ExLibris
18.02.2009, 09:43
Inhalt
Lt. Amazon
Drehbuchautor und Regisseur, der Neuseeländer Andrew Niccol (der übrigens auch Jim Carreys Die Truman Show geschrieben hat), erzählt von einer nahen Zukunft, in der Beruf und Werdegang eines Menschen von seinen Genen bestimmt werden. In dieser Gesellschaft stehen den "Valids", genetisch aufgebesserten Menschen, sämtliche Positionen offen, wie denen bei "Gattaca", einem Konzern, der sich ganz der Erforschung des Weltalls verschrieben hat. Die "In-Valids", jene Menschen, die ganz natürlich gezeugt und geboren wurden, sind dazu verdammt, niedrigere Arbeiten auszuführen, da sie als genetisch fehlerhaft bewertet werden. So auch der Protagonist der Geschichte, Vincent (Ethan Hawke). Mit Hilfe eines behinderten Valids (Jude Law) gelingt es Vincent jedoch, seine biologischen Daten zu fälschen, und somit kommt er seinem Ziel, eine Karriere als Astronaut anzutreten, einen gewaltigen Schritt näher. Die Untersuchung eines Mordfalles in Gattaca entpuppt sich für ihn jedoch als Gefahr. Da er offenbar etwas zu verbergen hat, gerät er ins Fadenkreuz der Ermittler.
Ich fand diesen Film spannend, faszinierend und auch irgendwie beängstigend. Ethan Hawke und Jude Law waren die ideale Besetzung.
Ich habe „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley nicht gelesen, wovon der Film inspiriert sein soll, aber ich finde es teilweise schon gruselig, was man sich heutzutage von der Gentechnik in Zukunft erhofft. Und wie man damit experimentiert um Perfektion zu erhalten. Um besser, resistenter, leistungsstärker zu machen. Geburtenregelung, künstliche Befruchtung, Klonen, bis zum genmanipulierten Gemüse, das schneller und „schöner“ wächst.
Wird es in Zukunft alternative Hippie-Eltern geben, die naturbelassene Bio-Kinder bekommen? Die zwar öfter krank sind, dafür aber natürlich?
Beängstigend bei dem Film war für mich, dass mir die Vorstellung gar nicht schwer fiel, dass „natürlich“ einmal wie eine Behinderung behandelt werden könnte. Minderwertiges Material, Menschen zweiter Klasse, die in Gesellschaft und Beruf weniger Chance haben.
Wahrscheinlich gibt es einige Filme die ein ähnliches Thema haben, aber Gattaca sticht für mich irgendwie heraus. Scharfsichtige Idee, auf den Punkt gebracht. Es hat mich nicht überrascht, dass „Die Truman Show“ vom gleichen Regisseur stammt.
Lt. Amazon
Drehbuchautor und Regisseur, der Neuseeländer Andrew Niccol (der übrigens auch Jim Carreys Die Truman Show geschrieben hat), erzählt von einer nahen Zukunft, in der Beruf und Werdegang eines Menschen von seinen Genen bestimmt werden. In dieser Gesellschaft stehen den "Valids", genetisch aufgebesserten Menschen, sämtliche Positionen offen, wie denen bei "Gattaca", einem Konzern, der sich ganz der Erforschung des Weltalls verschrieben hat. Die "In-Valids", jene Menschen, die ganz natürlich gezeugt und geboren wurden, sind dazu verdammt, niedrigere Arbeiten auszuführen, da sie als genetisch fehlerhaft bewertet werden. So auch der Protagonist der Geschichte, Vincent (Ethan Hawke). Mit Hilfe eines behinderten Valids (Jude Law) gelingt es Vincent jedoch, seine biologischen Daten zu fälschen, und somit kommt er seinem Ziel, eine Karriere als Astronaut anzutreten, einen gewaltigen Schritt näher. Die Untersuchung eines Mordfalles in Gattaca entpuppt sich für ihn jedoch als Gefahr. Da er offenbar etwas zu verbergen hat, gerät er ins Fadenkreuz der Ermittler.
Ich fand diesen Film spannend, faszinierend und auch irgendwie beängstigend. Ethan Hawke und Jude Law waren die ideale Besetzung.
Ich habe „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley nicht gelesen, wovon der Film inspiriert sein soll, aber ich finde es teilweise schon gruselig, was man sich heutzutage von der Gentechnik in Zukunft erhofft. Und wie man damit experimentiert um Perfektion zu erhalten. Um besser, resistenter, leistungsstärker zu machen. Geburtenregelung, künstliche Befruchtung, Klonen, bis zum genmanipulierten Gemüse, das schneller und „schöner“ wächst.
Wird es in Zukunft alternative Hippie-Eltern geben, die naturbelassene Bio-Kinder bekommen? Die zwar öfter krank sind, dafür aber natürlich?
Beängstigend bei dem Film war für mich, dass mir die Vorstellung gar nicht schwer fiel, dass „natürlich“ einmal wie eine Behinderung behandelt werden könnte. Minderwertiges Material, Menschen zweiter Klasse, die in Gesellschaft und Beruf weniger Chance haben.
Wahrscheinlich gibt es einige Filme die ein ähnliches Thema haben, aber Gattaca sticht für mich irgendwie heraus. Scharfsichtige Idee, auf den Punkt gebracht. Es hat mich nicht überrascht, dass „Die Truman Show“ vom gleichen Regisseur stammt.