Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der seltsame Fall des Benjamin Button
Der Film hat mir im ganzen gut gefallen. Die Machart wie Benjamin immer jünger und Daisy älter wird (Gesicht und Körperhaltung) ist schon echt verblüffend. Oft hatte ich aber den Eindruck, der Kopf von Benjamin ist zu groß (kann auch ne optische täuschung gewesen sein) Da merkt man aber auf jedenfall das der Film unmengen an Dollar gekostet hat. Die Storry regt zum grübeln an und man verlässt schweigend das Kino.
Ich persönlich finde, man hätte den Film auch etwas kürzer machen können. Am Anfang ist es noch recht spannend und man hat mitleid mit Benjamin und man ist gespannt, wie es weitergeht, aber nach zwei Stunden ist die Spannung verflogen und man möchte eigendlich nur noch wissen, wie geht es aus. Dennoch gingen die 3 Stunden recht schnell um.
Brett Pit und Cate Blanchett machen ihren Job hervorragend, da gibt es nichts dran zu meckern.
Eine traurige Geschichte, die man sich aber durch aus mal anschauen sollte.
Moriquenda
17.02.2009, 12:41
Oh ich fand den Film auch wunderschön. Hatte eigentlich nicht damit gerechnet, da ich nicht so der Fan von Brad Pitt bin. Aber in dem Film hat er mich so überzeugt und ganz erschreckend war auch, wie gut er als äußerlich 60jähriger aussah!
Mir fiel nur auf, dass während man bei Blanchett gut sehen konnte wie sie altert, gab es bei Pitt eine lange Reihe, wo mir eigentlich keine Veränderungen mehr aufgefallen sind... Na, vll heißt das ja, dass Männer sich nicht viel verändern zwischen 30 und 50 :D
Mir kam er auch nicht zu lang vor. Natürich war es lang, aber so ein langes Leben in Kinofassung zu kriegen... naja. Mir ist erst, nachdem ich aus dem Kino raus bin, aufgefallen, wie lang der Film eigentlich war.
Ich würde ihn wärmstens empfehlen. Selbst mein Kumpel mochte ihn...
Die Story regt zum grübeln an und man verlässt schweigend das Kino.
Naja, schweigend bin ich nicht aus dem Film raus, eher laut schluchzend. *flöt* Ist zwar relativ normal bei mir, allerdings hat der Film mich schon sehr mitgenommen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Sehr ergreifende Story und wirklich schöne Liebesgeschichte. Selbst meiner Freundin hats gefallen und die fässt sonst jede Liebesgeschichte nur mit langem Stock an, um sie erstmal auf Kitsch zu prüfen:D
Ich persönlich finde, man hätte den Film auch etwas kürzer machen können. Am Anfang ist es noch recht spannend und man hat mitleid mit Benjamin und man ist gespannt, wie es weitergeht, aber nach zwei Stunden ist die Spannung verflogen und man möchte eigendlich nur noch wissen, wie geht es aus. Dennoch gingen die 3 Stunden recht schnell um.
Gundsätzlich fand ich, dass der Film in der Länge okay war, denn schließlich ging es um Benjamins gesamtes Leben. Wo du allerdings die Spannung angesprochen hast: Diese zwischendurch eingefügten Passagen mit Daisy und ihrer Tochter haben mich irgendwie "aus dem Fluss" gebracht. Dass dadurch der Spannungsbogen unterbrochen wurde hat mich persönlich doch gestört.
Überflüssig fand ich allerdings den Teil der Geschichte als...
...Benjamin seinen Vater gefunden hat, bzw. sein Vater ihn. War meiner Meinung nach etwas übertrieben und kitschig bis unnötig.
Ansonsten: Quennie for president *fan*
yenefer1
16.07.2009, 12:48
Dies ist einer der besten Filme die ich je gesehen habe in der letzten Zeit. Es ist nicht eine Minute zu lang ist, beobachten sie mit Interesse von Anfang bis Ende. Unglaubliche Geschichte, vor nicht allzu langer Zeit traf mit einer interessanten Kombination von Phantasie und der realen Welt. Ich empfehle allen, nicht nur Fans, nicht nur die Akteure:)
Ich hab den Film gleich im Kino anschauen müssen und wurde nicht enttäuscht ! Er hat zwar schon ne ganz schöne Weile gedauert aber das fällte einem bei der Handlung garnichtmehr auf.
Er war spannend vom Anfang bis zum Schluss...Wobei ich das Ende doch sehr tragisch fand, aber letztendlich ja eigentlich damit gerechnet hab das es so ausgeht.
Es ist wirklich eine große Leistung der Darsteller vor allem von Brad Pitt. Ich frage mich immer noch wie das alles so gedreht wurde mit dem einzelnen Altersstufen. Das wäre echt interessant xD
Müsste mal bei der DVD schauen ob es da paar Spezials dazu gibt ^^ Das ich da nicht früher draufgekommen bin.
Die Handlung ist wirklich sehr abwechslungsreich und ich habe gebannt verfolgt. Ab und zu musste man ja auch wirklich lachen. Also bei den Erzählungen des alten Mannes mit den Blitzen, die waren echt super :D
Ich habe mir den Film auch gekauft und finde ihn Klasse.
Ein bisschen wie eine traurigere Version von Big Fish (ein Superklassefilm).
Ich ziehe diesen Vergleich zwischen Bigfish und BenButton, weil es so viele gemeinsame Punkte gibt - z.B. die Szene, wo Ben bald Vater wird, Angst hat und im TV sieht, dass die Russlandfreundin doch noch durch den Ärmelkanal geschwommen ist (obwohl sie es eigentlich aufgegeben hatte) - alles geht und diese Szene, wie auch andere Lockern die Spannung oder das Bedrückt sein vor ängstlichen Situationen immer wieder auf; In Big Fish sieht der Hauptdarsteller ja auch wie er zukünftig sterben wird- im Auge der Hexe (großartig) und muss künftig keine Angst haben ...
Filme in dem Erzählerstil sind toll, denn sie unterhalten und blubbern nicht dahin.
Und die Grundsatzaussage im Film: Du kannst dich jederzeit ändern, egal wann ist doch toll. Die Beziehung der beiden Hauptdarsteller wird natürlich wunderschön dargestellt.
Die Sichtweise von Benjamin/Brad hat mir besonders gefallen; man sollte sich das zu eigen machen.
Im Fluge vergingen die 160 Minuten - und eigentlich kann der Film auch ruhig länger sein, wenn die Geschichte stimmt (oh wie habe ich mich über meine Restaurierte "der Pate" box gefreut - ein anderes Meisterwerk - am Besten auf Englisch schauen - das mache ich bald noch mal - ebenso Big Fish) ...
Mir gefiel der Film sehr, obwohl er schon etwas in die Länge ging.
Die ganze Geschichte und das drum herum, waren jedenfalls sehr berührend.
Vor allem der Schluss.
Ich spiele jedenfalls mit dem Gedanken, ihn mir nochmals anzusehen. ;)
Wisst ihr eigentlich, ob da was dran ist, dass der Film nach einer wahren Geschichte entstanden ist? Ich meine mich zu erinnern, dass ich da mal Gerüchte gehört hab.
Wisst ihr eigentlich, ob da was dran ist, dass der Film nach einer wahren Geschichte entstanden ist? Ich meine mich zu erinnern, dass ich da mal Gerüchte gehört hab.
:D
Dieses Gerücht halte ich für einen Riesenunsinn.
Nein, der Film basiert auf dem Roman von F. Scott Fitzgerald.
Ein seltsames Baby ist zur Welt gekommen: kein süßer kleiner Fratz, der seine Eltern beglückt, sondern ein alter Mann mit Bart. Sein Name: Benjamin Button. Ein schweres Schicksal ist ihm vorherbestimmt: Er durchläuft das Leben rückwärts und wird von Tag zu Tag jünger. Als Benjamin schließlich im Alter von fünfzig Jahren die zwanzig Jahre jüngere Hildegarde kennenlernt, steht für ihn, der sein Leben lang nie geliebt wurde, alles auf dem Spiel.
Ich fand den Film einfach nur schön. Man merkt, dass ein gutes und vor allem durchdachtes Buch die Grundlage war.
Sehr ergreifender Film! Musste auch ein paar Tränchen lassen am Schluss. Schon bei der Stelle, wo Daisy zu dem "Kind" Benjamin ins Zimmer kommt und er sie nicht mehr erkennt.
Brad Pitt und Cate Blanchett konnten beide in ihren Rollen überzeugen. Aber ich bin ja eh ein Cate Blanchett Fan.
Was ich mich allerdings gefragt habe, wo das gemeinsame Kind und der Ehemann von Daisy geblieben sind, als sie das "Kind" Benjamin aufgenommen hatte. Oder habe ich das einfach nicht mitbekommen?
Ich fand diesen Film auch sehr schön, traurig und berührend. Mit sehr viel zwischenmenschlichem.
Besonders der Anfang in New Orleans hat mir gut gefallen, die schönen weißen Häuser, der Jazz, die blühende Natur. :)
Allerdings frage ich mich, wieso die rückwärtslaufende Uhr nur Benjamins Leben beeinflusst hat und kein anderes. Und warum gerade seines?
Ein Film, den man imho mehrfach sehen muss, um alle Nuancen und Details zu begreifen.
Dr. Borstel
21.08.2009, 17:31
"Benjamin Button" hat mich enttäuscht. Wirklich magische Momente, eingefangen in einer unglaublich langatmigen, melodramatischen Handlung. Zu viele Belanglosigkeiten, die verhindern, dass der Film so was wie Spannung aufbaut. Bis auf Cate Blanchett überzeugende Darsteller (Tilda Swinton war klasse), aber der Film selbst war gerade mal so okay. Schlecht möchte ich ihn nicht nennen, aber den Hype kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Die Musik war gut und zu Recht Oscar-nominiert, dasselbe gilt natürlich auch für Make-Up, Kostüme usw., aber die Nominierungen für Oscar und Globe in den großen Kategorien kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Ich habe mir den Film gestern auf DVD angesehen und finde er hat 3 1/2 Sterne verdient (und weil er mich auch fast zum Heulen gebracht hat, kriegt er auch noch den halben Stern - macht auf der Skala hier 4 Sterne. :D)
Ich finde, die Story hat viele Parallelen zu Forrest Gump. Von der Machart her, hat mich der Film an Mathilde - Eine große Liebe erinnert. Besonders gut gefallen haben mir Anfangs- und Schlußszene, ebenso die Szenen im Seniorenheim. Während des Mittelteils fielen mir die ein oder andere Länge auf, auch wenn die Figuren, die im Laufe des Films auftauchten, immer interessant und schön dargestellt waren.
Insgesamt ein schöner, etwas lang geratener Film, den man sich angucken sollte, wenn einem gerade nach etwas traurigem, meldodramatischem ist. ^^
alter_swede
25.08.2009, 20:41
Ich habe den Film vor zwei oder drei Wochen angeschaut und ich muss sagen, ich war begeistert. Mir hat er von vorne bis hinten gefallen.
Mir sind zwar auch ein paar mal die Gedanken zu Forrest Gump abgeschweift, ich vermute aber mal, dass das einfach daran lag, dass die beiden Charaktere eine ähnliche Situation haben: Sie sind anderst, gehen von zu Hause weg, kommen zwischen durch wieder heim, wie sich ihre Liebe entwickelt (jeder der den Film gesehen hat weiß was ich meine, sonst müsste ich jetzt spoilern *g*) [...] Da ähnelt sich die Art der beiden schon etwas.
Aber auch Cate Blanchett und Brad Pitt haben in ihren Rollen - wie ich finde - überzeugt, vorallem war es schön dargestellt, wie die beiden älter bzw. jünger wurden. Gerade in der Körperhaltung, Mimik, Maske.
Schön fand ich auch, wie die Geschichte erzählt wurde.
Vorallem der Hurrikan, der sollte nämlich - wenn ich das richtig verstanden habe - den Hurrikan Katrina von 2005 darstellen.
Das hat dem ganzen - egal wie phantastisch die Geschichte an sich ist - doch irgendwie einen realistischen Touch gegeben, fand ich gut. :)
Den Film finde ich genial. Vom Plot her, wie auch von der schauspielerischen Leistung. Ich habe mehrmals wirklich gemerkt, wie mir die Tränen kullerten, vor allem am Schluss. Bei sowas bin ich sehr leicht am Wasser gebaut. Die Geschichte ist einfach so süß.. und die Umsetzung wirklich sehr gut gelungen..
Memo an mich: Ich muss mir diesen Film besorgen.
5 Sterne.
Ich kannte bis vor kurzem nur das Buch,das mich wenig begeistert hat. Ich habe mich immer gefragt, wie man so eine originelle Handlung derart unständlich und langweilig beschreiben kann - F. Scott Fitzgerald eben.
Den Film finde ich um Längen besser. Auch wenn er durchaus seine Längen hat...
Brad Pitt liefert wirklich mal eine passable Leistung ab. Ich hatte ihm bisher nichts weiter zugetraut als hübsch auszusehen.
Der Film ist unheimlich melancholisch, auch wenn im Grunde nichts dabei ist, was wirklich traurig wäre. Aber sein Leben so führen zu müssen, dass man immer der Freak ist und sein Ende genau abgemessen vor Augen hat.
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