Livrion
07.02.2008, 22:23
Oh weh, wie soll ich dieses Buch beschreiben...
Es ist autobiographisch und erzählt die Geschichte eines kleinen jüdischen Jungen, der in den Wirren des Jahres 1938 von seinen Eltern nach Frankreich geschickt wird.
Dieses Wegschicken erlebt er als die Strafe für eigene Sünden, als Strafe für eigene sündige Gedanken und damit nimmt schon alles seinen Anfang.
Er lebt in einem Heim auf, allein unter französischen Kindern und wird tagein, tagaus gedemütigt, gequält geschlagen und immer öfter vergewaltigt.
Die Qualen nimmt er nicht nur irgendwann in Kauf, er suhlt sich geradezu darin, um dem Heimweh und der Sehnsucht nach seinen Eltern zu entkommen.
Das Buch reißt einen mit in die gequälte Seele des Jungen, es lebt von Beschreibungen nicht nur der schönen französischen Landschaft, Gerüchen, Orten, sondern vor Allem von der Beschreibung des Jungen, der sich mehr und mehr als reiner Körper sieht, in dem er lebt und all die furchtbaren Erfahrungen macht.
Ein mitreißendes, quälendes Buch ohne Ausweg, in das man - trotz einer distanzierten Perspektive des Autors - hineingesogen wird.
Keine schöne Geschichte, aber wunderschön geschrieben.
Es ist autobiographisch und erzählt die Geschichte eines kleinen jüdischen Jungen, der in den Wirren des Jahres 1938 von seinen Eltern nach Frankreich geschickt wird.
Dieses Wegschicken erlebt er als die Strafe für eigene Sünden, als Strafe für eigene sündige Gedanken und damit nimmt schon alles seinen Anfang.
Er lebt in einem Heim auf, allein unter französischen Kindern und wird tagein, tagaus gedemütigt, gequält geschlagen und immer öfter vergewaltigt.
Die Qualen nimmt er nicht nur irgendwann in Kauf, er suhlt sich geradezu darin, um dem Heimweh und der Sehnsucht nach seinen Eltern zu entkommen.
Das Buch reißt einen mit in die gequälte Seele des Jungen, es lebt von Beschreibungen nicht nur der schönen französischen Landschaft, Gerüchen, Orten, sondern vor Allem von der Beschreibung des Jungen, der sich mehr und mehr als reiner Körper sieht, in dem er lebt und all die furchtbaren Erfahrungen macht.
Ein mitreißendes, quälendes Buch ohne Ausweg, in das man - trotz einer distanzierten Perspektive des Autors - hineingesogen wird.
Keine schöne Geschichte, aber wunderschön geschrieben.