Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fringe - Grenzfälle des FBI
Fringe – Grenzfälle des FBI ist eine US-amerikanische Fernsehserie mit Mystery- und Science-Fiction-Elementen von J. J. Abrams, Alex Kurtzman und Roberto Orci. In der Dramaserie geht es um eine FBI-Agentin, die mit Hilfe eines exzentrischen Wissenschaftlers und dessen Sohn ein vermehrtes Auftreten von anscheinend nicht erklärbaren Ereignissen untersucht.
Die Serie startete in den USA am 9. September 2008 auf Fox und spielt hauptsächlich in Boston, Massachusetts (USA). Serienstart in Deutschland war am Montag, 16. März 2009 auf ProSieben. „Fringe“ bedeutet wörtlich übersetzt „Randgebiet, Randzone“. (Quelle Wiki)
Mich würde interessieren, wer von euch schon in die Serie reingeschaut hat. Letzte Woche lief der Pilotfilm, gestern dann die erste Folge.
Ich mag die Idee der Serie auch wenn ich im ersten Moment an Akte X denken musste. Der "verrückte Professor" Walter Bishop ist einfach super. Ich könnte mich bei den Dialogen teilweise echt weg lachen.
Ich bin sehr auf die Fälle gespannt, bzw. wie abgedreht / realistisch es wird. Das Team an sich gefällt mir sehr gut. Deswegen werde ich mal dran bleiben. *ja*
Was sind eure Eindrücke?
Die Sy
Rotkätzchen
24.03.2009, 12:39
Ich schaue sie mir an. Montag Abend ist zur Zeit 3 Stunden Fernsehen angesagt: Mit Fringe, Primeval und dann Lost. Ich muss sagen, bisher hat mich die Serie noch nicht überzeugt, aber sie ist zumindest guter Zeitvertreib. Ein Bekannter von mir hat zudem die Serie schon im O-Ton gesehen und mir erklärt, dass man ein paar Folgen abwarten muss, bevor es richtig interessant wird. Ich werd dranbleiben, wenn ProSieben nicht wieder das Programm ändert und die Serie in Richtung 0:50 Uhr verschiebt. :rolleyes:
Interessante Zutaten sind es allemal: Mysteriöse Fälle, "das Schema" (wer da wohl dahintersteckt?), dieser seltsame Konzern Massive Dynamics, der durchgeknallte Wissenschaftler, Spione im FBI-Apparat. Mal sehen!
ExLibris
27.03.2009, 11:33
Hab mir die ersten Folgen auch angesehen. Ich finde die Serie ganz ok, für kurze Unterhaltung zwischendurch. An Akte X kommt sie zwar nicht heran, aber zumindest der alte Professor ist schon sehr witzig. Am besten gefallen mir seine verwirrten Sprüche. :) Außerdem nimmt sich die Serie dadurch selbst nicht ganz so ernst.
Dr. Borstel
04.04.2009, 12:56
Bis jetzt war's meiner Meinung nach okay. Immerhin so gut, dass ich wohl erst mal dranbleiben werde; angeblich soll sich die Qualität auch noch steigern. Na ja, JJ Abrams hat die Messlatte mit "Alias" und vor allem "Lost" natürlich so unglaublich hoch gelegt, dass es schwer wird, da noch ganz objektiv zu urteilen. Ich muss sagen, den Plot finde ich teilweise reichlich albern, aber John Noble als irres Genie reißt doch vieles wieder heraus. Die Protagonistin kratzt zwar teilweise an meinen Nerven, aber ... doch ja, es lässt sich aushalten. Noch eine Weile zumindest ... :p
Habe bis jetzt eigentlich auch jede Folge geschaut und bin eigentlich positiv überrascht. Im Vergleich zum sonst sehr mässigen Fernsehprogramm am Montagabend wenigsten eine Stunde gute Unterhaltung.
Die Serie hat sicher Ähnlichkeiten zu Akte X, aber da mir die Fälle mit Scully und Mulder super gefallen haben, finde ich auch Fringe gut. Und der Charakter von Walter Bishop peppt alles enorm auf. Seine Gratwanderung zwischen Genie und Wahnsinn finde ich stark. Mal sehen, was der kurrlige Kauz in den nächsten Folgen noch so treibt.:D
Pantalaimon
21.04.2009, 12:52
Mir gefällt die Serie bisher auch gut. Die Handlung ist nicht so abgedreht, dass man sie als totalen Quatsch abtun kann, aber es ist auch erschreckend, wenn man sich überlegt, dass das wahrscheinlich nicht mehr allzu weit von der Realität entfernt sein könnte, zum Glück aber doch noch Fiction ist... *beam*
John Noble ist auf jeden Fall das Highlight der Serie. Allein wegen ihm lohnt es sich, Montagabends den Fernsehen anzuschalten, jetzt wo Lost vorbei ist.
Besonder neugierig haben mich diese kurzen Einblendungen gemacht, in denen man immer kurz verschiedene Bilder sieht. Mal einen aufgeschnittenen Apfel mit zwei Embyonen statt Kernen im Gehäuse, mal einen Händeabdruck mit 6 Fingern. mal ein Blatt mit einem kleinen weißen Punkt am Rand. Was das wohl soll?
Ich bin sicher, J.J. Abrams hat da was Interessantes im Kopf...
Lord Dralnu
29.04.2009, 18:33
Am Anfang war ich relativ begeistert, aber dann wurde es mir zu Supernatural(die Serie)-mäßig, es gab einen neuen Fall, der wurde gelöst, und am Ende gibt es minimale Anspielungen auf.... irgendwas. Da gucke ich lieber Primeval. Auch wen da das Kommen und Gehen der Teammitglieder langsam nervt^^
Muchacho
28.05.2009, 20:18
Ich bin auch Eurer Meinung das JJ hier einen großen Meilenstein mit Lost gelegt hat, den es schwer zu überholen gibt - und dabei hat das Projekt nur Nebenbei betreut! -, und daher man neuen von ihm Serien kritisch gegenübersteht. Auch wie es nun bei Fringe der Fall ist, ich habe die ersten Minuten der Serie angeschaut. Zwar ganz nette Kameraführung und Geschichten, aber man merkt doch sehr an, dass es eine kleine Abklatsche von Lost ist. Genau was die verschiedenen Spannungselemente angeht - Spannung wird genau gleich erzeugt wie Lost... man versucht an den Erfolg anzuknüpfen... nur vergebens... schade eigentlich.
Pantalaimon
29.05.2009, 10:07
aber man merkt doch sehr an, dass es eine kleine Abklatsche von Lost ist. Genau was die verschiedenen Spannungselemente angeht - Spannung wird genau gleich erzeugt wie Lost... man versucht an den Erfolg anzuknüpfen... nur vergebens... schade eigentlich.
Das sehe ich nicht so.
Die Story ist völlig anders als Lost. Die Charaktere, die bei Lost ja eigentlich im Mittelpunkt stehen, werden bei Fringe eher nebenbei eingeführt und insgesamt muss ich sagen wird bei Fringe nicht so ein Mega-Geheimnis um "das große Ganze" gemacht.
Natürlich erkennt man eindeutig JJs Handschrift, aber das finde ich überhaupt nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Bei dem Mysterie-Einheitsbrei, der im Moment auf allen Kanälen läuft ist es m.E. nur von Vorteil, wenn auch kleine Lichtblicke von Leuten, die es eben können, dazwischen aufleuchten...
Muchacho
29.05.2009, 11:25
Natürlich erkennt man eindeutig JJs Handschrift
Genau das meinte ich mit "Abklatsche". ;) Teilweise kommen die selben Schauspieler vor, die bei Lost nur Nebendarsteller waren. Ich finde, dass ich für meinen Geschmack zu viele Parallelen habe, angefangen damit, wie die Spannung erzeugt wird - ist mir einfach zuuu Lost-Like geworden, um es zu mögen, weil es "anders" ist.
Hallo zusammen!
Mittlerweile kann ich den Montag nicht mehr erwarten, dank "Fringe".
Ich finde die Serie genial, die Fälle klasse und die Schauspieler super.
Gut, der Chef von Olivia erinnert mich immer noch ein wenig an Bruce Darnell, und bei Olivia selbst muss ich immer an Cate Blanchett denken, aber Joshua Jackson schaue ich mir wirklich gerne an, und der Charakter Walter Bishop ist genial insziniert.
All das kann natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Serie viele Schwachstellen hat bzw. viele Punkte, die ich nicht so super finde. Der rote Faden ist mir ein wenig zu faserig, die ständigen Anspielungen auf das sogenannte 'Schema' werden langsam langweilig, wenn nicht bald mal etwas passiert - wir sind doch schon bei Folge 10, oder?!
Das Brimbamborium um das 'Schema' erinnert mich zudem recht stark an Alias mit dem Ramabaldi-Thema. Und wenn ein Bösewicht gesucht wird ... wer hängt wirklich immer mit drin? Na, Massive Dynamics natürlich!
Also, mitunter gibt es nicht wirklich Überraschungen, doch die Art, sämtliche mysteriöse Vorkommnisse 'wissenschaftlich' zu erklären, gefällt mir sehr.
Bei Supernatural sind es Dämonen und Geister, bei Smallville ist es Kryptonit, hier ist es die Wissenschaft ...
Ich bin sehr gespannt, wohin uns diese Serie noch führen wird.
Ach, und übrigens, unbedingt auf den 'Beobachter' achten, der in den meisten Folgen einmal durchs Bild läuft ...
Liebe Grüße,
Corry
ExLibris
19.08.2009, 13:49
Am Anfang fand ich die Serie zwar nur mittelmäßig, aber vom Staffelfinale war ich begeistert! Der mysteriöse William Bell hat endlich ein Gesicht: Leonard Nimoy. ^^ Ich hoffe er spielt in der 2. Staffel einen etwas längeren Part.
Auch der Dark Tower lässt grüßen, Parallelwelten, Übergänge (oder doch Schwachstellen?). Ob JJ Abrams, der die Filmrechte hat, da schon einen Vorgeschmack geben wollte?
Als Olivia mit dem Aufzug hinunter fährt (der Mann neben ihr steigt im 19. Stock aus.) wechselt sie in eine andere Welt. Die Twin Towers des World Trade Centers stehen noch.
Und dann sieht man Walter an Peter Bishops Grab. :eek: Als Walter und Peter im Strandhaus sind, kann sich Peter an vieles aus seiner Kindheit nicht erinnern, zB dass er krank war. Ist er in dieser Welt gestorben, und hat Walter ihn aus einer anderen Welt zurückgeholt?
Ich fand das Finale spannend, und freu mich auf die nächste Staffel.
Dr. Borstel
20.08.2009, 16:32
Ja, im Verlauf der Staffel hat sich die Serie ziemlich gesteigert, nachdem ich nach einigen Folgen schon kurz davor war, das Handtuch zu schmeißen. Aber das war damals bei "Supernatural" nicht anders, nur dass dessen erste Staffel fast durchgehend langweilig war und die Steigerung erst ganz zum Schluss kam. Das Staffelfinale von "Fringe" war dann - gut. Nicht mehr, auch nicht weniger. Denn als "Lost"-Fan messe ich nun mal alles, was Abrams macht, an meiner Lieblingsserie. Und die ist wohl das Musterbeispiel für gelungene Staffelfinales. Wobei das von "Fringe" absolut Lust auf Season 2 macht. Nur hoffe ich, dann wird sich das Geschehen etwas weniger am altbekannten "Monster of the Week"-Szenario in "Akte X"-Tradition konzentrieren und mehr auf die folgenübergreifenden Handlungsstränge eingehen. "Fringe" hat da sooo viel Potential, das Abrams hoffentlich nicht verschenken wird.
Dass Peter aus einer anderen Realität stammt, war aber doch spätestens klar, als er Walter in dem Ferienhaus aufgespürt hat und der irgendwas von Peters Krankheit und "Ich habe damals etwas verloren" gemurmelt hat. ;)
Also ich liebe Fringe...ich finde die Serie schlichtweg genial und die Spannund war bei jeder Folge hautnah zu spüren...jede Folge hatte ihre eigene Geschichte aber der rote Faden war in jeder Episode da. Das Finale war der Hit...ich gebe zu das ich die Ungeduld in Person bin und gleich zum PC gehechtet bin. Und leider leider musste ich feststellen das die zweite Staffel selbst in den USA erst im September anläuft...keine Ahnung wann das dann in Deutschland was wird*nein*
Purgatory
09.03.2010, 05:34
Gestern ist endlich die zweite Staffel im deutschen Free-TV gestartet. Olivias Rückkehr war im wahrsten Sinne des Wortes ein richtiger Knalleffekt und gut in Szene gesetzt und mit dem Gestaltwandler bzw. seinen Auftraggebern wurde ein neuer interessanter Gegenspieler eingeführt.
ExLibris
09.03.2010, 08:41
Fand die neue Folge super! Olivia ist zwar wieder da, hatte aber leider nur ein paar Krankenhausszenen. Statt ihr hat mit Peter eine Neue ermittelt, ich hoffe nur die bleibt nicht ewig. -.-
Hab mich voreilig geärgert, dass sie Walter´s Synchronstimme gewechselt haben. Leider ist Hans-Werner Bussinger letztes Jahr verstorben.
Amarilla
09.03.2010, 21:30
Ja die, die mit Peter ermittelt hat fand ich auch eher öde...
Was ich aber wirklich schade fand, war das Ende der letzten Folge, denn das bedeutet ja, dass Broyles nicht mehr lebt :(
War aber ein super Cliffhanger!
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