Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : X-Men Origins: Wolverine
Pantalaimon
14.05.2009, 20:22
Der Inhalt ist eigentlich schnell erzählt: Ein Prequel der X-Men Filme, in dem es hauptsächlich um die Figur des Wolverine geht: Wie er zu dem wurde, der er ist... die Geheimnisse um den Mutanten Logan/Wolverine, die die X-Men Trilogie so spannend machten, werden hier weitgehend gelüftet.
Was allerdings immer ein Problem der Prequels ist: Der Zuschauer weiß im Prinzip schon, wie es ausgehen wird. Was das Resultat ist, auf das in 106 Minuten hingearbeitet wird.
In diesem Fall sind die Details allerdings weitgehend stimmig, ich konnte jedenfalls keine Widersprüche zu den X-Men Filmen feststellen.
Obwohl an Action kaum zu überbieten, würde ich mal behaupten, das ist definitiv ein Frauenfilm. So viel pures Testosteron auf einer einzigen Leinwand hab ich schon ewig nicht mehr gesehen, und das, obwohl ich nicht mal ein großer Fan von Hugh Jackman bin. Jedenfalls bekommt man als Frau hier definitiv was fürs Auge geboten. Nicht zuletzt ist Liev Schreiber als Wolverines Bruder ein echter Hingucker.
Ebenso wenig zu verachten sind die technischen Tricks. Ein bisschen Matrix, ein bisschen Wanted, ein bisschen Transporter, aber von allem nur das Beste. Selbst beim kurzen Gastauftritt von Patrick Steward hab ich mich gefragt, war der nun echt, oder auch computeranimiert?
Ich hab mich jedenfalls äußerst gut unterhalten. Vielleicht hätte ich mir ein bisschen mehr Inhalt bezgl. der Kindheit und Jugend von Logan gewünscht, und auch die Figur von Victor, Logans Bruder, kam mir ein bisschen zu kurz. Es hätte mich doch interessiert, wie er so verbittert werden konnte. Die dargestellten Gründe waren mir etwas zu dürftig...
Mein Fazit: Ein gut gelungener Action-Film, der nicht wirklich überrascht, aber auch nicht den moralischen Zeigefinger hebt, wie man es in den X-Men Filmen teilweise vermuten könnte.
Ja der Film war ganz gut und die Erzählung warum, wer so übel drauf kommt ist etwas zweifelhaft geschildert:
Ist in etwa so, wie die These zum Thema "Fangespielen" bzw. Counterstrike oder Killerspiele erklärt.
Zumindest habe ich es so verstanden:
"Wer viel tötet wird immer bekloppter und tötet immer mehr ..." *mph*
Und mir kamen einige stellen des Films so vor, als wolle man mal eben, um die Comic Leser zu besänftigen, die Hauptstories aus 20 Comics in 106 Minuten inklusive Charakterbildung einbringen.
Jedoch sollte jeder wissen, das Comic Leser eh immer was auszusetzen haben und man es gar niemals allen recht machen kann. Punktum war manchmal etwas viel Story angebracht anstatt "Handlung"!
Was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann ist, dass der Wolverine immer so locker bleiben kann - Ich wäre gut abgegangen, zumal ich ja unkaputtbar wäre ... *grins*
Die Effekte des Films sind gut - zwar manchmal nicht so cool wie in Watchmen, aber immer noch state of the art.
Fazit: Sehenswert - auf jedem Fall im Kino
Wer es noch nicht gesehen hat und auf solche Filme steht kann ich nur empfehlen sich unbedingt:
"Equlibrium" und (http://www.amazon.de/Equilibrium-Christian-Bale/dp/B0000AI0HX/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=dvd&qid=1242330328&sr=8-2)
"the one" (http://www.amazon.de/One-Jet-Li/dp/B0000A8USQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1242330485&sr=1-1) zu ersteigern.
PS: Heute offiziell erfahren das T4 fsk 16 wird anstatt 12 - hurray
Nun ich bin keine Frau, und fand mich durch den Film doch recht gut unterhalten. Dialoge, Kameraführung und Bildschnitt waren nach meinem Empfinden sehr gut abgestimmt. Die Spezialeffekte dem Filmthema entsprechend ausgearbeitet und vernünftig präsentiert. Auch wenn man durch die anderen X-Men Filme (wer sie gesehen hat) inhaltlich schon auf die Geschehnisse dieses Filmes vorbereitet war, waren für mich die Szenen doch überraschend gut dargestellt und umgesetzt.
Fazit: Ein Film bei dem ich das in`s Kino gehen nicht bereut habe, im Gegenteil actionreich, spannend und sehr sehr kurzweilig.
liebe Grüße
Allanon
Feuerfluegel
16.05.2009, 00:06
Nun gut, ich bin eine Frau.
Und ich mag Hugh Jackman,
ABER:
Ich mag keine Actionfilme. Dieser Film war mir ein bisschen zu actionlastig. Ich hätte gern etwas mehr Hintergrund und Geschichte gehabt.
Desweiteren finde ich, sieht Hugh Jackman in der Rolle einfach nur furchtbar aus. Seinen Bruder fand ich auch nicht so besonders.
Generell war der Film natürlich etwas sehr hervorsehbar. Erstens kannte man das Ende. (Und ich habe auch keine Logikfehler entdeckt) desweiteren, war es die alte Schiene:
Wolverines geliebte Frau erscheint im ersten Moment wie ein Verräterin, dann stellt sich heraus, dass sie doch nur ihre ach so liebe Schwester retten wollte
Nun, diese Idee war nicht besonders neu. Auch diese Art Bruderkampf ging mir dann doch eine Weile sehr auf den Keks.
Generell war der Film aber dennoch unterhaltsam. Auch der Kerl mit den Karten, (hab vergessen wie er heißt und hab auch vergessen, ob er schon mal in den anderen Filmen aufgetaucht ist) hat mir gefallen. Hat so einen gewissen coolen Humor in die ganze Sache gebracht.
Ich habe mich also nicht gelangweilt, aber der Film hat mich auch nicht besonders vom Hocker gerissen.
Sicherlich im Kino schöner anzusehen, als zu Hause auf DVD.
Die Verhältnisse in Größe, Stärke etc. kommen so einfach besser rüber. Es war ein netter Film, den man sich sicher ansehen kann.
Vorallem auch Fans der anderen X-Men Filme.
Wer mit dem Genre und Actionfilmen nichts anfangen kann, sollte besser die Finger davon lassen.
(hab vergessen wie er heißt und hab auch vergessen, ob er schon mal in den anderen Filmen aufgetaucht ist)
Gambit! Der Kerl heißt Gambit - und ich habe seit dem ersten Teil drauf gewartet, dass auch dieser Mutant endlich mal gezeigt wird. Desto schöner war es dann auch, dass er ausgerechnet bei Wolverine, meinem Lieblingshelden in X-Men, eine Rolle gespielt hat.
Also:
Der Film hat mir insgesamt gut gefallen und ich fand auch schon die drei X-Men Teile nicht schlecht! Wolverine aka Testo-Sau ging diesmal natürlich richtig ab. Ich habe sehr lange auf diesen Film gewartet und ging dementsprechend mit viel Vorfreude ins Kino. Glücklicherweise konnte ich mich schon ganz zu Beginn auf die Machart des Films einstellen, weil schon relativ früh klar wird, dass hier eine hintergründige Story wohl größtenteils fehlen wird. Auch werden hier typische Hollywood-Sequenzen wiedererweckt, siehe:
Frau stirbt (dem Anschein nach) und der Held schreit ein lang gezogenes NEEEEEEIN in den Himmel, während die Kamera nach oben schwenkt.
Wolverine UND Sabretooth waren zwei sehr charismatische Figuren, meiner Meinung nach. Mir hat es richtig viel Spaß gemacht zuzusehen, wie die sich durch die Massen oder gegenseitig bekämpfen.
Viel Action, viel Hollywood, wenig Story, wenig Tiefe ... Zum Letzten Punkt möchte ich noch etwas sagen: Mit Wolverine verbindet man ja immer Blutrache und dieses Gefühl ist leider nicht sehr gut rüber gekommen, was sehr schade ist.
Zusammenfassend kann ich aber behaupten (so wie es Feuerfluegel im Prinzip auch schon getan hat): Wer die anderen X-Men Teile mochte, dem sei dieser Film unbedingt empfohlen!
______
Nachtrag: Vergesst generell nicht Bücher u. Filme mit Sternen zu versehen (Bewertung!)
Waterstorm
16.05.2009, 09:28
Ich habe den Film vor zwei Wochen auch gesehen. Ich ging mit der Erwartung ins Kino unterhalten zu werden. Diese Erwartung wurde dann auch erfüllt.
Gesehen habe ich noch nicht alle X-men Filme. Glücklicherweise brauchte man für diesen Film kein Vorwissen.
Die Story fand ich auch viel zu vorhersehbar. Das Ende des Films war genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Überraschungen blieben eigentlich durchgehend aus. Filmklischees wurden auch sehr gut bedient wie Razor schon geschrieben hat.
Die Special Effects haben mir gefallen, ich habe manchmal darüber nachgedacht wie gewisse Sequenzen wohl gefilmt worden waren.
Nach der meiner Meinung nach etwas mageren Kinozeit die letzten Monate war X-men eigentlich ganz ok.
Ich hab den Film auch vor 2 Wochen gesehen. Und mir hat der Film sehr gut gefallen *ja*
Ich mag Actionfilme und ich mag Hugh Jackmann. Der Mann ist echt heiss, als Wolverine *hrhr* :D
Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, aber nur weil ich es persönlich ecklig fand waren die Knochenkrallen, die zu Anfang bei Wolverine aus den Händen kamen. Das war schon nicht wirklich ein schöner Anblick.
Ansonsten, war der Film gut gemacht, mit den Special effects und allem. Viel Fights, viele Muskeln. Ein Film in dem man nicht viel denken muss. Einfach nur richtig gute Unterhaltung für den Feierabend :p
Ich fand den Film auch besser als die vorhergehenden.
4.5 von 5 Sternen *star*
RickyLee
16.05.2009, 11:39
Der Film war an sich gut, aber mir kams auch so vor, als wär die Handlung zu schnell abgehandelt worden... irgendwie gings zu schnell und die Emotionen gingen nicht sonderlich tief... fand ich sehr schade, wenn man beim Tod von der Frau nicht mal son Bisschen traurig ist...
Am besten fand ich persönlich die Witze, die Personen waren insgesamt leider eher flach, auch Wolverines Gegenspieler, dessen Gesinnung man nicht richtig nachvollziehen konnte...
...und beim Endgegner kam mir unweigerlich in den Sinn "So sieht Silent Hill aus, wenn man es auf der Seite der Bösen spielt..."
Ich war insgesamt etwas enttäuscht, weil um Wolverines Vergangenheit immer so ein Geheimnis gemacht wurde und in den Filmen immer so dezent Hinweise gefüttert wurden. Und nun seh ich mir die Vergangenheit an und die ist... net so doll.
Vor allem:
Wenn ich ihm mit DIESER Kugel in den Kopf schieße, wird er AUF JEDEN FALL sein Gedächtnis verlieren... also so einfach ist das auch wieder nicht...
Oder Gambet... wie auch immer er geschrieben wird... war ja irgendwie auch nur da, um mal 10 minuten cool zu sein.
Nur das Ende, dass er seine Frau nicht wiedererkennt, als sie gestorben ist und das mit der Hypnose von dem einen Boss-Typ fand ich gut.
Aber hört mal, ein zu Staub zerbröselnder Atomkraftwerkturm? Naja, Greenpeace wirds freuen.
Mir kommts einfach so vor, als wäre zugunsten der Effekte die Handlung vernachlässigt worden.
Meiner Meinung nach (und da mögen mich die weiblichen Fans gerne wütend mit Popcorn beschmeißen) wurde der Wolverine ein bissl zu oft halbbekleidet oder ohne bekleidung dargestellt... das war schon zu vorhersehbar XD
So nach dem Thema:
"Naja, irgendwie müssen die Comicfans auch ihre Freundinnen ins Kino schleifen können", oder wie?"
Aber ich muss sagen: Wolverine und seine Freundin haben ein tolles Pärchen abgegeben... vor allem da beim Holzfällen ^^ hat einem richtig das Herz gewärmt...
Ich denk, ich hatte zu viel erwartet und bin darum enttäuscht.
*seufz* schade, sehr schade, wenn man überlegt, dass dieser Film eigentlich Hintergrund sein soll für eine sehr vielschichtige Person.
Ich denke man konnte am Schluss, als Keyla starb nicht richtig traurig sein, weil Wolverine sie nicht erkannt hat. Wenn er geweint hätte, hätt ich wahrscheins mitgeweint.
Mit der Kugel hast du Recht. So einfach ist das bestimmt nicht. Und ich fand auch, dass es viel zu leicht war ihm ne Kugel zu verpassen, wo er doch eigentlich so stark und so ein guter Kämpfer ist. Besiegt den extrem starken Endgegner und dann kommt dieser Typ und schießt ihn so einfach nieder. Irgendwie unrealistisch.
Also, dass er ziemlich oft kaum was anhatte fand ich jetzt nicht so schlimm. *grins* Sah ja wirklich gut aus.
Dich Sprüche waren wirklich extrem gut. Vor allem den Schwertkämpfer fand ich am Anfang cool. Schade, dass er nur so einen kurzen Auftritt hatte. (der am Schluß als Endgegner zählt ned) Am witzigsten fand ich die Szene in der Wolverine das Bad des alten Ehepaares zerlegte. Einfach zum totlachen.
Und ich fand auch, dass es viel zu leicht war ihm ne Kugel zu verpassen, wo er doch eigentlich so stark und so ein guter Kämpfer ist. Besiegt den extrem starken Endgegner und dann kommt dieser Typ und schießt ihn so einfach nieder. Irgendwie unrealistisch.
Also wenn du mich fragst, ist gerade das doch realistisch. Du kannst noch so ein toller Kämpfer sein, wenn dir einer geradewegs in die Birne knallt, ist alles andere unrealistisch, als dass du voll erwischt wirst. Ich reg mich regelmäßig darüber auf, dass wichtige Figuren unrealistischerweise nie mit Kugeln erwischt werden (Bei The Dark Knight - wie oft ist da der Joker ungeschützt durch die Gegend gerannt und hätte munter erledigt werden können?).
Lis-indo
22.05.2009, 20:16
Am witzigsten fand ich die Szene in der Wolverine das Bad des alten Ehepaares zerlegte. Einfach zum totlachen.
Oh ja, das stimmt...war echt total amüsant...man konnte nicht umhin zu lachen :D
Ich mag Hugh Jackman auch total gerne, obwohl der mir in "The Prestige" noch mit am Besten gefallen hat. An sich fand ich es auch schade, dass (wie schon erwähnt) das Geheimnis um Wolverine einen mehr hat erwarten lassen, als das gezeigte; die Abhandlung der Vergangenheit ging wirklich ein wenig schnell, aber gut.
Leider ging der Film nicht richtig (emotional) in die Tiefe (wobei ich jetzt nicht auf Liebesgeschichten anspiele, die könnten ruhig auch mal beiseite bleiben), sodass das Hauptaugenmerk natürlich wieder auf Action lag.
Aber der Soundtrack ist genial...*ja*
So hab ich das nicht gemeint. Klar kann er auch mal von einer Kugel getroffen werden. Die erste bekam er ja glaube ich in den Rücken, das fand ich ja noch ok. Aber dass er dann die weiteren abkriegt, naja darüber kann man streiten. Ich denke er hätte den Kampf eigentlich gewinnen müssen mit seiner Fähigkeit Wunden zu regenerieren. Und bei allen Berichte über Amnesie die ich gelesen/gehört habe, hieß es immer man kann deswegen sein Gedächtnis verlieren, aber nie man wird sein Gedächtnis verlieren.
Feuerfluegel
22.05.2009, 21:01
Wo ja gerade schon von dem alten Ehepaar die Rede war. Das waren einfach zu schöne Szenen. Die Motorradjacke, das Motorrad selbst, diese ungezwungene Freundlichkeit. Einfach so idyllisch, gut.
Und dann mussten sie sterben
Ich glaube dafür hätte ich schon Rache nehmen wollen. Das hat mich echt fast noch am meisten berührt.
Die Szenen waren gut gelungen.
So, jetzt habe ich ihn endlich auch im Repertoire. Die DVD ist ja jetzt raus, bzw. die "Digital Copy".
Als Fan der X-Men Filme ist das einerseits ein Genre, in dem ich einen Film schnell mag, andererseits muss er natürlich die gesetzten Maßstäbe erfüllen. Ich mag ihn jedenfalls - zwar nicht gerade lang mit 106 Minuten, aber mit dichter Handlung. Zu Anfang war ich leicht überrascht, wegen dem Anfang im vorzeitlichen 1845 und wegen der folgenden Filmzitate aus "Private Ryan" und "Full Metal Jacket". Danach geht dann die Action munter ab und da ich die Comics nicht kenne, sind alle Mutanten, die bisher in keinem Film waren, für mich auch neu. Das macht schon Spaß. "Do I owe you money?" "No". "Then Remy Le Beau I am."
Das Hauptmotiv des Films, die Verschwörung von Staatsseite um alle Macht an sich zu reissen, ist seit Anfang der 90er so unheimlich typisch für unzählige US-Romane und Filme. Eine Art amerikanische Urangst, der übermächtige Staat. Die Szene mit den beiden gutherzigen alten Leutchen auf dem friedlichen und idyllischen Land ist ein oft gewählter Gegensatz zum allmächtigen Staat. In ein paar Minuten abgehandelt, aber naja .. Comic halt.
Ob mich die Vorgeschichte von Wolverine jetzt als Handlung zufriedenstellt, finde ich gar nicht so wichtig. Da gibts sicher so einige Lücken, wenn man die Logik nachvollziehen will, aber das tritt angesichts von Action und Trickfeuerwerk auch sauber in den Hintergrund. Schöner Film, gut dass ich ihn habe.
Vermithrax
07.10.2009, 10:22
Bisher hab ich mir noch jeden Teil im Kino gegönnt und zu den "normalen" Teilen eine DVD-Trilogie gekauft. Aber...entweder reizt mich die mutantenlastige Atmosphäre nicht mehr so oder die Filme werden tatsächlich mit jedem Mal schlechter, auf jeden Fall wird "Wolverine" nicht vorzeitig mein DVD-Lager betreten. Die Story war unterhaltsam, ja. Aber trotzdem hat was gefehlt.
Verräter
07.10.2009, 18:11
Die drei X-Men Filme fand ich noch richtig gut. Spannend, schöne Charaktere, nettes Setting, viel Action und immer eine Prise Humor. Waren immer gute Unterhaltung ohne sein Hirn allzu sehr anstrengen zu müssen, wie eben nahezu alle Comicverfilmungen aber das soll keineswegs Kritik sein, sondern ganz im Gegenteil bin ich ein Fan der X-Men Filme.
Nun kommt das Prequel und wir erfahren wie Wolverine zu seinem Gedächtnisverlust und Adamantium im Körper kam. Hätte man auch in einem 5 Minütigem Fashback machen können, der in einem X-Men Film gezeigt wird, der noch eine ordentliche Handlung hat. Denn ansonsten war der Film für mich einfach zu langweilig.
Unser Held tötet und ist furchtbar Böse&Gemein während er in den Kriegen kämpft und dann danach in dieser "Spezialeinheit" (die nie wirklich erklärt wird (außer natürlich dass sie von der Regierung bezahlt wird) und deren sonstige Charaktere nur dazu da sind, reihenweise zu sterben) aber ist trotzdem noch nicht ganz so böse wie es der Rest gern hätte, weshalb er aufhört. (Bis hierhin ein leichtes *gähn*)
Dann fällt er ein paar Bäume, baut sich ein schönes Haus und verliebt sich in eine Frau. (ein noch etwas lauteres gähnen) Und nachdem sie getötet wurde (kurzes, interessiertes aufblicken) läuft Wolverine den Rest des Films nur noch sinnlos durch die Gegend, lässt beliebige Dinge in die Lust fliegen, tötet die Bösen und rettet die Welt, ohne dabei auch nur ein einziges mal eine kleine Schramme ab zu bekommen oder in irgendeiner Weise in irgendein Problem gerät. Und damit wird es dann bis zum Schluss des Films zum Einschlafen langweilig, bis hin zu lächerlich als noch schnell der böse Supermutant ausm Hut gezaubert wird.
X-Men: Wolverine fehlt es (meiner Meinung nach) hauptsächlich an guten Charakteren. Klar ist er ne coole Sau, aber 100 Minuten lang immer nur auf ihn zu starren und dabei genau zu wissen, dass es am Ende eh völlig egal ist - ihm kann ja nichts passieren/er hat ja nichts zu verlieren ist einfach kein Konzept Spannung zu erzeugen.
Der Film ist nicht unbedingt schlecht (immerhin ein paar schöne Action Szenen, Gambit ist toll und viel Krach-Bumm) aber einfach öde.
Plusquamperfekt
21.11.2009, 11:53
Hallo
Ich habe den Film gestern auf Select-Kino gesehen. Den Einstieg fand ich sehr gelungen, wie der "kleine" Logan den Mann umbringt und dann mit seinem Bruder flieht, das hat mir schon Gänsehaut bereitet.
Nachdem sie dann am Pranger stehen und eigentlich sterben sollen ("Hat ein bisschen gekitzelt") gehts ja dann richtig ab. Mit ihrer Spezieleinheit aus Mutanten und "normalen" Menschen beginnt ide Action ja dann. Bei manchen Szenen musste ich einfach den Kopf schütteln, die waren mir selbst für Fantasy ein bisschen zu unrealistisch, z.B.: als Wade die eine Kugel "Durchhaut" und die Überreste dieser 2 andere Menschen töten. (An das Gesicht von Pippin in der Rolle des "Lampen An - Lampen Aus" Macher konnte ich mich nicht so recht gewöhnen. Sonst fand ich die Schauspieler aber recht gut besetzt. Der Beste: Will.I.Am
Nachdem Logan das Team verlässt, wirds dann erst recht spannend. Nachdem Logans Frau dann noch nicht richtig stirbt.
ist für mich der Knoten geplatzt und er Film wird aufgesaugt.
Das Ende war naja ... vorhersehbar ... aber trotzdem HERAUSRAGEND
Mir hat der Film also sehr gut gefallen
4,75 Sterne (von 5 Sternen), nicht 5, wegen oft zu unrealistischer Szenen(Logan fährt Motorrad ALLE Hubschrauber ballern auf ihn treffen weder ihn noch einen Reifen. Grausig ò.ó)
alexreiml
15.02.2010, 13:15
Also ich fand den Film gut und unterhaltsam, wie die anderen X-Men Filme, die Marvel ja immer gut macht. Was bei Hulk ja nicht wirklich funktioniert hat :P
Gambit hätte ich mit in Wolverine irgendwie anders vorgestellt.
Unrealistisch fand ich, dass Wolverine, nachdem sein Skelett mit Adamantium legiert wurde, noch immer mit dem Motorrad fahren konnte(über hügelliges Gelände!) und vorallem, dass er immer noch so krass weit und hoch springen konnte wie ohne Adamantiumlegierung
Darauf hab ich jetzt gar nicht geachtet. Ich kann jetzt auch nicht wirklich beurteilen, wie schwer Adamantium wirklich ist. Ich weiß nur, dass im Film schon dargestellt wurde, dass Wolverine schwerer wurde, als er sich auf das Motorrad setzte und das ganz schön in die Knie ging.
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