Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kristin Falck, Die Hüter der Wolken (Prolog bis Kapitel 2)
Der Fürstentochter Lärka steht eine arrangierte Hochzeit bevor. Als Vasall eines machtgierigen Umstürzlers, der den rechtmäßigen Thronfolger Jaduins vertrieben hat, muss ihr Vater die einzige Tochter umsichtig verheiraten. Doch seit dem rätselhaften Tod ihrer Mutter versucht Lärka, sich von seiner erdrückenden Obhut zu befreien. Als ihr der geheimnisvolle Arild begegnet, der mit den Wolken zu sprechen scheint, ahnt sie noch nicht, wie ihr Schicksal durch die Vergangenheit mit seinem verbunden ist und dass Jaduin vor einem Wendepunkt steht, an dem nur sie beide das Schlimmste abwenden können.
Hier beginnt unsere Leserunde zu Die Hüter der Wolken von Kristin Falk.
Bitte in diesem Thread alles zum Prolog und zu den Kapiteln 1 und 2.
Für unsere Neuen: bitte nicht spoilern und nicht vorgreifen.
Und man muss nicht den gesamten Abschnitt gelesen haben, um posten zu dürfen. Der Sinn einer Leserunde sind ja das gemeinsame Lesen und der Gedankenaustausch. Und dann kann man und soll schon mal zu verschiedenen Aspekten, Fragen oder Überlegungen eine Diskussion entstehen...
Na, dann kann es ja losgehen :)
Viel Spaß uns allen *les*
Tintenherz
18.04.2009, 15:28
So jetzt darf ich. Oh das ist so toll. also zusammenreißen.
Der Prolog. Ich finde ihr ist der Prolog sehr gut gelungen, wobei er am Anfang für mich persöhnlich etwas verwirrend war. Ich musste erst mal in dieses ganze Vater-Sohn-Mutter-Onkel-Ding einsteigen. Das war sehr verwirrend. Aber nach kurzer Zeit kommt man sehr gut rein. Ich finde auch den Übergang vom Prolog in das 1. Kapitel und überhaupt ihre Schreibweise sehr gut. Was ich nicht so mochte war diese Übertreibung mit dem Bären und dem Schlund. Möchte jetzt nicht gesteinigt werden, aber ein bisschen was Normaleres hätte es auch getan, aber nun gut es ist ein Fantasyroman und Fantasy ist nun mal sehr phantasiereich. Total logisch :D Im 2. Kapitel gefällt mir der Vater nicht so gut. Es ist halt wieder böse Stiefmutter und lieber Stiefbruder und dann na ja futsch. Darf man ja nicht erzählen. Das hat mich sehr an Aschenputtel erinnert. Ein Mädchen hat die Mutter verloren, Vater ist nie da und Stiefmutter drangsaliert das Mädchen. Aber anstatt lieben, helfenden Tieren hat sie den Stiefbruder. Was ich sehr gut dargestellt fand war die Sache wo sie träumt und die blauen Kugeln sieht. Das war sehr schön.
Also ich habe nun auch begonnen. Der Roman gefällt mir ausgesprochen gut. Fantasy mit leisen Tönen, die den Fokus auf eine tiefgreifende und detailreiche Beschreibung der Welt legt. Nach dem Prolog, dessen Inhalt einen sehr guten Einstieg in die Welt bot, ging die Geschichte mit Kapitel 1 richtig loas. Kristin Falcks Stil liegt mir sehr. Lärka Besuch auf dem Markt war einfach sehr stimmungsvoll und auch ohne den Schattenbären spannend. In dieser Hinsicht versagen die oft von den Massen so gefeierten Autoren so oft: Es gelingt ihnen nicht Spannung aus einfachen Dingen zu ziehen. Kristin Falck jedoch gelingt das ausgesprochen gut. Manch eine mag sagen, das ist langweilig und uninteressant, aber es tut einfach mal wieder gut ein Buch zu lesen, dass sich beim erzählen zeit lässt, ähnlich wie der Herr der Ringe.
Ich habe auch angefangen und habe einen positiven ersten Eindruck vom Buch. Als ich das Buch aufgeschlagen habe und erst einmal durch mehrere Seiten Stammbäume blättern musste schwante mir Böses. Die ersten Seiten schienen diesen Eindruck zu bestätigen, denn wie Tintenherz auch schon schrieb, fiel es mir zunächst ein wenig schwer, die ganzen Namen und Familienverflechtungen auf die Reihe zu bekommen. Als ich da dann aber durchgestiegen bin, wurde der Prolog immer besser und spannender. Der Schluss war wirklich ergreifend und traurig. Irgendwie verfolgt mich aber der Gedanke, dass Ethandras nicht tot ist, sondern wie auch immer überlebt hat. Ich spekulier jetzt mal wild drauflos und behaupte, dass Arild aka Wolkenkopf in enger, wenn nicht sogar sehr enger Verbindung mit ihm steht, wenn sie nicht sogar ein und dieselbe Person sind. ;) Nun ja, vielleicht lieg ich ja auch voll daneben. ^^
Sehr gut gemacht war übrigens auch die Intrige um die Thronbesetzung. Die Schilderung von beiden Seiten fand ich sehr gelungen, und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Hakon vielleicht sogar die Wahrheit gesagt hat, als er behauptete, dass er das so nicht gewollte hatte. Als er die Dinge aus seiner Sicht geschildert hat, erschien mir das auch recht einleuchtend, warum er so gehandelt hat. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass da noch eine dritte Partei am Werk war, eventuell sogar dieser Berg, von dem wir in den kursiv gedruckten Abschnitten erfahren. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass seine Macht zu dem Zeitpunkt schon so weit reicht, andererseits hat er ja genau das bekommen, was er erreichen wollte, nämlich die Steinkönige von ihrem Thron und aus seinen Hallen zu vertreiben. Mysteriös, mysteriös... ;)
Das einzige was mir bisher nicht so gut gefällt, sind die Dialoge. Die wirken auf mich ein wenig gekünstelt und zuweilen auch pathetisch. Naja, die interessante Geschichte macht das aber wieder wett.
Was die ersten Abschnitte des Prologs betraf, ging es mir wie Tintenherz und nyx: Als Lektor hätte ich den ein oder anderen Abschnitt schlicht und ergreifend gestrichen. Der Rückblick auf das Rittertournier hat mich nur verwirrt und scheint für die spätere Geschichte keine Rolle mehr zu spielen. Der Prolog insgesamt erscheint mir zu lang. Dieses Buch widerspricht eindeutig dem Grundsatz, das vor allem der Beginn gut sein muss, um Erfolg zu haben.
Nachdem sich der Prolog mehr auf Calisas Wochenbett konzentrierte, hat mich das wieder mit dem Buch versöhnt. Die Kapital mit Lärka (kleine Lärche, süß) haben wir gut gefallen, schon ganz einfach deshalb, da ich bekanntermaßen gern magical girl Geschichten lesen. Wer mit diesem Begriff aus der Manga/Anime Szene nichts anfangen kann: Ein Magical Girl (mahō shōjo) ist ein jugendlicher, weiblicher Charakter, der durch einen speziellen Gegenstand (in diesem Fall die Kette ihrer Mutter) übernatürliche Kräfte erlangt und dessen Schicksal es ist, gegen dunkle Mächte zu kämpfen. Nicht besonders einfallsreich, aber immer wieder nett zu lesen.
Ich denke auch, dass der Wolkenkopf in Wirklichkeit der als Kind im Moor versunkene Thronfolger Ethandras ist und dass Lärka's Mutter ihn damals gerettet hat, indem sie zu den Ahnen gegangen ist. Sicherlich wäre er ein geeigneterer Ehegatte für Lärka, als der grobschlächtige Trottel aus dem Nachbardorf:D
Was mich irritiert sind die Kapiteleinleitungen mit dem Berg. Ein böser Berg, das erscheint mir doch etwas... nu ja... gewöhnungsbedürftig. Und dieser Vogel, der die Seelen raubt... schon seltsamX.X
Zum Prolog: ja, er hat seine Längen. Aber was davon für die Entwicklung der Handlung wichtig sein wird, wird sich zeigen.
Natürlich hätte Kristin Falck auch einen knapperen Stil wähle können, um die Vorgeschichte zu erzählen. Ist halt Geschmackssache.
Im 2. Kapitel gefällt mir der Vater nicht so gut. Es ist halt wieder böse Stiefmutter und lieber Stiefbruder und dann na ja futsch. Darf man ja nicht erzählen. Das hat mich sehr an Aschenputtel erinnert. Ein Mädchen hat die Mutter verloren, Vater ist nie da und Stiefmutter drangsaliert das Mädchen. Aber anstatt lieben, helfenden Tieren hat sie den Stiefbruder.
Da hast du aber nicht genau hingelesen... ;)
Asa ist nicht Lärkas Stiefmutter, sondern ihre Tante, und der Junge ist ihr Cousin.
Und der Vater trauert seit 10 Jahren um seine verstorbene Frau, die Schwägerin kümmert sich um den Haushalt und um Lärka. Also, als "böse" empfinde ich sie nicht. Sie nimmt halt die übertragene Aufgabe sehr ernst. Und ihre Familie ist halt nicht irgendeine. Lärkas Vater ist der Than. Und Lärka ist sein einziges Kind, das er und Asa natürlich sehr behüten wollen.
Wie Rusch gefällt mir der ruhige Erzählstil. Und die Dialoge... nun ja, ein wenig schwülstig erscheinen sie mir teilweise schon. Besonders, wenn sich die beiden Siebzehnjährigen unterhalten. Andererseits: wenn 17 das Alter ist, wo es Zeit wird, zu heiraten und eine Familie zu gründen, dann sind das wohl aus der Sicht des Romans Erwachsene.
Etwas verspätet, kommt hier auch meine Meinung:
Zunächst einmal ein großes Lob an denjenigen, der das Buch "Die Hüter der Wolken" vorgeschlagen hat! (Habe jede freie Minute am Wochenende gelesen und konnte mich kaum davon losreißen!)
Am Anfang war ich auch etwas verwirrt (zu viele Namen; die wirren kursiven Kapiteleinleitungen; ein nicht richtig einzuordnendes Turnier; dann der Zeitsprung...). Und ich hatte ein bisschen Angst, dass dies nun so ein Fantasy-Roman ist, der mit Handlung, Nebensträngen, Personen, wundersamen Fähigkeiten etc. vollkommen überfrachtet wird. Aber glückerlicherweise ist er das ja nicht! :)
Was mir besonders gefällt, ist, dass es Falck gelingt, eine (Ausgangs-)Welt zu schaffen, die so unglaublich bodenständig ist, so "real"! Der verbitterte Vater, die engstirnige Tante Asa, die kindliche Feundschaft zwischen Lärka und Jörn und vor allem dieser Konflikt von Lärka, die erkennt, dass ihr Lebenstraum, ihre Lebenssehnsucht von den familiären Konventionen eingeschränkt wird. Und gleichzeitig muss sie doch feststellen, dass sich keine Alternative zu diesem fremdbestimmten Leben auftun wird und sie sich irgendwie arrangieren muss. Das alles erinnert mich eben NICHT an ein Märchen, sondern ziemlich stark an reale menschliche Konflikte.
Und dann kommt eben der Funken Magie/Fantasy in die Geschichte... Und hier bin ich schlichtweg fasziniert, dass Dinge wie eben Lärkas Wachträume mithilfe der Kette, oder aber diese enge Verbindung zwischen Mutter & Kind im Traum, so wunderbar in diese ach so bodenständige Welt passen. Die Kette macht aus Lärka eben keine abgefahrene Superheldin! Sie weiß zwar nun mehr über ihre Mitmenschen (und Wissen ist bekanntlich Macht), aber die Konsequenzen bzw. ihre Mittel, mit Problemen umzugehen, sind (wenigstens anfangs) immernoch dieselben.
Ah - und ich muss Euch Recht geben, dass das Buch manchmal einige Längen hat, die den Erzählfluss etwas stocken lassen.
Die Sache mit der bösen Stiefmutter Asa finde ich jetzt komisch. Sicherlich ist Asa Streng, aber Lärka ist ja schließlich Erbin. Und das Asa einen guten Grund hatte, Lärke den gang zu den Tieren zu verwehren hat sich ja bestätigt. Auch die Tatsache, dass Lärka nach der Sache mit dem Schattenbären nicht von Asa bestraft oder zumindest gescholten wurde, zeigt, dass das Bild der "bösen Stiefmutter" überhaupt nicht passt. Man muss ja auch beachten, dass Lärke eine Art Fürstentochter ist und Asa auch die Rolle der Gouvernate hat.
Die Sache mit dem kursiven Texten zu Beginn der Kapitel gefällt mir eigentlich recht gut. Das ist geheimnisvoll und man weiß zunächst nicht, wie man das verstehen soll, aber der Zusammenhang zum Inhalt der einzlenen Kapitel wird klarer. Ich mag es, wenn Sachen einem nicht plump dargelegt werden, sondern sich nach und nach erschließen.
Wegen der Kette: Ich bin mir noch nicht sicher, ob die Kette nun die Wachträume verursacht, oder ob sie nur Lärkas Fähigkeit initiert hatte. Derzeit gehe ich von letzterem aus.
Der Prolog insgesamt erscheint mir zu lang.
Ja, das Gefühl hatte ich zwischendurch auf und habe nach längerer Lesepause dann auch nochmal den Klappentext gelesen und mich gewundert, was hier eigentlich geschieht :D
Gefolgt von der Erkenntnis, dass das ja noch gar nicht die Hauptpersonen sind :o
Und auch ich war zunächst durch die Stammbäume leicht unangenehm an Schuldramen erinnert, habe mich aber nicht beirren lassen und wurden auch nicht enttäuscht :D
Sehr gut gemacht war übrigens auch die Intrige um die Thronbesetzung. Die Schilderung von beiden Seiten fand ich sehr gelungen, und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Hakon vielleicht sogar die Wahrheit gesagt hat, als er behauptete, dass er das so nicht gewollte hatte. Als er die Dinge aus seiner Sicht geschildert hat, erschien mir das auch recht einleuchtend, warum er so gehandelt hat.
Ja, ich fand Hakons Handlungen bis zum Ende hin (da wurde er bzw. seine Handlungen mir dann definitiv unsympathisch) auch nachvollziehbar.
Wobei ich mich mit Theols und Felors Weise die ganze Sache zu regeln eher anfreunden konnte:
Nur die Grenzen halt, nicht aktiv Krieg führen und auf "bessere Zeiten" hoffen.
Der Schluss war wirklich ergreifend und traurig. Irgendwie verfolgt mich aber der Gedanke, dass Ethandras nicht tot ist, sondern wie auch immer überlebt hat.
Das denke ich mir auf jeden Fall auch *ja*
Habe es eigentlich noch nie erlebt, dass so eine bedeutende so früh stirbt - da bin ich mir jetzt fast sicher, dass das gleiche geschieht wie in den meisten Fällen und die Person noch auf überraschende Weise auftritt.
Was ich noch recht lustig fand, war die Beschreibung Calisas "Hundeblick" (wie ich ihn gern nenne :D) auf Seite 32:
Sie hatte diesen Blick auch schon bei Jendro und Hakon angewandt und noch nicht erlebt, dass ihr ein dermaßen geäußerter Wunsch unerfüllt blieb.
Das kenne ich doch aus dem richtigen Leben *grins*
Kennt ihr das eigentlich auch, dass ihr euch unbedingt sehr genau merken wollt, wie die Welt aussieht?
Habe ich wieder so erlebt, als Calisa ihre Sicht aus dem Fenster beschrieb:Norden,Osten usw...
Zudem probiere ich dann auch noch das Bild wirklich ganz genau den Worten anzupassen, auch wenn sich schon automatisch ein relativ textbezogenes Bild in meinem Kopf auftut :p
Und zudem fand ich den Weg, den Ethandras und die anderen nahmen irgendwie falsch beschrieben. Erst wird gesagt, dass sie zwei Tage an den Ufern des Olivin reiten und dann sind sie plötzlich ziemlich schnell in der Nähe der Moore. Ich habe das öfter überdacht und gelesen, aber mir schien das nicht richtig ^^
Naja, halb so wild das ganze :D
Leider bin ich kaum weiter als Anfang Kapitel 1, mal wieder zu langsam bis jetzt.
So, ich bin jetzt auch endlich mal zum Lesen gekommen und hab das 1. Kapitel durch.
Zum Prolog:
Der war mir auch etwas zu lang. Daraus hätte die Autorin auch gleich das 1. Kapitel machen können. Ein Prolog sollte nur wenige Seiten lang sein..
Ich fand Calisa etwas zu emotionslos. Sie hat es zu leicht hingenommen, dass Hakon sie benutzt, um an den Thron zu kommen..
Und Hakon scheint ja der böse, kriegstreibende und machtgierige Obermotz zu sein..mit zuckendem Arm *g* Das fand ich immer sehr komisch.
Die Dialoge im Prolog haben mir nicht gut gefallen. Das wirkte alles so konstruiert und zu gefühllos. Ich weiß nicht, wie ich es genau beschreiben soll, aber irgendetwas hat gefehlt.
Unverständlich fand ich, warum alle gleich fliehen wollen, nachdem Hakons Ambitionen klar sind. Sie können doch versuchen sich gegen ihn zu stellen. Also sofort abhauen finde ich ein bisschen schwach.
Aber es gab auch Sachen, die mir gefallen haben.
Zum einen ist das Buch schön und flüssig zu lesen (bis auf die Dialoge am Anfang) und zum anderen ist im Prolog vieles angesprochen worden, was noch nicht aufgeklärt ist. Da wären der plötzliche Tod Jendros und Ethandras Schicksal.
Irgendwie verfolgt mich aber der Gedanke, dass Ethandras nicht tot ist, sondern wie auch immer überlebt hat. Ich spekulier jetzt mal wild drauflos und behaupte, dass Arild aka Wolkenkopf in enger, wenn nicht sogar sehr enger Verbindung mit ihm steht, wenn sie nicht sogar ein und dieselbe Person sind. ;) Nun ja, vielleicht lieg ich ja auch voll daneben. ^^
Waah, ich dachte ich wäre die Einzige mit dem Gedanken *g*
Ich hatte schon nach dem Prolog das Gefühl, dass er nicht tot ist. Ich denke, Ethandras ist bei den Moorleuten aufgewachsen..und kehrt als superstarker Krieger (oder Magier^^) zurück um den Thron zu erobern.. Das wäre jetzt der Standard *g*
Als Arild dann im 1. Kapitel vorgestellt wurde, kam mir auch sofort in den Sinn, dass er Ethandras sein könnte.. Besonders, weil seine leuchtend grünen Augen (und die hatte Calisa ja auch) so betont wurden.
Mal schauen, ob wir Recht behalten ;-)
Die Wirkung dieses Düsterschlund-Bären (oder so..) hat mich etwas an die der Dementoren erinnert.
Aber der tat mir Leid..armes Bärchen. Warum sperren den die Leute auch ein? Selbst Schuld...
Über Lärka weiß man noch nicht viel, aber ich denke, sie könnte mir sympathisch werden..Obwohl mich das Gespräch mit ihrem Cousin schon genervt hat. Das war so übertrieben.
Übrigens stört mich der Name Tante "Asa". Da hab ich immer das Bild eines bestimmten Schalke-Spielers im Kopf :D
Das wars erstmal von mir.
Pantalaimon
25.04.2009, 10:39
Ich bin auch noch dabei und hab es nun auch endlich bis Ende des ersten Kapitels geschafft.
Bisher gefällt mir das Buch auch ganz gut. Allerdings, wie schon oft erwähnt, ist der Prolog definitiv zu lang.
Inhaltlich hatte ich auch einige Startschwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, aber ist man mal drin, mag man schwer wieder aufhören.
Dass Hakon offensichtlich an einer leichten Form des Tourette-Syndroms leidet, fand ich recht lustig. Hab mich gefragt, wann er anfängt böse Wörter auszustoßen...
Allerdings mochte ich es, dass Calisa trotz allem ihrem Mann vertraute und das Gute in ihm sah. Dass er sein eigenes Kind lieber auf den Thron sieht, ist ja eigentlich auch nur verständlich. Sie ist wohl eher ein Glas-halb-voll-Typ.
Nach dem Prolog brauchte ich wieder einige Zeit, um mich in die Geschichte von Lärka einzulesen. Die Dialoge fand ich auch ein wenig zu geschwollen. Vielleicht hat Frau Falck zu viele Stunden auf Mittelaltermärkten verbracht und dachte, diese Art der Sprache kommt in einem Buch gut an. Nunja, wenns gefällt...
Was mir bisher in dem Buch am Besten gefällt, sind die kurzen Stücke unter den Kapiteln, wo quasi der Berg seine Geschichte erzählt. Da bin ich ja mal sehr gespannt, was das noch gibt.
Außerdem fand ich es auch sehr schön, wie die verschiedenen Edelsteine und Halbedelsteine beschrieben wurden. Hat mich ein bisschen an das Bernsteinzimmer erinnert.
kleine_elfe
26.04.2009, 00:00
Ich bin leider über die erste 10 Seiten nicht hinaus gekommen, musste erst noch Hexenkind zu Ende lesen, aber das werde ich gleich tun.
Den Hütern der Wolken werde ich mich dann in den kommenden 3 Nächten widmen. Dann kann ich hier auch bald meinen Senf dazu geben.
Pantalaimon
27.04.2009, 10:09
S9o, nun hab ich diesen Abschnitt durch und bin einigermaßen zufrieden.
allerdings finde ich die Schilderungen der Träume ziemlich nervig.
Vielleicht liegt es daran, dass es mich schon immer gelangweilt hat, mir Träume von Anderen anzuhören, aber es war mir einfach erstmal zu verworren. Erst gegen Ende des Traums - oder der Vision - kam wieder ein bisschen Struktur rein.
Außerdem ist mir beim Lesen aufgefallen, dass ich sehr oft mit den Gedanken abschweife. Das passiert mir sonst nie. Dabei finde ich die Geschichte nicht langweilig, aber vielleicht nicht besonders mitreißend erzählt. Anders als Rusch finde ich die leisen Töne offensichtlich nicht fesselnd genug...
Anders als Rusch finde ich die leisen Töne offensichtlich nicht fesselnd genug...
Da muss ich dir zustimmen. Hab jetzt das 2. Kapitel durchgelesen und es hat mich ziemlich gelangweilt.. War froh, dass am Ende endlich mal was passiert ist. Allgemein hat mich das Buch noch nicht wirklich überzeugt. Aber ich geb noch nicht auf..Hab das Gefühl, dass es jetzt erst richtig los geht.
Jetzt bin ich gespannt auf Lärkas Reise und das, was dort alles passiert.. Hoffentlich wirds endlich mal spannend.
kleine_elfe
27.04.2009, 23:48
Außerdem ist mir beim Lesen aufgefallen, dass ich sehr oft mit den Gedanken abschweife. Das passiert mir sonst nie. Dabei finde ich die Geschichte nicht langweilig, aber vielleicht nicht besonders mitreißend erzählt. Anders als Rusch finde ich die leisen Töne offensichtlich nicht fesselnd genug...
*unterschreib*
Das hatte ich bei keinem Buch so stark wie hier.
Dafür, dass der Prolog so lang war, fand ich allerdings manche Sachen etwas zu kurz beschrieben. Hab auch ziemlich lang gebraucht bis ich durch die Namen durch gestiegen bin. Da war ich echt fro, dass es die Stammbäume gab.
Anders als manche hier glaube ich allerdings, dass Enthandras tot ist, vielleicht weil ich im wahren Leben auch eher so denke. Wer tot ist, der ist tot und nur noch Futter für die Würmer. Wer also in nem Morr versinkt...
Ich fand die Stelle aber irgendwie zu langweilig, nicht theatralisch genug wenn doch ein Kind stirbt. Irgendwie ist das passiert und das wars. Keine Nervenzusammenbrüche, keine Vorwürfe und dann der Switch zu Lärka, der damit ja nix mehr zu tun hat.
Naja ich bin ja noch nicht so weit, mal schauen, ob es mich nachher mehr fesselt.
kleine_elfe
29.04.2009, 04:36
Mag mich jetzt nicht mehr durch alle Posts lesen, weiß also nicht mehr wer es geschrieben hat, aber mich erinnerte dieser Düsterschlund auch sehr stark an einen Dementor...ich glaub die wurden in den Potterbüchern teilweise genau so charakterisiert.
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