Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anregung Buchdiskussionen, in denen gespoilert werden darf?
Ich habe mich mal intensiv mit der Kritik auseinandergesetzt, die am Forum geäußert wurde und bin dabei auf einen Punkt gestoßen, der mir sehr nachvollziehbar erscheint: Unsere Themen stellen die Rezension in den Mittelpunkt. Das ist toll, wenn man auf der Suche nach Lesestoff ist.
Wenn man das Buch aber schon gelesen hat und über den Inhalt diskutieren willX.X Entweder folgt Spoiler auf Spoiler
ungefähr
so, oder man weiß gar nicht mehr so recht, was man schreiben soll, wenn die Eingangsrezension schon sehr umfassend war. Daraus resultiert m.E. die zum Teil vermisste Tiefe der Diskussionen.
Ich habe überlegt, was man dagegen machen kann. Würde ein Unterforum "Buchdiskussionen - ACHTUNG: Enthält Spoiler!" Sinn machen? Der Nachteil wäre, die Übersichtlichkeit würde dadurch leiden, dass es zu manchen Büchern dann zwei Threads gäbe. Schlimmstenfalls sogar noch mehr, wenn wir auch schon mal eine Leserunde dazu gemacht haben. Aber ich wüsste nicht, wie man das sonst lösen könnte, oder hab ihr noch IdeenX.X
Diskussionen zu Büchern (und für mich gerne auch Filme): ja ja ja... eigentlich das was mir am meisten Spaß bringt.
Eine Idee, die mir letztens noch kam (und die möglicherweise keinen besonderen Sinn macht), war die, dass es ähnlich wie den Bereich für Spoiler noch einen BBCode für Rezensionen gibt. Das entsprechende HTML-Zeugs dazu könnte man dementsprechend auffälliger gestalten, damit ein am Buch aber nicht an Spoilern interessierter Leser das Thema nach diesen Bereichen schnell überfliegen kann.
Vorteil: Es bleibt alles in einem Thema und über die Rezension lässt sich dann auch wunderbar diskutieren.
Nachteil: So ein neues Tag müsste erstmal bekannt werden und die Leute müssen sich daran halten in der Rezension eben nicht zu spoilern. (Meist beschreibt man ja nur das Setting eines Buches und den Beginn der Handlung und kommt damit wunderbar aus... weitergehende Kommentare zum Beispiel zum Ende eines Buches gehören dann zur Diskussion.) Wenn es zu einem Buch viel Diskussion gibt, findet man die Rezensionsbereiche mit der Markierung zwar immer noch schneller, aber es wäre ein wenig mühselig. Noch ist mir nichts eingefallen wie man das beschleunigen könnte.
Schwierig, schwierig... Zwei Threads zu ein und demselben Buch finde ich nicht so gut.
Vielleicht sollten wir eher genauer definieren, was Spoiler ist und was nicht. Manchmal wundere ich mich nämlich schon, dass manche denken, absolut jede Information zu einem Buch sei sowas...
Für mich ist ein Spoiler eine Information, die mir jede Spannung am Buch nimmt. Wenn zum Beispiel der Mörder verraten wird oder wenn ich weiß, dass dieser oder jene stirbt.
Vieles kann man auch ansprechen, ohne gleich zu spoilern. Ein Beispiel: Anstatt zu schreiben
dass Ritter Kunibert ins Gras beißen musste, hat mich schockiert
könnte man doch auch sagen
der unerwartete Tod im 8.Kapitel war schon ein Schock
Wer absolut Angst hat, gespoilert zu werden, dem empfehle ich, den einen oder anderen Thread eben erst nach Beendigung der Lektüre zu lesen.
Andererseits gibt es doch sicher auch Leute (zu denen gehöre ich), die sich gerne vorab über ein Buch informieren. Und kleinere Spoiler machen mir absolut nichts aus. Nur solch basale Sachen wie die oben erwähnten möchte ich nicht lesen.
Lythande
22.01.2009, 11:52
Hallo,
ich muss Hathor recht geben. Mich stört es eigentlich sehr, dass wegen jeder Kleinigkeit in einem Buch ein Spoiler gesetzt wird. Für mich war z.B. die Diskussion über Eragon sehr informativ, da ich wusste, was ungefähr passiert. Ich lasse mich von solchen Sachen auch nicht unbedingt beeinflussen und bilde mir nachher meine Meinung.
Ausschlaggebende Handlungen würde ich jedoch nach wie vor mit Spoiler versehen, auch wenn ich mich selbst damit zurückhalte, da ich nicht weiß, wie man so ein Ding setzt. Kreatives Umschreiben ist da gefragt!*verschmitzt lach*
Gruß
Lythande
Also mich stören kleinere Spoiler jetzt nicht so
Ich fände die Idee mit dem Umschreiben schon gut, nur hoff ich mal das da keine Verwirrung entsteht.
Man könnte aber doch z.b. anstatt zu schreiben WAS passiert ist auf die Seite verweisen wo es passiert ist, sicher dann müssen wahrscheinlich viele erst nachschlagen aber funktionieren würds denk ich. Theoretisch.
Ich bin aber auch Hathors Meinung das man, wenn man den solche Angst vor spoilern hat, eben den Thread erst nach Beendigung des Buches liest.
Da die Diskussionen über ein Buch ja meistens nach der Vorstellung erfolgen, sollte die natürlich besonders Informativ sein, das der Interessent nur den ersten Post lesen muss.
Aber das sind sie ja sowieso *ja*
AMBER schattensturm
28.01.2009, 14:57
Also mich stören kleinere Spoiler jetzt nicht so
Ich fände die Idee mit dem Umschreiben schon gut, nur hoff ich mal das da keine Verwirrung entsteht.
Man könnte aber doch z.b. anstatt zu schreiben WAS passiert ist auf die Seite verweisen wo es passiert ist, sicher dann müssen wahrscheinlich viele erst nachschlagen aber funktionieren würds denk ich. Theoretisch.
Ich bin aber auch Hathors Meinung das man, wenn man den solche Angst vor spoilern hat, eben den Thread erst nach Beendigung des Buches liest.
Da die Diskussionen über ein Buch ja meistens nach der Vorstellung erfolgen, sollte die natürlich besonders Informativ sein, das der Interessent nur den ersten Post lesen muss.
Aber das sind sie ja sowieso *ja*
Ich denke mal eine Lösung könnte es sein, dass jeder Buchbesprechung eine Umfrage beigefügt wird in der Qualitätskriterien abgefragt werden (Spannung, Ideenreichtum, Schreibstil, Preis/Leistung, etc.). Damit kann jeder der eine Buchempfehlung sucht nach diesen Angaben und dem Klappentext von Amazon gehen. Lesen der Beträge ist dann für ihn auf eigene Gefahr. So könnten diejenigen, die das Buch bereits gelesen haben, frei über ihre Leseerfahrung diskutieren, ohne Angst haben zu müssen, den anderen die Leselaune zu verderben. Abgesehen davon gibt es für die meisten Bücher ohnehin auf Amazon genug Rezensionen, bei denen man nicht Gefahr läuft zu viel zu erfahren.
ExLibris
28.01.2009, 15:26
Wirklich eingehend lese ich einen Thread nur, wenn ich auch das Buch dazu schon gelesen habe. Wenn ich das Buch noch nicht kenne, kenne ich mich in einer Diskussion darüber sowieso nicht aus. Wichtig ist für mich eine ausführliche Vorstellung im Eröffnungsbeitrag, die Grundmeinungen der Leser kann man auch beim Überfliegen herauslesen. Darum finde ich auch die Bewertung mit den Sternen ganz gut.
Wirklich schockierende Elemente kann man ja noch immer unter Spoiler setzten.
Also ich habe kein Problem mit Spoiler - für mich war der Weg immer schon wichtiger als das Ziel.
Die Spoiler Funktion sollte IMHO nur genutzt werden, wenn es um elementare Ereignisse, wie z. B. einen Tod. Aber wenn ich sehe, bei welchen Aussagen manche einen Spoiler setzen, dann könnte ich lachen.
Pantalaimon
28.01.2009, 20:01
Und bei manchen Spoilern könnte ich weinen.
Z.B. habe ich heut mal ausnahmsweise in den Thread vom 3. Teil der Bis(s)-Reihe geguckt, und da stand bloß: Jacob kommt im dritten Teil nicht so oft vor weil, dann ein Spoiler, brav! Allerdings wurden im Spoiler die wichtigsten Dinge, die im 4. (!) Band passieren, verraten.
Dummerweise dachte ich aber, dass sich der Spoiler auf den Inhalt des DRITTEN Bandes bezieht und nicht auf elementare Inhalte des vierten Bandes. Den kann ich mir nämlich jetzt schenken. *mph*
Wenn im Titel klar zu erkennen ist, dass im Thread gespoilert wird, finde ich es okay. Mehrere Threads zu einem Buch/Film finde ich hingegen unnötig.
Warum keine zwei Threads zu ein und demselben Buch? Wenn es zwei Subforen für Rezensionen und Diskussionen gibt, sehe ich da kein Problem. In dem einen Subforum, kann sich der geneigte Leser dann bewegen ohne Angst haben zu müssen etwas zu lesen, das ihm die Spannung vorweg nimmt und in dem anderen, können sich die Fans ordentlich beim Diskutieren austoben.
Das schafft sogar etwas mehr Übersichtlichkeit, da der Buchsuchende sich nicht durch einen 25-Seiten Thread durchklicken muss, nur um auf Seite 20 zu erfahren, dass der Hauptheld die Prinzessin ja doch nicht bekommt und am Ende immer noch nicht weiß ob er sich das Buch jetzt kaufen soll oder nicht.
Eine radikale Trennung zwischen Rezension und Diskussion halte ich für den richtigen Weg. :)
AMBER schattensturm
28.01.2009, 22:12
Warum keine zwei Threads zu ein und demselben Buch?
Ehrlich gesagt halte ich davon gar nichts. Aber das ist Geschmackssache.
Ich persönlich finde das mit den zwei Threads auch nicht so sinnvoll. Das wäre dann irgendwie unübersichtlich, weil wir ja schon eine Menge Threads haben, und wenn man die dann auch noch nachträglich in 2 aufspalten würde, bezögen sich die Beiträge teilweise noch auf den anderen Thread und umgekehrt...
In die Spoiler-Falle bin ich aber selbst auch mal getappt, bei Breaking Dawn. Seitdem lese ich mir die Threads erst durch, wenn ich das Buch schon gelesen habe. :)
Ehrlich gesagt halte ich davon gar nichts. Aber das ist Geschmackssache.
Das ist es eigentlich immer. :)
In die Spoiler-Falle bin ich aber selbst auch mal getappt, bei Breaking Dawn. Seitdem lese ich mir die Threads erst durch, wenn ich das Buch schon gelesen habe. :)
Was irgendwie nicht ganz im Sinne einer Rezension sein kann, die ja eigentlich dazu da ist, Leser zum Kauf des Buches zu bewegen.
Wäre das also nicht eher ein Argument für eine Trennlinie zwischen Rezension und Diskussion? ^^
Ich sehe das ähnlich wie ExLibris. Wenn ich mir einen Eindruck von einem Buch verschaffen möchte, dann lese ich den Vorstellungspost genau durch und überfliege den Rest, um mir ein ungefähres Meinungsbild zu verschaffen. Von Leuten, deren Meinung zu einem Buch mich besonders interssiert, schaue ich auch nochmal genauer hin, und wenn ich dann über einen Spoiler stolper, hab ich eben Pech gehabt. Wirklich große Spoiler, wie der Tod von wichtigen Charakteren, können ja tatsächlich so umgangen werden, wie Hathor schon vorschlug, bzw. mich stört es auch nicht, wenn solche überraschenden Wendungen in Spoiler-Klammern gesetzt werden. Sollte ich dann doch mal über einen Spoiler stolpern, bin ich selbst Schuld. Dank meines schlechten Namesgedächtnisses, weiß ich beim Lesen des Buches hinterher wahrscheinlich ohnehin nicht mehr, was ich in dem Spoiler gelesen hatte, bzw. um welchen Charakter es ging. ^^
Von daher, ich brauche nicht unbedingt getrennte Threads zu einem Buch. So wie es ist, finde ich es gut. Das einzige, worauf man vllt. noch achten könnte, ist, dass am Anfang eines Buchthreads auch tatsächlich das Buch vorgestellt wird. Bei verschobenen Threads ist es mir aufgefallen, dass dort direkt bei der Diskussion angesetzt wird, der unwissende User aber nicht wirklich weiß, um welches Buch es geht, bzw. was der Inhalt des fraglichen Buches ist.
Wäre das also nicht eher ein Argument für eine Trennlinie zwischen Rezension und Diskussion? ^^
Ja, stimmt schon, so wie ich's formuliert habe, ja. Gut also, dass du mich noch einmal darauf hinweist: der Breaking-Dawn-Thread war von einer Leserunde, da ich aber damals noch ein richtiger Frischling im Forum war, habe ich mir die Bedeutung dieses Begriffes nicht richtig klar gemacht. Also habe ich meine Lektion gelernt und komme mittlerweile gut damit zurecht. Wenn ich dann doch etwas im Allgemeinen über das spezielle Buch wissen will, halte ich es so wie nyx und ExLibris (kommt aber irgendwie eher selten vor).
Danke, grey :)
Was irgendwie nicht ganz im Sinne einer Rezension sein kann, die ja eigentlich dazu da ist, Leser zum Kauf des Buches zu bewegen.
Wäre das also nicht eher ein Argument für eine Trennlinie zwischen Rezension und Diskussion? ^^
Einspruch, Euer Ehren :D
Ich finde absolut nicht, dass es der Sinn und Zweck eines Literaturforums ist, die Verkaufszahlen anzukurbeln. Ich will hier diskutieren, nicht die Verlage füttern... ;)
Denn wenn dein Argument dem Umkehrschluss unterzogen wird, würden ja vernichtende Kritiken die Umsatzzahlen negativ beeinflussen. Da müssten ja manche hier Klagen befürchten *hide*
Meine Erwartungen und Ansprüche hier sind so, dass ich diskutieren will, andere Meinungen lesen und meine kundtun. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich bin strikt gegen zwei Threads zu einem Buch. Das gäb hundertprozentig ein Kuddelmuddel, Doppelpostings und Missverständnisse. Nicht zu vergessen, dass ich von keinem User erwarten darf, dass er/sie jederzeit den "richtigen" Thread findet. Dann muss wieder unnötig verschoben werden... :rolleyes:
Ich möchte bitte alle Meinungen zu einem Buch in einem Thread finden. Und wer fähig ist, eine Rezension zu schreiben, der/die müsste eigentlich auch die Spoilerfunktion anklicken können. Soviel Denkleistung traue ich jedem und jeder hier zu :)
Cullabay
29.01.2009, 10:47
Wirklich eingehend lese ich einen Thread nur, wenn ich auch das Buch dazu schon gelesen habe. Wenn ich das Buch noch nicht kenne, kenne ich mich in einer Diskussion darüber sowieso nicht aus. Wichtig ist für mich eine ausführliche Vorstellung im Eröffnungsbeitrag, die Grundmeinungen der Leser kann man auch beim Überfliegen herauslesen. Darum finde ich auch die Bewertung mit den Sternen ganz gut.
Wirklich schockierende Elemente kann man ja noch immer unter Spoiler setzten.
Das ist in etwa auch meine Meinung. Wenn ich ein Buch noch nicht kenne lese ich die Threads eigentlich nur unter dem Gesichtspunkt ob sich die Leute tendenziell positiv oder negativ äußern und zwar auch nur zu Büchern, die mich vorher schon interessieren und bei denen ich mich eben noch entscheiden muß ob ich sie wirklich kaufe und anfange zu lesen.
Intesiver über die Bücher diskutieren kann man ja nur wenn man sie kennt. Also schaue ich mir Posts mit vielen Spoilern nur dann an, wenn ich schon mitreden kann. Insofern stören mich Spoiler eigentlich nicht. Und wenn ohne Spoiler nicht die größten Überraschungen verraten werden darf ruhig auch mal etwas von der Handlung drinstehen.
Einspruch, Euer Ehren :D
Ich bin strikt gegen zwei Threads zu einem Buch. Das gäb hundertprozentig ein Kuddelmuddel, Doppelpostings und Missverständnisse. Nicht zu vergessen, dass ich von keinem User erwarten darf, dass er/sie jederzeit den "richtigen" Thread findet. Dann muss wieder unnötig verschoben werden... :rolleyes:
Dito, kann ich mich nur anschließen.*ja**ja**ja*
Einspruch, Euer Ehren :D
Ich finde absolut nicht, dass es der Sinn und Zweck eines Literaturforums ist, die Verkaufszahlen anzukurbeln. Ich will hier diskutieren, nicht die Verlage füttern... ;)
In Ordnung, Frau Anwältin. :P
Sinn und Zweck eines Literaturforums ist es natürlich nicht, die Verkaufszahlen von Büchern anzukurbeln. Aber ich habe irgendwo gelesen, dass wir eine Partnerschaft mit Amazon eingegangen sind und durch Verkäufe der hier verlinkten Bücher, kleine Prämien kassieren. So ganz uninteressant können Verkaufszahlen für uns also auch nicht sein. ^^
Trotzdem gebe ich mich geschlagen, da ihr alle wohl in einem Punkt recht habt: Es wird ein ziemliches Kuddelmuddel zu bewältigen geben, weil sich lange nicht alle an die Trennung halten werden.
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.