Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Garth Nix, Die Abhorsen -Trilogie
Man findet die Bücher auch unter Trilogie vom Alten Königreich.
Dies ist Band 1:
Wer wird die Lebenden beschützen, wenn die Toten sich erheben? Sabriel ist die Tochter des Magiers Abhorsen. Seit früher Kindheit lebt sie außerhalb der Mauer des Alten Königreichs - weit entfernt von der ungezügelten Macht Freier Magie und fern von den Toten, die nicht im Reich des Todes verbleiben. Doch dann wird ihr Vater vermisst, und Sabriel kehrt ins Alte Königreich zurück, um ihn zu suchen. Sie verlässt die Geborgenheit der Schule, die ihr Zuhause war, und macht sich auf eine Suche voller übernatürlicher Gefahren, begleitet von Gefährten, von denen sie nicht weiß, ob sie ihnen vertrauen kann ...
Diese Romane von Garth Nix sind für mich ist das ein besonderer Fantasy-Leckerbissen. Mal etwas wirklich anderes und unglaublich phantasievoll. Ich habe Sabriel schon nach den ersten Seiten ins Herz geschlossen und den "Kater" dazu.
Das Buch ist faszinierend und schön geschrieben. Und gegen Ende wird es ungeheuer spannend. Ich habe den Roman viel zu schnell gelesen, da ich nicht erwarten konnte, den Ausgang der Geschichte zu erfahren.
Lirael hat sich nie als wahre Tochter der Clayr empfunden. Denn nach wie vor kann sie nicht in die Zukunft sehen, eine Gabe, die den Clayr eigentlich angeboren ist. Sie fühlt sich ausgestoßen und allein gelassen, ohne Selbstvertrauen. Doch in ihren Händen liegt die Zukunft des Alten Königreichs! Da bringt eine Begegnung mit Sabriel und ihrem Ehemann König Touchstone eine unerwartete Wendung in Liraels Leben. Und sie stellt sich ihrem Schicksal und nimmt gemeinsam mit Prinz Sameth, Sohn von Sabriel, den Kampf auf ...
Ich liebe diese beiden Welten, die so nahe beisammen und doch so grundverschieden sind. Und diese Ausflüge in den Tod, sowas habe ich sonst noch nirgends gelesen.
Besonders gefällt mir, dass auch in diesem Buch ein Tier eine wichtige Rolle spielt. War es in Sabriel eine Katze, ist es in Lirael eine Hündin. Lirael ist bis zum Schluss spannend und aufregend. Die Fragwürdige Hündin ist für mich eines der interessantesten Geschöpfe, von dem ich je gelesen habe.
Orannis der Zerstörer ist aus seinem unterirdischen Gefängnis befreit. Nur Lirael, angehende Abhorsen, kann sich ihm entgegenstellen. Der Zerstörer ist der Feind allen Lebens und muss aufgehalten werden, auch wenn Lirael noch nicht weiß, wie sie es anstellen soll. Orannis erhält von vielen Seiten Hilfe, und die Abhorsen Sabriel und König Tochstone lassen nichts von sich hören. Alles hängt von Lirael ab. Eine schwere, vielleicht sogar unlösbare Aufgabe für eine junge Frau, die nur wenige Tage zuvor noch eine einfache Hilfsbibliothekarin gewesen ist. Irgendwie musss Lirael den Zerstörer besiegen, ob im Leben oder im Tode.
Obwohl ich zwischen den Büchern jeweils eine längere Pause eingelegt habe, fand ich dank Garth Nix' Erzählkunst immer sehr schnell den Anschluss.
Die Geschichte ist faszinierend, und die Personen noch mehr. Zu den Personen zähle ich auch Mogget und die Fragwürdige Hündin. Diese beiden blieben bis zum Schluss meine erklärten Lieblinge.
Ich habe selten ein so phantasievolles und schön geschriebenes Werk gelesen - und ich kenne schon einige. Und es passiert mir selten, dass ich von einem Buch so gefesselt bin, dass ich zugleich sehr schnell lese und mit jeder gelesenen Seite bedaure, dass das Buch irgendwann zu Ende ist.
Stehen alle im meinem Regal,bisher leider noch ungelesen :o
Mal schaun wann ich es schaffe ;)
Ich hab die Bücher schon vor einiger-einiger Zeit gelesen, darum weiß ich nicht mehr alles, aber, ich weiß noch, dass sie mir sehr gut gefallen haben! =)Der erste Band war auf alle Fälle mein Lieblingsband. Ich kann euch die Bücher nur empfehlen!
Hat Garth Nix außer dieser Sieben-Turm-Saga (hoffe doch, dass ich mich jetzt nicht irre) noch etwas geschrieben?
Hat Garth Nix außer dieser Sieben-Turm-Saga (hoffe doch, dass ich mich jetzt nicht irre) noch etwas geschrieben?
Ich kenne die Trilogie, die ich in diesem Thread vorgestellt habe und zwei Bände der Reihe vom Siebten Turm.
Dann gibts jedenfalls noch die "Keys to the Kingdom" Reihe, mit Schwarzer Montag, Grimmiger Dienstag und wie sie alle heißen. Diese Serie werde ich mir wohl demnächst kaufen.
Ich hab nur den ersten Band von den sieben Türmen gelesen. Haben dir die Bände gefallen?
Ach ja - jetzt, wo du es sagst, kommt es mir wieder! ; ) Hab vor längerer Zeit etwas darüber gelesen. Sind alle Bände (schätze es werden 7, oder?) bereits veröffentlicht?
Nicht so gut wie die Abhorsen-Romane, ehrlich gesagt.
Obwohl sich die beiden Bände, die ich kenne, sehr flüssig und leicht lesen lassen. Mich hat der Held ein bisschen genervt, der von einem aussichtslosen Abenteuer ins nächste stolpert und zielsicher mit jeder Aktion seine Lage verschlimmert. Dadurch bleiben Details auf der Strecke, Garth Nix erzählt zu hastig, zu rasant, die Charaktere haben keine Chance, sich zu entwickeln. Mir waren die Bücher zu actionlastig.
Irre ich mich, oder gibt es von Garth Nix nicht aus Comics? So wie von Neil Gaiman.
Ich hab alle sechs Bücher zu Hause, hab sie geschenkt bekommen, somit werd ich sie wohl irgend wann einmal lesen!
Allerdings sind die Bücher auch extrem teuer für ihr Innenleben.
Das Buch hab ich die Woche beim stöbern entdeckt:
http://www.amazon.de/Jenseits-Mauer-Garth-Nix/dp/3404205790/ref=pd_bbs_8?ie=UTF8&s=books&qid=1205500600&sr=8-8
Ich hatte die Abhorsen-Trilogie zum Geburtstag geschenkt bekommen und jetzt habe ich es endlich geschafft sie auch zu lesen. Und ich bin ganz begeistert! :D
Ich kann mich allem, was Hathor gesagt hat eigentlich nur anschließen. Es ist eine sehr originelle Geschichte, mit noch originelleren Charakteren. Ich weiß gar nicht, wen ich am besten finden soll. ^^
Sabriel, weil sie sich so mutig und unerschrocken ins Geschehen stürzt? Was habe ich gezittert, als der Mordicant hinter ihr her war. ^^
Garth Nix schaffte es immer wieder, dass mir vor Spannung das Herz bis zum Hals klopft. Was ja nicht bei jedem Autor so ist... Na, jedenfalls, der Mann versteht es wunderbar, einen Spannungsbogen aufzubauen und zu halten.
Lirael mochte ich am Anfang gar nicht so gerne. Sie hat mir zu sehr mit dem Schicksal gehadert. Ich mein, ich konnte durchaus nachvollziehen, dass sie unbedingt dazugehören wollte, und dass sie es als demütigend empfand, nach wie vor das blaue Gewand tragen zu müssen. Aber trotzdem, ihr Gejammere ging mir ein wenig auf den Senkel.
Aber als dann the Disreputable Dog aufgetaucht ist, wurde alles besser. Viel besser. Ich mochte ihre Darstellung unheimlich gerne. Ihre Kommentare waren immer so... bissig. *bwahaha* :D
(Ok, der war schlecht, ich geb's zu. ^^")
Aber ich glaube mein wirklich aller liebster Charakter ist Mogget. Wobei ich mich jetzt wieder nicht zwischen Hund und Katze entscheiden kann. ^^
Mogget ist so unberechenbar, einerseits mochte ich ihn zwar, weil er seinen Pflichten nachgekommen ist (auch wenn es manchmal zunächst nicht danach aussah), aber dann konnte man sich auch wieder nicht sicher sein, was er gerade wirklich vorhat. Sehr interessant zu beobachten.
Eigentlich mochte ich alle Charaktere früher oder später. Sam bspw. ging mir auch ganz fürchterlich auf den Keks, bzw. mir wäre beinahe die Hutschnur geplatz, bei manchen seiner inneren Monologe. Und dann noch die Szene mit den zwei Wachmännern in dem Gasthof... :eek:
Mein lieber Scholli, da hätte ich ihn am liebsten mal am Kragen gepackt und kräftig durchgeschüttelt, dass er wieder zu Verstand kommt. Oder noch besser, ihn gleich mindestens hinter das siebte Tor verfrachtet, damit er dann erstmal für ne Weile Funkstille hat...
Naja, aber auch er hat eine interessante Entwicklung durchgemacht, am Ende war er mir richtig sympathisch.
Überhaupt hat scheinbar jede der Figuren sich im Laufe der Geschichte irgendwie weiterentwickelt, ohne dass es einem jetzt ins Gesicht gesprungen wäre.
Ihr seht, die Protagonisten sind äußerst lebendig in meiner Phantasie und ich könnte jetzt noch stundenlang weiter Lobhymnen auf die Trilogie singen, aber ich glaube ich lasse das besser. Also, wie gesagt, ich fand die Bücher klasse und werde sie definitiv in meine Zu-empfehlende-Bücher-Liste aufnehmen. *ja*
Es ist schon eine ganze Weile her seit ich die Triologie gelesen habe. Dazugekommen bin ich eigentlich nur, weil meine Frau sie weggelegt hatte. Es ging ihr zu oft und zu viel um den Tod und Tote.
Bei mir war dies völlig anders, ich muss sagen ich war von den ersten Zeilen an fasziniert von der Idee des Buchs, besonders angetan hatten es mir die Glocken und deren Macht.
Aber auch Welt in der die Handlungen spielen ziehen einen schnell in ihren Bann. Sie sind schön schaurig beschrieben, oder unwirklich zu wirken. In jeder Situation fühlt man sich als Stünde man mitten im Buch und müsste gleich eingreifen. Für mich eine sehr sehr gute Buchreihe, die nicht im Regal alleingelassen verstaubt, sondern ab und an noch einmal gelesen wird.
liebe Grüße
Allanon
EinfachSo
09.07.2009, 14:52
Die Trilogie war super - düster aber wirklich genial!
Ich fand es sehr spannend und die Geschichte gut dargestellt, auch die Ideen und die Umsetzung fand ich sehr gut!
Ich kann diese Reihe eingeschränkt sehr empfehlen - eingeschränkt deshalb weil einige Leute eine Abneigung gegen den "Todes-roter-Faden"... (wie z.B.
Allanon`s Frau :)) haben
mein Onkel und ich sind normalerweise auf der gleichen Wellenlänge bei Büchern aber die Abhorsen - Trilogie sagt ihm nicht so zu.....
Ich hab die Trilogie nach Necromancer von Martha Wells gelesen und war so zu sagen ein bissal in der Materie ;) von wegen Nekromantie
Mir hat s einfach gefallen!
So, hab's jetzt auch durch. Und bin zufrieden.
Der erste Band hat mich vollauf begeistert. Was wirklich originelles, schoen ausgearbeitete Charaktere, schoene Geschichte, keine groesseren Logikbrueche. (Und die Geschichte mit all ihren erfrischend originellen Ideen ist locker gut genug, dass ich kleinere Logikbrueche, so sie denn vorhanden sind - gefunden habe ich keine -, locker ignorieren kann.) Duester? Kann ich jetzt so nicht finden. OK, fuer mich als Rollenspieler sind Untote doch groesstenteils 08/15-Monster.
Die beiden anderen sind immer noch gut zu lesen, aber irgendwie bleibt ein schaler Nachgeschmack. OK, ich habe die Reihe an eine Stueck gelesen, kann sein, dass das einen Unterschied macht. Jedenfalls habe ich das Gefuehl, dass der erste Band mit groesseren Monstern und Pseudo-Goettern ganz einfach nochmal aufgekocht wurde. Mal sehen, wie sich das anfuehlt, wenn ich "Lirael" und "Abhorsen" in ein paar Wochen / Monaten nochmal lese.
Damit hier keine Missverstaendnisse aufkommen: Ich mag auch die Folgebaende von "Sabriel"! :) Nur fehlt eben dieser "Ah!"-Effekt, den ich beim Lesen von "Sabriel" hatte.
Feuerfluegel
14.08.2009, 14:17
Ich habe jetzt den ersten Teil beendet und muss sagen, dass ich zwar ganz zufrieden bin, es mich aber nicht so vom Hocker gerissen hat, wie ich es erwartet hatte.
Einerseits war ich begeistert von der Magie, sowohl von der Chartermagie, als auch von den Auswirkungen der freien Magie. Des Weiteren gefiel mir das alte Königreich sehr sehr gut. Es war schön düster, kalt (wenn irgendwo Winter ist liebe ich es in Büchern eh). Mir gefielen die humorvollen Szenen in Abhorsens Haus, Mogget wurde mir immer sympatischer. Sabriel war mir zu Beginn der ganzen Sache auch noch sehr sympatisch, das änderten sich dann aber im Verlauf der Geschichte, erst gegen Ende, mochte ich sie wieder.
Andererseits war ich nicht so begeistert von Touchstone, irgendwie hat der Bengel mich fürchterlich genervt. Die Toten fand ich etwas einfallslos (es gab zwar unterschiedliche Tote) aber irgendwie waren es halt immernoch einfach Tote.
Die Geschichte raste mir auch ein bisschen zu sehr durch die Szenen. Gerne hätte ich 200 Seiten mehr in Kauf genommen und dafür dann Szene für Szene auskosten gekonnt. Bei den Verfolgungsjagden war die Schnelligkeit ok, aber zum Beispiel die Szene, wo Sabriel ihren Vater sucht und ihn retten will, da hätte ich mir noch mehr Spannung, noch mehr Dramatik gewünscht. Auch die ich sage mal "Endschlacht" hätte gerne seine paar Seiten längr sein dürfen und dann auch noch dramatischer.
Es waren zwar überall sehr gute Ansätze dafür, manche wurden dann aber einfach entweder fallen gelassen, oder nur lieblos in einem Satz dahin geklatscht.
Zum Beispiel bei folgender Szene:
Sabriel steht in ihrer alten Schule, sie findet kaum noch Kraft einen Zauber zu sprechen, da berührt sie ein sterbendes Mädchen am Knöchel und die Kraft fliest in sie zurück
Das wurde fast beiläufig geschildert, aber die Szene war alles andere als unwichtig. Hier hätte ich mir einfach mehr gewünscht.
Alles in Allem fühlte ich mich ganz gut unterhalten.
Wie gesagt die Form der Magie, die Glöckchen, die Symbole, auch die Tore des Todes und deren Funktion fand ich spitze.
Generell kann ich über die negativen Dinge, die mir aufgefallen sind, getrost drüber hinweg sehen.
Ich werde auf jeden Fall auch die Folgebände lesen.
Ist zu empfehlen, bekommt 4 Sterne.
Wenn dich schon Touchstone nervt, dann mach die bei insbesondere "Lirael" auf noch viel schlimmere Nervensaegen gefasst. Hier sind es wirklich beide Protagonisten, die streckenweise im Selbstmitleid versinken und kaum was fertigzukriegen scheinen. In "Abhorsen" wird das dann meinem Gefuehl nach besser- wohl, weil jetzt die Aufgabenverteilung klar ist.
Uebrigens: Als Ausgleich werden zumindest einige der wichtigen Szenen deutlich breiter getreten. Insbesondere der "Showdown" am Ende wird, so finde ich, sehr ausfuehrlich beschrieben. Andererseits: Spoiler zu "Abhorsen"Die Szene, in der Lirael in den Tod geht, um herauszufinden, wie man Orannis urspruenglich lahmgelegt hat, faellt wiederum knapp aus - das ist aber Absicht, wie sich am Ende herausstellt!
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