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Nightfarer
23.05.2009, 22:24
Da hier Leute von meiner Kurzgeschichte "Der Engel" (wer lesen will: http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=2150) begeistert waren, wage
ich es ein zweites Mal, eine von mir reinzustellen. Ich hoffe sie gefällt euch und knallharte Kritik ist erwünscht.

Und Rechtschreibfehler dürfen gerne wieder aufgezeigt werden *Lis-indo und Silaëna angrinse*

Liebe? Liebe! Liebe.

Liebe? Liebe! Liebe.

Liebe. Ein Wort mit vielen Bedeutungen voller Schönheit und Glückseligkeit, Freude und Romantik. Es spiegelt die Leidenschaft und die Inbrunst des Feuers wider, welche zwei Liebende haben. Eine Verbindung die perfekt scheint. Aber für mich ist es ein Wort voll Trauer und Leid, Unglück und Grausamkeit. Denn die Liebe, die ich erleben musste, war nicht wie ein wahr gewordener Traum, sondern ein Alptraum. Doch keiner, aus dem man sich an der schlimmsten Stelle aus dem Schlaf wach schreien kann, sondern einer bei dem man nur hoffen kann, dass er endlich vergeht. Doch wie jeder Alptraum hatte auch dieser einen Anfang und er begann mit einer Feststellung.
Die Schüler standen wartend vor dem Klassenzimmer, in der Hoffnung, dass sich mal ein Lehrer erbarmt die Tür zu öffnen. Doch bisher tat es keiner. Deswegen unterhielten sich alle, mich eingeschlossen. Dort streifte mich sein Blick, während ich mich mit meinen Freunden unterhielt, kurz, so kurz, dass er nicht als solcher hätte gelten können. Aber ich wertete ihn als einen. Als ich bemerkte, dass ich ihn anstarrte, drehte ich schnell mein Gesicht weg und ich spürte eine Wärme auf meinen Wangen. Ein seltsames Gefühl beschlich mich und ich konnte es nicht deuten. Es war neu, schön, seltsam und ich dachte nach, was das sein könnte, doch ich wusste es nicht.
Dann urplötzlich, konnte ich einen Schlüssel hören und die Tür wurde aufgeschlossen. Wir liefen alle Richtung Klassentür und ich stand auf einmal neben ihm. Sein weicher, zarter, süßlicher Duft kroch mir in die Nasenflügel und ich schien irgendwie zu schweben. Ich warf einen kurzen Blick in sein Gesicht und erblickte seine Augen, die mit einer so wunderschönen Farbe waren und mich ansahen. Voller Kraft schienen sie und zeugten von einem massiven Selbstbewusstsein. Dann, ohne Vorwarnung, brach der Geruch ab. Er setzte sich an die andere Seite des Raumes und ich ging verwirrt zu meinem Platz, trunken von seinem Geruch.
Nach der Begrüßung musste ich immer noch an diese Szenerie denken und ich sah ihn an. Ich sah seinen Rücken, der gerade und stabil aussah, seine breiten Schultern, die zum Anfassen einluden, seine Brust, die sich von seinem Shirt abhob und Geborgenheit zu versprechen schien und seine Haare, die einfach wunderschön anzusehen waren. Alles schien perfekt geformt und stimmig und ich wollte träumen, doch da rastete mein Gehirn aus: „STOP! AUFHÖREN!“, schrie es und ich wusste auch warum. Ich fiel in eine Starre und stellte mir die erschreckende Frage: Hab ich mich verliebt?
Mein Kopf schien brennen zu wollen und suchte verzweifelt nach dem Nein, doch es war nicht aufzufinden. Es entdeckte nur eine Leere, dunkle Leere. Eine Lücke im Gehirn, die noch nicht ausgefüllt ist. Ich erschrak innerlich und mein Körper blieb in seiner Starre. Doch unterbewusst schien ich den Text von der Tafel abzuschreiben, so als hätte ich auf Autopilot geschaltet, während mein Bewusstsein weiterhin sehnsüchtig nach dem Nein oder vielleicht sogar einem Ja suchte. Aber das Ja wollte ich nicht mal andenken. Ich verdrängte seine Person so schnell es ging und auch die Frage über die Liebe. Ich unterdrückte sie und schlüpfte zurück in die Realität und benutzte wieder bewusst meinen Körper und stellte mit Erschrecken fest, dass ich in Mathematik saß.

Der Tag verging langsam und schleppend, doch ich konnte meinen Kopf frei halten von dieser Person und dieser Frage über das Verliebtsein. Zumindest gelang es mir, bis die Nacht hereinbrach und ich mich schlafen legte. Ein Traum suchte mich heim, mit mir und ihm in der Hauptrolle. Es war irrsinnig, denn wir kämpften gegeneinander, doch bevor ich den Ausgang und damit den Gewinner sehen konnte, klingelte mich mein Wecker wach. Verwirrt und mit ihm gebrandmarkt stellte ich ihn aus und stand auf.
Als ich im Klassenzimmer ankam, sah ich ihn schon sitzen, lachend, unterhaltend und natürlich Dummheiten machen, die ich einfach nur bescheuert fand. Mir kam wieder die Frage in den Kopf: Hast du dich in ihn verliebt?
Doch so schnell die Frage kam, so schnell riss ich sie aus meinen Kopf und trat auf ihr herum, damit sie wenigstens Ruhe gab, doch die zweite konnte ich nicht still stellen, nicht ansatzweise: „Was will der Traum dir sagen?“
Desinteressiert saß ich deswegen im Unterricht und dachte darüber nach, denn verdrängen ging nicht. Sie wollte beantwortet werden, doch es gab keinen Sinn, wie sollten bitteschön Kampf und Liebe zusammenpassen, und wenn bedeutet Kampf doch eher Hass, oder nicht?
Als die Schule endlich über die Bühne gebracht war, verabschiedete ich mich schnell von allen und lief nach Hause. Ich wusste, daheim ist ein Traumdeutungsbuch, das mir wenigstens eine Antwort geben könnte, auch wenn sie nicht vernünftig sein würde.
Ich rannte mehr nach Hause als ich lief und riss die Tür unseres Hauses auf und meine Mutter sah mich verwirrt an und fragte: „Schon da?“
Ich nickte nur und stürmte ihn mein Zimmer. Meinen Rucksack legte ich nicht mal ab, ich wollte die Antwort jetzt endlich wissen und was mir das Traumdeutungsbuch sagte, war ernüchternd. Ich suchte alles von meinem Traum ab, jedes Detail, doch es gab exakt ein Bild, das es bei diesen Buch noch nie gegeben hatte.
Das Ergebnis war niederschmetternd. „Du liebst ihn!“, wollte das Buch geradezu in meinen Kopf stempeln, mit einer Brutalität, die nicht mehr menschlich war. Noch nie habe ich bei diesem Buch ein so eindeutiges Ergebnis erlebt, sondern fast schon verschiedene Aussagen, die sich teilweise sogar entkräfteten, doch heute war es anders. Innerlich schrie ich dagegen: „NEIN.“ Immer wieder sagte ich dieses Wort vor mich hin, wie ein Gebet bis tief in die Nacht hinein, die mich wenigstens diesmal in Ruhe ließ und mir keinen Traum brachte.

Am nächsten Tag saß ich im Biologieunterricht, als er an mir vorbeilief, zu seiner Ausfrage. Mit Gewalt sog ich seinen Duft auf und ließ mich von ihm in schöne Welten bringen, voller Harmonie und Glückseligkeit. Wieder war dieses seltsame Gefühl da und es breitete sich in meinem Bauch aus, nur heftiger. Als er dann an der Tafel war, konnte ich sehen, wie er in die Klasse blickte, mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Ich sah in seine Augen und verlor mich in der Iris. Jede einzelne Falte, die durch sein Lächeln entstanden, schien für mich symmetrisch, stimmig, von Gott gewollt. Bewundernd sah ich sein Gesicht an, welches mehr von einem Engel sein musste als von einem gewöhnlichen Menschen. Genau da fing mein Gehirn wieder an auszurasten, doch diesmal schrie es nicht „STOP!“, sondern „LIEBE!“
Ich wandte meinen Blick ab und brüllte innerlich mein Gehirn, irritiert, an: „Was?“ Doch es kam keine Antwort.
Liebe?, fragte ich mich wieder, wie letztes Mal, doch diesmal war es anders. Diese Frage versetzte meinem Kopf einen gewaltigen Stoss, der wehtat. Mein Gehirn fing darauf an zu antworten, ruhig und gelassen: „Ja, Liebe.“
Verdammt. Nein. Nein. NEIN. Vergiss es! Nicht in den da!, schimpfte ich und nickte mit meinem Kopf Richtung Tafel.
„Doch genau in ihn!“, entgegnete mein Kopf beleidigt.
Er ist ein Idiot. Ein totaler Vollidiot! Mit dem will ich nicht mal ansatzweise etwas zu tun haben und ich will mich schon gar nicht in ihn verlieben!
„Tja, es ist passiert.“
NEIN. ES IST NICHT PASSIERT.
„Finde dich damit ab! Du liebst ihn!“
ICH WILL MICH NICHT DAMIT ABFINDEN!
„Du wirst die Wahrheit schon sehen.“, sagte mein Kopf und schien zu lachen.
SAG DAS NICHT! ES IST NICHT WAHR! ES IST EINE RIESENGROSSE LÜGE!
Mein Gehirn erwiderte nichts. Es blieb stumm, doch ich nahm immer noch ein Kichern war.
Den restlichen Tag verbrachte ich damit, meinen Mitschüler wüste Beschimpfungen hinterherzuwerfen, wenn sie mir blöd kamen. Ich schrie auch mein Gehirn an, dass es endlich aufhören soll zu lachen, doch es wurde nur immer lauter und spöttischer. Irgendwann gab ich dann aber auf und ich sagte mir immer wieder: „Es stimmt nicht!“
Doch ein leichter Zweifel war schon vorhanden, doch ich versuchte ihn irgendwie zu unterdrücken. Doch er ließ es nicht zu. Denn genau dieser Zweifel hat schon ausgereicht mich endgültig ins Wanken zu bringen.

In der Deutschstunde musste er ein Referat halten und ich sah ihn begierig an, wie ein ausgezerrter Hund vor einem großen Stück Fleisch. Ich fand mal wieder alles perfekt, wie schon in der Biologiestunde, doch diesmal war da noch etwas. Als seine Stimme erklang, schien ich dahinschmelzen zu wollen und mein Gehirn konnte sich nicht mehr vor Lachen halten.
„Wenn du ihn schon so anglotzen musst, dann tu es unauffällig!“, sagte mein Kopf und schien sich vor Lachen zu kugeln.
Ist ja gut!, entgegnete ich, drehte meinen Kopf von seinem Körper weg und sah aus dem Fenster, um mich abzulenken. Doch seine butterweiche Stimme war immer noch Balsam für meine Seele.
„Du hast gerade so einsehend geklungen.“, fing mein Gehirn auf einmal an zu sagen.
Wie?, erwiderte ich verwirrt.
„Naja, du hast mich nicht angeschrien.“
Ja, ich weiß.
„Du glaubst mir jetzt, oder?“
Ja.
„Gut.“
Danach dachte ich nicht mehr nach, war auch nicht wirklich mehr wütend oder fragte mich, ob ich ihn wirklich liebe. Es war für mich einfach ein Fakt, das unumgehbar war. Ich liebe ihn, doch was nach dieser Feststellung kam, war schlimmer.
„Doch er liebt dich nicht.“, sagte mein Gehirn einfach so heraus, keine Frage, kein Ausruf, einfach eine Aussage.
Ich weiß und ich will ihn eigentlich auch nicht wirklich lieben., erwiderte ich melancholisch.
„Ich weiß.“
Und was kann ich jetzt machen.
„Ihn vergessen.“
Das geht nicht so einfach!
„Ich weiß.“
Ich seufzte und die Klingel läutete. Ich war als erstes aus dem Raum. Ich wollte einfach nur noch raus und versuchen ihn nicht mehr zu sehen oder an ihn zu denken. Denn den ersten Schritt, den ich tun muss, ist ihn zu ignorieren.

Ich lenkte mich den ganzen Tag mit Lernen, lauter Musik und anderen Sachen irgendwie von ihm ab. Denn würde ich meinen Kopf ein paar Sekunden lassen, würde er anfangen zu schwärmen, zumindest der unkontrollierte Teil, mit dem ich nicht reden kann.
Doch nachts ging es nicht mehr und ich hatte Phantasien, wie er in meinem Bett liegt und mich umarmt, mich hält. Oder er mich an seine Brust drückte oder die schlimmste Vorstellung, wie wir zusammen, in den Armen liegend, uns küssen. Innig, leidenschaftlich, romantisch, einfach unglaublich schön und kitschig.
Tränen fielen mir zu dem Zeitpunkt aus den Augen, denn da war sie, die kalte Erkenntnis, die, auf die ich gewartet hatte. Die, die zeigt, dass ich ihn liebe und ich fand es grausam, schlimmer als jede Folter. Dazu kam noch, dass die Person, die in meiner Phantasie existierte, nicht mal er wirklich war: Optisch ja, charakterlich absolut nicht.
Denn vom Charakter her hasse ich ihn richtig. Er ist ein Idiot, der zu sehr von sich selbst überzeugt ist, der meint, er kann alles und nur bescheuerte Dinge tut. Sich mit den anderen anlegt. Ein Heranwachsender, der seine Hormone nicht im Griff hat und meint er ist der Größte. Ein Mensch bei dem das Testosteron in zu hohen Mengen produziert wird.
Doch mein Kopf schien es nicht glauben zu wollen, denn er zeigte mir nur die Vorzüge einer solchen Liebe, die ich überhaupt nicht wollte.
Das ging die ganze Nacht hindurch und ich konnte nicht schlafen. Als ich auf die Uhr sah und es Zeit war aufzustehen, um in die Schule zu gehen, kam der Schock. Die Vorstellungen über das Zusammenleben wurden immer stärker und ich konnte ihn schon direkt vor mir sehen. Fast real, nicht phantasiert. Ein Zittern setzte ein und irgendwie bekam ich Angst, dass es einfach nicht funktioniert ihn zu vergessen, doch dann kam die Spitze des Eisberges. In der ersten Stunde hatten wir Physik und er saß direkt vor mir. Fünfundvierzig Minuten durchgehend, ohne Unterbrechung, die Hölle auf Erden.

Die nächsten Wochen war es auch nicht besser, das Ignorieren funktionierte nicht so, wie es sollte und meine Phantasie zeigte mir noch andere Sachen über diese Person. Mittlerweile umarmt er mich, küsst mich und sagt: „Ich bin nicht so schlimm, wie du glaubst.“
Alles wollte ich im Keim ersticken, jede Phantasie, jedes Verlangen, einfach alles, was mit dieser Person zu tun hat. Doch, obwohl ich fast keine Lösung mehr fand, kam es endlich zu einer Erlösung. Die Liebe ließ nach, endlich, nach vielen Wochen Qual, fiel sie in sich zusammen. Die Phantasien gaben auf mich zu überzeugen, und mein Herz stieß ihn eiskalt aus meiner Brust. Warum der Wandel kam, weiß ich nicht, doch es war eine Erkenntnis vorhanden. Er liebt mich nicht, ich will ihn nicht lieben. Wir gehören nicht zusammen und so soll es auch nicht sein. Daran hab ich die Wochen immer festgehalten und anscheinend hatte ich den Kampf gewonnen, mit Willenskraft.
Am Tag nach dieser Erlösung kam mir die Schule wieder viel schöner vor und ich begrüßte ihn sogar, ohne Probleme. Ich war nicht mehr abhängig von seinem Duft, von seinem Körper, von seiner Art. Er sah verändert aus, nicht perfekt, geradezu hässlich. Sein Haar fettig, seine Augen, wie die eines Trunkenbolds, sein Körper, schlaff und ausgezehrt.
Den hab ich geliebt?, fragte ich mein Gehirn irritiert.
„Ja, hast du.“
Nächstes Mal bitte nicht so etwas, ok?
„Ich war nicht Schuld, gib den Hormonen die Schuld!“
Ist ja ok.

Am Ende des Tages ging ich dann gelassen aus der Schule, befreit und ich fühlte mich frei. Er lief, als ich aus dem Schulgebäude kam, direkt hinter mir und ich spürte seine Anwesenheit und einen fast fixierenden Blick auf mir haften, aber es war mir egal. Er ist nicht der Richtige und wird es auch nicht sein. Es ist auch besser so.
Ich sah den wolkenbehangenen Himmel an und erblickte die Sonne. Ein Lächeln stahl sich auf mein Gesicht und ich drehte mich kurz zu ihm um. Verwirrt sah er mich an, blieb abrupt stehen und ich sagte nur: „Ciao.“
Erst nach ein paar Sekunden sagte er: „Ähm, ja, ciao.“
Ich sah zur Sonne und grinste und gedanklich fügte mein Gehirn hinzu: „Auf Nimmerwiedersehen.“
Glücklich und frei lief ich danach Richtung Sonne, zum mittlerweile strahlend blauen Himmel und der Hoffnung, dass es da draußen bestimmt jemanden besseren gibt, der perfekt für mich geschaffen ist.

Ylvina
24.05.2009, 17:02
Wow. Wünderschön geschrieben. Man kann sich extrem gut in die Hauptperson hineinversetzen und auch der innere Kampf ist gut und überzeugend dargestellt.
Nur vom Schluß bin ich nicht so überzeugt, ob das so einfach und leicht geht. Ich denke es dauert länger um über jemanden hinwegzukommen. (eigene Erfahrung)
Aber ansonsten echt Wahnsinn. Würd mich freuen mehr von dir zu lesen.

Nightfarer
24.05.2009, 18:37
Vielen Dank für den Kommentar und das Ende ist bewusst so. Es kann schnell gehen und schnell aufhören (um das hinterhertrauern geht es ja weniger).

Aber Danke für den Kommentar, schon wenn du so begeister bist. *rotwerde*

Dexter
24.05.2009, 19:35
Hi Nightfarer,
erstmal: ich fand die Geschichte nicht schlecht, aber einige Sachen haben mich einfach gestört

Liebe. Ein Wort mit vielen Bedeutungen voller Schönheit und Glückseligkeit, Freude und Romantik. Es spiegelt die Leidenschaft und die Inbrunst des Feuers wider, welche zwei Liebende haben. Eine Verbindung die perfekt scheint. Aber für mich ist es ein Wort voll Trauer und Leid, Unglück und Grausamkeit. Denn die Liebe, die ich erleben musste, war nicht wie ein wahr gewordener Traum, sondern ein Alptraum. Doch keiner dieser, wo man sich an der schlimmsten Stelle aus dem Schlaf wach schreien kann, sondern einer bei dem man nur hoffen kann, dass er endlich vergeht. Doch wie jeder Alptraum hatte auch dieser einen Anfang und er begann mit einer Feststellung.

Dieser ganze erste Absatz ist imho einfach überflüssig und erzählt nichts, was der Leser im Text nicht selbst herausfinden kann und der Anfang hat mich eher "abgeschreckt", denn er klang für mich wie der Anfang eines Schulaufsatzes.

Ich hätte an deiner Stelle einfach mit dem zweiten Absatz angefangen und nicht gleich im ersten Satz den Inhalt der ganzen Geschichte herausposaunt.

Den Rest der Geschichte finde ich eigentlich ganz schön, vorallem den Streit mit dem Gehirn, was mich aber richtig gestört hat, war, dass du den Typ, in den sich das Mädel verliebt nur beschreibst und dem Leser nicht einfach mal zeigst (Show don't tell), wie er so ist, indem du seine "bescheuerten Dummheiten" und sein "Zu-viel-Testosteron-haben" etwas näher zeigst und einfach mal schreibst, was er so macht, ohne das großartig zu kommentieren damit ich mir als Leser auch ein eigenes Bild machen kann.

Achja, eins noch Am nächsten Tag, saß ich Biologieunterricht, als er an mir vorbei lief, zu seiner Ausfrage.
X.XDer Satz hier macht für mich garkeinen Sinn

Ansonsten: Weiter so und ein bisschen auf die Rechtschreibung achten (mach ich aber auch nicht, also...)

Storm
24.05.2009, 20:59
Knallhart? Alles klar, dann zerpflück ich dich mal. *ja*

Es spiegelt die Leidenschaft und die Inbrunst des Feuers wider, welche zwei Liebende haben.
Über das "welche" lässt sich streiten. Viele schwören darauf, ich finde es muss zum Schreibstil passen und hier wirkt es auf mich etwas "too much". Übrigens, an der Stelle erwartet man auch, dass sich der Relativsatz auf "Feuer" bezieht, also entweder "welches" oder den Einschub schon nach "Inbrunst" machen.
Vor allem stört mich aber das "haben", denn das ist eindeutig zu umgangssprachlich in dem Kontext. "teilen" wäre eine schönere Alternative gewesen, finde ich.

Doch keiner dieser, wo man sich [...]
Das "dieser" ist nicht falsch, aber wirkt etwas unglücklich platziert und irgendwie fehlt da vom Empfinden her etwas; "wo" als Relativpronomen sollte man am besten ganz vergessen ;)
besser wäre zB: "von der Sorte, bei denen man sich...".

Die Schüler standen wartend vor dem Klassenzimmer, in der Hoffnung, dass sich mal ein Lehrer erbarmt die Tür zu öffnen.
"mal" - ziemlich umgangssprachlich, aber okay. Ich fände trotzdem ein "endlich einmal" passender.
"erbarmt" müsste nicht nur Konjunktiv sein, sondern auch Präteritum. "Erbarmte" oder "erbarmen würde" wäre besser.

Doch bisher hat es keiner.
Hatte. Ist trotzdem etwas holprig der Satz... ein "das" statt dem "es" hätte schon etwas mehr Substanz gegeben.

Dort streifte mich sein Blick
Dort? Meinst du vor dem Klassenzimmer? Die Erwähnung dessen ist schon wieder so lange her, dass man erstmal stutzt. Etwas weniger plötzlich käme es zum Beispiel mit einem angehängten "nun", also "Dort nun": dann weiß der Leser, dass man zu einem früheren Zusammenhang zurückkommt.

kurz, so kurz das er nicht als solcher hätte gelten können.
dass ;)
Und naja - ein Blick ist ein Blick, egal wie kurz. Vielleicht hättest du das eher erklären können mit "dass er wohl nicht als gezieltes Anschauen hätte gelten können".

[...]drehte ich schnell mein Gesicht weg und ich spürte eine Wärme auf meinen Backen.
Also gewöhnlich dreht man den ganzen Kopf weg. Ganz im Ernst, zu schreiben, man drehe (nur) das Gesicht weg, erzeugt in mir ein richtig komisches Bild ^^"
Und... Wangen meinst du, oder? :D

[...]und ich dachte nach, was dass sein könnte, [...]
"das" ^^

Dann urplötzlich, konnte ich einen Schlüssel hören und die Tür wurde aufgeschlossen.
Das Komma muss weg oder vors "urplötzlich". Und einen Schlüssel hört man nicht. Man hört das Klirren eines Schlüsselbundes oder wie ein Schlüssel in einem Schloss gedreht wird, aber bestimmt keinen Schlüssel an sich, einfach so *ja*
Das "urplötzlich" finde ich auch etwas zu stark. Vorher wird ja schon genau darauf gewartet, so plötzlich kann das also nicht passieren.

Ich warf ein kurzen Blick in sein Gesicht und erblickte seine Augen, die mit einer so wunderschönen Farbe waren und mich ansahen.
"einen" kurzen Blick bitte ;)
Und Augen sind nicht mit einer Farbe, sondern von einer Farbe. Allgemein ist der letzte Teil vom Satzbau her etwas ungünstig - streich da am besten das "so", dann liest es sich besser. Noch besser: "und auch mich ansahen".

Voller Kraft schienen sie und zeigten von einen massiven Selbstbewusstsein.
"zeugten von einem massiven Selbstbewusstsein" meintest du sicher.

Dann, ohne Vorwarnung, brach der Geruch ab. Er setzte sich an die andere Seite des Raumes und ich ging verwirrt zu meinen Platz, trunken von seinem Geruch.
"zu meinem Platz".
Und naja, "Geruch" muss man hier nicht wiederholen; beim zweiten Mal kann es ruhig "Duft" sein.

Nach der Begrüßung musste ich immer noch an dieses Szenerie denken und ich sah ihn an.
Nach welcher Begrüßung? Man hat bisher nicht erfahren, wer die Tür aufgeschlossen hat, das muss kein Lehrer gewesen sein. Erklär das ruhig etwas mehr.
Und: "diese Szenerie". "und sah ihn erneut an" wär auch etwas besser, ist ja schließlich nicht das erste Mal.

Ich sah seinen Rücken, der gerade und stabil aussah
Da musste ich gerade etwas schmunzeln - klingt ein wenig nach ner medizinischen Diagnose. Sag doch einfach, dass er kräftig aussah und ein breites, männliches Kreuz hatte.

seine Brust, die sich an seinen Shirt abhob und Geborgenheit zu versprechen schienen
"an seinem Shirt" - sinnvoller wäre allerdings etwas wie "die sich durch sein Shirt abzeichnete".
Und: "schien", wir reden ja nur von einer Brust ;)

Ich fiel in eine Starre und stellte mich die erschreckende Frage:
Na das muss ein lustiger Anblick für Lehrer und Mitschüler sein. Wie wärs mit "Ich erstarrte innerlich"?
Außerdem: "stellte mir die erschreckende Frage". Sorry, aber der ist peinlich.

Es entdeckte nur eine Leere, dunkle Leere.
Es, der Kopf?

Eine Lücke im Gehirn die noch nicht ausgefüllt ist.
...ausgefüllt war. Wir schreiben ja immer noch im Präteritum ;)

Ich erschrak innerlich und mein Körper blieb in seiner Starre.
Okay, also doch eine körperliche Starre, ich nehm alles zurück ^^

Doch unterbewusst schien ich den Text von der Tafel abzuschreiben, so als hätte ich auf Autopilot geschaltet, während mein Bewusstsein weiterhin sehnsüchtig nach dem Nein oder vielleicht sogar einen Ja sucht.
Das unkompliziertere ist das letzte Wort, das müsste nämlich "suchte" sein.
Und das andere: Du meinst nicht unterbewusst, das ist was anderes. Du meinst nur mit dem Körper, ohne dass der Kopf dabei ist. Besser wäre "Ich schien nicht richtig zu merken, wie ich den Text von der Tafel abschrieb". Dann wird auch klar, dass wirklich geschrieben wird und das "schien" sich auf das Empfinden bezieht :D

und stellte mit erschrecken fest, dass ich in Mathematik saß.

Jetzt hab ich ein Bild vor mir, wie jemand in einem Haufen Zahlen, Gleichungen und Zeichen sitzt :D
also: "Im Matheunterricht". Mathematik muss man da auch nicht ausschreiben, würde man ja auch eher als der Erzähler nicht sagen.
Übrigens: "mit Erschrecken" groß geschrieben ;)

Ein Traum suchte mich heim, mit mir und ihn in der Hauptrolle
"mit mir und ihm in den Hauptrollen". Man teilt sich eher selten eine Rolle.

Verwirrt und mit ihm gebrandmarkt stellte ich ihn aus und stand auf.
...mit bitte wem gebrandmarkt?

Als ich im Klassenzimmer ankam,
Ist etwas zu abrupt. Geht ganz einfach besser: "Als ich heute im Klassenzimmer ankam", oder "Als ich nach dem Weg zur Schule im Klassenzimmer ankam"... du weißt schon ^^"

lachend, unterhaltend und natürlich Dummheiten machen, die ich einfach nur bescheuert fand.
Du meinst sicher "sich unterhaltend". Und "Dummheiten machend" ;)

Doch so schnell die Frage kam, so schnell riss ich sie aus meinen Kopf und trat auf ihr herum,
Äh, ganz im Ernst, das ist hier zu plötzlich so metaphorisch, das kommt einem da direkt wörtlich gemeint vor. Schieb doch einfach "in meiner Vorstellung" dazwischen ^^
Und: "aus meinem Kopf".

doch die zweite konnte ich nicht still stellen
Welche zweite? Du hast die vorher noch nie erwähnt, deswegen müsste es an der Stelle "eine zweite" heißen. Und man sagt "ruhig stellen" ;)

[...], den verdrängen ging nicht.
merkste selbst, ne? ;D

wie sollte bitteschön Kampf und Liebe zusammenpassen, und wenn bedeutet Kampf doch eher Hass, oder nicht?
"sollten"
"bedeutete"

Ich wusste daheim ist ein Traumdeutungsbuch, dass mir wenigstens eine Antwort geben könnte, auch wenn sie nicht vernünftig seien wird.
"Ich wusste, daheim war..." (mit Komma)
"vernünftig sein würde".


Ich rannte mehr nach Hause, als ich lief und riss die Tür unseres Hauses auf und meine Mutter sah mich verwirrt an und fragte: „Schon da?“
"als dass ich lief"
Und ich find eine Konstruktion mit vier mit "und" verknüpften Teilsätzen ist etwas unschön. Mach doch an irgendner Stelle nen Nebensatz mit "als" draus.

Beim nächsten Abschnitt muss ich sagen, dass ich nicht so richtig verstanden hatte, was denn nun im Buch steht. Ist irgendwie alles etwas zu unklar formuliert.

Noch nie habe ich bei diesen Buch ein eindeutiges Ergebnis erlebt, sondern fast schon verschiedene Aussagen, die sich teilweise sogar entkräften
"hatte"
"entkräfteten"

Am nächsten Tag, saß ich Biologieunterricht, als er an mir vorbei lief, zu seiner Ausfrage.
Das erste Komma muss weg. Und wtf "zu seiner Ausfrage"? Das klingt, als wär sonnenklar, was das ist und dass er eine hat.

Mit Gewalt sog ich seinen Duft auf
Ich weiß, was du damit meinst, aber es klingt etwas unglücklich formuliert. Besser wäre sowas wie "Ich bemühte mich mit aller Gewalt, seinen Duft im Vorbeigehen aufzusaugen".
Und kurz danach müsste es "ließ" statt "lief" sein.

Jede einzelne Falte, dir durch sein Lächeln entstanden,
"die" und "entstand". Jede einzelne Falte ist selten Plural ;)

schien für mich symmetrisch, stimmig, von Gott gewollt.
mal ein Lob: Das klingt toll ^^

Bewundert sah ich sein Gesicht an, welches mehr von einen Engel sein musste, als von einem gewöhnlichen Menschen.
"Bewundernd"
Und naja, der Rest klingt einfach wieder unglücklich ausgedrückt. "Welches eher das eines Engels sein musste" ist schon besser - aber im Ernst, dieser Engel-Mensch-Vergleich hat soooo nen Bart und is furchtbar ausgelutscht ._.

Ich wand meinen Blick ab
"wandte" ;D

Liebe?, fragte ich mich wieder, wie letztes mal, doch diesmal war es anders. Diese Frage versetzte meinen Kopf einen gewaltigen Stoss, der wehtat.
Das erste Wort würde ich in (einfache) Anführungszeichen setzen oder kursiv schreiben, um es als "wörtliche Gedanken" zu kennzeichnen.
"letztes Mal", oder besser: "wie schon einmal".
"meinem Kopf"
"Stoß" (langes o!)

dass es endlich aufhören soll zu lachen
"sollte"

Doch ein leichter Zweifel war schon vorhanden, doch ich versuchte ihn irgendwie zu unterdrücken. Doch er lies es nicht zu. Den genau dieser Zweifel hat schon ausgereicht mich endgültig ins Wanken zu bringen.
Dreimal "doch" ist schon etwas viel.
Außerdem: "ließ"
und: "Denn"
und: "hatte"

wie ein ausgezerrter Hund vor einem großen Stück Fleisch.
"ausgezehrter"

drehte meinen Kopf von seinen Körper weg und sah aus dem Fenster und mich abzulenken.
"von seinem Körper"
"um mich abzulenken"

„Du hast gerade so einsehend geklungen.“, fing mein Gehrin auf einmal an zu sagen.
"einsichtig" heißt das Wort ;)
Und da, ein Tippfehler :D

oder fragte mich ob ich ihn wirklich liebe
"liebte"

Zwei Sätze danach das gleiche nochmal ^^

Denn den ersten Schritt den ich tun muss, ist ihn zu ignorieren
"der erste Schritt, den ich tun musste, war ihn zu ignorieren"

Doch Nachts ging es nicht mehr und ich hatte Phantasien, wie er in meinen Bett liegt und mich umarmt, mich hält. Oder er mich an seine Brust drückte oder die schlimmste Vorstellung, wie wir zusammen, in den Armen liegend, uns küssen.
Teilweise hast dus richtig gemacht, aber hier sind noch längst nicht alle Verben richtigerweise im Präteritum. Übrigens, "nachts" schreibt man klein :)

Tränen fielen mir zu den Zeitpunkt aus den Augen
"zu dem Zeitpunkt" - besser "zu diesem Zeitpunkt"

Die, die zeigt dass ich ihn liebe und ich fand es grausam, schlimmer wie jede Folter.
"die zeigte, dass ich ihn liebte"
"schlimmer ALS!" (tschuldigung, Aggressionsfehler x))

Den vom Charakter her, hasse ich ihn richtig. Er ist ein Idiot, der zu sehr von sich selbst überzeugt ist, der meint er kann alles und nur bescheuerte Dinge tut. Sich mit den anderen anlegt. Ein Heranwachsender der seine Hormone nicht in Griff hat und meint er ist der Größte. Ein Mensch bei dem der Testosteron in zu vielen Mengen produziert wird.
Auch das gehört alles ins Präteritum, selbst, wenn die Gefühle bis in die Gegenwart reichen. Du schilderst ja das Empfinden in dieser Situation und da muss es Vergangenheit sein.
Gaanz am Anfang ist auch noch ein Fehler ;)
Und: "das Testosteron"

Doch mein Kopf schien es nicht glauben zu wollen, den er zeigte mir nur die Vorzüge einer solchen Liebe, die ich überhaupt nicht wollte.
Schon wieder "denn"...
Und: "schien das nicht glauben zu wollen" klingt besser.

Fast real nicht phantasiert.
Da fehlt echt mal ein Komma, damit der Satz Sinn macht.

und irgendwie bekam ich Angst, dass es einfach nicht funktioniert ihn zu vergessen,
"funktionierte" - oder besser: "funktionieren würde"

doch dann kam die Spitze des Eisberges.
Äh sorry, aber das find ich grad wirklich lustig ^^" Die Spitze des Eisberges, das ist der kleinste Teil und das bedeutet, dass man auf den ersten Blick garnicht sehen kann, was sich hinter einer Sache verbirgt. Du meinst also etwas völlig anderes ;)

Mittlerweile umarmt er mich, küsst mich uns sagt: „Ich bin nicht so schlimm wie du glaubst.“
Wieder die Zeit. Und ein Tippfehler: "und" müsste das heißen.

einfach alles was mit dieser Person zu tun hat.
"hatte" ;)

Warum der Wandel kam, weiß ich nicht, doch es war eine Erkenntnis vorhanden.
Jaa, hier ist das Präsens richtig *ja*
und naja, der letzte Teil klingt wieder holprig. Sag doch einfach "doch eine Sache wusste ich:"

Er liebt mich nicht, ich will ihn nicht lieben. Wir gehören nicht zusammen und so soll es auch nicht sein. Daran hab ich die Wochen immer festgehalten
"liebte", "wollte", "gehörten", "sollte". Und "hatte" :D

Er ist nicht der Richtige und wird es auch nicht sein. Es ist auch besser so.
"war", "würde", "war". Du hast ja auch im Satz davor noch im Präteritum geschrieben, deswegen musst du das auch durchziehen.

dass es da draußen bestimmt jemanden besseren gibt, der perfekt für mich geschaffen ist
"jemand besseren", "gab", "war". Wie eben, wenn du am Anfang des Satzes im Präteritum beginnst, dann... nich wahr? ;)


Puh, das war viel. Ich ziehe mal Bilanz:
Du schreibst im Prinzip wirklich nicht schlecht, aber du machst viele Fehler. Nicht nur stilistisch, sondern auch grammatisch. Ich kann dir nur raten, deine Geschichten nach dem Fertigstellen etwas liegen zu lassen und mit etwas Abstand nochmal genau drüberzugehen. Mir selbst fallen dann oft Sachen auf, die ich vorher total selbstverständlich runtergeschrieben hab und die mich mir dann an den Kopf fassen lassen ;)
Wichtig ist aber auch beim Schreiben, dass man sich Zeit nimmt. Überleg, ob eine Formulierung wirklich so passend ist oder ob man nicht besser ein anderes Wort nehmen sollte - die Synonym-Funktion von Word ist dein Freund und auch im Internet gibt es Synonymverzeichnisse. An Sprache muss man feilen, es sprudelt nicht alles perfekt formuliert direkt aus dem Kopf aufs (virtuelle) Papier.

Also, ich hoff die Kritik war jetzt hilfreich, ich hab mir nämlich ne Menge Arbeit damit gemacht :D

Nightfarer
24.05.2009, 21:37
nicht schon wieder *seufz*, warum sehe ich diese bescheuerten Rechtschreibfehler nicht.

Also vielen lieben Dank für die Rechtschreibfehleraufdeckung und danke für die doch sehr positive Kritik (trotz Rechtschreibfehler)