Hathor
06.02.2008, 10:27
Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint ...
Ursprünglich ist das Werk als Fortsetzungsroman in der FAZ entstanden. Da ich mir nicht vorstellen kann, wöchentlich nur knappe drei Buchseiten eines spannenden Romans zu lesen und dann tagelang auf die Fortsetzung zu warten, hätte ich "Exponentialdrift" in der ursprünglichen Fassung sicher nie gelesen.
Besonders gut haben mir die Bezüge zum aktuellen Tagesgeschehen sehr gut gefallen. Im Nachwort des Autors schreibt er, dass es große Flexibilität erforderte, auf gewisse Ereignisse einzugehen und diese einzubauen. Allerdings merkt man auch, dass Eschbach manchmal ziemlich improvisieren musste. Schade auch, dass die Serie dann ziemlich abrupt abgesetzt wurde und der Autor dann viel zu schnell die Geschichte zu einem Ende bringen musste. So blieb so manches ungelöst bis unlogisch.
Eine ausführliche Überarbeitung wäre schön gewesen... denn das Thema finde ich ungeheuer spannend.
Ursprünglich ist das Werk als Fortsetzungsroman in der FAZ entstanden. Da ich mir nicht vorstellen kann, wöchentlich nur knappe drei Buchseiten eines spannenden Romans zu lesen und dann tagelang auf die Fortsetzung zu warten, hätte ich "Exponentialdrift" in der ursprünglichen Fassung sicher nie gelesen.
Besonders gut haben mir die Bezüge zum aktuellen Tagesgeschehen sehr gut gefallen. Im Nachwort des Autors schreibt er, dass es große Flexibilität erforderte, auf gewisse Ereignisse einzugehen und diese einzubauen. Allerdings merkt man auch, dass Eschbach manchmal ziemlich improvisieren musste. Schade auch, dass die Serie dann ziemlich abrupt abgesetzt wurde und der Autor dann viel zu schnell die Geschichte zu einem Ende bringen musste. So blieb so manches ungelöst bis unlogisch.
Eine ausführliche Überarbeitung wäre schön gewesen... denn das Thema finde ich ungeheuer spannend.