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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jack Ketchum - Beutezeit


ExLibris
03.06.2009, 14:49
Kurzbeschreibung

Wenn Menschen zu Bestien werden.
Drei junge Paare wollen eine Urlaubswoche in einem abgelegenen Ferienhaus an der amerikanischen Ostküste verbringen. Was sie nicht wissen: Die Gegend wird von einer Gruppe Verwahrloster heimgesucht, die unter primitivsten Bedingungen leben und Urlauber nur als Beute betrachten. Die Jagd beginnt ... Jack Ketchums brillanter Debütroman gilt schon lange als Klassiker der Horrorliteratur. Sein entlarvender Blick auf die Grundmauern unserer Gesellschaft ist ein schockierender Kommentar auf die Frage, wo Menschlichkeit und Zivilisation aufhören und die Herrschaft ungezügelter Brutalität beginnt.


Nach „Evil“ war das mein zweites Buch von Jack Ketchum. Und es war nicht weniger angsteinflößend. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt schonungslos bis ins Detail. Die Hintergrundgeschichte der Kannibalen, wo sie überhaupt herkommen, wird nur am Rande gestreift. Vordergründig geht es nur um eine grauenvolle Jagd, gemischt mit einer Portion Sex. Mir kam es so vor, als testet der Autor wie abstoßend und brutal man schreiben kann, ohne stumpfsinnig zu werden. Für mich war das leider schon nahe an der Grenze. Der bösartige Schluss ist wenigstens konsequent durchgezogen, und macht den Ausgang noch ein bisschen interessant.