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Nangyala
14.01.2009, 02:06
..ist Menschenfleisch!" :eek:


New York im Jahr 2022. Die Stadt hat 40 Millionen Einwohner, die meisten sind ohne Arbeit. Ihre Nahrung besteht aus einer grünen Masse, von der keiner weiß was es ist. Bis jemand das schreckliche Geheimnis erfährt. Es ist der Polizist Thorn Charlton Heston der mit der Wahrheit über die Soylent Company konfrontiert wird.

Wahnsinn.
So wie der Smiley da oben habe ich auch geguckt,
als der Film vorrüber war.
Ich dachte nur: Die essen ihre Toten? Wie widerlich ist das denn?!

Wie sagte ein Freund v. mir gerade im ICQ:
Fluchi:
Ja, also bei Soylent Grün haben die die Vegetarier mehr als verarscht!
Vonwegen energiereiches Plankton....
[OT: an dieser Stelle ein Gruß an Dich, oller Spanner! :D]

Ob es sowas wirklich geben kann/wird/wie auch immer?

Er wirkt zwar am Anfang wie ein schlechter, 80er Jahre Detektivfilm der sich dann allerdings hochschraubt zu einem Maximum an Unmenschlichkeit u. logischer Notlösung.
Er ist nichts f. schwache Nerven u. nur für Leute z. empfehlen,
die geistig so kreativ sind, dass sie sich geistig diese Zusammenhänge auch vorstellen können!
Halt ein Film f. Freigeister.. :)

Wie seht ihr das?

LG, Nang

Rusch
14.01.2009, 08:21
Also Soylent Green ist kein Film aus den 80ern sondern aus 70ern. Das zeigt auch schon das so typische Thema dieser Dekade: Der Held stemmt sich gegen einen schier unüberwindlichen Gegner.

Ob dies ein Film für Freigeister ist? Mein Antwort ist nein. Die menschen haben ja nicht freiwillig Menschenfleisch gegessen, sondern es wurde ihnen untergeschoben in einer Mogelpackung. Aber mal mit Abstand betrachtet: Logiker würden sagen: Ja, das war der richtige Schritt, wenn auch mit dem Ethos nicht zu vertreten.
Robert A. Heinlein greift dieses Thema auf in seinem Roman "Stranger in a strange Land". Die Hauptfigur wuchs auf dem Mars auf und wurde als menschliches Findelkind von Marsianern erzogen. Auf dem Mars, einem Planeten mit sehr knappen Resourcen war es vollkommen klar, dass Tote konsumiert wurden. John Valentine Smith kommt zur Erde und wird zu einer Art Prophet. Am Ende wird er von seinen Freunden gegessen und das witzige ist, dass sich der Leser daran nicht stößt, weil es zum Hintergrund des Buches passt und nichts verwerfliches an dieser Handlung zu erkennen ist. Dies zeigt, dass uns nur gesellschaftliche Tabus davon abhalten.

Ach ja: Der Film ist eine Romanverfilmung des Buch "New York 1999" von Harry Harrison.

Sith-Lord
19.01.2009, 14:40
Soylen Green ist ein absolut fantastischer Film, der mit einer neuen Sichtweise das Sci-Fi-genre bereichert und ohne Lasergeballere oder Raumschiffe auskommt. Ich würde mal sagen: Für jeden ECHTEN Sci-Fi-Fan ein MUSS!
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Livrion
20.01.2009, 00:31
Ob dies ein Film für Freigeister ist? Mein Antwort ist nein. Die menschen haben ja nicht freiwillig Menschenfleisch gegessen, sondern es wurde ihnen untergeschoben in einer Mogelpackung.

Freie Geister sind wohl auch diejenigen, die die Vorgänge im Film nachvollziehen können.

Und davon muss man nicht ausgehen.
So ein Film mit modernen Mitteln würde bei vielen jungen Erwachsenen, mit denen ich berufsbedingt zu tuen habe nur die Reaktion "boah, eklisch, Alder" hervorrufen, was dem Film nicht angemessen ist.

Insofern isind die Freigeister auch nicht auf die menschliche Gesellschaft im Film bezogen (denke ich....)