Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Überhöhte Preise bei Fantasy-Büchern?
PaganPunk
23.05.2009, 19:22
Ich habe diesen Thread hier aufgemacht, da es eigtl ein Motzthread ist wegen einer Sache die ich für eine Riesenschweinerei halte. Und zwar geht es um bestimmte Piper Fantasyromane , z.B. die Kobolde, die Trolle etc. Und zwar sind diese Bücher zwar ein größeres Format als Taschenbücher, aber nur im normalen Taschenbuchformat bedruckt. Dazu kommt eine Schrift, die ich das letzte mal in der Grundschule, bei unseren Lese-Lern-Büchern gesehen habe, also sehr groß, mindesten 14 Punkt. So wird diese Story auf knapp 300 Seiten gestreckt, obwohl das im Taschenbuch höchstens 200 wären. Für diese ***** verlangen sie dann auch noch 14-15€, also das doppelte , was man für ein Taschenbuch bezahlt, obwohl weniger drin steht. Bei den Zwergen und Elfenromanen habe ich es noch einigermaßen nachvollziehen können, aber bei den Kobolden und den Drachen war es wirklich eine reine Frechheit. Ich boykottiere seitdem diese Reihe , schon allein, da ich mir das als Schüler gar nicht leisten könnte.
Was sagt ihr dazu? Findet ihr die Preise und die Aufmachung gut/gerechtfertigt?
Der Imperator beschützt!
Ich finde es nicht so gut, dass du hier einen bestimmten Verlag kritisierst. Das Problem, dass manche Bücher überteuert erscheinen, das kenne ich von vielen Romanen.
Auch dich möchte ich bitten, deine Wortwahl zu überdenken, PaganPunk...
Die von dir angesprochenen Titel sind auch wohl eher Jugendbücher, die meist teurer sind. Wahrscheinlich, weil sie geringere Auflagen haben?
Ich halte es so: wenn mir ein Buch zu teuer erscheint, kaufe ich es eben nicht. Auswahl gibt es ja gerade auf dem Fantasysektor zur Genüge ;)
Ich halte es so: wenn mir ein Buch zu teuer erscheint, kaufe ich es eben nicht. Auswahl gibt es ja gerade auf dem Fantasysektor zur Genüge ;)
Eben.
Mich stört es auch, dass deutsche Taschenbücher so teuer sind. Es gibt auch welche für 7-8 Euro - das find ich dann noch okay, aber 14 Euro für ein Taschenbuch sind mir zu viel.
Deshalb les ich auch nur noch englische Bücher. Da kosten die meisten Taschenbücher bei amazon zwischen 4 und 10 Euro. Und man braucht für englische Bücher keinen Versand bezahlen. Wäre also ein guter Typ für dich, PaganPunk.
Ich kaufe nur ganz besondere Bücher als Hardcover-Ausgabe. Weil mir mehr als 20 Euro für ein Buch viiiiel zu teuer sind. Nur manchmal mag man ja nicht warten, bis das Buch als Taschenbuch veröffentlich wird.
PaganPunk
23.05.2009, 21:13
Ich kaufe ja nur die für 7-10 €, es sei denn es ist so etwas wie die Zwerge oder die Elfen.
Die Kobolde ist kein Kinderbuch, zumindest würde ich es keinem Kind vorlesen, wenn man nicht will, dass es Albträume bekommt?
Wieso soll ich nicht einen bestimmten Verlag kritisieren? Es ist doch nur Piper die das so machen, die Taschenbücher von Heyne z.B. gibts zu nem fairen Preis. Ich kenne keinen anderen Verlag der so eine Abzocke betreibt und ich finde in einem Land, dass sich frei nennt, sollte man so etwas thematisieren dürfen.
Allgemeinplatz
24.05.2009, 17:52
Ich finde es nicht so gut, dass du hier einen bestimmten Verlag kritisierst. Das Problem, dass manche Bücher überteuert erscheinen, das kenne ich von vielen Romanen.
Das finde ich spannend. Wieso das? Bücher dürfen wegen ihres Inhalts, nicht aber wegen der Verlagspolitik, unter deren Prämisse sie erscheinen, kritisiert werden?
Mir ist es im ersten Moment egal, von welchem Verlag ein Buch kommt (außer vielleicht bei Hubbard und Kampf um die Erde). Kosten vs. Inhalt ist aber schon ein Kriterium, das viele beachten.
Ich z.B. würde durchaus, wenn ich mir des guten Lesestoffs sicher wäre, auch ein Paar Euro mehr ausgeben. Aber weshalb darf das hier nicht diskutiert werden? X.X
Der Allgemeinplatz
Bitte erst lesen, dann schimpfen...
Ich habe nicht geschrieben, dass nicht über überteuerte Bücher diskutiert werden darf.
Ich habe nur zu bedenken gegeben, dass es einfach nicht okay ist, nur den Piper Verlag als Sündenbock zu benützen. Ich könnte diverse Verlage aufzählen, die wenig umfangreiche Bücher in Riesenschrift mit gigantischem Zeilenabstand zu überhöhten Preisen anbieten.
Allgemeinplatz
24.05.2009, 18:19
Bitte meine Mail nicht als Schimpfen auffassen! Für mich war die Aussage nicht klar ersichtlich und ich war nur auf eine Klärung des Sachverhaltes aus. Fand es nur seltsam, das Verlage hier eine besonder Protektion genießen.
Hat sich nun ja als Trugschluss heraus gestellt und der Allgemeinplatz hat seinem Namen wieder Ehre gemacht...:)
Der Allgemeinplatz
Wie Hathor schreibt: Es gibt etliche Verlage, die das machen.
Ebenso könnte man sich darüber beklagen, dass trotz gleicher Seitenzahl, gleicher Aufmachung, gleicher Schrift usw. das Buch eines Bestseller-Autors in aller Regel teurer ist, als das eines Unbekannten.
Die Nachfrage regelt das Angebot (und den Preis). Ist bei allem so.
PaganPunk
24.05.2009, 19:42
Dann möchte ich gerne Verlage jetzt aufgezählt haben, die das auch so machen wie Piper. Ich bin grad mal meinen Bücherschrank durchgegangen. RoRoRo, Heyne, Blanvalet, Ullstein,Ueberreuter, Bastei Lübbe und sogar FanPro haben normales Taschenbuch eine relativ kleine Schrift, dabei normales Format bedruckt. Ich will gar nicht abstreiten , dass es noch andere Verlage gibt die das wie Piper machen, aber es können wohl dann doch nicht so viele sein und ich lasse mich weder gern der lüge noch als Demagoge bezeichnen.
Allgemeinplatz
24.05.2009, 22:05
... und ich lasse mich weder gern der lüge noch als Demagoge bezeichnen.
Holla! Jetzt aber mal die Pferde ruhig halten. Hat ja niemand behauptet, das es nicht stimmt, was Du uns über die Bücher und Schriftgrößen berichtet hast, und es hat dich auch niemand dermaßen beleidigt. Dennoch halte ich es übertrieben, hier eine Schwarze Liste aufzubauen.
Die von Dir angesprochenen Romane (Die Kobolde, Die Trolle usw.) erfreuen sich nun mal infolge des immer noch laufenden Fantasy-Booms deutscher Autoren großer Popularität. Da bleibt es nicht aus, das Verlage damit Geld machen. Das ist übrigens schon seit langem Gang und Gebe, das im deutschen dann aus z.B. einem englischen Buch gleich zwei werden. Nun ja, im Fall der deutschen Fantasywelle wird der Gaul halt so lange geritten, bis er zusammen bricht.
Wenn der Roman die von Dir ersehnte Art des Lesestoffs enthält, mußt eben genau überlegen, ob Du ihn haben willst, oder nicht.
Angebot und Nachfrage regeln den Preis (zumindest auf einem vollkommenen Markt).
Der Allgemeinplatz
Dann möchte ich gerne Verlage jetzt aufgezählt haben, die das auch so machen wie Piper. Ich bin grad mal meinen Bücherschrank durchgegangen. RoRoRo, Heyne, Blanvalet, Ullstein,Ueberreuter, Bastei Lübbe und sogar FanPro haben normales Taschenbuch eine relativ kleine Schrift, dabei normales Format bedruckt. Ich will gar nicht abstreiten , dass es noch andere Verlage gibt die das wie Piper machen, aber es können wohl dann doch nicht so viele sein und ich lasse mich weder gern der lüge noch als Demagoge bezeichnen.
Huhu PaganPunk,
ich verstehe nicht ganz auf was du mit deiner Aussage abzielst. Nun die Bücher sind anders aufgemacht okay, die Schrift ist einen Hauch größer, wobei es mir vorkommt, als wäre die Schriftgröße einfach denen der Hardcover angepasst. Der Preis liegt verglichen mit dem Inhahlt (länge des Romans) und der Aufmachung meines Erachtens im oberen Mittelfeld. Dafür wir man in der Regel mit einem anspechenden Cover belohnt.
Bücher waren schon so lange ich sie kaufe teuer, das wird auch immer so bleiben. Ich finde es müssig über die Preispolitik von Verlagen zu Diskutieren, es wird nichts ändern. Der Verzicht des Kaufes, wenn man nicht zufrieden ist dann in der breiten Masse schon. Viele gute Bücher erhasche ich auch heute noch auf Flohmärkten oder im Internet gebraucht. Allerdings sollte man nicht vergessen das wir hier für eine ehrliche und sehr zeitaufwendige Arbeit bezahlen, hinter der neben vielen Handgriffen, auch viele zu stolpfende Mäuler stecken. Nun was würde passieren wenn das alle so mache würden, würden die Bücher billiger? Ich glaube eher nicht. Die Auflage würde zurückgefahren, bei weiterer Käuferzurückhaltung würde die Verlage schließen müssen, die Autoren womöglich gezwungen sein einen anderen Job zu machen. Und wir als Leser könnnten uns dann unsere eigenen Geschichten ausdenken. Das ist natürlich überzogen dargestellt, das weis ich auch. Was ich damit sagen möchte ist einfach, dass niemand gezwungen wird ein Buch von einem bestimmten Verlag zu kaufen. Die Entscheidung liegt allein beim Käufer. Warum also im Nachgang meckern wenn man doch für sich selbst die Entscheidung Kauf/Nichtkauf gefällt hat?
Auf der anderen Seite glaube ich allerdings auch das wir als Konsumenten bereits sehr verwöhnt sind und erhoffen alles noch billiger und noch besser zu bekommen. Manche Dinge haben einfach ihren Preis. Wenn ich mir etwas für mein Hobby leisten möchte, gebe ich das Geld für die entsprechende Neuware aus oder, wenn es mich reut, warte ich eben ab, bis ich es irgendwo gleichwertig günstiger bekomme. Schimpfen über den Preis habe ich mir längst abgewöhnt.
liebe Grüße
Allanon
Ich will gar nicht abstreiten , dass es noch andere Verlage gibt die das wie Piper machen, aber es können wohl dann doch nicht so viele sein und ich lasse mich weder gern der lüge noch als Demagoge bezeichnen.
Dann hättest du vorher vielleicht deine Fakten prüfen sollen. Ich war verwundert und habe gerade mal die Trolle angeschaut, weil ich mich gar nicht erinnern konnte, dass da Seiten geschunden wurden. Das Buch hat über 700 Seiten, ganz normale Schrift und eher schmale Ränder. Das Schriftbild ist vollkommen normal. Deine Aussagen kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil es sieht eher so aus, als ob da mehr Text als üblich untergebracht wurde (schmale Ränder).
Ich bin grad mal meinen Bücherschrank durchgegangen.
Dann hätte dir vielleicht auffallen können, dass die Trolle bei Heyne erscheinen, während zum Beispiel die Zwergenbücher inzwischen bei Piper sind.
Alex
SchaTTi15
25.05.2009, 14:48
Und sonst hättest du einfach nochmal bei Weltbild gucken können. DIe haben manche Bücher, die nicht mehr soo neu sind viel billiger.
Z.B. die ganze Elfen-Trilogie gab es dort für 15 €
Ich weiß jetzt zwar nicht, wann du dir diese Bücher gekauft hast, aber vielleicht solltest du dich über soetwas vorher informieren.
SchaTTi15
Ich habe den Thread umbenannt, weil der Titel völlig unangemessen war.
Nun müssen nicht mehr Verlage angeprangert werden, sondern das Thema kann allgemeiner diskutiert werden.
Na, das klingt mir doch sehr danach, dass sich da einer über sich selbst ärgert, die "falsche" Ausgabe gekauft zu haben;)
Das ist die teure Ausgabe im Format 21,4 x 13,4 x 3,8 cm
Das ist die preiswerte Ausgabe im Format 18,8 x 11,8 x 3,6 cm
Sry, Pagan, aber wenn du dich nicht hinreichend über die verfügbaren Ausgaben, z.B. bei Amazon, informierst, dann kannst du das nicht dem Verlag anlasten.
Es ist bei Büchern, CD's und DVD's inzwischen Gang und Gebe verschiedene Editionen herauszubringen. Der eine mag's vielleicht lieber etwas größer, z.B. weil er sehbehindert ist oder gerne Bücher in diesem Format in seinem Regal stehen hat und ist auch bereit, mehr Geld dafür auszugeben, der andere bevorzugt vielleicht ein kleineres Format für die Manteltasche und achtet mehr aufs Geld. Ist doch toll, wenn ein Verlag für beide was im Programm hat, oder?
PaganPunk
25.05.2009, 17:22
Ich habe die Kobolde relativ schnell nach ihrem erscheinen gekauft, weil ich die Idee ganz witzig fand. Damals gab es noch nicht das Taschenbuch , zumindest nicht bei mir im Buchladen
Na ja, aber auch das ist ein ganz normaler Vorgang. Da hast du im Prinzip ja schon Glück gehabt, dass das Buch nicht nur als noch teurerer Hardcover erschienen ist. Die Tintenwelt Trilogie gibts z.B. bis heute nur als gebundene Ausgabe.
Über Sinn und Unsinn dieser Mitteldinger zwischen Hardcover und Taschenbuch kann man natürlich trefflich streiten. Ich meine, dazu hatten wir auch schon mal eine Diskussion, in dem sich die Mehrheit gegen dieses Format ausgesprochen hat. Wem's nicht gefällt, der muss halt warten, bis das Taschenbuch rauskommt.
PaganPunk
25.05.2009, 17:42
Gut es gibt auch Bücher wie die Elfen und Herold der Verfemten ( relativ unbekannt, kann ich aber jedem ans Herz legen) bei denen dieses Format aufgrund des Umfangs durchaus Sinn macht. Da kauf ich doch lieber eins in so einem Format,wenn die Schrift gleich ist, als 2 Taschenbücher.
Dr. Borstel
25.05.2009, 18:17
Dafür wir man in der Regel mit einem anspechenden Cover belohnt.
Bei PIPER? *ähem* Seit wann? ;)
Nun, man kann durchaus sagen, dass einen ganzen Verlag zukritisieren in dieser Hinsicht nicht angebracht ist, denn die meisten Taschenbücher von Piper sind in gängiger Schriftgröße gedruckt, unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von denen anderer Verlage (wobei immerhin anzuführen ist, dass das Papier, dass Piper benutzt, dicker ist und damit eine größere Seitenzahl suggeriert, als das z.B. bei den Bertelsmann-Verlagen Blanvalet und Heyne der Fall ist). Die Zwerge- und Orks-Romane sind allerdings in der Tat ein Sonderfall, und bezogen auf die gebe ich Pagan vollkommen recht. Piper hat offensichtlich gesehen, mit diesen Titeln lässt sich Geld machen, und es klar darauf ausgelegt, ein dünnes Büchlein zu einem fetten Schinken aufzublähen, um noch mehr damit abzusahnen. Ich würde dem Verlag trotz allem keinen Vorwurf machen; das sind nun mal die Tücken des Kapitalismus und jeder von uns hat die einfache Möglichkeit, schlichtweg auf den Kauf des betreffenden Buches zu verzichten. Abgesehen davon sind derartige Tricksereien sichelrich nicht nur einem einzigen Verlag bekannt. Insofern, ja, schön ist so etwas nicht, dafür aber legal - es hilft eigentlich nur, sich vorher gründlich zu informieren und auch mal in das Buch reinzuschauen, bevor man es erwirbt.
SargAsmus
26.05.2009, 09:18
ein interessanter thread. allerdings denke ich, sollte man wirklich nicht einzelne verlage verantwortlich machen, denn ich denke, in deutschland sind buchpreise generell zu hoch, verlagsunabhängig. ich habe vor einiger zeit eine doku auf arte geschaut. dort haben sie gesagt, dass beispielsweise in frankreich hadrcover so gut wie unbekannt sind und die bücher zum teil nur einen bruchteil selbst von einem 12 euro taschenbuch bei uns kosten. das läge daran, dass die franzosen lieber drei bücher für 5 euro lesen als eins für 15 euro. letztendlich verdienen die verlage bei uns wahrscheinlich eher über wenig teure bücher und vermeiden das risiko, viele bücher billiger aufzulegen und das risiko des scheiterns einzugehen. mMn liegt der grund für die hohen buchpreise in deutschland eher bei dem verbraucherverhalten - also in der lesekultur selbst. und viele menschen lassen sich eben von einer guten / teuren buchaufmachung leiten anstatt ein unschön wirkendes buch zu kaufen, dessen inhalt sie weiterbringt.
was soll man da machen? ich zB kaufe einen grossteil meiner bücher als in gutem zustand gebraucht. die sind meist fast neuwertig und der inhalt ist genauso bedeutungsschwer. ausserdem kaufe ich mit sehr wenigen ausnahmen keine hardcover-ausgaben.
in deutschland sind buchpreise generell zu hoch, verlagsunabhängig.
Darüber kann ich leider nur müde lächeln :)
In D beträgt der Mehrwertsteuersatz auf Bücher 7%, in Ö aber 10%. Das sind die Momente, wo ich mich frage, warum die EU-Verantwortlichen in Brüssel sowas nicht endlich abstellen könnten...
Jedesmal, wenn ich was bei Amazon kaufe, verändert sich nach der Bestellung der Preis nach oben, weil dann nochmals der Ösiaufschlag draufkommt.
*bookworm*
WerkZeugs
26.05.2009, 11:39
Ich kann die Kritik an den Verlagen nur zum Teil bestätigen. Tatsächlich ist es sogar so, dass wir als Buchhändler teilweise Schwierigkeiten haben, das günstigere Taschenbuch zu bekommen, weil es zufällig gerade nicht lieferbar ist. Allerdings kann ich jetzt nicht behaupten, dass der Fantasyleser grundsätzlich lieber das günstige Taschenbuchformat kauft. Wir verkaufen oft beide Ausgaben nebeneinander und beide Ausgaben verkaufen sich etwa gleich gut. (Allerdings liegt das teilweise auch an Serien, denn wenn jemand den ersten Band im Großformat gekauft hat, will er den zweiten im gleichen Format kaufen)
Dieses neue Format ersetzt immer häufiger das Hardcover. Mittlerweile werden die Paperbacks immer aufwendiger hergestellt und besonders gestanzte Cover werden zumindest Verlagsintern häufig in die Kategorie gebundene Ausgabe gesteckt.
Und das Prinzip der teureren Bücher für den Erstkäufer ist keine Erfindung von Piper.
Piper ist hier auch nicht der einzige Verlag. Die Zwerge sind übrigens zunächst bei Heyne im gleichen Format erschienen und wurden erst später an Piper verkauft. Die Trolle sind bei Heyne, hier gibt es allerdings derzeit keine kleinen Taschenbücher (soweit ich weiß)
Andere Verlage ziehen hier nach. Ich habe gerade ein Buch von Otherworld (Ueberreuter) das im September im gestanzten Softcover erscheinen wird. DTV hat z.B. den ersten Band der Hexer Gerald Saga von Andrej Sapkowski in einem sehr aufwendigen Geschenkkarton für 24,90 auf den Markt gebracht.
Ob die großformatigen Taschenbücher ein guter Ersatz für Hardcover sind ist eine andere Frage. Sie sind gleich groß, der Buchrücken verknickt natürlich schneller, dafür sind sie ein paar Euro günstiger. (Grobschätzung: Hardcover meist zwischen 14,90 und 19,90, Großformat meist zwischen 12 und 15 Euro)
Aber das viele Bücher bei der Einführung teurer sind (als Hardcover teilweise doppelt so teuer) ist kein neues Phänomen.
Na ja, aber auch das ist ein ganz normaler Vorgang. Da hast du im Prinzip ja schon Glück gehabt, dass das Buch nicht nur als noch teurerer Hardcover erschienen ist. Die Tintenwelt Trilogie gibts z.B. bis heute nur als gebundene Ausgabe.
Über Sinn und Unsinn dieser Mitteldinger zwischen Hardcover und Taschenbuch kann man natürlich trefflich streiten. Ich meine, dazu hatten wir auch schon mal eine Diskussion, in dem sich die Mehrheit gegen dieses Format ausgesprochen hat. Wem's nicht gefällt, der muss halt warten, bis das Taschenbuch rauskommt.
Die Tintenwelt Trilogie will ich als einziges Werk wirklich als Hardcover besitzen. Ein Taschenbuch würde einfach nicht zum Inhalt passen. Das gleiche gilt für die unendliche Geschichte.
Was aber diese unsäglichen Trade Paperback betrifft, so kann ich nur sagen: Ich hasse sie. ich hasse, hasse, HASSE sie. Das fängt schon mit dem Gewicht an, der Unhandlichkeit, den meist viel zu großen Schriftsatz im Buch, den Platz, den die Lukianekos, Marzis, Heitz', etc in meiner Bibliothek einnehmen. Und dann sehen die Einbände immer schlecht aus, weil aufgrund des gewicht gibt der Einband schnell mal nach. Man kann so ein Buch noch so sorgsam behandeln wie man will. Es sieht immer etwas gelesen aus.
Die können von mir aus Taschenbücher für einen teureren Preis rausbringen, aber bitte, liebe Verlage, hört endlich mit dieser Trade Paperback Scheiße auf.
Teure Bücher in Deutschland? Kommt mal in die Schweiz ;) Ich kauf praktisch nur noch bei Amazon.de ein, da diese Bücher einfach viel billiger sind als alles, was wir hier in der Schweiz käuflich erwerben können. Vor allem bei den englischen Paperbacks beträgt der Preisunterschied bis zu 70%! Einzig, wenn ExLibris wiedermal eine 30% Aktion für deutschsprachige Bücher macht, dann lohnt es sich hier einzukaufen. Da das gerade wieder der Fall ist, herrscht etwas Ebbe im Geldbeutel, dafür umso mehr Gedränge im Bücherregal bzw. auf der Notlösung :)
Der langen Rede kurzer Sinn: es ist wohl alles relativ und vor allem halt abhängig von der Frage: Ist es mir das wert?
PaganPunk
26.05.2009, 19:31
Darüber kann ich leider nur müde lächeln :)
In D beträgt der Mehrwertsteuersatz auf Bücher 7%, in Ö aber 10%. Das sind die Momente, wo ich mich frage, warum die EU-Verantwortlichen in Brüssel sowas nicht endlich abstellen könnten...
Jedesmal, wenn ich was bei Amazon kaufe, verändert sich nach der Bestellung der Preis nach oben, weil dann nochmals der Ösiaufschlag draufkommt.
*bookworm*
Bestimmt die Filmlobby ^^
Teure Bücher in Deutschland? Kommt mal in die Schweiz ;) Ich kauf praktisch nur noch bei Amazon.de ein, da diese Bücher einfach viel billiger sind als alles, was wir hier in der Schweiz käuflich erwerben können. Vor allem bei den englischen Paperbacks beträgt der Preisunterschied bis zu 70%! Einzig, wenn ExLibris wiedermal eine 30% Aktion für deutschsprachige Bücher macht, dann lohnt es sich hier einzukaufen. Da das gerade wieder der Fall ist, herrscht etwas Ebbe im Geldbeutel, dafür umso mehr Gedränge im Bücherregal bzw. auf der Notlösung :)
Der langen Rede kurzer Sinn: es ist wohl alles relativ und vor allem halt abhängig von der Frage: Ist es mir das wert?
Aber habt ihr nicht auch mehr Geld eigentlich im Durchschnitt
Aber habt ihr nicht auch mehr Geld eigentlich im Durchschnitt
Nein, gemäss einer Studie (weiss leider den Namen gerade nicht) bleibt uns nach Steuern und Lebenshaltungskosten im Schnitt weniger. Aber es stimmt schon, man vergleicht schon eher Äpfel mit Birnen, wenn man ausschliesslich die Buchpreise vergleicht - dennoch bin ich sehr froh, dass es Amazon und die Kreditkarte gibt ;)
Mhh
Lichtbringer kostet 12,90 Euro bei weniger als 250 Seiten.
Muß ich mir jetzt Sorgen machen, dass man mich der Abzocke bezichtigt X.X
Oder darf ich davon ausgehen, dass Fantasy-Leser genug Hirn in der Birne haben zu verstehen, dass meine Unkosten reinkommen müssen und das Honorare bezahlt werden wollen und dass man ja auch Rücklagen für neue Projekte bilden sollte?
Fakt ist doch, ein Verlag ist kein Wohlfahrtsunternehmen, sondern eine Firma, die Gewinne erwirtschaften muß.
Fakt ist auch, dass bei Taschenbüchern pro verkauften Exemplar für manchen großen Verlag nur noch zwischen 10 und 30 Cent Gewinn rausfallen.
Noch ein Fakt ist, dass es einen Verlag Unmengen an Geld kostet, einen deutscher Autor aufzubauen. Das Geld muß irgendwo reingefahren werden - wenn möglich über lukrativere HC und PB Ausgaben.
Wenn ihr euch entscheidet, diese Ausgaben nicht zu kaufen - kein Problem. Ein großer Verlag geht davon nicht ein. Er muß sich halt nur auf euer Kaufverhalten umstellen. Dann werdet ihr (wie es schon vor einigen Jahren der Fall war, mittlerweile hat das ja zum Glück etwas abgenommen und die Verlage wagen sich ja an deutsche Autoren heran) mit billiger Ami-Import-Ware (Bestseller-Garantie inklusive, denn was sich in England und USA verkauft, verkauft sich auch in Deutschland und so eine Lizenz kostet weitaus weniger, als einen Deutschen zu promoten) zugeballert und die deutschen Autoren verschwinden wieder aus den Regalen (bis vielleicht auf Wolfgang Hohlbein).
Bei den kleinen Verlagen ist es schlimmer. Wenn deren Käufer nicht mehr zugreifen, dann bleibt nichts übrig, als irgendwann aufzugeben. Wieder eine Chance weniger für deutsche Autoren.
Dann ist aber hinterher sicher wieder das Geschrei groß, warum die Verlage keine Risiken mit deutschen Autoren eingehen...
Und zwar höchstwahrscheinlich von genau jenen, die vorher den Kauf der Bücher deutscher Autoren boykottiert haben :rolleyes:
Mhh
Lichtbringer kostet 12,90 Euro bei weniger als 250 Seiten.
Muß ich mir jetzt Sorgen machen, dass man mich der Abzocke bezichtigt X.X
Huhu Treogen,
das glaube ich nicht. Es wird immer eine bestimmte Zahl von Käufern geben die wegen der Preise ihrer Hobbys schimpfen. Ausserdem glaube ich (ohne dir zu Nahe treten zu wollen) das du dich von der Machart und Gesamtauflage doch ganz entscheidend von den großen Verlagen unterscheidest. Hinter der Aufmachung deiner Bücher steckt noch der Geist, das du dein Hobby verwirklicht hast. An deinem Post lässt sich erkennen das du dich mit deiner Arbeit identifizierst. Für mich zählst du nicht zu denen die die Bücher aus reiner Profitgier auf den Markt werfen, sonder zu denen die ihrer Liebhaberei einen weiteren Sinn ergeben haben. Leider habe ich noch keines deiner Bücher gelesen (Schande über mich), aber da ich ein wenig auf deiner Site gestöbert habe, möchte ich dich einfach mal als den Handwerker unter den Verlegern bezeichnen. Und da bin ich einfach der Meinung das man das nicht Vergleichen kann. Eine Figur aus Plastik, ein Kleid von der Stange wie auch immer ist nicht das gleiche wie die Arbeit eines Holzbildhauers, Steinmetzes oder einer Schneidermeisterin. Sie arbeiten individuell, bringen ihre eigenes Können in jedes Stück ein und verlassen sich nicht auf einen industriellen unpersönlichen Maschinenpark. Vorrangig sind auch nicht die Zeit sonder das Geschick ihrer Hände für die Qualität der Produkte entscheiden Dafür darf ein Produkt dann auch seinen Preis haben, und der hat dann auch mal 12,90€ bei vl. auch nur 100 Seiten. Handwerk hat nun mal seinen Preis, leider wissen immer weniger dies zu schätzen, sie kaufen lieber alle drei Jahre was billiges neues und schimpfen wenn es dann nicht die Qualität die sie erwartet haben. Nun ja ich hoffe du verstehst was ich da so zusammengetippt habe.
liebe Grüße
Allanon
Katzehexe
27.05.2009, 14:59
hallöchen,
ich umgehe das preisliche meißt, indem ich mir den großteil der bestseller und sonstigen fantasy-romane aus der bücherei hole.
da habe ich eine jährliche gebühr von 7,50€ und kann mir soviel bücher ausleihen wie ich lustig bin, was ich ja auch tue.
mir all die bücher zu kaufen, die ich bereits gelesen habe, wäre schlichtweg gar nicht möglich für mich.
zudem kann ich da auch ab und an nen leserwunsch loswerden und die bestellen dann das buch und nehmen es in den bestand auf.
vielleicht geht das ja bei euch in den büchereien auch so?!
ich spare dadurch jedenfalls etliches an geld und platz.
liebe grüße
die caro
PaganPunk
27.05.2009, 17:52
Mhh
Lichtbringer kostet 12,90 Euro bei weniger als 250 Seiten.
Muß ich mir jetzt Sorgen machen, dass man mich der Abzocke bezichtigt X.X
Oder darf ich davon ausgehen, dass Fantasy-Leser genug Hirn in der Birne haben zu verstehen, dass meine Unkosten reinkommen müssen und das Honorare bezahlt werden wollen und dass man ja auch Rücklagen für neue Projekte bilden sollte?
Fakt ist doch, ein Verlag ist kein Wohlfahrtsunternehmen, sondern eine Firma, die Gewinne erwirtschaften muß.
Fakt ist auch, dass bei Taschenbüchern pro verkauften Exemplar für manchen großen Verlag nur noch zwischen 10 und 30 Cent Gewinn rausfallen.
Noch ein Fakt ist, dass es einen Verlag Unmengen an Geld kostet, einen deutscher Autor aufzubauen. Das Geld muß irgendwo reingefahren werden - wenn möglich über lukrativere HC und PB Ausgaben.
Wenn ihr euch entscheidet, diese Ausgaben nicht zu kaufen - kein Problem. Ein großer Verlag geht davon nicht ein. Er muß sich halt nur auf euer Kaufverhalten umstellen. Dann werdet ihr (wie es schon vor einigen Jahren der Fall war, mittlerweile hat das ja zum Glück etwas abgenommen und die Verlage wagen sich ja an deutsche Autoren heran) mit billiger Ami-Import-Ware (Bestseller-Garantie inklusive, denn was sich in England und USA verkauft, verkauft sich auch in Deutschland und so eine Lizenz kostet weitaus weniger, als einen Deutschen zu promoten) zugeballert und die deutschen Autoren verschwinden wieder aus den Regalen (bis vielleicht auf Wolfgang Hohlbein).
Bei den kleinen Verlagen ist es schlimmer. Wenn deren Käufer nicht mehr zugreifen, dann bleibt nichts übrig, als irgendwann aufzugeben. Wieder eine Chance weniger für deutsche Autoren.
Dann ist aber hinterher sicher wieder das Geschrei groß, warum die Verlage keine Risiken mit deutschen Autoren eingehen...
Und zwar höchstwahrscheinlich von genau jenen, die vorher den Kauf der Bücher deutscher Autoren boykottiert haben :rolleyes:
Du hast ja keinen großer Verlag oder? Da muss man das schon differenziert sehen und ich weis auch nicht wie deine Schriftgröße ist. Wenn das Buch auch einen wirklich guten Inhalt hat, dann bezahl ich dafür auch 12,50 gar kein Thema. Aber bei den Kobolden hab ich mich im nachhinein sehr geärgert und habe auch seitdem kein Buch mehr , außer die Orks, von Piper gekauft.
SargAsmus
28.05.2009, 17:08
Mhh
Lichtbringer kostet 12,90 Euro bei weniger als 250 Seiten.
darf ich davon ausgehen, dass Fantasy-Leser genug Hirn in der Birne haben zu verstehen, dass meine Unkosten reinkommen müssen und das Honorare bezahlt werden wollen und dass man ja auch Rücklagen für neue Projekte bilden sollte?
leider scheine ich kein hirn zu besitzen. ein buch sollte nicht mehr als 8 oder 9 euro kosten, sonst ist es zu teuer. schliesslich will ich mehr als ein buch / monat lesen können! das geld sollte dann über die verkauften exemplare reinkommen; wenn du dein buch, zB nur an drei leute verkaufst, tcha, dann gibt es eben keinen profit. du musst eben versuchen, ein paar mehr leute zu erreichen, solltest du profit machen wollen. aber wenn du natürlich deine literatur dem gewinnstreben unterordnest und ein buch für ca 12 euro verkaufen willst: bitte. aber sei so gut und werde nicht unfreundlich. übrigens: es ist ja nicht so, dass es keine bücher in meiner preisklasse gibt, du kannst also nicht behaupten, es sei zu einem geringeren preis nicht möglich, zu produzieren. nur DIR ist es eben nicht möglich, und das meine ich jetzt ganz wertfrei.
Mhh
Lichtbringer kostet 12,90 Euro bei weniger als 250 Seiten.
Muß ich mir jetzt Sorgen machen, dass man mich der Abzocke bezichtigt X.X
Oder darf ich davon ausgehen, dass Fantasy-Leser genug Hirn in der Birne haben zu verstehen, dass meine Unkosten reinkommen müssen und das Honorare bezahlt werden wollen und dass man ja auch Rücklagen für neue Projekte bilden sollte?
Klar weiß man das..
Aber ehrlich: Das interessiert mich als Leser doch nicht. Und da ich halt sehr auf den Preis achte (als arme Studentin...) wäre mir das einfach zu teuer. Ich denke nicht an die Verlage und an irgendwelche Profite.. Ob jetzt ein kleiner Verlag kaum Chancen hat, weniger deutsche Autoren die Chance haben, Bücher zu veröffentlichen.. Who cares?
Es gibt genug gute Bücher...
Sorry, das hört sich wirklich hart an, aber so seh ich es...
Und ich für meinen Teil bin mit den billigen englischen/amerikanischen Büchern mehr als zufrieden *thumbsup* *les*
Bertvogel
28.05.2009, 17:35
Ich halte es so: wenn mir ein Buch zu teuer erscheint, kaufe ich es eben nicht. Auswahl gibt es ja gerade auf dem Fantasysektor zur Genüge ;)
Sehe ich genauso. Das ist doch das allerdemokratischste Mittel: Ich stimme mit dem Geldbeutel ab.
Und die Argumentation, dass die Bücher 8-9 Euro zu kosten haben, damit ich sie mir leisten kann, entspricht dem Grundsatz aller Egozentriker:
Gerecht ist nur, was mir nützt.
Dazu fiel mir noch nie was ein.
Tja, Buchpreise sind immer wieder ein heißes Thema ;) ...
Um mal was Nettes zu Piper zu sagen: "Nachtreiter" von Daniela Knor kostet 16,95 EUR, Paperback - beim zweiten Teil "Sternenwächter" hat Piper eingesehen, dass es günstiger sein sollte, also wären wir bei 12,95 EUR, ebenfalls Paperback. Das große Format ist etwas ungewöhnlich, aber die Bücher sind doch sehr stabil, bei mir ist der Buchrücken nicht wirklich verknickt und mit dem Reliefdruck ist es richtig schön.
Ansonsten:
Gerade bei kleineren Verlagen sind die Bücher etwas teurer, das stimmt. Man muss aber auch rechnen, dass kleinere Verlage oft am Anfang stehen und und meist geradeso über die Runden kommen. Die müssen ganz anders kalkulieren. Da gibts natürlich schlechte Verlage, wo ein Buch doch 16 Euro kostet und nach ein Mal lesen haste einen total zerknitterten Buchrücken - dann gibt es welche, da kostet das Buch 12 Euro, ja Taschenbuch, aber was solls. Und das hat ne tolle Aufmachung und sieht nach einmal lesen noch so aus, dass man es als "neu" weiterverkaufen könnte ...
Ich denke, es gibt definitiv Verlage, deren Bücher zu teuer sind - es gibt auch Einzelfälle in einem Verlag, wo ein Buch mal überteuert ist. Aber mit anderen Ländern vergleichen bringt oft wenig, weil man ja mit einrechnen muss, wieviel wer verdient. Und letztlich: Ja, was ist es mir wert?
Fans kaufen eben die Hardcover-Ausgabe für 20 Euro. Andere können auch aufs Taschenbuch warten, weils ihnen nicht so wichtig ist ... und bevor man über den Preis eines Buches schimpft, sollte man es sich mal anschauen, wie gut es verarbeitet ist etc. und dann nochmal überlegen, ob mans wirklich so teuer findet oder nicht.
Und für Sparfüchse und bücherverschlingende Vamps gibt es doch wirklich genug Möglichkeiten: gebraucht kaufen, Büchertauschbörsen, ausleihen etc. ...
Und ich für meinen Teil bin mit den billigen englischen/amerikanischen Büchern mehr als zufrieden *thumbsup* *les*Ich ehrlich gesagt nicht. Beispiel Harper Torch Fiction (Gaiman, Pratchett): Was mich schon aufregt, sind die seitenweisen Lobhudeleien, wer das Buch alles toll findet und dann erst das Papier... Graues, kratziges Toilettenpapier ist Gold dagegen. Da schüttelst mich schon beim Anfassen. Und dafür sind diese Bücher eigentlich noch zu teuer.:rolleyes: Atom ist dann bei der Twilight Reihe genau zur Mitte nach zwei Bänden vom normalen Taschenbuch zum großen Softcover Format gewechselt, macht sich im Regal dann auch nicht so gut...
Ich lese übrigens gerade ein Piper Buch in besagtem Format: Robert Jordan's Das Rad der Zeit 2 - Die Jagd beginnt. Und ich finde diese Ausgabe ehrlichgesagt besser, als die zwei (!) kleineren Taschenbücher, die zusammen auch teurer sind.
SargAsmus
29.05.2009, 06:44
Und die Argumentation, dass die Bücher 8-9 Euro zu kosten haben, damit ich sie mir leisten kann, entspricht dem Grundsatz aller Egozentriker:
Gerecht ist nur, was mir nützt.
Dazu fiel mir noch nie was ein.
ich denke nicht an einen egozentriker, sondern würde es eher so formuliern: lesen nützt einer gesellschaft, daher sind niedrige buchpreise nicht nur das interesse eines einzelnen egozenrikers, sondern im gegenteil ein gesamtgesellschaftliches interesse.
Bertvogel
29.05.2009, 07:35
lesen nützt einer gesellschaft, daher sind niedrige buchpreise nicht nur das interesse eines einzelnen egozenrikers, sondern im gegenteil ein gesamtgesellschaftliches interesse.
Wenn das Engagement für gemeinschaftlicher Fürsorge deine Triebfeder war, umso besser. Leider klingen einige Passagen nicht danach.
schliesslich will ich mehr als ein buch / monat lesen können!
es ist ja nicht so, dass es keine bücher in meiner preisklasse gibt,
Allgemeinplatz
29.05.2009, 12:42
ein buch sollte nicht mehr als 8 oder 9 euro kosten, sonst ist es zu teuer. schliesslich will ich mehr als ein buch / monat lesen können!
Dir ist schon klar, das es reiner Luxus ist, überhaupt jeden Monat ein neues Buch zu lesen? Es soll Länder und Gesellschaften geben, in denen Menschen ihr ganzes Leben lang kein einziges Buch in Händen halten. Außerdem: In einem Buch steckt auch ein Gutteil Arbeit, vom Verkauf wollen auch Menschen leben. Die Preisspirale bei Bücher hat sich schon schneller gedreht, ich halte es aber dennoch als im Rahmen des verträglichen.
Als Alternative dazu bietet sich außerdem die Bücherei an, wenn eine in der Nähe ist. Da sind Bücher auch per Fernleihe erhältlich, wenn nicht im Archiv. Da kann man die Kosten für Bücher extrem niedrig halten.
Der Allgemeinplatz
Lichtbringer kostet 12,90 Euro bei weniger als 250 Seiten.
Muß ich mir jetzt Sorgen machen, dass man mich der Abzocke bezichtigt [...]
Kommt iwie immer drauf an. In der Vergangenheit sind oft schon einzelne Seiten für weitaus mehr Geld weggegangen. Tja, nicht nur die Zeit ist relativ...:D
Ich weiß nicht wie sich der Preis für ein Buch im Einzelnen zusammensetzt, aber deinen Aussagen nach scheint davon beim Autor ja nicht viel anzukommen.
Das ist natürlich auch ein Kriterium für gute Bücher. Ich will damit nicht sagen, das nur wegen des Geldes Bücher geschrieben werden, aber wenn sich das Veröffentlichen nicht lohnt, bleiben viele Geschichten am Ende nur in den Köpfen einiger weniger.:(
Und letztlich: Ja, was ist es mir wert?
Genau. Wenn mir ein Buch wahnsinnig gefällt und ich es mir am besten gleich noch mal durchlesen will, dann ist z.B. ein Preis von 12,90 doch (so gut wie) geschenkt.;)
ich denke nicht an einen egozentriker, sondern würde es eher so formuliern: lesen nützt einer gesellschaft, daher sind niedrige buchpreise nicht nur das interesse eines einzelnen egozenrikers, sondern im gegenteil ein gesamtgesellschaftliches interesse.
Das mit dem "gesamtgesellschaftlichen Interesse" ist jetzt aber ziemlich allgemein, oder?o.O Denn dann sind doch eigl. die Preise vieler (alltäglichen) Produkte zu hoch.
Wie gesagt, ich weiß nicht wie sich am Ende der Preis für ein Buch zusammensetzt und wer dort nun der große ominöse Abzocker ist. Ist es der Einzelhandel, der Autor, der Staat(Steuern), der Verlag... keine Ahnung, aber iwie will halt jeder was vom Kuchen abhaben. Bei Büchern gibt´s aber zum Glück die große Auswahl, wo meist von "billig" bis "teuer" alles dabei ist.:)
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Wobei natürlich auch der Preis und der Wert zwei völlig verschiedene Sachen sind.
Ein Beispiel: Der Preis für einen Liter Benzin kennt wohl jeder Autofahrer und der ist immer(!) zu hoch. Aber der Wert, den der Sprit am Ende wirklich hat, kennt man erst, wenn man sein Auto ~ 15 km weit geschoben hat...
Und auch wenn zwischen diesen beiden Dingen Welten liegen, mit einem Buch ist es doch am Ende genauso - wieviel Wert es hat, weiß man am Ende nur, wenn man mal selber eins geschrieben und erfolgreich veröffentlicht hat.;)
Wobei natürlich auch der Preis und der Wert zwei völlig verschiedene Sachen sind.
Eben. Jeder hat seine eigene Wertigkeit der Dinge. Ich würde zum Beispiel nie auch nur einen Cent in eine Karte für ein Fußballspiel investieren, geschenkte Karten würde ich wegwerfen. Oder für ein PC-Spiel oder irgendwelche Sammelobjekte ist mir mein Geld viel zu schade.
Dafür investiere ich dann schon mal gerne zweihundert Euro in eine umwerfende Jacke. Eben alles eine Sache der persönlichen Wertigkeit.
Zurück zu den Büchern:
Treogens Buch ist mir das Geld deshalb wert, weil mich interessiert, was jemand schreibt, den ich zumindest aus dem virtuellen Leben kenne.
Tintentod muss ich nun einfach kaufen, obwohl ich eigentlich nicht so gern in gebundene Bücher investiere (schon aus Platzgründen). Aber wenn eine Buchreihe mir wichtig ist, dann soll sie auch einen besonderen Platz in meinen Bücherwänden bekommen. So wie HP oder HdR... nur gebunden und eben entsprechend teurer.
Bei der Masse der Romane jedoch, die ich meist nur einmal zu lesen gedenke, von denen ich oft gar nicht weiß, ob sie mir überhaupt gefallen werden, da achte ich eben auf den Preis. Da ist es mir nicht wert, ein Hardcover zu erwerben.
Beispiel: mein Lieblings-Krimi-Isländer Arnaldur Indridason... ich lechze nach weiteren Romanen von ihm. Aber ich warte auf die TB-Ausgaben. Ich kann warten. Denn es gibt so viele Bücher, die mich interessieren und die ich einfach lesen muss.
Dafür reicht ein Leben gar nicht aus. Und wenn ich dreihundert Jahre alt werden sollte, was ich übrigens beabsichtige...
Liathano
31.05.2009, 11:44
So richtig kann ich diese Motzerei nicht nachvollziehen. Die Phantastikleser kommen meiner Meinung nach noch ganz billig weg - (zu?) hohe Preise findet man eher in der Belletristik, wo man für ein 200-seitiges Buch eines Bestsellerautors schonmal 20-25 Euro zahlen darf, sofern man nicht auf eine günstigere Ausgabe warten will.
Wirklich aufregen tu ich mich selten darüber, solang das Preis-Leistungs-Verhältnis noch einigermaßen stimmt und ich ein ansprechend gestaltetes Produkt in Händen halte. Wobei mir die Verlagspolitik (die mir eher bei Heyne, teilweise auch bei Lübbe u.a.) in Sachen Satzspiegel, Zeilenabstand und Schriftgröße auch immer häufiger negativ auffällt. Das fällt für mich auch nicht mehr unter "leserfreundlich", sondern ist einfach nur kaufmännisch geschickt gemacht.
Aber wenn's mich wirklich stört (und das ist bei überteuerten Bestsellern im Stile Harry Potters für 30 Euro der Fall), weiche ich halt auf die englischen MMPBs aus, sofern vorhanden, auch wenn deren Qualität mithin zu wünschen übrig lässt.
Wirklich unverständlich finde ich nur E-Book-Preise, die fast an jene von HCs herankommen. Aber das ist ein zu weites Feld, genauso wie die ganze Diskussion um Formate wie TB, HC und PB, die ja schon häufig genug geführt wurde. ;)
Waechter
31.05.2009, 12:48
Ja, der Zeilenabstand ist nicht immer der Lesefreundlichkeit wegen so groß gewählt. Aber wenn ich dann ein 700 Seiten langes Taschenbuch in den Händen halte, werde ich schnell müde, weil die kleine, eng gesetzte Schrift meine Augen schnell ermüden lässt. Bei einer broschierten Ausgabe hingegen, kann ich gut und schnell lesen. Das ist mir die 13 Euro dann schon wert. Inzwischen sind es jedoch eher 14 oder 15 Euro, was sich in der Summe der Bücher, die ich im Jahr lese, schon bemerkbar macht. Da hilft nur, mit Freunden Bücher tauschen.
Wie gesagt, ich weiß nicht wie sich am Ende der Preis für ein Buch zusammensetzt und wer dort nun der große ominöse Abzocker ist. Ist es der Einzelhandel, der Autor, der Staat(Steuern), der Verlag... keine Ahnung, aber iwie will halt jeder was vom Kuchen abhaben.
Da machen wir doch mal einfach ein kleines Rechenexempel.
Buchpreis 10 Euro.
7 % Mwst -> geht an Papa Staat -> bleiben: 9,30
50 % vom um die Mwst geminderten Buchpreis krallt sich der Buchhandel und Zwischenbuchhandel -> bleiben 4,65
5 % vom um die Mwst geminderten Buchpreis gehen an den Autoren -> bleiben 4,18
Von diesen 4,18 pro verkauften Exemplar werden Druck, Lektor, Titelbild und Werbung bezahlt. Und wenn dann noch was übrigbleibt, ist es für den Verleger.
Bei einem großen Verlag, der mit etwa 5000 Ex. in die erste Auflage geht, liegt der Druck bei 50 Cent pro Stück.
Bei einem kleinen Verlag, der das ganze nebenher betreibt und nicht das Risiko eingehen kann, mal eben 2500 Euro privat in den Sand zu setzen, geht natürlich die Auflage runter (beispielsweise auf 100, 150, 200 Stück) und der Preis pr Ex. geht natürlich rauf.
Bei "Lichtbringer" beispielsweise hab ich Druckkosten (ohne Versand) von ~4 Euro.
Von den verbliebenen 18 Cent die Werbekosten (kostenlose Reziexemplare, Lesezeichen und ähnliches) jemals reinzubekommen, meinen Verpflichtungen als Verleger nachzukommen (kostenlose Bibliotheksexemplare und Belegexemplare) oder gar Rücklagen zu bilden ist quasi unmöglich.
Also bleibt nur eins übrig - den Preis anzuheben, bei dem zumindest die Chance besteht, dass Unkosten gedeckt werden können. Und dass geht eben nicht nur MIR so (wie Sargasmus voller Sarkasmus behauptet), sondern allen Klein- und Kleinstverlagen.
aber wenn du natürlich deine literatur dem gewinnstreben unterordnest und ein buch für ca 12 euro verkaufen willst: bitte.
Danke für die Blumen :rolleyes:
Wenn ich die Literatur meinen Gewinnstreben unterordnen würde, würde ich die Autoren dafür zahlen lassen, dass sie bei mir verlegen dürfen.
Aber ich würde gerne wenigstens meine Investitionen zurückerhalten.
Keine Ahnung, als was du arbeitest (oder ob überhaupt). Aber du würdest sicherlich keinen Job annehmen, der weniger abwirft als deine Fahrtkosten betragen. Genauso möchte ich natürlich meine vorgeschossenen Investitionen hereinbekommen.
Und das geht in der Größenordnung, in der sich Kleinverlage bewegen, nicht mehr über Masse, sondern nur über den Buchpreis (oder darüber, dass man Autoren abzockt - was ich aber ablehne).
Wenn das deiner Meinung nach zu teuer ist, kann ich es leider nicht ändern.
Ich werde ganz sicher niemanden bekehren, unsere Bücher zu lesen. Viele unserer Leser kommen zu uns, weil sie den Ami-Einheitsbrei leid sind.
Solange du mit deinen billigen Alternativen zufrieden bist - bitte schön.
Nur - und das sagte mein vorheriger Beitrag eigentlich aus, bevor du mich zitiert und dann in meinem Zitat wild herumgelöscht hast - ich habe etwas dagegen, Abzocker genannt zu werden, nur weil ich versuche, wenigstens das Geld, welches ich in ein Projekt hineinstecke, wieder herauszubekommen.
Übrigens wäre es schön, wenn du meine Zitate nicht einfach verstümmelst.
Vielen Dank!
Pantalaimon
02.06.2009, 09:37
Nunja, es war doch immer schon so, dass Handwerkskunst teurer ist, als Massenware.
Genauso sehe ich das bei Treogen auch, er macht jedes seiner Bücher von Hand. Es sind also alles kleine Kunstwerke (was ich bestätigen kann, denn ich habe ein Exemplar seines Romans daheim). Sogar mit Leineneinband und eingearbeitetem Lesezeichen. Ich zahle in dem Falle gerne ein bisschen mehr, allein schon um die Arbeit des Künstlers zu honorieren.
Aber letzendlich ist es doch die Entscheidung des Einzelnen, wie viel Geld er für ein Buch ausgeben möchte. Und zur Not gibt es auch Büchereien oder genügend Internetplattformen, wo man sich den Titel gebraucht für sehr viel weniger Geld kaufen kann.
Btw, ich hab damals als Buchhändler maximal 30% des um die Mwst. gekürzten Betrages erhalten. Reich wird man davon nicht...
SargAsmus
02.06.2009, 09:51
Solange du mit deinen billigen Alternativen zufrieden bist - bitte schön.
Übrigens wäre es schön, wenn du meine Zitate nicht einfach verstümmelst.
Vielen Dank!
jetzt wirst du aber unsachlich! warum so abwertend? wie kommst du darauf, dass ich billige alternativen lese? du weisst gar nicht, was für bücher ich lese und wieviel geld ich insgesamt in bücher investiere!
es ist falsch und für dich nicht unbedingt schmeichelhaft, zu behaupten, dass man für etwa sechs bis acht euro, die ich pro buch bereit bin zu investieren, kein gutes buch bekommt.
zu deinem zweiten vorwurf: ich verstümmele keine zitate. ich zitiere ausgewählte textstellen, auf die ich eingehen möchte. alles andere kann der foren-leser ja gerne oben nachschauen; im übrigen, so, wie du in diesem thread um dich beisst, wie ein verletztes tier (um bildlich zu sprechen), würde ich von dir nicht einmal ein buch für drei euro kaufen. eine gewisse grösse (im geiste) erwarte ich schon von autoren, die ich lese! und jetzt wird er wieder beissen...aber für mich ist das thema beendet, und ich werde mich hinter meinem wertlosen buch verkriechen.
Bertvogel
02.06.2009, 10:20
@treogen
Schönen Dank für die Kalkulation!. Solche Beispiele sind Gold wert. Autoren erhalten also 47 Cent für jedes verkauftes Buch. Da kann man ja reich werden:eek:
Deine Einstellung gefällt mir, ich werde mal suchen, ob ich bei dir etwas finde, was mir gefällt.
Und Sargasmus empfehle ich das "Was-wäre-wenn-Spielchen".
Was würde ich machen, wenn ich Autor wäre?
Was würde ich machen, wenn ich Verleger wäre?
Was würde ich machen, wenn ich Drucker...
Danach sehen die Dinge doch etwas anders aus.
Btw, ich hab damals als Buchhändler maximal 30% des um die Mwst. gekürzten Betrages erhalten. Reich wird man davon nicht...
richtig - und der Rest von den 50% bleibt beim Zwischenbuchhandel / Libri und Co. hängen.
@Sargasmus:
Wo bitte habe ich die Qualität des Buches herabgewürdigt? Wo bitte habe ich gesagt, dass du schlechte Bücher liest.
Ich habe nur gesagt, dass du gerne bei deinen (preismäßig) billigeren Bücher bleiben magst, wenn du möchtest.
Ist ja wieder wie im Kindergarten hier.
Aber wer irgendwo Agression herauslesen will, findet es auch.
Wenn das deiner Meinung nach zu teuer ist, kann ich es leider nicht ändern.
Ich werde ganz sicher niemanden bekehren, unsere Bücher zu lesen. Viele unserer Leser kommen zu uns, weil sie den Ami-Einheitsbrei leid sind.
Ami-Einheitsbrei?
Was hast du gegen amerikanische Bücher?
..Ich lese fast nur Bücher ausländischer Autoren und kaum was davon ist "Einheitsbrei"..
Am Ende kommts ja eh nur auf den Inhalt an.
Ob billig oder teuer..Manche mögen halt nicht so viel bezahlen. Das sollte man dann auch akzeptieren. Und auch, dass sich der eine oder andere über für ihn zu hohe Preise ärgert. Das gibts doch überall. Wer regt sich denn nicht über Preise auf? Das ist im Supermarkt so, beim Bücherkauf, bei allen möglichen Käufen. Oder nicht?
Ich denke, wir verstehen alle, dass Treogen auch Gewinn rausschlagen möchte und dass sein Buch halt so "viel" kosten muss
Trotzdem ist es normal, dass viele sagen, es sei ihnen zu teuer.
Aber es gibt ja auch viele, denen der Preis hier nichts ausmacht und die es kaufen.
Und Sargasmus empfehle ich das "Was-wäre-wenn-Spielchen".
Was würde ich machen, wenn ich Autor wäre?
Was würde ich machen, wenn ich Verleger wäre?
Was würde ich machen, wenn ich Drucker...
Danach sehen die Dinge doch etwas anders aus.
Ist er aber nicht :rolleyes:
Ich denke, dass (mittlerweile) jeder weiß, dass kleine Verlage um ihr überleben kämpfen müssen und deshalb die Bücher etwas teurer sind.
Aber ehrlich.. sollten man jetzt nur Bücher kaufen, um den armen Verlagen zu helfen?
Schade um die Diskussion hier *indenBartgrummel*
Es gibt auf dem Markt so viele Bücher zu solch unterschiedlichen Preisen. Keiner ist gezwungen ein bestimmtes zu kaufen wenn er es nicht möchte oder es ihm aus persönlichen Gründen heraus zu teuer erscheint. Genau nach diesem Motto darf man hier doch auch ganz ungezwungen diskutieren. Es ist nicht nötig, an der Meinung des anderen zu mäkeln, man kann Stellung dazu beziehen aber man sollte doch objektiv bleiben und die Meinung des anderen repektieren auch wenn man sie nicht teilt. Oft hilft es schon, wenn man sich versucht in die Lage des jeweiligen Postschreibers zu versetzen.
Wenn ich ein bestimmtes Buch haben möchte, dann bin ich dafür bereit zu zahlen, dafür ist es mein Hobby, auch wenn es im Geldbeutel schmerzt.
Manchmal hilft es auch hinter die Kulissen zu schauen um zu sehen warum etwas so teuer ist/erscheint. Dazu gehört allerdings auch, das man die Arbeit wertschätzt die das Endprodukt zustande bringt. In unserer heutige Zeit in der so vieles industriell gefertigt wird, rückt dies bei den meisten leider sehr weit in den Hintergrund.
liebe Grüße
Allanon
Bertvogel
02.06.2009, 10:54
Trotzdem ist es normal, dass viele sagen, es sei ihnen zu teuer.
Aber es gibt ja auch viele, denen der Preis hier nichts ausmacht und die es kaufen.
Sagt dagegen jemand was? Es ist die Freiheit, mit dem Geldbeutel abzustimmen, wie ich schon sagte. Und was ich auch mache.
Ist er aber nicht :rolleyes:
Er ist kein Verleger oder Autor. Deswegen versetzt man sich eben in die Situation Anderer. Kostet zwar Hirn, Charakter und Kraft, ist aber ein gutes Mittel gegen Egozentrik, hilft die Welt zu begreifen. Verhindert Kriege. Empört loszuschreien ist allerdings einfacher.
Ich denke, dass (mittlerweile) jeder weiß, dass kleine Verlage um ihr überleben kämpfen müssen und deshalb die Bücher etwas teurer sind.
Anscheinend weiß das nur eine Minderheit.
Aber ehrlich.. sollten man jetzt nur Bücher kaufen, um den armen Verlagen zu helfen?
Du verwahrst dich gegen Forderungen, die niemand erhoben hat.
Es geht nur um den Abzocke-Vorwurf.
Sagt dagegen jemand was? Es ist die Freiheit, mit dem Geldbeutel abzustimmen, wie ich schon sagte. Und was ich auch mache.
Ach tatsächlich? Irgendwie kommt es mir hier so vor, dass gleich alle abgehen, wenn man sagt, dass einem manche Bücher zu teuer sind.. Oder besser: sich über den Preis beschwert.
Aber anscheinend interpretiere ich das falsch^^
Er ist kein Verleger oder Autor. Deswegen versetzt man sich eben in die Situation Anderer. Kostet zwar Hirn, Charakter und Kraft, ist aber ein gutes Mittel gegen Egozentrik, hilft die Welt zu begreifen. Verhindert Kriege. Empört loszuschreien ist allerdings einfacher.
Achja, ich hirnlose Egozentrikerin :( :o
Ich frag mich aber..was bringt es? Sargasmus weiß sicher, wie jeder andere auch, was es mit kleinen Verlagen auf sich hat.
Du verwahrst dich gegen Forderungen, die niemand erhoben hat.
Es geht nur um den Abzocke-Vorwurf.
Ich habe niemanden zitiert und gesagt, dass jemand diese Meinung hätte :rolleyes:
Und zum Thema Abzocke: Wenns einem zu teuer ist - nicht kaufen.
Ich boykottiere schon die meisten deutschen Taschenbücher..
Pantalaimon
02.06.2009, 11:12
Und auch hier möchte ich um etwas mehr Subjektivität und Höflichkeit bitten.
Es wäre um diesen Thread schade, wenn er wegen persönlichen Beleidigungen geschossen werden müsste...
Du verwahrst dich gegen Forderungen, die niemand erhoben hat.
Es geht nur um den Abzocke-Vorwurf.
Danke dir - genau darum ging es mir.
Mir ist klar, dass nicht jeder Lust hat, Bücher zu kaufen, die teurer sind und das man niemanden dazu zwingen kann.
@Pantalaimon: Kleine Korrektur noch.
Handarbeit sind nur der Zyklus "Dunkel über Daingistan". "Lichtbringer" ist "Maschinenware" - aber trotzdem wäre ein Preis unter 12 Euro ein finanzielles Desaster für mich.
@Mila:
Ich habe nichts gegen amerikanische Bücher, im Gegenteil - ich lese sie selber auch gerne.
Aber meine Kunden kommen nunmal auf mich zu und sagen, dass sich die Bücher von deutschen Autoren nunmal vom "Ami-Einheitsbrei" abheben.
Und man kann nicht verleugnen, dass deutsche Autoren anders schreiben, als amerikanische. Genauso, wie deutsche Filme anders sind, als amerikanische (und das hat nichts mit Spezialeffekten und ähnlichen zu tun, sondern - keine Ahnung, vielleicht auch mit der Mentalität).
Er ist kein Verleger oder Autor. Deswegen versetzt man sich eben in die Situation Anderer. Kostet zwar Hirn, Charakter und Kraft, ist aber ein gutes Mittel gegen Egozentrik, hilft die Welt zu begreifen. Verhindert Kriege. Empört loszuschreien ist allerdings einfacher.
In diesem Sinne schreie ich mal empört auf, obwohl ich mich ganz empathisch gegeben habe und mich in deine Situation hinein versetzt habe, finde ich deine Aussage in keinem Fall gerechtfertigt. Ich bitte dich deinen Satz nochmal zu lesen und dich zu fragen ob du das so stehen lassen möchtest?
Okay Back to the Roots
Früher dachte ich auch Bücher sind ihr Geld wert, sie sind es auch heute noch, aber mittlerweile bin ich pleite, richtig fein pleite ich kann mir keine teuren Bücher mehr leisten, entweder nur die billigen Taschenbücher, oder ich muss warten bis es das Buch mal im Sonderangebot gibt oder ähnliches, das nervt mich natürlich tierisch, aber ich kann es mir momentan einfach nicht leisten.
Ich wusste nicht wieviel Geld ein Autor an einem verkauften Buch verdient, das es mehr als wenig ist war mir klar, ist bei CDs genauso, aber was will man machen? Kultur hat ihren Preis.
Yuna
Er ist kein Verleger oder Autor. Deswegen versetzt man sich eben in die Situation Anderer. Kostet zwar Hirn, Charakter und Kraft, ist aber ein gutes Mittel gegen Egozentrik, hilft die Welt zu begreifen. Verhindert Kriege. Empört loszuschreien ist allerdings einfacher.
Oh ja, wie wahr. Und wer als erster dem anderen empathische Unfähigkeit unterstellt, hat natürlich gewonnen, weil der andere die Retourkutsche nicht einfach so bringen kann. 1:0 in der 90.
Von Killerargumenten zurück zum Thema: Letzten Endes gibt es doch so unheimlich viel Phantasyliteratur, dass trotz Preisbindung ja auch sowas wie ein Wettbewerb da ist. Wer schematisch und klischeebehaftet schreibt, wird gerade dann nicht gelesen werden, wenn seine Bücher auch noch teurer sind. Also sollten trotz des reduzierten Wettbewerbes Angebot und Nachfrage regeln.
Bertvogel
02.06.2009, 15:12
Er ist kein Verleger oder Autor. Deswegen versetzt man sich eben in die Situation Anderer. Kostet zwar Hirn, Charakter und Kraft, ist aber ein gutes Mittel gegen Egozentrik, hilft die Welt zu begreifen. Verhindert Kriege. Empört loszuschreien ist allerdings einfacher.
Sicher bleibt das stehen. Weil es stimmt. Wenn es dir nicht gefällt, sag, warum nicht. Empört loszuschreien ist allerdings einfacher. Leider wird jetzt jede Aussage als rein persönlicher Angriff umgedeutet. Das bringt es nicht.
Die Sache war: Hat ein Leser ein Recht auf einen billigen Preis?
Ist der Verleger ein Abzocker, weil er mehr nimmt? Darf ein Verleger Gewinne machen?
Hat ein Leser ein Recht auf einen billigen Preis?
Ist der Verleger ein Abzocker, weil er mehr nimmt? Darf ein Verleger Gewinne machen?
Zur ersten Frage:
Ich denke nicht, denn dieses Recht hat in der freien Marktwirtschaft niemand! (Es sei denn, Literatur würde subventioniert werden.)
Wobei - eine Gegenfrage meinerseits - welcher konkrete Preis ist denn hier mit "billig" bei (Fantasy)Büchern überhaupt gemeint?
Zu Frage zwei und drei:
Nur weil sich der Verleger den größten Anteil nimmt, muss er ja nicht unbedingt ein Abzocker sein.;) Wenn der Absatz nicht stimmt, dann trägt er das größte Risiko. Er kann sich dann viell. bestenfalls mit den unverkauften Exemplaren seine Wohnung warm halten.:rolleyes:
Jeder Verleger bzw. alle Unternehmen in der freien Wirtschaft dürfen... nein, müssen sogar Gewinn machen, wenn sie nicht über kurz oder lang in Konkurs gehen wollen. Wie hoch der Gewinn am Ende ist, bestimmt u.a. der Markt mit seinem Angebot & Nachfrage.
Btw, ich hab damals als Buchhändler maximal 30% des um die Mwst. gekürzten Betrages erhalten. Reich wird man davon nicht...
Bei "Lichtbringer" beispielsweise hab ich Druckkosten von ~4 Euro. Von den verbliebenen 18 Cent die Werbekosten jemals reinzubekommen, meinen Verpflichtungen als Verleger nachzukommen oder gar Rücklagen zu bilden ist quasi unmöglich.
Mir erscheint das Ganze schon fast so wie mit den Bauern und der "billigen Milch." Aber eher wird die Milch sauer, als das der Preis nur um einen Cent steigt - der Produktionsüberschuss ist einfach zu gewaltig.
Wie sieht´s denn (z.Z.) bei Büchern aus, besteht dort evt. auch ein Überschuss, weil der Markt von "billiger" Importware überschwemmt wird, oder ist einfach die Anzahl an neuen Büchern zu groß?
Also bleibt nur eins übrig - den Preis anzuheben, bei dem zumindest die Chance besteht, dass Unkosten gedeckt werden können. Und dass geht eben nicht nur MIR so sondern allen Klein- und Kleinstverlagen.
Das Motto "Große Haie, kleine Fische" kommt natürlich auch noch erschwerend hinzu, wenn man keine marktbeherrschende Position hat. (ums mal einfach auszudrücken^^)
---
@treogen
Übrigens danke für deine ausführliche Aufschlüsselung des Buchpreises.:)
Feuerfluegel
04.06.2009, 22:12
Zunächst einmal, Bücher sind wertvoll sollten also auch einen gewissen Preis haben dürfen.
Oftmals werden hier Kleinverleger der Abzocke beschuldigt, aber dennoch wollen die Bücher gelesen sein, die hier verlegt werden.
"Große" Verlage verlegen selten bis nie Neulinge in der Autorenschaft. Oft landen Manuskripte einfach im Papierkorb, weil große Verlage sich nicht dem Risiko Unbekannte zu veröffentlichen, aussetzen wollen. Hier geht es doch oftmals viel mehr um Gewinn.
Aber wir wollen doch auch von denen lesen, die ganz oft nur bei Kleinverlagen Chancen haben.
Dann greife ich auch gerne mal etwas tiefer in den Geldbeutel.
Es geht auch nicht immer nur um Einbände, Cover etc. Wichtig ist doch, dass das Geschriebene einen gewissen Wert besitzt. Und genau das bezahlen wir doch, oder nicht. Wir sehen immer nur die Buchstaben, den Einband, das Titelbild, weil eben das gedruckt wird und weil eben das kostet.
Ich weiß, dass nur wenig beim Autor ankommt, dennoch ist das Geld, dass ich oft für jahrelange Arbeit, die er investiert hat, eine gewisse Ehre an den Autor.
Wenn der Inhalt gut ist, so richtig gut, wenn das Geschriebene interessiert, belehrt, unterhält, was man eben so erwartet, dann zahle ich auch mal 15 Euro für ein Buch.
Auch ich bin eine "arme" Studentin. Ich habe schon in meiner Kindheit gelernt, was es heißt wenig Geld zu besitzen, ich habe gelernt, was es heißt zu sparen, und ich habe vorallem gelernt abzuwägen wofür ich Geld ausgebe und wofür nicht.
Hier stimme ich zu, wenn es heißt, jeder hat andere Dinge, die ihm mehr wert sind als andere.
Aber ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass Bücher uns allen hier etwas wert sind. Und warum diesen Wert nicht einsehen.
Die, die zufrieden sind mit den englischen und amerikanischen Büchern, können sich sicher glücklich schätzen. Und das ist ja auch vollkommen in Ordnung.
Aber ich selbst lese am liebsten in meiner Muttersprache, in Deutsch, und für mich sind teurere Bücher nicht der Grund damit aufzuhören.
Ich liebe Bücher mehr als alle meine anderen Hobbies. Und so lasse ich dann mal 10 Euro für Kino, oder 20 für eine DVD in meinem Geldbeutel und gebe das Geld lieber für ein Buch aus.
Alle wollen immer neue, schicke Bücher im Regal stehen haben, möglichst alle super toll aussehend. Alle wollen, dass die Autoren schneller schreiben, alle wollen lesen aber nur wenige sehen ein, dafür Geld auszugeben.
Ein Buch will geschrieben werden, ein Autor soll sein Herzblut hinein legen, ein Verleger soll weiterhin Bücher verlegen können, aber niemand will dafür Geld ausgeben.
Es tut mir leid, aber für viele Meinungen hier habe ich kein Verständnis.
Wenn euch Bücher zu teuer sind, dann geht in die Bibliothek, auf den Flohmarkt oder sonst wohin, wo ihr günstig Bücher erwerben könnt.
Für alle, die die Bücher gern neu, vollkommen und perfekt selbst besitzen wollen, bitte, wenn ihr neue Klamotten kauft, haben die auch ihren Preis.
RickyLee
04.06.2009, 22:51
Naja, Preise hin oder her... Momentan gibts für mich, soweit ich erkennen kann (und in der letzten Zeit war ich öfters in Buchhandlungen unterwegs) nichts, was für mich erwerbenswert wäre.
Und da ist es mir pieps, ob Hardcover oder Paperback.
Wenn ich dann mal ein Buch kaufe, dann kaufe ich eins, das billig ist. (Also Paperback)
Denn: billiger Inhalt = kauf ich doch nicht mit teurer Aufmachung
Zudem ist es so, dass ich Bücher selten zweimal lese - höchstens bei Terry Pratchett. Wenn ich hingegen davon überzeugt bin, dass ein Buch super ist, dann kaufe ich es auch in toller Aufmachung - entweder für mich (unwahrscheinlich) oder für Freunde (wahrscheinlicher).
Aber bei der derzeitigen Flaute seh ich das nicht ein.
Schade, eigentlich. Ich mag gebundene Bücher sehr. Aber eben auch nur, wenn sich der Inhalt lohnt, lange aufbewahrt zu werden.
Ich bin ein Büchereigänger, also kümmern mich Buchpreise weniger. Schade ist es allerdings, wenn es gewisse Klassiker nicht mehr als Hardcover zur Verfügung hat, da würde es - in meinen Augen - wieder Sinn machen. Klassiker hebt man am ehesten auf, als die "Wegwerf-Hohlbein-Ware", die zurzeit produziert wird.
Ich finde es allerdings wichtig, neue Verlage zu unterstützen. Und da diese eher selten Massenware anbieten, sondern eher exotischere Sachen bzw. sie sich oft besser präsentieren und innovativ sind, lohnt sich da das Hardcover auch, wie ich finde.
SargAsmus
26.06.2009, 14:20
ich habe heute morgen im radio gehört, dass in der aktuellen tagespolitik pläne bestehen, die mehrwertsteuer für bücher auf 19% anzuheben. so wie ich treogen (und andere in diesem thread) verstanden habe, haben kleine verlage bereits bei den heutigen 7% ihre schwierigkeiten, bücher zu erschwinglichen preisen zu verlegen. ich denke, die politik geht hier den falschen weg: bücher sollten mMn für die breite masse erschwinglich sein / bleiben. bibliotheken sind ja nett, bei unseren (berlin) lässt das angebot für viel-leser aber einiges zu wünschen übrig. was denkt ihr, sollten bücher überhaupt besteuert werden, oder liegt vielleicht ein größerer nutzen in ihrer verfügbarkeit? ich freue mich auf eure antworten!
Bertvogel
26.06.2009, 14:50
Wünschenswert für den Leser wäre es natürlich, wenn Bücher umsonst wären, aber was helfen Wünsche. Die Verlage wollen verdienen, der Autor will verdienen, der Staat braucht Geld. Und das bekommt er dort am leichtesten, wo viele Menschen etwas ausgeben. Keine Steuern erhöhen heißt vielleicht, dass dort nichts gemacht werden kann, wofür das Geld vorgesehen war. Die Steuern anderswo erhöhen, heißt, dass hier jemand bluten muss.
Insgesamt bin ich jedoch für die Beibehaltung des Steuersatzes von 7%. Anderes wird auch ermäßigt besteuert, etwa Lebensmittel. Einige Umsätze werden gar nicht besteuert, etwa Mieten. Da sind 7% für Bücher ein vernünftiger Kompromiss zwischen dem Geldhunger des Staates und dem Wunsch, Buchpreise einigermaßen tief zu halten.
...so wie ich treogen (und andere in diesem thread) verstanden habe, haben kleine verlage bereits bei den heutigen 7% ihre schwierigkeiten, bücher zu erschwinglichen preisen zu verlegen. ich denke, die politik geht hier den falschen weg: bücher sollten mMn für die breite masse erschwinglich sein / bleiben.
Ich denke das (Haupt)Problem ist nicht die Steuer. Denn das Geld wird ja insgesamt nicht weniger, ganz im Gegenteil, es verteilt sich nur zunehmend auf immer weniger Leute. Das ist vermutlich auch ein Grund, warum nicht nur Autoren zunehmend Absatzschwierigkeiten haben.
Aber selbst bei einer Erhöhung auf 19% Mwst werden Bücher für die breite Masse trotzdem noch erschwinglich bleiben. Fantasy-Literatur im allgemeinen find´ ich jetzt (außer einige Ausnahmen) auch nicht wirklich überteuert - andere "Hobbys" sind da wesentlich kostenintensiver.
Die Erhöhung der Mwst wird wahrscheinlich wegen einiger "kleinerer" Haushaltsdefizite (nach der Bundestagswahl) wieder in eine neue Runde gehen, auch wenn es einige (Politiker) immer noch nicht wahrhaben wollen.
Die Frage ist nur, auf was man sich einigt. Bei der letzten Erhöhung wollte man sich auf 17 bzw. 18 Prozent festlegen - letzlich einigte man sich auf 19.
Bin mal gespannt, was diesmal rauskommt...:rolleyes:
Ich denke das (Haupt)Problem ist nicht die Steuer.
Das ist richtig.
Bei vielen Kleinverlagen greift halt auch die Kleinunternehmer-Regelung - sprich, Firmen mit weniger als 50.000 Euro Umsatz brauchen keine Umsatzsteuer abführen.
Bei einem Buchpreis von ca. 13 Euro müsste der Verlag also 3800 Bücher pro Jahr verkaufen. Das wären schätzungsweise 20 Projekte pro Jahr mit ca. 200 Verkäufen. Das müsste schon ein ziemlich rühriger Kleinverleger ohne Brotjob sein.
Zumindest für Kleinverlage ist das Hauptproblem schlicht und einfach der fehlende Absatz. Solange ein Verlag keine Absätze jenseits der 2000 Exemplare erwarten kann, braucht er nicht auf Offsetdruck umsteigen.
Aber die meisten Projekte haben eine Auflage von 150, 200, 250
Und Digi-Druck hat nunmal seinen Preis.
Große Verlage kriegen halt einen ganz anderen Preis angeboten, da sind 50 Cent je Ex. Druckkosten normal. Da ist es dann auch nicht schlimm, wenn sich die Hälfte der Auflage nicht innerhalb eines Jahres verkauft und darum vernichtet (makuliert) und der "Verlust" bei der Steuerabrechnung gegengerechnet wird (allgemein gängige Praxis).
Aber ganz klar, wenn die Abschaffung des ermäßigten Buchpreises beschlossen ist, wird sich das - wie immer - direkt auf den Kunden und Leser auswirken.
Ob es die Bedingungen der Kleinverlage erschwert oder nur dafür sorgt, dass hauptsächlich die Großverlage ihre Preise anpassen müssen und der Preisunterschied zwischen Großen und Kleinen geringer wird, muß die Zeit zeigen.
Hallo,ist euch auch schon aufgefallen,das gerade Fantasybücher sehr teuer sind im Vergleich zu anderen Büchern.
Ich denke der Durchschnittspreis liegt hier bei 15 Euro pro Buch,was ich für ein TB nicht gerade wenig finde.
Woran liegt das? an der geringeren Auflage im Vergleich zu anderen Literatursparten?
lg
markus
Seraphina
17.07.2009, 18:12
Ja. Könnte sein.
Allerdings sind die Fantasy-Bestseller trotz Riesen-Auflage noch viel teurer!
Man knöpft den Leuten Geld ab, wo´s nur geht! :rolleyes:
Ihr müsst euch mal vorstellen,
das sind ehemals 30 Mark pro Buch und das sind nur Taschenbücher.
also 10 Euro lass ich mir noch gefallen,aber 15 Euro pro Buch ist wirklich überhöht.
Und der Widerverkaufswert liegt dann bei 1-2 Euro,wenn man sich von dem Buch wieder trennt.
Das tut schon richtig weh.
Das krasseste Beispiel für die überhöhten Preise in Deutschland das mir grade einfällt ist "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin: Nicht nur das ein englischer Band in zwei deutsche geteil wird, nein! Eines dieser halben Bücher kostet mehr, als das ganze Englische Buch.
12€ für ein deutsches, 8€ für ein englisches, ich bezahle bei der Blanvalet Variante also das dreifache für den gleichen Inhalt*nein*
Aber ich kann Problemlos auf Englisch lesen von daher:D
Trotzdem finde ichs einfach nicht ok, uns Fantasyleser so zu viel zahlen zu lassen...
Nazgul-sama
17.07.2009, 18:23
günstig sind die nicht gerade, aber darüber haben wir schon einen Thread:
http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=2451
Leider ist mein Englisch nicht so perfekt,das ich problemlos eine Fantasygeschichte auf Englisch lesen könnte.
:(
darum muss ich auf die überteuerten deutschen Ausgaben zurückgreifen.
Das krasseste Beispiel für die überhöhten Preise in Deutschland das mir grade einfällt ist "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin: Nicht nur das ein englischer Band in zwei deutsche geteil wird, nein! Eines dieser halben Bücher kostet mehr, als das ganze Englische Buch.
12€ für ein deutsches, 8€ für ein englisches, ich bezahle bei der Blanvalet Variante also das dreifache für den gleichen Inhalt
Gerade deswegen habe ich mich bis dato vor genau diesen Büchern ferngehalten :).
Ich bestelle sowieso hauptsächlich bei Amazon gebrauchte Bücher. Somit kann ich mir einigermaßen was sparen.
Da ich einen großen Buchverschleiß habe und auch eine gewisse Sammelleidenschaft da entwickelt habe, kann ich mir im Grunde, keine neuen Bücher leisten.
Das muss dann schon was Tolles sein :)
Auf gebrauchte Bücher bin ich teilweise auch schon umgestiegen,nur leider haben die Bücher fast nie meinen Ansprüchen genügt,bzw. entsprochen.
Bücher die bei Amazon,oder Ebay als sehr gut beschrieben waren,hatten tiefe Falten am Buchrücken,Eselsohren,waren innen verschmiert,usw......
Und da ich sehr penibel mit meinen Büchern umgehe,tut mir sowas fast schon in der Seele weh,wenn ich mein Bücherregal betrachte. Da fallen mir gerade die Bücher,die sich in eher schlechtem Zustand befinden sofort auf.
Ich schlage z.b die Seiten beim Bücherlesen nie ganz auf,sondern höchstens zu 45 Grad um den Buchrücken zu schonen.
Die einzige Alternative sind Bücher die gebraucht aber ungelesen,also im Neuzustand sind,nur leider werden die sehr selten angeboten.
Bücher die bei Amazon,oder Ebay als sehr gut beschrieben waren,hatten tiefe Falten am Buchrücken,Eselsohren,waren innen verschmiert,usw......
Echt? Das ist mir zum Glück noch nie passiert. Den kannst aber dann gleich ne Super Bewertung reinschreiben :).
Also Eselohren schon, aber es stand nix drinnen oder ähnliches ;).
Ich schlage z.b die Seiten beim Bücherlesen nie ganz auf,sondern höchstens zu 45 Grad um den Buchrücken zu schonen.
Ich darfs ja gar nicht laut sagen, aber ich nehm sogar manchmal ein Buch mit ins Bad und lese es während ich bade. Da kann schon mal passieren, das die Seiten wellen ;).
Ich finde des jetzt nicht so schlimm, darum greife ich gerne auf Amazon zurück :)
45 Grad sind schon hart :) Kann man da überhaupt schön lesen? ;=)
hi,dumdidu
Also wenn ich in der Badewanne ein Buch lesen würde,würde ich Panik bekommen,das mir das Buch ins Wasser fällt :D
Mit schon gebrauchten Büchern,oder Büchern die mir nicht so wichtig sind,gehe ich auch nicht so extrem sorgfältig um,das mache ich mit Büchern,die ich neu gekauft habe,die einfach schön bleiben sollen:D
Damit ich mich noch viele viele Jahre an ihnen erfreuen kann:D
Die sind eigentlich viel zu schade um gelesen zu werden:D:D
Bei einem 45 Grad Winkel ist das Lesen zwar schwierig,aber es geht,dauert nur etwas länger:D Darum ziehe ich eigentlich Hardcover TBs vor,aber die meisten Fantasybücher gibts halt nur als Tb zu kaufen und da muss man doppelt sorgfältig mit umgehen.
Bücher sind für mich Schätze,jedes birgt eine Geschichte.Ich liebe Bücher.
Bücher sind für mich Schätze,jedes birgt eine Geschichte.Ich liebe Bücher.
Mungi, da muss ich dir völlig recht geben. Dieser Satz bringt es auf den Punkt. Gute Bücher, gerade in der Fantasy, bergen oft eine ganze Welt, einen Schatz. :)
Also bei Büchern, die ich jetzt geschenkt bekommen habe und die ihm HardCover sind, die würde ich auch niemals jetzt im Bad lesen, aber Softcover, am Besten noch gebraucht. Kein Problem ;)
Kennst du die Eigenart, das man Bücher, wie Zeitungen einmal um ihre Achse dreht bzw. einfach umschlägt?
Also das find sogar ich, dann als "barbarisch" :)
Bücher sind für mich Schätze,jedes birgt eine Geschichte.Ich liebe Bücher.
Mir gefällt dieser Satz auch sehr, und kann den auch unterschreiben :)
Allerdings erklärt er auch, warum manche Fantasy-Bücher eben teurer sind ;)
Wenn ihr über Lesegewohnheiten allgemein und "Macken" beim Lesen reden möchtet: benützt bitte diesen Thread: http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=340
Hier wollen wir doch bei den zu teuren (?) Fantasy-Büchern bleiben...
Plusquamperfekt
18.07.2009, 10:45
Ich finde das die Preise bei Fantasy Büchern eher unter dem Durchschnitt liegen. Ich habe mir kürzlich ein neues Basketballbuch gekauft und der billigste Preis bei Amazon war 15€ (von 25). Das ganze für ein 300 Seiten Buch. Hingegen finde ich solche Fantasybücher (mit dem gleichen Format, Seitenzahl etc.) für ca. 5-7€.
ich finde also nicht das Fantasy Bücher teurer sind als andere.
Mfg
Pqp
Ich finde das die Preise bei Fantasy Büchern eher unter dem Durchschnitt liegen. Ich habe mir kürzlich ein neues Basketballbuch gekauft und der billigste Preis bei Amazon war 15€ (von 25). Das ganze für ein 300 Seiten Buch. Hingegen finde ich solche Fantasybücher (mit dem gleichen Format, Seitenzahl etc.) für ca. 5-7€.
ich finde also nicht das Fantasy Bücher teurer sind als andere.
Mfg
Pqp
Ich denke, ein Verleger kann Dir das sicher besser erklären, aber bei Sach- (und auch Fachbüchern) ist die Auflage viel geringer. In aller Regel sind sie daher teurer. Zudem sind in solchen Büchern oft Bilder und Graphiken drin, was es wohl noch einmal teurer macht.
Doch wie gesagt, ein Verleger kann das sicher besser erklären (wo ist Herr "treogen" Low, wenn man ihn braucht ;)?).
Ich finde die Preise variieren ganz enorm. Taschenbücher sind ja bis auf kleine Differenzen weitestgehend "gleich" teuer. Aber gebundene Ausagaben liegen doch teilweise enorm auseinander.
Beispiel "Seelen" von S. Meyer hat mich 24€ bei decius gekostet was ich schon enorm finde...ich schätze weil es eben im Bestseller-Regal zu finden war. "Faunblut" hat mich die Tage 19€ gekostet - auch kein Zuckerschlecken aber noch im normalen Bereich eines Hardcover. Ich habe ein Auge auf die Fortsetzung von "Das letzte Einhorn" geworfen...das Buch hat schätzungsweise um die 300 Seiten (höchstens) und kostet 25€ (im Vergleich das o.g. Seelen hat ja um die 1000).
LG
Feuerfluegel
19.07.2009, 12:53
Teilweise sollte man tatsächlich froh sein, wenn man Fantasybücher in diesen Preislagen findet, vorallem gebrauchte Fantasybücher sind meistens sehr günstig erhältlich, auch wenn bestimmte Fantasybücher nicht mehr neu aufgelegt werden, bekommt man sie meist noch zu einem fairen Preis.
Ich habe letztens nach der deutschen Übersetzung von "Tipping the Velvet" "Die Muschelöffnerin" gesucht.
Man bekommt dieses Buch im Neuzustand für 199 Euro + 3 Euro Versand, im gebrauchten Zustand bekommt man diese Bücher für knapp 98 Euro + 3 Euro Versand und als Sammlerexemplar kostet es immer noch 49 Euro + 3 Euro Versand.
Nicht mehr aufgelegte Fantasybücher bekomme ich teilweise trotzdem für 3,50. Also im Vergleich sind Fantasybücher meist nicht teurer oder günstiger als andere Bücher.
(wo ist Herr "treogen" Low, wenn man ihn braucht ;)?).
Och, der trieb sich am Wochenende mal wieder auf'm Con herum und versuchte, seine nicht ganz billigen aber guten Bücher an den Mann und die Frau zu bringen :D
Aber - du hast es eigentlich schon perfekt erklärt. Sachbücher haben eine extrem begrenzte Zielgruppe und werden daher in kleiner Auflage gedruckt.
Wenn dann mal noch packenweise Bilder und Grafiken drin sind, kann es auch ganz schnell 49 oder 69 Euro kosten.
Manchmal denke ich noch sehnsüchtig an die gute alte D-Mark zurück.
Inzwischen bezahlt man das Doppelte, mindestens.
Wenn nicht, sogar um die 15 Euro, ganz zu schweigen von diversen anderen Büchern die schon die 20 Euro Marke brechen, und der Preis aufgrund ihrer Seiten-Anzahl sicherlich nicht einmal annähernd gerechtfertigt wäre.
Deshalb habe ich aufgegeben, mich darüber zu ärgern.
Das macht es auch nicht günstiger.
Deswegen bestelle ich ausschließlich per Internet, meist gebraucht.
Denn wenn jemand wie ich, der im Monat zwischen 10-15 Bücher liest, wäre der Preis beim Kauf in der Buchhandlung, einfach nicht zu bewerkstelligen, vor allem weil ich ebenfalls Schülerin bin.
(Sollte man "Bildung" nicht fördern? Ich plediere auf Mengenrabatt!! :D)
Aber was will man machen, außer hoffen, dass es nicht noch teurer wird...?
Wie man es auch dreht und wendet, fest steht: jedes Hobby hat seinen Preis ;)
Ich habe ein Auge auf die Fortsetzung von "Das letzte Einhorn" geworfen...das Buch hat schätzungsweise um die 300 Seiten (höchstens) und kostet 25€ (im Vergleich das o.g. Seelen hat ja um die 1000).
Eine Fortsetzung von "Das letzte Einhorn"? (hab ich was verpasst?)
Ich habe mir letztens noch "Das letzte Einhorn" bestellt und habe etwa
4 Euro bezahlt...
Eine Fortsetzung von "Das letzte Einhorn"? (hab ich was verpasst?)
Ich habe mir letztens noch "Das letzte Einhorn" bestellt und habe etwa
4 Euro bezahlt...
http://www.amazon.de/Das-letzte-Einhorn-Zwei-Herzen/dp/3608938729/ref=wl_it_dp?ie=UTF8&coliid=IDIEXQAT7VDE6&colid=1WNLJMIWRJAAW
Zum einen ist wohl die Originalgeschichte drin wie eben auch eine kleine Fortsetzung, da lag ich mit dem Tipp der 300 Seiten ganz gut, aber es kostet doch "nur" 19,95 anstelle von 25 wie ichs in Erinnerung hatte, oder meine Buchhandlung hat eine andere unverbindliche Preisempfehlung:D.
Der Preis wäre es mir nicht wert. Ich gebe mich mit "Das letzte Einhorn" vollkommen zufrieden. Aber es verdutzt mich, dass das komplette Buch inkl der Fortsetzung 300 Seiten zählt. Denn alleine "Das letzte Einhorn" hat etwa 270 Seiten.
Magitorius
10.09.2009, 12:02
...Und zwar geht es um bestimmte Piper Fantasyromane , z.B. die Kobolde, die Trolle etc. Und zwar sind diese Bücher zwar ein größeres Format als Taschenbücher, aber nur im normalen Taschenbuchformat bedruckt. Dazu kommt eine Schrift, die ich das letzte mal in der Grundschule, bei unseren Lese-Lern-Büchern gesehen habe, also sehr groß, mindesten 14 Punkt. So wird diese Story auf knapp 300 Seiten gestreckt, obwohl das im Taschenbuch höchstens 200 wären. ...
Was sagt ihr dazu? Findet ihr die Preise und die Aufmachung gut/gerechtfertigt?
Also das mit der Schriftgröße höre sich schon komisch an. Ich hab ehrlich gesagt noch nie so ein Buch gelesen. Es kann aber sein, dass das nur Zufall ist.
Allgemein wäre es mir egal wie groß die Schrift ist, ich lese auch gern ein Buch was größere Schrift und mehr Seiten hat, solange der Inhalt gut ist. Aber in deinem Fall, hast du wohl mehr das Papier bezahlt, auch dem die Geschichte gedruckt wurde. :)
Aber ich lese auch hauptsächlich Romane von Heyne, wo ich das Probleme eigentlich nicht habe. Die Schrift ist groß genug um sie zu lesen, aber nicht so groß wie in einem Kinderbuch.*grins*
Aber vielleicht sind Piper-Preis auch allgemein höher, müsste ich jetzt vergleichen. Das weis ich so auf Anhieb nicht.
Meine Grundsatz lautet sowieso: Hauptsache das Buch ist gut.
Auf den Preis schau ich immer erst, wenn ich dem Buch verfallen bin, und dann ist es zu spät. ;)
Also gebundene Bücher finde ich allgemein sehr, sehr teuer.. für die paar Seiten. :/ Dafür lohnt sich das für mich nicht. Finde TBs viel handlicher und angenehmer und preislich vollkommen verkraftbar. *ja*
Bin also ganz zufrieden mit den Preisen, mehr als lesen kann man ja auch nicht..
Ich geb im Monat so run 50€ für Bücher aus, wenn ich viel Zeit habe, ansonsten ~30€.
Da mir das Hobby sehr wichtig ist und ich großen Spaß damit habe, bin ich damit vollkommen zufrieden.
Vor allem, wenn diese Bücher beliebt sind und man lange auf FOlgeteile wartet (Eragon Teil 4 -> 30 €, hallo? *mph*X.X)
Ich muss sagen, ich hab Hardcover eigentlich lieber, da gehen sie nicht so schnell kaputt, aber Taschenbücher sind wirklich preisgünstiger und ich habe gemerkt, dass ich in letzter Zeit auch fast nur Bücher kaufe, die Taschenbuchformat haben. Vielleicht, weil die in den Läden so liegen und nicht als Hardcover. Aber die Taschenbücher sind preislich wirklich okay.
Nur die Hardcover.. *schmunzel*
Vor allem, wenn diese Bücher beliebt sind und man lange auf FOlgeteile wartet (Eragon Teil 4 -> 30 €, hallo? *mph*X.X)
Huhu du,
noch ist das Buch ja nicht erschienen, und der Preis nur vorab so eingestellt. Ich gehe nicht davon aus das dies auch schon der wirklich endgültige Preis ist.
liebe Grüße
Allanon
Huhu du,
noch ist das Buch ja nicht erschienen, und der Preis nur vorab so eingestellt. Ich gehe nicht davon aus das dies auch schon der wirklich endgültige Preis ist.
liebe Grüße
Allanon
Aber er wird definitiv nicht unter die 20€ gehen. Ich denke, mit 25 € ist schon zu rechnen, und das finde ich schon viel für ein Buch.
Ich denke, allgemein kann man sagen, daß die Preise mit steigenden Auflagezahlen sinken, weil der Fixkostenanteil für den Druck sinkt. Andererseits steigt mit steigender Nachfrage auch wieder der Preis, da die Verlage auch nicht von Idioten geleitet werden und so viel Geld verlangen, wie die Kunden zu zahlen bereit sind. Und bei Serien wie Potter, oder Eragon ist die Gier auf den nächsten Folgeband ja schon suchtartig gewesen. Allerdings halte ich den Eragon für überbewertet, aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
LG Bajarin
Dragonologist
07.02.2010, 07:54
Bis jetzt wäre mir noch nie eine Überteuerung aufgefallen...
Die meisten Bücher finde ich, wenn nicht spottbillig, dann schon zumindest günstig. Ich glaube mich erinnern zu können dass die Bücher viel teurer waren als ich ein kleines Kind war, aber vielleicht täuscht das.
Was natürlich teuer kommt sind Super-Extra-Für-Fans-Aufgedonnerte Spezieleditionen zum Jubiläum einer Reihe oder so. Die gehen dann so richtig ins Geld. Aber ansonsten hatte ich noch nie ein Problem mit dem Preis von Büchern...
Allso ich finde die preise unterschiedlich. Manche liegen gut drinnen andere sind zu teuer. Hier in der Schweiz kostet ein gebundenes Buch 35.90 ca.
Das Buch Eragon kostet bei und in Taschenbuch 20.fr das ist zu viel.
Bis(s) zur Mittagsstunde
Band 2
Fr. 34.70 Nicht schlecht.
Ich liebe Bücher aber ich hasse ihre Preise.
Bis jetzt wäre mir noch nie eine Überteuerung aufgefallen...
Was natürlich teuer kommt sind Super-Extra-Für-Fans-Aufgedonnerte Spezieleditionen zum Jubiläum einer Reihe oder so. Die gehen dann so richtig ins Geld.
... oder die langersehnten Fortsetzungen erfolgreicher Reihen, wie Eragon oder Harry Potter. Da langen die Verlage auch richtig zu. Im Marketing heißen solche etablierten Produkte (glaube ich) Cash-cows, weil man da richtig Geld rausmelken kann. Ansonsten bleiben die meisten Bücherpreise aber auch für mein Empfinden unterhalb der Schmerzgrenze.
Im Marketing heißen solche etablierten Produkte (glaube ich) Cash-cows, weil man da richtig Geld rausmelken kann.
Der Begriff wird branchenübergreifend für einen Kunden/Produkt/Marke verwendet, der/die überdurchschnittlich viel Ertrag bringt und dementsprechend wichtig für das Unternehmen ist. Harry Potter wird das für den Carlsen Verlag sicher sein, ohne dass man dafür Prophet sein müsste. Auch hier wieder dank der Buchpreisbindung, wie man plastisch anhand der Preise der englischen Bücher feststellen konnte.
Yussuf der Esel
14.02.2010, 09:59
Das stimmt. Es gibt natürlich Hardcoverbände für 40€, aber das gleiche Buch gibts dann häufig auch in einer 7,50€-Version. Oft muss man auch nur ein wenig abwarten können.
Der Piper Verlag senkt bei viele Bücher die Preise und bringt die Bücher als Taschenbuch heraus.
Also wenn mein Geschaftmodel so Aussieht, das ich mit 5% der Bücher 95% des Gewinnes einfahren. Wenn jetz weniger Bücher verkaufen werden, muss ich den Einheitenpreis bei bestimmten Bücher hochsetzen, damit ich gleichbleibenden Gewinn einfahren. Ein erhöhter Preis führt bei vielen Weltweiten Bestseller dazu das sie ofters Raubkopiert werden oder die Bücher aus der Bücherei ausgeliehen werden oder einfach gebraucht verkauft werden. Also heisst weniger Gewinn wird wieder an der Preis hoch geschraubt und Teufelsreis lauft beginnt von neuen.
Die andere Sachen ist eben das Verlage nicht das neue Medium Ebooks angenehmen. Ich personlich schätzte das Ebook in die nächsten 20 Jahren für viele Jungautoren sehr wichtig werden und es Plattformen entstehen wo freie Autoren ihre Bücher vorstellen. Die Verlage werden immer unwichtiger.
Ich personlich hoffe noch das es irgentwann mal eine Ebook Flatrate gibt. Wo man nur Bücher von deutschen sprachigen Autoren kricht.
Für ein klasse Buch darf man auch klasse Geld verlangen... davon gibts aber leider zu wenige... aber über 14€ würde ich mich nicht aufregen...die Trolle haben mich weitergebracht hätte auch 20 bezahlt ist tolle Inspiration...
Sörnäinen
31.05.2010, 12:57
Für ein klasse Buch darf man auch klasse Geld verlangen... davon gibts aber leider zu wenige... aber über 14€ würde ich mich nicht aufregen...die Trolle haben mich weitergebracht hätte auch 20 bezahlt ist tolle Inspiration...
Ich bin auch gerade ganz überrascht... 14 Euro für ein Buch ist zu teuer? :O
Snöblumma
31.05.2010, 16:25
Für ein klasse Buch darf man auch klasse Geld verlangen... davon gibts aber leider zu wenige... aber über 14€ würde ich mich nicht aufregen...die Trolle haben mich weitergebracht hätte auch 20 bezahlt ist tolle Inspiration...
14€ finde ich ok (je nach Aufmachung und Dicke des Buches, aber für den Standard-Fantasy-Schinken in halbwegs anständiger Bindung finde ich das einen fairen Preis). Müssen ja schließlich eine Menge Leute davon leben...
Hardcover ist da ein anderes Thema. Ich glaub, ich hab mir noch nie ein Hardcover gekauft, zumindest in den letzten fünf Jahren nicht mehr (seit ich studiere, da schaut man plötzlich aufs Geld:D) und auch davor glaub ich nicht.
Per Anhalter durch die Galaxis hab ich mir mal als Sammelband in Hardcover zugelegt, aber das ist auch Jahre her... was das angeht, kann ich also bezüglich Preisniveu nichts sagen. Allein der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass man keine neu herausgekommenen Bücher in toller Aufmachung kaufen sollte :p.
Es gibt auch genug Bücher die einfach auifgebläht werden, damit man nicht gleich merkt, das eigentlich viel leeres Papier kauft anstatt eine sehr langen Geschichten.
z. B Markus Heitz die Zwerge hat 1,3 Mio Schriftzeichen mit Leerzeichen, aber Markus Heitz die Albae hat 0,75 Mio Schriftzeichen mit Leerzeichen. Beide Bücher kosten 15 Euro. Für mich sind die Albae 42% teuer als die Zwerge. Man sieht bei Albae aber nicht, das das Buch von Inhalt weniger ist.
Wie soll die Qualität eines Buches wissen, wenn es nicht gelesen hat. Man kann ja nicht von jeden Buch verlangen, das man es komplett liest und dann bezahlt.
Also, auf die Idee, den Preis eines Buches in Relation zu der Anzahl der verwendeten Schriftzeichen zu setzen, ist mir noch nicht gekommen :eek:
Du meinst also, je mehr Wörter, besto besser die Geschichte, oder hab ich da was missverstanden?
Wenn ja, empfehle ich Telefonbücher: sie enthalten eine Unmenge Schriftzeichen, und die meisten kosten gar nichts.
Sörnäinen
03.06.2010, 21:08
Man kann ja nicht von jeden Buch verlangen, das man es komplett liest und dann bezahlt.
In China gibt es eBooks, die man pro Seite bezahlt. Faszinierende Idee. Aber führt natürlich dazu, dass die Geschichten die ganze Zeit auf Spannung setzen und lauter Cliffhanger haben...
Trotzdem: Die Idee ist gut. Die ersten x Seiten umsonst, und danach Bezahlung pro Seite.
Na Hathor vllt wär es eine gute Idee die Schriftzeichen auf einen Buch abdrücken. Es wär mal interessant für welches Buchumfang man bezahlt. Was ich sagen wollte, ist das man mit Schriftzeichen auch den Umfang eines Buch abschätzen kann. Ich kann dann ja sagen für das Buch geben 15 Teuro aus oder sage einfach es zu wenig Buch für das Geld.
Wenn so z. B Alexey Pehov Schattenwanderer sehe und dann den Preis 17 Euro würde niemals das Buch kaufen, aber trotzdem ist das Buch auf der Spiegel Bestseller Liste.
An Sörnäinen
es hört sich ja interessant an, das pro Seite bezahlt. Was bezahlt pro Seite und ist die Qualität besser?
Ich personlich für eine Ebookflatrate von 25 Euro in Monat. Wo man eben ein Ebook Reader kricht, damit die Ebook mit lesen kann.
Das Angebot würde ich erstmal auf deutsche Autoren festlegen und dann noch mein Hörbuch Angebot ausweiten. Das würde versuchen neue Stilmittel zufinden oder die Vorteile von Ebook ausnutzen.
Wo wir bei Buchpreisen sind, hab bei Amazon gesehen, dass der neue Eragon-Band 30 Euro kosten soll :eek: ...
Ist zwar nicht mein Geschmack, aber da die Bücher so beliebt sind, muss man sich als Onlineredakteur ja informieren :D ... und ich muss sagen, bei Jugendbüchern find ich es fast noch schlimmer, wenn Bücher dann so extrem teuer sind. Weil die meisten Kids können es nicht abwarten, sondern hauen entweder ihr ganzes Taschengeld für das 30 Euro Buch raus oder es wird solange daheim Terror gemacht, bis man den Schinken bekommt ...
Rein von der Geschäftsstrategie sicher nicht dumm, aber ein bisschen assig find ichs eben schon.
ZwergenTurner
12.06.2010, 14:59
30 Euro?!?
Das ist doch nicht deren Ernst?!
Mann, die spinnen, die Verleger(natürlich nur auf diesen einen Verlag bezogen...)
Pfah, DAS ist wirkich traurig...
Harlekin
12.06.2010, 16:56
30 Euro?!?
Das ist doch nicht deren Ernst?!
Mann, die spinnen, die Verleger(natürlich nur auf diesen einen Verlag bezogen...)
Pfah, DAS ist wirkich traurig...
Ich weiß nicht, was daran so schockierend sein soll. Mich überrascht es jedenfalls nicht.
Wenn sich mit einem Buch Geld verdienen lässt, ist den Verlegern jedes Mittel recht, um an die Moneten zu kommen. Und gerade bei so einem Bestseller wie Eragon ist es selbstverständlich, dass die Bücher total überteuert sind - weil man damit den ganzen Die-Hard-Eragonfans das Geld aus der Tasche ziehen kann, die es nicht abwarten können. Hinzu kommt, dass es der lang ersehnte (und gehypte) Abschlussband der Reihe ist, das gibt noch mal einen satten Aufschlag.
Willkommen in der Realität. Marktwirtschaft ist grausam. So ist das Leben.
Old Faithful
12.06.2010, 18:37
So traurig es ist Harlekin. Aber Du hast natürlich recht. Das Angebot wird von der Nachfrage bestimmt.
Einst tröstet jedoch. Nach einer gewissen Zeit bekommt man die Bücher in der Regel nachgeschmissen.
Ich hab für meinen Teil kein Problem auch mal etwas länger zu warten um den Halsabschneidern die lange Nase zu zeigen. Das mach ich bei PC- Spielen schon seit Jahren so!
Harlekin
12.06.2010, 18:44
So traurig es ist Harlekin. Aber Du hast natürlich recht. Das Angebot wird von der Nachfrage bestimmt.
Einst tröstet jedoch. Nach einer gewissen Zeit bekommt man die Bücher in der Regel nachgeschmissen.
Ich hab für meinen Teil kein Problem auch mal etwas länger zu warten um den Halsabschneidern die lange Nase zu zeigen. Das mach ich bei PC- Spielen schon seit Jahren so!
Sehe ich genauso. Manchmal muss man gar nicht lange warten, denn die meisten Hypes legen sich ziemlich schnell. Wenn ich mir einen Film ansehen will, warte ich einfach eine Woche, bis der nächste angelaufen ist, und gehe dann erst ins Kino. Voilá, schon hat man den ganzen Saal für sich allein :D
Bei Büchern ist das auch nicht anders. Mit ein wenig Geduld läuft sich die Eragon-Hysterie auch bald tot und wenn sich keiner mehr dafür interessiert, bekommt man die Bücher tatsächlich nachgeschmissen.
Das Problem ist nur, dass viele Fans es einfach nicht erwarten können und das Buch bereits im Voraus bestellen, weil sie es vor allen anderen gelesen haben wollen.
Sehe ich genauso. Manchmal muss man gar nicht lange warten, denn die meisten Hypes legen sich ziemlich schnell. Wenn ich mir einen Film ansehen will, warte ich einfach eine Woche, bis der nächste angelaufen ist, und gehe dann erst ins Kino. Voilá, schon hat man den ganzen Saal für sich allein :D
Bei Büchern ist das auch nicht anders. Mit ein wenig Geduld läuft sich die Eragon-Hysterie auch bald tot und wenn sich keiner mehr dafür interessiert, bekommt man die Bücher tatsächlich nachgeschmissen.
Das Problem ist nur, dass viele Fans es einfach nicht erwarten können und das Buch bereits im Voraus bestellen, weil sie es vor allen anderen gelesen haben wollen.
Du musst auch den Gruppenzwang mit Einberechnung. Wenn jetz auch Eragon Fan und sich aktiv in ein Eragonforum mitschreibt, will man gleich mitreden und nicht nach Wochen. Also gibt es nur 2 Möglichkeiten an das Buch zu kommen. Man kauft sich Buch für ein überhöhten Preis oder man besorgt sich eine Raubkopie.
Es gibt also eine sehr hohe Nachfrage an Raubkopie. Die Wiederum dafür sorgt, das das Buch sehr schnell als Ebook oder Hörbuch in eine offen Warezboard erscheint, weil die Leute die hoch laden Geld damit verdienen können.
ZwergenTurner
15.06.2010, 14:20
Man kauft sich Buch für ein überhöhten Preis oder man besorgt sich eine Raubkopie.
Oder man borgt es sich bei einem Freund oder in der Bibliothek aus:D(wobei man da wohl sehr geschwind sein muss^^)
Aber du hast schon recht. Das ist sicher ein Problem...
30 Euro?!?
Das ist doch nicht deren Ernst?!
Ich kann dazu nur sagen, dass Harry Potter - Band 5 auch so viel gekostet hat als er neu rauskam... (ist glaub ich auch der dickste Teil) und die anderen waren auch so um die 25 Euro glaub ich, ich habs aber trotzdem gekauft, weil ich halt gleich wissen wollte wies weitergeht (in den Büchereien hätte man ja ewig gewartet...); finde es aber auch zu viel. Waren aber allerdings auch die harten Einbände (also gute Qualität), die ja generell zwischen 20 und 25 Euro kosten, da verstehe ich es noch.
Überhöht finde ich es allerdings bei Taschenbüchern in dem Sonderformat (also höheres Format), die ja teilweise auch um die 15 - 20 Euro kosten im Fantasybereich und für ein "normales" Buch, also nicht gebunden, finde ich das viel zu teuer und da überleg ich es mir schon ob ich mir das wirklich kaufe. Oft gibts ja tatsächlich später nach dem Hype die billigere Version, aber viel zu selten im Fantasy-Bereich.
Allerdings gibts viel, was ich lesen möchte nicht in Bibliotheken und leihen kanns mir auch niemand, weil ich nicht viele Leute kenn die Fantasy lesen, und da kauf ich es mir doch oft um den Preis... :rolleyes:
Wenn ich ein gedrucktes Buch bei nur 200 Seiten für 13,49 inc. MwSt verkaufe, dann habe ich einen Erlös von 0,14 Euro pro Buch, mein Verlag bekommt den selben Betrag. Der Rest geht für den Druck und den Vertrieb drauf. Darunter ginge es garnicht.
Nur in Massenauflagen läßt sich ein Buch billiger verkaufen. Und damit sind die meisten deutschen Jungautoren in einer ungünstigen Lage. Schon bei dem Preis finden sich recht wenige Käufer. Damit man aber richtig in das schriftstellerische Geschäft einsteigen kann, muß man davon auch leben können. So bleibt den vielen Autoren eigentlich nur, die Zeit für ein Buch nebenbei aufzubringen.
Und das ist auch nicht gerade einfach. Mein erstes Buch hat mir gut ein halbes Jahr intensive Arbeit gekostet. Die Zeit muß man ersteinmal haben.
Ich bin diesem ganzen Dilemma aus dem Weg gegangen und vertreib mein erstes Werk vorerst nur als e-book. Hier fallen diese ganzen Vertriebs- und Druckkosten weg. Ich will niemanden horende Buchpreise anbieten, da ich in der Vergangenheit selber ungerne mehr als 13,00 Euro für ein Buch ausgeben habe.
LG
EmmaLena
20.06.2010, 11:01
ich glaub nicht, dass die teurer sind als andere.
Taschenbücher und gebundene Bücher haben die selben Preise.
Das teuerste was ich an Fantasybüchern gesehen hab, war ca. 27 € glaub ich. Die Bücher sind halt teurer, wenn sie neu sind. Je länger es sie gibt, desto billiger werden sie. Zumindest die meisten.
ich glaub nicht, dass die teurer sind als andere.
Taschenbücher und gebundene Bücher haben die selben Preise.
Das ist mir jetzt aber mehr als neu. Sicher hab ich auch schon gebundene Bücher für den selben Preis wie so manch andre Taschenbücher gefunden. Aber die waren dann auch von der Seitenzahl bei ca 200. Oder zufällig grad in einem billigen Buchpaket zu bekommen.
Anonsten liegt der Preis meisten bei einem Unterschied von 8-10€. Mal auch mehr. Weniger hab ich nicht gesehen.
Die Bücher sind halt teurer, wenn sie neu sind. Je länger es sie gibt, desto billiger werden sie. Zumindest die meisten.
Das stimmt, allerdings kommen dann auch die Taschenbücher und auch mein "billiger werden" der Hardcover hab ich es noch nicht genauso günstig wie die Taschenbuchversion gesehen.
Lass mich aber gerne eines Besseren belehren :D
Nochmal zum Thema selbst:
Mittlerweile bin ich so weit, dass ich sage: nichts über 20€ ausser es ist mir empfohlen worden (von Menschen auf deren Meinung ich wer lege) und interessiert mich selbst brennend. Ansonsten warte ich lieber auf das Taschenbuch.
ich glaub nicht, dass die teurer sind als andere.
Taschenbücher und gebundene Bücher haben die selben Preise.
Das teuerste was ich an Fantasybüchern gesehen hab, war ca. 27 € glaub ich. Die Bücher sind halt teurer, wenn sie neu sind. Je länger es sie gibt, desto billiger werden sie. Zumindest die meisten.
Na klar werden Bücher irgentwann billiger. Es ist eher die Frage wann ist es passiert z. B wird beim Piper Verlag jetz erst die Orks und Zwerge neuaufgelegt als Taschenbuch.
Die meisten Leute nervt es einfach das man ofters diese Grossformat/ Broschierte Bücher kricht, die um einiges teuer sind als Taschenbuchausgaben.
Ich bin persönlich setze lieber auf die warscheinlich das viele Leute ein gefragtes Buch übersehen, Bücher aus der Bücherei ausleihen und Tauchbörse. Also mein jüngstes Buch ist gerade mal 3 Monate alt.
Oder man borgt es sich bei einem Freund oder in der Bibliothek aus:D(wobei man da wohl sehr geschwind sein muss^^)
Aber du hast schon recht. Das ist sicher ein Problem...
Es kommt drauf an von welchen Standpunkt es sieht. Ein unbekannter Autor kann mit Hilfe von Raubkopier mehr Bücher verkaufen als ohne.
Bei Weltweiten Bestseller verkauft man weniger Bücher. Also ich vermute das auf 10 legale verkaufe Kopiern 1 illegale Kopien kommt.
Also warum werden weltweite Bestseller gratis zum Downlead angeboten?
Man müste nur die richtige Idee haben um die Ebook so gestallten, das man gleichen Umsatz oder noch mehr Geld verdient.
Ich finde auch, daß besonders im Fantasy-Bereich die Softcover sehr teuer geworden sind durch diese schummelgroßen Ausgaben. Ich habe jetzt die Konsequenz in der Form gezogen, daß ich mir viele Bücher gleich auf Englisch besorgen werde. Da zahl ich oft weniger als die Hälfte.
So kostet "Der Nachtmagier" von Robin Hobb - Taschenbuch wohlgemerkt - 17 Euro, was ich für ein solches einfach nicht zahle.
Sörnäinen
01.07.2010, 09:42
Ich finde auch, daß besonders im Fantasy-Bereich die Softcover sehr teuer geworden sind durch diese schummelgroßen Ausgaben. Ich habe jetzt die Konsequenz in der Form gezogen, daß ich mir viele Bücher gleich auf Englisch besorgen werde. Da zahl ich oft weniger als die Hälfte.
So kostet "Der Nachtmagier" von Robin Hobb - Taschenbuch wohlgemerkt - 17 Euro, was ich für ein solches einfach nicht zahle.
Die Diskussion hat einen Unterton, der mir zu denken gibt. Wieso müssen Bücher billig-billig sein? Brauchen wir einen Bücher-Mediamarkt mit "Geiz ist Geil"-Reklame? Sollen wir Bücher pro Kilogramm verkaufen?
Ein gutes Buch ist auch 17 Euro wert, sonst lese ich halt was billigeres. Aber ich sehe hier voraus, dass bald viele ihre Raubkopiererei so rechtfertigen werden: "Alles zu teuer, Autoren haben doch Spaß am Schreiben, sollen sie doch noch einen richtigen Job machen." Das habe ich alles bei der Musikindustrie schon mal gehört...
Mein Vorschlag: Buch anschauen, wenn man's haben will, kaufen. Sonst liegenlassen, wenn es viele machen, sinkt auch der Preis...
Die Diskussion hat einen Unterton, der mir zu denken gibt. Wieso müssen Bücher billig-billig sein? Brauchen wir einen Bücher-Mediamarkt mit "Geiz ist Geil"-Reklame? Sollen wir Bücher pro Kilogramm verkaufen?
Teuer müssen Bücher jedenfalls auch nicht sein, wie ich an den englischen Ausgaben immer wieder sehe. Die Entscheidung muß am Ende jeder für sich selbst treffen - ich sehe bei der Menge an Büchern, die ich kaufen möchte, nicht mehr die Möglichkeiten, solche Preise mitzutragen, von ganz besonderen Ausnahmen abgesehen.
Wer diese Ausgaben gerne kauft, dem sei es ja herzlich gegönnt :)
Jadeaugen
01.07.2010, 19:32
Die Diskussion hat einen Unterton, der mir zu denken gibt. Wieso müssen Bücher billig-billig sein? Brauchen wir einen Bücher-Mediamarkt mit "Geiz ist Geil"-Reklame? Sollen wir Bücher pro Kilogramm verkaufen?
Das möchte ich auch mal kommentieren: Nein, Bücher müssen nicht extrem billig sein. Und auch die Preisbindung im deutschen Raum finde ich in Ordnung. Aber man muss auch sehen, dass Literatur auch ein Teil Bildung ist - und ist es wirklich gerechtfertigt, teilweise ohne Alternative happige Preise anzubieten (als diese Alternative sind Taschenbücher zum Teil nunmal auch gedacht), sehe ich da auch den Auftrag nicht erfüllt, die Leute am Lesen zu halten und zum Lesen anzuregen, gerade Kinder und Jugendliche, die teils kein so großes Budget zur Verfügung haben.
Sörnäinen
01.07.2010, 20:45
Das möchte ich auch mal kommentieren: Nein, Bücher müssen nicht extrem billig sein. Und auch die Preisbindung im deutschen Raum finde ich in Ordnung. Aber man muss auch sehen, dass Literatur auch ein Teil Bildung ist - und ist es wirklich gerechtfertigt, teilweise ohne Alternative happige Preise anzubieten (als diese Alternative sind Taschenbücher zum Teil nunmal auch gedacht), sehe ich da auch den Auftrag nicht erfüllt, die Leute am Lesen zu halten und zum Lesen anzuregen, gerade Kinder und Jugendliche, die teils kein so großes Budget zur Verfügung haben.
Das ist allerdings die Kehrseite der Medaille. Und ich denke, viele Verlage - vor allem die großen - werden bald die Quittung dafür bekommen, ihre Preise so zu gestalten... wie die Musikindustrie auch wird die Verlagswelt einsehen müssen, dass gute, unkomplizierte Verfügbarkeit und korrekte Preise nötig sind, um im digitalen Zeitalter zu überleben.
Und das schadet vermutlich nicht unbedingt.
Was mich gestört hat, war diese Forderung nach Dumpingpreisen. Das erhöht die Qualität nicht, und als Autor ärgert es mich, weil es danach klingt, als sollte ich etwas bieten, daber dafür bloß keine angemessene Bezahlung erwarten.
Den von Jadeaugen angesprochenen Punkt hatte ich auch schon im Sinn. Das nicht ganz so lesefreudige Klientel sagt bei hohen Preisen wohl eher mal nein.
Daß ein kleiner Autor kaum Möglichkeiten hat, etwas billiger anzubieten, ist mir übrigens auch verständlich. In dem Fall werte ich den Preis auch nicht als Abzocke. Ich habe mir etwa die Unkrautland-Bücher gekauft, obwohl sie verhältnismäßig teuer sind, aber so einen kleinen Verlag unterstützt man bei ansprechenden Produkten auch mal.
Störend empfinde ich wie gesagt diese großformatigen Softcover der großen Verlage, denn die müssen in meinen Augen nicht sein.
Midgardschlange
02.07.2010, 09:51
Das möchte ich auch mal kommentieren: Nein, Bücher müssen nicht extrem billig sein. Und auch die Preisbindung im deutschen Raum finde ich in Ordnung. Aber man muss auch sehen, dass Literatur auch ein Teil Bildung ist - und ist es wirklich gerechtfertigt, teilweise ohne Alternative happige Preise anzubieten (als diese Alternative sind Taschenbücher zum Teil nunmal auch gedacht), sehe ich da auch den Auftrag nicht erfüllt, die Leute am Lesen zu halten und zum Lesen anzuregen, gerade Kinder und Jugendliche, die teils kein so großes Budget zur Verfügung haben.
Neue Bücher leiste ich mir nur zu bestimmten Anlässen, oder wenn ich Gutscheine geschenkt bekomme.
Es passiert nur ganz selten, dass ich eine Neuerscheinung unbedingt haben muss.
Wenn jemand gerne liest, hat er auch andere Alternativen. Büchereien, Flohmärkte, Tauschbörsen und die ganzen einschlägigen Internet-Anbieter, die auch gebrauchte Bücher durch Dritte verkaufen.
Mir ist schon klar, dass das den Verlagen und Autoren kein Geld einbringt.
Aber es hält die Leute, wie Jadeaugen so schön sagt, am Lesen.*cool*
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