Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Helden und ihre Waffen
Hey Leute,
in diesem Thread könnt ihr eure Lieblingswaffen die in Fantasywelten Verwendung finden vorstellen und begründen warum ihr mit genau dieser Waffe ins Feld ziehen würdet.
(Bitte keine reinen Aufzählungen!)
Ich fange mal an:
Meine Lieblingswaffen in Fantasyromanen sind Dolche und Kurzschwerter. Diese Waffen setzen einen schnellen Kampf vorraus. Der Held muss schnell und wendig sein um eine Chance gegen einen Kämpfer mit Schild und dicker Rüstung bestehen zu können. Die Geschwindigkeit in diesen Kämpfen ist das reizvolle für mich. Ein Kampf mit einer Zweihandaxt dürfte nicht weniger spektakulär sein, aber warscheinlich weniger Elan haben.
Ein weiterer Grund für die Wahl dieser Waffengattungen ist, dass Dolche/Kurzschwerter meiner Meinung nach (wie jede andere Waffe auch) etwas über den Charakter aussagen. Der Dolch steht für Mord, Heimlichkeit, Verstohlenheit. Derjenige, der mit dieser Waffe kämpft ist warscheinlich ein Auftragsmörder udn sehr flink. Dies wiederum setzt einen bestimmten Körperbau vorraus. Ein kleiner, dratiger Typ wird nicht mit einer überdemensionalen Axt aufs Schlachtfeld gehen, wärend ein bulliger Krieger nicht mit Streichholzdolchen rumhandtieren wird.
Ich finde die Waffe sagt viel über den Charakter aus und sollte wohl bedacht sein...
Jetzt seid ihr dran :)
Antigone
19.04.2009, 11:58
Ich hab mal auf einem Mittelalterfest eine Kampfvorführung mit SENSEN gesehen und fand das extrem beeindruckt. Leider ist die Sense ein zutiefst unterbewerteter, um nicht zu sagen, völlig unbeachteter Gegenstand in der FAntasy-Literatur. Aber: sollte ich jemals eine Szene schreiben, wo ein paar Bauern ein paar Ritter plattmachen wollen, wird das mit Sensen geschehen!
Ansonsten sind Wurfdolche, im Ärmel versteckt, SEHR praktisch!
lg, A.
Silberblut
19.04.2009, 12:15
Ich behaupte einfach mal, dass Sensen äußerst unpraktisch sind. So wie ich das sehe, gibt es nur wenige Möglichkeiten, dem Gegner einen Hieb zu versetzen, und zu parieren dürfte sich auch als schwer erweisen. Sensen sind einfach zu sperrig.
Der Kampf mit zwei Kurzschwertern hat was. Er ist schnell und dynamisch, und wenn man erst einmal die Deckung des Gegners unterlaufen hat, dann wird es für ihn schwer, sich gegen seinen Angreifer zu wehren, vor allem dann, wenn er große, schwere, unhandliche oder schlichtweg lange Waffen wie z.B. ein Rapier verwendet. Doch soweit muss es erst einmal kommen.
Ich als Fechter bevorzuge natürlich die Mutter aller europäischen Fechtwaffen, das Rapier. Es ist deutlich leichter als ein herkömmliches Schwert seiner Länge, da es ja sehr schmal ist. Gefährliche Hiebe können damit zwar nicht gesetzt werden, doch man ist einfach wendiger und beweglicher, kann präziser parieren und stechen und den Gegner weitestgehend auf Distanz halten. Dazu noch einen Parierdolch, um seine Defensive vor allem auf geringe Distanz zu verbessern, und alles ist perfekt! *cool*
Letzlich bevorzuge ich Fechtwaffen auch aufgrund des damit verbundenen Prestige. Für mich sind sie ein wesentliches Symbol für Ritterlichkeit und für einen ehrenhaften Kampf. Man nehme z.B. die Musketiere.
Sensen wären mir jetzt in der Tat nicht in den Sinn gekommen, aber hätte schon irgendwie Stil wenn ein Bauernjunge nen schwergepanzerten Ritter damit vom Pferd pflügt. Wie sollte denn ein Held gestrickt sein der eine Sense als Waffe benutzt (warum bevorzugt er diese waffe vielleicht), welche Charaktereigenschaften weist er auf? Verstärkt er die Sense mit Magie?
Die Wurfdolche im Ärmel gehören natürlich zum Grundinventar eines, wie von mir oben beschriebenen Helden....von daher klasse Idee :)
Lg
Lord Dralnu
19.04.2009, 19:55
Ich hab mir auch schon Gedanken zum Sensenthema gemacht, einerseits wäre eine Idee, dass ein Dorf überfallen wird, irgendjemand greift sich eine Sense und verteidigt so seine Heimat, und behält danach diese Waffe. Dann kam mir noch in den Sinn, dass wer vielleicht nem Schnitter sein Werkzeug geklaut ha und jetzt mit nem magischen Ernteapparat Köpfe rollen lässt:D.
Mir ist zudem in den Sinn gekommen, eine Geschichte über den Tod in seiner Schnitterform zu schreiben, dem langweilig wird und der deswegen auszieht, in der Welt der Serblichen einige Abenteuer zu erleben, da nimmt er natürlich auch seine Sense mit.
Für alle die nicht an die Sense als Waffe glauben, guckt euch auf youtube Videos des Spiels Guild Wars Nightfall an, und zwar von dr Klasse "Derwish".
Oder noch besser, guckt euch Trailer von "Dante's Inferno" an, da klaut der Typ dem Tod persönlich die Sense und hackt sich damit durch die Hölle^^
Ich hab mal auf einem Mittelalterfest eine Kampfvorführung mit SENSEN gesehen und fand das extrem beeindruckt. Leider ist die Sense ein zutiefst unterbewerteter, um nicht zu sagen, völlig unbeachteter Gegenstand[...]
Die Sense halte ich ebenfalls für eine extrem unterschätzte Waffe. Denn was soll an ihr z.B. nicht gefährlich sein... ? Sicher, auf dem Schlachtfeld ist sie vermutlich schon aus Platzgründen eher ungeeignet und auch beim Fußmarsch über weite Strecken ist sie nicht gerade leicht zu transportieren.
Aber man kann mit ihr bestimmt nicht nur Gras, sondern auch feindliche Truppen problemlos niedermähen. Und man muss auch bedenken, das z.B. die einfachen "Bauern" im alltäglichen Umgang mit der Sense sehr geübt waren.
Ich stelle es mir jetzt z.B. auch nicht gerade leicht vor, mit einem (Kurz)Schwert den Angriff einer Heugabel abzuwehren.
Wie unscheinbar eine "Waffe" auch sein mag, der Umgang mit ihr ist für mich entscheidend. Das gilt natürlich nicht nur ausschließlich für die Sense, sondern auch für viele andere Gebrauchsgegenstände. Eine Waffe muss ja auch nicht gleich immer als solche zu erkennen sein, was auch einen Vorteil darstellt.
Denn der entsprechende Gegenstand kann daher ohne gleich Misstrauen zu erwecken, überall mitgenommen werden.
Ich denke jetzt mal nur an "Mac Gyver" - nicht alle seine Tricks entsprechen viell. der Realität, aber es zeigt doch, was allein schon der Einfallsreichtum ausmachen kann.;)
Und wenn es gilt Haus, Hof und Familie zu verteidigen, dann ist ein einfacher Bauer mit einer Sense in der Hand sicher effizienter & gefährlicher als ein (viell. schlecht) bezahlter Söldner. Die Entschlossenheit spielt dabei natürlich auch eine sehr wichtige Rolle.
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[...]in diesem Thread könnt ihr eure Lieblingswaffen die in Fantasywelten Verwendung finden vorstellen und begründen warum ihr mit genau dieser Waffe ins Feld ziehen würdet.
Tja und mit welcher Waffe ich nun ins Feld ziehen würde... ?
ui... die Auswahl ist sehr groß - da gibt es eine ganze Menge "schöner" Sachen.:D
Ich würde mich viell. für das Katana (http://de.wikipedia.org/wiki/Katana) entscheiden. Gefallen würden mir auch ein- und zweihändige Daitōs oder andere fernöstliche Klingen, die auch schon allein wegen ihrer Art der (traditionellen) Herstellung einen hohen Gebrauchswert haben.
Und sie sind letztlich allesamt scharf ohne Ende und optimal dazu geeignet, um "feindliche Blutgefäße" zu öffnen...*teufel*
Und in diesem Zusammenhang finde ich auch den Stil vieler asiatischer Kampftechniken sehr elegant. Denn die Art & Weise, wie solche Kämpfe ablaufen, hat Stil und setzt zudem eine hohe Körperbeherrschung voraus. Die Technik ist dabei sehr entscheidend und besteht nicht nur aus dem wilden Einprügeln auf den Gegenüber.
Ich finde die Waffe sagt viel über den Charakter aus und sollte wohl bedacht sein...
mmh.... Oh ja, das stimmt. Denn oft sind es doch die kleinen, unscheinbaren Sachen, die eine große und verheerende Wirkung haben. Und es soll ja angeblich eine "Waffe" geben, die weitaus mächtiger ist, als jede Klinge es je sein kann... Denn wie war das gleich:
- "Die Feder ist mächtiger als das Schwert" - Edward Bulwer-Lytton
Ja, ich denke, der Mann hat recht und würde mich letztlich dann wohl doch für das einfache Schreibutensil entscheiden.:)
Meine Lieblingswaffe in Fantasy-Romanen ist der Langbogen. Mich fasziniert, wie präzise die Schützen mit ihrer Waffe umgehen, und auch aus grossen Distanzen noch ruhig und konzentriert ihre Pfeile abschiesen um zielsicher zu treffen. Zudem ist ein Langbogen meiner Meinung eine sehr elegante und praktisch geräuschlose Waffe.
Lord Dralnu
22.04.2009, 17:50
Interessanterweise sieht man noch heute in den Actionfilmen Leute irgendeine Einrichtung mit einer Armbrust infiltrieren, da diese praktisch keinen Laut verursacht. Außerdem ist sie kleiner als ein Langbogen(meistens zumindest, in einigen Games nimmt so ne Armbrust auch mal die Ausmaße einer kleinen Ballista an^^
Was sind eigentlich die Vor- und Nachteile von Armbrust und Bogen(sowohl Kurz- als auch Langbogen) im Vergleich? Ich würde sagen für die Armbrust spricht, dass man ohne Kraftaufwand einen sehr weiten/starken Schuss hinbekommt und das Zielen einfacher ist, dagegen jedoch das Nachladen länger dauert und die Art des Schusses sich nicht varriieren lsst. Und was sind eigentlich die genauen Unterschiede zwischen Pfeilen und Bolzen(außer Länge) und wie wirken sich diese aus? Alles interesante Themen...
Werwolf95
22.04.2009, 19:01
Hui.. schwere Frage.
Am liebsten mag ich eigendlich Dolche (mehr so richtung indischer/orientalischer Dolch), Säbel (bei Wikipedia finde ich nur so dünne dinger, ich find aber welche mit Breiter Klinge besser :rolleyes: ), Krummschwerter(diesmal auch die von Wikipedia xD)
vllt. sollt ich mal ein Bild suchen..
..so: http://www.andreas.blicher.info/images/Scimitar.jpg
ich glaub sowas würd ich dann vllt auch selber nehmen, oder eben nen dolch
*findet ihren Beitrag malwieder sehr wirr :rolleyes:*
achja, Dolch mit Gift dran ist auch nicht schlecht...
und nicht zu vergessen: das Stilett (http://de.wikipedia.org/wiki/Stilett)
sehr wirksame Waffe, zwar nicht unbedingt auf dem Schlachtfeld, aber für ... Mörder denk ioh ziemlich gut geeignet.
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@Lord Dralnu:zum Bild: xD yo, einem Bauern soll man nie die Ernte kaputtmachen *nono*. und der Text drunter ist äußerst passend :D
Meine Wahl mag den meisten Spezialisten hier langweilig vorkommen, aber ich würde für die Schlacht ein Langschwert in die rechte und ein Schild in die linke Hand nehmen.
Mit ungeheurer Kraft würde ich meinen Gegner dann mit einem Schildschlag nach hinten drängen, aus der Drehung heraus mein Schwert ziehen und seine unbeholfene Verteidigung mit einem entschlossenen Hieb durchbrechen.
Den Nahkampf stelle ich mir nicht unbedingt schön und anmutig vor, sondern eher hässlich und brutal. Und da sind solide Waffen wie das Langschwert, sowie der dazugehörende Schild einfach die besseren Gefährten, im Gegensatz zu so einem Bratspieß zum Schaukämpfen.
Ich kann damit die Verteidigungslinie halten, Ausbrüche wagen und mich eingeschränkt vor Fernkämpfern schützen. Ganz klar: Langschwert und Schild. Und ein Krug Bier. Das macht einen guten Soldaten aus. ^^
EDIT
Was sind eigentlich die Vor- und Nachteile von Armbrust und Bogen(sowohl Kurz- als auch Langbogen) im Vergleich? Ich würde sagen für die Armbrust spricht, dass man ohne Kraftaufwand einen sehr weiten/starken Schuss hinbekommt und das Zielen einfacher ist, dagegen jedoch das Nachladen länger dauert und die Art des Schusses sich nicht varriieren lsst. Und was sind eigentlich die genauen Unterschiede zwischen Pfeilen und Bolzen(außer Länge) und wie wirken sich diese aus? Alles interesante Themen...
Ich kenne mich nicht wirklich aus (nur das, was ich aus Büchern und Spielen kenne ^^), aber ich versuche das mal ansatzweise zu beantworten. Eine Armbrust ist deutlich langsamer als ein Bogen und auch nicht so genau. Außerdem kann ein Armbrustbolzen nicht über die gleiche Entfernung (zielgenau) geschossen werden, wie ein Pfeil. Dafür ist die Armbrust durchschlagkräftiger. Ein Armbrustbolzen kann schreckliche Wunden reißen und selbst mittelschwere Rüstungen zerschlagen, während der Pfeil seine Mühe hat den Panzer des Gegners zu durchbrechen. Eine Armbrust lässt sich zudem leichter verbergen, was bei verdeckten Einsätzen von Vorteil sein kann.
Es stimmt übrigens nicht, dass man für die Armbrust keine Kraft braucht. Man braucht wahrscheinlich sogar mehr Kraft als für einen Bogen. Eine Armbrust muss vor dem Schießen nämlich auch gespannt werden und die Kurbel ist ganz sicher nicht an einen Flaschenzug gekoppelt. ^^
Auf kurze Distanz würde ich die Armbrust aber immer dem Bogen vorziehen. Die Wucht des Bolzens wirft schon mal einen Krieger aus dem Sattel. Bei weiten Präzisionsschüssen würde ich aber eher zum Bogen greifen. Wobei es natürlich auch hier wieder verschiedene Arten gibt.
Al erstes möchte ich sagen , dass es eine richtig gute idde war, dieses thema zur diskussion zu stellen. es ist so interessant zu hören, was die verschiedenen leute für Waffen als favouriten zählen.
aber zu mir. Ich liebe den Bogen! Der Fernkampf hat für mich viele Vorteile: Durch den Entfernungtskampf muss ich oft keien Lebenenergie einbüßen, ich muss mich nicht im Nahkampf rumärgern und ich strecke den Feind aus dem Hinterhalt nieder. Außerdem sieht es einfach nur sehr cool aus, wenn der Gegner von einem Pfeil getroffen niedergestreckt wird. Wenn der Bogen dann noch miti-welcer magie ausgestattet ist, istr es einfach nur perfekt!
AMBER schattensturm
23.04.2009, 17:14
Mit ungeheurer Kraft würde ich meinen Gegner dann mit einem Schildschlag nach hinten drängen, aus der Drehung heraus mein Schwert ziehen und seine unbeholfene Verteidigung mit einem entschlossenen Hieb durchbrechen.
Ein einigermaßen geübter Schwertkämpfer blockt mit dem Schild immer so, dass die meiste Kraft abgelenkt wird, also so, dass die Waffe nicht im 90° Winkel auftritt, sondern eher im 50-60° Winkel. Kräftige Schläge verlangen zudem weites Ausholen. Ausholen kostet Zeit - beinahe so viel Zeit wie eine Drehung. Beides ist daher nicht besonders intelligent, wenn man überleben will, auch wenn es vielleicht stylish aussieht. *nono*
Den Nahkampf stelle ich mir nicht unbedingt schön und anmutig vor, sondern eher hässlich und brutal. Und da sind solide Waffen wie das Langschwert, sowie der dazugehörende Schild einfach die besseren Gefährten, im Gegensatz zu so einem Bratspieß zum Schaukämpfen.
Ich kann damit die Verteidigungslinie halten, Ausbrüche wagen und mich eingeschränkt vor Fernkämpfern schützen. Ganz klar: Langschwert und Schild. Und ein Krug Bier. Das macht einen guten Soldaten aus.
"Bratspieße" sind äußerst effiziente Waffen, insbesondere in Formationskämpfen. Gerade Langschwerter sind hier mehr als hinderlich. Langschwerter benötigen Platz, Platz, den man nicht hat, wenn links und rechts befreundete Soldaten stehen. Hier sind - wenn schon Klingenwaffen - Kurzschwerter und Großschilde zu bevorzugen. Die Römer wussten, was sie taten.
Ich kenne mich nicht wirklich aus (nur das, was ich aus Büchern und Spielen kenne ^^), aber ich versuche das mal ansatzweise zu beantworten. Eine Armbrust ist deutlich langsamer als ein Bogen und auch nicht so genau.
Außerdem kann ein Armbrustbolzen nicht über die gleiche Entfernung (zielgenau) geschossen werden, wie ein Pfeil. Dafür ist die Armbrust durchschlagkräftiger. Ein Armbrustbolzen kann schreckliche Wunden reißen und selbst mittelschwere Rüstungen zerschlagen, während der Pfeil seine Mühe hat den Panzer des Gegners zu durchbrechen. Eine Armbrust lässt sich zudem leichter verbergen, was bei verdeckten Einsätzen von Vorteil sein kann.
Es stimmt übrigens nicht, dass man für die Armbrust keine Kraft braucht. Man braucht wahrscheinlich sogar mehr Kraft als für einen Bogen. Eine Armbrust muss vor dem Schießen nämlich auch gespannt werden und die Kurbel ist ganz sicher nicht an einen Flaschenzug gekoppelt. ^^
Auf kurze Distanz würde ich die Armbrust aber immer dem Bogen vorziehen. Die Wucht des Bolzens wirft schon mal einen Krieger aus dem Sattel. Bei weiten Präzisionsschüssen würde ich aber eher zum Bogen greifen. Wobei es natürlich auch hier wieder verschiedene Arten gibt.
Richtig und falsch. Richtig, ein Bogen ist schneller. Ein ungeübter Schütze ist mit aber einer Armbrust deutlich besser bedient als mit einem Bogen. Für ihn ist sie deutlich genauer, da er die Kraft des Spannens nicht in dem Moment aufbringen muss, in dem er zugleich zielt. Dies sorgt für Ungenauigkeit. Ein geübter Bogenschütze kann dies jedoch ausgleichen. Auch ein Bogen kann genauso verheerende Wunden verursachen wie eine Armbrust und ist gleichermaßen effizient gegen Rüstungen. Armbrüste hatten in der Regel nur eine höhere Zugkraft als die meisten Bögen - was jedoch nicht auf die Britischen Langbögen zutraf, die an Zugkraft so gut wie jedoe Armbrust übertrafen. Zur Kraft hatte ich ja schon angemerkt, dass der Vorteil der Armbrust in der Trennung von Spann- und Zielvorgang liegt, zudem waren Armbrüste nicht zwangsläufig mit einer Kurbel ausgestattet, um Kraft zu sparen, oft war es auch ein Schwinghebel, um die Hebelwirkung auszunutzen, oder ein Spanngürtelhaken. Die Kurbelwinde hatte jedoch den Vorteil, dass sie Zahnräder benutze und man so nur von Zahn zu Zahn spannen musste, also keine konstante Kraftaufwendung nötig war, im Übrigen war bei vielen Varianten tatsächlich eine Art Flaschenzug integriert.
Auch wenn der Bogen auf den ersten Blick wie die primitivere Waffe wirkt, ist der fachmännische Umgang weit schwieriger. Ein Laie sollte daher die Armbrust bevorzugen. Der Hauptunterschied liegt also in der Ausbildungszeit. Dies ist auch der Grund warum sich primitive Steinschlossgewehre gegen Bögen durchsetzen konnten, obwohl sie weniger genau, weniger durchschlagkräftig und noch regenanfälliger waren und zudem nach wenigen Salven nichts mehr außer Pulverqualm auf dem Schlachtfeld zu sehen war. ;)
Als Nahkampfwaffe würde ich einen Speer mit langem, schmalen Klingenbatt bevorzugen. Diese Waffe eignet sich auf der einen Seite für den Formationskampf und erlaubt zudem sich mehrere Gegner gleichzeitig vom Leib zu halten, auch eignet er sich als Lanze im Kampf zu Pferde.
Die meiner Ansicht nach gemeinste Waffe der mittelalterlichen Reiterei war jedoch der Streithammer. Der schmale Dorn dringt mit relativ geringem Kraftaufwand durch jeden Helm direkt ins Hirn, ist dabei zudem schnell und leicht.
_zuchtmopsNRW_
23.04.2009, 17:32
schöner thread^^ *ja*
aber schwierig...
es gibt bei mir eine vielzahl da ich nicht einen typen von kämpfern bevorzuge..
:rolleyes: assassinen sind natürlich cool... wurfmesser, wie schon gesagt stilett oder natürlich auch geil aber sehr aufwändig und ich glaub auch unhandlich eigentlich das ausfahrbare messer von assassins creed falls es wer kennt xD
ansonsten müsste ich entscheiden ob es magie gibt, die zb einfach bolzen oder pfeile ablenken kann....
sensen ham wirklich was!!!
allerdings finde ich die kampausrüstung eines manaxa kämpfers (siehe buch gefangene des meisters von ich weiß nicht welcher trilogie leider xD)
die sieht wie folgt aus...
an beiden armen halb scild halb schwert artige klingen mit denen man stechen und schlagen kann, das gleiche an den knien jedoch ein wenig kürzer... im buch wird der kampf so beschrieben, dass es sich um eine art tanz handelt, in welchem die kämpfer in rasendem tempo einen schlagaustausch mit den 4 klingen liefern und was ich mir in einer arena als sehr stylisch vorstellen kann!!! ;)
:eek:*ja* X.X hmm, sonst...
kurzschwerter sind zwar net schlecht aber ich finde ewenn ein bischen magie im spiel seien darf ist auch ein riesiges schwert wie das von cloud bei final fantasy sicher lich lustig und kann sehr cool aussehen!!!
ohne magie bleibts bei wurfmesser/sternen, einem samurei-schwert und einer jitte (das ist ein messer mit zweigeteilter klinge welche wie eine astgabel schwerter abfangen kann)
das wäre für mich der perfekte nahkämpfer xD
also ninjas sind schon cool *ja**ja**ja*
Verräter
23.04.2009, 20:34
Die Identifikation der Person mit seiner Art im Kampf zu bestehen... habe ein wenig darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich zu keinem Schluss gekommen bin. Das ganze Thema ist schwieriger als man es vermuten würde *seufz*
Bei der Fantasy als sehr Actionlastiges Genre (nicht negativ gemeint) lässt es sich wohl auch nicht vermeiden den meisten Figuren einen Kampfstil zuzuschreiben. Und diese sind doch schon relativ vielseitig, wenn auch das Schwert die klare Dominanz hat. Sowohl in meinen eigenen Geschichten als auch bei den meisten, die ich bislang gelesen habe. Fantasy ist wohl doch noch der Prinz in der Ritterrüstung und dem glänzenden Schwert, der den bösen Drachen befreit und die Prinzessin rettet. Aber was rede ich da? Ich finde Schwerter toll und wäre mir nicht erst letztens etwas dazwischen gekommen, hätte ich vermutlich schon die ein oder andere Zierwaffe an meiner Wand hängen.
Und ist eine zweite Waffe so vielseitig wie die Klinge?
Mir ist das übrigens noch nie derart stark aufgefallen, wie Eng der Kampf mit der Persönlichkeit zusammenhängt (dafür Danke an den Threadersteller). Aber eigentlich ist es ganz logisch: Jede Waffe stellt völlig andere Anforderungen an die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Charakters, die natürlich gleich wieder Auswirkungen in der Spezifikation und Persönlichkeit haben. Ganz zu schweigen von der Hintergrundgeschichte, die bestimmte Waffen benötigen. - Schließlich muss jeder einmal gelernt haben die Waffe zu führen und um z.b. einen Zweihänder Meisterhaft zu führen kommt man an einer Monate/Jahrelangen Ausbildung nicht drumherum.
Nun gut, was bevorzuge ich? Die meisten meiner Nicht-Magischen Charaktere tragen Klingenwaffen in den verschiedensten Formen&Farben. Mal nur mit zwei Dolchen, zwei Säbeln, einem Säbel, einem Kurzschwert/Langschwert, einem Zweihänder usw...
Hier kann ich nicht sagen, was ich besser finde. Ich mag die relativ schnelle Variante mit den kürzeren Waffen, da diese sofort eine schwächere Rüstung erfordern und so das eigene Risiko des Kämpfers erhöhen. Einer meiner Charaktere (2 Säbel) leidet da z.b. sehr stark drunter, da er sehr schnell den Überblick über seine(n) Gegner verliert und sein Stil ins "wild durch die Gegend fuchteln" versinkt, was ihn dann äußerst angreifbar macht.
Bei langsameren (größeren) Waffen ist dann eine Taktik umso wichtiger, da gerade schnellere Gegner äußerst schwierig zu parieren und zu treffen sind, wofür sie aber bessere Rüstungen (insofern sie welche besitzen) tragen, was ein ganz klarer Vorteil gegenüber den schnellen Feinden ist.
Das Extrem mit dem riesigen Schwert, wie es durch Clouds Waffe (final Fantasy 7) berühmt geworden ist finde ich sehr unhandlich und damit eher uninteressant. Wenn ich Beschreibungen von 2m langen Klingen lese kräuseln sich bei mir sofort alle Nackenhaare, denn ich finde: Auch wenn es Fantasy sein mag: Es ist einfach unmöglich das zu Händeln! Ähnlich schlimm ist es, wenn mir jemand versucht weiszumachen, wie ein Charakter 2 Langschwerter gleichzeitig führen soll. (Neben der absoluten Unmöglichkeit ist das wohl auch die denkbar schlechteste Waffe [Allein von der Beweglichkeit] gleich zwei davon durch die Gegend zu schwingen. - Im Internet liest man schon tolle Sachen :D)
Eigentlich muss ich sagen, dass mindestens 80% aller nicht magischen Charaktere mit kriegerischer Ausbildung von mir irgendeine Art von Schwert nutzen. Der Bogen existiert bei mir nur ein einziges mal (und das ist bzw. wird zu einem Sonderfall), ein paar (die hälfte davon nicht Geschichtsgebunden - siehe Charakterthread) haben sich auf Waffenlose Techniken spezialisiert und dann gibt es noch den ein oder anderen Speerträger.
Ich glaube das liegt daran, dass es in meinen Geschichten kaum "Anfänger" gibt, sondern dass die Charaktere allesamt bereits hochspezialisiert sind. Und dafür sind Waffen wie Keulen, Sensen und ähnliches einfach ungeeignet. Diese würden keinem meiner Charaktere beim Verdienen ihren täglich Brots in irgendeiner Weise helfen. (Ich glaube ich benötige mehr Charaktere die keine Ausbildung genossen haben *Denknach* Nur sind die leider leichte Opfer, wenn es einmal etwas schneller zugeht :/)
Was ich aber absolut bevorzuge und damit beschäftigen sich auch mindestens 60% aller meiner Charaktere ist die "Allrounderwaffe": Magie!
Warum?
Zum einen liebe ich die Darstellung der meisten magisch (oder magieähnlich) begabten Personen in Geschichten. Und ich mag es sehr gerne, wenn das große Mysterium der Magie seine Pforten öffnet und Informationen preis gibt. Magiesysteme in Romanen gehören mit zu dem spannendsten was man (ich) lesen kann :) (Solange sie einem individuellen Prinzip folgen)
Zum anderen sieht es bei meinen eigenen Charakteren wie folgt aus, dass sie alle meinem persönlichen Magiesystem unterlegen sind und dieses zwingt sie dazu, sich sehr stark zu spezialisieren. (Magier, die ihre "Macht" als Waffe nutzen, spezialisieren sich im Laufe der Jahre auf durchschnittlich 2-3(!) Zauber oder auf eine bestimmte Art zu Zaubern die sich nur mäßig variiert (z.b. Zauberer die ausschließlich Telekinese nutzen), da sie sonst mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.) so hat bei mir auch jeder Magier seine eigene "Waffe" die ihn von allen anderen unterscheidet. Hier liegt mein Favorit dann in einem Zauber, den ich Firefly (Glühwürmchen) genannt habe. Dabei handelt es sich um winzige Zauber(/Anomalien) (man kann es sich als kleine Kugeln vorstellen, mit etwa einem halben cm Durchmesser). Trifft das einen Gegner, entsteht ein kurzes zwicken, allerhöchstens ein sehr leichter Schmerz (wie wenn man seine Hand über eine Kerzenflamme hält). Wenn man nun aber gleich von ein paar duzend, womöglich von über 100 gleichzeitig am ganzen Körper getroffen wird ist der Effekt denke ich abzusehen. (Aber Zeitgleich 100 "Fireflys" zu beschwören benötigt schon einen wahren Meister (!in diesem einen Zauber!)).
In diesen Zauber bin ich eigentlich nur so vernarrt, weil er exakt das ausdrückt, was ich versucht habe mit meinem Magiesystem zu realisieren. Es ist für einen geübten Magier keine Schwierigkeit einen Firefly zu zaubern, es ist sogar eine der ersten Übungen die ein Schüler zu absolvieren hat - Doch auch damit lässt sich ungeahnter Schaden anrichten, was jedoch viel, viel Zeit und Muße benötigt. Eben wie das beste Schwert der Welt nicht besser als ein morscher Stock ist, wenn es von einem Kind geführt wird.
Und über die Art Magie einzusetzen, kann man einen Charakter ebenso definieren wie über die Wahl seiner Waffe.
Und irgendwie habe ich mehr drumherum als zum eigentlichen Thema geschrieben. Hmpf :/ Tut mir leid, zur Zeit kann ich meine Gedanken irgendwie nicht so ordnen wie ich es gern hätte.
Vielleicht schreibe ich irgendwann noch einmal was mit mehr Inhalt.
Der Verräter
Donmiguel731
24.04.2009, 15:34
Hi!
Wollte noch Mal was zum Thema Sense sagen!
Also im Mittelalter wurde die Sense schon auch eingestetzt! Meistens wurde sie von einem Schmied oder vom Bauern selber ein wenig verändert! Die Klinge wurde begradigt und so eine art Lanze daraus gebastelt!
Auch Dreschflegel wurden zu einer art Morgenstern umgebaut!
Wenn man bedenkt sind das hoch wirksame Waffen gegen Ritter! Eigentlich kann man sehen, dass so die Bauern im Bauernkrieg sich ihre Arbeitsgerätschaften zu Kriegswaffen umgebaut (gepimpt) haben!
So wurden auch Keulen mit spitzen Nägeln hergestellt! Waren schon barbarisch aussehende Waffen (zu besichtigen in der Burg Kreuzenstein, Leobendorf, Österreich)!
Aber es hilft alles nix, Bauer bleibt Bauer, sie haben verloren!
Zum Thema Armbrust und Bogen!
Der englische Lang Bogen war schon eine tolle Sache, aber erforderte ein hartes und anstrengendes Training! Die Pfeile durchschlugen schon auch die Rüstungen der Ritter!!! Aber die Anstrengung und das Erlernen der Waffe, war halt nicht ohne! Da Kamen die Waffen die nachher erfunden wurden gerade recht! Einfachere bzw. leich erlernbare Bedienung! Man konnte jedem eine Armbrust (später auch Gewehre) in die Hand geben und schon hatte man eine Schlagkräftige truppe!!
Ausserdem hatten die Bogenschützen meistens Haltungsschäden! Krumme Rücken und so!
Naja Egal in der Fantasy ist der Bogen eine Art romantik Waffe!
So wie auch bei Robin Hood!!
Meine lieblings Waffen waren immer die Streitäxte! Schön brutal und einschüchternd!
Ein super Thema gefällt mir!!
Lord Dralnu
24.04.2009, 20:23
Ich dachte immer Ritter hatten krumme Rücken, wegen ihren 40 Kilo Panzerplatten....
(...)Richtig und falsch.(...)
Ich habe darauf spekuliert, dass du auf meinen Beitrag eingehst, Amber. Allerdings habe ich mit deutlich weniger Verbesserungen gerechnet. ^^
Hört sich soweit alles logisch an, aber eine Sache verstehe ich nicht. Gerade wegen der (meist) höheren Zugkraft und dem größeren Umfang des Geschosses muss die Armbrust, vor allem auf kurze Distanz, doch weitaus größere und gefährlichere Wunden verursachen als ein Bogen. Oder sehe ich das falsch?
Ich find den Bogen aber irgendwie eleganter oder könntest du dir einen Waldelfen mit ner Armbrust vorstellen. Also bei dem Gedanken an einen Legolas mit Armbrust, da wird mir gleich schlecht. Des passt einfach ned und in nem Rollenspiel nehm ich auch viel lieber Bogen als Armbrust. (Meine Lieblingswaffe nach dem Schwert ist der Bogen)
Die Waffen meiner Wahl wäre ein schwerer Reiterhammer oder Rabenschnabel und ein Schild, oder ein Pferd+Lanze(und natürliche ne glänzende Rüstung^^)
Der Reiterhammer hat eine ganz besonders fiese Spitze und durch seine Wucht genug Power, um auch die schweren Rüstungen des Hochmittelalters und der Renaíssance zu durchschlagen, was die meisten Schwerter nicht schafften. Dazu schütze ich mich noch mit einem Schild und schon ist alles in Ordnung:D.
Die Lanze und das Pferd wären mir natürlich noch lieber, denn auf dem Pferd wäre ich schneller als die meisten Gegner und die ganze Kraft meines Ansturms wäre auf die Lanzenspitze konzentriert, so dass (fast) nichts mich aufhalten könnte.
Zu der Langbogen/Armbrust Frage hätte ich noch zu sagen, dass der Bogen unglaublich überbewertet ist. Die Engländer hatten bei ihren großen Siegen den anstürmenden Franzosen die (viel leichter gepanzerten) Pferde einfach unter dem Ar...h weggeschossen. Die meisten Ritter sind beim Sturz gestorben oder von ihren Kameraden zertrampelt worden. Die Pfeile kamen ansonsten garnicht durch die schweren Rüstungen der Ritter durch.
Dazu noch ein Link http://www.kriegsreisende.de/renaissance/bogen.htm
AMBER schattensturm
27.04.2009, 22:52
Ich habe darauf spekuliert, dass du auf meinen Beitrag eingehst, Amber. Allerdings habe ich mit deutlich weniger Verbesserungen gerechnet. ^^
Hört sich soweit alles logisch an, aber eine Sache verstehe ich nicht. Gerade wegen der (meist) höheren Zugkraft und dem größeren Umfang des Geschosses muss die Armbrust, vor allem auf kurze Distanz, doch weitaus größere und gefährlichere Wunden verursachen als ein Bogen. Oder sehe ich das falsch?
Damit hast Du wahrscheinlich völlig Recht. :) Wobei der Umfang auch mehr Masse zur Folge haben dürfte als ein Pfeil (F=m·a), ein Effekt der sich, wie Du richtig erkannt hast, auf größere Entfernungen aufheben dürfte, da ein steifer Bolzen weniger Rotation erzeugen und einem höheren Luftwiderstand ausgesetzt ist, womit die Kraft schneller abnehmen müsste. Außerdem schätze ich, dass Armbrüste sich nur schlecht für hohe ballistische Kurvenschüsse eignet, aber das ist nur eine Einschätzung, die auch falsch sein kann. Bishrt habe ich mit Armbrüsten - relativ wenig erfolgreich - nur auf recht nahe Ziele geschossen (max. ca. 15 m).
Ich habe aber auch schon mit einem Bogen mit 120 lbs Zugkraft geschossen und muss sagen: Das war gar nicht so leicht und man gewinnt ziemlichen Respekt vor so einer Waffe.
Doch auch Wikipedia hat noch etwas Interessantes dazu beizutragen:
Langbogenschützen waren hochspezialisierte und gut ausgebildete Einheiten. Angeblich galt ein Langbogenschütze nichts, wenn er nicht mit 10–12 Pfeilen in der Minute ein Ziel in 200 m Entfernung traf, wozu es jedoch einige Zeit der Ausbildung bedurfte (s. o. Zugkraft). Zur Steigerung dieser Fähigkeiten wurden eigens Gesetze erlassen. Im Jahre 1282 erließ Henry II. das sogenannte Assize of arms, das festlegte, dass sich jeder Mann, dessen Jahreseinkommen 2–5 Pfund betrug, mit einem Langbogen auszurüsten hat. Ferner hatte jeder Mann, der im Besitz eines Bogens war, mit diesem zu trainieren und zur Unterstützung dieser Regel wurde von der Kirche nicht nur verlangt, die Trainierenden von der Kirchgangspflicht zu entbinden (was zu einem regen Trainingsaufkommen während der Messzeiten führte), sondern sie hatte darüber hinaus Zielscheiben zur Verfügung zu stellen. Es war zwar nur ein kleiner Teil der Assize of Arms, doch führte sie dazu, dass das Kontingent englischer Langbogenschützen sehr groß wurde und über alle Maßen fähig. Der Bogen wurde zur Waffe des kleinen Mannes, die Engländer identifizierten sich mit ihrem Bogen.
Dabei wurde vermutlich mehr Wert auf die Menge als auf die Genauigkeit gelegt, da in einer Schlacht wohl eher Gebiete beschossen wurden als Einzelziele. 1.000 Schützen konnten so in der Minute 500 kg Pfeile verschießen. Ein Augenzeuge, Jean Froissart, berichtete über die Schlacht von Crécy (26. August 1346), dass es den 6.000 englischen Langbogenschützen möglich gewesen sein soll, innerhalb von 4 Minuten 144.000 Pfeile abzufeuern, also von jedem Schützen sechs Pfeile pro Minute. Dieser immense Verbrauch hielt einen ganzen „Industriezweig“ am Leben, von dem viele Berufsstände existierten. Nicht nur die Bogenbauer (bowyer) und Pfeilmacher (fletcher), sondern auch Schmiede, Seilereien, Holzhändler, Fuhrbetriebe etc.
Damit hast Du wahrscheinlich völlig Recht. :) Wobei der Umfang auch mehr Masse zur Folge haben dürfte als ein Pfeil (F=m·a), ein Effekt der sich, wie Du richtig erkannt hast, auf größere Entfernungen aufheben dürfte, da ein steifer Bolzen weniger Rotation erzeugen und einem höheren Luftwiderstand ausgesetzt ist, womit die Kraft schneller abnehmen müsste. Außerdem schätze ich, dass Armbrüste sich nur schlecht für hohe ballistische Kurvenschüsse eignet, aber das ist nur eine Einschätzung, die auch falsch sein kann.
Ich bin mir nicht sicher, aber in dem (soweit ich weiß) ziemlich realistischen Computerspiel Medieval 2 Total War sind die Armbrustschützen nur dann effektiv, wenn sie ihre Gegner grade beschießen können. Wenn sie in einem Bogen schießen müssen, z.b. über eine Mauer, sind sie fast nutzlos.
Die Bogenschützen richten zwar weniger Schaden mit einem Schuß an, schießen aber schneller und sind auch effektiv, wenn sie nicht grade schießen können.
Wie gesagt, ich weiß nicht wie korrekt die Simulation in dem Spiel ist, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass es so ist.
Lord Dralnu
28.04.2009, 20:51
Das liegt daran, dass Armbrüste immer dieselbe Spannkraft haben, wärend die sich beim Bogen regulieren lässt.
Rabenklaue
28.04.2009, 21:18
Schöner Thread... Allerdings... Naja, ich hab keine wirkliche Lieblingswaffe. Es kommt finde ich immer darauf an, wem du was zur Seite stellst.
Stilett/Dolch: Eher heimtückischer Kerl, kennt viele Tricks, vielleicht Auftragsmörder oder Dieb (Praktische Größe, unauffällig, große Wirkung) Sollte möglichst flink sein
Bogen/Langbogen: Auf jeden Fall geschmeidig, geschickt, groß. Vielleicht ein wenig schlacksig und deshalb für den Nahkampf nicht geeinget.
Langschwert: Ich stell mir Elben damit immer gerne vor...
Kurzschwert: Auf jeden Fall ein schneller und wendiger Kämpfer. Elben finde ich passen nicht ganz dazu. Eher Menschen oder Vampire oder Werwölfe
Rapir/Florett/Degen: stell ich eigentlich jedem mal an die Seite, ab und zu. Wobei "dunkelen Kreaturen" eher weniger. Höchstens im Übungskampf da...
Okay, die Waffen kommen bei mir am häufigsten vor. Sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben... Naja, abgesehen von der gelegentlich gesehenen Magie. Da kommt es immer auf die Art der Magie an, die man demjenigen zur Seite stellt...
LG
Raven
Toll, was es so alles an Waffen gibt, da kann Held direkt was lernen. :D
Allerdings empfehle ich einem echten Helden, auch ganz natürliche Waffen zu benützen, über die er hoffentlich verfügt, die er nicht kaufen, stehlen, erben, finden oder schmieden lassen muss und die immer einsatzbereit sind:
Einfallsreichtum
List
Heimtücke
gesunden Menschenverstand
schnelle Beine (Wer beizeiten läuft von hinnen, kann ein andermal gewinnen)
Intelligenz
Rabenklaue
29.04.2009, 17:33
Allerdings empfehle ich einem echten Helden, auch ganz natürliche Waffen zu benützen, über die er hoffentlich verfügt, die er nicht kaufen, stehlen, erben, finden oder schmieden lassen muss und die immer einsatzbereit sind:
* Einfallsreichtum
* List
* Heimtücke
* gesunden Menschenverstand
* schnelle Beine (Wer beizeiten läuft von hinnen, kann ein andermal gewinnen)
* Intelligenz
Ich glaube erben kann man List, Enfallsreichtum, schnelle Beine etc. schon auf eine gewisse Weise... :p
Ja, mit diesen Waffen sollte Held schon auch kämpfen. Wenn ich ehrlich bin, dann benutze ich vor allem LIST sehr gerne... Beim selber schreiben, meine ich...
LG
Raven Rabenklaue
AMBER schattensturm
29.04.2009, 17:41
Ich finde auch Feigheit eine interessante Waffe für einen "Helden", wenn wir schon über abstraktere Waffen reden.
Lord Dralnu
29.04.2009, 18:25
Bitte Gefühl- und Skrupellosigkeit nicht vergessen.
wenn schon Heimtücke und Feigheit genannt werden...
Aber i glaub dann wärs kein Held mehr. Ein Held handelt normalerweise nicht skrupellos und opfert andere.
AMBER schattensturm
29.04.2009, 19:22
Aber i glaub dann wärs kein Held mehr. Ein Held handelt normalerweise nicht skrupellos und opfert andere.
Das ist wohl immer eine Frage des Standpunktes. Schließlich wurden und werden Menschen wie Ho Chi Min und Milosevic teilweise noch heute als Helden verehrt, oder wenn wir weniger negativ besetzte Namen nehmen wollen, dann eben El Cid oder Gaius Julius Caesar. Alles historische Persönlichkeiten, die von ihren Feinden wohl nicht ganz unberechtigt ebenfalls als skrupellos angesehen wurden.
Aber i glaub dann wärs kein Held mehr. Ein Held handelt normalerweise nicht skrupellos und opfert andere.
Dooooch*ja*
Es gibt zum Beispiel im ersten Indiana Jones Film eine Szene, in der Indy den Typ der grade seinen riesigen Säbel angeberisch umhergeschwungen hat einfach erschießt.
Ich denke, diese Form von Skrupellosigkeit könnte man Kampf-Pragmatismus nennen.
Ausserdem denke ich, dass auch extremere Arten von Skrupellosigkeit immer noch Heldenhaft sein können. Wie oft kommt denn bitte ein Protagonist mit dem Satz "Ich habe nur getan, was ich tun musste" durch? Dutzende Male. Solche Figuren sind imho einfach viel spannender als ehrenhafte Charaktere, schon allein weil ich mir nach so einer kaltschnäuzigen Aktion beim Lesen (oder hören, sehen...) denke "Was für eine coole Sau*cool*" im Gegensatz zu "Meine Fresse, was für ein Idiot warum hat er ihn nicht einfach erschossen/erstochen/erwürgt/ etc?" anstelle von dem, was er da wirklich getan hat*mph*.
Stimmt.
Aber Feigheit ist meiner Meinung nach Definitionssache.
z.B. In Elfenlicht flieht Ollowain in der Bibliothek von Iskendria vor dem Minotaur durch den Albenstern. Manche würden jetzt bestimmt sagen er sei feige und hätte Angst dem Minotaur im Kampf zu unterliegen. Aber ich denke, dass er einfach intelligent genug war im richtigen Moment abzuhauen um eine Freundin, die verletzte Lutin Ganda, zu retten.
So je nach Betrachtungsweise ist Ollowain jetzt feige oder klug.
Bitte die Skrupellosigkeit hier diskutieren: http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=1266&highlight=skrupellose+helden
Mr. Hyde
29.04.2009, 23:49
Ich würde meinen messerscharfen Verstand bevorzugen... :D
Am liebsten wäre mir ein normales Schwert. Das ist elegant, präzise, durchschlagskräftig und am wichtigsten es macht auch ordentlich was her. Eine Axt ist zum Holz hacken und auch alle anderen Gartenwerkzeuge wären mir etwas zu peinlich. Wenn man mit einer Mistgabel auf dem Schlachtfeld auftaucht - also ehrlich, wie schaut denn das aus... :D
Beeindruckend finde ich wie die Japaner mit ihren Schwertern umgehen und vor allem wie sie sie herstellen. Das muss eine unglaubliche Kunst sein mit so einfachen Mitteln so hochwertigen Stahl herzustellen. Wenn man dann noch bedenkt das japanische Schwerter aus mehrern Stahlsorten mit verschiedenen Härtegraden bestehen... Allerdings habe ich vor kurzem gehört das sie zum abschrecken statt Öl oder Wasser auch manchmal Menschen benutz haben um deren Seelen einzufangen. :rolleyes:
Ich ,als Kampfsportfan(Karate,Judo...)würde es bevorzugen ,ganz ohne Waffen
zu kämpfen.Es erfordert eine unglaubliche Körperkontrolle und ist auch sehr
wirkugsvoll.
In fantasygeschichten reicht das nur meistens nicht,da es oft zu großen
Schlachten kommt.In dem fall wäre für mich ein gutes Schwert das richtige
(In dem punkt stimm ich mr. Hyde zu).
Ich ,als Kampfsportfan(Karate,Judo...)würde es bevorzugen ,ganz ohne Waffen
zu kämpfen.Es erfordert eine unglaubliche Körperkontrolle und ist auch sehr
wirkugsvoll.
Dann verweise ich (immer wieder gerne :D) auf meinen "geliebten" Thomas Covenant. Die Bluthüter aus dem Volk der Haruchai wie überhaupt dieses Volk kämpfen völlig ohne Waffen. Und haben das (fast) bis zur Perfektion gebracht.
Asfalasarion
30.05.2009, 23:57
Waffen, die ich gerne in Fantasy-Romanen vorkommen sehe und Waffen, die ich benutzen würde sind völlig unterschiedliche Dinge.
Prinzipiell mag ich viele Waffen, ruhig auch exotische, solange der Kampf glaubwürdig dargestellt wird. Spontan sympathisch sind mir Stäbe (elegant und nicht tödlich), Wurfmesser (Ninjas sind cooler als Piraten ;)) und überdimensionierte Schwerter (stahlen schon an sich Macht und Stärke aus).
Waffen mit denen ich ins Feld ziehen würde - ich glaube, ich würde am Liebsten gar nicht ins Feld ziehen ;). Wenns denn sein muss: Schwert oder Säbel (kommt aber auch auf Aufgabe/Gegner an) - die Waffen waren nicht umsonst die am Weitesten verbeiteten.
AMBER schattensturm
31.05.2009, 12:00
Ich mag auch das mit Dampfdruck betriebene, mit überdimensioniertem Zielfernrohr versehene, Giftpfeile verschießende Steampunk-Scharfschützengewehr meines Gnome-Artificers. Kranker geht es kaum.
Lord Dralnu
31.05.2009, 12:44
Ich mag auch das mit Dampfdruck betriebene, mit überdimensioniertem Zielfernrohr versehene, Giftpfeile verschießende Steampunk-Scharfschützengewehr meines Gnome-Artificers. Kranker geht es kaum.
Wo denn? *Will auch**ja*
Hm, ich würde wohl mit einer Dinstanzwaffe "ins Feld ziehen", wenn ich es denn müsste. Wobei es natrülich auf Verfügbarkeit ankommt. Mystery nehm ich natürlich die Seelenenergie verschießende sich selbst aufladende ballistische Waffe, Im Sci-Fi Bereich ein/e Lasergewehr/Laserpistole, und Fantasy... Den wenig Mana kostenden Blitzzauber :D.
PaganPunk
03.06.2009, 17:25
Also prinzipiell würde ich schonmal sagen, dass es keine effektiven und uneffektiven Waffen gibt. Es ist meiner Meinung nach ein Stein-,Schere-,Papierprinzip. Bei dem es auch auf Traditionen, Körperbau des Kämpfers und natürlich auch auf den Charakter und die Ausbildung des Kriegers anguckt. Eine zierliche,unmuskolöse Frau ist wohl mit einer riesiegen Axt schlecht beraten und sollte eher auf Langdolche,Stilett etc. zurückgreifen.
Zu der Sense wollte ich noch sagen, dass ich auch finde, dass sie relativ effektiv ist. Man hat eine relativ große Reichweite und braucht nicht so viel Erfahrung um sie zu bedienen. Ich glaube ein Problem ist jedoch die relativ geringe Durchschlagskraft gegen gerüstete Gegnger und die Stabilität.
Also prinzipiell würde ich schonmal sagen, dass es keine effektiven und uneffektiven Waffen gibt. Es ist meiner Meinung nach ein Stein-,Schere-,Papierprinzip. Bei dem es auch auf Traditionen, Körperbau des Kämpfers und natürlich auch auf den Charakter und die Ausbildung des Kriegers anguckt.
Zu der Sense wollte ich noch sagen, dass ich auch finde, dass sie relativ effektiv ist.
Interessante äusserung ;)
Dem ersten Zitat kann ich zustimmen, aber ich denke trotzdem, dass manche Waffen einfach effektiver sind, als andere. Ein Schwert ist immer besser als ein Knüppel, völlig egal wie dein Feind aussieht (von einer .44 Magnum fang ich jetzt garnicht an*cool*). Aber was ein gutest Beispiel sind zum Beispiel die Katanas.
In Japan, wo es nur sehr wenig Eisen und deshalb auch nur leichte Rüstungen gab, war die leicht gebogene, scharf geschliffene Klinge eine grausame Waffe, mit denen ein Samurai seine Gegner schnell und blutig aufschneiden konnte. Wenn der Gegner aber z.B. ein Kettenhemd trägt, dann kommt man mit einem Katana nicht weit und ist mit den schweren, graden und stumpferen europäischen Schwertern wesentlich besser bedient.
Für den Langbogen gilt ähnliches. Gegen nicht oder leichtgepanzerte Einheiten waren ca. 12 Schuss pro Minute ne klasse Sache, aber wenn der gothische Plattenpanzer des Feindes die Pfeile Wirkunkslos abprallen lässt, klingen 2 panzerbrechende Armbrustschüsse pro. Minute plötzlich viel besser.
Zur Sense: Nein... Einfach nein. Wenn die Klinge Parallel zum Stiel angebracht wird ok, aber es gab im Mittelalter unmengen an effektiveren Waffen, auch für Bauern z.B. Dreschflegel (http://de.wikipedia.org/wiki/Dreschflegel#Dreschflegel_als_Waffe) nehmen, der packt viel mehr Bums hinter den Schlag, was sich daran zeigt, dass es tatsächlich die bevorzugte, weil effektivste Waffe von Bauernheeren war.
hehe das ist echt schwer.....also zu erst einmal würde ich als ein elb in die Schlacht zihrn mit einem bogen, da ich selbst einen 60- pfund-bogen zuhause habe (ca. 10000 euro wert....viel gespart) und mit diesem umzugehen weis. er schiest ungefähr 250 meter weit!!!!!
dass wäre meine erste waffe......
zusätzlichwürde ich mir aber auch noch ein schwert mitnehmen falss die pfeile ausgehn!:D
Ich bin Pazifist und würde gar nicht in die Schlacht ziehen, höchstens als Heiler hinter den Kampflinien würde ich die Verletzten versorgen...
Mein böses Alterego jedoch würde mit schwarzer Magie die Köpfe der Feinde explodieren lassen und bewaffnet mit einem Dosenöffner, für schwere Rüstungen und einem großen Löffel losziehen um ihre geronnen Hirne zu schlürfen...
Plusquamperfekt
17.07.2009, 11:53
Ich finde zu einem guten Helden passt als Waffe am Besten der Bogen. Für mich sagt der Bogen viel über die Persöhnlichkeit aus. Unmuskulöse Leute können den Bogen nicht benutzen, da diese nicht mal die Sehne spannen können. Ausserdem kann man mit dem Bogen nicht einfach rumfuchteln und reihenweise Gegener erlegen, nein man braucht präzision und Geschick, zwei Fähigkeiten die große Krieger auszeichnen.
Der beste Krieger der mit Pfeil und Bogen kämpft ist meiner Meinung nach Legolas.
Mfg
Pqp
Ich finde zu einem guten Helden passt als Waffe am Besten der Bogen. Für mich sagt der Bogen viel über die Persöhnlichkeit aus. Unmuskulöse Leute können den Bogen nicht benutzen, da diese nicht mal die Sehne spannen können. Ausserdem kann man mit dem Bogen nicht einfach rumfuchteln und reihenweise Gegener erlegen, nein man braucht präzision und Geschick, zwei Fähigkeiten die große Krieger auszeichnen.
Der beste Krieger der mit Pfeil und Bogen kämpft ist meiner Meinung nach Legolas.
Mfg
Pqp
Der Bogen war wirklich nicht so toll, wie er immer gemacht wird und man brauchte auch nicht so viel Training
Die englischen Bogenschützen waren fast ausschließlich Bürger und Bauern, die ab einem Einkommen von über 2-5 Pfund verpflichtet waren, das Bogenschießen zu üben. Die meisten von denen trainierten vielleicht 10 Stunden im Monat, also bei weitem nicht so viel, dass die Ausbildung ein Riesenhindernis gewesen wäre.
Ausserdem kann man mit dem Bogen nicht einfach rumfuchteln und reihenweise Gegener erlegen
Interessante Vorstellung von Schwertkampf, die du da hast *rofl*
SchaTTi15
20.07.2009, 12:31
Also ich würde ganz klar auf die Methode mit Pfeil und Bogen zurückgreifen.
As Fernkämpfer kann man immer schön aus der 2. Reihe schießen und oft gibt es auch Bogenschützen als sehr große Helden, wie z.B. Legolas aus HdR.
Und sonst würde ich mir noch einen Parierdolch in die Tasche (:D) stecken und perfekt ist es wenn dann die Gegner doch mal an einen rankommen sollten.
Und wenn ich den Pfeil und Bogen nicht bekommen kann (durch irgendeinen Grund :D), so würde ich auf den Dolch zurückgreifen, weil man dadurch schnell und wendig ist und man nicht soviel Kraftaufwand braucht als wenn man mit einer Streitaxt oder einem sehr großen Streitkolben in die Schlacht zieht.
SchaTTi15
Unmuskulöse Leute können den Bogen nicht benutzen, da diese nicht mal die Sehne spannen können.
Stimmt nicht. Ich bin eher zart gebaut und Muskeln habe ich kaum. Trotzdem habe ich das Bogenschießen recht gut erlernt. Um die Sehne spannen zu können, braucht man weniger Kraft als Technik ;)
Der Bogen war wirklich nicht so toll, wie er immer gemacht wird und man brauchte auch nicht so viel Training
Stimmt.
Keine Ahnung, welche Waffen am besten zu einem Helden passen. Vielleicht die, mit denen er am besten umgehen kann? ;)
Elegant finde ich Degenfechter, allerdings ist das eher was, um Frauen zu beeindrucken :D
Der Held, der mich am nachhaltigsten beeindruckt hat, war Nasir aus der Robin-Hood-TV-Serie aus dem Achtzigern. Der mit dem umwerfenden Blick, dem schönen Bärtchen, dem bezaubernden Charme... ach ja,und mit den beiden Schwertern, die er auf dem Rücken trug und die er in einer ungeheuer faszinierenden fließenden Bewegung ganz synchron ziehen konnte... *lieb*
DAS war ein Held, meine Herren... ;)
PaganPunk
20.07.2009, 14:42
Persönlich würde ich eine Kombination aus Waffen wählen. Als erstes würde ich meinen Feind mit einer chinesischen Repetierarmbrust begrüßen (moderner vielleicht eine AK) dann würde ich je nach Feind einen Speer ( für leicht gerüstete Gegner) oder eine Zweihandaxt ( für schwerer gerüstete Gegner) wählen. Sollte eine dieser Waffen ausfallen hätte ich noch einen Gladius im Peto.
Und ich wollte hier ein Buch vorstellen, welches ich auch Besitze. Es ist ein Waffenlexikon und es werden Anwendungsweisen und z.T. taktische Einsätze bestimmter Waffen beschrieben und 20€ für das Format, die dicke und die vielen ( auch farbigen) Illustrationen sind wirklich nicht zu viel.
Kurzbeschreibung
Was ist ein Khaiber-Messer, was ein Rapier oder eine Franziska? Wodurch unterscheidet sich ein Katapult von einer Blide, ein Nordenfelt- von einem Gatling-MG? Wie funktionieren ein Radschloss, ein Torpedo oder eine Panzerfaust? Dieses einzigartige Universalwerk stellt die wichtigsten Waffen der vergangenen 7000 Jahre vor. Es beginnt beim steinzeitlichen Wurfholz und lässt auch das moderne Stealth-Kampfflugzeug nicht aus. Grundlegende Erfindungen werden ebenso bestechend einfach erklärt wie komplizierte Technik. Eine klare Gliederung, knappe, verständliche Texte und eine Fülle von Fakten machen das Buch zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk für Fachleute, Sammler und Waffenfreunde und zu einer einmaligen Fundgrube für alle geschichts- und technikinteressierten Leser.
Stimmt nicht. Ich bin eher zart gebaut und Muskeln habe ich kaum. Trotzdem habe ich das Bogenschießen recht gut erlernt. Um die Sehne spannen zu können, braucht man weniger Kraft als Technik ;)
Nur mal aus interesse: Was für ein Zuggewicht hatte dieser Bogen?
Soweit ich weiß braucht man, um in Frankreich legal auf Bogenjagd gehen zu dürfen einen Bogen mit mindestens 80 lbs. Zuggewicht und die englischen Langbögen hatten häufig über 120 lbs. Ich denke schon, dass da ein paar mehr Muskeln nötig sind...
OT: Mein Bogen (Compoundbogen) hatte ein Zuggewicht von 50 lbs.
Und ich ging damit nicht auf die Jagd, weil das 1.meines Wissens verboten ist, 2. sicher kein Tier jemals töten könnte.
Es reichte nur für lokale Turniere ;) Bis ich mir zwei Finger brach. But that's another story ;)
Aber diese Diskussion gehört eigentlich hierher: http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=140&highlight=bogenschie%DFen
Koboldkind
26.07.2009, 23:12
@Hathor: Ou, Zwei-Schwert-Kerle sehen auch nicht schlecht aus, da gebe ich dir recht. Ich hab nur ein Problem damit, einzusehen, das man die ohne Probleme vom Rücken rausziehen und auch wieder einstecken kann ô.o
Was in Held für eine Waffe tragen soll? Mir schnurz, solange er damit umgehen kann. Einziges Manko, sobald der Kerl ein Schwert hat, bekommt er von mir den Klischeestempel "Held" aufgedrückt und muss darum kämpfen, von mir ernst genommen zu werden ^^
Folgedessen und aus persönlicher Vorliebe geben ich meinen Helden am liebsten Dolche bis Unterarmlänge mit oder Stäbe/Speere. Oder, wenns ganz hohe Kampfkunst braucht, das Zweischwert, welches sich gerne auch mal zu einem Schwertstab zusammenschraiben lässt ^^
ich hab eigentlich etwas gegen Schusswaffen, aber sie sehen schon stylisch aus. Trotzdem habe ich nur eine bessere Version der Armbrust in gebrauch(in der Geschichte), welche kleiner, mobiler und schneller zu handhaben ist.
Meiner Meinung nach findet die Hellebarde viel zuwenig beachtung. Diese Waffe wurde sehr effektiv gegen die Reiterei eingesetzt.
Dies ist zwar keine übliche Heldenwaffe, jedoch ist der Held oftmals derjenige welcher die Schlacht überlebt.
Mhh... meine lieblings Waffe....
Ich würde wohl in die Schlacht mit zwei Dolchen und dunkler Magie ziehen.
Zuerst würde ich auf einem Gegner zurennen, springen, schatten Flammen aus meinen Händen hervorzucken und ihn verbrenne. Dannach ziehe ich meine Dolche und pariere mit der rechten (ich bin rechtshänder^^) und mit der linken den Feind zerschnitzeln.
Falls ich und meine Seite (die Hölle bzw. das "Böse") verlieren sollte, würde ich mir einen Dolch in mein Herz rammen und eine Schattennova auslösen. Diese würde die gegner verschlingen und sie zum Teufel jagen.
Im Kampf gegen den Tod (der Sensenmann.. wer auch sonst :) ) werde ich siegen und wieder auferstehemn im Namen der Unterwelt. Die Dolche haben keltische Runen in sich graviert und sind mit schatten (ja ich weis.. die schatten nerven.. aber ich finde sie super xD) verstäkt.
Mein Charakter wäre ein böser aber offener. Später befreie ich mich aus den Klammern des Scha.. Todes^^, und kämpfe für die "guten".
MFG Xerøs
@Hathor: Ou, Zwei-Schwert-Kerle sehen auch nicht schlecht aus, da gebe ich dir recht. Ich hab nur ein Problem damit, einzusehen, das man die ohne Probleme vom Rücken rausziehen und auch wieder einstecken kann ô.o
Klar, ein richtiger Kerl (sprich: Held) schafft das selbstverständlich. Denn er verfügt über genügend Koordinationsvermögen. Falls er sich dann doch mal verschätzt und die Schwerter aus Versehen in seinen eigenen Rücken rammt, nennt man das natürliche (Helden)Auslese. Die Natur hat eben auch ihre Gesetze :D
Alcarinque
14.08.2009, 09:28
Oh, Fantasywaffen, tolles Thema über das ich mich immer wieder aufregen könnte. Das Problem, wenn man sich etwas intensiver mit mittelalterlichen Waffen (auf denen ja Fantasy sehr oft basiert) beschäftigt ist, das man irgendwann nur noch kopfschüttelnd über Waffen und Kampfbeschreibung hinwegliest. Kaum ein Autor interessiert sich dafür wie man mit den Waffen umgeht sondern setzt sie meist als tumbe (und schwere) Schlagwerkzeuge ein.
Z.B. das Gewicht: ein zweihändig geführtes Schwert muss keine 10 Kilo wiegen, das leichteste "lange Schwert" das noch erhalten ist, hat 800g, da ist kein Ausholen (und verraten was man vor hat) nötig.
Kein Wunder das die japanischen Schwerter (welche eigentlich keine sind) so einen guten Ruf haben. Dabei gab es hier im Westen bereits 400v.Ch. vielfach gefaltete Schwerter, und die Kampftechniken mit Katanas finden sich mehr oder weniger komplett im europäischen Kampf mit dem langen Schwert wieder, nur das es noch viel mehr gibt, da man die Parierstange und die zweite Klinge ebenfalls miteinbeziehen kann.
Zur Sense: meines Wissens hat sich u.a. daraus die Hellebarde und der Mordhammer entwickelt, die "Dosenöffner" schlechthin.
Auch hier ist immer die Frage, gegen wen setzt man die Waffe ein: Gegen einen ungerüsteten Gegner ist eine Sense eine unglaublich gefährliche Waffe, da man z.B. auch von hinten getroffen werden kann.
Gegen Volldose ist eine Sense natürlich fast wirkungslos, da würde ich dann einen Mordhammer bevorzugen (Welcher in Fantasy auch meist nicht vorkommt).
Achja, Lieblingswaffen: Natürlich das lange Schwert oder das kurze Schwert und Buckler. Kurzes Schwert und Buckler wird übrigens auch meist sträflich vernachlässigt, dabei war er jahrhundertelang zusammen mit dem kurzen Schwert die Waffe für Reisenden (zumindest für die die es sich leisten konnten).
Nebelkrähe
15.08.2009, 13:27
Oh, Fantasywaffen, tolles Thema über das ich mich immer wieder aufregen könnte. Das Problem, wenn man sich etwas intensiver mit mittelalterlichen Waffen (auf denen ja Fantasy sehr oft basiert) beschäftigt ist, das man irgendwann nur noch kopfschüttelnd über Waffen und Kampfbeschreibung hinwegliest. Kaum ein Autor interessiert sich dafür wie man mit den Waffen umgeht sondern setzt sie meist als tumbe (und schwere) Schlagwerkzeuge ein.
Kurzes Schwert und Buckler wird übrigens auch meist sträflich vernachlässigt, dabei war er jahrhundertelang zusammen mit dem kurzen Schwert die Waffe für Reisenden (zumindest für die die es sich leisten konnten).
Genau aus den Gründen die du genannt hast, habe ich als Mittelalterfan hier noch nichts geschrieben. *cool*
Kurzes Schwert und Buckler sind eine tolle Kombination, dazu siehe auch das Tower Fechtbuch, ( http://freywild.ch/i33/ ) wennauch ich nen Rundschild mit 60 bis 70 cm bevorzuge.
Und meine zweitliebste Waffenkombination ist der Speer, mit einer kleinen Zweitwaffe wie Dolch oder nem kleinen Beil. *gerne Spießer ist* :p
Auf viele mag das bestimmt zu treffen, aber es gibt auch ein paar Ausnahmen, was mich sichtlich überrascht hat, als ich das gelesen habe.
So hat z.B. Bernhard Hennen auf einem Mittelaltermarkt extra Schwertkampfunterricht genommen, um die Kämpfe realistischer zu schreiben. Das sollten sich manche Autoren mal als Vorbild nehmen.
Ein Fan von Schilden bin ich eher nicht, da ich berittenen Kämpfer bevorzuge. Ich kann mich auch irren, aber beim Reiten ist doch ein Schild wohl eher hinderlich. Ich bin selbst geritten und kann mir nicht vorstellen, dass man dabei ein Schwert und ein Schild gleichzeitig benutzen kann, also nur Schwert.
Nebelkrähe
15.08.2009, 18:14
Ich kann da aus eigener erfahrung nicht viel zu sagen, aber die Normannischen Miles sind mit großen Tropfenschilden in die Schlacht geritten und der typische kleine, dreieckige "Ritterschild/Wappenschild" ist ein hochmittelalterlicher Reiterschild. Es muss also irgendwie funktioniert haben.
Alcarinque
15.08.2009, 19:33
Ein Kenner des i.33! :)
Naja, Buckler war weniger eine Schlachtwaffe, eher etwas was man auch im alltäglichen Leben dabei haben konnte, oder als Zweitwaffe, ich glaub es gibt einige Darstellen von Pikenträgern, die Kurzes und Buckler als Zweitwaffe hatten.
Hm, von Hennen kenn ich nicht viel, dann hoffe ich mal das er bei einer guten Gruppe war, was man auf Märkten teils sieht, da rollen sich die Zehennägel auf, das ist dann genau dieser Fantasy-Hollywood-Schaukampf. :D
@Reiten: Da es auch berittene Bogenschützen gab, und da brauchte man vermutlich auch beide Hände, nehme ich an, das das mit Schild schon auch möglich ist, und das Pferd nur mit den Beinen gelenkt wird oder so. Natürlich waren das keine riesigen Schilde, sondern eher kleine.
Wobei die Wappenschilde fürs Tjosten vermutlich nochmals eine eigene Kategorie sind, die wurden ja teils an der Rüstung festgemacht.
Das Schild wurde ja (so weit ich weiß) am Arm festgegurtet und man musste es nicht immer festhalten (im Kampf wars wohl schon sinnvoller^^). Unpraktisch war es aber bestimmt nicht, sonst wären die ganzen Ritter wohl nicht damit losgeritten und ich kann mir vorstellen, dass man ohne Schild nicht wirklich gute Chancen hatte.
Und zu den Schaukämpfen natürlich ist da immer flynning (http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Flynning) dabei und in einem mittelalterlichen Kampf würde so ein Kämpfer höchst schmezhaft den Hintern versohlt bekommen, aber bei einem echten Kampf ist das Ziel den Gegner möglichst schnell auszuschalten, was einmal nicht spektakulär genug aussehen würde und zweitens wohl auch wesentlich gefährlicher wäre.
Man muss ja nur einmal Sportfechten und Fluch der Karibik gesehen zu haben, um zu wissen, dass die im Film sich nicht wirklich treffen wollen^^
Alcarinque
18.08.2009, 13:06
Naja, Schildarten und -verwendungen gab es vermutlich mehr als wir uns vorstellen können. Sicher auch unpraktische, wenn man sich daraus einen Vorteil erhofft hat oder aus Tradition oder ähnlichem.
Auch beim Schaukampf habe ich schon sehr gute gesehen und halt eben auch plumpes Schlag-Block-Schlag-Blocken...
Stjersang
18.08.2009, 19:13
Ah, das Thema ist genau nach meinem Geschmack. Vor allem der Aussage, dass die Wahl der Waffe mit Charakter und Mentalität zusammenhängt, muss ich vollstens zustimmen.
Ich persönlich würde einen Bogen (Lang- oder Recurve-) und Wurfmesser wählen. Ein fairer Kampf wird sowieso überbewertet. Seien wir doch mal ehrlich: Es ist doch für beide Seiten besser, wenn es nicht zum direkten Konflikt kommt. So stirbt der Gegner immerhin mit sauberem Schwert.
Sollte es doch mal zum Nahkampf kommen, wäre eine Hellebarde oder ein Speer meine Wahl. Hauptsache ich kann mir den Feind vom Leib halten.
Ich bin für ein einhändig geführtes Langschwert z.B wie aus " The Witcher "
Mit dieser Waffe kann man den Gegner auf Distanz halten und gleichzeitig ist man nicht so langsam wie mit einem Zweihandschwert.
Cool wäre es auch, wenn in dem Schwert noch irgendwo ein Dolch verborgen wäre, den man zum meucheln verwenden kann^^
Allerdings finde ich auch solche " Nadeln" wie aus " Assasins Creed ", die man am Unterarm trägt, ganz gut, da man den Gegner besiegen kann, ohne dass er es ahnt, weil er diese " Nadeln " ja erst sieht, wenn es zu spät ist.
Langsam mache ich dem Eindruck eines Meuchelmörders... oder?
Naja, ich finde eben auch Wurfmesser und Wurfsterne praktisch, weil man mit ihnen einen Gegner erledigen kann, ohne nah an ihn herantreten zu müssen.
Ich bevorzuge einen hölzernen Stab als Waffe. Mannshoch mit einem tropfähnlichem Abschluss und mit hübschen Schriftzeichen verziert. Als Magierstab benutzbar, falls unbekannte Fähigkeiten in mir schlummern würden. :)
Dazu noch ein leichtes Einhandschwert in einer Rückenscheide (unpraktisch, dafür kommt es bei Mädels gut an und sieht heldenhaft aus in Kombination mit einem Kapuzenumhang ;) )
Mehr Bewaffnung würde ich wohl nicht ertragen. Die Kriegernatur liegt mir nicht so. Eher Wandersmann, Heiler, Berater, Priester...so was in der Art eben.
Liebe Grüsse
Mirar
Dazu noch ein leichtes Einhandschwert in einer Rückenscheide (unpraktisch, dafür kommt es bei Mädels gut an und sieht heldenhaft aus in Kombination mit einem Kapuzenumhang )
Und wie willst du Rückenscheide und Umhang gleichzeitig tragen? X.X
Also meine Waffenwahl wäre wohl entweder ein Kampfstab oder einhändig geführtes Schwert + Dolch. Oder aber ein Bogen und ein Kurzschwert.
Koboldkind
25.08.2009, 23:05
Das ist wahr, Rückenschwerter sind extrem ungemütlich. Das mit dem Umhang ist kein Problem, solange man sich nicht dick einpacken muss, aber das Schwert unfallfrei hinten rauszuziehen und wieder reinzustecken, das ist schon eine Kunst. Und das sitzen erst... ne ne, nix für mich.
Alcarinque
26.08.2009, 09:21
Es hat seine Gründe weshalb es meines Wissens überhaupt keine Belege von Rückenscheiden gibt. ;) Normale Schwerter wurden an der Seite getragen.
Klar, Fantasy muss nicht historisch sein, aber ein Schwert kann eigentlich auch da nicht viel anders verwendet werden.
Der Sinn eines Schwertes wäre ja eigentlich die Möglichkeit sich zu verteidigen, und da ist es halt recht unpraktisch wenn man zuerst mal mühsam am Rücken herumfummeln muss, oder gar fremde Hilfe benötigt. Außer man geht davon aus, das die Gegner vor lauter Lachen abgelenkt sind. :p
Andererseits hat man dann immer etwas um sich zu amüsieren, teils gibt es da ja schon sehr, pardon my french, bescheuerte Konstruktionen, mit freiliegenden Klingen, Kleiderbügelkonstruktionen und ähnlichem ... :D
Ganz meiner Meinung. Was sich Hollywood oder ähnliche Filmstudios alles einfallen lassen... schrecklich.*umfall*
Hmm, meine Lieblingswaffe ist, einesteils das Langschwert. Da ich damit einen grooßen Radius abdecken könnte, mit einem einzigen Halbmondschlag. Zudem finde ich den Knauf recht praktisch, um plappernde Nervensägen k.o. zuschlagen*teufel*. Ausserdem hab ich einen recht großen Wuchs, könnte also mit was kurzem nix anfangen.
Andernteils, ist Magie auch einer meiner Favourits. Ob man es jetzt als Waffe sehen will, dabei scheiden sich glaub´ ich die Geister, aber ich denke so. Magie ist effektiv einsetzbar und würde mit Sicherheit helfen, durch reine Optik, Feinde in die Flucht zu schlagen.
Aber so gesehen, Langschwert ist mir doch das Liebste. *augenfunkeln*
Und wie willst du Rückenscheide und Umhang gleichzeitig tragen? X.X
Das geht schon. Die Rückenscheide wird einfach über dem Umhang getragen.
Aber wie schon gesagt, es wäre sehr unpraktisch. :D Sehe höchsten beim Reiten Vorteile, wenn das Gewicht auf dem Rücken ist. Sobald man aber angegriffen wird, überwiegen die Nachteile. Wie Alcarniques schon andeutete: Vermutlich gab es nie Rückenscheiden. Ein Hirngespinst von Computerspielen und Hollywood.
Ich finde aber trotzdem, dass ein beeindruckendes Aussehen durchaus nützlich ist und sicher öfters einsetzbar wäre, als eine Waffe. Schliesslich würde man nicht das ganze (Fantasy-)Leben auf dem Schlachtfeld und in Hinterhalten verbringen.*ja*
Dazu kommt noch, dass sowiso der Stab meine Hauptwaffe wäre und der lässt sich bekanntlich sehr schnell einsetzen, da er ständig in der Hand getragen werden muss.
Liebe Grüsse
Mirar
Das geht schon. Die Rückenscheide wird einfach über dem Umhang getragen.
Aber wie schon gesagt, es wäre sehr unpraktisch. :D Sehe höchsten beim Reiten Vorteile, wenn das Gewicht auf dem Rücken ist. Sobald man aber angegriffen wird, überwiegen die Nachteile. Wie Alcarniques schon andeutete: Vermutlich gab es nie Rückenscheiden. Ein Hirngespinst von Computerspielen und Hollywood.
Ich finde aber trotzdem, dass ein beeindruckendes Aussehen durchaus nützlich ist und sicher öfters einsetzbar wäre, als eine Waffe. Schliesslich würde man nicht das ganze (Fantasy-)Leben auf dem Schlachtfeld und in Hinterhalten verbringen.*ja*
Dazu kommt noch, dass sowiso der Stab meine Hauptwaffe wäre und der lässt sich bekanntlich sehr schnell einsetzen, da er ständig in der Hand getragen werden muss.
Liebe Grüsse
Mirar
Ja, fragt sich nur, ob das bißchen mehr Eindruck durch ein Schwert auf dem Rücken das Mangeln eines Schwerts in der Hand wert ist^^
Und zum Stab: Ja ich weiß. Er sieht cool aus, er scheint ganz praktisch zu sein und eine Menge Fantasycharakter benutzen ihn. Aber warum ist dann in wirklichkeit kaum einer mit einem Stab rumgelaufen?
Es wurde glaube ich schon weiter oben gesagt: Der schlaue Reisende im Mittelalter hatte ein Kurzschwert oder langes Messer und nach möglichkeit noch einen Faustschild dabei. Das war schnell zur Hand, war vielseitig einsetzbar und auch nicht so sperrig.
Alcarinque
26.08.2009, 15:08
Aber warum ist dann in wirklichkeit kaum einer mit einem Stab rumgelaufen? Ist man nicht?
Da hab ich mich nicht so informiert, aber mittelalterliche Stabkampftechniken, welche, leicht modifiziert auch für Lanzen, Helebarden, Mordhämmer, etc. verwendbar waren, sind hocheffektiv.
Ein guter Stabkämpfer kann sich einen Schwertkämpfer locker vom Leib halten, bzw ihm noch so nebenbei ein paar Knochen brechen.
Aber die Teile waren eben nicht wirklich handlich und beim Reisen wohl eher hinderlich.
Der schlaue Reisende im Mittelalter hatte ein Kurzschwert oder langes Messer und nach möglichkeit noch einen Faustschild dabei. Das war schnell zur Hand, war vielseitig einsetzbar und auch nicht so sperrig. *ja* Das lange Messer hatte ich ganz vergessen. *schäm*
Wobei das wohl auch eine Wohlstandsfrage war, ein Schwert oder Messer konnte sich nicht jeder leisten, ein Stab eher (ggf an den Enden verstärkt), auch wenn ein einfacher Bauer vermutlich nicht wirklich der gute Technikkämpfer war.
Koboldkind
26.08.2009, 17:09
Wiso soll kaum jemand mit einem Stab rumgelaufen sein?
Die Frage ist wohl eher, wer alles mit einem Schwert rumlaufen konnte. Praktisch gesehen waren das nur eine Hand voll, quasi die Elite, welche sich heute die Villa im Nobel-Slum leisten könnte. Der Stab war die Waffe des Bauern - wenn nicht sein Dresch-Flegel. Den Stab kann man überall her holen, er fällt nicht als Waffe auf, man sollte ihn nur nicht aus den Händen verlieren und er lässt sich in der Not als Feuerholz benutzen.
ALLE MACHT DEM HOLZSTAB! WOUHO! *fan* (Und Speeren und Lanzen und Anhang)
Der Seelenvampir
26.08.2009, 17:16
Ich persönlich (ausnahmsweise mal out-of-character ;)) bevorzuge immer noch das Katana. Ich denke mal, die Gründe liegen auf der Hand... wobei, ich durfte mal bei einer Wette anwesend sein, bei der ein Langschwertkämpfer sich nicht belehren ließ, dass das Katana im Vergleich zum Langschwert viel effektiver ist. Vor allem, wenn dieser Jemand 2 davon führt. Kurzum, der Langschwertfetischist handelte sich einige blaue Flecken ein, wären es richtige gewesen, wäre er gestorben :D.
Von daher konnte mich noch keiner davon überzeugen, dass ein normales Schwert einem Katana vorzuziehen wäre, und auch manche Autoren lehnen ihre Schwerter an ein Katana an, oder übernehmen es gleich komplett.
Zu den Stäben: sollte keines zur Hand sein, würde ich auch eine Stab nehmen, oder (falls eine zur Hand sein sollte) eine Sense.
Da hab ich mich nicht so informiert, aber mittelalterliche Stabkampftechniken, welche, leicht modifiziert auch für Lanzen, Helebarden, Mordhämmer, etc. verwendbar waren, sind hocheffektiv.
Ein guter Stabkämpfer kann sich einen Schwertkämpfer locker vom Leib halten, bzw ihm noch so nebenbei ein paar Knochen brechen.
Ich sage nicht, dass Stäbe nicht gut sind, aber Stäbe mit ner Klinge oben dran sind noch besser^^ Und bei der Frage, ob der Stabkämpfer sich den Schwertkämpfer vom Leib halten kann, hat der Schwertkämpfer wohl auch noch ein Wörtchen mit zu reden, vor allem wenn er ein Schild hat.
Wiso soll kaum jemand mit einem Stab rumgelaufen sein?
Die Frage ist wohl eher, wer alles mit einem Schwert rumlaufen konnte. Praktisch gesehen waren das nur eine Hand voll, quasi die Elite, welche sich heute die Villa im Nobel-Slum leisten könnte. Der Stab war die Waffe des Bauern - wenn nicht sein Dresch-Flegel. Den Stab kann man überall her holen, er fällt nicht als Waffe auf, man sollte ihn nur nicht aus den Händen verlieren und er lässt sich in der Not als Feuerholz benutzen.
ALLE MACHT DEM HOLZSTAB! WOUHO! *fan* (Und Speeren und Lanzen und Anhang)
Ja, klar. Lass mich nur mal eben die Gelegenheiten aufzählen, bei denen man als Bauer eine Waffe brauchen kann:
1. Haus und Hof verteidigen: Warum sollte man einen Stab nehmen, wenn Sense und Dreschflegel gleich im Haus sind.
2. In die Stadt oder zur Burg reisen: Der Weg ist nicht weit und in der Stadt oder Burg ist nicht so viel Platz, um den Stab zu schwingen, also ich würde eher ein Messer mitnehmen.
3. In einem Bauernaufstand den Adeligen den Hintern versohlen: Hey, das einzige Ziel ist es, was kaputt zu machen! Ich würde mal sagen Dreschflegel.
Außerdem trugen (zumindest in Süddeutschland) viele Bauern und Bürger eben ein langes Messer, dass fast schon ein Kurzschwert war, als Zeichen und Mittel ihrer Wehrhaftigkeit.
Ich persönlich (ausnahmsweise mal out-of-character ;)) bevorzuge immer noch das Katana. Ich denke mal, die Gründe liegen auf der Hand... wobei, ich durfte mal bei einer Wette anwesend sein, bei der ein Langschwertkämpfer sich nicht belehren ließ, dass das Katana im Vergleich zum Langschwert viel effektiver ist. Vor allem, wenn dieser Jemand 2 davon führt. Kurzum, der Langschwertfetischist handelte sich einige blaue Flecken ein, wären es richtige gewesen, wäre er gestorben :D.
Es lag wohl kaum an den Waffen, dass der "Langschwertfetischist" seinen hintern versohlt bekam. Ein Katana ist vielleicht schärfer als ein Langschwert, aber es macht den Träger nicht einfach schneller oder stärker:rolleyes:. Vermutlich war der Katanakämpfer einfach ein bisschen geübter.
Es gibt einfach Gründe, warum die Japaner Katanas und die Europäer Langschwerter geschmiedet haben und derr wichtigste wäre wohl, dass es in Europa viel mehr Eisen gab, als in Japan. Daraus folgte, dass die Japaner leichtere Rüstungen trugen und anfälliger für Schnitte waren. Zum Schneiden taugt eine leicht gekrümmte, scharfe (das hättet ihr jetzt nicht gedacht ne?) Klinge am meisten. In Europa hatte man es aber mit Kettenhemden, Brigantinen und Plattenpanzer zu tun, die Schwerthiebe und Schnitte relativ gut abfingen. Man brauchte also ein Schwert, mit dem man die Rüstung zumindest an den Schwachstellen (Gelenke, unter den Achseln) durchstechen konnte, also am besten ein grades spitzes. Das Schlagen und Schneiden war eher für ungepanzerte Gegner, oder zumindest ungepanzerte Körperregionen (Kopf, Hals...) da, und ob der Hals jetzt ganz oder halb durchgeschnitten ist, ist am Ende doch auch egal^^
Alcarinque
26.08.2009, 19:11
Willst du wirklich dieses Thema aufgreifen? :D
Sollen wir eigentlich in einen neuen Thread zum Thema Waffen- Fantasy und Realität oder so umziehen?
Ich persönlich (ausnahmsweise mal out-of-character ;)) bevorzuge immer noch das Katana. Ich denke mal, die Gründe liegen auf der Hand... Hm, bei selbem Gewicht wie ein langes Schwert (Anderthalber) zwei Handbreit kürzer? Nur einschneidig? keine Parierstange? Minderwertiger Stahl? Desswegen merklich schwerer zu handhaben?
Hm, das kannst du ja kaum meinen, vielleicht die Techniken? Die sind sich sehr sehr ähnlich, nur das beim europäischen wegen Parierstange und Zweischneidigkeit noch einiges mehr möglich ist...
Das von dir beschriebene Ergebniss kann viele Gründe habe. Wie viel Übung hatten die beiden? Womit haben die das gemacht? Shinais? Wie waren sie geschützt? Gab es Regeln was getroffen werden durfte?
Bei gleichen Könnenstand würde ich davon ausgehen das der Katanakämpfer beim ersten Angriff einen Vorteil hat, wenn der aber geblockt wird, ist er eher im Nachtteil.
Die Katanüberlegenheit kommt wieder mal von Hollywood würde ich behaupten. Dort wird das Katana als unglaublich tolle Superwaffe dargestellt und das europäische Schwert als tumbe Hiebwaffe.
@Dexter: Ich sehe wir verstehen uns. :D
Mit Schild ist natürlich wieder etwas anderes, dann ist der mit der normalen Stange wieder im Nachteil klar.
Oh und du hast den Hauptgrund vergessen, wann der Bauer eine Waffe brauchte (zumindest im Mittelalter): Wenn sein "Herr" in den Krieg zog und er als sein Leibeigener mitmusste.
Nebelkrähe
27.08.2009, 00:02
Mit Schild ist natürlich wieder etwas anderes, dann ist der mit der normalen Stange wieder im Nachteil klar.
Ich persönlich würde es nicht am Schild festmachen, sondern von der Art der Körperpanzerung. Bin ich gut abgepolstert, stört der Stab nicht sooo extrem. Bin ich leicht gerüstet und muss mich auf den Schild verlassen bin imho ziemlich am rotieren, da der Stab (da ja beide Enden genutzt werden können) aus gefühlten drei Richtungen gleichzeitig kommt. ;)
Ja, fragt sich nur, ob das bißchen mehr Eindruck durch ein Schwert auf dem Rücken das Mangeln eines Schwerts in der Hand wert ist^^
Und zum Stab: Ja ich weiß. Er sieht cool aus, er scheint ganz praktisch zu sein und eine Menge Fantasycharakter benutzen ihn. Aber warum ist dann in wirklichkeit kaum einer mit einem Stab rumgelaufen?
Es wurde glaube ich schon weiter oben gesagt: Der schlaue Reisende im Mittelalter hatte ein Kurzschwert oder langes Messer und nach möglichkeit noch einen Faustschild dabei. Das war schnell zur Hand, war vielseitig einsetzbar und auch nicht so sperrig.
Also Gut Dexter, ich gebe mich geschlagen. :) Der Stab ist nicht effektiv und die Rückenscheide hinderlich...im Mittelalter...in der Realität...ABER (mein letztes "aber", dann gebe ich auf :D) dieser Thread befasst sich ja mit Helden und ihren Waffen, bezogen auf Fantasy, oder? Und dort kommt der Stab ja relativ oft vor.
Zur Realität: Klar, ein Messer und ein Faustschild waren vermutlich effektiver zum Reisen als Stäbe...Nur reiste kaum jemand im Mittelalter, da die meisten Leute Bauern waren und somit gebunden an ihr Land waren. Die Adligen hatten ihre Leibeigenen, die sie begleiteten und Schutz boten. Es gab vermutlich auch keine Abenteurer, die sich damit beschäftigten einen Ring zu vernichten oder Orks zu jagen. :) Aber wir schweifen ab. Hier gehts um Helden und ihre Waffen. In einer Welt fernab des realistischen Mittelalters...*ja*
Liebe Grüsse
Mirar
Nebelkrähe
27.08.2009, 13:06
Zur Realität: Klar, ein Messer und ein Faustschild waren vermutlich effektiver zum Reisen als Stäbe...Nur reiste kaum jemand im Mittelalter, da die meisten Leute Bauern waren und somit gebunden an ihr Land waren. Die Adligen hatten ihre Leibeigenen, die sie begleiteten und Schutz boten. Es gab vermutlich auch keine Abenteurer, die sich damit beschäftigten einen Ring zu vernichten oder Orks zu jagen. :) Aber wir schweifen ab. Hier gehts um Helden und ihre Waffen. In einer Welt fernab des realistischen Mittelalters...*ja*
Liebe Grüsse
Mirar
Klar, es geht um Fantasy. Nur ist es so, dass die meisten Fantasywelten den gleichen physikalischen Gesetzen unterliegen wie unsere. Und dann fällt es auf, wenn die Waffentechnik, die ja angewandte Physik ist, auf einmall anders funktioniert
Oder mal bildlicher ausgedrückt: nimm dir nen Sportfechter und zwing ihn die Fechtszenen aus nem alten Piraten-, oder Robin Hood - Film anzuschauen.
Sein hypothetischer Gesichtsausdruck spiegelt in etwa meine Emotionen beim Lesen diverser Fantasykampfszenen wieder. ;)
Aber auch ich geb mich geschlagen... Ist halt alles Fantasy *ja*
LG
Caphalor
27.08.2009, 13:30
Klar, es geht um Fantasy. Nur ist es so, dass die meisten Fantasywelten den gleichen physikalischen Gesetzen unterliegen wie unsere. Und dann fällt es auf, wenn die Waffentechnik, die ja angewandte Physik ist, auf einmall anders funktioniert
Richtig, find ich auch immer wieder witzig^^
z.b wenn die Bogenschützen mehrere Pfeile auflegen und mit jedem Pfeil einen Kopfschuss hinbekommen, also vor denen hab ich Respekt. Was machen die wohl, wenn sie ne Kanone in der Hand haben?
Ich persönlich würde es nicht am Schild festmachen, sondern von der Art der Körperpanzerung. Bin ich gut abgepolstert, stört der Stab nicht sooo extrem. Bin ich leicht gerüstet und muss mich auf den Schild verlassen bin imho ziemlich am rotieren, da der Stab (da ja beide Enden genutzt werden können) aus gefühlten drei Richtungen gleichzeitig kommt. ;)
Aber wenn man den Stab in der Mitte anfast, verliert man eine ganze Menge Reichweitenvorteil;)
Richtig, find ich auch immer wieder witzig^^
z.b wenn die Bogenschützen mehrere Pfeile auflegen und mit jedem Pfeil einen Kopfschuss hinbekommen, also vor denen hab ich Respekt. Was machen die wohl, wenn sie ne Kanone in der Hand haben?
Ich glaube so einer würde ziemlich genau das hier machen:
Also Gut Dexter, ich gebe mich geschlagen. :) Der Stab ist nicht effektiv und die Rückenscheide hinderlich...im Mittelalter...in der Realität...ABER (mein letztes "aber", dann gebe ich auf :D) dieser Thread befasst sich ja mit Helden und ihren Waffen, bezogen auf Fantasy, oder? Und dort kommt der Stab ja relativ oft vor.
Ja, dem letzten aber muss ich mich auch geschlagen geben. Solange die Geschichte und der Stil stimmen, kann der Protagonist auch mit einem Kugelschreiber als Waffe durch die Gegend ziehen und ich würds lesen*grins*
*ja*Hey Leute,
in diesem Thread könnt ihr eure Lieblingswaffen die in Fantasywelten Verwendung finden vorstellen und begründen warum ihr mit genau dieser Waffe ins Feld ziehen würdet.
(Bitte keine reinen Aufzählungen!) Jetzt seid ihr dran :)
meine Lieblingswaffe wäre wohl der Degen oder das Rapier. Ich mag dieses elegante Fechten, wie es in Mantel- und Degenfilmen gezeigt wird ;). Für die Helden meiner eigenen Geschichten bevorzuge ich traditionelle Waffen.
Das edle Schwert für den Ritter. Den Bogen für den Elf und die Streitaxt für den Zwerg. Ich weiß meine Waffen entsprechen voll dem Klischee, aber sie passen halt am besten zu den Charaktären; stellt euch einen Ritter in edler Rüstung mit einer groben Keule oder einen zierlichen Dolch vor. Das wäre lächerlich - es sei denn man würde das Klischee in einer Geschichte ironisch brechen wollen. Was ich damit meine, zeige ich am besten an einem konkreten Beispiel, das in der Welt des Schwarzen Auges spielt. In einer nicht geschriebenen Szene meines Festplattenromans "Das Opfer der Götter" sitzen meine Magierin Amuri, der Krieger Fingorn von Sturmfels und ihre Kameraden in der Taverne " Zum Zweihorn." Gerade erzählt der Händler Glorfindel, ein Brillantzwerg von einem Überfall der Orks auf sein Fuhrwerk.
" dann zückte ich meinen mit Edelsteinen besetzen Dolch und..."
Fingorn " Dolch?! Ich dachte ihr Zwerge kämpft mit Äxten!"
Glorfindel "Ich bin Brillantzwerg mein Herr, und keiner dieser primitiven bärtigen Höhlenbewohner, die Tür an Tür mit stinkenden Orks oder schnatternden Globlins hausen - Streitaxt? Nein solch eine barbarische Waffe benutze ich nicht!"
Das oben geschriebene ist jetzt mehr Spielerwissen, wie es in DSA heißt, als Heldin würde ich Aquila wohl antworten "Gebt mir einen Degen oder ein Rapier. Um ein Schwert zu führen bin ich zu zierlich. Für den eleganten Bogen der Elfen habe ich nicht genügend Treffsicherheit. Die Streitaxt der Zwerge ist mir zu grob und schwer. Der Dolch bietet im Kampf kaum Schutz und ist mit dem Stigma der Meuchelmörderwaffe behaftet. Ein Degen oder Rapier aber liegt leicht in der Hand, man fechtet damit behände und elegant. Ach ja Waffenhändler, ein Entermesser nehme ich zur Not auch." *ja*
meine Lieblingswaffe wäre wohl der Degen oder das Rapier. Ich mag dieses elegante Fechten, wie es in Mantel- und Degenfilmen gezeigt wird ;). Für die Helden meiner eigenen Geschichten bevorzuge ich traditionelle Waffen.
Das edle Schwert für den Ritter. Den Bogen für den Elf und die Streitaxt für den Zwerg. Ich weiß meine Waffen entsprechen voll dem Klischee, aber sie passen halt am besten zu den Charaktären; stellt euch einen Ritter in edler Rüstung mit einer groben Keule oder einen zierlichen Dolch vor.
Du könntest ihm auch einen Streitkolben, eine Streitaxt oder einen Reiterhammer geben. Das sind alles Waffen, die Ritter mindestens genauso oft wie Schwerter nutzen und du würdest aus dem Klischee ein wenig ausbrechen;)
In einer nicht geschriebenen Szene meines Festplattenromans "Das Opfer der Götter" sitzen meine Magierin Amuri, der Krieger Fingorn von Sturmfels und ihre Kameraden in der Taverne " Zum Zweihorn." Gerade erzählt der Händler Glorfindel, ein Brillantzwerg von einem Überfall der Orks auf sein Fuhrwerk.
" dann zückte ich meinen mit Edelsteinen besetzen Dolch und..."
Fingorn " Dolch?! Ich dachte ihr Zwerge kämpft mit Äxten!"
Glorfindel "Ich bin Brillantzwerg mein Herr, und keiner dieser primitiven bärtigen Höhlenbewohner, die Tür an Tür mit stinkenden Orks oder schnatternden Globlins hausen - Streitaxt? Nein solch eine barbarische Waffe benutze ich nicht!"
Das klingt nach einer ganz lustigen Stimme, aber was reitet dich denn, einen Zwergen Glorfindel zu nennen?*grins*
Wenn ich also in hundert Metern Entfernung jemanden erschiessen will, brauche ich einen Bogen mit einem weitaus höheren Zuggewicht. Langbögen, wie auch im Mittelalter verwendet, haben Zuggewichte von bis zu 100 Pfund. Das sind dann 45,4 Kg. Ooups. Geht mal ins Sportstudio und legt 45 Kg auf den Zugturm und versucht, auf Höhe der Schultern mit einer Hand zu ziehen. Und bedenkt, dass beim Zugturm mit Flaschenzügen, meist mit drei Rollen gearbeitet wird. Ihr müsst also den Pin in das Eisen stecken, auf dem 135 Kg steht. Viel Spass. ;)
Das kann man sich antrainieren. In der Tat.
Das mit den 135 Kilo ist einfach falsch, so funktioniert das beim Zugturm nicht, weil nur feste Rollen verwendet werden, die, im Gegensatz zu losen Rollen, keinen Einfluss auf die erforderte Kraft haben. (http://de.wikipedia.org/wiki/Flaschenzug#Faktorenflaschenzug).
Phoenixa
30.08.2009, 23:33
Bei mir kommt das immer auf den Held selbst an; vor allem frage ich mich, wie lange kämpft er schon? Oder kämpft er das erste Mal? Welche Auswahl hat er überhaupt? Hat er überhaupt die Möglichkeit, auf eine praktische Waffe zurückzugreifen? Hat die Waffe selbst eine Geschichte (Oft haben Schwerter ja zweihundertwasweißichwieviele Jahre voller Mythen und schießmichtot hinter sich, weshalb sie jetzt so tolle Fähigkeiten haben. ^^) oder ist sie einfach nur Mittel zum Zweck? Ist sie gar lebendig? Und war der kämpfende überhaupt darauf vorbereitet, zu kämpfen?
Also, ich machs gerne so, das jüngere Kandidaten, wie eben Bauernjungen oder sonstwas bei einem überraschendem Kampf einfach zu dem greifen, was um sie herum ist. Sie werfen Steine, schlagen mit Stöcken um sich (nicht sehr effektiv, da sie ja nicht genug Kraft haben um einen dickeren Ast hochzuheben) oder sie besiegen ihre Gegner mit List und Tücke, zum Beispiel Erde oder Sand in die Augen um die Sicht zu verhindern, mit Fäusten und Füßen und so weiter und so fort. Auch können sie allerdings vorbereitet sein und greifen dann eben zu so etwas wie Sensen, Mistgabeln oder gar kleine Schwerter. Dabei ist mein Problem immer, das ich ja leichte Waffen nehmen muss; solche Menschen wie die beschriebenen können wohl kaum ein Langschwert oder eine Zweihandaxt hochheben. Wobei eine normale Axt ja auch beim Holzhacken verwendet werden könnte, weshalb das schon hinhauen würde.
Dann gibt es da natürlich die, die ihre Waffen irgendwo finden, wessen Waffen aus einem Element (Feuer, Wasser oder sonstwas) entstehen oder welche Erbstücke sind und so weiter.
Ich muss schon sagen, die Wahl der Waffe beschäftigt mich immer sehr, aber ich habe viel Freude daran. Es gibt viele Möglichkeiten, Waffen in die Geschichte einzubauen; ob nun einfach so als gewöhnliche Waffe oder als Gegenstand mit magischen Fähigkeiten und langer Geschichte.
lG
Stjersang
30.08.2009, 23:41
Trotzdem kommt der Pfeil in hundert Metern Entfernung dann so langsam an, dass er grad mal in einer Strohscheibe stecken bleibt. Ernsthaft verletzen würde das in der Regel niemanden.
Wobei zu erwähnen wäre, dass das der erfahrene Elbenschütze natürlich weiß und deshalb auf z.B. das Auge zielt. (Und das -egal auf welche Entfernung- problemlos trifft (Selbst wenn der Feind mit dem Rücken zum Schützen steht)) :rolleyes:
Ausserdem wird ein Visier benutzt. Kommt in der Fantasy eigentlich auch nirgendwo vor.
Wobei jemand, der schon lange -und ich meine richtig lange- schießt wahrscheinlich auch ohne auskommen würde. Ich habe erst vor ein paar Wochen angefangen, konnte mich aber bis jetzt nicht mit diesem Dingern anfreunden. Ich werde es auch so lange wie möglich ohne versuchen.
Um das Ganze jetzt wieder in Fantasy-Welten zu bringen: Magie wäre für Bogenschützen wirklich hilfreich.
Zielsuchende Pfeile wären ein Segen. Auch wenn es den Reiz nehmen würde...
Alcarinque
31.08.2009, 09:01
Also, ich machs gerne so, das jüngere Kandidaten, wie eben Bauernjungen oder sonstwas bei einem überraschendem Kampf einfach zu dem greifen, was um sie herum ist. Sie werfen Steine, schlagen mit Stöcken um sich (nicht sehr effektiv, da sie ja nicht genug Kraft haben um einen dickeren Ast hochzuheben) oder sie besiegen ihre Gegner mit List und Tücke, zum Beispiel Erde oder Sand in die Augen um die Sicht zu verhindern, mit Fäusten und Füßen und so weiter und so fort. Auch können sie allerdings vorbereitet sein und greifen dann eben zu so etwas wie Sensen, Mistgabeln oder gar kleine Schwerter. Dabei ist mein Problem immer, das ich ja leichte Waffen nehmen muss; solche Menschen wie die beschriebenen können wohl kaum ein Langschwert oder eine Zweihandaxt hochheben. Wobei eine normale Axt ja auch beim Holzhacken verwendet werden könnte, weshalb das schon hinhauen würde. Du weißt das du da ein paar nette Fantasyklichees drin hast, ja?:D
Ein Bauernjunge in einer mittelalterlichen Welt kann nicht den ganzen Tag auf einem Traktor, in der Schule oder vor der Playstation sitzen, wer Tag und nach Arbeitet wird genug Kraft haben um jegliche Art von Waffe zu schwingen, ob er sich allerdings verwenden kann steht auf einem anderen Blatt. :D
Was sind leichte Waffen? Das leichteste lange Schwert (also das was man nun Eineinhalbhänder nennt und zweihändig geführt wird) das überliefert ist, wiegt 800g (!!) im Durchschnitt waren die so um 1,4kg - 1,8kg, so eine Waffen kann jedes Kind heben. Eine Waffe die so schwer ist, das man sie kaum heben kann, taugt nichts, denn wenn ich zuerst mühsam ausholen muss, sieht der Gegner den Angriff und kann mich mit einer richtigen Waffe entweder ausweichen oder schon niedermachen bevor ich zum Schlag komme.
200 Jahre alte Schwerter sind ebenso klassische Fantasy bzw. Mythologie. Bei einer scharfen Klinge sieht man jeden einzelnen Treffer als tiefe Scharte, wenn diese nun "repariert" werden, geht das auf Kosten der Klingenbreite, ein Schwert ist ganz klar ein Verschleißgegenstand. Wenn sie mehrere hundert Jahre alt ist, bedeutet das nur, das sie nie verwendet wurde und vermutlich nicht mehr mit den aktuellen Schwertern mithalten kann, denn auch wenn man immer sagt, das es im Mittelalter keinen Fortschritt gab, wenn es um Waffen ging, gab es immer Änderungen, z.B verschwand der damastierte Stahl (das mit dem vielen Falten, für das die japanischen so berühmt sind) in Europa etwa um das Jahr 1000 herum komplett, vermutlich weil man den Stahl bereits so gut herstellen konnte, das man nicht mehr darauf zurückgreifen musste...
@Bogen+Visier:
Ich kenne mehrere Bogenvereine die nur mit Naturbögen schießen, also komplett ohne Visier, das geht auch und man entwickelt wohl ein ganz anderes Gefühl für seinen Bogen und seine Verwendung.
@Nebelkrähe, Ylduran und Alcarinque:
Ich habe eure Diskussion über das Bogenschießen in den dafür vorgesehenen Thread verschoben: http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?p=52631#post52631
Dieser hier solll den Fantasyhelden und ihren Waffen vorbehalten bleiben ;)
Ich würde anscheinend in diesem Thread eher zu den Exoten zählen, da ich die Zweihand Axt und eine mittelschwere Rüstung (um die Beweglichkeit nicht allzu schwer einzuschränken), einem Schwert durchausvorziehen würde.
Vorallem, da sie mit ein paar Schlägen feindliche Schilde zerschmettern könnte und auch gegen berittene Einheiten eine Chance hätte.
(Im Kampf gegen größere Fantasy Wesen wäre so eine brachiale Waffe wohl auch eine gute Entscheidung^^)
Besonders gewitzt wäre es die Axt wie ein Linkshänder zu nutzen auch wenn man ein Rechtshänder ist, um somit dem Feind sozusagen im toten Winkel seines Schildes zu erwischen.
Jedoch wäre es kein futes Los in der Schlacht in den Reihen solcher Krieger zu kämpfen, da man als solche sicherlich immer direkt an die Front käme um die feindlichen Reihen zu brechen.
Schön ist an diesen Waffen sicherlich auch das man eine höhere Reichweite hat als diverse andere waffen.
Der Held der so eine Waffe schwingen würde wäre natürlich nicht gerade ein zierlicher Elf sondern würde wohl eher ein menschlicher 2 Meter großer "Troll verschnitt" oder direckt ein eher grobschlächtiges Wesen wie Troll, Ork oder Zwerg sein :D. Vorallem weil so einer die Axt gut schwingen könnte und auch die nötige Kraft besäße.
Einen besonderen Reiz hätte wohl auch noch das Speer aufgrund seiner großen Reichweite und wenn richtig geführt hohen "Stoßkraft" ,aber das Speer wohl eher in Kombination mit schwerer Panzerung und einem Breitschwert für den Nahkampf^^
Riordian
26.10.2009, 19:34
Also meine lieblings Rüstungen und Waffen sind eigentlich sehr unterschiedlich, erlich gesagt ich mag vieles.
Ich denke es sollte zu dem Charakter passen der die Waffen führt bzw. die Rüstung trägt.
Am besten gefallen mir jedoch Halbplattenpanzer, das heißt eine Mischung aus einem dichten Kettenhemd und einem Kettenrock der bis knapp über die Knie Geht, mit einem Brustpanzer aus Eisen (oder möglich auch noch härterem Material beinspielsweise Adamant/ium/it) sowie zum Brustpanzer passende Schulterplatten, Armschienen und Beinschienen.
Die Stiefel sollte der Bequemlichkeit halber aus Leder idealerweise mit Metallplatte ähnlich wie bei Arbeitsstiefeln in der Spitze sein, um auch saftige Tritte austeilen zu können.
Die Hände sollten ebenfalls In Lederhandschuhen stecken welche mit Metallplätchen verstärkt sind dem Kämpfer ein gutes Gefühl für die Waffenführung zu ermöglichen.
Der gesamte Plattenpanzer sollte "luftig" aber dennoch stramm befestigt (Nach dem Motto "Passt, Wachelt und hat Luft") und aus einander überlappenden Platten bestehen, um die Bewegungsfreiheit nicht zu sehr einzuschränken.
Zudem mag ich Schild um auch bei größeren Gegner einen gewissen Schutz zu gewährleisten.
Meine Lieblingswaffe ist da schon schwerer zu wählen, wie gesagt wenn eine Waffe die passt. Ich finde einen Elb/Elf mit einer Zweihandaxt eher unsinnig jedoch mit einem Kantana oder ähnlichem Passender (Man bedenke die Perfekten Elfen/Elben mit ihre Grazie und Gewandheit *mph*).
Aber alles im allem beforzuge ich Schwerter, da besonders Ein- und Zweihand Langschwerter oder Batsardschwerter (Halblangschwerter).
Jedoch mag ich auch exotische Waffen wie Ketten (Ähnlich dem Kusarigama jedoch nicht mit Sicheln sondern Metalpendeln am Kettenende) oder Hellebarden.
Da ich am liebsten Menschen in der Fantasy mag bevorzuge ich eher Waffen und Rüstungen die ich aus der europäischen Geschichte kenne bzw. in dieser Region, also Nordeuropa, in Gebrauch waren als andere. So Beispielsweise Schwerter, Äxte und Stangenwaffen wie Speere und Helebarden.
(gut Ketten sind eher asiatische Waffen aber nunja :D).
Ps: Ich mag keine Elfen.....
Mich würde man bevorzugt am Katapult finden. Je weiter weg von der Frontlinie desto besser.
das ist für mich ne schwierige entscheidung. einerseits bin ich begeistert von schwertern, wie gut und geschickt man doch mit ihnen umgehen kann, andererseits mag ich auch pfeil und bogen, da man aus der distanz angreifen kann. wenn ich mich entscheiden müsste würde ich jedoch zum schwert greifen, da ich den nahkampf irgendwie faszinierter find.
Carlentio
23.11.2009, 22:52
Diese Kombination wird einigen wahrscheinlich seltsam erscheinen, aber ich würde die Sense nehmen, da sie, wenn man sie richtig verwendet, tödlicher sein kann als manch ein Schwert oder Speer (nichts gegen die, die Schwerter und Speere bevorzugen, ich persönlich finde Schwerter auch klasse), da man mit einem gut gezielten Schlag mehrere Gegner außer Gefecht setzen kann, oder man bei Reitern einfach nur zur Seite hechten kann und dann die Vorderbeine des Pferdes abhacken kann. Außerdem fände ich es irgendwie stylisch, wenn man mit irgendeiner großen Sense in ein Bauerndorf kommen würde, am besten vollkommen in schwarz und wenn es dort eine Bar gäb, dorthin gehen würde und wenn irgendeiner kommt, weil dem dein Aussehen nicht gefällt, ohne hinzusehen blitzschnell die Sense an die Kehle halten würde und einfach weiter trinken würde.
Zu der Sense würde ich dann noch Wurfmesser nehmen, welche vollkommen flach sind, von vorne bis hinten, aber man schon noch Klinge von Griff unterscheiden könnte und hinten wären so dünne aber harte Fäden befestigt, die fast unsichtbar wären und schon bei der kleinsten Berührung ins Fleisch schneiden, wenn sie gestrafft sind, mit diesen Messern und Fäden könnte man gute Fallen stellen und in einem Raum könnte man auch so viele verwenden, dass es sozusagen wie ein tödliches Netz wär, in dem der Gegner sich nicht mehr bewegen könnte, ohne gleich zerhakt zu werden.
Wenn ich auch noch die Kleidung beschreiben soll, dann am besten ein vollkommen schwarzer Umhang, der feuerfest und fast unzerstörbar ist (nicht Magie abwehrend, auch keine magischen Waffen). Er sollte eine Kaputze haben, die der Charakter aber nur bei Windstärken von 10 (starker Sturm) aufwärts an hat, da er mit seinen schwarzen langen Haaren klasse aussieht, wenn sie vom Regen nass sind :D. Der Umhang sollte nur am Hals zugeknöpft sein, so dass der Gegner überhaupt noch eine Chance hat. In dem Umhang sind die Messer versteckt, dadurch dass die so dünn sind, etwa an die 1000*grins*
Ich hoffe, das ist nicht zu sehr an den Haaren herbei gezogen.
Aber es müsste eigentlich funktionieren, weil es ja eh Fantasy ist und da ist ja alles möglich*ja*:)
Dimitrj Helldrim
24.11.2009, 15:52
Guten tag alle zusammen.
Schwerter sind meiner Meinung nach Zeitlos. Selbst in Warhammer 40000 tragen manche charaktere noch das gute alte Schwert.
Am liebsten sind mir jene, die eben nicht zu kurz uind nicht zu lang sind, nicht uebertrieben groß und schwer aber auch keine feige aber trickreiche waffe wie ein dolch oder kurzschwert. Schlicht sollte es sein und trozdem ein undikat. Eine inschrift auf dem heft oder ein kleiner widderkopf zwischen griff und klinge ist wohl ausreichend extravagant. Mein charakter im roman den ich gerade schreibe traegt ein schwert das eine armlaenge gerade hoch geht und eine krumme spitze hat.
ok also ich habe ab seite 3 aufgehört zu lesen also sry wenn ich jetzt etwas erwähne wenn das schon jemand getan hat ^^
meine lieblingswaffe(n) wären da die kürzeren waffen.
ich würde 2 gleiche,schmale,längere,ausgewogene Schwerter bevorzugen (länge: 1 fuß länger als der Ellebogen)
da man damit sehr wändig ist und auch in einer schlacht schnell von einem gegner zum anderen kommen kann.
soweit zu Schlacht-favoriten
Einzelkämpfe würde ich mit einem schwerem 2-Händer bestreiten. JEDOCH würde ich kein ausgewogenes wählen sondern eher eines wo die klinge am ende am schwersten ist.Dadurch wird der Keulen-Effekt genuzt (zentrifugalkraft) und der Schlag um ein vielfaches verstärkt. (Bsp. dafür Prince of persia - warrior within- das spnnenschwert am anfang)
soweit würde ich eig nie nen bogen oder sonst irgendein distanzspielzeug nehmen, da es echt scheiße ist wenn der gegner )zwar verletzt) vor dir steht, da kannste dann nur noch die beine in die hand nehmen.
zum thema magie : ich würd meine Zwillings-schwerter (die2) so verzaubern, dass sie ,da sie nur einschneidif sind, an der stumpfen seite flammen besitzen (wie bei einem Bunsenbrenner). Dies würde dann so als Turbine genommen(Schlagschnelligkeit um vielfaches erhöht).
soweit dazu *clap*
hoffe das ihr mir folgen könnt
Ich halte es mit den Samurei: Das Schwert ist die Seele eines Kriegers.
Dragonologist
03.02.2010, 13:56
Das Langschwert ist meine absolute Lieblingswaffe.
Ich liebe Schwerter in allen Formen, als ich das erste Mal eins in der Hand hatte fühlte es sich an als wäre es für mich gemacht worden. Ich habe auch Schwert-Tai-Chi gemacht, ein unglaublich schöner, eleganter und kraftvoller Entspannungssport, daher habe ich ein eigenes (wenngleich schwaches) Schwert. Vielleicht war ich früher einmal ein Ritter; ich habe eine Reihe von Hobbies ausgeübt, bis ich das Gefühl hatte "Jetzt ist meine Ausbildung abgeschlossen.", das waren: Reiten, Tanzen und Umgangsformen, Schwert-Tai-Chi, Fechten, Segeln und Singen. Klingt nach dem Weg vom Knappen zum Ritter, oder?:D Fehlt noch Bogenschießen.
Ich würde auch wahnsinnig gerne Schwertkampf lernen, aber ich bin unfähig, auf Leute loszugehen, wenn es nicht ernst ist*nein*. Ich will nicht verletzen und nicht verletzt werden - aber wenn ein elender Schurke Unrecht begeht, würde ich ohne zu zögern meinen Beid-/Zweihänder (wie heißt es richtig?) schnappen und ihn Hieb für Hieb fertig machen! Ich brauch halt den Ernstfall um die Skrupel abzulegen, und das gäb's nur in einer Fantasywelt.
Meine zweite Waffe wäre ein femininer kleiner Dolch mit einer Halterung im Strumpfband:D erst die weiblichen Reize einsetzen und dann, wenn der Feind alle Waffen abgelegt hat, zuschlagen;) wie fies...
Das Langschwert ist meine absolute Lieblingswaffe.
Ich würde auch wahnsinnig gerne Schwertkampf lernen, aber ich bin unfähig, auf Leute loszugehen, wenn es nicht ernst ist*nein*. Ich will nicht verletzen und nicht verletzt werden.
Hast Du schon mal über Kendo nachgedacht? Das ist japanischer Schwertkampf (genaugenommen: Der Weg des Schwertes), wird mit einem Bambus"stab" und zünftiger Posterung gelehrt/gelernt und ist stark ritualisiert. Die Verletzungsgefahr ist dabei minimiert.
Alcarinque
04.02.2010, 16:56
Ich würde auch wahnsinnig gerne Schwertkampf lernen, aber ich bin unfähig, auf Leute loszugehen, wenn es nicht ernst ist*nein*. Ich will nicht verletzen und nicht verletzt werden Dieses Problem kenne ich selber nur zu gut.
In seriösen Schwertkampfvereinen, sollte aber auch keine allzugroße Verletzungsgefahr bestehen, auch wenn der Trainingspartner sich nicht bewegt und das Schwert übergebraten bekommt. Wobei man bei einer gewissen Kontrolle der Klinge diese natürlich noch rechtzeitig bremsen kann (können sollte). :D
Wenn es dich interessiert würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, mal bei einem Verein vorbeizuschauen...
(Das was man auf MA Märkten so sieht hat übrigens meist nichts mit Schwertkampf zu tun, davon also nicht abschrecken lassen.)
Für die Ausbildung zum Ritter würde dann wohl nur noch das Ringen fehlen, damit fingen die ja meist an.
Ist aber auch leider so gar nicht meins, weshalb ich auch beim Schwertkampf immer versuche, solche Situationen zu vermeiden, nicht optimal aber da bin ich eher der italienische als der deutsche (Schwert)Fechter.:D
Einzelkämpfe würde ich mit einem schwerem 2-Händer bestreiten. JEDOCH würde ich kein ausgewogenes wählen sondern eher eines wo die klinge am ende am schwersten ist.Dadurch wird der Keulen-Effekt genuzt (zentrifugalkraft) und der Schlag um ein vielfaches verstärkt. (Bsp. dafür Prince of persia - warrior within- das spnnenschwert am anfang) Kähhähä, meine Lieblingsgegner, sowas klappt leider nur in Filmen und Spielen oder wenn du den Gegner vorher am Boden festgenagelt hast (oder er keine Beine mehr hat), ansonsten bekommst du, wenn du versuchst dein viel zu schweres Schwert aus dem Boden zu ziehen, das gegnerische Schwert freundlich in irgendwelche Körperteile gesteckt. :p
Dragonologist
04.02.2010, 19:57
@Bajarin und Alcarinque: Das mit den Vereinen ist eine gute Idee, egal ob Schwert- oder Kendoverein; wenn es das Richtige ist werd ichs merken. Ich war früher mal bei einem Fechtverein und habe auch die Florett-Turnierreife, aber was mich dort gestört hat war, dass die jungen Fechter ihren Stil komplett außer Acht gelassen haben und irgendwie auf den Gegner losgegangen sind.
"Ringen" kann ich:D ich ringe mit jedem, der vorhat mich zu kitzeln - und ich gewinne!*grins*
Gevatter Tod
15.03.2010, 17:03
Ich hab mal auf einem Mittelalterfest eine Kampfvorführung mit SENSEN gesehen und fand das extrem beeindruckt. Leider ist die Sense ein zutiefst unterbewerteter, um nicht zu sagen, völlig unbeachteter Gegenstand in der FAntasy-Literatur. Aber: sollte ich jemals eine Szene schreiben, wo ein paar Bauern ein paar Ritter plattmachen wollen, wird das mit Sensen geschehen!
Ansonsten sind Wurfdolche, im Ärmel versteckt, SEHR praktisch!
lg, A.
Wow ganz meine Meinung endlich einmal Gleichgesinnte!
Sensen sind wirklich genial!
Hola
Jo also Sensen wären sicher fiese Waffen... oO eigtl eine gute Idee..
Schwerter sind immer top, gibts ja in quasi unendlich kreativen Varianten und jeder hat seine eigenen Lieblinge. Ich selbst habe ein einfaches und ein wellenförmiges Schwert mit wellenförmigen, sich gegenseitig überlappenden Parierstangen, in die Steine eingearbeitet sind.. Mein Meisterstück sozusagen :-) ich liebe es, damit zu kämpfen.
Aber mein absolutes Baby ist ein doppelklingiger Dolch, der gleichzeitig mit nem einhändigen Schwert geführt wird... Fieses und schönes Ding, hat mir schon manches Mal die Haut gerettet :-)
Und die coolste Variante von Buch-Held und Waffe bleibt für mich Tiffany Weh mit ihrer Bratpfanne!!
Grüße Sam
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