Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Raymond Feist und Janny Wurts - Die Kelewan Saga
Mit viel Gefühl und Genauigkeit, wird hier die Welt auf der anderen Seite des Spaltas von Midkemia erzählt.
Auf Kelewan hat ich eine faszinierende Gesellschaftsstruktur entwickelt, die durch ihre japanische Samurai-Kultur, einer asiatisch patriarchisch anmutenden Gesellschaft, in der Ehre und Standesteue die höchsten Güter sind, heraussticht.
Die Geschichte handelt von der jungen Clan-Führerin Mara, die zur Zeit des Spaltkrieges alles verliert, wieder zu Ehre gelangt und sich durch etliche Rückschläge ihren Platz im Leben erkämpfen muss. Vor allem Intrigen Liebe, aber auch eine faszinierende Rasse und die Geschichte hinter dem Spalt spielen eine große und durchaus stimmige Rolle.
Mir hat damals das japanische Flair und Maras Kampfgeist so in seinen Bahn gezogen, dass ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte.
Wer wissen will was auf der anderen Seite des Spalts geschieht sollte auch unbedingt die Midkemia-Saga lesen.
Kelewan-Saga 1/2 Die Auserwählte / Die Stunde der Wahrheit
Nur wenige Gongschläge trennen Mara von einem Leben hinter Klostermauern, da erfährt sie, dass ihr Vater und ihr Bruder im Kampf getötet wurden und dass sie das neue Oberhaupt des Hauses Acoma ist. Unterstützt von einigen treuen Soldaten und Bediensteten, muss sie sich einer Herausforderung stellen, die schwieriger kaum sein könnte...
Kelewan-Saga 3/4 Der Sklave von Midkemia - Zeit des Aufbruchs
Eine magische Welt voller Intrigen und Schwerter. Zwischen den Adeslhäusern der Acoma und Minwanabi tobt ein erbitterter Kampf um die Macht. Mara von Acoma wird ständig von Attentätern und schwarzer Magie bedroht. Da bietet ihr ein getreuer Bediensteter unerwartet seine Unterstützung an ...
Die Kelewan-Saga 5/6 Die Schwarzen Roben / Tag der Entscheidung
Mara von Acoma hat scheinbar alles erreicht: Ihre Feinde sind besiegt, und sie selbst trägt endlich den Titel »Dienerin des Reiches«. Doch als der gefährliche Orden der Schwarzen Roben einen Mordanschlag auf sie verübt, erwacht sie aus trügerischer Sicherheit. Sie mobilisiert alle Mittel gegen die heimtückischen Magier ...
Curuthrandir
30.03.2008, 21:53
Ich werd mich, sobald ich mit dr Gilde der schwarzen MAgier durch bin direkt auf dieses Werk stürzen und werde mir dann im Anschluss den nächsten Zyklus von Feist einverleiben...der Mann gehört auf jeden Fall zur Speerspitze der "High"-Fantasy
Ja da kann man nur zustimmen, bisher hab ich nur ein Autor gefunden dessen Werke ich noch besser fand... (David Gemmell: Drenai Saga, Des dunklen Ritter Heldenlied,...)
Die Reihe fängt etwas schleppend an, fand ich. Aber ich war auch nicht solch politischen, Intriganten Geschichten gewohnt :) Aber nach der hälfte des ersten Buches hab ich nach mehr gelechzt.
Nach dieser Saga verstand man die Midkemia Saga wesentlich besser, da man nun die Sichtweise des "Feindes" verstand und plötzlich waren sie nicht mehr nur Feinde.
Und Pug hat einer seiner besten Auftritte in dieser Reihe ;)
callandryl
17.04.2008, 18:44
Und Pug hat einer seiner besten Auftritte in dieser Reihe ;)
Du meinst den Auftritt in der Arena?
Mara von den Acoma besucht als Clanchefin die Spiele und bekommt als unbeteiligte Zuschauerin den magischen Wutausbruch Pug's mit.
Wirklich beeindruckend beschrieben.
Der (Wutausbruch) ist übrigens auch im zweiten Band (Der verwaiste Thron) der ursprünglichen Midkemia-Reihe beschrieben. blos aus andere Sicht.
Ja das ist richtig, die Beschreibung in der Kelewan Saga hat mir einfach besser gefallen. *cool*
Ich fand Pugs Wutausbruch auch besser aus der Sicht von Mara obwohl das wohl egal aus welcher Sicht einer von Pugs größten Momenten war zmindest vor Schlangenkrieg und den Folgenden Bänden
Hehe....und BOOM is die Arena wech.
Ok. Im allgemeinen finde ich die Reihe echt lesenswert. Habe sie vor ungefaehr 1 Monat abgeschlossen und muss sagen das es echt erfrischend war nachdem ich 6 Buecher auf Midkemia gelesen habe :D.
Trozdem muss ich gestehen das der 2. Band imho recht langatmig war. Ausserdem haben Feist und Wurts so die Angewohnheit Mara andauernd die Wort "das Schicksal der Acoma waere besiegelt.....oder die und die Aktion wuerde mit der kompletten vernichtung der Acoma enden...". Wer die Buecher gelesen hat, weiss denke ich was ich meine!
Ansonsten sind sie gut geschrieben und die Hauptrolle spielt eine Frau (die ausserdem noch in der Politik taetig wird...:p).
Es folg selbstredend, dass man wenn man diese Serie liest, die Midkemia Saga lesen muss um das volle Bild zu kriegen!
LG MDHS
Die Auserwählte & Die Stunde der Wahrheit (orig. Daughter of the Empire)
Mir gefällt die Kelewan-Saga bisher sehr gut. Die Kultur der Tsurani wird einem nun nicht nur aus dem Blick eines Sklaven oder eines Erhabenen (beides Mal Pug), sondern aus der des Adels geliefert. Außerdem geht der Blick weit tiefer und erklärt viele Dinge, die man sich vorher allenfalls zusammenreimen konnte. Als einer der interessantesten Einblicke ist sicher die Reise zu den Choja zu nennen.
Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die junge Mara, auf der der Fokus der Geschichte deutlich liegt, wird vollkommen unerwartet und vorbereitet zu Herrscherin ihres Hauses. Dank ihrer Intelligenz und guten Beratern und vielleicht auch gerade wegen ihrer Unerfahrenheit, die ihr ermöglicht über die festgefahrenen Traditionen des Kaiserreichs hinauszublicken, gelingt es ihr die Acoma aus so mancher Krise zu führen. Dabei ist sie nichtgerade zimperlich, auch wenn ihr ihr Gewissen öfter mal zu schaffen macht ohne dass sie viel Wert darauf legen würde.
Die Nebencharaktere, die zum größten Teil ihre Beratern sind, sind auch interessant, werden aber hauptsächlich aus Maras Sicht beleuchtet. Da wären die alte und stolze Amme, die immer Rat weiß und zu neuen Ehren aufsteigt, der zurückhaltende verlässliche Kommandeur oder der Spion, dessen Netzwerk Mara entscheidende Vorteile verschafft, da er zufällig den gleichen Feind hat.
Der Stil ist nicht besonders auffällig und lässt sich gut lesen.
Das einzige Manko ist die ausschließliche Konzentration auf Mara. Ein bisschen Abwechslung im Blickwinkel würde dem Buch gut tun.
Alles in allem aber gute, intrigenlastige Unterhaltung vor interessanter Kulisse.
Der Sklave von Midkemia & Die Zeit des Aufbruchs (orig. Servant of the Empire)
Der zweite Band der Kelewan-Saga hat mir zum großen Teil genauso gut gefallen wie der erste. Es gibt in diesem Band mehr Action, aber die Intirgen und die Ploitik bleiben der wichtigere Bestandteil der Handlung. Neben den alten Charakteren werden auch einige Neue eingeführt, von denen Kevin der wichtigste und für micht auch der interessanteste ist. Mit ihm kommt ein wenig Schwung in Maras Privatleben, was auch gut ist, da sie in den politischen Schwierigkeiten weit kühler und routinierter geworden ist.
Auch die Parallelen zur Midkemia-Saga mehren sich, was in der Stadionszene gipfelt, die ja schon aus Pugs Sicht geschildert worden ist. Ein sehr interessanter Ansatz, aus dem auch viel gemacht worden ist (hab da auch nochmal die Midkemia-Saga rausgesucht und die entsprechenden Stellen quer gelesen).
Das einzige was ich auszusetzen habe ist, dass es etwas schnell und für die Acoma sehr positiv endet.
Das ändert sich zu Anfang des fünften Bandes dafür aber wieder radikal.
Die schwarzen Roben & Tag der Entscheidung (orig. Mistress of the Empire)
Auch der letzte Band hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen und war ein guter Abschluss der Saga. Es wurden mehr POVs eingeführt, was das Buch deutlich abwechslungsreicher gestaltet hat und mich über die anfänglichen Längen getragen hat. Besonders Arakasis Wandlung ist sehr interessant.
Spätestens ab dem zweiten Band geht es dann aber wieder richtig los. Die Reise nach Thuril und den dortigen Choja ist spannend und die letzten 200-300 Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Wie nicht anders zu erwarten kommt es auch am Ende wieder zum Sieg, aber nur durch große Opfer.
Letztlich endet es wie wir es schon aus vielen Midkemia-Büchern kennen, mit Beförderungen. :wink:
Fazit: Die Kelewan-Saga ist mMn sogar ein wenig besser als die Midkemia-Saga, da die Charaktere einfach tiefer und nachvollziehbarer sind. Auch gut finde ich, dass die diffusen, übermenschlichen Gegner der Midkemia-Saga nur in Nebensätzen auftauchen.
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