Gilead
08.01.2009, 12:59
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50 Jahre in der Zukunft: Die Sonne verliert ihre Kraft und droht langsam aber sicher zu sterben. Die Folgen für die Erde wären katastophal, bereits jetzt haben drastisch fallende Temperaturen zu umfangreichen Kälteeinbrüchen geführt. Sieben Jahre nach der ersten, erfolglosen Raumfahrt Mission, macht sich die Ikarus II und ihre achtköpfige Besatzung auf um die Sonne mit Hilfe einer gigantischen Explosion wieder zu entzünden und damit die Welt zu retten. Gerade als die Ikarus II bereit gemacht wird in die kalkulierte Umlaufbahn der Sonne einzutauchen, empfängt sie ein Funksignal. Es handelt sich um ein Notsignal, welches von der offenbar führerlos in der Umlaufbahn treibenden Ikarus I ausgeht, jenes Raumschiff, das vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Zunächst denkt kaum jemand der Wissenschaftler und Astronauten daran ihre Mission zu gefährden, nur um das vermisste Raumschiff zu erkunden. Doch als sich herausstellt, dass die Sprengladung der Ikarus I vorhanden und unversehrt ist, setzt ein Umdenkprozess ein. Sollte mit der eigenen Sprengladung irgendetwas schiefgehen, hätte man eine zweite Chance die Mission zum Erfolg zu führen. Zwei "letzte" Chancen für die Menschheit sind schließlich besser als eine...
Sunshine, von Regisseur Danny Boyle (Trainspotting, The Beach, 28 Days later) ist eigentlich ein klassischer SF-Film im Stile von Odyssee 2001, Lautlos im Weltraum, Dark Star oder Alien. Eine kleine Mannschaft auf einem großen Schiff, abgeschnitten und mit einer aussichtslosen Mission.
Doch leider reicht der Film nur in einem einzigen Aspekt an die erwähnten heran: dem visuellen. Licht und unsagbare Hitze der nahen Sonne, der man nur mit High-Tec-Schutzmaßnahmen begegnen kann, bestimmen einen Großteil des Films, sind allgegenwärtig und von der Kamera und diversen Computereffekten großartig eingefangen.
Alle anderen Teile des Films sind zweitklassig.
Die Schauspieler sind farblos, sogar der eigentlich großartige Cillian Murphy (28 Days later, The Dark Knight) zeigt hier in keiner Szene sein Können, die Handlungen der Charaktere werden von Filmminute zu Filmminute unlogischer, und die Ereignisse sind altbacken und absolut vorhersehbar.
Jeder SF-Fan weiß inzwischen auswendig, dass Funksignale eines verschollenen Schiffes nur Probleme bringen können und das ein Reperaturausflug ins All immer mit einem Toten endet ;)
Und (ACHTUNG SPOILER) ... dass sich ein Crewmitglied auf einer Himmelfahrtsmission zur Rettung der Menschheit die Pulsadern aufschneidet...*vogel* ist schon lächerlich.
Der Showdown versucht dann mit Action und Lärm die dösenden Zuschauer wieder aufzurütteln, was aber vollends danebengeht. Somit kann Sunshine eigentlich keinen SF-Fan zufrieden stellen. Den Actionliebhabern ist die erste Stunde des Filmes viel zu öde, den Fans klassischer, atmosphärischer SF ist der Schluss dafür vermutlich viel zu hektisch und unlogisch.
50 Jahre in der Zukunft: Die Sonne verliert ihre Kraft und droht langsam aber sicher zu sterben. Die Folgen für die Erde wären katastophal, bereits jetzt haben drastisch fallende Temperaturen zu umfangreichen Kälteeinbrüchen geführt. Sieben Jahre nach der ersten, erfolglosen Raumfahrt Mission, macht sich die Ikarus II und ihre achtköpfige Besatzung auf um die Sonne mit Hilfe einer gigantischen Explosion wieder zu entzünden und damit die Welt zu retten. Gerade als die Ikarus II bereit gemacht wird in die kalkulierte Umlaufbahn der Sonne einzutauchen, empfängt sie ein Funksignal. Es handelt sich um ein Notsignal, welches von der offenbar führerlos in der Umlaufbahn treibenden Ikarus I ausgeht, jenes Raumschiff, das vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Zunächst denkt kaum jemand der Wissenschaftler und Astronauten daran ihre Mission zu gefährden, nur um das vermisste Raumschiff zu erkunden. Doch als sich herausstellt, dass die Sprengladung der Ikarus I vorhanden und unversehrt ist, setzt ein Umdenkprozess ein. Sollte mit der eigenen Sprengladung irgendetwas schiefgehen, hätte man eine zweite Chance die Mission zum Erfolg zu führen. Zwei "letzte" Chancen für die Menschheit sind schließlich besser als eine...
Sunshine, von Regisseur Danny Boyle (Trainspotting, The Beach, 28 Days later) ist eigentlich ein klassischer SF-Film im Stile von Odyssee 2001, Lautlos im Weltraum, Dark Star oder Alien. Eine kleine Mannschaft auf einem großen Schiff, abgeschnitten und mit einer aussichtslosen Mission.
Doch leider reicht der Film nur in einem einzigen Aspekt an die erwähnten heran: dem visuellen. Licht und unsagbare Hitze der nahen Sonne, der man nur mit High-Tec-Schutzmaßnahmen begegnen kann, bestimmen einen Großteil des Films, sind allgegenwärtig und von der Kamera und diversen Computereffekten großartig eingefangen.
Alle anderen Teile des Films sind zweitklassig.
Die Schauspieler sind farblos, sogar der eigentlich großartige Cillian Murphy (28 Days later, The Dark Knight) zeigt hier in keiner Szene sein Können, die Handlungen der Charaktere werden von Filmminute zu Filmminute unlogischer, und die Ereignisse sind altbacken und absolut vorhersehbar.
Jeder SF-Fan weiß inzwischen auswendig, dass Funksignale eines verschollenen Schiffes nur Probleme bringen können und das ein Reperaturausflug ins All immer mit einem Toten endet ;)
Und (ACHTUNG SPOILER) ... dass sich ein Crewmitglied auf einer Himmelfahrtsmission zur Rettung der Menschheit die Pulsadern aufschneidet...*vogel* ist schon lächerlich.
Der Showdown versucht dann mit Action und Lärm die dösenden Zuschauer wieder aufzurütteln, was aber vollends danebengeht. Somit kann Sunshine eigentlich keinen SF-Fan zufrieden stellen. Den Actionliebhabern ist die erste Stunde des Filmes viel zu öde, den Fans klassischer, atmosphärischer SF ist der Schluss dafür vermutlich viel zu hektisch und unlogisch.