"Mädchen, vor was hast Du Angst..?.. Dir tut niemand weh... Noch nicht...".
Raika sah das Blitzen in seinen tiefroten Augen und viel fast in Ohnmacht vor Angst.. Plötzlich vernahm sie einen Ruf:
"Heda, Charas, lass das Mädchen in Ruhe. Sie steht unter meinem Schutz!".
Charas, der angesprochene Wolf, drehte hastig seinen struppigen Kopf, blickte in die Richtung, aus der der Ruf kam, blitzte Raika nocheinmal an, zeigte seine Zähne und verschwand mit einem langezogenen Heulen. Das Mädchen, Raika, zitterte am ganen Körper, denn noch immer wusste sie nicht, was diese Bestien von ihr wollten..
Plötzlich trat in den Schein des Feuers eine Weisse, grosse Wölfin mit sanften, dunklen Augen und sprach:
"Raika, mein Mädchen, hab keine Angst vor Charas.. Er tut Dir nichts. Du stehst unter meinem Schutz. Mein Name ist Inua Flammenherz, cih bin die Hüterin der Pforte.".
Raika dachte in diesem Moment gar nichts mehr. Sie wollte nur zurück zu ihrer Familie und ihren Freunden. Langsam kam die Wölfin näher und stuppste sie mit ihrer samtigen Nase an. Raika wich immer weiter zurück, bis ihr Rücken gegen den Felsen stieß:
"Inua Flammenherz, ich bitte Dich, tu mir nichts.. Ich bin noch so klein... Ich bin noch so jung.. Mama.. Papa...hört ihr mich? helft mir doch..."..
Sie begann wieder zu weinen. Die weisse Wölfin sah sie aus wachsamen, sanften Augen an und sprach mit liebevoller Stimme.
"Raika, ich weiss, wer Du bist.. Deine Eltern haben mir damals vor einem Jäger das Leben gerettet. Ich wache seit deiner Geburt über Dich!".
"Dann", sprach Raika, "weisst Du, wo meine Eltern sind? Kannst Du mich zu ihnen bringen? Ich habe mich verlaufen.. Ich finde den Weg nichtmehr zurück.. Bitte, weisse Wölfin, Freundin, hilf mir..".
Die Wölfin blickte sie aus traurigen Augen an,sah in eine andere Richtung und sprach leise, kaum hörbar:
" Kleine Freundin, Deine Eltern wurden von den Häschern Krynn's gefangengenommen und umgebracht, da sie mir, einer Wölfin, einer Werwölfin, das Leben gerettet haben...".
Die Wölfin seufzte leise auf und sah in Raikas Richtung. Dem Mädchen rannen stille Tränen über das Gesicht, doch liess sie sich ihre Trauer nicht anmerken. Sie verstand den Tod, denn in ihren jungen Jahren war sie zur Schwertkämpferin und Jägerin ausgebildet worden und somit ging sie auch mit den Männern ihres Stammes auf Jagd nach Essen. Sie wusste, was der Tod ist.. Die Wölfin legte ihren Kopf an ihre Schulter und murmelte:
"Kleine Raika, ein Mensch ist erst dann tot, wenn Du ihn vergisst. deswegen weine nicht und erinnere Dich an die taten, die Deine Eltern getan haben. Trage sie immer in Deinem Herzen und Du wirst stolz, bestimmt und ehrgeizig durch Dein weiteres Leben gehen. Glaube mir, kleine Freundin.. und jetzt folge mir zu meinem Stamm, sie warten bereits auf Dich. Alle wollen Dich kennenlernen.. Achja.. Ich bin übrigens die Leitwölfin des Rudels.. Du stehst unter meinem Schutz."
Raika nickte und ging langsam hinter Inua Flammenherz her. Sie wanderten nicht lange durch eine Fels- und Waldlandschaft, als sie zu einer grossen, durch Bäume und felsen geschütze Ebene kamen. das Mädchen machte grosse Augen, als sie die vielzahl der Wölfe sah, die ihr ruhig aber bestimmt entgegenblickten.
"Das, liebe Raika, ist meine Familie. Mein Rudel.."
Raika sah sich neugierig um und hielt nach Charas ausschau, weil sie ihm nicht begegnen wollte, da sie Angst vor ihm hatte. Inua Flammenherz stiess sie mit ihrer nase sanft in den Rücken.
"Geh, kleine Freundin, schau Dir Deine neue Familie an. lerne sie kennen, tolle mit ihnen herum, doch respektiere sie. Sie sind alles was Du hast.."
Die Jahre kamen und gingen und Raika wuchs zu einer jungen Frau heran, die besser jagen und schleichen konnte, als mancher Jäger auf Krynn. Das alles hatte sie den Wölfen zu verdanken, die ihr gute Lehrherren wahren, aber auch gute Freunde und Familie wurden. Eines nachts streiffte Raika allein durch die Wälder der Schattensümpfe, als ihr auf einmal Charas in den Weg sprang.
"So", knurrte er," jetzt sind wir beide allein. Ich ahbe Dich damals gewarnt... damals war Flammenherz dabei.. Jetzt aber bist Du alleine, kleines Menschlein. Auf Dich allein gestellt. Zeig mir, was Inua Dich gelehrt hat.. Zeig es mir.. Verteidige dein Leben.. Nur einer überlebt.. merke es Dir...".
raika war so erschrocken, dass sie erstmal nichtsmehr sagen konnte und nur dastand. Doch sie sah, das Charas zum Sprung ansetzt und duckte sich unter ihm weg. Ein erbitterter Kampf zwischen Mensch und Tier entbrannte, der den Tod vorderte. Es ging eine lange Zeit hin und her, bis Raika eine lose Baumwurzel ergriff und sie Charas an die Schläfe Schlug. Der Werwolf sank leblos in sich zusammen und blieb auf der seite liegen. raika dachte sich, er sei Ohnmächtig und schleppte sich, sie war auch verletzt, da der Wolf sie in den Oberschenkel gebissen hatte, in das Lager der Wölfe zurück. Inua Flammenherz sprang auf, als sie sie sah und rannte zu ihr:
"Raika Waldschatten, was ist geschehen? Wer hat Dich angegriffen?"
Raika erzählte, was vorgefallen ist. Flammenherz rief:
" Lykas, Xareth, rennt in den Wald und seht nach Charas. Raika, komm mit, schnell, es eilt..."
Die Wölfin sprang auf, lies Raika aufsteigen und rannte mit ihr zu den Silberquellen. "Schnell, zieh deine Hose aus, wir müssen Deine Wunde mit dem Silberwasser spülen, bevor es zu spät ist!".
raika gehorchte, doch zu aller Verwunderung war die Wunde, die Charas gerissen hatte, verschwunden.
"Inua, was ist geschehen? Ich war verletzt, doch ich spüre nichts mehr davon.. Ich kann auch nichts erkennen, nichtmal eine Narbe ist zurückgeblieben."
Inua Flammenherz blickte sie traurig an und sprach: "Du bist zum Halbling geworden. Du bist halb Mensch, halb Wolf.. Meine Hilfe kam zu spät... Du kannst gefährlich für uns werden.. Du musst uns verlassen. Folge mir, wir gehen zum Rudel zurück, ich muss es ihnen erklären...".
Als die Beiden zurückwaren, ging ein Geraune und ein Gemurmel durch die Wölfe. Inua Flammenherz sprach: "Was ist mit Charas... Sprecht!"
Xareth, der dunkle Wolf sprach mit tiefer Stimme:
"Dein Anhängsel Raika hat ihn getötet.. Sein Kopf ist zertrümmert...". Langsam ging er auf Raika und Flammenherz zu.
"Er war mein Bruder. Warum hast Du das getan?"
"Er hat mich angegriffen", sprach raika,"er wollte mich damals töten, als Inua Flammenherz mich aufgegriffen hat!".
Der Wolf lachte nur grimmig und murmelte:
"Hätte er es gemacht, würde er noch leben.. Jägerin, renne.. Laufe soweit fort, wie Du nur kannst.. Begegnen wir uns wieder, werde ich tun, was Charas nicht geschafft hat. Ich werde es schaffen...".
Flammenherz trat dazwischen und knurrte ihn an, sprach dabei jedoch auch zu Raika: "Freundin der Wölfe, Halbling, es ist an der Zeit, Lebewohl zu sagen.. Du musst gehen. Doch warte kurz..."
Die weisse Wölfin sprang davon und kam nach kurzer zeit mit einem Bündel, einem Schwert, einem Bogen und Pfeilen zurück.. "Das haben mir Deine Eltern, bevor sie gefangen wurden, gegeben. Es gehört Dir.. Und nun, bitte geh.. Doch einen Moment noch: Nimm diese Flöte. Wenn Du in Not bist, blase drauf und ich werde da sein und Dir helfen..."
Raika gab der weissen Wölfin einen sanften Kuss auf die Stirn, bedankte sich für alles und ging ihrer Wege. Sie sah nichtmehr, dass Inua Flammenherz Tränen über die wangen liefen, und Inua sah nicht, das Raika auch weinte...
EDIT!
Huch! Ich hoffe, jetzt ist es "leslicher", tut mir leid.. :/
Und.. Öhm, ja klar kann man hier seine Meinung posten, deswegen muss ich ja nicht x-tra einen neuen Thread aufmachen. :)
Also, nur zu, ich geh' schonmal in Deckung! :D