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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie schreibt man Fantasykämpfe?


OwenJackson
21.02.2009, 16:53
Hallo.
Ich bin grad dabei an meiner Salphos-Geschichte zu werkeln, nun brauche ich Hilfe bei etwas was in Salphos häufig vorkommt.
Vor vielen Jahren bekam ich viele unterschiedliche Vorstellungen zu Gesicht wie man Kämpfe am besten beschreibt.
Einer sagte mir mal, ich solle sie nicht detailliert schreiben nur kurz andeuten, einer meinte ich soll an jeder Ecke einen Kampf platzieren und diesen ausführlich schreiben usw.
Heut kann ich mich nicht mehr sehr gut an alles erinnern und bin leicht verwirrt, also denke ich mir ich frage lieber erfahrene Leute.
Natürlich sollte ich vorstellen was die Möglichkeiten in den Kämpfen sind.

Salphos ist eine mittelalterliche Fantasywelt.
Die meisten Krieger tragen Speere, Schwerter, Kampfstäbe, Keulen, Äxte, Hellenbarden usw.
Einige tragen auch Bögen und Armbrüste usw.
Pistolen oder Gewehre gibt es nicht.
Im Kampf werden auch große Katapulte benutzt, aber nur in Massenschlachten.
Es gibt Schilde und Armschienen zum Abwehren von Schlägen.
Manche Personen haben ausgefallene Waffen oder Kampfstile, so nutzt einer einen Bogen als Nahkampfwaffe.
Zusätzlich zu den vielen Waffen können die Bewohner auch auf das Mana zurückgreifen, eine (für jeden der es nicht weiss, was aber unwahrscheinlich ist) Energie, welche notwendig ist um Magie zu nutzen.
Somit können Schneestürme, Feuerkugeln, Schockwellen und Telekinese genutzt werden.
Die Fähigkeiten in der Magie sind enorm.
Eine Person besitzt zudem die Fähigkeit die innere Energie, auch Chakra, Chi oder Ki zu nutzen. Für meine Geschichte habe ich eine eigene Bezeichnung, die ich jetzt aber lieber nicht nenne.
Diese Energie ist die Lebenskraft des Körper, wer kein Chakra hat, der lebt nicht.
Somit birgt eine zu hohe Chakranutzung das Risiko des Todes mit sich.
Aber es hat Besonderheiten. Durch das Chakra kann man die Muskeln verstärken und somit schneller und stärker werden.
Man kann die Energie aus dem Körper fliessen lassen und gebündelt nutzen, dabei kann das Chakra explodieren.
Zusätzlich kann man mit dem Chakra die natürlichen Heilfunktionen verstärken, sodass der Körper schneller heilt.

Und dies alles wird im Kampf benutzt.

Mich würde interessieren wie ihr einen Kampf schreiben würdet.
Hier mal ein Kampfbeispiel, an das man sich halten könnte.

Es gibt 5 Protagonisten im Kampf.
Mann Nr. 1, Mann Nr. 2, Soldat Nr. 1, Soldat Nr. 2 und Orkhäuptling.
Alle 4 kämpfen gegen den Ork.
Der Ork hat zwei große Breitschwerter, die er hält.
Zwar ist er nicht sehr schnell, aber er kann die Bewegungen der Feinde erahnen und wehrt deshalb die meisten Schläge ab. Zudem ist sein Körper sehr robust, er hält eine Menge aus.
Soldat Nr. 1 und 2 haben Speere und leichte Rüstungen, sie haben nichts besonderes drauf.
Mann Nr. 1 trägt ein Langschwert mit langem Griff, welches er abwechselnd mit links, rechts oder beidhändig nutzt. Er ist sehr schnell, relativ wendig, sehr akrobatisch und recht kräftig, aber um einiges kleiner als der Ork (Ork ca. 2,5 m, er 1,62 m).
Zusätzlich kann Mann Nr. 1 sein Chakra nutzen.
Mann Nr. 2 ist größer (2,1 m) sehr kräftig und schnell, aber weniger wendig und akrobatisch.
Er hat ein Beil und ein Schwert deren Griffe aus blauem Metall bestehen.
Dieses Metall kann er verändern, die Form des Metalles. So wird aus dem Metall nach belieben ein Griff, langer Stabgriff oder eine Kette.
Beide Waffen kann er auch verbinden (ich hoffe das reicht als Erklärung).


Nun zum Kampf.
Beide Soldaten stürmen mit den Speeren auf den Ork zu, werden aber mit einem Hieb getötet.
M2 (ich kürze es mal ab, könnt ihr auch tun) wandelt den Beilgriff in eine lange Kette und schleudert das Beil auf den Ork.
Der Ork fängt das Beil mit seinem Schwert ab und die Kette hängt sich am Schwert fest.
M2 versucht mit voller Kraft das Schwert an sich heran zu ziehen, doch der Ork dreht sich und schleudert M2 gegen einen Baum.
M1 greift mit seinem Schwert an, wird aber abgeblockt.
M2 kommt und greift ebenso aus der Nähe an, sie kommen nur selten durch und dann zeigen die Schläge kaum Wirkung.
M2 wird vom Ork niedergeschlagen und M1 an den Rand eines Klippen gedrängt.
Am Klippenrand lässt M1 sein Chakra durch den Klippen fliessen und explodieren.
Ein Teil vom Klippen zerfällt und M1 sowie der Ork stürzen in die Tiefe.
Doch M1 kann knapp den neu entstandenen Klippenrand erreichen und hält sich erschöpft daran fest.
Allerdings hält sich der Ork an M1's Bein fest und M1 droht zu fallen.
M1 lässt Chakra durch das Bein fliessen welches der Ork festhält.
Bei der Explosion zerfetzt er Teile des Beines und der Ork stürzt in die Tiefe.
Erschöpft und voller Schmerzen kann sich M1 nicht mehr festhalten, doch M2 rennt zu M1 und kann diesen gerade so festhalten und zieht M1 hoch.

Wie würdet ihr (in der Vergangenheit geschrieben) den Kampf schreiben?
Danke für jede Hilfe, es ist sehr wichtig damit ich weiterarbeiten kann.

Simon the Sorcerer
21.02.2009, 18:05
Hallo Owen,

einen Kampf werde ich dir hier jetzt leider nicht schreiben, das solltest du mMn selbst erledigen. Aber ich kann dir Tipps geben, wie du ein zwei Sachen die mir aufgefallen sind ändern kannst.

Beide Soldaten stürmen mit den Speeren auf den Ork zu, werden aber mit einem Hieb getötet.
Selbst wenn sie wirklich gar nix drauf haben, dass ist zu einfach ! So blöd sind selbst die blödesten Soldaten nicht.

M2 wird vom Ork niedergeschlagen und M1 an den Rand eines Klippen gedrängt.
Am Klippenrand lässt M1 sein Chakra durch den Klippen fliessen und explodieren.
Ein Teil vom Klippen zerfällt und M1 sowie der Ork stürzen in die Tiefe.

Heißt es nicht die Klippe ? Berichtige mich bitte, wenn ich vollkommen falsch liege, aber ich fand das gerade sehr verwirrend und wußte erst nicht was gemeint war .X.X

Allerdings hält sich der Ork an M1's Bein fest und M1 droht zu fallen. Aslo wenn M1 1,62 Meter groß ist und geschätzte 60kg wiegt, der Ork hingegen 2,5 Meter und angenommene 4 Zentner (200kg). Und sich beide im freien Fall (M1 an der Klippe und der Ork an M1´s Bein) fetshalten, würde das so nie funktionieren... selbst für Fantasy sehr unrealistisch. Und gute Kampfszenen leben gerade zu von eine Spur Realismus, damit es sich der Leser vorstellen, ja fast schon körperlich mitempfinden kann.

Wenn du also ein, zwei Sachen beachtest und das ganze etwas ausführst, kannst du das auch ganz alleine schreiben, denn dann paßt es auch am besten zum Rest deiner Geschichte/Werk/Roman.

Grüße

Antigone
21.02.2009, 18:42
Hi!

Ich schreib dir jetzt auch keinen Kampf, denn mich hat schon die Aufzählung der WAffen und Kämpfer ermüdet....

Aber ich geb dir ein paar allgemeine Tipps:

1. Achte auf die Perspektive. Such dir einen Perspektiventräger aus und bleib bei dem! Und bedenke, wenn dem grad wer an den Kragen geht, dann kann er nicht auch noch beschreiben, was sein Ork-Kumpel grade macht!

2. Kurze Sätze sorgen für Dynamik.

3. In einem Kampf ist kein Platz für Rückblenden, abschweifende Gedanken oder Sinneseindrücke, die über den Geruch von Blut oder Schmerzen hinausgehen.

4. Fasse dich kurz. OK, das ist mein persönlicher Gusto, aber ich find Kampfbeschreibungen dermaßen ermüdend...

lg, A.

OwenJackson
21.02.2009, 21:18
@Simon
Zur ersten Sache, gut, hier hast du Recht.
Den Soldaten werde ich sicher auf irgendeine Weise mehr Intelligenz geben.

Zur zweiten Sache.
Oh, stimmt. Kleines versehen.
Die Klippe (Einzahl), Die Klippen (Mehrzahl).
Danke für den Hinweis.

Zur dritten Sache.
Nunja, M1 ist eher 70 kg schwer, er hat eine gewisse Muskelmasse.
Der Ork hat schon ein Gewicht von bis zu 300 kg.
Du scheinst zu vergessen das M1 mit dem Chakra seine Muskelkraft verstärken kann.
Um nicht abzurutschen nutzt er viel Chakra und kann sich dadurch besser festhalten, dann wenn der Ork ans Bein fässt, rutscht er natürlich etwas ab, kann aber die Muskelkraft konzentrieren und nochmals stärken.
Ich gebe zu, eigentlich ist sowas relativ unwahrscheinlich, aber denke schon dass es sehr gut möglich ist.
Selbst ein Rey Mysterio könnte einen Undertaker tragen (zwei Wrestler, ebenfalls mit enormen Größenunterschied).
In meiner Geschichte sind Mana und Chakra eingebunden, was die Möglichkeiten erweitert.

Deshalb halte ich es nicht für derart unrealistisch.
Aber dennoch werde ich darüber nachdenken.
Vielleicht ist es besser den Ork einfach so hinabstürzen zu lassen und M1 schafft es nicht mehr hoch, weil er keine Kraft mehr hat (zu viel Chakra verbraucht).

Ich werde darüber nachdenken, danke für deine Antwort.

@Antigone
Nunja, ich habe keinen richtigen Perspektiventräger, weil ich finde dass dies zu sehr eingrenzt. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Erzählers geschrieben.
Es gibt einen Hauptprotagonisten in dessen Richtung sehr oft gezeigt wird, den man begleitet.
Aber die anderen Figuren müssen genauso dargestellt werden, für mich sind alle Figuren wichtig.
In meiner Geschichte geht es einfach nicht mit einem einzigen Perspektiventräger.
Aber ich habe ja nichts aus meiner Geschichte erzählt, deshalb wird es zur Zeit schwer zu verstehen sein, weshalb das so ist.

Das mit dem kurzen Sätzen ist gut. Das merke ich mir.

Nun, Rückblenden wird es kaum geben.
Ich denke auch dass sie im Kampf nur unnötiger Ballast sind.
Aber wenn Sinneseindrücke etc. an der richtigen Stelle plaziert sind, könnten sie den Kampf verbessern denke ich.
Doch dies ist ne ganz andere Sache, ob sowas kommen wird, weiss ich erst später.

Nun, ich versuche die Kämpfe nicht allzu lang hinauszustrecken, aber ich möchte detaillierte Kampfszenen darstellen.
Die Leser sollen einen Blick bekommen wie spektaktulär die Kämpfe sind.
Da die Kämpfe sehr wichtig sind in Salphos, würde etwas wichtiges fehlen wenn sie zu kurz wären.

Auch dir danke für die Antwort.

treogen
23.02.2009, 10:32
Erst einmal werde ich dir auch keine Kampfbeschreibung liefern.

Nunja, ich habe keinen richtigen Perspektiventräger, weil ich finde dass dies zu sehr eingrenzt. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Erzählers geschrieben.


Hmm - also ich gebe zu, dass Geschichten aus der Sicht des allwissenden Erzählers mich extrem langweilen.
Da kommt bei mir einfach nicht die Spannung auf, wie wenn man einem Abschnitt aus der Sicht einer Person liest.

Ich selbst habe auch ziemlich viele Handlungsträger. Und gerade in Schlachten schalte ich oftmals rasend schnell zwischen unterschiedlichen Prots um. Wie bei einem Film mit sehr schnellen Schnitten.
Ich weiß, dass manche Leute Probleme mit so vielen Handlungsträgern haben, aber ich weiß, dass viele meiner Leser meine Romane genau deswegen lesen - also bleibe ich auch dabei *cool*

Ollowain
23.02.2009, 15:32
Ich gebe dir auch mal ein paar Kommentare.


Beide Soldaten stürmen mit den Speeren auf den Ork zu, werden aber mit einem Hieb getötet.

Wie Simon schon gesagt hat, zu einfach.
Außerdem dürften die mit ihren Speeren dem Ork gegenüber einen Vorteil haben, weil die Speere eine größere Reichweite haben als die Schwerter des Orks. Ist der Ork aber hinter den Speerblättern (nennt man doch so, oder? das scharfe Metal am vorderen Ende jedenfalls) ist, dann ist er im Vorteil, weil die Soldaten ihn nicht mehr wirklich verletzten und/oder abwehren können.
Vorschlag: S1 + S2 rennen auf den Ork zu, er steht aber erstmal regungslos da, was die zwei verunsichert, das nutzt er dann aus, leitet mit seinen Schwertern die Speere ab (er kann sie auch durchhacken, wenn du willst xD) und macht die zwei kalt.

M2 (ich kürze es mal ab, könnt ihr auch tun) wandelt den Beilgriff in eine lange Kette und schleudert das Beil auf den Ork.
Der Ork fängt das Beil mit seinem Schwert ab und die Kette hängt sich am Schwert fest.
M2 versucht mit voller Kraft das Schwert an sich heran zu ziehen, doch der Ork dreht sich und schleudert M2 gegen einen Baum.

Hm, dann muss der Ork eine Mordskraft haben. Er muss so viel Kraft aufwenden, dass er den Zug von M2 überwindet und noch genug Kraft aufbringen, um den gegen einen Baum zu klatschen.
Kann der Ork die Mana auch nutzen, oder können das nur Menschen?


[...]M2 wird vom Ork niedergeschlagen und M1 an den Rand eines Klippen gedrängt.
Am Klippenrand lässt M1 sein Chakra durch den Klippen fliessen und explodieren.
Ein Teil vom Klippen zerfällt und M1 sowie der Ork stürzen in die Tiefe.
Doch M1 kann knapp den neu entstandenen Klippenrand erreichen und hält sich erschöpft daran fest.

Hm, ich würde M2 nicht niederschlagen, wenn der M1 später noch die Klippe hochhieven muss, bzw recht schnell wieder auf die Beine kommen muss... Vielleicht eher ziemlich heftig an einen Baum klatschen oder sowas.
Niederschlagen hört sich für mich sehr danach an, dass er erstmal ne ganze Weile lang bewusstlos ist.


Allerdings hält sich der Ork an M1's Bein fest und M1 droht zu fallen.
M1 lässt Chakra durch das Bein fliessen welches der Ork festhält.
Bei der Explosion zerfetzt er Teile des Beines und der Ork stürzt in die Tiefe.
Erschöpft und voller Schmerzen kann sich M1 nicht mehr festhalten, doch M2 rennt zu M1 und kann diesen gerade so festhalten und zieht M1 hoch.

Du musst an der Stelle unbedingt anmerken, dass M1 seine Muskeln mit seinem Chakra verstärkt, sonst wird dein Leser Protest laufen, weil der "Kleine" den Ork ja in tausend Jahren nicht halten kann.


Hm und dann hab ich noch was Allgemeines:

Wenn ihr nicht selbst einen Kampfsport treibt, dann sucht euch jemanden, der einen ausübt, und lasst diesen die Kampfszenen lesen. Kampfsportler können Übertreibungen und Unlogischkeiten am besten einschätzen und auch logische(re) Alternativen vorschlagen.

Eventuell könnt ihr euch auch eine Kampfkunst als direktes Vorbild nehmen, aber dann solltet ihr aufpassen, dass die Leute ihre Kampfstile nicht auf einmal um 180° ändern - eben noch Draufkloppen, wie ein Irrer, jetzt ganz feinfühlig und fließend kämpfen - das kommt nicht so gut.

Ihr solltet auch aufpassen, dass es von der Muskelkraft her passt - Männer sind in den allermeisten Fällen stärker als Frauen, aber in Sachen Ausdauer und Schnelligkeit muss das nichts heißen ;) Man kann auch ungefähr sagen, je kleiner die Leute, desto eher kann man mal einen Salto (würde ich aber von abraten) oder sowas erwarten... Also: Je muskulöser und größer (so ein wandelnder Schrank), desto eher sollte man auf spektakuläre Aktionen, wie Saltos, verzichten.
Schnelligkeit und Ausdauer kommen jedoch vom Training.

Behaltet die Beschaffenheit der Umgebung im Hinterkopf: In einem Raum mit fünf Meter hoher Decke kann man sich nicht mal eben an einen Deckenbalken hängen, genauso kann man sich in einem Raum mit niedriger Decke ganz böse den Schädel beim Springen stoßen und auch nicht allzu gut über dem Kopf ausholen.

Bedenkt die Wahl der Waffen: Die mit den größeren Reichweiten (Hellebarden, Speere mit langen Schäften) haben am Anfang einen Vorteil, solange der Gegner noch (etwas) auf Distanz ist, da dieser den Speerträger nicht direkt angreifen kann, in der Nähe sind sie aber eher unpraktisch. Ist aber nicht so, dass ein Speerschaft vor den Kopf oder auf die Hände nicht auch auch wehtun würde.

Habt ihr spezielle Vorteile, wie magische Amulette oder Chakra, wie oben, dann erwähnt das oft genug (aber nicht zu oft, sonst nervt es), sodass der Leser diese nicht vergisst und von Unlogischkeiten ausgeht.


Ich hoffe mal, dass das weiterhelfen konnte.

OwenJackson
23.02.2009, 20:42
@Ollowain
Erstmal dir und treogen vielen Dank für die Antwort.
So dann kümmere ich mich dann mal darum.

Das ist eine gute Idee mit den Soldaten.
Du allerdings beachten das es kein Mensch sondern ein Ork ist.
Er hat eine wesentlich robustere Haut, die Speere haben kaum einen Effekt an ihm.
Zusätzlich sagte ich dass er riesige Breitschwerter hat (soweit ich mich erinnere), diese sind ungefähr genauso lang wie die Speere.
Klar, es ist ein enormes Gewicht, aber er hat ja eine monströse Kraft, zudem ist er ein besonders starker Ork.
Dafür ist er ja sehr langsam, aber seine Angriffe sind tödlich, wenn sie treffen.

Nun zur Mordskraft.
Hab ich ja schon gesagt, er hat ne riesige Kraft und Energie.
Der Ork kann auch Magie nutzen, jeder kann Magie nutzen (nebenbei ist Mensch eine schlechte Wortwahl, würde eher Humanoid sagen, denn nur einer der beiden M's ist ein Mensch, der andere ist kein Mensch).
Bei mir bestehen Monster, somit auch Orks, aus Magie.
Sie wurden von mächtigen Magiern erschaffen und deshalb haben diese nicht die selben Kraftgrenzen wie die Humanoiden.
Und Orks sind zwar langsam, aber stark, deshalb kann er sowas.
Nochmal zur Magie, Orks können Magie nutzen, aber dieser Ork ist kein großer Magienutzer, aber es gibt auch welche.

Zu M2, gut. Stimmt. Niedergeschlagen ist nicht das passende Wort.
Auf jedenfall ist geplant dass er aus irgendeinem Grund kurz nicht hin kann und M1 sich alleine mit dem Ork rumschlagen muss.

Natürlich, wenn ich es ausführlich schreibe, also richtig schreibe, dann wird es natürlich erwähnt. Allerdings erfahren die Leser es schon früher, durch ein Gespräch dass er es kann und im Kampf wird dann erwähnt dass er sowas tut.

So, zu den anderen Punkten, werde diese auf jedenfall beachten, danke.

@treogen
Ich habe meine eigene Ansicht mittlerweile etwas gefestigt, und ich glaube ich muss einfach so schreiben, aus der Sicht eines Erzählers.
Allerdings ist der Erzähler ja nicht allwissend, er weiss auch nur aus Geschichten die erzählt oder geschrieben wurden.
Ich werde es auf meine Weise schreiben, ich werde mir Mühe geben damit mein Werk irgendwann fertig ist und es möglichst gut ist.

AMBER schattensturm
23.02.2009, 22:42
Sorry Owen, aber Deine Frage an sich ist so offen gestellt, dass man darauf eigentlich keine vernünftige Antwort geben kann. Zudem vermittelst Du den Eindruck, als ob Du eigentlich keine Hilfe haben willst, sondern vielmehr vorhast Dich mitzuteilen. ;)

Dagegen ist ja per se nichts zu sagen, doch so ziemlich jede konstruktive Kritik, die hier gegeben wurde wird mit teilweise recht seltsamen Einwänden begegnet wird.

Beispiel:

Zusätzlich sagte ich dass er riesige Breitschwerter hat (soweit ich mich erinnere), diese sind ungefähr genauso lang wie die Speere.

Ein typisches Breitschwert hat eine Klingenlänge von 70 - 110 cm. Ein Speer eine Länge zwischen 150 und 600 cm. Wobei es sich bei den kurzen Exemplaren üblicherweise um Wurfspeere handelte - die sie eigentlich nicht tragen sollten, wenn sie so blöd sind, damit auf den Gegner zuzustürmen, statt sie zu werfen (insbesondere wenn er so langsam und so gefährlich im Nahkampf ist). Gehen wir trotzdem mal von einer Speerlänge von 2 m aus, dann dürfte der Ork mindestens 3,50 m groß sein, damit er Breitschwerter dieser Länge - insbesondere wenn er zwei davon trägt - effektiv einsetzen kann.

Du allerdings beachten das es kein Mensch sondern ein Ork ist.
Er hat eine wesentlich robustere Haut, die Speere haben kaum einen Effekt an ihm.

In dem Fall würde ich einfach weglaufen und ihn auf Distanz bekämpfen, schließlich ist er ja langsam.

Der Ork kann auch Magie nutzen, jeder kann Magie nutzen (nebenbei ist Mensch eine schlechte Wortwahl, würde eher Humanoid sagen, denn nur einer der beiden M's ist ein Mensch, der andere ist kein Mensch).
Bei mir bestehen Monster, somit auch Orks, aus Magie.
Sie wurden von mächtigen Magiern erschaffen und deshalb haben diese nicht die selben Kraftgrenzen wie die Humanoiden.

Na ja, Humanoide im Gegensatz zu Monster, wenn es sich bei Orks um Monster handeln soll, ist eine schlechte Wortwahl, es sei denn Orks haben nicht zwei Beine, zwei Arme, einen Torso und einen Kopf. :) Die Frage wäre aber schon, was ist der andere, wenn er kein Mensch ist?

Zu M2, gut. Stimmt. Niedergeschlagen ist nicht das passende Wort.
Auf jedenfall ist geplant dass er aus irgendeinem Grund kurz nicht hin kann und M1 sich alleine mit dem Ork rumschlagen muss.

Wenn Du qualifizierte Hilfe willst, würde ich Dir empfehlen, einen konkreten Text zu schreiben und diesen zur Diskussion zu stellen. In diesem sollten dann auch Fragen wie der Grund geklärt sein. Danach kann Dir viel besser im Rahmen einer Manöverkritik in Stil- und Plotfragen geholfen werden. Wie am Anfang bereits erwähnt ist die Frage viel zu offen, soll heißen, zu unkonkret. *ja*

OwenJackson
24.02.2009, 10:27
@Amber_Schattensturm

Direkte Hilfebitten kann ich nicht schreiben, da es keine direkten gibt.
Ich eröffnete den Tread, weil ich die Hoffnung hatte durch die Tipps etc. meine Ansichten zu festigen, neue Inspirationen zu finden und möglicherweise Dinge besser zu können, wo ich zuvor Schwierigkeiten hatte.

Es hat mir auch schon etwas geholfen.
Jeder einzelne Satz in diesem Tread hat für mich einen ungeheuren Wert.
Du musst es nicht verstehen, ich bin halt so.

Zu dem Breitschwert.
Es ist Salphos nicht die Erde.
Deshalb sind die Maßstäbe nicht da.
Normalerweise sind Breitschwerter so lang, aber in Salphos ist mehr möglich.
Der Ork trägt Breitschwerter mit einer 2 Meter länge.
Klar, es ist viel, aber durch seine Macht ist dies kein Problem.

Ja, er ist langsam, allerdings erahnt er instinktiv Bewegungen, weshalb ständiges zurückweichen nicht sinnvoll ist.
Er würde den richtigen Moment abwarten und dann voranstürmen, dann hat kein Soldat eine Chance.

Das mit Humanoide und Monster hast du irgendwie etwas unschlüssig argumentiert.
Also ich liste mal auf.
Du willst wissen was der andere ist, wenn er kein Mensch ist.
Und du meinst Monster ist für einen Ork eine schlechte Wortwahl, da diese Arme, Beine, Torsos und Köpfe haben.

Zuerst zum Ork und den Humanoiden.
Humanoide sind Säugetiere die aufrecht gehen, das sind Elfen, Menschen, Zwerge und die drei anderen Rassen von mir (siehe meinen Rassewahltread, übrigens, die Echsenartige Rasse ist wieder raus, eine neue drinnen, aber die erläutere ich jetzt nicht).
Säugetiere sind Lebewesen die ihre Kinder lebendig zur Welt bringen.
Soweit ist es ja klar.

Zu Monstern.
Monster werden durch Magie erschaffen, damit sie sich selbst fortpflanzen, nutzen sie selbst Magie.
Sie sind keine normalen Lebewesen, sie haben keine Herzen und leben eigentlich ewig, solange man sei nicht tötet.
Und Orks gehören in meiner Geschichte dazu.
Ein Monster hat keine spezielle Anatomie.
Orks sind halt humanoidenähnliche Monster.

Nun zu M2, er ist ein Salonier (lies meinen anderen Tread wenn du wissen willst was er ist).
Mehr kann ich nicht schreiben, da ich keine 100 Beiträge habe.
Ich muss schon ganz schön aufpassen nichts wichtiges auszuplaudern.



Vielen Dank für deine Antwort

AMBER schattensturm
24.02.2009, 11:35
@Amber_Schattensturm

Direkte Hilfebitten kann ich nicht schreiben, da es keine direkten gibt.
Ich eröffnete den Tread, weil ich die Hoffnung hatte durch die Tipps etc. meine Ansichten zu festigen, neue Inspirationen zu finden und möglicherweise Dinge besser zu können, wo ich zuvor Schwierigkeiten hatte.

Dann schlage ich Dir vor zu versuchen "Füllselworte", wie beispielsweise "Dinge" und "wo" anstatt "bei denen" zu verwenden. Dies verbessert Deinen Schreibstil. ;)

Das mit Humanoide und Monster hast du irgendwie etwas unschlüssig argumentiert.
Orks sind halt humanoidenähnliche Monster.


Als humanoid (von lat.: homo, „Mensch“ und gr.: εἶδος, [ˈidɔs], „Gestalt“) werden alle Lebensformen und Maschinen klassifiziert, die ein menschenähnliches Erscheinungsbild aufweisen.
Charakterisiert werden Humanoide unter anderem dadurch, dass sie primär einen aufrechten Gang auf zwei Beinen für die Fortbewegung nutzen, welche immer – im Gegensatz zu Avoide (vogelähnliche oder avianoide Wesen) – in Laufrichtung nach vorn über ein (Knie-)Gelenk eingeknickt werden. Des Weiteren besitzen sie immer einen Torso (Körper) als zentrales Element, an dem sich die zwei Beine, mindestens ein Kopf und Arme befinden und deren allgemeine Skelettstruktur (sofern vorhanden) weitestgehend der eines Menschen entspricht.
Das Attribut humanoid ist ein Produkt der Science-Fiction-Autoren. Im Gegensatz zu Humanoide bezeichnete man, bei dessen Wortbildung, alle entwicklungsgeschichtlich zu den Menschen gehörenden Arten als Hominide, in der Zeit als Menschen und Menschenaffen noch in zwei unterschiedlichen Familien geführt wurden.

Die Begrifflichkeit "Humanoid" hat nichts mit Säugetier oder Magie zu tun (s.o.). Sie bezieht sich rein auf den Körperbau. Der Ork ist also vielleicht ein humanoides, jedoch kein humandoidenähnliches Monster. So viel zu der unglücklichen Klassifizierung. ;) Wenn Du Kategorien anders verwendest, als sie im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet werden, führt das zu Missverständnissen bei den Lesern und letztlich dazu, dass der Text seine Wirkung verfehlt. :p

Zum Thema 2,50 m Ork, 2 m Schwerter: Selbst wenn es für den Ork kein Problem ist, die 2 m Schwerter zu halten, so macht es keinen Sinn mit zwei derartigen Schwertern zu kämpfen, da sie sich gegenseitig in ihren Schwungkreisen massiv behindern. Zudem ist es ohnehin ein Irrtum zu glauben zwei lange Klingenwaffen gleichzeitig zu führen sei sinnvoll oder cool. Das Gegenteil ist der Fall und war deshalb auch üblich: Eine Langklinge, Schwert, Rapier, Degen, etc. und eine Kurzwaffe wie ein Main Gauche. Grund sind sinnvolle Stellungen des Kämpfers und Funktion der Klingen. Auch ein noch so geübter Kämpfer kann sich nur einseitig seine Reichweite voll ausschöpfen, die Kurzklinge dient hingegen bei Reichweitenunterschreitung dazu, einen gezielten Stich ausführen zu können. Zwei Breitschwerter sind sogar noch unsinniger, da es sich bei beiden um Hiebwaffen handelt, als Stichwaffen eignen sie sich nicht. Zwei Hiebwaffen gleichzeitig sind hingegen ein Nach- kein Vorteil. Da hilft auch kein Drizzt Do'Urden. *vogel*

Nun zu M2, er ist ein Salonier (lies meinen anderen Tread wenn du wissen willst was er ist).
Mehr kann ich nicht schreiben, da ich keine 100 Beiträge habe.
Ich muss schon ganz schön aufpassen nichts wichtiges auszuplaudern.

Nichts wichtiges ausplaudern? *pfui* Ich halte es ehrlich gesagt für äußerst unwahrscheinlich, dass hier Ideenklauer am Werk sind.

Simon the Sorcerer
24.02.2009, 11:54
Hallo Owen,

ich weiß ja nicht, in wie weit du eine Geschichte schreiben willst die man ernst nimmt, aber du solltest die Gesetze der Physik schon respektieren.

Und wenn du sie etwas strapazieren willst, so ist das auch kein Problem in einem Fantasy-Roman.
Aber wenn du sagst, dass siese Maßstäbe nicht gelten, und ein 2,5m Ork zwei 2m Breit/Langschwerter trägt, wirkt das für mich eher lächerlich und unglaubwürdig. Und wenn ein 1,62m Krieger einen 300kg Ork aus freiem Fall mit seinem Bein "fängt" ist das grenzwertig.
Aber wenn du sagst es gellten andere Maßstäbe, solltest du diese auch irgendwo erläutern.
Von dem explodierenden Bein will ich jetzt gar nicht reden. Anscheinend sind auf deiner Welt alle "Superhelden" mit "Superkräften". Da fragt sich der Leser dann hoffentlich nicht, warum nicht alle "unbesiegbar" sind ?!

Und zu deiner Argumentation mit Humanoiden und Monstern !
Humanoid ist immer noch eine Beschreibung der äußeren Erscheinungsform und hat nichts mit Säugetieren oder irgendeiner zoologischen Klassifizierung der Arten zu tun !*mph*
Oder ist ein Blauwal auch humanoid nur weil er ein Säugetier ist?
Bitte recherchiere besser wenn du solche Thesen ausführen willst.

Wenn das jetzt alles ein wenig hart rüber kommt, entschuldige ich mich schon mal im vorraus dafür. Doch du vermittelst mir/uns mit deinen Antworten, den Eindruck, dass du konstruktive Kritik wohl nicht annehmen kannst oder willst. Denn du nimmst kaum etwas an, sondern versuchst nur deine Aussagen zu erklären oder zu rechtfertigen...

Deshalb brauchts du von mir in dieser Sache auch keine Hilfe mehr zu erwarten, ich wünsche dir trotzdem noch viel Glück mit deinem Roman...*ja*

Grüße

sueño
24.02.2009, 12:48
Hallo Owen,

ich finde es auch nicht leicht, dir da zu helfen. Zum einen hat amber recht, wenn er die Fragestellung nicht besonders konkret findet, zum anderen lässt du den möglichen Helfern ja auch nicht viele Chancen.

Mag ja sein, dass Salphos anders ist als die Erde. Aber bei Angaben wie Es ist Salphos nicht die Erde.
Deshalb sind die Maßstäbe nicht da.


weiss ja keiner mehr, womit er noch helfen kann, denn vielleicht geht das, was er vorhat, ja auf Salphos nicht.


Eins noch ganz allgemein: Wenn ich deine Vorstellung der Rassen deiner Welt lese, und jetzt die mögliche Beschreibung eines Kampfes, dann taucht vor meinem geistigen Auge als erstes nicht die Vorstellung von einem Roman auf sondern von einem Computerspiel. Alle sind mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattet; es gibt die Spielfaktoren Mana und Chakra und "Somit können Schneestürme, Feuerkugeln, Schockwellen und Telekinese genutzt werden" , je nach Spielsituation.

Ich meine, du solltest dich mehr von "Handlung" leiten lassen, und nicht von diesen zig Einzelheiten.

Und noch eins im besonderen: Ist es nötig, Chakra "Chakra" zu nennen? Einerseits berührt es mich merkwürdig, wenn ein Begriff aus der indischen Mythologie in etwas auftaucht, was nach deiner Aussage nunmal nicht die Erde ist, zum anderen finde ich den Begriff ein bisschen zu oft benutzt. Abgenutzt, quasi. Vermutlich, weil ich auch Naruto gucke.

Ollowain
24.02.2009, 12:59
Zum Thema Ork: Ok, wenn man diese Hintergrundinformationen hat, dann passt es. Halbwegs.
Aber: a) Wenn man dem Vieh mit Waffen eh fast nicht beikommen kann, warum versuchen die es dann überhaupt? Warum bauen sie keinen Hinterhalt auf? Oder fetzen ihn gleich mit Magie von der Klippe?

b)
Ja, er ist langsam, allerdings erahnt er instinktiv Bewegungen, weshalb ständiges zurückweichen nicht sinnvoll ist.
Er würde den richtigen Moment abwarten und dann voranstürmen, dann hat kein Soldat eine Chance.

Warum sollte es nicht sinnvoll sein? Die Soldaten haben doch auch sowas wie ein Hirn, oder?
Sie könnten ihn doch gerade mit dem Zurückweichen in die Mitte der vier bringen und die anderen beiden fallen dem Ork in den Rücken?

c) Warum greifen sie nicht alle gleichzeitig an? M1 mit Magie, M2 mit seinem Beil und S1+2 mit ihren Speeren? Sie haben ja schließlich die Möglichkeit es auf Distanz zu versuchen und wissen eigenltich auch, wie gefährlich der Ork im Nahkampf ist, oder?

treogen
24.02.2009, 14:11
Eins noch ganz allgemein: Wenn ich deine Vorstellung der Rassen deiner Welt lese, und jetzt die mögliche Beschreibung eines Kampfes, dann taucht vor meinem geistigen Auge als erstes nicht die Vorstellung von einem Roman auf sondern von einem Computerspiel.

jepp, das fiel mir auch auf. Und da kommt auch die absolut weltfremde Vorstellung von der Handhabung der Waffen her.
Breitschwert sieht halt cool aus, je wuchtiger, desto besser :rolleyes:

Wenn jeder über Magie verfügt, warum setzen die beiden Soldaten nicht die Fähigkeit "Steinhaut" ein und schieben ihn von der Klippe, anstatt sich verhackstücken zu lassen?
Und wieso sollte überhaupt jemand normale Waffen einsetzen, wenn der Weg der Magie viel direkter und durchschlagender ist. Das Argument mit vorzeitiger Alterung zieht nicht. Schließlich sterben sie durch Körperkontakt, während ein gezielter Feuerball den Ork bruzeln könnte, ausser er setzt mit einer Eiswand dagegen. Mhh - überhaupt ist deine Magie viel zu mächtig, damit läufst du Gefahr, das es keine ernstzunehmenden Probleme mehr gibt, da ja alles mit einmal zaubern erledigt ist.
Keine Probleme, keine Konflikte -> keine Geschichte X.X


Kompliment des Tages: Du bist eine hübsche, intelligente und charmante junge Frau und wirklich etwas ganz besonderes. Lies das fünfmal hintereinander, bis dir das auch wirklich klar ist, und ignoriere den Smiley am Ende dieses Satzes : )

Hmm, irgendwie fühl ich mich grad etwas anders X.X

*lol**rofl**lol*

OwenJackson
24.02.2009, 16:42
So, dann versuch ich mal alles zu klären.

@Amber
Über die Humanoiden-Sache habe ich (ehrlich gesagt) noch nicht nachgedacht.
Ich nutze es übrigens (solltest du vielleicht wissen) nur als Arbeitsbezeichnung für die 6 salphianischen Rassen.
Ich habe viele Arbeitsbezeichnungen, da mir der Handlungsstrang wichtiger war und ich mich vor ein paar Jahren entschied Namen zu erdenken, sobald ich soweit bin.
Zur Zeit bin ich dabei sehr viele Namen zu erstellen, ich suche auch bereits nach einer Gesamtbezeichnung der 6 Rassen.

Zur Waffe des Orks.
Es ist ein Ork. Er hält sich für den besten und stärksten und deshalb will er beweisen wie gut er ist in dem er eine sinnlose Waffe benutzt.
Schau mal auf diese Welt, wie Menschen machen oft Dinge die überhaupt keinen Sinn machen, aber das scheint dann weniger offensichtlich zu sein.
Wieso rauchen die Menschen? Wieso trinken sie Alkohol? usw.
Es muss nicht immer Sinn machen und logisch sein.
Es beeinträchtigt den Ork, aber das ist sein Wille.
Ist das immernoch so schlimm?

Wegen dem Ausplaudern, hab keine Angst vor Ideenklauern, aber ich bekam schon ne Warnung, weil ich keine 100 Beiträge habe und deshalb nichts von meiner Story ausplaudern darf, sonst würd ich sofort anfangen.

@Simon
In meiner Welt besitzen viele (nicht mal annähernd alle, vielleicht 2 % der Bevölkerung) besondere Fähigkeiten.
Es sind große Krieger und Magiere, sie trefffen mit dem Bogen aus 30 Metern genau, schwingen riesige Waffen wie Katanas, rufen Feuerhagel herbei usw.
Die Fähigkeiten sind enorm.
Aber sie sind nicht geringsten unbesiegbar.
Wären sie unbesiegbar, wäre es zu langweilig.
Möglicherweise wird es Superhelden-Fans oder Anime-Fans besser gefallen als üblichen Fantasyfans.
Ich finde Fantasy gut, aber ich möchte Fantasy auf meine Weise zeigen, meine Weise ist eine andere Weise.
Aber ich bin mir sicher, wenn ich mir nur genügend Mühe gebe, dass ich ein paar begeisterte Leser finden werde.
Ich kann ja nicht der einzige sein der in diese Richtung tickt.

Aha, den Eindruck hast du von mir.
Habe ich mich jemals über eine Kritik aufgeregt?
Ich lese jede Kritik, merke mir jede Kritik und denke tagelang darüber nach.
Ich brauche eine Weile um darüber nachzudenken, was aber nicht bedeutet dass ich nie Tipps oder Kritiken annehme, denn ich habe bereits welche angenommen, einige bereits.
Aber ich kann ja nicht einfach alles annehmen.
Tut mir leid wenn du glaubst dass ich keine Kritik vertrage, ich vertrage Kritik auf eine andere Art und werde nicht verlangen dass du mich verstehst.
Ich finde es traurig dass du mich für so hälst, aber da kann ich nichts machen.

@sueno
Es stimmt, ich gebe offen zu, ich bin nicht derjenige der sich Eragon oder Herr der Ringe durchliest.
Ich bin eher jemand der auf PC/Konsolen-Rollenspiele steht.
Allerdings finde ich dass die meisten RPGs eine unzureichende Handlung hat.
Aber umgekehrt halte ich die meisten Fantasygeschichten aus Büchern für zu unspektaktulär.
Sprich, ich mag die besseren Handlungsstränge aus div. Fantasygeschichten, aber mehr die Action aus Anime/Konsolenspielen.
Ich gebe es ehrlich zu, ich gebe auch zu, hätte ich die Möglichkeit würde ich meine Idee eher als Anime, Manga oder Konsolenspiel umsetzen.
Allerdings fehlt mir für die ersten beiden Dingen das zeichnerische Talent und für ein Konsolenspiel fehlt mir das Geld, die großen Firmen werden sich meine Ideen wohl nie durchlesen (ich hab es schon mehrmals versucht, nie eine Antwort bekommen).
Somit ist die letzte Möglichkeit die mir bleibt, einen Roman zu schreiben.
Und ich habe das Ziel irgendwann diesen Roman zu vollenden.
Würde sich ein guter Zeichner für einen Manga melden, würde ich einen Manga kreieren.
Aber ich muss nunmal das Buch schreiben.
Ich weiss nur, ich will diese Geschichte verwirklichen (von der ihr ja bis jetzt kaum etwas wisst).

Nun zum Chakra, ich habe bereits ein neues Wort für die innere Energie die sich in jedem Körper befindet. Und nein, ich habe sie weder von Naruto noch von Dragonball Z.
Ich hatte es Anfangs als Ki aus der japanischen Mythology hergehabt und dachte mir damals. Was wäre wenn man diese Energie wirklich rauslassen und zu einer riesigen Waffe bilden kann?
Dann kam mir die Ki/Chi/Chakra-Idee.
Plötzlich kam DB/DBZ/DBGT und Naruto und ich dachte mir, oh, die selbe Idee.
Aber ich halte daran fest.
Ich denke mal, die Bezeichnung für die innere Energie kann ich hier schon nennen, das dürfte nicht schlimm sein.
Der jetzige Name ist Meshta, allerdings bin ich damit irgendwie unzufrieden und suche noch einen besseren Namen.

@Ollowain
Ganz einfach, der Ork selbst hatte einen Hinterhalt geplant und begonnen.
Der Ork hat einen starken Instinkt und deshalb müssen sie in den direkten Kampf gehen.
Mit Mana oder Meshta (halt das Chakra, siehe wenige Zeilen weiter oben) wäre natürlich sinnvoll.
Jeder kann Mana nutzen, M1 kann Meshta nutzen.
Aber hier gibt es ein Problem.
Sowohl die S, als auch die M sind keine sonderlich guten Magiere. Sie können höchstens wenige Feuerbälle oder Blitze loslassen, und diese sind nicht sonderlich stark.
Die Soldaten sind Kämpfer die eigentlich Schlachten gegen etwa gleichstarke Monster gewöhnt sind. Also taktische Schlachten.
M1 und M2 sind im Nahkampf sehr stark. Weshalb Fernkampf auch keine option ist.
Das Meshta hat auch ein Problem, da M1 noch sehr jung ist kann er nur wenig nutzen. Würde er sein Meshta nutzen würde er sterben, weil er mehr braucht als er hat.
Deshalb müssen sie den direkten Angriff nutzen.
Zum Klippen locken macht auch wenig Sinn, der Ork ist nicht gerade ne intelligente Sau, aber er merkt wenn man ihn zum Klippen treibt.
Zum Klippen zwingen geht ja auch nicht, dafür sind alle zu schwach.

Allerdings, das mit dem auf den Rücken springen ist eine gute Idee.
M1 könnte den Ork angreifen, er ist ja schnell und könnte diesen ablenken.
S1 und M2 springen dem Ork auf den Rücken und wollen ihre Waffen in den Rücken rammen, sie verwunden den Ork aber nur leicht.
Der Ork nimmt M2 und schmettert den wieder auf den Boden.
Dann versucht er S1 zu erwischen, kriegt seine Hände aber nicht an ihn.
Der Ork lässt sich fallen, auf seinen Rücken und der Soldat knallt auf den Boden.
Den Sturz überlebt S1 nicht.
Ork will aufstehen, doch S2 stößt mit dem Speer zu, der Ork wird verletzt.
Ork nimmt den Speer in die Hand und will S2 werfen.
S2 lässt den Speer los, doch Ork wirft den Speer auf S2.
S2 stirbt.
M1 springt auf Ork zu und will sein Schwert in den Torso des Orks rammen.
Doch Ork schlägt zu und M1 fällt zur Nähe des Klippen.
Vor Schmerzen krümmt er sich auf dem Boden und Ork kommt zu ihm, er ist an den Klippen gedrängt.
Er lässt den Klippen wieder explodieren.
Nun kommt was neues.
M2 ist wieder bereit und wirft sein Beil knapp an M1 vorbei damit sich M1 an der Kette festhält. M1 tut dies und M2 zieht den erschöpften M1 wieder hoch.

@treogen
Öhm? Das hab ich ja schon erklärt.
Nicht jeder kann so gut Magie, jeder kann Magie, aber es ist genauso wie kochen.
Jeder kann eine Dose Bohnen in der Pfanne erhitzen, aber nicht jeder kann ein 5 Sterne Menu kochen.
Klar?
Sie können nur mit ihren Fähigkeiten kämpfen.
Auch auf Salphos gibt es Grenzen.

Airoswen
24.02.2009, 18:40
Hallo Owen,

ohne besserwisserisch klingen zu wollen, möchte ich an einige Grundregeln des Schreibens erinnern:
- Nur das was für die Geschichte oder für die Handlung des Protagonisten wichtig ist, einbringen. Das gilt auch für Kämpfe.
- Du darfst alles, nur nicht den Leser langweilen.

Vielleicht hilft dir das ja, einzuschätzen, wo du auf Kampfbeschreibungen verzichten kannst und dich nur auf die Kämpfe konzentrierst, die für die Geschichte/Handlung exorbitant wichtig sind. Und selbst die sollten nicht ellenlang zu lesen sein, siehe Regel "Kürzen, kürzen, kürzen." :D

Und noch eine letzte Anregung ... Der Leser fiebert nur dann mit, wenn der Autor vorher die Charaktere zureichend kennen gelernt hat. Sollten deine Kämpfer (die sicherlich nicht alle Hauptfiguren sind) austauschbar sein, dann sind sie für den Leser 08/15 Leute die miteinander kämpfen. Wenn der Leser solche Szenen öfter im Buch vorfindet, wird er weiter blättern.

Die Frage ist also auch, was die Kampfszenen bezwecken sollen. Sie sind Mittel zum Zweck, so wie alle andere Handlung/Action auch. Demnach muss sich ein Autor immer fragen, wozu dient dieser Zweck. Was soll er beim Leser bewirken.
Die Antwort kannst nur du wissen. Und so entsprechend kannst du dann auch über die Kampfhandlungen schreiben. Oder sie weglassen.

Grüße
Airoswen

AMBER schattensturm
24.02.2009, 18:46
Wegen eines starken Instinktes müssen die anderen in den direkten Kampf gehen? An ihrer Stelle würde ich mich aus dem Staub machen, schließlich ist der Ork ja nach Deiner Aussage wirklich nicht der schnellste, warum sich also seine Bedingungen aufzwingen lassen? Das wäre ziemlich dumm. Sinn würde das nur machen, wenn es einen Grund gibt, der verhindert dass sie fliehen können.

Die Begründung, warum Fernkampf keine Option sei, ist auch nicht stichhaltig. Sie haben die Möglichkeit einen im Nahkampf überlegenen Gegner aufgrund höherer Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit und der Überzahl auf Abstand zu halten und ihn im Fernkampf anzugreifen und machen es nicht weil sie bessere Nah- als Fernkämpfer sind?

Sorry, aber ich bin auch ein lausiger Schütze aber ein passabler Fechter. Deswegen würde ich in einer ähnlichen Situation trotzdem entweder die Beine oder den Bogen in die Hand nehmen, nicht jedoch den Säbel.

Im Übrigen ein freundlich gemeinter Rat: Achte auf Deine Grammatik und Rechtschreibung, wenn Du willst, dass jemand Deine Geschichten liest. Ich habe zwar schon Schlimmeres gesehen, aber das ist kein Qualitätsmaßstab, an dem man gemessen werden will, wenn man auf eine Leserschaft hofft. Und bevor Du jetzt schreibst, dass Du in der Geschichte mehr darauf achten wirst: Fange hier und jetzt damit an. Erstens entspricht es den Forenregeln und zweitens schult es Dich für Dein Vorhaben. :D

Beispiele:

Ich nutze es übrigens - Es ist unspezifiziert, da es zuvor nicht von Dir erläutert wird. Schlechter Stil.

der 6 Rassen - Zahlen bis einschließlich zwölf sollte man in Texten grundsätzlich ausschreiben.

den besten und stärksten - Besten und Stärksten

in dem er eine sinnlose Waffe benutzt - indem = ein Wort, zwei sinnlose Waffen

hab keine Angst vor Ideenklauern - ich habe keine. Umgangsprachliche Verschleifung in Texten

Magiere - Magier im Singular und Plural

riesige Waffen wie Katanas - Bezug falsch. Du meinst z.B. riesige Katanas, da Katanas an sich nicht riesig sind.

Zum Klippen - Zu der Klippe, zu den Klippen.

Um nur einige Beispiele zu nennen, ich muss jetzt nämlich los. So long.

Warin
24.02.2009, 19:20
Sorry Owen, aber Deine Frage an sich ist so offen gestellt, dass man darauf eigentlich keine vernünftige Antwort geben kann. Zudem vermittelst Du den Eindruck, als ob Du eigentlich keine Hilfe haben willst, sondern vielmehr vorhast Dich mitzuteilen. ;)Den Eindruck habe ich auch.*ja*

Direkte Hilfebitten kann ich nicht schreiben, da es keine direkten gibt.X.X

Tja, was mache ich jetzt mit diesem Thread? Ich finde, es ist ein sehr interessantes Thema, da die Beschreibung von Kampfszenen in der Tat eine Herausforderung für sich ist, um die sich sogar manch große Autoren (Beispiel Cornelia Funke) gerne drücken. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir der bisherige Verlauf des Threads überhaupt nicht gefällt: Owen, deine Beiträge machen den Eindruck, dass es dir um nichts anderes geht, als uns hier deine Geschichte zu verkaufen. Ein ernsthaftes Interesse an dem fleißig gegebenen Feedback kann ich nicht feststellen. aber ich bekam schon ne Warnung, weil ich keine 100 Beiträge habe und deshalb nichts von meiner Story ausplaudern darf, sonst würd ich sofort anfangen.Warnung? Ich denke wohl eher, einen freundlichen Hinweis, weil schon ein anderer Post (http://www.fantasy-forum.org/showpost.php?p=34721&postcount=4) von dir den Eindruck machte, dass es dir nicht um Rat, sondern nur um Umgehung der 100 Post Regel ging. Nach diesen Beiträgen hier habe ich leider den gleichen Eindruck.

Ich werde das Thema nicht schließen, da ich es dafür zu interessant finde, erachte es aber für sinnvoll, hier nicht mehr Owens Geschichte zu behandeln, denn dazu ist m.E. alles gesagt.

OwenJackson
24.02.2009, 19:49
@Airoswen
Danke für die Tipps. Werde sie beachten.
In jedem Kampf den ich in der Story erläutere ist mind. ein bekannter Charakter. M1 und M2 sind wichtige Figuren.
S1 und S2 sind unbekannt.
Ork wird vor dem Kampf erwähnt, also eine Weile vor dem Kampf, bis er dann auftaucht.

@AMBER
Es gibt einen Grund weshalb sie nicht einfach fliehen können, sogar zwei Gründe.
Ich habe mehrmals geschrieben dass ich viel rausgenommen habe weil ich Angst habe wieder zuviel zu verraten und dann ne Verwarnung zu bekommen.
Aber die zwei Dinge sollte ich erwähnen.

Sache Nr. 1:
Die Kämpfer befinden sich nahe eines Dorfes, oder mit anderen Worten, direkt daneben.
Wenn die Kämpfer fliehen, dann greift der Ork das Dorf an, und das Dorf könnte sich nicht verteidigen.
Die Kämpfer schützen das Dorf.

Sache Nr. 2:
Es gibt noch mehr Akteure.
Neben M1, M2, S1, S2 und dem Ork-Häuptling gibt es noch einige weitere Orks (welche aber allesamt kleiner und schwächer sind, der Häuptling ist jemand besonderes) und eine Armee von Soldaten.
Also im Grunde eine Schlacht.
Doch während immer ca. 2 Soldaten mit einem normalen Ork beschäftigt sind, sind die beiden Hauptakteure und 2 weitere Soldaten mit dem Häuptling beschäftigt.

Nun zur Schütze/Fechter-Sache.
Grundlegend hast du recht, aber es ist aussichtslos, da der Fernkampf keinen Effekt hätte.
Hätte der Fernkampf wenigstens einen gewissen Effekt, dann würde es ja Sinn machen, aber nur mit dem Nahkampf können sie Schaden anrichten.
Wenn sie einen gewissen Schaden anrichten könnten mit ihren Fernkampffertigkeiten, dann würde ich sie auch in den Fernkampf schicken. Aber weil sie das Dorf beschützen müssen, somit den Ork töten, müssen sie in den Nahkampf gehen, koste es was es wolle.

Nun die letzte Sache.
Uiiii. Unerwartet.
Ich hoffe echt, dass du nicht glaubst dass ich (wenn ich an dem Roman schreibe) genausoschreibe wie hier.
Dies ist ein Forum. Ich gebe mir eine gewisse Mühe wenig Fehler zu machen.
Wenn ich den Roman schreibe, beachte ich Dinge wie Zahlen ausschreiben usw.
Und zusätzlich checke ich den Text immer noch mind. 5 male durch, um alles auszubessern.
Keine Sorge, am Roman schreibe ich besser als hier.
Natürlich bin ich (leider) kein sonderlich guter Schreiber, das gebe ich selbst zu.
Aber ich denke, wenn ich mir genügend Mühe gebe, wird es sicherlich reichen (werde halt später Testleser suchen müssen).

@Warin
Wurde ich nicht verwarnt?
Natürlich war es ein freundlicher Hinweis.
Hätte ich aber nochmal zuviel geschrieben, wäre ich doch sicher verwarnt worden, oder nicht?
Eine Warnung ist ja nichts schlechtes. Ich danke sehr dafür.

Ich befürchte echt dass wir sehr aneinander vorbeireden.
Scheinbar bin ich fehl am Platz.
Ihr seid Fantasyfans die aufmerksam Fantasyromane lesen. Ich bin ein Fantasyfan der RPGs zockt und Anime schaut.
Eines haben wir gemeinsam.
Wir mögen Fantasy, wir wollen Fantasywerke erschaffen oder kennenlernen.
Auch ich erfahre gerne schöne Geschichten, aber ich bin kein Romanleser.
Ich erfahre solche Geschichten lieber über spannende Rollenspiele (und ja, es gibt wahrlich gute Geschichten).

Der Grund weshalb ich wenig Feedback gebe ich, weil ich meine freie Zeit für die Entwicklung meiner Story nutze.
Deshalb bin ich oft beschäftigt und habe wenig Zeit für das Feedback.
Andererseits gibt es ja die Sache dass ich kein Romanleser bin.

Wenn mir jetzt jemand sagt, dann solle ich vergessen den Roman zu schreiben, dann sage ich nein.
Ich glaube einfach das selbst ich (und vor wenigen Jahren war ich selbst nicht davon überzeugt) einen guten Roman schreiben kann.
Denn zwar bin ich kein guter Leser, aber mir geht es hier um die Geschichten, die liebe und ehre ich.

Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil ich gehofft habe mit Romanlesern genügend zurecht zukommen und damit meinen Roman besser verwirklichen zu können.
Ich bin leicht verzweifelt.
Ich muss einfach meine Ideen verwirklichen.
Mir ist bewusst dass ich eher Ideen wie ein Masashi Kishimoto (Naruto) habe, als wie ein J. R. R. Tolkien, aber das soll mich nicht aufhalten.

Ich werde weitermachen.
Wenn ihr wünscht werde ich aufhören in diesem Forum solche Treads zu schreiben, weil ich keine Schwierigkeiten machen möchte.
Aber ich werde nicht aufhören meine Story zu entwickeln und zu schreiben, ich werde meine Idee, meinen Traum verwirklichen.

HMP
24.02.2009, 20:04
Keine Sorge, am Roman schreibe ich besser als hier.
Natürlich bin ich (leider) kein sonderlich guter Schreiber, das gebe ich selbst zu.
Aber ich denke, wenn ich mir genügend Mühe gebe, wird es sicherlich reichen (werde halt später Testleser suchen müssen).
Auch ich erfahre gerne schöne Geschichten, aber ich bin kein Romanleser.
Ich erfahre solche Geschichten lieber über spannende Rollenspiele (und ja, es gibt wahrlich gute Geschichten).
Wenn mir jetzt jemand sagt, dann solle ich vergessen den Roman zu schreiben, dann sage ich nein.
Ich glaube einfach das selbst ich (und vor wenigen Jahren war ich selbst nicht davon überzeugt) einen guten Roman schreiben kann.
Denn zwar bin ich kein guter Leser, aber mir geht es hier um die Geschichten, die liebe und ehre ich.


Dann mal ein Feedback zum Thema schreiben (und nicht zum Kampf). Schlauere, viel schlauere, unendlich schlauere Leute als ich (und wohl auch andere hier), haben bereits eines festgestellt: "Wer schreiben will, muss viel lesen!"
Sorry, Owen, aber anders geht es nicht! Du kannst nicht sagen, dass Du einerseits keine Romane liest, doch andereseits einen guten solchen schreiben willst.
Durch das Lesen, bekommt man ein Gefühl für das geschriebene Wort, das sich beträchtlich vom gesprochenen Wort unterscheidet. Man lernt beim Lesen die Bedeutung von Synonymen kennen. Man lernt Stil und auch ein gutes Stück Grammatik und Rechtschreibung.
Aber selbst wenn es nicht darum geht, das zu lernen, so lernt man einfach wie eine Geschichte aufgebaut sein muss. Es gibt da einfach ein paar grundlegende Dinge. Man holt sich Ideen (nicht für die Geschichte, aber zum Beispiel dafür, wie man eine Kampfhandlung beschreibt.). Man kann beim Lesen auch üben: "Wie hätte ich das geschrieben?"

Es heißt nicht umsonst "Lesen bildet" und dabei geht es nicht einmal nur darum, sich zu bilden, sondern eben auch sich ein Gefühl für das Schreiben zu bilden.

Also: Lies viel, lies Romane - dann kannst Du die Kampfhandlung wunderbar selbst schreiben. Ansonsten wird es eher eine Bedienungsanleitung. Fachlich korrekt, aber so was von unspannend! Und das, so schön Deine Absicht auch ist einen Roman zu schreiben, wird sich dann durch den ganzen Roman ziehen.

Rotkätzchen
24.02.2009, 20:21
Hallo Owen,

ich kann dir eigentlich nur raten, in deinem Roman Bezeichnungen wie "Qualitäten im Nahkampf oder Fernkampf" wegzulassen, denn das sind typische Figurenbewertungen aus Konsolenspielen, wenn die Figuren anhand einer Zahl ihrer Fähigkeiten bemessen werden. Ein Roman funktioniert aber völlig anders. Du wirst nicht viele Leser finden, die sich rein für die Kampfeserfahrungen und Fähigkeiten der Figuren interessieren. Die einzelnen Stärken und Schwächen einer Romanfigur kann man nicht so einfach festlegen, sondern sie müssen sich ergeben, müssen sich entwickeln. Der Leser muss sie erspüren, und will sie nicht einfach vorgesetzt bekommen.

Da du offensichtlich viel Wert auf Visuelles legst, wäre ein Comic vermutlich tatsächlich der geeignetere Weg, deine Geschichte und Ideen umzusetzen. Denn das Visuelle entsteht bei einem Roman im Kopf des jeweiligen Lesers. Du wirst wahrscheinlich keine zwei Leser auf dieser Welt finden, die einen Kampf, ein Streitgespräch oder auch eine Liebesszene genauso wie der andere in seinem Kopf entstehen lässt. Daher ist es wichtig, dass der Autor den Lesern einerseits zwar ausreichend Puzzleteile für das Bild zur Verfügung stellt, aber ihn andererseits auch nicht mit zu vielen (überflüssigen) Einzelheiten überfordert bzw. vergrault. Was ich eigentlich sagen will: Mach aus deinen Figuren Charaktere mit Persönlichkeit. Das ist wichtiger als die Details darüber, worin denn nun im Einzelnen ihe Stärken und Schwächen liegen.

OwenJackson
24.02.2009, 21:00
@Rotkätzchen
Ich werde natürlich keine Zahlen nutzen um die Stärke einer Figur darzustellen, das wird Sinn machen.
Der Leser möchte Stärken und Schwächen nicht vorgesetzt bekommen?
Dies hat einen Nachteil, so kann das Ergebniss im geistigen Auge verfälscht sein.
Ich würde den Leuten gerne die Geschichte zeigen wie ich sie mir vorstelle.
Allderings werde ich sehr darüber nachdenken.

Klar, der Charakter der Personen, den kann ich klar beschreiben, aber wie sie kämpfen usw. wird der Leser sich wohl selbst denken müssen.
Dort kann ich wohl nichts machen.

Ja, ich lege viel wert auf Visuelles.
Ich stelle mir die Geschichte wie eine lange Anime-Serie vor bzw. wie ein Action-RPG auf der Xbox 360.
Es ist sogar so, dass es ist, als würde ich die Figuren persönlich kennen.
Ich stelle es mir vor, als würde ich es selbst erleben, als wäre ich der Held.
Hätte ich die Möglichkeit, würde ich einen Manga/Anime oder ein Videospiel entwickeln, aber ich habe diese Möglichkeit leider nicht.
Ich habe schon in div. Zeichnerforen Zeichner gesucht, aber ohne Erfolg.

Jetzt habe ich ein kleines Problem.
Es geht um die Persönlichkeit der Figuren in meiner Geschichte.
Du erahnst es vielleicht nicht, aber auf die Persönlichkeit lege ich mehr wert als auch alles andere.
Wenn ein Charakter nicht die korrekte Persönlichkeit hat, ist er nicht zu gebrauchen.
Alles wird durchdacht.
Um zu zeigen wie sehr ich an Persönlichkeit arbeite (zudem glaube ich dass auch die Optik mit der Persönlichkeit zu tun hat, weshalb ich auch sehr daran arbeite wie die Figuren aussehen) würde ich jetzt sehr gerne von einem meiner Protagonisten schreiben wie er ist.
Also schon 2, 3, 4 Persönlichkeiten vorstellen.
Allerdings geht es ja nicht weil mir noch einige Posts fehlen.
Ganz schön schwer sich zurückzuhalten ;)

@HMP
Ich sage es nicht gern (wirklich), aber Du hast recht.
Zwar bin ich überzeugt einen Roman schreiben zu können, aber wenn ich etwas nicht nutze, woher soll ich dann wissen wie ich es produziere?
Auch wenn ich nur sehr schwerfällig lese, werde ich die nächste Zeit einige Dinge lesen.
Für Bücher habe ich leider kein Geld, der Bibliothekentyp bin ich nicht (habe ein ganz schlimmes rechtzeitig abgeben Problem, das habe ich zwar nie in der Videothek, aber bei der Bibliothek vergaß ich es früher immer).
Deshalb werde ich mal im Forum schauen, gibt sicher einige gute Geschichten.
Vielleicht kannst du mir ja eine empfehlen die mir besonders helfen könnte.
Muss erst noch ein paar Kleinigkeiten tun, aber werde heute noch etwas lesen.

HMP
24.02.2009, 21:25
@HMP
Ich sage es nicht gern (wirklich), aber Du hast recht.
Zwar bin ich überzeugt einen Roman schreiben zu können, aber wenn ich etwas nicht nutze, woher soll ich dann wissen wie ich es produziere?
Auch wenn ich nur sehr schwerfällig lese, werde ich die nächste Zeit einige Dinge lesen.
Für Bücher habe ich leider kein Geld, der Bibliothekentyp bin ich nicht (habe ein ganz schlimmes rechtzeitig abgeben Problem, das habe ich zwar nie in der Videothek, aber bei der Bibliothek vergaß ich es früher immer).
Deshalb werde ich mal im Forum schauen, gibt sicher einige gute Geschichten.
Vielleicht kannst du mir ja eine empfehlen die mir besonders helfen könnte.
Muss erst noch ein paar Kleinigkeiten tun, aber werde heute noch etwas lesen.

Aus dem Forum hier kenne ich noch keine, aber ich werde mal schauen, was sich so findet. Es gibt aber etliche Seiten im Internet, die Kurzgeschichten (und auch längeres) bieten. Z. B.:

http://www.literra.info/kurzgeschichten/index.php?PHPSESSID=07e032bc2ea2fa17ae21d91deab9b3 ea

http://www.fictionfantasy.de/content-seite-179-fictionfantasy%252Bde%2B.html

http://www.fantasyguide.de/kurzgeschichten.0.html

Airoswen
24.02.2009, 21:35
Sorry Owen,

aber so einfach ist das alles nicht. Um zu zeigen wie sehr ich an Persönlichkeit arbeite (zudem glaube ich dass auch die Optik mit der Persönlichkeit zu tun hat, weshalb ich auch sehr daran arbeite wie die Figuren aussehen) würde ich jetzt sehr gerne von einem meiner Protagonisten schreiben wie er ist. Du sagst, du glaubst, dass auch die Optik mit der Persönlichkeit zu tun hat. Es ist tatsächlich so, dass geübte Autoren wissen, dass es so ist. Investiere bitte Geld in Sachbücher über das "Handwerk Schreiben". Lass sie dir zum Geburtstag schenken oder zu Ostern oder so. Es ist wirklich wichtig, sowas mal zu lesen, auch wenn man sich in der Praxis nicht an alles halten oder alles eins zu eins übernehmen muss. Es ist als Leitfaden gedacht. Oder anders gesagt: hinterher ist man wirklich schlauer.

Die schönste erdachte Story kann man sich schnell und leicht mit vielen Anfängerfehlern verhunzen. Und Schreiben ist Arbeit, Arbeit, Arbeit. Dazu gehört auch, dass man sich ein gewisses Basiswissen aneignet und dieses in Schreibübungen anwendet.

Ich schreibe das nur deswegen, weil man deinen Postings anmerkt, dass dir bezüglich des Schreibhandwerks so einiges an Wissen fehlt. Es wäre doch schade um deine Story, wenn sie wegen Fehler im Handwerk, in deiner Schublade versauern würde.

Iron Nemesis
25.02.2009, 15:12
also... ohne mal alle der vorangegangenen (zahlreichen) kommentare gelesen zu haben, empfehle ich dir einfach ganz kurz und knapp:
versetze dich in die kämpfenden personen (vorrausgesetzt du schreibst einen zweikampf) hinein. lass einen beginnen und überlege wie der andere darauf reagiert. wenn du deine charaktere gut kennst entwickelt sich der kampf dann von ganz alleine :)
viel erfolg

Dimitrj Helldrim
24.11.2009, 16:24
meine vorstellung war eine horde verschiedener kreaturen in selber ruestung und uniform. aber milionen von ihnen gegen eine ganze fantasy welt. sie reiten ueber deie welt und zuenden alles an was brennbar ist. aber wirklich alles. die halbe welt versammelt sich um sich dagegen aufzulehnen. das auferstehen dieser horde solte nichtmal einen grund haben. sie sind wie eine naturgewalt die eben auf die welt kam um zu tun was ihnen im blut lag das da waere: ungehindert durch massen von soldaten zu brechen wie eine klinge durch butter.
hab mir sogar n kampfschrei ausgedacht vieleicht findet ihr den albern aber ich fand ihn gut : "Seuche Sturm und Schwefel über Himmel Meer und Fleisch"

Seppel
24.11.2009, 17:58
und zuenden alles an was brennbar ist. aber wirklich alles.

Bisher das beste Konzept, darauf kann man weiter aufbauen!

Nazurka
24.11.2009, 19:20
[...]
hab mir sogar n kampfschrei ausgedacht vieleicht findet ihr den albern aber ich fand ihn gut : "Seuche Sturm und Schwefel über Himmel Meer und Fleisch"

Den Kampfschrei finde ich echt toll! Wie kamst du darauf?
Wobei ich sagen muss, dass ich bei einer Schlacht schon einen Grund bräuchte, wieso sie denn stattfindet. Niemand zieht ohne Grund in eine Schlacht, in der er sein Leben verlieren könnte. ô.o

Dimitrj Helldrim
24.11.2009, 20:33
erstens haben diese soldaten kein wirkliches leben mehr. sie leben nurnoch fuer ihren hass und ihre zerstoerungswut. zweitens fuehl ich mich geehrt XD "bestes konzeot bisher" wow . drittens: der kampfschrei. also wenn ich vor habe etwas zu schreiben dann fuehl ich mich rein greif mir manchmal sogar meinen wanderstock so bescheuert das auch klingt , ziehe die kaputze ueber den kopf und spiele nach wie ich als feldherr vor den maennern stehe. oder eben das tue was der protagonist in seiner rolle machen wuerde.so bin ich mitten drin und dann faellt mir sowas ein. achja. passende musik dabei hilft mir auch . ist so ziemlich das wichtigste dabei. immortal hat mich bei dieser idee zum beispiel inspiriert.

EDIT: und nicht zu vergessen mein bester freund tabak XD

Nazurka
24.11.2009, 20:40
Eine Situation nachzustellen ist eine sehr gute Möglichkeit sich in das Innere seines Protagonisten oder auch anderer Figuren einzufühlen und sich intensiv mit ihnen zu beschäftigen (haben wir heute übrigens auch in Deutsch gemacht - Standmodell).
Im Grunde ist das Konzept wirklich was neues, aber natürlich auch sehr ausbaufähig. Doch von der Logik her muss es dann ja auch stimmen, aber darüber ist ja auch anderswo noch zu lesen. ;)

Im Grunde ist es, wie ich in diesem (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=2508) Thread schon erklärte, dass es immer drauf hinausläuft, dass es für eine Schlacht einen Grund geben muss. D.h. es kann nie auf Massenvernichtung ohne Sinn hinauslaufen und auch wenn etwas nur unterbwusst dazu führt, ist es doch ein Beweggrund und somit ein Grund, die Schlacht zu führen.

Dimitrj Helldrim
24.11.2009, 20:59
wie gesagt sind sie wie eine naturgewalt und lava die fließt beispielsweise bis sie erkaltet. so sag ich das. aber ueber n sinn hab ich mich ehrlich gesagt auch mit nem kumpel gestritten. es waere doch lustig es in einen roman einzubauen und die leser nachdenken zu lassen. naja es war schwer. sehr schwer ich wollte mich von der thematik "die menschen sind so boese nun kommt gerechtigkeit ueber die welt" aber auch von der "Wir sind boese und verzehren die welt weil ihr so gut seit" entziehen, und da fiel mir nur das ein. eine laune der natur eben : D

Nazurka
24.11.2009, 21:04
Und diese steuert wiederrum die Schlacht? Das heißt, deine Schlacht wäre abhängig von den Tiefen Wünschen und Sehnsüchten, den gefühlen der sterblichen Götter? Was passiert, wenn aber einer dieser Götter stirbt? Will einer ihn dann rächen? Wäre ja dann wieder ein Racheempfinden, wie stellst du das als Wesen bei diesem Gott dann dar?
Wenn dieser Gott dann also Rache will, läuft das auf eine weitere Schlacht raus, bis alle Götter tod sind, und dann? Oder wie stellst du dir das vor?
(Puh, da kann man echt ne Menge drüber debattieren).
Und gegen wen kämpfen sie denn dann? Gegen alles was lebt, Tiere, Menschen, fantastische Wesen?

Dexter
24.11.2009, 21:10
Um mich auch mal einzubringen.

Ich diese Armee, die einer Naturgewalt gleicht, gar nicht so uninteressant, aber ich glaube einfach nicht, dass eine Antagonistische Faktion, deren einzige Motivation "Ich mach alles kaputt" mich überzeugen könnte.
Die wichtigste Frage die sich mir stellen würde wäre: Ja und dann? Dann is alles kaputt, haste fein gemacht Fifi:rolleyes:.
Und WARUM? Und wer ist der Chef? Gibts überhaupt einen Chef? Wenns keinen Chef gibt, wie sollen sie dann gegen organisierte Armeen klarkommen? Haben sie überhaupt selbst so etwas wie Organisation oder eine Hierarchie Was essen die, wenn sie alles anzünden? Wo sollen diese ganzen Irren überhaupt herkommen?

Das sind einfach ein paar Sachen, die mich interessieren würden...

P.S. @ Nazurka
Von was für Göttern redest du?

Dimitrj Helldrim
24.11.2009, 21:35
hoer mal das mit den goettern frag mich im anderen thread die leute sind total verwirrt XD. aber wenn wir schon dabei sind beantworte ich das schnell hier. wenn dieser gott über mehrere jahre diesen wunsch nach rache verspuert, ja das ist kompliziert. eventuell koennte er das ziel seiner rache es permanent spueren lassen. ihn heimlich verfluchen waerend dieser es sogar direkt mitbekommt. seine augen faerben sich blutrot so tief ist dieser wunsch nach rache. stacheln und hoerner koennten ihm wachsen. vieleicht kommt das gut hin. was meinst du?

Um mich auch mal einzubringen.

Ich diese Armee, die einer Naturgewalt gleicht, gar nicht so uninteressant, aber ich glaube einfach nicht, dass eine Antagonistische Faktion, deren einzige Motivation "Ich mach alles kaputt" mich überzeugen könnte.
Die wichtigste Frage die sich mir stellen würde wäre: Ja und dann? Dann is alles kaputt, haste fein gemacht Fifi:rolleyes:.
Und WARUM? Und wer ist der Chef? Gibts überhaupt einen Chef? Wenns keinen Chef gibt, wie sollen sie dann gegen organisierte Armeen klarkommen? Haben sie überhaupt selbst so etwas wie Organisation oder eine Hierarchie Was essen die, wenn sie alles anzünden? Wo sollen diese ganzen Irren überhaupt herkommen?

Das sind einfach ein paar Sachen, die mich interessieren würden...

da kann ich dich mal aufklaeren. die sind nicht wie normale lebewesen, die brauchen nicht essen, nicht schlafen, rein garnichts. wo die herkommen? mir ist letztens etwas eingefallen: alles leid und uebel ruft seelische schmerzen hervor. diese spuken nun herum und sammeln sich bis das fass ueberlaeuft sozusagen. dann stuermen sie aus einem roten nebel der so langsam ueber ie erde weht. so ungefaehr. , einen chef gibt es nicht. sie werden sozusagen von ihrem instinkt geleitet. so kann mans sich vorstellen. eine richtige organisation gibt es nicht. ausser das sie aufpassen sich nicht gegenseitig vom pferd zu stoßen das ist alles.

Nazurka
25.11.2009, 21:21
da kann ich dich mal aufklaeren. die sind nicht wie normale lebewesen, die brauchen nicht essen, nicht schlafen, rein garnichts. wo die herkommen? mir ist letztens etwas eingefallen: alles leid und uebel ruft seelische schmerzen hervor. diese spuken nun herum und sammeln sich bis das fass ueberlaeuft sozusagen. dann stuermen sie aus einem roten nebel der so langsam ueber ie erde weht. so ungefaehr. , einen chef gibt es nicht. sie werden sozusagen von ihrem instinkt geleitet. so kann mans sich vorstellen. eine richtige organisation gibt es nicht. ausser das sie aufpassen sich nicht gegenseitig vom pferd zu stoßen das ist alles.

Das heißt also, dass die einfach kommen und alles kurz und kleinhacken, nichts dahintersteckt und man sich fragen müsste, was an dieser Schlacht/Story so reizbar sein sollte sie zu lesen? Da ja dort auch kein Konzept vorhanden ist, wird das bestimmt vielen Lesern/Kritikern Missgunst eintragen.
Was nun nicht heißen soll, dass die Schlacht nicht gut sein könnte. Es ist nur irgendwie.. Nunja. Chaos.

Bajarin
27.11.2009, 19:55
Aaaaaalso, OwenJackson,

meine Meinung ist, daß man eine Szene auch totschreiben kann. Kurz fassen, nicht jede Waffe, jeden Hieb, jede Zauberkraft, jedes Zucken einer Augenbraue aufzählen. Das ist wie japanische Tuschmalerei: Mit einem einzigen Strich kann man die Essenz dessen darstellen, was man meint, so daß der Betrachter, bzw, Leser das sieht, was Du meinst. Oder findest Du eine Gebrauchsanleitung spannend zu lesen? Die enthält auch alle Details.

Und daß Deine Geschichte auf einer anderen Welt spielt, ... aber Du erzählst sie doch für Leser aus dieser Welt, oder? Ich habe mal gelernt, daß zu einer Kommunikation immer zwei gehören: Der Sender und der Empfänger. Und der Empfänger muß die Sendung verstehen können, sonst kannst Du Dir das Senden auch schenken. Man muß für den schreiben, der´s lesen soll. Was soll der Leser von Deiner Szene mitbekommen? Eine Auflistung der Details? Oder Herzklopfen, Angst, Agressivität, Triumph, Verdammt, die Schmerzen! Jetzt hat er mich erwischt! Ich kann mit dem linken Bein nicht mehr auftreten! Das Blut läuft mir in einem warmen Strom am Bein runter, mir wird schwarz vor Augen, ich kann mich nicht mehr konzentrieren ... der Kreislauf! Gott, Ist es jetzt aus?

Was erlebenen Deine Protagonisten wirklich? Was davon kannst Du Deinen Lesern vermitteln?

LG
Bajarin

ZwergenTurner
11.12.2009, 20:47
Ich wollte gerade einen Beitrag zu diesem Thema senden, als plötzlich der von Bajarin auftauchte... Und er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Genau so wie er es beschrieben hat sollte man es finde ich machen. Wen interessiert es ob der eine Krieger irgendwo eine Narbe hat, die er sich bei irgendeiner Schlacht zugezogen hat. Man braucht Action! Am Besten wäre, vor allem in deiner Situation, übernatürliche Kampfkraft hinein zu packen. Aber trotzdem versuchen im Bereich des, sozusagen, physikalisch Möglichem zu bleiben. Klingt komisch ist aber so.
Jetzt weißt du mittlerweile wie es geht, darum wird dein Gemetzel sicher erstklassig.;):D

Bajarin
15.01.2010, 07:46
@owen Jackson

Also, nach meiner persönlichen Meinung konstruierst Du Deine Kampfszene zu sehr, worin man Deine Inspiration durch Rollenspiele sehr erkennen kann.

Wenn ich schreibe, dann habe ich immer die Personen im Kopf, ihre Persönlichkeiten und AUCH ihre körperlichen Möglichkeiten. Ich würde nie auf die Idee kommen M1, M2, S1, S2 und Orkhäuptling gegeneinander interagieren zu lassen. Nun muss ja nicht jeder so vorgehen, wie ich und es kann auch ein sinnvoller Ansatz sein, erst mal ein Skelett für eine Handlung zu schaffen und dann mit Leben zu erfüllen.

Aber, sei jetzt nicht sauer, Dein Entwurf erweckt den Eindruck, Du hättest einfach nur ein Gemetzel vor Augen und wolltest jetzt überhaupt erst eine Geschichte draus machen. Eine einzelne Szene KANN der Ausgangspunkt für ein ganzes Buch sein, keine Frage. Aber bei der von Dir beschriebenen Kampfszene entdecke ich keine Spur von Inspiration.

Ein allwissender Erzähler beschreibt sie? Schön, aber was weiß der denn eigentlich? Und was kann er wirklich an Vorwissen beim Leser voraussetzen? Wo sind die Gefühle der Akteure? Wo sind die Bilder, die im Kopf des Lesers entstehen sollen? Die Landschaft, Vegetation, das Wetter, die Kleidung? Wo ist das Fleisch für das Skelett der Szene? Für mich müssen das nicht nur mehr oder weniger Details des Kampfes sein, sondern auch das Drumherum. Wenn Du nicht verstehst, was ich meine, sieh Dir doch mal einen Kampfsport-Wettkampf an(Karate, Boxen, Kickboxing, was auch immer) und versuche hinterher jemandem zu beschreiben, was Du gesehen hast. Wenn Du mit einer Aufzählung der Schläge, Stöße und Tritte kommst, fängt derjenige garantiert nach zwei Minuten an zu gähnen.

Die Tipps, die Du von den anderen Thread-Teilnehmern bekommen hast, weist Du größtenteils mit dem Hinweis auf Deine Prämissen für diese Szene ab, die sie ja nicht kennen können (diese Geisteskräfte, die die Akteure mal haben oder nicht, die Waffen, die sie benutzen, der grundsätzliche Anlass für diesen Kampf ...). Allerdings wirkt es für mich so, als würdest Du diese Prämissen erst in dem Moment schnitzen, in dem Du mit der Kritik konfrontiert wirst.

Mag sein, daß Du vorhandene Literatur für zu wenig actionreich hältst und für eine Leserschaft zu schreiben versuchst, die überwiegend von bunten Bildern lebt. Bestimmt gibt es die auch. Aber Du schaffst diese Bilder nicht. Bedenke, daß Du sie mit Worten malen musst, weil Du keinen Monitor und auch keinen Comic-Zeichner zur Verfügung hast. Und mit Worten Bilder zu malen, ist eben die schwierige Kunst beim Schreiben, die ich bei Dir noch nicht so ausgeprägt entdecke.