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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeit mit dem Grafiktablett


wortmann
11.02.2009, 08:49
Naja, aber dafür habe ich gestern nach meinem Posting den Entschluss gefasst, mal GIMP auszuprobieren. Und ich muss sagen, die neue Version gefällt mir etwas besser als die, die ich schon irgendwann mal gesehen und mit dem Prädikat "nicht geeignet" wieder in das Vakuum des Betriebssystems zurückgeschickt habe. :D

Photo Impact hat mich nur 14,99 € gekostet, aber es ist eine SE-Version. Die war in einem Photographieren-Lernen-Buch dabei und da habe ich zugeschlagen. Die Version ist super gut, auch wenn einige Funktionen nicht zur Verfügung stehen. Aber dennoch, meine uralte Vorversion habe ich damit wieder deinstalliert. Aber Gimp hat eben den Vorteil wie Photoshop, nämlich dass man mit transparenten Ebenen arbeiten kann. Dazu brauche ich nichts mehr zu sagen, denn das ist einfach genial. Wenn auch es ein unausgleichbarer Vorteil gegenüber den traditionellen Medien ist.^^

Das Problem ist dennoch da: Denn ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher, als ein professionelles Grafiktablett. Aber eines mit Bildschirm, dass man auch genau zeichnen kann. Die ohne sind erschwinglich, die mit Bildschirm aber nicht. Das Geld werde ich auf jeden Fall zusammensparen. Für Photoshop überlege ich mir das aber noch, denn an GIMP muss ich mich lediglich:


gewöhnen
und lernen, mit dem Programm und den Funktionen umzugehen


Denn mein größtes Hobby ist wohl Zeichnen und mit Photoshop-a-like-Programmen an den Zeichnungen arbeiten (das Schreiben sehe ich nicht als Hobby, sondern als Leidenschaft^^).

Und nochmal wegen den Farben: Respekt, aber damit kann ich nicht umgehen.^^ Gib mir einen Bleistift oder Zeichenkohle und ein Ohrstäbchen (und natürlich ein großes weißes Blatt Papier) und ich schaffe etwas Brauchbares. Gib mir Pinsel und Farben und ich... schaffe höchstens einen abstrakten Gewitterwolkenhaufen. :D (Blitze könnte ich höchstens mit PhotoImpact einbauen, mit Pinsel wäre es nichtmal denkbar für mich^^)

aeyol
12.02.2009, 14:29
Das Problem ist dennoch da: Denn ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher, als ein professionelles Grafiktablett. Aber eines mit Bildschirm, dass man auch genau zeichnen kann.

Warum denkst Du, man könne mit einem "normalen" Grafiktablett - im Gegensatz zu einem mit integriertem Monitor - nicht "genau" zeichnen? Ich würde mal sagen, das ist reine Übungssache. Die nötige Hand-Auge-Koordination (um sich nicht davon irritieren zu lassen, dass man beim Zeichnen nicht direkt neben die Hand schaut) bringt man sich schon irgendwie selbst bei mit der Zeit.
Außerdem hängt die Genauigkeit davon ab, in welcher Auflösung man arbeitet (also beispielsweise sind Bildgrößen ab 2000 px Kantenbreite für Genauigkeit besser geeignet als 800px Kantenbreite) und wie empfindlich das Tablett auf die Eingaben reagiert. Zusätzlich kann man natürlich auch noch entsprechend ins Bild reinzoomen (oder auf großem Format detailliert arbeiten und es für die Präsentation stark verkleinern).

Zugegeben, ich habe das Cintiq auch noch nicht ausprobiert - klar, ein bisschen "natürlicher" würde es sicher schon wirken, damit zu arbeiten - aber ich finde es ganz angenehm, dass die eigene Hand beim Zeichnen nicht im Weg ist. :)

wortmann
13.02.2009, 08:52
Warum denkst Du, man könne mit einem "normalen" Grafiktablett - im Gegensatz zu einem mit integriertem Monitor - nicht "genau" zeichnen? Ich würde mal sagen, das ist reine Übungssache. [...]

Zugegeben, ich habe das Cintiq auch noch nicht ausprobiert - klar, ein bisschen "natürlicher" würde es sicher schon wirken, damit zu arbeiten - aber ich finde es ganz angenehm, dass die eigene Hand beim Zeichnen nicht im Weg ist. :)

Hey, wie gut dass du das gerade angebracht hast. Ich habe mir nämlich gestern ein Grafiktablett beim Händler meines Vertrauens bestellt; ich habe mich vorher ein wenig nach Meinungen umgesehen und mich für das WACOM Bamboo One entschieden. Es scheint die Quintessenz von den meisten Zeichnern zu sein, die ein Grafiktablett empfehlen, dass einfach nur WACOM draufsteht. Für einen Anfänger (habe ja noch nie ein solches Tablett verwendet und habe es einfach mal riskiert, obwohl ich meine Bedenken habe - aber das werde ich mit etwas Glück morgen schon selbst sehen, denn es wurde gestern versandt *freu*) sollte es außerdem genügen, hieß es. Was das Tablett betrifft, freue ich mich wirklich schon auf das Teil! Ich hoffe, man kann es nicht nur mit GIMP, sondern auch mit PHOTO IMPACT benutzen. Ich werde dann mal hier eine Rückmeldung machen und ggf. ein damit erstelltes Bild zur Schau stellen. Also, bis morgen oder nächste Woche - je nach dem, wann es ankommt. :)

Achso, wegen dem Cintiq nochmal: Ja, ganz einfach weil ich echt keine Ahnung habe, wie es funktionieren soll: Man sieht auf eine graue Fläche und zeichnet, auf dem Bildschirm passiert es aber. Und, meine größte Angst, wenn ich mal absetze und an einer anderen Stelle weitermachen will - kann man das einfach steuern? Und noch hundert andere Sorgen und Fragen plagen mich diesbezüglich. Ich werde es ja bald herausfinden. Habe auch schon einiges gelesen, z.B. dass die Zeichenfläche des Tabletts quasi "festgestellt" ist und dass man im Gegensatz zur Maus das Feld nicht überrschreiten kann (blöde erklärt, aber ich denke, du weißt was ich meine). Und wenn ich mich daran gewöhnt habe, mit dem Tablett-Bildschirm-Aspekt umzugehen, werde ich eventuell nichtmal ein Cintiq benötigen - denn ja, die Hand wäre ja im Weg, aber das ist ja auch beim "echten" Zeichnen so. Ich denke, für ein Cintiq kann ich sparen, wenn ich wirklich Erfahrung gesammelt habe und der Meinung bin, dass es mit TFT-Fläche besser ginge. Danke aber für deine Antwort!

aeyol
13.02.2009, 16:51
Ich finde es toll, dass Du Deine Zweifel hier beschreibst. Gerade auch wenn Du dann vielleicht weiterhin berichtest, wie Du Dich an die Arbeit mit dem Grafiktablett gewöhnst - das ist nämlich sicher auch für andere interessant, die sich das nicht so recht vorstellen können, wie das eigentlich läuft. :)

Mit dem Bamboo One hast Du Dich jetzt vermutlich für ein recht kleines Tablett entschieden - wie brauchbar das für Dich persönlich ist, hängt auch davon ab, ob Du zu den Leuten gehörst, die generell eher "aus dem Arm" oder eher aus dem Handgelenk zeichnen. Größere Tabletts sind besser für Leute geeignet, die freier aus dem Arm zeichnen. Ich halte A5 (Arbeitsbereich auf dem Tablett!) für eine sehr angenehme Größe.

Man sieht auf eine graue Fläche und zeichnet, auf dem Bildschirm passiert es aber.
Nee, Du siehst nicht auf eine graue Fläche, sondern auf den Bildschirm, wenn Du zeichnest. Wenn Du normal mit der Maus arbeitest, guckst Du ja auch auf den Bildschirm, wo Du hinklickst. ;)


Wenn Du absetzt und an einer anderen Stelle weitermalen willst, fährst du einfach mit dem Stift mit etwas Abstand über das Tablett - der Stift wird dann immer noch als Maus erkannt und der Mauszeiger bewegt sich (ohne dabei "digitale Farbe aufzutragen"), während ein Stiftdruck auf das Tablett als Mausklick interpretiert wird.
Und dadurch, dass die Malprogramme ja auch ihre eigenen optimalen Mauszeiger haben, kann man ja auch gut sehen, wo der Pinsel gerade ansetzt.

Die "Festeinstellung" des Tabletts ähm... also wenn du den Stift über die Kante des Zeichenbereiches bewegst, befindet sich der Mauszeiger am Rand des Bildschirms. Das Tablett hat unterschiedliche Modi für Maus und Stifterkennung, reagiert anders, wenn es auf "Maus" gestellt ist (aber die Wacom-Mäuse taugen nix - falls bei Deinem überhaupt eine dabei ist, nur zur Info).

Warin
13.02.2009, 19:13
Ich finde, die Diskussion zum Grafiktablett hat ein eigenes Thema verdient;)

Ich hab' nur ein Wacom graphire 4 in A6 und das ist momentan leider nicht mehr als ein teurer Bilderrahmen für ein Foto meiner Töchter:( Denn zum Zeichnen habe ich einfach keine Zeit.

wortmann
14.02.2009, 01:42
Ich finde, die Diskussion zum Grafiktablett hat ein eigenes Thema verdient;) ... zum Zeichnen habe ich einfach keine Zeit. 1.) Ich habe es wohl zuerst falsch verstanden, denn ich wollte gerade ein eigenes Thema dafür aufmachen - aber ich habe dann gemerkt, dass du wohl dieses Thema meinst, denn es heißt ja so. :D
Das mit der Zeit kenne ich, jeder glaube ich sogar. Aber ich würde mich trotzdem freuen, wenn du mal Zeit finden und etwas bereitstellen würdest (sofern du es nicht schon hast und ich es bloß noch nicht entdeckt habe^^).

Also gut, ich schreibe dann mal weiter zum Thema:

Ich finde es toll, dass Du Deine Zweifel hier beschreibst. Gerade auch wenn Du dann vielleicht weiterhin berichtest, wie Du Dich an die Arbeit mit dem Grafiktablett gewöhnst - das ist nämlich sicher auch für andere interessant, die sich das nicht so recht vorstellen können, wie das eigentlich läuft. :) Ja, ich habe mich nach genau meinen Fragen schon im Netz umgeschaut, aber so direkt nichts gefunden. Und da mir die Spam-Problematik von Foren bekannt ist und ich nicht für solchen Spam verantwortlich sein will, habe ich auch immer Bedenken, einen Beitrag zu schreiben. Schön jedenfalls, dass du es genauso siehst, wie ich! Also, dann mal ran ans Werk:

Mit dem Bamboo One hast Du Dich jetzt vermutlich für ein recht kleines Tablett entschieden - wie brauchbar das für Dich persönlich ist, hängt auch davon ab, ob Du zu den Leuten gehörst, die generell eher "aus dem Arm" oder eher aus dem Handgelenk zeichnen. Größere Tabletts sind besser für Leute geeignet, die freier aus dem Arm zeichnen. Ich halte A5 (Arbeitsbereich auf dem Tablett!) für eine sehr angenehme Größe. Ja, es ist klein. Aber das mitgelieferte Programm ermöglicht ja einige nicht erwartete Anpassungen, wie zum Beispiel die Fläche des Tabletts auf einen stufenlos bestimmbaren Bereich des Bildschirms. Das ist gut und ich hatte schon befürchtet, dass soetwas nicht dabei ist und mir Sorgen gemacht, dass ich immer genau beim Zeichnen darauf achten muss, wo ich gerade arbeite. Also, diese Einstellungsmöglichkeit ist super und ich bin dankbar dafür, dass meine Sorge nicht in Erfüllung gegangen ist.^^
So kann man seine Bildgröße "ungefähr genau" (so nach Augenmaß) auf die Größe des Bildes anpassen. Super!

Wie man merkt, ist das Bamboo schon geliefert worden. :)^^

Und gut dass du es ansprichst, aeyol! Ich zeichne aus dem Handgelenk und konzentriere mich meistens auf Millimeterarbeit. Habe jetzt eine viertel Stunde mit dem Bamboo herumgespielt und festgestellt, dass es zwar noch einiges an Gewöhnung bedarf, andererseits aber ein richtig tolles Gefühl ist, auf diese Weise am PC zu zeichnen. Die Linien verlaufen viel flüssiger, denn der Stift ist ja auch viel genauer als die Maus, bzw. führt die Handmuskulatur die Stiftspitze im Gegensatz zum Handgelenk die Maus.

Nee, Du siehst nicht auf eine graue Fläche, sondern auf den Bildschirm, wenn Du zeichnest. Wenn Du normal mit der Maus arbeitest, guckst Du ja auch auf den Bildschirm, wo Du hinklickst. ;) Okay, das habe ich ziemlich schnell begriffen. Ich habe ja bisher nur herumgespielt und ausprobiert und weiß daher nicht, wie das noch wird - aber: Mir kommt es so vor, als ob meine Bewegung auf dem Tablett verzögert auf dem Bildschirm passiert. Diese zeitliche Versetzung scheint sich zwar im Millisekundenbereich abzuspielen, aber sie ist merklich da. Oder kommt es mir nur so vor, weil's neu ist?

Wenn Du absetzt und an einer anderen Stelle weitermalen willst, fährst du einfach mit dem Stift mit etwas Abstand über das Tablett - der Stift wird dann immer noch als Maus erkannt und der Mauszeiger bewegt sich (ohne dabei "digitale Farbe aufzutragen"), während ein Stiftdruck auf das Tablett als Mausklick interpretiert wird.
Und dadurch, dass die Malprogramme ja auch ihre eigenen optimalen Mauszeiger haben, kann man ja auch gut sehen, wo der Pinsel gerade ansetzt. Zum Absetzen und Bewegen: Ja, heute auf dem Hinweg, während der Arbeitszeit und auf dem Rückweg habe ich mir genau darüber Gedanken gemacht und mich gefragt, wie es denn funktionieren mag. Die Lösung ist einfach und genauso, wie du es sagst - als hätte ich das je bezweifelt.^^
Auch an diese Methode muss ich mich erst gewöhnen. Aber das geht bestimmt schnell. Was mir größere Sorgen bereitet sind zwei Dinge (jetzt geht es um GIMP):

1.) Die Drucksensibilität des Stiftes/Tabletts ist sehr gewöhnungsbedürftig, da muss ich bestimmt noch sehr viel üben, um die vielen Stufen so einigermaßen kontrollieren zu können.

2.) Wenn ich eine Farbe einstelle oder ein anderes Werkzeug als den Pinsel nehme, wird, sobald ich mit dem Stift auf dem Tablett aufsetze (oder im Feld knapp drüber lande), sofort wieder der Pinsel ausgewählt und die Farbe auf schwarz gestellt. Bewege ich meine Maus nur ein Stückchen vom Fleck, stellt sich meine Einstellung wieder her. Bewege ich den Stift wieder über das Tablett: Pinsel, schwarz. Was geht da vor sich? Hoffentlich kann mir ein FAQ oder Tutorial helfen, ich schaue gleich mal nach...

Die "Festeinstellung" des Tabletts ähm... also wenn du den Stift über die Kante des Zeichenbereiches bewegst, befindet sich der Mauszeiger am Rand des Bildschirms. Das Tablett hat unterschiedliche Modi für Maus und Stifterkennung, reagiert anders, wenn es auf "Maus" gestellt ist (aber die Wacom-Mäuse taugen nix - falls bei Deinem überhaupt eine dabei ist, nur zur Info). Bei mir ist keine Maus dabei. Da bin ich auch froh, denn ich habe doch eine Razer, eine schön giftgrüne.^^ Mit den beiden einstellbaren Modi muss ich mich erstmal umsehen, was mir besser gefällt. Aber bedenke ich den Aspekt, dass man die Tablettfläche auf einen bestimmten Bereich des Bildschirms festlegen kann, werde ich wohl gleich bei der Standardeinstellung bleiben (Stiftmodus). Okay, mal sehen, ob ich bis morgen schon etwas vorweisen kann, das mit dem Bamboo One entstanden ist.

Ach, bevor ich es vergesse: A6 ist zwar klein, aber es ist besser als befürchtet. Ich habe gewusst, dass es A6 ist, aber nur für die doppelte Größe 100 mehr draufzulegen, sehe ich erstmal nicht ein. Und ich habe bei namhaften Foren schon von vielen Usern, die auch beachtliche Werke entwerfen gelesen, dass sie das Bamboo One nutzen und absolut zufrieden sind. Und ja, das Cintiq wäre zwar ideal, aber da es gleich das 40-fache des Bamboo One kostet, verzichte ich erstmal auf den Direct-Seeing-and-Painting-Vorteil.^^

Okay, bis morgen spätestens! :)

--- EDIT: So, es ist morgen^^ ---

Okay, ich habe noch ein bisschen rumgespielt. Und ohne mir sonderlich Mühe zu geben, habe ich schon Fortschritte gemacht. Ich will das Tablett schon jetzt nicht wieder aus den Händen lassen. :D

aeyol
14.02.2009, 19:35
Mir kommt es so vor, als ob meine Bewegung auf dem Tablett verzögert auf dem Bildschirm passiert. Diese zeitliche Versetzung scheint sich zwar im Millisekundenbereich abzuspielen, aber sie ist merklich da. Oder kommt es mir nur so vor, weil's neu ist?
Uff, schwer zu sagen. Ich stelle so eine Verzögerung bisher eigentlich nur dann fest, wenn der PC ohnehin überlastet ist und ich an einem sehr großen Bild arbeite (und dann fällt das auch nur beim Farbauftrag auf, nicht bei der Bewegung des Mauszeigers an sich). Es kann natürlich auch sein, dass ich mich einfach schon so extrem daran gewöhnt habe, dass ich das nicht mehr merke - oder dass sich diesbezüglich die unterschiedlichen Tabletmodelle doch ein wenig unterscheiden. Oder es hängt von der Software ab - fällt Dir das generell in Windows auf oder nur, wenn Du in Gimp arbeitest?

1.) Die Drucksensibilität des Stiftes/Tabletts ist sehr gewöhnungsbedürftig, da muss ich bestimmt noch sehr viel üben, um die vielen Stufen so einigermaßen kontrollieren zu können.
Denk einfach nicht so daran, dass Du da irgendwelche "Druckstufen" kontrollieren musst. Stell Dir einfach vor, Du hättest einen (teuren :D) Bleistift in der Hand, da ist es ja das selbe... weniger Andruck, weniger Farbe (bzw feinere Linie), mehr Andruck, mehr Farbauftrag. Man muss nicht plötzlich komplett digital denken, nur weil man digital malt. *g*

Hast Du schon das Problem gelöst, dass die Farbe sich immer wieder auf schwarz zurückstellt?
Ich kann mir das auch nochmal anschauen, habe GIMP aber gerade eben deinstalliert, weil ich noch so ne ganz olle Version hatte. ;)

Ich hab zwar jetzt keinen direkten Vergleich zu dem was Du bisher so gemacht hast, aber man sieht schon, dass Du Spaß dran hast, das Tablett zu benutzen, finde ich. :D

wortmann
14.02.2009, 22:17
Oder es hängt von der Software ab - fällt Dir das generell in Windows auf oder nur, wenn Du in Gimp arbeitest? Nein, es scheint auch keine wirkliche Verzögerung zu sein. Mir kam es wohl nur so vor in den ersten Momenten der Benutzung. Mittlerweile merke ich keine Verzögerung mehr. :D Aber danke wirklich, dass du des Problems angenommen hast! :)
Stell Dir einfach vor, Du hättest einen (teuren :D) Bleistift in der Hand, da ist es ja das selbe... Okay, mittlerweile habe ich auch da etwas mehr Feingefühl entwickeln können - denke ich mal. Ich habe offenbar zuvor immer mit sehr billigen Stiften gezeichnet.^^ Jedenfalls ist mir klargeworden, dass ich bis heute noch ziemlich grobmotorisch gezeichnet haben muss, jetzt komme ich immer mehr ins Sensible und lerne auch ziemlich schnell, damit umzugehen. Das Bamboo scheint sein Übriges zu tun. :)
Hast Du schon das Problem gelöst, dass die Farbe sich immer wieder auf schwarz zurückstellt?
Ich kann mir das auch nochmal anschauen, habe GIMP aber gerade eben deinstalliert, weil ich noch so ne ganz olle Version hatte. ;) Nein, das brauchst du nicht. Ich habe einfach nicht weit genug denken können heute nacht, die Ursache ist ganz simpel: Die Maus und das Tablett sind zwei unterschiedliche Eingabegeräte und es hängt davon ab, mit welchem beider Geräte man ein Werkzeug auswählt. Das ist Praktisch, denn so kann ich die beiden Tasten am Stift mit speziellen Werkzeugen bestücken und die Maus für den Radierer benutzen. :) Ist also absolut gewollt dieses vermeintliche Problem, und auch gut so! :)

Ich hab zwar jetzt keinen direkten Vergleich zu dem was Du bisher so gemacht hast, aber man sieht schon, dass Du Spaß dran hast, das Tablett zu benutzen, finde ich. :D Also in den ersten fünf Minuten war ich schon ziemlich enttäuscht und erschrocken, wie schwierig das ganze ist, also schon mit dem Gedanken gespielt, es zurückzuschicken. Aber wenn ich jetzt, noch nicht mal 24 Std. später daran denke, bin ich froh, dass ich in die sechste Minute des Testens gegangen bin. Ich will mein Bamboo niewieder hergeben!!! :D Und ja, es macht verdammt viel Spaß, irgendwas mit dem Tablett zu machen. Es ist cool! Nur schnell schreiben empfehle ich nicht, denn wenn man ein Punkt über den i-Strich machen will, und dass zu schnell macht, zieht der PC (in jedem Programm!) eine Linie und man hat ein großes I. Ansonsten geil! Ich spare jetzt für ein Cintiq, dafür gebe ich mir 10 Jahre Zeit - sofern das Bamboo One solange hält.^^