Feuerfluegel
20.04.2009, 23:17
Aus der Amazon.de-Redaktion
Robin Williams und Annabella Sciorra spielen die Hauptrollen in dieser hintergründigen Geschichte über das Leben nach dem Tod. Das Arzt-Künstler-Ehepaar Chris und Annie führt ein unbeschwertes Familienleben, bis ein jäher Schicksalsschlag das Glück zerschlägt: Beide Kinder sterben bei einem Autounfall. Als das Paar nach langer Depression gerade wieder etwas Lebensmut schöpft, ereignet sich der nächste Todesfall: Chris kommt bei einer Karambolage ums Leben. Kaum ist der Tote Hinter dem Horizont wieder erwacht, macht ihn Engel Albert (Cuba Gooding Jr.) mit den Regeln seines ganz persönlichen Jenseits vertraut, einer Welt, die aussieht wie die Bilder seiner Frau, bunt und wunderschön, die Farben noch feucht. Die reale Annie aber erlöst sich durch Selbstmord aus dem Diesseits. Chris entschließt sich, buchstäblich durch Himmel und Hölle zu gehen, um seine geliebte Frau vor dem Fegefeuer zu retten.
Diese Geschichte wird auf wundervolle Weise in diesem Film erzählt.
Eine Geschichte von Vergangenheit und Neubeginn. Eine Geschichte die im Paradies eines liebenden Menschen spielt und in einer Hölle, aber auch irgendwo dazwischen.
Ob eine Romanze, ein Drama, eine Erzählung und doch gleicht es in meinen Augen mehr einem Märchen.
Es ist eine Geschichte mit wundervollen Bildern, mit wundervollen Schauspielern und wundervollen Details.
Die Landschaften werden so schön dargestellt, die (schwebenden) Menschen bieten ihren ganz eigenen Flair. Auch die Tiere und die Pflanzen, das Wasser sind auf wirklich großartige Weise miteinander verknüpft.
Selten hat mir ein Film so gut gefallen wie dieser. Von Anfang an schien alles genau aufeinander abgestimmt. Alles hat nahtlos gepasst. Die Rückblenden wirkten authentisch, die Geschichte so fantastisch sie auch anmuten mag, so still, ruhig und zart sie erzählt ist, sie ist nie unglaubwürdig, nie langweilig.
Ich betrete in Gedanken mit Christy die Hölle und ein Teil von mir schreit:
"Nein, gehe nicht durch diese Tür, geh nicht, bleib stehen, bitte, geh keinen Schritt weiter" und die andere Hälfte ruft: "Nun geh, ja geh, du musst tun, was du tun musst."
Und er tut es und der Zuschauer mit ihm und über allem scheint die Liebe zu stehen, das genügt mir um den Film zu einem ganz persönlichen Meisterwerk zu machen.
Übrigens ist alles mit schöner, sehr unaufdringlicher, zarter Musik unterlegt. Auch der Abspanntitel, der gespielt wird ist wundervoll. Die Melodie geht direkt ins Ohr.
Mein FAZIT:
Dieser Film hat in meinen Augen kein Manko, außer dass mir der englische Originaltitel besser gefällt, als das deutsch Pentdant dazu.
Aber das beeinträchtigt nicht im Mindesten das Filmvergnügen.
Robin Williams ist in meinen Augen ein begnadeter Schauspieler und die anderen stehen ihm in Nichts nach.
Die Geschichte glaubhaft in ihrer Tiefe und mit ihrer Stille anrührend. Nicht im Geringsten kitschig.
Rund um gelungen: 10 von 10 Punkten
Schönes Detail:
Der deutsche Regiehelfer Werner Herzog hat seinen Gastauftritt ausgerechnet in der Hölle...
Robin Williams und Annabella Sciorra spielen die Hauptrollen in dieser hintergründigen Geschichte über das Leben nach dem Tod. Das Arzt-Künstler-Ehepaar Chris und Annie führt ein unbeschwertes Familienleben, bis ein jäher Schicksalsschlag das Glück zerschlägt: Beide Kinder sterben bei einem Autounfall. Als das Paar nach langer Depression gerade wieder etwas Lebensmut schöpft, ereignet sich der nächste Todesfall: Chris kommt bei einer Karambolage ums Leben. Kaum ist der Tote Hinter dem Horizont wieder erwacht, macht ihn Engel Albert (Cuba Gooding Jr.) mit den Regeln seines ganz persönlichen Jenseits vertraut, einer Welt, die aussieht wie die Bilder seiner Frau, bunt und wunderschön, die Farben noch feucht. Die reale Annie aber erlöst sich durch Selbstmord aus dem Diesseits. Chris entschließt sich, buchstäblich durch Himmel und Hölle zu gehen, um seine geliebte Frau vor dem Fegefeuer zu retten.
Diese Geschichte wird auf wundervolle Weise in diesem Film erzählt.
Eine Geschichte von Vergangenheit und Neubeginn. Eine Geschichte die im Paradies eines liebenden Menschen spielt und in einer Hölle, aber auch irgendwo dazwischen.
Ob eine Romanze, ein Drama, eine Erzählung und doch gleicht es in meinen Augen mehr einem Märchen.
Es ist eine Geschichte mit wundervollen Bildern, mit wundervollen Schauspielern und wundervollen Details.
Die Landschaften werden so schön dargestellt, die (schwebenden) Menschen bieten ihren ganz eigenen Flair. Auch die Tiere und die Pflanzen, das Wasser sind auf wirklich großartige Weise miteinander verknüpft.
Selten hat mir ein Film so gut gefallen wie dieser. Von Anfang an schien alles genau aufeinander abgestimmt. Alles hat nahtlos gepasst. Die Rückblenden wirkten authentisch, die Geschichte so fantastisch sie auch anmuten mag, so still, ruhig und zart sie erzählt ist, sie ist nie unglaubwürdig, nie langweilig.
Ich betrete in Gedanken mit Christy die Hölle und ein Teil von mir schreit:
"Nein, gehe nicht durch diese Tür, geh nicht, bleib stehen, bitte, geh keinen Schritt weiter" und die andere Hälfte ruft: "Nun geh, ja geh, du musst tun, was du tun musst."
Und er tut es und der Zuschauer mit ihm und über allem scheint die Liebe zu stehen, das genügt mir um den Film zu einem ganz persönlichen Meisterwerk zu machen.
Übrigens ist alles mit schöner, sehr unaufdringlicher, zarter Musik unterlegt. Auch der Abspanntitel, der gespielt wird ist wundervoll. Die Melodie geht direkt ins Ohr.
Mein FAZIT:
Dieser Film hat in meinen Augen kein Manko, außer dass mir der englische Originaltitel besser gefällt, als das deutsch Pentdant dazu.
Aber das beeinträchtigt nicht im Mindesten das Filmvergnügen.
Robin Williams ist in meinen Augen ein begnadeter Schauspieler und die anderen stehen ihm in Nichts nach.
Die Geschichte glaubhaft in ihrer Tiefe und mit ihrer Stille anrührend. Nicht im Geringsten kitschig.
Rund um gelungen: 10 von 10 Punkten
Schönes Detail:
Der deutsche Regiehelfer Werner Herzog hat seinen Gastauftritt ausgerechnet in der Hölle...