Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutscher Phantastik Preis
Ich möchte nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass vom
27.05.09 bis zum 28.06.09
Die Vorrunde für den diesjährigen Deutschen Phantastik Preis (http://www.deutscher-phantastik-preis.de/) (dpp) läuft.
Der dpp wird von den Phantastik-News (http://www.deutscher-phantastik-preis.de/) organisiert. Jeder, der sich mit seiner e-mail Adresse registriert, kann in den Kategorien
Bester deutschsprachiger Roman
Bestes deutschsprachiges Romandebüt
Bester internationaler Roman
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
Beste Serie
Bester Grafiker
Bestes Sekundärwerk
Bestes Hörbuch/Hörspiel
Beste Internet-Seite
Nominierungen vornehmen oder für bereits vorhandene Nominierungen abstimmen.
Ich habe mir nicht nehmen lassen, in der Kategorie "Beste Original-Anthologie" für Treogens Lichtbringer zu stimmen und "Die Saat der Yôkai" (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=796) von Martin und Maho Clauß als bestes deutschsprachiges Romandebüt zu nominieren.
Beim automatischen Versand der Registrierungscodes gibt es zur Zeit ein paar Problemchen. Falls ihr keinen Code erhaltet, könnt ihr diesen unter der auf der Startseite genannten mailadresse anfordern, das funktioniert problemlos.
Pantalaimon
04.06.2009, 21:07
... und mal das Fantasy-Forum als beste Internetseite vorgeschlagen.
:D
Mit dem Registrierungscode gabs bei mir gar keine Probleme, war nicht mal im Spam-Ordner.
... und mal das Fantasy-Forum als beste Internetseite vorgeschlagen.
:D
Mit dem Registrierungscode gabs bei mir gar keine Probleme, war nicht mal im Spam-Ordner.
Da wäre ich zugegebenermaßen sehr befangen ... in einer anderen Richtung ;) ...
Hallo,
gibt es irgendwo eine Auflistung, wer Nominiert war & wer die Vorrunde für sich gewinnen konnte?
mfg hinka
Hallo,
gibt es irgendwo eine Auflistung, wer Nominiert war & wer die Vorrunde für sich gewinnen konnte?
mfg hinka
Dazu gibt es hier http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php?showtopic=8313&st=0 etwas mehr Informationen.
Und sobald die Hauptrunde startet, wird sich zeigen, wer die Vorrunde gewonnen hat, sprich wer endgültig nominiert ist. Das ist derzeit noch nicht bekannt gegeben worden.
Es ging mir eher um die Werke die in der Vorrunde zur Auswahl gestanden haben, hätte mich einfach mal interessiert wer auf der "Liste" war und am 13. Jul sehe ich ja wer weitergekommen ist.
Es ging mir eher um die Werke die in der Vorrunde zur Auswahl gestanden haben, hätte mich einfach mal interessiert wer auf der "Liste" war und am 13. Jul sehe ich ja wer weitergekommen ist.
Mal sehen, ob mir einer der Herren geneigt ist ...
Und hier die Finalisten 2009
Bester deutschsprachiger Roman
Claudia Kern: Sturm - Der verwaiste Thron 1 (Blanvalet)
Kai Meyer: Dschinnland - Die Sturmkönige 1 (Bastei-Lübbe)
Lynn Raven: Der Kuss des Dämons (Ueberreuter)
Markus Heitz: Blutportale (Knaur)
Markus Heitz: Das Schicksal der Zwerge (Piper)
Nina Blazon: Faunblut (cbj)
Bestes deutschprachiges Romandebüt
Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers (Egmont Lyx)
Eveline Mattle: Die Saga von Andalaya - Das letzte Zeitalter (Persimplex)
Ju Honisch: Das Obsidianherz (Feder und Schwert)
Siegfried Langer: Alles bleibt anders (Atlantis)
Stephan Russbült: Die Oger (Bastei-Lübbe)
Bester internationaler Roman
Brian Keene: Der lange Weg nach Hause (Otherworld Verlag)
Cassandra Clare: Chroniken der Unterwelt - City of Bones (Arena)
John Scalzi: Die letzte Kolonie (Heyne)
Neal Stephenson: Principia (Manhattan)
Patrick Rothfuss: Der Name des Windes (Klett-Cotta)
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
Christian Endres: "Feuerteufel" (aus: Disturbania - Atlantis)
Frank Hebben: "Côte Noir" (aus: c't 26/2008+1/2009 - Heise)
Heidrun Jänchen: "Ein Geschäft wie jedes andere" (aus: Der Lotus-Effekt - Wurdack)
Linda Budinger: "Planet der Riesenfrösche" (aus: Der Himmelspfeifer - Lerato)
Thomas Vaucher: "Tyrions Wacht" (aus: Der Treue geopfert - Arcanum)
Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
Christoph Marzi: Nimmermehr (Heyne)
Die Drachenkinder (Hrsg.): Geschichten eines Krieges (Peter Hopf)
Die Geschichtenweber und Christoph Hardebusch (Hrsg.): Die Unterirdischen (Wurdack)
Geisterspiegel.de: Dark Future (Romantruhe)
Torsten Low: Lichtbringer (Torsten Low)
Beste Serie
Das Geheimnis von Askir (Piper)
Maddrax (Bastei)
Mark Brandis (Wurdack)
Perry Rhodan (VPM)
Vampir Gothic (Romantruhe)
Bester Grafiker
Arndt Drechsler
Dirk Schulz
Ernst Wurdack
Mark Freier
Swen Papenbrock
Bestes Sekundärwerk
Magira - Jahrbuch zur Fantasy, Hermann Ritter & Michael Scheuch (Fantasy Club e.V.)
Mephisto (Martin Ellermeier)
Nautilus - Abenteuer und Phantastik (Abenteuer Medien)
phantastisch! (Achim Havemann)
Star Trek in Deutschland: Wie Captain Kirk nach Deutschland kam, Mike Hillenbrand & Thomas Höhl (Heel)
Bestes Hörbuch/Hörspiel
Die schwarze Sonne 7: Goldene Morgenröte (Lausch)
Gruselkabinett 30: Der Vampir (Titania Medien)
H. P. Lovecraft: Necronomicon (LPL/Lübbe)
James M. Barrie: Peter Pan (Titania Medien)
Mark Brandis (Steinbach Sprechende Bücher)
Beste Internet-Seite
www.bibliotheka-phantastika.de
www.fantasyguide.de
www.geisterspiegel.de
www.phantastik-couch.de
www.zauberspiegel-online.de
Ich freu mich wie ein Schnitzel. Lichtbringer hat es geschafft *winke*
Und natürlich meine besten Glückwünsche an alle Nominierten.
Die Gewinner stehen fest:
Bester deutschsprachiger Roman
1. Markus Heitz: Das Schicksal der Zwerge (Piper)
2. Markus Heitz: Blutportale (Knaur)
3. Lynn Raven: Der Kuss des Dämons (Ueberreuter)
4. Claudia Kern: Sturm - Der verwaiste Thron 1 (Blanvalet)
5. Kai Meyer: Dschinnland - Die Sturmkönige 1 (Bastei-Lübbe)
6. Nina Blazon: Faunblut (cbj)
Bestes deutschprachiges Romandebüt
1. Ju Honisch: Das Obsidianherz (Feder und Schwert)
2. Stephan Russbült: Die Oger (Bastei-Lübbe)
3. Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers (Egmont Lyx)
4. Eveline Mattle: Die Saga von Andalaya - Das letzte Zeitalter (Persimplex)
5. Siegfried Langer: Alles bleibt anders (Atlantis)
Bester internationaler Roman
1. Patrick Rothfuss: Der Name des Windes (Klett-Cotta)
2. Cassandra Clare: Chroniken der Unterwelt - City of Bones (Arena)
3. John Scalzi: Die letzte Kolonie (Heyne)
4. Brian Keene: Der lange Weg nach Hause (Otherworld Verlag)
5. Neal Stephenson: Principia (Manhattan)
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
1. Christian Endres: "Feuerteufel" (aus: Disturbania - Atlantis)
2. Thomas Vaucher: "Tyrions Wacht" (aus: Der Treue geopfert - Arcanum)
3. Heidrun Jänchen: "Ein Geschäft wie jedes andere" (aus: Der Lotus-Effekt - Wurdack)
4. Frank Hebben: "Côte Noir" (aus: c't 26/2008+1/2009 - Heise)
5. Linda Budinger: "Planet der Riesenfrösche" (aus: Der Himmelspfeifer - Lerato)
Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
1. Christoph Marzi: Nimmermehr (Heyne)
2. Die Geschichtenweber und Christoph Hardebusch (Hrsg.): Die Unterirdischen (Wurdack)
3. Die Drachenkinder (Hrsg.): Geschichten eines Krieges (Peter Hopf)
4. Torsten Low: Lichtbringer (Torsten Low)
5. Geisterspiegel.de: Dark Future (Romantruhe)
Beste Serie
1. Perry Rhodan (VPM)
2. Vampir Gothic (Romantruhe)
3. Das Geheimnis von Askir (Piper)
4. Mark Brandis (Wurdack)
5. Maddrax (Bastei)
Bester Grafiker
1. Dirk Schulz
2. Ernst Wurdack
3. Arndt Drechsler
4. Mark Freier
4. Swen Papenbrock
Bestes Sekundärwerk
1. Star Trek in Deutschland: Wie Captain Kirk nach Deutschland kam, Mike Hillenbrand & Thomas Höhl (Heel)
2. Magira - Jahrbuch zur Fantasy, Hermann Ritter & Michael Scheuch (Fantasy Club e.V.)
3. Nautilus - Abenteuer und Phantastik (Abenteuer Medien)
4. Mephisto (Martin Ellermeier)
5. phantastisch! (Achim Havemann)
Bestes Hörbuch/Hörspiel
1. H. P. Lovecraft: Necronomicon (LPL/Lübbe)
2. Mark Brandis (Steinbach Sprechende Bücher)
3.Gruselkabinett 30: Der Vampir (Titania Medien)
4. James M. Barrie: Peter Pan (Titania Medien)
5. Die schwarze Sonne 7: Goldene Morgenröte (Lausch)
Beste Internet-Seite
1. http://www.fantasyguide.de
2. http://www.bibliotheka-phantastika.de
3. http://www.phantastik-couch.de
4. http://www.zauberspiegel-online.de
5. http://www.geisterspiegel.de
Quelle: http://www.phantastik-news.de/modules.php?name=News&file=article&sid=5555
Mal wieder Heitz... *fad*
Ich finde, es wäre fair, wenn er künftig nicht mehr kandidieren würde. Sieben DPPs erreicht ohnehin niemand anderes, auch wenn die Auszeichnung rein von symbolischer Bedeutung ist. Doch gerade deshalb sollte man auch anderen Autoren eine Chance geben.
Zwar werden die Nominierungen und Bewertungen ausschließlich von Fans vorgenommen, aber wenn Heitz ein Machtwort spricht, sollte er verhindern können, weiterhin jeden DPP zu gewinnen. Das Problem ist ja nicht, dass ich es ihm nicht gönnen würde (auch wenn mir seine Romane, die ich bisher gelesen habe, nicht ganz zugesagt haben). Sein Erfolg überstrahlt ganz einfach den Erfolg seiner Kollegen (selbst wenn deren Bücher mindestens gleichwertig sind).
Es geht mir gar nicht so sehr darum, dass ein bestimmter anderer Autor gewinnt, auch wenn ich durchaus meine Favoriten habe. Aber diese Dominanz erschwert es den Kollegen einfach, selbst einmal diese begehrte Trophäe verliehen zu bekommen. Fast jedes Mal, wenn Heitz im Vorjahr einen erfolgreichen Roman veröffentlicht hat, gewinnt er den DPP. Das ist sehr einseitig. Mehr Vielfalt würde nicht schaden.
Heitz hat nichts zu verlieren. Er hat die Trophäenjagd längst gewonnen, sein Erfolg könnte (national gesehen) größer nicht sein. Er sollte auch einmal anderen Autoren, die nicht ganz so erfolgreich und trotzdem gut sind, die Chance auf einen Gewinn geben. Das wäre nicht nur fair, sondern auch ein Zeichen echter Größe.
Ich sage einfach mal Danke ins Blaue hinein, falls jemand von hier uns von Fantasyguide gewählt hat.
Und möchte als kleinen Ausblick für die Zukunft anmerken, dass wir zum einen ein DPP-Spezial mit allen Gewinnern machen wollen (Person, Bibliographie und Interview) ... zeitnah, wenn wir es schaffen.
Zum anderen haben wir darüber hinaus gestern Abend die Idee diskutiert, unseren Rezi-Bereich um englischsprachige Bücher zu erweitern. Was manchen hier vielleicht gefallen könnte. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
Auch ich muß allen, die für uns gevotet haben, danken.
Lichtbringer ist an dem Abend nicht nur genannt worden, wie ich es mir auf dem BuCon 2008 gewünscht habe, sondern kam auf den 4. Platz.
Für die erste Anthologie unseres Verlages ein Erfolg, auf den wir wirklich stolz sind.
Und für nächstes Jahr wünsche ich mir, dass entweder Weltenbaum oder Metamorphosen auf den 3. Platz rutscht :D
Danke nochmals.
LG
Treogen aka Torsten Low
Och, schade, dass Claudia Kern nicht gewonnen hat.. Ich kenne die anderen Bücher nicht, die nominiert waren, aber behaupte trotzdem, dass sie es seeehr verdient hätte mit einem tollen Schreibstil und einer schönen, spannenden Geschichte...
Vielleicht nächstes Mal =)
Edit: Ich seh gerade, dass jeder mit abstimmen konnte (dachte, das entscheidet ne Jury^^).. Naja, ist klar.. Heitz ist schon viel länger dabei und hat einfach mehr Fans. Da ist es schwer für nicht so bekannte Autoren.. Egal wie toll die Geschichten sind..
Eine Jury wäre vielleicht sehr nützlich. Wenn Fantasy- Autoren oder -Lektoren über das Ranking entscheiden würden, käme sicher mehr literarischer Stil in die deutsche Fantasy- Landschaft. Genau den vermisse ich nämlich.
Einen Markus Heitz als Sieger finde ich für unser Land, das neben Goethe und Schiller auch E.T.A. Hoffmann und Heine hervorgebracht hat, einfach beschämend. Junge Menschen- und vor allem jüngere Menschen lesen Fantasy- Literatur von heute- werden von ihrem Lesestoff in der Art, wie sie einen literarischen Geschmack entwickeln, und auch wie sie sich ausdrücken, stark beeinflusst. Eine qualifizierte Jury könnte hier eine erzieherische Funktion einnehmen.
Eine Jury wäre vielleicht sehr nützlich. Wenn Fantasy- Autoren oder -Lektoren über das Ranking entscheiden würden, käme sicher mehr literarischer Stil in die deutsche Fantasy- Landschaft. Genau den vermisse ich nämlich.
Einen Markus Heitz als Sieger finde ich für unser Land, das neben Goethe und Schiller auch E.T.A. Hoffmann und Heine hervorgebracht hat, einfach beschämend. Junge Menschen- und vor allem jüngere Menschen lesen Fantasy- Literatur von heute- werden von ihrem Lesestoff in der Art, wie sie einen literarischen Geschmack entwickeln, und auch wie sie sich ausdrücken, stark beeinflusst. Eine qualifizierte Jury könnte hier eine erzieherische Funktion einnehmen.
Der DPP war, ist und bleibt ein Publikumspreis. Das haben die Macher auch versichert. Und das ist gut so. Jury-Preise gibt es genug! Und diese "qualifizierte" Juroren zeichnen oft genug Bücher aus, die langweilig sind. Nicht jede Literatur muss erziehen. Manche will auch einfach nur gut unterhalten. Ohne literarische Ansprüche, ohne eine Jury überzeugen zu wollen. Sie will einfach den Leser erreichen. Und man kann zu Heitz stehen wie man will - das schafft er. Warum also nicht auch die Leser das beurteilen lassen?
Die einzige Jury, die für mich wirklich zählt, ist der Leser. Er ist der Mittelpunkt meines Schreibens - keine "qualifizierte" Jury.
Das Problem und die Gefahr, die ich sehe ist, dass derjenige gewinnt, der sich am meisten Publicity und Werbung leisten kann. Publikumspreise sind sicher wichtig, aber für mich haben sie, besonders im Fantasy-Bereich, wo es viele Autoren gibt, die eben nicht so wahnsinnig viel Geld für das Bekanntmachen ihrer Bücher haben, eher weniger Bedeutung.
Das Problem und die Gefahr, die ich sehe ist, dass derjenige gewinnt, der sich am meisten Publicity und Werbung leisten kann. Publikumspreise sind sicher wichtig, aber für mich haben sie, besonders im Fantasy-Bereich, wo es viele Autoren gibt, die eben nicht so wahnsinnig viel Geld für das Bekanntmachen ihrer Bücher haben, eher weniger Bedeutung.
Und für mich haben Jury-Preise wenig Bedeutung. Die Jury wählt in aller Regel nicht nach meinem Geschmack. Sie wählt Dinge, die mich weder interessieren noch ansprechen.
Aber zu Preisen habe ich mich eh schon mal ausgelassen ...
Eine Frage ins Blaue hinein: Wer von euch hat alle Bücher, die dieses Jahr zur Wahl standen, gelesen? Sicherlich nicht die überwältigende Mehrheit. Da Heitz einfach zu den bekanntesten Autoren zählt, wird er am Häufigsten gelesen und damit auch am Häufigsten gewählt. Der DPP fördert seinen Ruhm nur und somit schaukelt sich das ganze auf. Insofern ist eine reine Publikumsabstimmung schon von Anfang an vorbelastet. Es wird darauf hinauslaufen, dass der bekannteste Autor gewinnt, weil seine Bücher bekannter sind als die seiner Kollegen.
Die Frage ist: Wie kann man den DPP vielseitiger machen, ohne dass gleich eine Jury eingesetzt wird? Bücher anderer Autoren müssen einfach die Beachtung finden, die ihnen gebührt. Nicht immer nur Heitz, Heitz, Heitz. Er ist nicht der einzige Autor und auch nicht der beste.
Es sagt doch so manches über den Stand der deutschen Fantasy-Szene aus, wenn Heitz der derzeit erfolgreichste Autor ist. Es zeigt, wie fest verwurzelt klassische Denknweisen doch sind.
Waechter
19.10.2009, 19:27
Es würde helfen, wenn Heitz nicht mehr antreten würde. Zumindest sollten aber Autoren auf ein Buch beschränkt bleiben, damit sie nicht Platz 1 und 2 besetzen können.
Ob es wirklich die Mehrheit der Leser war, die dieses Ergebnis gewählt hat, glaube ich kaum. Für den Doppel-Heitz haben sich bestimmt zahlreiche Fans doppelt und dreifach registriert.
Es würde helfen, wenn Heitz nicht mehr antreten würde. Zumindest sollten aber Autoren auf ein Buch beschränkt bleiben, damit sie nicht Platz 1 und 2 besetzen können.
Ob es wirklich die Mehrheit der Leser war, die dieses Ergebnis gewählt hat, glaube ich kaum. Für den Doppel-Heitz haben sich bestimmt zahlreiche Fans doppelt und dreifach registriert.
Beim einem Publikumspreis nicht anzutreten ist schwer. Und letzteres ... ist eine kleine Unterstellung und war zudem nicht so einfach.
Aber ich will ihn nicht verteidigen ...
Es würde helfen, wenn Heitz nicht mehr antreten würde. Zumindest sollten aber Autoren auf ein Buch beschränkt bleiben, damit sie nicht Platz 1 und 2 besetzen können.
Welcher Autor würde schon nicht gerne bei so einer Preisverleihung antreten, von der man von Fans nominiert und gewählt wird? (wenn ich das richtig verstanden habe)
Das schreit doch geradezu nach Selbstbestätigung.
Aber deine Idee finde ich gar nicht mal so schlecht. Also, dass man in jeweils einer Kategorie als Autor nicht mehrere Plätze belegen kann. :)
@ Silberblut: Was meinst du mit klassischen Denkweisen?
Waechter
20.10.2009, 07:30
Beim einem Publikumspreis nicht anzutreten ist schwer. Und letzteres ... ist eine kleine Unterstellung und war zudem nicht so einfach.
Aber ich will ihn nicht verteidigen ...
Das ist eine Unterstellung, zugegeben. Vielleicht sind auch die Horror-Fans und Fantasy-Fans ganz unterschiedliche Gruppen.
Bei einem Publikumspreis nicht anzutreten geht nur, wenn man freiwillig darauf verzichtet, nominiert zu werden. Das müsste schon von Mahet kommen, denn wenn Phantastik-News ihn ausschließn würde, wären viele Fans sauer.
Das ist eine Unterstellung, zugegeben. Vielleicht sind auch die Horror-Fans und Fantasy-Fans ganz unterschiedliche Gruppen.
Sind sie, ganz sicher! Frag mal die SF-Fans drüben bei Scifinet, die sich auch darüber beklagen, dass SF beim DPP unterrepräsentiert ist. Sie könnten ja vielleicht, wenn sie wollten ... wenn sie wollten!
Wie gesagt, ich ließ mich bereits einmal darüber aus:
http://www.fantasyguide.de/8983.0.html
Bei einem Publikumspreis nicht anzutreten geht nur, wenn man freiwillig darauf verzichtet, nominiert zu werden. Das müsste schon von Mahet kommen, denn wenn Phantastik-News ihn ausschließn würde, wären viele Fans sauer.
Und sie wären zu Recht sauer! Und warum sollte ein Autor sich von einem Publukumspreis selbst ausschließen? Würdest Du das tun? Ich nicht!
Waechter
20.10.2009, 18:51
SF ist sicherlich auch deutlich anders als Fantasy. Würde es derzeit als Space-Fantasy vermarktet, bekäme es wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit. Horror hingegen wird als Urban-Fantasy verkauft (und steht der Fantasy auch inhaltlich näher). Dahinter verbirgt sich dann zwar oft Romantacy, aber über diese Begriffe zu streiten wäre hier wohl off-topic.
Würde ich als Autor auf eine Nominierung verzichten oder auf den Highscore gehen? Wenn ich den schon habe, probiere ich es vielleicht einen Level höher, um im Bild zu bleiben.
SF ist sicherlich auch deutlich anders als Fantasy. Würde es derzeit als Space-Fantasy vermarktet, bekäme es wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit. Horror hingegen wird als Urban-Fantasy verkauft (und steht der Fantasy auch inhaltlich näher). Dahinter verbirgt sich dann zwar oft Romantacy, aber über diese Begriffe zu streiten wäre hier wohl off-topic. Wäre sicher OT und im Großen und Ganzen gebe ich Dir Recht. Ein Publikumspreis ist eben auch eine Frage "Wie verkaufe ich mich?" Und - irgendwann doch eine Kolumne - gerade die deutsche SF tut sich da gerade sehr schwer. Sie bietet oft genug handwerklich gute und ambitionierte Werke - aber wenig Unterhaltung.
@ Silberblut: Was meinst du mit klassischen Denkweisen?
Die Standards in der Fantasyliteratur, die sich an Tolkiens Werke anlehnt: Orks sind dumm und böse und kein bisschen individuell in ihrem Denken, Elfen/Elben arrogant und etwas entrückt und den Zwergen aus Prinzip verhasst, kein Volk schaut über den Tellerrand und hinterfragt die bestehende Ordnung, es gibt das Gute und das Böse, dessen Motivation den Leser oft nicht interessiert (nach dem Motto: Der Gegner ist böse, mehr will ich nicht wissen!), die FGeschichte spielt in einer der Mittelalter sehr ähnlichen Zeit (und wehe, die Renaissance bricht herein und die Menschen entdecken das Schwarzpulver). All diese Denkvorstellungen sind in den Köpfen vieler Fans noch recht tief verankert.
Mir geistert die Idee durch den Kopf, einen alternativen Fantasy- und Science-Fiction-Preis zu stiften, natürlich auch von rein ideellem Wert. Vielleicht könnte sich unser Forum dazu mit anderen Foren zusammentun, denn das würde wohl auch uns zugute kommen.
Natürlich ist das leichter gesagt als getan.
@Waechter: Es gibt inzwischen Romantic Fantasy als Genre, dann Urban Fantasy und Dark Fantasy - alle drei überschneiden sich mehr oder weniger in ihrer Thematik. Man unterscheidet sie im Prinzip nur an den Schwerpunkten. Bitte sag nie mehr "Romantacy"! Und das sag ich jetzt nur, um endlich mal wieder irgendwo schön off topic zu sein *zu Warin schiel* :D ...
Zum Deutschen Phantastik-Preis:
Ich finde es gut, wenn es Publikumspreise gibt - und die Idee, dass jeder Autor nur mit einem Buch vertreten sein sollte, finde ich grundsätzlich gut. Aber auch ein Markus Heitz sollte noch von einer Nominierung zurücktreten, schließlich gibt es da wohl einige Fans, die ihm den Preis verschaffen wollen ... wobei es in der Tat für andere Autoren dann wirklich schwierig wird. Vielleicht sollte man ja einführen, dass der Vorjahressieger im nächsten Jahr nicht mehr nominiert werden kann? Wobei das auch wieder eine zweifelhafte Einschränkung wäre ... wie wäre es, wenn die, die sich jetzt ärgern, sich nächstes Jahr mehr ins Zeug legen, dass ihr Favorit ne bessere Chance hat? ;)
Wie ich gesehen habe, ist die Beteiligung dieses Jahr niedriger gewesen als letztes Jahr ...
Mich interessiert ja mehr der Preis fürs beste Roman Debüt :) ... bald werde ich das neue Buch von Ju Honisch, "Salzträume" (http://www.literatopia.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2366:salztraeume-band-1-ju-honisch&catid=70:quartal-409&Itemid=112), rezensieren und ich bin schon sehr gespannt, vor allem, nachdem die den DPP bekommen hat.
... wie wäre es, wenn die, die sich jetzt ärgern, sich nächstes Jahr mehr ins Zeug legen, dass ihr Favorit ne bessere Chance hat? ;) Eben!
Was wetten wir, dass die meisten von denen, die sich beklagen, gar nicht abgestimmt haben?
Wie ich gesehen habe, ist die Beteiligung dieses Jahr niedriger gewesen als letztes Jahr ...
Da bin ich mir jetzt nicht sicher, Zack. Ich glaube, dieses Jahr waren es mehr. Mal die Herrn Latz oder van den Boom fragen ...
Ich habe tatsächlich nicht abgestimmt, was vielleicht schade ist.
Das lag auch daran, dass es mit meinem Wissen um die jüngsten Fantasy- Schöpfungen recht mau aussieht.
Aber ich bleibe dabei: Mit einer Jury würde man den literarischen Wert heben. Eine solche Jury sollte allerdings nicht aus Germanistik- Professoren bestehen, die sich nur mit Goethe, Schiller und Fontane beschäftigen und von Fantasy nur mit Verachtung sprechen können.
Vielleicht hat meine Position hier eine Schwachstelle: Wer könnten denn diese Jurymitglieder sein? Lektoren der Verlage? Autoren?
Vielleicht hat meine Position hier eine Schwachstelle: Wer könnten denn diese Jurymitglieder sein? Lektoren der Verlage? Autoren?
Evtl. Fans, die durch ein bestimmtes Ausschussverfahren jedes Jahr in die neue Jury kommen? Sprich, dass jedes Jahr neue Jurymitglieder drinnenstecken, die auch eine Ahnung von dem haben, was sie möchten, was die Leser/Fans möchten? Evtl. einfach aus verschiedenen Foren? Durch einen "Test" (wobei das wiederrum sehr schwierig sein dürfte), vielleicht sowas wie ein "Gewinnspiel"?
@HMP: Also dieses Jahr waren es wohl 1800 und ich meinte, im Vorjahr wären es 2000 oder mehr gewesen *mhm* ... aber bin mir nicht sicher ...
@Jury: Wie wärs mit Betreibern von Onlineportalen? :D ... wir lesen viel und beobachten unsere Leserschaft genau *hehe* ...
Nee, also ich finde, der DPP sollte ein Publikumspreis bleiben. Es gibt ja noch andere interessante Kategorieren, wo Markus Heitz nicht auftaucht ;) ... (und jetzt nichts gegen Mahet!)
wie wäre es, wenn die, die sich jetzt ärgern, sich nächstes Jahr mehr ins Zeug legen, dass ihr Favorit ne bessere Chance hat? ;)
Und wie sollte das aussehen? Mehrfachabstimmung? Fair ist das ja auch nicht...
Eben!
Was wetten wir, dass die meisten von denen, die sich beklagen, gar nicht abgestimmt haben?
Ich bin reinen Gewissens! :p Allein die Tatsache, dass es mein Favorit nicht in die Hauptrunde geschafft hat, hat mich davon abgehalten, in der Kategorie 1 abzustimmen. Ansonsten habe ich dort meine Stimme gegeben, wo es mir möglich war. Das Problem ist ganz einfach, dass der Otto-Normal-Leser in den seltensten Fällen alle Bücher in allen Kategorien gelesen hat. Dort gewinnt meist der, der bereits bekannter ist und mehr Fans hat.
Wir haben einen Publikumspreis, es spricht also theoretisch nichts dagegen, einen zusätzlichen Jury-Preis unter Einbeziehung des Publikums einzuführen. Das Publikum nominiert die Bücher, entscheidet ggf. über die engere Auswahl und wählt jedes Jahr aufs Neue eine Jury. Die Kandidaten sind von alledem natürlich nicht ausgeschlossen.
Wer die Kandidaten allerdings aufstellt, muss natürlich geklärt werden. Können sie sich selbst bewerben? Werden sie von den Foren- oder Buchportal-Betreibern aufgestellt? Können die letztjährigen Jurymitglier Nachfolger vorschlagen? Vielleicht lässt sich das alles irgendwie unter einen Hut bringen.
...wie gesagt: Vielleicht! *grins*
Wir haben einen Publikumspreis, es spricht also theoretisch nichts dagegen, einen zusätzlichen Jury-Preis unter Einbeziehung des Publikums einzuführen. Das Publikum nominiert die Bücher, entscheidet ggf. über die engere Auswahl und wählt jedes Jahr aufs Neue eine Jury. Die Kandidaten sind von alledem natürlich nicht ausgeschlossen.
Wer die Kandidaten allerdings aufstellt, muss natürlich geklärt werden. Können sie sich selbst bewerben? Werden sie von den Foren- oder Buchportal-Betreibern aufgestellt? Können die letztjährigen Jurymitglier Nachfolger vorschlagen? Vielleicht lässt sich das alles irgendwie unter einen Hut bringen.
...wie gesagt: Vielleicht! *grins*
Hm. Ich denke eine Mischung aus dem Ganzen würds tun. Wie das natürlich zu realisieren ist, weiß noch keiner. Oder es kam zumindest noch niemand auf die Idee und hats versucht.
Und wie sollte das aussehen? Mehrfachabstimmung? Fair ist das ja auch nicht...
Ich denke, so war das nicht gemeint. Aber bei einem Publikumspreis hat eben jener Vorteile, der seine Leser dazu bringt, abzustimmen. Nennen wir es Marketing. Dank Internet ist das heute einfacher als früher und vor allem: es kostet nicht die Welt ... in erster Linie nur Zeit. Nicht unbedingt der Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit ist wichtig, keine teuren Werbekampagnen.
Wir haben einen Publikumspreis, es spricht also theoretisch nichts dagegen, einen zusätzlichen Jury-Preis unter Einbeziehung des Publikums einzuführen. Das Publikum nominiert die Bücher, entscheidet ggf. über die engere Auswahl und wählt jedes Jahr aufs Neue eine Jury. Die Kandidaten sind von alledem natürlich nicht ausgeschlossen.
Wer die Kandidaten allerdings aufstellt, muss natürlich geklärt werden. Können sie sich selbst bewerben? Werden sie von den Foren- oder Buchportal-Betreibern aufgestellt? Können die letztjährigen Jurymitglier Nachfolger vorschlagen? Vielleicht lässt sich das alles irgendwie unter einen Hut bringen.
Im Grunde war es das doch dieses Jahr schon:
Die Macher wählten Kandidaten aus und stellten sie dann zur Nominierung in eine Vorschlagsliste. Hier konnten dann noch weitere vorgeschlagen werden. (Ich hatte beim Buch auch noch einen anderen Vorschlag, der aber leider nicht Endnominiert wurde). Aus den Vorschlägen wurden dann die Nominierten der Endrunde und aus denen dann eben die Sieger.
@ Zack: Ich glaube, die Zahlen sind anders, aber die Herren haben mir noch nicht geantwortet. Ich hake noch mal nach!
@Silberblut: Das war so gemeint, dass man vor allem erstmal selbst abstimmen soll und dann kann man ja auch noch andere mobilisieren ;) ...
@HMP: Alles klar, lass mich wissen, was dabei herauskommt :) ...
Waechter
22.10.2009, 08:03
Sollte eine Jury ernsthaft erwogen werden, müssten die Verlage draußen bleiben. Da bleiben dann Autoren (die, solange sie in der Jury sind nicht selbst zur Wahl stehen dürfen. Wäre das nichts für Mahet?), Fantasyliteratur-Kritiker und solche, die es werden wollen sowie Buchhändler (wird aber schon schwierig mit der Unabhängigkeit).
Jeder der dann die Jury-Entscheidung kritisiert, muss im nächsten Jahr selbst dort mitmachen. ;)
Ich denke, so war das nicht gemeint. Aber bei einem Publikumspreis hat eben jener Vorteile, der seine Leser dazu bringt, abzustimmen. Nennen wir es Marketing. Dank Internet ist das heute einfacher als früher und vor allem: es kostet nicht die Welt ... in erster Linie nur Zeit. Nicht unbedingt der Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit ist wichtig, keine teuren Werbekampagnen.
Ich weiß, und darauf schiebe ich auch Heitz' Erfolg. Er macht das, andere Autoren nicht. Das bringt ihm auf jeden Fall einen Vorteil.
Anstelle meines Favoriten-aus-Prinzip (Hennen) habe ich es in dessen Foren versucht, aber als keines seiner Werke weiter kam, hat sich auch die Euphorie verlaufen. Da ich Hennen lieber mag als Heitz (auch wenn es sicher "bessere" Autoren gibt, sowas ist ja immer subjektiv), weckt das nur meinen Trotz - er soll aus Prinzip einfach gewinnen. Ja ja, kindisch, ich weiß... :p
@Silberblut: Das war so gemeint, dass man vor allem erstmal selbst abstimmen soll und dann kann man ja auch noch andere mobilisieren ;) ...
Schon verstanden, aber da ich das ja gemacht bzw. zumindest versucht habe, kann ich nur darauf hoffen, dass es nächstes Jahr besser läuft - oder eben mehrfach abstimmen...
Im Grunde war es das doch dieses Jahr schon:
Die Macher wählten Kandidaten aus und stellten sie dann zur Nominierung in eine Vorschlagsliste. Hier konnten dann noch weitere vorgeschlagen werden. (Ich hatte beim Buch auch noch einen anderen Vorschlag, der aber leider nicht Endnominiert wurde). Aus den Vorschlägen wurden dann die Nominierten der Endrunde und aus denen dann eben die Sieger.
...mit dem Unterschied, dass es mehr Nominierte geben sollte und eine gewählte Jury, die darüber entscheidet. Dass die Vorrunden ähnlich sind, habe ich ja nie geleugnet. Ich hätte es eben ein wenig anders gemacht. ;)
...mit dem Unterschied, dass es mehr Nominierte geben sollte und eine gewählte Jury, die darüber entscheidet. Dass die Vorrunden ähnlich sind, habe ich ja nie geleugnet. Ich hätte es eben ein wenig anders gemacht. ;)
Darüber denken die Macher gerade auch nach, da das schon vor der Endrunde auf Kritik stieß. Man will es aber auf alle Fälle beim Publikumspreis belassen - was ich gut finde - die Vorschlagslisten bzw. deren Länge aber überdenken.
@ Zack: Dieses Jahr waren es auf alle Fälle um die 1800 Stimmen. Letztes Jahr weiß man es nicht mehr genau, aber es waren weniger. Mehr wollten (oder konnten) mir die Herren nicht mehr sagen. Vielleicht finde ich die Zahl selbst noch irgendwo ...
@HMP: Thx. Wobei ich sagen muss, dass ich jetzt 1800 nicht sooo verdammt viel finde, dafür, dass der Preis doch recht bekannt zu sein scheint. Oder scheint er mir nur so bekannt? Wo sind denn die ganzen Phantastik-Fans???
Wo sind denn die ganzen Phantastik-Fans???
Genau das, Zack, ist ja das Problem! Würden alle, die davon lesen oder hören, daran teilnehmen, die Organisatoren würden sich freuen. Und es würde manches andere Ergebnis herauskommen. Vielleicht wäre Markus Heitz dann nicht Platz 1 und 2, vielleicht wäre PR nicht bei den Serien auf Platz 1 ... aber mit hätte, wäre, wenn ist eben kein Blumentopf zu gewinnen.
Gejammert und gemosert wird viel. So war es zum Beispiel auch bei Horror, wo eine Anthologie durchaus gute Verkaufsresonanz erzielte. Allein es haben herzlich wenig abgestimmt. SF ergeht es ähnlich. Nur hinterher wurde dann sich darüber beklagt, dieses oder jenes hätte es verdient. Sicher hätte es das - aber nur mit Worten ist wenig getan.
Fantasy ist nun mal gerade ein Zugpferd und hat die erheblich aktiveren Fans.
SemSimkin
23.10.2009, 19:01
1800 - 2000 ... ist ja schon recht lahm. Ich finde die Bezeichnung "Deutscher Phantastik Preis" (abgesehen davon, dass man es konsequenterweise Fantastik nennen sollte) überkandidelt für dieses Schmoren in der eigenen Insider-Brühe.
Toll wäre ein Preis, bei dem - sagen wir - in jeder ambitionierten Buchhandlung ne Wahl-Box steht und dann eben auch für alle möglichen Kategorien jenseits von Fantasy etc. abgestimmt werden kann.
1800 - 2000 ... ist ja schon recht lahm. Ich finde die Bezeichnung "Deutscher Phantastik Preis" (abgesehen davon, dass man es konsequenterweise Fantastik nennen sollte) überkandidelt für dieses Schmoren in der eigenen Insider-Brühe.
Hast Du mit abgestimmt?
Und warum Fantastik?
Und Insider ... nun ja, Fans sind in aller Regel Insider. Ich denke nicht, dass ein Krimi-Leser oder ein Rosamunde-Pilcher-Leser so viel Ahnung von Phantastik hat.
Toll wäre ein Preis, bei dem - sagen wir - in jeder ambitionierten Buchhandlung ne Wahl-Box steht und dann eben auch für alle möglichen Kategorien jenseits von Fantasy etc. abgestimmt werden kann.
Äh, der DPP ist frei für alle Genres! Nicht nur Fantasy. Nirgendwo steht, dass nur Fantasy zur Wahl steht. Als bestes Sekundärwerk und als beste Serie wurden SF-Sachen ausgezeichnet. Du hast Di ja sicher die gewinner angeschaut. Ist Dir das entgangen?
SemSimkin
23.10.2009, 19:36
Hmm, langsam langsam ... hast du da irgendwie mitgearbeitet oder warum geht dir das so nahe ? Abgestimmt habe ich durchaus ... letztes Jahr, als ich noch dachte, das macht was her. Insider ... weil aus der Szene. Glaube die wahre Masse des eigentlichen Publikums kennt den Preis gar nicht. Und ich habe ja extra Fantasy etc. geschrieben ... *cool*
Hmm, langsam langsam ... hast du da irgendwie mitgearbeitet oder warum geht dir das so nahe ? Abgestimmt habe ich durchaus ... letztes Jahr, als ich noch dachte, das macht was her. Insider ... weil aus der Szene. Glaube die wahre Masse des eigentlichen Publikums kennt den Preis gar nicht. Und ich habe ja extra Fantasy etc. geschrieben ... *cool*
Der Preis macht durchaus etwas her. Dachte sich zumindest auch Klett-Cotta, die bereits am Sonntag nach der Preisverleihung den Rothfuss-Roman auf der Buchmesse mit einem Aufkleber versehen hatten. Das hat Klett-Cotta sicher nicht einfach so gemacht.
Mitgearbeitet? Nein. Aber so ein Satz wie "... überkandidelt für dieses Schmoren in der eigenen Insider-Brühe." ruft in mir einfach etwas hervor. So dieses "Ich mach zwar nicht mit und stimm nicht ab, aber ich lasse mich mal negativ und herabwürdigend drüber aus."
Erinnert mich an das, was mich zu meiner Kolumne über die Ansicht mancher Menschen zu Kleinverlagen veranlasste.
Und Sorry, das etc. hatte ich tatsächlich überlesen. Aber für mich zum Verständnis: welche phantastischen Genres gibt es noch jenseits von Fantasy etc.? Ist durch dieses etc. nicht schon die komplette Phantastik abgedeckt?
Na, damit nächstes Jahr mehr Leute mitmachen, müssen wir wohl unsere Literatopia-Leser zum Abstimmen prügeln! :D
@HMP: Machen die eigentlich Werbung für den DPP? Weißt du das? ... Ich krieg das nämlich immer nur in Foren mit. Und weil ich eben inzwischen auch drauf gucke, wanns wieder losgeht.
Werbung z.B.: Banner auf anderen Seiten etc. ...
@HMP: Machen die eigentlich Werbung für den DPP? Weißt du das? ... Ich krieg das nämlich immer nur in Foren mit. Und weil ich eben inzwischen auch drauf gucke, wanns wieder losgeht.
Werbung z.B.: Banner auf anderen Seiten etc. ...
Machen sie eher nicht, denke ich. Könnte ich aber mal weitergeben ... werde ich mal weitergeben.
SemSimkin
24.10.2009, 19:10
Ja, schon verständlich HMP. Ich hätte ja auch gerne, dass der Preis größer aufgezogen ist ... Nur weil es auf ein paar Buchrücken draufsteht, nenne ich das aber noch lange nicht groß, sorry. Sind hier ja nicht in Slowenien oder so sondern einer der größten Buchmärkte der Welt. Da muss sowas mehr Staub aufwirbeln, ... dann würde ich auch überkandidelt zurücknehmen. Aber erst dann.
Da muss sowas mehr Staub aufwirbeln, ... dann würde ich auch überkandidelt zurücknehmen. Aber erst dann. Die Macher arbeiten daran.
Na, damit nächstes Jahr mehr Leute mitmachen, müssen wir wohl unsere Literatopia-Leser zum Abstimmen prügeln! :D
@HMP: Machen die eigentlich Werbung für den DPP? Weißt du das? ... Ich krieg das nämlich immer nur in Foren mit. Und weil ich eben inzwischen auch drauf gucke, wanns wieder losgeht.
Werbung z.B.: Banner auf anderen Seiten etc. ...
Ich z.B. wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt, geschweige denn, dass ich abgestimmt hätte. Und ich bin ja auch erst seit einem Monat in diesem Forum und verfolge ja auch erst diesen Thread zu dem Thema mit.
Ich denke, Werbung zu machen ist gar keine schlechte Idee, vor allem eben online und in Foren.
HMP: Danke, dass du das weitergibst. :)
Ich z.B. wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt, geschweige denn, dass ich abgestimmt hätte. Und ich bin ja auch erst seit einem Monat in diesem Forum und verfolge ja auch erst diesen Thread zu dem Thema mit.
Ich denke, Werbung zu machen ist gar keine schlechte Idee, vor allem eben online und in Foren.
HMP: Danke, dass du das weitergibst. :)
In den verschiedenen Foren und online wird schon einiges gemacht. Auf Websites eher noch wenig, obwohl es auf verschiedenen immer Hinweise gibt, wenn es losgeht. So auch auf unserer :D.
Das wäre die offizielle Website des Preises:
http://www.deutscher-phantastik-preis.de/
In den verschiedenen Foren und online wird schon einiges gemacht. Auf Websites eher noch wenig, obwohl es auf verschiedenen immer Hinweise gibt, wenn es losgeht. So auch auf unserer :D.
Das wäre die offizielle Website des Preises:
http://www.deutscher-phantastik-preis.de/
Als ich die Seite eben öffnete dachte ich, dass ich bei nem Biologieforum gelandet bin! So grün. xD
Hab ich extrem mit assoziirt. Ansonsten danke für die Info. :)
Werde schauen, dass ich nächstes Jahr auf jeden Fall mit abstimme. :p
@HMP: Jo, mach mal :) - also bei Literatopia könnten wir zum Beispiel in unser Carousel ein verlinktes Banner einsetzen, siehe JunDesk-Wettbewerb derzeit. Das ist werbewirksamer als nur eine News, die es aber auch gelegentlich geben wird ;) ... (eher nette Erinnerungen).
Dazu braucht man einfach nur was in passender Größe - wenn die also jemand an der Hand haben und uns ein Banner schicken würden, kein Problem!
Dieses Jahr hatten wir selbst noch viel aufzubauen, aber nächstes Jahr würde ich auf jeden Fall gerne was zur Bekanntheit des Preises beitragen :) ...
Und ich denke, dass da auch andere Webseiten mitmachen würden :) ...
Spontan ... fast spontan ... kam uns von Fantasyguide auf dem BuCon in Dreieich eine Idee. Gesagt, getan, umgesetzt.
Und nun ist der erste Teil online!
Fantasyguide präsentiert (http://www.fantasyguide.de/9590.0.html)
Viel Vergnügen!
Waechter
23.11.2009, 20:40
Nett gemeint, aber es wird leider dadurch entwertet, dass hier Preisträger die Preisverleiher befragen. Statt kritisch nachzufragen, werden dann auch Stichwörter gegeben, sodass die Macher sich gleich verteidigen können. Bei allem Engagement, mir gefällt das leider nicht.
Doch zu den Antworten:
Wer sollen die namhaften Kritiker sein, von denen Naujoks spricht? Da gibt es im Fantasy-Bereich doch nun echt nicht viele.
Die Antwort zu der Gegenüberstellung Publikums- und Jurypreis entbehrt nicht einer gewissen Ironie - "die gleichen Favoriten kleiner Jury-Zirkel". Nein, da gewinnen die Favoriten des größten kleinen Fan-Zirkels.
Nett gemeint, aber es wird leider dadurch entwertet, dass hier Preisträger die Preisverleiher befragen. Statt kritisch nachzufragen, werden dann auch Stichwörter gegeben, sodass die Macher sich gleich verteidigen können. Bei allem Engagement, mir gefällt das leider nicht.
Es muss Dir nicht gefallen. Und kritisch nachfragen ... es ist - wie es auch eingangs erwähnt wird - ein vorstellen und zu Wort kommen lassen. Keine kritische Betrachtung, keine enthüllende Auseinandersetzung. Die hätten wir anders aufgezogen ... hätte das in unserer Absicht gelegen.
Doch zu den Antworten:
Wer sollen die namhaften Kritiker sein, von denen Naujoks spricht? Da gibt es im Fantasy-Bereich doch nun echt nicht viele.
Hm, der DPP ist kein Fantasy-Preis. Insofern beschränkt sich die Auswahl der Kritiker sicher nicht nur auf diesen Kreis ... gehe ich einmal davon aus (und Oliver Naujoks sagt ja auch nicht, dass sie nur aus diesem Kreis kommen).
Die Antwort zu der Gegenüberstellung Publikums- und Jurypreis entbehrt nicht einer gewissen Ironie - "die gleichen Favoriten kleiner Jury-Zirkel". Nein, da gewinnen die Favoriten des größten kleinen Fan-Zirkels.
Stimmt. Publikumspreis eben und dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Oliver Naujoks vertritt die seine. Du hast dazu möglicherweise eine andere.
Waechter
24.11.2009, 07:24
Hm, der DPP ist kein Fantasy-Preis. Insofern beschränkt sich die Auswahl der Kritiker sicher nicht nur auf diesen Kreis ... gehe ich einmal davon aus (und Oliver Naujoks sagt ja auch nicht, dass sie nur aus diesem Kreis kommen).
Natürlich ist er kein reiner Fantasy-Preis. Doch auch in der SF und anderen Teilen der Phantastik gibt es kaum Kritiker. Es gibt sicherlich ein paar Menschen, die sich gut auskennen, doch von der deutschen Literaturkritik wird die Phantastik nicht ernst genommen.
@Wächter:
Ich denke Oliver meinte mit namhaften Kritikeren bekannte Namen aus der Fanszene und keine professionelle Kritiker. Das würde auch keinen Sinn machen, denn die hätten dann Ahnung von Literatur, aber keine Ahnung von Phantastik. Oder wie will so jemand beurteilen ob ein Buch wie "Die Zwerge" nun im Genre Vergleich gut ist oder nicht? Eben!
Natürlich ist er kein reiner Fantasy-Preis. Doch auch in der SF und anderen Teilen der Phantastik gibt es kaum Kritiker. Es gibt sicherlich ein paar Menschen, die sich gut auskennen, doch von der deutschen Literaturkritik wird die Phantastik nicht ernst genommen.
Dann lass uns mal ehrlich sein, Wächter: Neun von zehn Büchern, die erscheinen, nehmen diese so genannten Literaturkritiker sowieso nicht ernst ... egal aus welchem Genre.
Und lass uns noch einmal ehrlich sein:
Wenn kann man ernster nehmen? Die Literaturkritiker, die eine real existierende Literaturgattung wie die Phantastik nicht ernst nehmen, oder eine Literaturgattung, die so herrliche Klassiker wie zum Beispiel "Frankenstein", "1984" oder "Der Herr der Ringe" hervorgebracht hat?
Waechter
26.11.2009, 09:04
Ich gebe dir recht, HMP. Wahrscheinlich nehmen die sogar weniger als zehn Prozent der Bücher ernst.
Nachdem wir intern ein paar Dinge besprochen und geklärt haben und uns entschlossen hatten weiterzumachen, hier nun der nächste Teil unseres DPP-Special:
Ju Honisch (http://www.fantasyguide.de/9962.0.html)
die mit ihrem Roman "Das Obsidianherz" den Preis in der Kategorie "Bestes deutschsprachiges Romandebüt" gewann.
Ein schönes Interview! :)
Ich hatte ja auch schon mit Ju Honisch das Vergnügen - sie ist eine tolle Interviewpartnerin, die gerne erzählt und somit den Lesern auch etwas zu Lesen bietet ;) ... (ist ja immer schade, wenn Autoren sich als wortkarg erweisen).
Nach dem, was ich hier und an anderen Stellen im Net gelesen habe, stellt sich mir der DPP eher als ein Wettkamof der größten Werbebudgets dar, auch und gerade, was den "besten Debutroman" betrifft. Der kann ja nur einmal nominiert werden, und wenn er bis dahin nicht genug Leser gefunden hat, hat der Roman/der Autor diese Chance für alle Zeiten verspielt.
Der kann ja nur einmal nominiert werden, und wenn er bis dahin nicht genug Leser gefunden hat, hat der Roman/der Autor diese Chance für alle Zeiten verspielt.
Das gilt für jeden Nachwuchs- oder Debüt-Preis - nicht nur für einen Preis für Schreiber - wo Debütanten oder Nachwuchs ausgezeichnet werden: Filmpreise ebenso wie Musikpreise - das ist keine Eigenheit des DPP. Selbst wenn eine Jury nominiert, kann man in aller Regel für so eine Sparte nur einmal nominiert werden.
Nach dem, was ich hier und an anderen Stellen im Net gelesen habe, stellt sich mir der DPP eher als ein Wettkamof der größten Werbebudgets dar
Eher ist es ein Wettkampf, wer die meisten Leute aktivieren kann.
Das hat nur wenig mit Werbebudgets zu tun.
Wenn man mal sieht, wie oft gerade Kleinverlage ganz weit oben mitspielen.
Ich will jetzt nicht einmal auf unser "Lichtbringer" verweisen, die ja zumindest den 4. Platz gemacht haben und mit einem Werbebudget von 0 Euro nominiert wurden.
Aber auch Feder und Schwert hat sicher nicht das riesige Werbebudget und hat sowohl 2009 mit der Ju und 2008 mit Oliver gewonnen.
Die Vorrunde ist eröffnet:
Deutscher Phantastik Preis 2010 (http://www.deutscher-phantastik-preis.de/)
Ich hab schon abgestimmt :)
Bei "Bester internationaler Roman" und "Beste Serie" hab ich eigene Vorschläge abgegeben.. Genauso wie bei der Internet-Seite ;)
Erneut muss der heimliche Bernhard Hennen-Fan in mir den Kopf darüber schütteln, dass sein eigentlich Roman, der letztes Jahr erschienen ist ("Elfenkönigin"), nicht auf der Vorschlagsliste steht. Schon auf der letztjährigen Vorschlagsliste fand sich keiner der Romane, die im Jahr zuvor erschienen sind.
Es ist nicht so, als wollte ich unbedingt, dass Hennen gewinnt - da bin ich zu realistisch. Andere Autoren haben einfach die größere Publicity (Stichwort Heitz) und wieder andere sind vermutlich besser. Ich finde es jedoch merkwürdig, dass seine Erfolge oft übergangen werden. Das hat in mir einen gewissen Trotz aufkommen lassen. Ist zwar kindisch, aber was soll's...
Ich habe noch nicht abgestimmt, weil ich zwar einige der vorgeschlagenen Romane besitze, aber wenige von ihnen bereits gelesen habe. Das Problem bei einem Publikumspreis ist ja gerade, dass wahrscheinlich niemand alle Bücher gelesen hat. Mein Urteil wäre stets subjektiv; ich könnte gar nicht neutral nach Qualität meine Stimme vergeben, sondern würde ganz einfach für meinen Favoriten stimmen. Fan zu sein hat nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun. Deshalb weiß ich auch nicht, ob ich überhaupt abstimmen soll.
Ich habe noch nicht abgestimmt, weil ich zwar einige der vorgeschlagenen Romane besitze, aber wenige von ihnen bereits gelesen habe. Das Problem bei einem Publikumspreis ist ja gerade, dass wahrscheinlich niemand alle Bücher gelesen hat. Mein Urteil wäre stets subjektiv; ich könnte gar nicht neutral nach Qualität meine Stimme vergeben, sondern würde ganz einfach für meinen Favoriten stimmen. Fan zu sein hat nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun. Deshalb weiß ich auch nicht, ob ich überhaupt abstimmen soll.
Gerade deshalb wäre es doch für den von Dir favorisierten Autor schön, wenn Du ihn mit Deiner Stimme unterstützen würdest. Andere Autoren werden ja auch nicht nur von anspruchsvollen Kritikern, sondern auch von Fans, Freunden und Familienangehörigen gewählt. Wenn er noch nicht nominiert ist, dann mach Du das doch einfach. Und ... nein, ich bin nicht das alter ego von Bernhard Hennen! :D
Genau das ist es ja. Der DPP ist kein Qualitäts-, sondern ein Publicity-/Fan-Preis. Ich zähle zu jenen Menschen, die sich erst dann ein Urteil bilden wollen, wenn sie alle Optionen und Facetten kennen. Erst dann kann ein Urteil nämlich halbwegs fundiert sein. Es widerstrebt mir, ein Buch einfach nur deshalb zu wählen, weil ich den Autor mag, aber sonst den Großteil der vorgeschlagenen/nominierten Romane nicht gelesen habe. Die Kriterien, nach denen die Bücher gewählt werden, sind nicht einheitlich und damit nicht fair, weil die einen Autoren einfach eine größere Leserschaft haben als die anderen oder einfach mehr tun, um sie zu mobilisieren (z.B. Markus Heitz). Für mich sagt der DPP daher nur aus, wie gut sich ein Autor vermarkten kann, und sehe daher keinen Grund, meine persönlichen Favoriten zu unterstützen. Ich zumindest könnte wohl auf einen Preis verzichten, der weniger mit Talent, Leistung und Qualität als mit Medienpräsenz und Marketing zu tun hat. Ein Preis, dessen Gewinner von Personen gewählt wird, die nicht alle Bücher kennen und sich dahar kein differenziertes Urteil bilden können, ist mMn eine Farce, an der ich mich nicht unbedingt beteiligen muss.
Das ist wie bei einer Regierungswahl: Jeder, der sich enthält, unterstützt damit die radikalen Parteien, denn die geben ihre Stimme in jedem Fall ab.
Wer kann schon alle Neuerschenungen kennen und objektiv beurteilen? Selbst in Fachzeitschriften findest du zu einem Buch manchmal völlig gegenteilige Beurteilungen. Der eine Fachjournalist schreibt "fesselnd", der andere "langweilig". Klar, Heitz ist ein klasse Selbstdarsteller. Aber seine Bücher sind eben auch gut: Gründlich recherchiert und spannend geschrieben. Dagegen muss man erstmal ankommen. Natürlich sind Publikumspreise Popularitätspreise. Aber von Fachgremien verliehene Preise gibts ja auch. Auf die haben wir Leser bloß keinen Einfluss.
Ich stimme Michael zu. Jede Stimme zählt. Was sollen denn die Debütautoren machen, die noch keiner kennt? Die können sich nur von ihren paar Fans, dem Verleger und dessen Bekannten und Angestellten wählen lassen. Wohl dem, der einen großen Freundeskreis hat.
Man kann eine Parlamentswahl nicht mit der Wahl eines Publikumspreises vergleichen. Von meinem Wahlrecht habe ich seit meiner Volljährigkeit mit Freuden konsequent Gebrauch gemacht. Und man weiß im Falle einer Parlamentswahl auch immer ungefähr, was im jeweiligen Parteiprogramm steht und welche Wahlversprechen eingehalten werden können (oder sollte das zumindest).
Ich kann aber kein Buch wählen, das ich nicht gelesen habe. Von denen gibt's allerdings viele, und wenn ich ausschließlich für Bücher stimme, die ich kenne, tue ich Büchern, die ich noch nicht gelesen habe, womöglich Unrecht. Nein, ein solcher Preis sagt mMn nichts über die Qualität aus, und wenn ich nicht über Qualität abstimmen kann, worüber denn dann? Ein Preis, auf dessen Vergabe anscheinend die stets gleiche Leserschaft Einfluss hat, ist mMn unnötig. Im Gegensatz zu einer Regierung bzw. einem Parlament kann man darauf jedenfalls getrost verzichten.
Dass ich kein Heitz-Fan bin, sollte mittlerweile allgemein bekannt sein. Die Bücher, die ich biher von ihm gelesen habe, sind mMn Massenware. Von gründlicher Recherche habe ich nicht viel mitbekommen, aber das mag am Genre liegen. Und Action ersetzt in mMn gut gemachte Spannung keinesfalls.
Das Problem bei einem Publikumspreis ist ja gerade, dass wahrscheinlich niemand alle Bücher gelesen hat. Nenne mir einen Literatur-Preis, bei dem alle in Frage kommenden Bücher gelesen wurden, ehe es zur Verleihung geht.
Mein Urteil wäre stets subjektiv; ich könnte gar nicht neutral nach Qualität meine Stimme vergeben, sondern würde ganz einfach für meinen Favoriten stimmen. Fan zu sein hat nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun.
Jeder Preis, der nicht nach objektiven Kriterien vergeben wird, ist subjektiv. Und kein Literaturpreis wird nach objektiven Kriterien vergeben.
Ich zähle zu jenen Menschen, die sich erst dann ein Urteil bilden wollen, wenn sie alle Optionen und Facetten kennen.
Dann wirst Du Dir über sehr, sehr wenige Dinge jemals ein Urteil bilden können. Alle Optionen und Facetten zu kennen ist nahezu unmöglich.
Das hat in mir einen gewissen Trotz aufkommen lassen. Ist zwar kindisch, aber was soll's...
Die meisten Deiner Aussagen schreibe ich diesem Umstand zu. Trotz war noch nie ein guter Ratgeber und schon mal gar kein Ratgeber, wenn es um Objektivität geht.
Ich verstehe, was Du meinst, aber einerseits sich darüber zu beklagen, dass ein Preis wie der DPP völlig subjektiv ist und nicht nach Werten vergeben wird, die Du akzeptieren willst, gleichzeitig aber aus obiger Haltung heraus über ihn zu urteilen ... wo ist da der große Unterschied?
Nenne mir einen Literatur-Preis, bei dem alle in Frage kommenden Bücher gelesen wurden, ehe es zur Verleihung geht.
Wenn es sich um einen Jurypreis handelt, sollte man erwarten können, dass die Juroren sich mit jedem Buch zumindest auseinandergesetzt haben. Beim letzjährigen DBP gab es da ja einigen Wirbel...
Ich habe mich aber mit den wenigsten Büchern auseinandergesetzt, von den meisten kenne ich nur den Titel. Ich habe vielleicht drei, vier der vorgeschlagenen Bücher in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman" gelesen. Sicher, mit Namen wie Christoph Marzi, Markus Heitz oder Christoph Hardebusch kann ich etwas anfangen, so dass ich mir eine ungefähre Vorstellung machen kann, aber das ist mir ehrlich gesagt noch zu wenig.
Jeder Preis, der nicht nach objektiven Kriterien vergeben wird, ist subjektiv. Und kein Literaturpreis wird nach objektiven Kriterien vergeben.
Das bezweifelt auch niemand. Doch wenn ich mich mit der Hälfte der vorgeschlagenen Bücher nicht auskenne, kann ich mir auch kein halbwegs fundiertes Urteil erlauben. Reden wir lieber von Sachlichkeit.
Dann wirst Du Dir über sehr, sehr wenige Dinge jemals ein Urteil bilden können. Alle Optionen und Facetten zu kennen ist nahezu unmöglich.
Du weißt vermutlich, wie meine Aussage zu verstehen ist. Ich will nicht nur die eine Seite kennen lernen, sondern möglichst viel erfahren. Dass das in jeder Einzelheit unmöglih ist bestreitet niemand; auch ich tue es nicht. Doch man sollte sich zumindest Mühe geben, ein allzu einseitiges Urteil zu vermeiden. Würde ich abstimmen, wäre genau das der Fall, und das empfinde ich nicht als konstruktiv.
Die meisten Deiner Aussagen schreibe ich diesem Umstand zu. Trotz war noch nie ein guter Ratgeber und schon mal gar kein Ratgeber, wenn es um Objektivität geht.
Ich verstehe, was Du meinst, aber einerseits sich darüber zu beklagen, dass ein Preis wie der DPP völlig subjektiv ist und nicht nach Werten vergeben wird, die Du akzeptieren willst, gleichzeitig aber aus obiger Haltung heraus über ihn zu urteilen ... wo ist da der große Unterschied?
Aus besagtem Trotz ist letztes Jahr meine Haltung gegenüber dem DPP entstanden, das stimmt. Doch ich denke nicht, dass dieser Trotz der Hauptgrund ist, warum ich mich an dieser Stelle gegen den DPP ausspreche. Ein Preis, der überwiegend nach Publicity vergeben wird, sagt mMn einfach zu wenig über den Schrifsteller aus, und darum sollte es doch eigentlich gehen. Es ist schließlich auch möglich, den eigenen Trotz zu überdenken, denn im Laufe des letzten halben Jahres habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, was der DPP eigentlich aussagt. Ist das noch Trotz? Wohl eher nicht, aus der Phase bin ich draußen, aber so ist es eben überhaupt erst dazu gekommen.
Wenn es sich um einen Jurypreis handelt, sollte man erwarten können, dass die Juroren sich mit jedem Buch zumindest auseinandergesetzt haben.
Mit jedem oder mit denen, die eine Vorkommission als preiswürdig empfindet? Denn auch eine Jury liest nicht jedes erschienene Buch. Sie halten sich in aller Regel an Vorschläge, die jemand macht. Entweder wird ein Buch eingereicht, eine Vorkommission trifft eine Vorauswahl oder ... oder ... oder. Ist es möglich, dass auch hier Bücher "hintenrunter" fallen? Bücher, die es möglicherweise in Deinen oder meinen oder anderen Augen verdient hätten, nominiert zu werden?
Dass die Jury am Ende aus den nominierten Büchern eine fundierte (oder vielleicht fundierte) Entscheidung trifft, ändert nichts an der Tatsache, dass im Vorfeld Bücher auf der Strecke bleiben, die nie am Preisfindungsprozess teilgenommen haben.
Das bezweifelt auch niemand. Doch wenn ich mich mit der Hälfte der vorgeschlagenen Bücher nicht auskenne, kann ich mir auch kein halbwegs fundiertes Urteil erlauben. Reden wir lieber von Sachlichkeit. Daran kannst Du etwas ändern. Bislang ist es nur eine Vorschlagsliste (noch keine Endnominierung). Du kannst die Vorschläge lesen und Dir eine Meinung dazu bilden. Wenn Du es nicht tust, darfst Du das nicht den Vorschlagmachern vorwerfen.
Du kannst eigene Vorschläge machen.
Oder Du kannst sagen, Du wählst eben nur aus denen aus, die Du kennst.
Ein Preis, der überwiegend nach Publicity vergeben wird, sagt mMn einfach zu wenig über den Schrifsteller aus, und darum sollte es doch eigentlich gehen.
Sollte es das? Du kannst einen Publikumspreis nicht mit einem Jurypreis vergleichen.
Man kann eine Parlamentswahl nicht mit der Wahl eines Publikumspreises vergleichen.
Das kann man durchaus, denn es gibt kaum etwas subjektiveres als eine Parlamentswahl. Entweder man wählt eine Partei, weil man das schon immer getan hat (Stammwähler = Fan, egal was geschieht) oder man überlegt sich, wen man wählen kann (Wechselwähler = Leser, der sich ein Bild macht). Und wie bei einem Publikumspreis gewinnt am Ende jener, der die meisten Wähler (= Leser + Fans) mobilisieren konnte.
Natürlich ein hinkender Vergleich, aber eine Parlamentswahl ähnelt mehr einem Publikumspreis als einem Jurypreis.
Es geht mir weniger um das Wie als um die Wichtigkeit und die Folgen einer Parlamentswahl. Meine Entscheidung hat mehr oder weniger unmittelbare Folfen auf meine Situation, während sich die Vergabe eines Preises höchstens indirekt auf mich auswirkt. Der Vergleich hinkt ganz ordentlich...
Sollte es das? Du kannst einen Publikumspreis nicht mit einem Jurypreis vergleichen.
Natürlich sollte es das, wenn der Anspruch erhoben wird, der Preis werde für Qualität vergeben. Die Veranstalter distanzieren sich zwar anscheinend davon, doch letztlich ist das die Botschaft, die bei den Lesern ankommt. Schließlich lauten die Namen der Kategorien "Bester deutssprachiger Roman" und nicht "Beliebtester deutssprachiger Roman" usw... Die Frage nach Beliebtheit ist viel leichter zu beantworten als nach Qualität.
Daran kannst Du etwas ändern. Bislang ist es nur eine Vorschlagsliste (noch keine Endnominierung). Du kannst die Vorschläge lesen und Dir eine Meinung dazu bilden. Wenn Du es nicht tust, darfst Du das nicht den Vorschlagmachern vorwerfen.
Du kannst eigene Vorschläge machen.
Oder Du kannst sagen, Du wählst eben nur aus denen aus, die Du kennst.
Würde ich so handeln, wie du es in deinem letzten Satz vorschlägst, würde ich Wasser predigen und Wein trinken... :rolleyes: Ich bin doch gerade der Meinung, dass ich nicht wählen möchte, solange ich keinen Überblick über die übrigen Kandidaten habe. Ich würde mir wünschen, dass jeder, der wirklich abstimmt, sich vorher zumindest ein wenig mit den übrigen Romanen auseinandergesetzt hat. Wer nur ein Viertel der vorgeschlagenen Bücher gelesen hat und sich nur zur Hälfte aller Romane ein ungefähres Bild machen kann, der wird wohl kaum mit unzweifelhafter Gewissheitheit ein Urteil über Qualität fällen können. Die Namen der Kategorien ("Beste(r/s)...") implizieren aber, dass das Urteil über Qualität gefällt wird. So, wie die Ermittlung der Sieger hier abläuft, kann davon keine Rede sein.
Ich würde mir wünschen, dass jeder, der wirklich abstimmt, sich vorher zumindest ein wenig mit den übrigen Romanen auseinandergesetzt hat.Man muss nicht abstimmen, wenn man sich in einer Kategorie nur wenig oder gar nicht auskennt. Und bei jedem Publikumspreis wird es immer welche geben, die nur nach Namen abstimmen.
So wie es auch bei Wahlen immer welche (viele) geben wird, die nur nach Parteibuch abstimmen.
Wer nur ein Viertel der vorgeschlagenen Bücher gelesen hat und sich nur zur Hälfte aller Romane ein ungefähres Bild machen kann, der wird wohl kaum mit unzweifelhafter Gewissheitheit ein Urteil über Qualität fällen können.
Kannst Du je mit unzweifelhafter Gewissheit ein Urteil über Qualität fällen? Damit müsstest Du nicht nur viele, sondern alle vergleichbaren Werke kennen. Kennst Du auch nur eines nicht, dann bleibt ein Zweifel.
Ich denke aber (Du kannst mich gerne verbessern), dass Deine Aversion gegen den DPP mit (nicht ausschließlich, aber mit) darin begründet liegt, dass Hennen in Deinen Augen zu kurz kommt.
Kannst Du je mit unzweifelhafter Gewissheit ein Urteil über Qualität fällen? Damit müsstest Du nicht nur viele, sondern alle vergleichbaren Werke kennen. Kennst Du auch nur eines nicht, dann bleibt ein Zweifel.
Man darf in seiner Wortwahl ruhig ein wenig übertreiben. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, streitet auch niemand ab. Aber solange es so steht wie bei mir und nicht umgekehrt (hätte ich nicht z.B. ein Viertel, sondern drei Viertel der vorgeschlagenen Bücher gelesen), ist es mir einfach noch viel zu unsicher.
Ich denke aber (Du kannst mich gerne verbessern), dass Deine Aversion gegen den DPP mit (nicht ausschließlich, aber mit) darin begründet liegt, dass Hennen in Deinen Augen zu kurz kommt.
Nur peripher. Letztes Jahr war ich tatsächlich frustriert. Seitdem habe ich mich aber im Bereich der Fantasyliteratur "weitergebildet". Hennen lese ich noch immer gerne, aber ich bin nicht so kindisch, mein Urteil von Frustration oder dergleichen abhängig zu machen. Schließlich predige ich schon die ganze Zeit über Sachlichkeit... :rolleyes: Der Hauptgrund ist und bleibt tatsächlich der, den ich bereits genannt habe: Der DPP erhebt Anspruch darauf, für die Qualität eines Werkes zu stehen, wird aber tatsächlich in erster Linie nach Publicity vergeben. Und Publicity ist mir relativ egal.
Ein weiterer Grund ist ein etwas frustrierender Briefwechsel mit einem der Verantwortlichen von vor einem halben Jahr, als ich mich kritisch über die Aufstellungs- und Vergabepraxis geäußert habe (z.B. darüber, dass ein Autor gleich zwei Plätze belegen kann). Der Tonfall meines Gegenübers wurde zunehmend aggressiver und indirekt fast beleidigend. Es kam mir so vor, als hätte ich ihn an seinem wunden Punkt getroffen, über den zu diskutieren er nicht bereit war, sondern lieber auf kindische Weise in die Offensive ging. Das musste ich mir nicht antun.
So bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass hinter dem DPP letztlich nur eine kleine Leserschaft steht, auf deren Urteil ich getrost verzichten kann. Die Umfragewerte des letzten Jahres sprechen ja dafür, wenn ich mich recht entsinne. Darüber wurde ja letztes Jahr in diesem Thema diskutiert.
Ein weiterer Grund ist ein etwas frustrierender Briefwechsel mit einem der Verantwortlichen von vor einem halben Jahr, als ich mich kritisch über die Aufstellungs- und Vergabepraxis geäußert habe (z.B. darüber, dass ein Autor gleich zwei Plätze belegen kann). Der Tonfall meines Gegenübers wurde zunehmend aggressiver und indirekt fast beleidigend. Es kam mir so vor, als hätte ich ihn an seinem wunden Punkt getroffen, über den zu diskutieren er nicht bereit war, sondern lieber auf kindische Weise in die Offensive ging. Das musste ich mir nicht antun.
Ich denke, jetzt verstehe ich das eine oder andere besser.
So bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass hinter dem DPP letztlich nur eine kleine Leserschaft steht, auf deren Urteil ich getrost verzichten kann. Die Umfragewerte des letzten Jahres sprechen ja dafür, wenn ich mich recht entsinne. Darüber wurde ja letztes Jahr in diesem Thema diskutiert.
Das kann jeder für sich selbst entscheiden und auch sehen, wie man möchte.
Ich denke, jeder hat nun genug gesagt, und wir sollten es an dieser Stelle bewenden lassen.
Torquato
13.07.2010, 08:28
Die Hauptrunde zum Deutschen Phantastikpreis 2010 hat begonnen.
Glückwunsch zur Nominierung, treogen! *fan**thumbsup*
Natürlich ist Heitz wieder mit zwei Büchern nominiert. Wen überrascht das jetzt noch?
Ich habe jedenfalls schon gevotet. Schade, dass es bis Oktober noch so lange dauert.
Habe jetzt auch Abgestimmt hatte aber Leider ähnlich wie im letzten Jahr das Problem das ich Nur 2 der vorgeschlagenen Bücher auch wirklich gelesen habe und daher nur zwichen diesen wählen konnte und andere Kategorien aufgrund von unkentniss ganz wegvielen.
ZwergenTurner
13.07.2010, 08:47
Ich habe auch abgestimmt.
Es freut mich, dass Threogen gleich zweimal mit seinem Verlag vertreten ist. Leider habe ich die Bücher nicht gelesen, aber da ich die restlichen in der Kategorie auch nicht kannte, habe ich ihm mal meine Stimme gegeben.
Und was mich persönlich sehr freut ist, dass es "Der Fremde-Canis-luspus-niger" von Heike Korfhage unter die besten 5 der Neulinge geschafft hat.*ja*
Erst einmal allen recht herzlichen Dank, die für Metamorphosen gevotet haben (oder noch voten werden ;))
Und hier die Finalisten 2010:
Bester deutschsprachiger Roman
Bernhard Hennen: Elfenlied (Heyne)
Frank Schätzing: Limit (Kiepenheuer & Witsch)
Kai Meyer: Arkadien erwacht (Carlsen)
Markus Heitz: Drachenkaiser (Piper)
Markus Heitz: Gerechter Zorn - Die Legenden der Albae 1 (Piper)
Bestes deutschprachiges Romandebüt
Heike Korfhage: Der Fremde (NOEL)
Jörg Olbrich: Das Erbe des Antipatros (Scratch)
Michael Tietz: Rattentanz (Bookspot)
Oliver Dierssen: Fledermausland (Heyne)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade (Heyne)
Bester internationaler Roman
Dan Simmons: Drood (Heyne)
Jasper Fforde: Irgendwo ganz anders (dtv)
Jules Verne: Das Geheimnis des Wilhelm Storitz - Die Originalfassung (Piper)
Sergej Lukianenko: Die Ritter der vierzig Inseln (Heyne)
Timothy Carter: Dämonenhunger (Droemer/Knaur)
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
Armin Rößler: "Der Fänger" (aus: Molekularmusik - Wurdack)
Carsten Steenbergen: "Der Fluch des Zulu" (aus: Metamorphosen - Torsten Low)
Christian Endres: "Helden der Nacht" (aus: Das Glück Saramees - Atlantis)
Karina Cajo: "Der Klang der Stille" (aus: Molekularmusik - Wurdack)
Klaus N. Frick: "Papa feiert Weihnachten" (aus: Nova 15 - Verlag Nr. 1)
Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
Armin Rößler, Heidrun Jänchen [Hg]: Molekularmusik (Wurdack)
Christian Endres: Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes (Atlantis)
Manuel Bianchi, Sabrina Eberl, Nina Horvath [Hg]: Metamorphosen (Torsten Low)
Markus K. Korb: Die Ernten des Schreckens (Atlantis)
Michael Thiel: Lichtlos (Scratch)
Beste Serie
Mark Brandis (Wurdack)
Michael H. Schenk: Die Pferdelords (Mira)
Perry Rhodan (VPM)
Richard Schwartz: Das Geheimnis von Askir (Piper)
Vampir Gothic (Romantruhe)
Bester Grafiker
Arndt Drechsler
Dirk Schulz
Ernst Wurdack
Mark Freier
Timo Kümmel
Bestes Sekundärwerk
Angelika Schoder: Blutsaugerinnen und Femmes Fatales (Ubooks)
Earth Rocks (Verein zur Förderung phantastischer Literatur in Österreich)
Hermann Ritter & Michael Scheuch, Magira - Jahrbuch zur Fantasy (Fantasy Club e. V.)
phantastisch! (Achim Havemann)
Phase X (Atlantis)
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Meine Glückwünsche gehen an Carsten für die beste Kurzgeschichte (er hats mMn verdient - und das sage ich nicht, weil er in den Metamorphosen drin ist), an Jörg und Heike für ihre Nominierung zum Debüt, ans Ernstl für die Nominierung zum Grafiker des Jahres und natürlich an HMP und die Mannen vom fantasyguide.
Bei den Roman-Nominierungen habe ich eigentlich erwartet, einen Oliver Plaschka zu finden, aber der "Magier" zählt wohl eher für nächstes Jahr.
Ich habe direkt mal für Oliver Dierssen gevotet, mit dem wir ja so eine tolle Leserunde hier hatten.
Und natürlich für Metamorphosen und Fantasyguide;)
Ich habe direkt mal für Oliver Dierssen gevotet, mit dem wir ja so eine tolle Leserunde hier hatten.
Und natürlich für Metamorphosen und Fantasyguide;)
So mach ich es auch. Und ich stimme noch für Jasper Fforde und Frank Schätzing *ja*
Die anderen kenne ich nicht oder mochte ich nicht, und bei einigen frage ich mich wirklich, wer da nominiert... :rolleyes: Vielleicht wird ja gelost?
Oh schade... Nix dabei, das ich gelesen habe...oder plane zu lesen..
Von den Finalisten für den besten internationalen Roman ist mir nur das Buch von Lukianenko namentlich bekannt. Ich hatte ja da für irgendein Buch von Fallon gevotet.. Eins aus der Tide Lord Reihe.. Aber ist wohl zu unbekannt. Leider.
Und national...weiß nicht mehr.. Ich glaub ich hab für "Rache" von Claudia Kern gestimmt. Einen Versuch wars wert^^
Feuerfluegel
14.07.2010, 21:24
Also ich freue mich ja sehr für "Das Geheimnis von Askir" von Richard Schwartz. Das was ich bisher davon gelesen hatte, hat mich wie gesagt sehr begeistert.
Für Claudia Kern hatte ich auch gevotet. schade drum!
Torquato
15.07.2010, 08:56
Die anderen kenne ich nicht oder mochte ich nicht, und bei einigen frage ich mich wirklich, wer da nominiert... :rolleyes: Vielleicht wird ja gelost?
Über Geschmack soll man nicht streiten. Das ist eine Binsenweisheit. Bei Abstimmungen gewinnt nun mal immer die Mehrheit. Die Problematik eines Publikumspreises in Bezug auf die Qualität des gewählten Buches ist ja weiter oben schon ausgiebig diskutiert worden.
Jetzt hätte ich doch beinahe glatt vergessen, unserem langjährigen Forumsmitglied Elodarion (Michael H. Schenk) zur Nominierung als beste Serie zu gratulieren*clap*
Ich drück' die Daumen, dass es mit dem Preis klappt*thumbsup*
Ich freue mich wirklich sehr fuer Heike. Ich habe es sehr genossen, ihr Buch zu lesen, und hoffe, dass das was wird. :D
Dass ausgerechnet "Elfenlied" gewählt wird, nachdem kein anderes Buch von Hennen die Leserschaft so polarisiert hat... Ich frage mich, ob ich in der Kategorie "Bester deutsprachiger Roman" überhaupt abstimmen soll, denn gelesen habe ich davon nur "Die Legenden der Albae" (warum auch immer - wohl um Heitz noch eine letzte Chance zu geben) und "Elfenlied", und das mag alles mögliche sein - ein Roman ist es ganz sicher nicht.
Immerhin bestätigt sich dadurch meine Meinung: Durch die Vorauswahl, die die Jury trifft, werden die Wähler beeinflusst. Hätte "Elfenkönigin" auf der Vorschlagsliste gestanden, wäre das Buch jetzt unter den Finalisten und nicht "Elfenlied", da bin ich mir sicher. Na ja, sei's drum. Oder hat es schon jemals ein Buch unter die Nominierten geschafft, das nicht auf der Vorschlagsliste stand?
Der Hennen-Fan, der ich im tiefsten Inneren noch immer bin, fragt sich natürlich, warum seine durchaus erfolgreichen Bücher erneut (teilweise) ignoriert werden. An Publicity kommt er zwar weit hinter Heitz, aber seine Bücher dominieren - gemeinsam mit denen von Heitz - die Bestsellerlisten im Bereich deutsche Fantasy (ich gehe da nach Amazon, leider existiert die Bestsellerliste nach Genre und Land seit ein paar Wochen nicht mehr).
Ich habe von allen nominierten Büchern ganze drei Bücher gelesen. "Fledermausland" würde ich vielleicht wählen, auch wenn mich davon die Tatsache abhält, dass ich die Gegenkandidaten gar nicht kenne. Und "Elfenlied"... Ich mag Hennen (wobei mir andere Romane wie etwa der erste Teil der Gezeitenwelt besser gefallen als seine Elfenreihe), aber das bedeutet nicht, dass ich jedem seiner Bücher meine Stimme geben würde. "Elfenlied" ist zwar ganz nett, aber es passt nicht in diese Kategorie. Und "Die Legenden der Albae" hat mich auch nicht so wirklich überzeugt und mit dazu beigetragen, dass ich mich - bis auf eine Ausnahme - von den klassischen Völkern nach Tolkien endgültig verabschiedet habe. Nur abzustimmen, weil man Fan ist, finde ich irgendwie albern. Nun ja, vielleicht hängt mir die ganze Fankultur seit dem "Sommermärchen" 2006 ja zum Hals heraus! :D
Oder hat es schon jemals ein Buch unter die Nominierten geschafft, das nicht auf der Vorschlagsliste stand?Ja, z.B. das von Deiner Vorposterin erwähnte. Wenn man als (Hobby-)Autor seine Bücher verschenkt, reicht das offensichtlich auch für eine dpp Nominierung, man braucht halt nur genug Leute, die "klick" machen.:rolleyes:
Was wiederum voll und ganz Deine Einstellung zum Aussagewert dieses Preises bestätigt.*ja*
Torquato
19.07.2010, 20:42
Ja, z.B. das von Deiner Vorposterin erwähnte. Wenn man als (Hobby-)Autor seine Bücher verschenkt, reicht das offensichtlich auch für eine dpp Nominierung, man braucht halt nur genug Leute, die "klick" machen.:rolleyes:
Was wiederum voll und ganz Deine Einstellung zum Aussagewert dieses Preises bestätigt.*ja*
Du scheinst das erwähnte Buch gelesen zu haben, dass Du seine Qualität so souverän beurteilst.
Ich habe es mir wegen der positiven Rezensionen selber gekauft, gelesen und anschließend mit Überzeugung beide Male dafür gestimmt. Für meine Entscheidung war die Qualität des Buches ausschlaggebend und nicht, ob mir der Verlag sympathisch ist.
Du scheinst das erwähnte Buch gelesen zu haben, dass Du seine Qualität so souverän beurteilst.
Ich habe es mir wegen der positiven Rezensionen selber gekauft, gelesen und anschließend mit Überzeugung beide Male dafür gestimmt. Für meine Entscheidung war die Qualität des Buches ausschlaggebend und nicht, ob mir der Verlag sympathisch ist.
Dem stimme ich zu. Zwar habe ich es nicht selbst gekauft, sondern, wie Warin erwaehnte, bekommen - allerdings hat es mir wirklich sehr gut gefallen (was auch in meiner Rezension rueber gekommen sein sollte). Ich stimme nicht einfach fuer ein Buch ab, das ich nicht mag. ;)
Das es auch viele gibt, die das tun - daran hege ich keine Zweifel. Allerdings wuerde ich hier bei keinem Buch Mutmassungen anstellen was die Qualiteat und den Stellenwert angeht. Es ist ein Publikumspreis - und wenn die Leute dafuer waehlen, dann sollen sie dies freilich tun. :)
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