Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brücke nach Terabithia
„Brücke nach Terabithia“ basiert auf Katherine Patersons Roman für Jugendliche und wurde im landschaftlich reizvollen Neuseeland gedreht. Es geht darin um Erfahrungen in Sachen Einfühlsamkeit und der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber das Ganze wird nie schwerfällig dargestellt. Jesse (der verschlafen wirkende Josh Hutcherson, Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum), ein einzelgängerischer Fünftklässler, lebt mit seinen Eltern und vier Schwestern – darunter auch die freche May Belle (Bailee Madison), die ihn vergöttert - auf dem Land. Sein strenger Vater (Robert Patrick, Terminator 2) arbeitet in einem Heimwerkermarkt. Das Geld ist knapp, und die Klassenkameraden machen sich über seine abgenutzten Klamotten lustig, und so sucht Jesse Zuflucht beim Rennen und Zeichnen. Alles verändert sich, als gegenüber ein Schriftstellerpaar mit deren Tochter Leslie (Anna Sophia Robb aus Charlie und die Schokoladenfabrik) einzieht. Leslie ist schneller als alle Jungs, was Jesse anfangs abstößt, aber die beiden finden bald durch ihre Liebe für Phantastereien zueinander. Im Wald entdecken sie einen Fluss, der nur mit einem Seil überquert werden kann. Leslie nennt das Land auf der anderen Seite Terabithia, wo die beiden sich als Königspaar sehen. Jesse und Leslie freunden sich auch mit ihrer unkonventionellen Musiklehrerin Ms. Edmonds (Zooey Deschanel, Buddy – Der Weihnachtself) an, die ihre Kreativität unterstützt. Abgesehen von den Spannungen zuhause findet Jesses eigenes Leben endlich eine Richtung, als das Undenkbare geschieht. Wird er wieder zu seinem unsozialen Verhalten zurückkehren oder wird er aus der Erfahrung lernen? Obwohl sich der Film an alle Altersgruppen wendet, dürften einige der Kreaturen aus Terabithia für Vorschulkinder ein wenig zu gruselig sein. Die Älteren dürften jedoch an diesem gut geschriebenen und angenehm gespielten Film ihre Freude haben.
Für mich zählt dieser Film zu den besten Fantasyfilmen, die in letzter Zeit in den Kinos waren. Es ist einfach genial umgesetzt wie Fantasy Gestalt an nimmt. Die Geschichte ist zwar traurig aber läst sich wunderbar gucken und regt zum Nachdenken an.
Man muß nicht zu schnell Erwachsen werden;)
Die Brücke nach Terabithia war die positivste Überraschung im Kinojahr 2007 für mich:
Das ist zwar noch weniger ein Fantasyfilm, als Pans Labyrinth. Genaugenommen beschränken sich die Fantasyelemente auf max. zwei Minuten und sind allesamt schon im Trailer zu sehen. Das ändert aber nichts daran, dass es ein guter Film ist.
Ein Film über
das Erwachsenwerden
Mobbing von Außenseitern
Fantasie
künstlerische Begabung
erste Liebeund den... TOD
*schluck* *popkornimhalssteckenbleib* was soll ich sagen, im kino wurde geweint, und das waren nicht die Kiddies, das waren die älteren, Teenies und der Vater neben mir (ich musste auch kämpfen).
Und wenn man gerade so richtig schön down ist, folgt das absolut beeindruckende, Hoffnung gebende Fantasy ende: Die Brücke nach Terabithia!
Schön, sehr schön, hat mir sehr gefallen http://images.forum.onetwomax.de/images/i23.gif
Ein wunderbarer Film, der einen richtig mitreisst und einen wirklich starkes Ende hat. Ja, ein Film über das Erwachsenwerden, aber auch ein Film über Träume. Mit einer der besten Filme des letzten Jahres.
Ich hab den Fim geliebt, bis zu der Stelle wo das mädchen gestorben ist! Ich finde das war nicht nötig und es hätte ruhig einen schönen schluß geben können! Ich war richtg geschockt!
Nun, es war ein Film über das Erwachsenwerden und diese Szene war ein ganz klarer Einschnitt. Aber Du hast Recht: Die Stelle war krass.
Das dazugehörige Buch hatte die Autorin Katherine Paterson ja deswegen geschrieben, weil eine Freundin ihres Sohns durch einen Unfall ums Leben gekommen ist.
Daher gehört die tragische und wichtigste Szene zu dem Film, wie die Wurst aufs Brot.
Das Buch wird wohl auch in vielen Ländern im Schulunterricht eingesetzt, um die Schüler mit dem Thema Tod zu konfrontieren.
neoxinnia
12.03.2008, 18:24
Mich hat der Film auch positiv überrascht. Ich dahcte, als ich ihn mir gekauft habe, das wäre so ein süßer Fantasyfilm, mit Friede Freude Eierkuchen... ich war noch nie so froh mich geirrt zu haben. ^^
Mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen. Auch der Schluss (ja, ich hab auch geweint - haben bisher alle, die ich kenne, die den Film gesehen haben) Mir gefällt besonders gut, dass immer wieder Dinge, die sie in der "realen Welt" haben, auch in Terabithia existieren, nur etwas anders. Das fand ich einfach nur gigantisch toll.
Schluchz!
Ich habe die "Brücke nach Terabithia" heute auch gesehen.
Ein fantastischer und zugleich trauriger Film über Freundschaft.
Es ist nunmal die erschreckende Wahrheit, dass Eltern kaum noch Zeit für ihre Kinder haben. Und gerade bei Jesse, der noch 4 Schwestern hat, kommt das sehr zur Geltung. Auch Leslie verbringt kaum Zeit mit ihren Eltern.
Eigentlich kann ich den Film nicht unter Fantasy zählen, da es doch oft so ist, dass Kinder, die sich zuhause und in ihrem Umfeld benachteiligt fühlen, in imaginäre Welten flüchten. Das bringt der Film echt gut zum Ausdruck.
Ich habe mir ja anfangs erhofft, mehr über Terabithia, Eichhoger und die Gefangenen des dunklen Meisters zu erfahren, aber der Film ist gut so wie er ist. Die Aussage der Freundschaft kommt deutlich zum Vorschein und das offene Ende lässt Raum für eigene Interpretationen......
edit:
@Zinko10
Es gab doch einen schönen Schluss.....
Leslie sehe ich als wichtigen Lebensabschnitt im Leben von Jesse. Sie hat ihm sehr geholfen und ihm die Tür nach Terabithia geöffnet.
Ich fand diesen Film ganz besonders. Vor allem hat mir gefallen, dass die Fantasie aller drei Kinder (ich zähle Jesses kleine Schwester jetzt mal mit) aus Terabithia etwas anderes macht. So zum Beispiel am Ende, als gezeigt wird, wie die Brücke in den Augen von Jesses Schwester aussieht (man darf natürlich auch ihre Megakrone nicht außer Acht lassen :D).
Vor kurzem habe ich das Buch von meiner Mutter bekommen und ich bin schon ganz gespannt, welche Szenen im Film übernommen wurden und was abgeändert worden ist... *les*
Sainz de Rouse
06.09.2008, 02:17
"Die Brücke von Terabithia" war eines meiner Spontankäufen und wurde nicht enttäuscht. Der Film ist sehr schön und ich finde dieser Fantasy-Film ist anders als die anderen, denn die wirkliche andere Welt sieht man erst am Schluss richtig. Vorher hat man nur so eine Ahnung davon, und ich finde, das ist mal echt was anderes. Das Buch ist bestimmt wieder besser (es sei denn es ist auch nur so kurz wie Narnia und auch so gut verfilmt).
Ich frage mich ob im Buch der Tot von Leslie auch so kurz kommt.
Im Film war es so plötzlich.
Gibt es zu dem Film ein Buch? Wie heißt der Autor?
Gibt es zu dem Film ein Buch? Wie heißt der Autor?
Der Film wurde - wie Nuramon schon im Eingangsposting schrieb - nach der Romanvorlage von Katherine Paterson gedreht.
„Bridge to Terabithia“ ist der meistausgeliehene Kinderbuchklassiker in US-amerikanischen Bibliotheken und war Vorlage für den gleichnamigen Kinofilm, der im März 2007 in die deutschen Kinos kam und bereits als DVD im Concorde Verlag erschienen ist. Das Buch, mit seinem leisen und klaren Erzählstil, erhielt mehrfach Auszeichnungen, u.a. den „Newbery Medal“, einen der renommiertesten US-amerikanischen Preise für Kinder- und Jugendliteratur.
OK, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe allerdings die Inhaltsangabe nur kurz überflogen, weil ich den Film ja kenne...
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